Vögel wollen keinen Raumwechsel?!



  1. #1
    DyingDream

    Vögel wollen keinen Raumwechsel?!


    Also...
    Unsere Vögel leben in einer großen Außenvolliere. Da diese nicht Winterfest war, sind die Tiere in den letzten Jahren immer ins Haus gekommen, wo sie leider nicht so viel Platz hatten.
    Nun bauten wir im Frühjahr/Sommer draußen an, so dass die Tiere auch im Winter draußen bleiben könnten.

    Aber freiwillig gehen die Vögel einfach nicht in den Raum, wo sie im Winter ja von den Temperaturen her übermäßig sein sollten.
    Die neue Volliere in der Hütte daneben ist schön hell und groß.
    Bei dem Eingangsloch haben wir auf beiden Seiten davor eine kleine Plattform befestigt. Dazu einen Hirsekolben zum anlocken.

    Ich weiß einfach nicht, wie ich den Tieren vermitteln kann, dass sie da auch reingehen können.
    Sollte ich draußen weniger füttern, damit sich die Vögel vielleicht etwas mehr von Hirsekolben und anderen Leckerein anlocken lassen?

    Das sie da von alleine reingehen ist in den letzten 3 Monaten nicht passiert.

    Die Wellensittiche waren noch überhaupt nicht drin, die anderen Vögel ein einziges Mal und dann waren sie wohl froh ihre gewohnte Umgebung zurück zu haben.

    Habt ihr noch Ideen, wie ich den Vögeln vermitteln kann, dass sie auch jederzeit in den Nebenraum können?

    Nicht, dass auf einmal der Winter vor der Tür steht und die Vögel trotzdem lieber komplett draußen bleiben wollen. Das geht ja auch nicht.

    Und mit dem Futter weiß ich eben nicht in wie weit ich das reduzieren kann. :/


    --
    Man denkt sich das so toll. Baut und werkelt rum und am Ende wird es so gar nicht genutzt. *seufz*


    Vielleicht sind noch ein paar Bilder hilfreich?!

    Von Außen:
    http://s7.directupload.net/images/us...7/zgtipd3g.jpg

    Von Innen:
    http://s3.directupload.net/images/us...4/kbw4hbor.jpg
    http://s7.directupload.net/images/us...4/mywl23pz.jpg

    Das Loch innen: (Inzwischen ist da eben noch eine kleine Holzplatte von beiden Seiten vorgebaut, damit die Vögel -theoretisch- drauf landen können und dann einfacher rein und raus kommen.)
    http://s3.directupload.net/images/us...4/62v4lp6d.jpg

    Zu klein ist das Loch ja eigentlich nicht. (Die Nistkästen für Wellensittche & Co. haben meist noch kleinere Löcher)
    Der Raum da drin ist nicht dunkel oder beengt. Auch irgendwelche Gerüche vom Umbau sind da nicht drin.
    Vielleicht noch mehr Äste? - Aber deswegen machen die Vögel ja auch nicht den ersten Schritt rein. *seufz*

    Ich schätze einfach mal, dass sie sich in ihrer vertrauten Umgebung am sichersten fühlen und da sie dort auch genügend Platz haben, kommen sich gar nicht auf den Gedanken durch irgendwelche Löcher zu schlüpfen.
    Futter gibt es ja auch immer draußen und wäre ich ein Vogel würde ich dann auch nicht wissen, warum ich in fremde Umgebung gehen sollte.
    Wobei ich ebenso denke, dass der Hirsekolben doch anlocken müsste. *argh*
    ~§~



  2. #2
    Foss
    Hallo,

    Ich halte meine Voegel auch in einer Aussenvoliere und habe die Erfahrung gemacht, dass die Tiere, sobald es kaelter wird, von selbst meistens einen waermeren Rueckzugsbereich suchen. Zumindest machen das meine Unzertrennlichen.

    Meine Nymphensittiche hingegen sitzen auch bei staerkstem Schneefall und Minus 12 Grad draussen in der Voliere, dick aufgeplustert, aber sie verspueren nicht den Drang, sich ins Warme zu bewegen
    Oftmals schauen sich die Voegel voneinander vieles ab - wenn einer einmal hinein gefunden hat, werden spaeter bestimmt einige folgen.

    Habe einfach ein wenig Geduld und wenn alles nichts hilft, musst du wohl draussen eine Waermelampe oder anderes hinhaengen. Meine Nymphensittiche verziehen sich z.b. lieber in den dafuer draussen hingestellten brutkasten und kuscheln dort zu zweit in der windstillen Ecke - sie wuerden nie auf die Idee kommen, die Waermelampe zu nutzen.

  3. #3
    DyingDream

    ...

    Ich hatte ja eigentlich gedacht, dass die aufgrund der neugierde zumindest mal reinschauen.
    Aber nix da bei den Wellensittichen. ><

    Es ist nur die Frage, ob sie wirklich reingehen, wenn es draußen erst mal ungemütlich wird.

    Notfalls müssten wir sie dann einfangen und 'umtopfen'. Wobei sie dann vermutlich auch schnell wieder draußen wären, wenn wir die Lucke nicht schließen.
    Aber vielleicht müssen sie erst mal die Erfahrung machen, dass sie sich da drinnen auch aufhalten können. Hm...
    ~§~

  4. #4
    Escaflown
    Mhh ich kenne es immer nur so das die Einfluglöcher für den Innenbereich etwas größer sind. Eventuel stört sie echt die Enge.

    Können die Ninchen auch in die Aussenvoliere?

  5. #5
    PinkPanther33
    Also ich würde sagen,das Loch ist zu klein und evtl.
    stören sie auch die Ninchen.
    Wenn die Vögel die sonst nicht in der Voliere haben,
    kann ihnen das unheimlich sein.
    Würde schon einen richtigen Durchgang machen wo sie
    durchfliegen können.
    Vielleicht dann eine Art Landebahn auf beiden Seiten wo sie
    durchlaufen können,mit einem größeren Brett.

    P.S.
    Würde die Ninchen auch nicht bei den Vögeln lassen,
    wenn die Vogelkacke in die Augen bekommen,ist das nicht so toll.

  6. #6
    Amber
    Hallo,

    ich war mal eine Zeitlang in Bad Sassendorf und dort hatten sie auch eine Außenvoliere mit den unterschiedlichsten Vogel Arten drin, auch ein Schwarm Wellensittiche war darunter.
    Die Tiere haben ihr Futter nur im geschützdem Raum bekommen, vielleicht hilft es, wenn du das auch so machst. Zu Anfangs könntest du auch statt der Hirsekolben nur ihr Hauptfutter neben dem Eingang reichen, so währen sie etwas eher dazu gezwungen sich dem Eingang zu nähern und vielleicht schlüpft dann auch der ein oder andere aus neugier mal rein.

    Die Zwergkaninchen würde ich jedoch auch nicht dort lassen, da sie zum einen Dämmerungs -und Nachtaktiv sind und die Vögel so sicherlich Nachts kaum zu ruhe kommen würden, wenn sie Nachts mal etwas lauter sind.
    Und zum anderen haben Kaninchen ein empfindliches gehöhr, die das laute gezwitscher von Vögeln sicherlich als unangenehm empfinden.



    Liebe Grüße
    Amber

  7. #7
    Anitram
    Hallo Dying Dream,

    ich würde auch die Einflugklappe größer machen -hast Du dafür auch einen Schieber,so dass Du die Vögel bei sehr kaltem Wetter notfalls im Schutzhaus einsperren kannst ?

    Zudem würde ich,wie Amber schon schrieb, nach und nach einführen,dass nur noch im Schutzhhaus gefüttert wird. Am besten die Futterschale erst einmal auf den "Balkon" vor der Anflugklappe stellen. Und wenn Du,sobald es dämmert,im Schutzhuas die Beleuchtung einschaltest, werden die Vögel sich dorthin orientieren.

    Die Kaninchen sollten allerdings wirklich ein anderes Domizil bekommen - sie sind zum einen sehr geräuschempfindlich, zum anderen ist ihr Kot nicht gesund für die Vögel,es könnten Krankheiten übertragen werden.

  8. #8
    SusanneC
    Ähm, ich weiß ja nicht ob das für die kaninchen so toll ist, wenn die vögel ihnen da auf den kopf kacken. außerdem besteht die gefahr von gegenseitiger Krankheitsübertragung - und nur der innenbereich ist für die Kaninchen zu klein. man könnte aber sicher eine Abteilung in der Waagerechten machen.



    vielleicht würde es auch schon helfen, eine tageslichtlampe für die Vögel innen rein zu hängen, in dunklere löcher fliegen ist so gar nicht ihre art.

  9. #9
    DyingDream

    ...

    Danke für die Tipps mit dem Licht und der Vergrößerung des Loches und dem Futter.

    Will versuchen, das Futter etwas näher an das Loch zu bringen und dann sobald wie möglich innen Füttern.


    Was die Loch-Größe betrifft, würden wir eigentlich gerne drauf verzichten es noch größer zu machen, damit auch nicht so viel Kälte in den Schutzraum kommen kann.

    Oder wie seht ihr das mit der Wärmedämmung?

    Licht wird demnächst zum Abend hin in der Hütte angemacht. :]

    Tagsüber ist es dort drinnen eigentlich schon sehr hell durch ein großes Fenster.

    --

    Was das 'schließen' der Öffnung betrifft, haben wir nun keine Schiebetür dort beim Loch, sondern es so gemacht, dass wir die Landeplatte über das Loch klappen können und dann mit einem Harken (von Innen und Außen) schließen können.

    --
    Offtopic:


    Was die Kaninchen betrifft teilen sie sich seit über 10 Jahren die selbe Fläche mit den Vögeln. Es können also auch jetzt alle Tiere sowohl rein als auch raus.

    Was die Geräusche betrifft, so sind tagsüber für die Kaninchen all die anderen Vögel und Nachbarn noch lauter als unsere Vögel. Ebenso in der Nacht, ist das drumherum für die Vögel nicht weniger störend als die Kaninchen. In Außenhaltung leben die Tiere ja nun einmal auch mit all den Geräuschen und Bewegungen in der direkten Umgebung.


    Was den Kot betrifft hatten wir auch noch keine Probleme. Weder bei den Vögeln, noch bei den Kaninchen.


    Ebenso verstehen sich die Tiere alle, so dass sie teilweise zusammen am Boden hocken und am frischen Gras fressen.


    Auch die Kanaren und die Wellensittiche haben hier keine Probleme und bekommen zum größten Teil separat ihr Futter.


    Der Platz ist ausreichend, damit sich alle Tiere ohne Probleme aus dem Weg gehen können.


    Kurz gesagt: Ich kann eure Bedenken bzgl. der unterschiedlichen Tierartzen nachvollziehen aber sehe es in unserem Fall nicht als Problempunkt.
    --

    Ich werde mal berichten, wie es mit der veränderten Futterlage und dem Licht klappt.


    Na ja... Und wie gesagt hatte ich gedacht, dass das 'Loch' für eine bessere Wärmedämmung lieber klein bleibt. Hm... ? ...

    ~§~

  10. #10
    Anitram
    Hm, mit der Wärmedämmung ist es halt so,dass man sich da niemals auf ein kleines,verschließbares Schlupfloch verlassen sollte,das hält die Kälte in strengen Wintern auch nicht ab.

    Das komplette Schutzhaus sollte wärmeisoliert und auch beheizbar sein.

    Da müsstet Ihr gegebenenfalls noch nacharbeiten, denn wenn das Schutzhaus nicht isoliert und beheizbar ist, können die Vögel dort im Winter nicht bleiben.

    Zudem muss das Schutzhaus auch einigermaßen groß sein,damit sich auch dort Wellis und Kanarien aus dem Weg gehen können und es keine schlimmen Wunden bei den Kanarien gibt -was in einer großen Außenvoliere mit vielen Ausweichmöglichkeiten klappt,funktioniert auf engerem Raum eben oft nicht mehr. Notfalls müsstest Du noch eigene Abteile für die Kanarien schaffen.

    Und bitte sei mir nicht böse,aber ich möchte an dieser Stelle sagen, dass ich mich einigermaßen über Dich wundere. Ich lese auch öfter im Hundeforum und habe dort mitbekommen, wie sehr Du Dich um Deine beiden Hündinnen und besonders die ältere sorgst.

    Aber Vögel und Kaninchen sind genauso auf Dich angewiesen wie Deine Hündin ,Du scheinst die Lebensbedingungen von Deinen Vögeln und Kaninchen viel "lockerer" zu sehen , und das geht für mich nicht konform mit Deiner riesig großen Liebe zu Deiner älteren Hündin. Mag sein,dass es 10 Jahre lang mit Kaninchen und Vögeln gutgegangen ist,richtig und tiergerecht war es aber dennoch nicht.

    Und wenn man Dir das vorsichtig und freundlich nahebringen möchte,blockst Du ab...

  11. #11
    DyingDream

    ...

    Isoliert ist die Hütte an sich schon ganz gut. Die Möglichkeit noch eine kleine Heizung oder Wärmelampe einzubauen ist auch gegeben. (Laut Aussagen der Zimmerleute könnte sich da auch ein Mensch mit einer kleinen Heizung gut einrichten. )
    (Die kurze Seite, wo die Außenvolliere dran ist, wäre noch unsere ‚Schwachstelle’. Alle anderen Seiten sind dafür überdurchschnittlich gut isoliert.
    Wie kalt es nun wirklich im Winter dort wird – werden wir erst im Winter erfahren. Aber für den Fall der Fälle, ist auch schnell eine Wärmelampe oder kleine Heizung da drin.
    Wobei ja auch der Temperaturunterschied nicht zu groß sein sollte, wenn die Vögel weiterhin - wenn möglich- nach belieben rein und raus gehen sollen.

    Über die überdurchschnittlich kalten Tage mache ich mir auch so meine Gedanken. Auch, wenn das in Norddeutschland ja alles meist nicht ganz so heftig wie in Süddeutschland ist, kann es ja auch hier mitunter recht kalt werden.


    Ich muss den Innenraum demnächst noch mal ausmessen. Aber ich bin der Meinung, dass dieser auch recht groß ist.


    Die Vögel gehören ja auch zu meinen Eltern und mussten die letzten Jahre im Winter immer in einer kleineren Zimmervoliere leben. -> Und das war wirklich zu klein für 4-5 Vögel, wo auch noch Wellensittich und Kanarien sich mischten. (Dennoch konnten wir bisher nur gute Erfahrungen mit der Kombination machen.) -> Das heißt natürlich nicht, dass es immer so bleiben muss. Aber die Wahrscheinlichkeit ist meines Erachtens nach recht gering nach den letzten Jahren.


    Die Haltung ganzjährlich da draußen hat sich auf jeden Fall schon um längen verbessert, wenn ich da an die letzten Jahre denke, wo ich schon ständig damit nervte, dass die Vögel auch im Winter mehr Platz bräuchten.


    Offtopic:

    Klar - Ideal ist es nicht. Und besser geht es immer und überall.
    Offtopic:


    Allgemein empfinde ich persönlich die Haltung von Vögeln beim Menschen recht umstritten.
    Würde man es richtig machen, würde man vermutlich gar keine Vögel oder anderen Tiere halten. Kommen diese ursprünglich auch noch aus einem anderen Land und müssten bei uns durchgehend eingesperrt sein, weil sie sonst 'weg' sind...

    Letztlich halten zumindest hier im Forum die meisten ihre Vögel so gut es ihnen eben möglich ist.


    Aber das ist auch alles arg Offtopic.


    Dass das Gefühl aufkommt ich würde alles abblocken, was hier um ein anderes Thema geht tut mir leid. Gewollt ist das nicht.


    Natürlich mache ich mir auch um meine/unsere Tiere Sorgen und Gedanken.

    Das nun verstärkte Sorgen bei meiner älteren Hunden vorhanden sind, liegt vermutlich einfach daran, dass nun mal eine engere Bindung besteht und mit dem Alter auch gesundheitliche Probleme auftauchen, was bei den anderen Tieren aktuell nicht der Fall ist. (also das gesundheitliche oder anderwertige Probleme da wären.)

    Ich habe bei unseren Tieren nun die Erfahrung gemacht, dass diese auch sehr gut miteinander umgehen können, wenn sie die Möglichkeit haben sich notfalls aus dem Weg zu gehen.

    Anderen empfehlen würde ich es aber nie, weil mir die möglichen Risiken die auftreten können, wenn sich die Tiere nicht verstehen bewusst sind.

    Auf die Argumente, die hier gegen unsere Tier-Kombi sprachen bin ich eingegangen. Das sollte ja nun kein Abblocken sein.


    Und was das 'lockerer ansehen' betrifft. Täusch dich da mal nicht. Ich sehe es bei den Hunden auch nicht so eng. ;p - Das ist nun auch nicht irgendwie ins Lächerliche bezogen gemeint oder so.

    Mitunter gehe ich und meine Familie Risiken ein, wenn diese gering sind und den Tieren und auch uns noch ein Stück mehr Lebensqualität geben.
    Kurz gesagt heißt das in diesem Fall: Dass wir nun ein (in unserem Fall) geringes Risiko mit der Tierkombination eingehen, aber dadurch allen Tieren ein größeres Gehege anbieten können als wenn wir die Tierarten trennen würden.
    Bei den Hunden heißt es dann z.B. dass sie auch in wildreichen Gegenden ohne Leine dürfen können. Auch hier besteht nur ein geringes Risiko, dass wirklich etwas passiert.
    Aber ausschließen kann man vermutlich nie, dass etwas passiert.
    Ob nun ein Vogel, der sich im Freiflug irgendwo verletzt oder ein Vogel, der Nachts neben den Geräuschen/Bewegungen von Katzen, Menschen, Eulen auch noch Kaninchen unter sich 'ertragen' muss und dadurch nicht den Tiefschlaf findet, wie im komplett stillen und abgedunkelten Wohnzimmer.

    Ah...

    Aber wenn zum Thema Redebedarf besteht, wäre es toll, wenn wir das in einem anderen Thread machen könnten, weil es mir hier eben -nur- darum ging, wie ich den Vögeln es schmackhafter machen kann, dass sie den Schutzraum nutzen.

    ~§~

  12. #12
    SusanneC
    ich denke, es ist schon schwierig Kaninchen und Vögel so gemeinsam zu halten, und auf jeden fall braucht ihr eine heizung für die kanarien. das ist echt keine so gute option, die müssen es über Winter wärmer haben. klar, besser als bisher ist es sicher, aber eben immer noch bissi kritisch.

  13. #13
    teff
    Offtopic:

    Kann in freier Wildbahn nicht auch ein Vogel auf den Kopf eines Hasen machen? Oder in sein Futter?
    Ich denke nur an Winterfutterplätze, wo sich jegliche Tiere treffen um etwas Mais oder Weizen zu fressen.

    Ich finde, wenn es schon so lange klappt sollte man nicht darauf rumreiten. Immerhin geht es um ein ganz anderes Problem, und nicht um "wie bringe ich dem Themensteller meine Idealvorstellung von der Tierhaltung bei".


    @DyingDream: Wenn es doch kälter werden sollte in der Hütte kann ich dir eine Wärmelampe empfehlen. Ich habe meine Zebrafinken letztes Frühjahr in die Voliere, doch dann ist es noch mal richtig kalt geworden.
    Ich hab die Rotlichtlampe am Anfang den ganzen Tag, dann nur noch Nachts brennen lassen (sah ulkig aus) und sie haben es sehr gut angenommen. In milderen Nächten haben sie weit entfernt geschlafen, wenn es kühler war haben sie sich davor gesetzt.
    Ideal wars nicht, aber ich hatte auch ein Platzproblem im Winter und Außerdem endlich die Voliere fertig. Und wärmer wars ja auch etwas.
    Den Vögeln muss es gut gegangen sein, sei wollten sogar brüten.

    teff

  14. #14
    DyingDream

    ...

    Danke teff!

    --
    Was die Wärme betrifft hatte ich nun zum einen gelesen, dass der Temperaturunterschied nicht viel größer als 5°C sein sollte. Dass es im Idealfall nicht kälter als 10-15°C für die Kanaren sein sollte, aber dass auch diese in vielen Fällen auch kurzfristig mit Temperaturen unter Null Grad zurecht gekommen sind.

    Aber für solche Wintertage haben wir ja nun die Schutzhütte gebaut - wo die Vögel nur noch lernen müssen rein und raus zu kommen.

    Je nachdem wie 'kalt' es da drin im Winter wird, haben wir auch die Möglichkeit eine Wärmelampe dort reinzubringen.
    Hatte da an eine Wärmelampe (wie sie auch für Küken benutzt wird) und dazu noch ein Thermotimer gedacht, damit es ab einer bestimmten Temperatur von alleine anspringt.

    --

    Ab wann würdet ihr denn in der Hütte abends das Licht anschalten?
    Im Moment ist es ja noch recht lange hell und die Temperaturen mild..
    ~§~

  15. #15
    SusanneC
    bitte bei Wärmelampen drauf achten,d ass die für Dauerbetrieb geeignet sind - medizinische Wärmelampen können zur Erbildung führen, wenn sie länger als eine halbe stunde an sind.

    und in der Voliere müssen eben die Vögel direkt über den kaninchen sitzen, da würde ich wenigstens ein kotbrett unter den zweigen anbringen (küchenpapier drauf kann man schnell austauschen), weil eben sonst der Kot von allen vögeln recht geballt auf eine begrenzte fläche fällt, das ist nicht so toll.

    der Kot würde ja auch das heu für die Kaninchen verschmutzen, ihhhh

  16. #16
    petragirly
    @ Dyingdream:
    "Ich weiß einfach nicht, wie ich den Tieren vermitteln kann, dass sie da auch reingehen können. "

    Ich werde umzoehen und weiß dabei nicht, wie sich die Wellensittiche an der neuen Wohnung (und Käfig - ich besorge einen neuen) anpassen werden....
    (Das ist eigentlich mein zweites Problem - mein Hauptproblem, ist die Art und Weise, wie ich sie transportieren werde... ich werde nämlich nach Österreich umziehen. Ich habe ein Unternehmen gefunden, das sich mit
    Transport international auch für Tiere beschäftigt, weiß aber nicht, ob die sich auch um Vögel kümmern)

  17. #17
    SusanneC
    ich würde dir raten: am besten wenn alles schon umgezogen ist, der neue Käfig bereit steht mit den letzten Kleinigkeiten die Vödel holen. setz sie in einen kleinen Käfig, und deck eine decke drüber, wenn es dunkel ist sind sie ruhiger, und fahr auf direktem Weg zur neuen Wohnung. Wenn du das nicht am selben tag wie den rest vom umzug schaffen kannst bitte freunde, die Tiere vielleicht ein paar tage zu füttern.

    die tiere wirklich direkt fahren, KEINEN TIERVERSAND nehmen, denn die transportieren in aller Regel über nacht, so dauert der transport noch länger und wird noch belastender. lieber selber direkt fahren.

    nur wenig körnerfutter und eine gurkenscheibe für die wasserversorgung in den käfig und zwei einfache feste sitzstangen, nicht mehr einrichtung, Dafür eignet sich jeder furzkleine Käfig aus dem zooladen, der soll gerade groß genug sein dass sie drin sitzen können ohne anzustoßen.

  18. #18
    Mariama
    Zitat Zitat von teff Beitrag anzeigen
    Offtopic:

    Kann in freier Wildbahn nicht auch ein Vogel auf den Kopf eines Hasen machen? Oder in sein Futter?
    Ich denke nur an Winterfutterplätze, wo sich jegliche Tiere treffen um etwas Mais oder Weizen zu fressen.

    Ich finde, wenn es schon so lange klappt sollte man nicht darauf rumreiten. Immerhin geht es um ein ganz anderes Problem, und nicht um "wie bringe ich dem Themensteller meine Idealvorstellung von der Tierhaltung bei".

    Sehr unwahrscheinlich, dass ein Vogel in freier Wildbahn einem Hasen auf den Kopf macht. Und nicht umsonst müssen Winterfutterstellen täglich gut gereinigt werden damit keine Krankheiten durch Kotverschmutzungen übertragen werden.

    Auch wenn etwas schon lange so gehandhabt wird, ist es dadurch nicht automatisch gut für die Tiere. Und hier im Forum geht es auch darum zu möglichst artgerechten und streßarmen Haltungsbedingungen zu raten.

  19. #19
    DyingDream

    ...

    Also danke für den Ratschlag!
    Falls sich irgendwann einmal die Möglichkeiten bieten, werden alle drei Tierarten getrennt gehalten oder zwei Tierarten abgeschafft.

    Im Moment kommen unsere Tiere sehr gut mit der Situation klar, sind gesund und munter und genießen ihre Freiheiten.
    Das Gehege bei uns wird regelmäßig gereinigt. Die Futterstellen sind ohnehin nicht so angebracht, dass sie durch Kot von irgendeiner Fremdtierart verschmutzt werden könnten.
    ~§~

  20. #20
    Wibi
    Ich finde, wenn es schon so lange klappt sollte man nicht darauf rumreiten. Immerhin geht es um ein ganz anderes Problem, und nicht um "wie bringe ich dem Themensteller meine Idealvorstellung von der Tierhaltung bei".
    Meine Idealvorstellung sieht so aus, dass ich Probleme dort vermeide, wo ich es kann.

    Was ich dazu sagen kann ist, dass Kaninchenkot schnell gefährlich werden kann. Dass ein Kaninchen auch bei guter Haltung an Parasiten, Hefen(diese befinden sich sogar in geringen Mengen in dem Darm eines gesunden Tieres) etc. erkranken kann ist kein Geheimnis und bei schneller Behandlung auch nicht sonderlich tragisch. Was aber wenn ein Vogel mit diesen in Kontakt kommt? Dafür ist nicht einmal Kot nötig, einige Schädlinge halten sind auch an anderen Stellen erstaunlich hartnäckig. Ich beobachte den Kot meiner Kaninchen ständig, einfach weil sie doch recht anfällig für solche Krankheiten sind. Und dann noch meine Vögel dem Aussetzen?
    Was für Kaninchen nicht schlimm ist, kann für einen Vogel schnell gefährlich werden und umgekehrt sieht das bestimmt nicht rosiger aus.


    Musste ich jetzt noch loswerden, auch für den Fall, dass andere Leute noch solch eine gemeinsame Haltung planen.

  21. #21
    SusanneC
    Ich habe es schon gemerkt, weil ich einmal einen anderen Wassernapf bei den meerschweinchen nehmen wollte, die mit den Kanarienvögeln ein Zimmer teilen, normal interessieren die Kanarien sich nicht, aber diesen Wassernapf fanden sie toll als Vogelbad - aber wie oft fliegt ein meerschweinköttel in de wassernapf? musste ich ganz schnell wieder umstellen und sicherheitshalber das meerschweingehege abdecken...

  • #
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    Also... Unsere Vögel leben in einer großen Außenvolliere. Da diese nicht Winterfest war, sind die Tiere in den letzten Jahren ...

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