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Eigenes Pferd - Einige Fragen

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Alt 02.07.2010, 17:22   #1
 
Filimamo
 
Ort: Schötz Ch
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Eigenes Pferd - Einige Fragen

Hallo zusammen
Mein Vater überlegt sich im Moment endlich ernsthaft, Pferde anzuschaffen. Voraussichtlich würden das dann 2 Pferdis werden, um die sich mein Vater, Hamsterbacke, und Ich kümmern würden. Mein Vater hat ein Grundstück gekauft, auf dem eigentlich immer Pferde gehalten wurden. Es handelt sich um ein Haus mit einem Stall. Wir würden gerne einen Offenstall errichten/ wieder in Schuss bringen. Wir haben aber zur Haltung noch einige Fragen:

(Ich gehe bei allen fragen von mittelschweren Warmblütern die täglich, oder mindestens alle zwei Tage, geritten werden, auf dem Platz und im Gelände. Auf jeden Fall Freizeitpferde)

Offenstall:
- Wie gross sollte ein Offenstall für 2 Pferde sein?
- Womit streut man den Aussenboden am besten ein? Gummimatten?
Sand? einfach Erde?

Fütterung:
- Was wird gefüttert? Ich gehe mal von Heu und Kraftfutter (überhaupt
nötig?) aus. Was kommt sonst noch dazu?
- Und wie viel brauchts jeweils davon?

Reitplatz:
- Wie gross würdet ihr einen Reitplatz machen?
- Wie tief muss man ihn "einstreuen", damit man auch ein bisschen
springen kann? Also nur so kleinere Hindernisse aus spass...
- Was für Sand nimmt man dazu?
- Und woher bekommt man den?

So, das wären im Moment alle Fragen. Ich bin mir sicher, dass noch mehr dazu kommen werden (von mir und Hamsterbacke ^^).
Filimamo ist offline   Mit Zitat antworten

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Alt 02.07.2010, 21:36   #2
 
Beiträge: 13
hi

Offenstall:
- Wie gross sollte ein Offenstall für 2 Pferde sein?

Er sollte so gross sein dass die pferde sich auch mal ungestört zurück ziehen können.
ich hab als offenstall 1 weidehütte (doppelbox mit trennwand und mit türen ) denn ich find es wichtig dass man die pferde auch mal einsperren kann wenn es sein muss und man hat die möglichkeit die pferde individuell zufüttern und ganz wichtig das pferd in ruhe sein karftfutter fressen kann.
eine doppelbox hat die standartgrösse von 3x 6 m und es sollte nicht kleiner sein
- Womit streut man den Aussenboden am besten ein? Gummimatten?
Sand? einfach Erde?

ich hab in der hütte festgewalzten freinen kies wo dann stroh drauf kommt.
gummimatten sind gut aber teuer.

Fütterung:
- Was wird gefüttert? Ich gehe mal von Heu und Kraftfutter (überhaupt
nötig?) aus. Was kommt sonst noch dazu?

Heu und kraftfutter im winter sehr wichtig da pferde im offenstall viel energie in den wärmeregulierung stecken müssen.

- Und wie viel brauchts jeweils davon?
das hängt vom pferd ab .
grob sagt man 1 kg heu auf 100kilo lebengewicht aber offenstallpferde brauchen recht viel heu und am besten immer zuverfügung.

Reitplatz:
- Wie gross würdet ihr einen Reitplatz machen?
mindesten 15x 30 normale reitplätze sind 20x 40m

- Wie tief muss man ihn "einstreuen", damit man auch ein bisschen
springen kann? Also nur so kleinere Hindernisse aus spass...

am besten drainage machen wenn man ihn das ganze jahr über benutzen will.kostet einiges an geld aber macht sinn.

- Was für Sand nimmt man dazu?
- Und woher bekommt man den?

einfach mal bei einer baufirma oder einer firma die reitplätze macht informieren

hackschnitzel sind billiger muss man aber die auffüllen zirka 15-20 cm weil die schnell verrotten
Tess ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03.07.2010, 14:47   #3
 
Zwerghasi
 
Ort: Bei Hannover
Beiträge: 874
Hey, habt ihr Ahnung von Pferden?
Ich gehe mal davon aus, dass ihr reiten könnt xD
Schön, dass ihr euch für einen Offenstall entschieden habt.
Tess hat schon alles wichtige gesagt, aber im Stall würde ich unten entweder Platten nehmen, die ihr dann einfach abfegen könnt und die im Sommer auch schön kühl sind und darüber Stroh, bzw. Holzspäne.
Ich weiß jetzt nicht wie der Stall ist, also ob es überhaubt möglich mit den Platten ist, vielleicht ist ja auch schon ein Betonboden vorhanden. Kannst du vielelicht Bilder einstellen und/oder beschreiben?
Dankeschön

LG Hasi

P.S:Wie groß ist denn das Grundstück? Wollt ihr einen Paddock oder eine Weide für den Offenstall nutzen?
Ich würde auf jeden Fall, das Grundstück so abzäunen, dass ihr mehrere Teile habt und so die Pferde immer mal wieder 'umweiden' könnt, so kann sich die Weide erholen.
Zwerghasi ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03.07.2010, 15:46   #4
 
Hamsterbacke=
 
Ort: schweiz
Alter: 14
Beiträge: 150
Tiere: 7
Wie gross das ganze Ding ist, muss filimamo dann schreiben, weiss ich nicht mehr so genau...

Ich reite seit etwa 7 Jahren, Filimamo auch etwa so viel.

wir hätten schon 3 Boxen, die vorbesitzer müssen dort aber zuerst noch ihre sachen entsorgen, bevor wir genaues erkennen können.
wir hätten aber auf jeden Fall genügendplatz für offenstall, reitplatz (wenn) und weiden.

In einem eitstall haben die Pferde einen Tag reitpause oder?
sll man das privat auch so machen?
Hamsterbacke= ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03.07.2010, 16:13   #5
 
Ort: bitterfeld
Beiträge: 10
Hallo,
Tess hat eigentlich schon alles wichtige geschrieben ich ergänze nur noch was ich für wissenswert erachte.

Für den stallboden ist es am besten wenn ihr ein fundament aus sand / Splitt macht und darauf gummimatten legt, der sand bzw splitt verhindert das der boden unter den matten im winter matschig wird und daudrch die matten verrutschen.
In der Umgebung des stalles würde ich auch Matten legen oder zumindest die muttererde durch sand mit runder körnung ersetzen und eine drainage legen, da hier gleiches problem die muttererde sonst sich im herbst und winter in eine schlammlandschaft verwandelt
(weder posotiv für die Pferde noch für euch )

Was die Kraftfutterration angeht würde ich nach alter, Arbeit die das Pferd leistet und ob es Schwer- bzw Leichtfuttrig ist gehen.
Danach würde ich auch die art des Kraftfutters anpassen.
Von hafer allein rate ich jedoch ab es gibt optimalere Futtervarianten.
Da lasst ihr euch am besten individuell beraten oder hlot euch ein gutes fachbuch ( z.B. Handbuch Pferd von blv, da steht alles drin was man wissen sollte )

Das mit dem Tag Pause wird in den meisten ställen so gemacht da die Pferde meist mehrmals am tag geritten werden aber im Privaten gebrauch ist es auch nicht so wild wenn sie das nicht bekommen ( Vorrausgesetzt es sind erwachsene Reitpferde ) , da man meistens es nicht schafft täglich zu reiten.
Renee ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03.07.2010, 16:42   #6
 
Beiträge: 13
Etwas was ihr euch auch bewusst sein müsst ,ist die zeit die man tagtäglich dann im stall verbringt und das morgens vor der arbeit/schule und abends das gleiche nämlich zum füttern und misten und ihr müsst jeden tag (auch am wochenende ) ran egal ob ihr lust habt oder nicht ,egal bei welchem wetter.

Wer macht die pferde wenn ihr im urlaub seit? oder man krank wird?

Pferde in eigenregie ist klasse aber muss sich auch bewusst sein was das für arbeit jeden tag bedeutet und das man fast mehr bei den pferden was arbeitet als dass man zum reiten kommt.

Von wo bekommt ihr euer heu und euer stroh her?
Habt ihr trockene lagermöglichkeiten dafür?
Wer nimmt euch den mist weg?
Reicht die wiese beim stall oder muss dazu gekauft oder gepachtet werden

wie du sieht fragen über fragen
Tess ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03.07.2010, 17:22   Themenautor Themenautor     #7
 
Filimamo
 
Ort: Schötz Ch
Alter: 14
Beiträge: 155
Tiere: 7
Blog-Einträge: 5
Zitat:
Zitat von Tess Beitrag anzeigen
Wer macht die pferde wenn ihr im urlaub seit? oder man krank wird?
Das ist der Vorteil davon, dass wir uns zusammen um die Pferde kümmern. Es ist selten der Fall dass Hamsterbacke und ich gleichzeitig in Urlaub fahren.

Zitat:
Zitat von Tess Beitrag anzeigen

Von wo bekommt ihr euer heu und euer stroh her?
Das ist eigentlich kein Problem. Das lässt sich super organisieren.

Zitat:
Zitat von Tess Beitrag anzeigen
Habt ihr trockene lagermöglichkeiten dafür??
Das ist alles Vorhanden. Es wurden da bis jetzt ja auch immer Pferde gehalten.
Zitat:
Zitat von Tess Beitrag anzeigen
Wer nimmt euch den mist weg??
Das ist eines von den Problemen die es noch zu organisieren gilt...

Zitat:
Zitat von Tess Beitrag anzeigen
Reicht die wiese beim stall oder muss dazu gekauft oder gepachtet werden?
Die wiese sollte eigentlich reichen. Dazupachten wäre auch kein problem..

Soo, und wie viele qm das ganze insgesammt hat, weis ich leider nicht auswendig. Ich werde meinen Vater fragen, sobald er nach hause kommt...

Edit: Hab meinen Vater gerade gefragt. Das ganze hat mit Haus und Umschwung 12 000 quadratmeter.
---
EDIT (automatische Beitragszusammenführung):

Ach ja, noch ne andere Frage an Tess:
Was ist eine drainage?
---
EDIT (automatische Beitragszusammenführung):

Hallo
Ich habe mir gerade verschiedene Reitplätze angeschaut... Bei diesem Bild, Fragte ich mich, ob man den Reitplatz auch einfach mit Gras lassen könnte? Oder ist der Boden dann zu Hart? Ich denke zwar, besonders im Winter wäre das nichts, da der Boden dann ja gefroren ist... Wie seht ihr das?
---
EDIT (automatische Beitragszusammenführung):

Ach jaa, hier ist noch der Link zum Bild...
Klick
Total vergessen... *schäm*

Geändert von Filimamo (03.07.2010 um 19:00 Uhr). Grund: Antwort auf eigenen Beitrag innerhalb von 12 Stunden!
Filimamo ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.07.2010, 13:22   #8
 
Ort: bitterfeld
Beiträge: 10
frag doch einfach die, die vorher dort Pferde Gehalten haben wer ihnen den mist abgenommen hat...

Klar geht es den Reitplatz als wiese zu lassen aber dann ist er nicht bei jedem wetter nutzbar und wird im herbst winter schnell schlammig...
Renee ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.07.2010, 14:26   #9
 
Beiträge: 13
einen normalen wiesenreitplatz kann man nur benutzen wenn das wetter gut ist, sobald es tagelang regnet wird es zum matsch-reitplatz und es wird zu rutschig und im winter ist der boden bei frost steinhart oder im sommer steinhart weil er ausgetrocknet ist.

ich hatte jetzt 1 jahrlang einen provisorischen wiesenreitplatz und auf dauer nicht wirklich nutzbar.
Tess ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.07.2010, 14:40   #10
 
Ort: Osnabrück
Alter: 21
Beiträge: 266
Tiere: 1
Ich denke dass es letztendlich weniger Aufwand ist, den Platz gleich ordentlich zu machen, statt erstmal mit Wiese rumzuexperimentieren. Im schlimmsten Fall habt ihr dann irgendwann eine Schlammfläche, die zu nichts mehr wirklich zu gebrauchen ist, und bei der es dann sehr aufwändig wäre sie wieder trocken zu kriegen.
Wenn ihr wirklich einen vollwertigen Platz (20 mal 40 m) bauen wollt, gehen dafür schon mal 800 qm drauf. Man könnte sich überlegen, den Platz dann standardmäßig als Paddock und Auslauf für die Pferde zu konzipieren und sie wenn ihr reitet dann in den Stall oder auf die Koppeln zu sperren. Damit hättet ihr dann mehr gutes Weideland übrig, weil ihr die Pferde bei Matsch oder im Winter größtenteils auf dem Reitplatz laufen lasst und keinen großen zusätzlichen Paddock braucht. Ich weiß nicht genau ob das in der Praxis funktioniert, aber das wäre eine Idee die mir so durch den Kopf gegeistert ist.
_cassandra_ ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.07.2010, 15:23   Themenautor Themenautor     #11
 
Filimamo
 
Ort: Schötz Ch
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Blog-Einträge: 5
@Cassandra: Stimmt, darüber habe ich auch schon nachgedacht... Ich denke, das wäre eine Möglichkeit.

Wenn man den Reitplatz auch als Paddock benutzen würde, soll man dann den gleichen Belag nehmen wie bei einem reinen Reitplatz? Also Drainage und Sand?
Filimamo ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.07.2010, 16:24   #12
 
Ort: Osnabrück
Alter: 21
Beiträge: 266
Tiere: 1
Ich denke das sollte gehen. Solange ihr das Heu nicht direkt vom Boden füttert (damit kein Sand mitgefressen wird). Es kommt bei der Drainage und beim Belag übrigens stark darauf an, wie der Mutterboden auf dem Grundstück beschaffen ist. Ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung wie man bei welchem Boden vorgeht, aber klar ist sicherlich, dass man bei sehr lehmigen Boden gründlicher vorgehen muss als bei Boden, der von sich aus schon gut beschaffen ist.

Zum Thema Drainage: Damit meint man normalerweise, dass der Boden einige Zentimeter tief abgetragen (ausgekoffert) wird, so dass zu einer Seite (am besten vom Grundstück weg) ein leichtes Gefälle entsteht. In dieses "Loch" wird dann zunächst eine Schicht Kies (oder anderes grobes Material, z.B.recycelte Ziegel), die das Wasser nach unteb weitergibt und dann ein Vlies gelegt. Erst auf dieses Vlies kommt dann der Sand. Das Vlies verhindert, dass der Sand nach unten durchrutscht, so dass die Tretschicht erhalten bleibt. Der Kies bildet sozusagen den Puffer, wo das Regenwasser sich sammelt bis es dann entlang des Gefälles abfließt. Somit bleibt der Sand trocken. Oft werden in der Kiesschicht auch noch Drainagerohre verlegt, die das Wasser dann noch gezielter in einen Bach oder sogar in die Kanalisation leiten.

EDIT: Schau mal hier, da werden einige Möglichkeiten diskutiert: http://forum.das-sommerekzem.de/inde...e;topic=1034.0

Geändert von _cassandra_ (04.07.2010 um 16:41 Uhr).
_cassandra_ ist offline   Mit Zitat antworten

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