Mein Hund hat Epilepsie



  1. #1
    Stina

    Daumen runter Mein Hund hat Epilepsie


    Hallo,

    mein Hund Max ist ein drei ein halb Jahre alter Cairn Terrier und hat höchstwahrscheinlich Epesepsie.
    Morgen wissen wir mehr, denn morgen ist das Blutbild da.
    Gestern ist er mir umgefallen. Es war so schrecklich.
    Suche hier Menschen, die dasselbe erlebt haben und mir mehr über diese Krankheit sagen können und Trost spenden können, denn ich bin sehr kaputt davon.

    Liebe Grüsse Stina und Max



  2. #2
    Ricalein
    Hallo Stina
    Der Hund meiner Schwester hat Epilepsy. Deshalb habe ich mich letztens mit ihr darüber unterhalten, daher weiß ich das es zwei Formen gibt. Bei der einen fallen die Anfälle sehr häftig aus aber der Hund erlebt diese Anfälle nicht bewußt mit. Bei der anderen Form fallen die Anfälle kaum auf, sind aber recht häufig und der Hund erlebt diese voll mit. Bei jedem Anfall werden Gehirnzellen abgetötet. Die häftigen Anfälle die recht selten vorkommen belasten den Hund bei weitem nicht so wie die schwachen aber häufigen.
    Der Hund meiner Schwester hat die häftige Form. Durch die Medikamente die er bekommt hat meine Schwester die Situation eigentlich im Griff.

  3. #3
    Burani
    hallo stina,

    ich habe mit epilepsie keine erfahrung. wartet erstmal das blutbild ab un schaut,was der TA sagt.
    is immer schwer zu sagen, aber kopf hoch, ihr packt das schon.

    wünsch euch alles gute,

    grüße

  4. #4
    sweetroke
    Hallöchen,

    ich habe selbst keine Erfahrungen mit epileptischen Anfällen bei Hunden gemacht, aber meine Freundin hat das Problem mit ihrer Hündin. Sie ist auf Tabletten eingestellt, kann gut damit leben und hat auch selten Anfälle.

    Ich kann Sannibunny Bescheid geben, sie hat selbst einen Epliptiker Hund und mag sich bestimmt zu dem Thema äußern.

    LG

  5. #5
    Knopfstern
    Hi Ho!

    Die Liebe Sweetrock hat mich ma her gelotst*g*!

    Also, ich würde sagen, das ihr erst einmal das Blutbild morgen abwartet!
    Mein Dicke hat seit mehr als 4jahren Epilepsie und er hat wie Ricalein schon sagt auch schwere anfälle!
    Was wichtig ist, ihr müsst denn Hund, wenn er umkippt bitte festhalten*bei nem kleinen nich so schwer wie beim grossen *und ganz wichtig, darauf achten, das der Kopf auf dem Boden liegt!
    Es könnte nämlich passieren, das er sonst seine Zunge verschluckt da er über diese keine macht mehr hat!

    Was ihr auch beachten solltet, anfangs kann es sein*auch nachher wenn er auf Tabletten eingestellt ist*das wenn er umkippt euch im ersten moment nicht wieder erkennt!
    Hier bitte drauf achten, ob der Hund agressiv reagiert, wenn ja bitte sofort das Zimmer verlassen und denn Hund in ruhe lassen, bis er sich beruhigt hat!
    Legt ihm am besten Frikadellen*die kleinen vom aldi, sie sind auch perfekt zur eingabe der Tabletten*ein stück vor die Schnauze, so das er direkt nach dem anfall seinen spiegel wieder neutralisieren kann!

    Es kann sein, das der Hund nach einem Anfall Apathisch wirkt, hier*und auch während des anfalls*bitte ruhe bewahren und das licht dämmen*Tür auf, Licht aus einem anderen raum ein lassen*

    Wichtig ist, das er wirklich regelmässig, seine Medikamente bekommt*Luminal bekommt meiner*
    Wenn man sie mal vergisst, dann kann dies zu einem anfall führen*ich betone KANN, es muss nicht so sein!*

    Wenn man sich, an als das hält ist das leben mit einem Epileptiker wie das leben mit einem normalen Hund!

    Achso, ihr werden sicher auf Medikamente eingestellt werden, es kann in dieser Zeit, immer noch zu anfällen kommen!
    Bitte auch hier geduld und ruhe bewaren, denn kein Medikament kann zaubern

    Bei weiteren fragen, steh ich gern zur Hilfe!

  6. #6
    Engelchen0v0
    Hallo
    hatte bei meinen Dicke auch schon 2 Anfälle,es war schrcklich!Ich war mit Ihn schon in der Tiho nur die Leute sagen mir da das man Epilepsie nur über das ausschlussverfahren,ertesten kann ob es epilepsie ist.
    Dazu wollen die Ihn in den Computertomographen schicken und ihn noch Gehirnwasser entnehemen,weil die Anfälle auch von Hirnhautentzündung kommen können.
    Leider ist der Kostenvoranschlag bei ca 550Euro und meine Tiere scheinen im Moment alle Pech zu haben,da fehlen mir noch die Finanziellenmittel,werde ihn von meinem Weihnachtsgeld hin schicken,aber da er 6Jahre ist,habe ich angst das er die Narkose nicht übersteht.
    Wäre froh wenn man schonender erfahren könnte was wirklich mit ihm los ist.
    Ach so die Schilddrüse kann auch Anfälle hervorrufen,das ist bei ihm aber ausgeschlossen,durch einen Test.
    Wurde es bei euch nur durch einen Bluttest festgestellt oder mußtet ihr auch mehrere Untersuchung über euch,bzw. über euren Liebling ergehen lassen???
    LG

  7. #7
    Knopfstern
    Zitat Zitat von Engelchen0v0
    Hallo
    hatte bei meinen Dicke auch schon 2 Anfälle,es war schrcklich!Ich war mit Ihn schon in der Tiho nur die Leute sagen mir da das man Epilepsie nur über das ausschlussverfahren,ertesten kann ob es epilepsie ist.
    Dazu wollen die Ihn in den Computertomographen schicken und ihn noch Gehirnwasser entnehemen,weil die Anfälle auch von Hirnhautentzündung kommen können.
    Leider ist der Kostenvoranschlag bei ca 550Euro und meine Tiere scheinen im Moment alle Pech zu haben,da fehlen mir noch die Finanziellenmittel,werde ihn von meinem Weihnachtsgeld hin schicken,aber da er 6Jahre ist,habe ich angst das er die Narkose nicht übersteht.
    Wäre froh wenn man schonender erfahren könnte was wirklich mit ihm los ist.
    Ach so die Schilddrüse kann auch Anfälle hervorrufen,das ist bei ihm aber ausgeschlossen,durch einen Test.
    Wurde es bei euch nur durch einen Bluttest festgestellt oder mußtet ihr auch mehrere Untersuchung über euch,bzw. über euren Liebling ergehen lassen???
    LG
    Sry, das wurde bei meinem Hund nicht gemacht, sondern nur Blut abgenommen und aus erzählungen eben!
    Uns wurde davon soger abgeraten, weil es eben auch Stress Epilepsie gibt!
    Und das für denn Hund eben nur unnötiger unsinn wäre!

    Wie oft hatte dein Hund diese anfälle?
    Du weisst schon, das Epilepsie Tödlich sein kann ohne behandlung?
    wenn du keinen Guten Tierarzt weisst, dann schlag ich vor, komm mal Zu meinem Ta!
    Der hat echt ahnung und is super lieb und nicht Teuer!
    Geändert von Knopfstern (23.11.2006 um 21:38 Uhr)

  8. #8
    Knopfstern
    Hallo!
    Mich würde interessieren, was denn nun bei euch raus gekommen ist!?!?!

    Liebe Grüsse!

  9. #9
    Püppi
    Hallo!

    Wir hatten das gleiche bei unserer Katze.
    Sie hat dagegen Tabletten bekommen welche sehr gut geholfen haben.
    Denoch stirbt ja bei jedem Anfall etwas vom Gehirn ab.
    Dies hat sich durch beißen, verwirrtheit und andere Sachen bemerkbar gemacht.
    Unsere Katze bekam es durch die kastration und lebte bis sie 9 Jahre alt wurde mit dieser Krankheit.

    Wünsche dir weiterhin alles gute und mach dir nicht so viel sorgen die Tiere kommen ganz gut damit klar, wenn sie Tabletten bekommen. Natürlich schlaucht so ein Anfall ziehmlich.

    LG Püppi

  10. #10
    sweetroke
    Hallo!

    Ich habe eine Email von Stina erhalten, worin sie mir erklärt hat, dass sie erstmal abwarten wollen, wie lange es dauert bis er einen erneuten Anfall bekommt, sie möchte ihn ungern schon jetzt auf Tabletten einstellen, da der arme Kerl zusätzlich noch einen Leberschaden hat.

    Blutwerte waren bis dato ok.

    Sie wird sich sicherlich noch abschließend melden, wollte nur nicht, dass ihr so lange im Ungewissen tapt.

    LG

  11. #11
    Nojiko
    mein hund ist auch epeleptiker, er hat es aber zum glück nicht so schlimm. er bekommt keine medikamente!

  12. #12
    Shiri
    Mein Timmy (Rasse: Mudi) hatte sehr Starke Epilepsie
    Ohne Medikamente war er nicht mehr Lebensfähig
    Er bekam ohne Medikamente ca. 7Anfälle an einem Tag
    Er Bekam an einem Tag 5 Tabletten um überhaupt zu überleben
    Timmy bekamen wir mit 9J. von einem Schulfreund von mir, sie erzählten uns es nicht dass er so was hatte.

    Wir haben ihn bis zu seinem Tod ( 13J.) bei uns gehabt uns wäre es nie in Kopf gekommen unseren kleinen Pisspurtzen je weg zugeben wegen so was, Kinder gibt man ja auch nicht so einfach weg.

    Wir gaben Bestimmt Millionen aus für diesen Hund aber das war uns egal den er war es einfach nur wert gewesen.
    Geld spielt keine Rolle wenn man jemanden Liebt.

    Am 21-April-2005 Wir verloren nicht gegen die Epilepsie, sondern gegen Blasenkrebs
    Timmy ich vermisse Dich

  13. #13
    Knopfstern
    Huhu,

    Das ja schön, das man hier doch mal wieder ne Antwort liest!

    Wie behandelt ihr eure Hunde alle?
    Haben eure auch ne Sd-Unterfunktion?

  14. #14
    schneeflocke77
    mein westi hatte mit 5 monaten einen großen anfall, 2 tage lag er in nakose bis er wieder ruhig war, danach bekamm er 3 jahre tabletten ohne weiteren anfall, der ta setzte langsam die medis ab und siehe da ....nie wieder ein zeichen von epilepsie nur die leber hatten die tabletten sehr angegriffen, deshalb denke ich es ist besser nach dem ersten anfall noch zu warten was kommt.heute ist charly 9 jahre und ein fitter kerl.
    ich denk an dich und deinen liebling und hoffe das es auch so gut ausgeht
    schneeflocke

  15. #15
    Knopfstern
    Ich weiss garnich, was ihr alle mit der Leber habt*g*
    Mein Hund hat super Leberwerte, und nimmt seit fast 4Jahren Tabletten!
    Wir haben auch versucht, sie abzusetzen aber danach hatte er 3mal Täglich nen anfall!

    Welches Medikament habt ihr gegeben ?

  16. #16
    Ricalein
    Zitat Zitat von Shiri
    unseren kleinen Pisspurtzen
    Sag mal Shiri, haben alle eure Hunde so "tolle" Namen?

  17. #17
    Stina
    Hallo Ihr Lieben,

    so nun hab ich etwas Zeit gefunden Euch zurück zu schreiben.
    Ich bin nicht so oft am Pc, deshalb dauert es bei mir etwas länger eh ich mich wieder melde.

    Max unserem kleinen Liebling geht es im Moment gut.

    Es war nur der eine Anfall. Bisher hatte er noch keinen weiteren Anzeichen geschweige einen Anfall.

    Wir werden erstmal abwarten und ihn noch nicht auf Tabletten einstellen, weil er wie gesagt immer schon einen etwas erhöhten Leberwert hat und die Tabletten nicht gutr sind für die Leber.

    Wir wollen nicht riskieren, dass seine Leber noch mehr angegriffen wird, wenn es nicht unbedingt Not tut.

    Wer weiss vielleicht hat er den nächsten Anfall erst in zwei Jahren.

    Wir warten erstmal ab. Ist zwar schwer und ich lebe immer mit der Angst, dass es nochmal passiert, aber ich denke es ist für den Moment die richtige Entscheidung.

    Unser Hund bedeutet uns alles. Wir haben noch keine Kinder und er ist a´lles was wir haben.

    Man hat immer Angst, die falsche Entscheidung zu treffen. Wir wollen ihm auf keinen Fall schaden.

    Und zum Kostenfaktor sei zu sagen: Es ist uns absolut egal, wieviel Geld die Behandlung kostet.

    Das Leben unseres Hundes ist unbezahlbar und wir würden alles tun, damit er gesund wird und bleibt.

    Liebe Grüsse von Sabrina und ihrem kleinen Max

  18. #18
    Knopfstern
    Zitat Zitat von Stina

    Unser Hund bedeutet uns alles. Wir haben noch keine Kinder und er ist a´lles was wir haben.

    Man hat immer Angst, die falsche Entscheidung zu treffen. Wir wollen ihm auf keinen Fall schaden.

    Und zum Kostenfaktor sei zu sagen: Es ist uns absolut egal, wieviel Geld die Behandlung kostet.

    Das Leben unseres Hundes ist unbezahlbar und wir würden alles tun, damit er gesund wird und bleibt.

    Liebe Grüsse von Sabrina und ihrem kleinen Max


    Ich erfreue mich, dieser Sätze!

    Ich hoffe für euchh ganz ganz fest,und ganz besonders für Max, das er nie wieder einen anfall bekommt!
    Wie gesagt, bei uns ist es im abstand von 4-6wochen oder wenn mein Hund wirklich stress pur hat!
    Ich würde auch alles für meine Tiere tuen!

    Viel erfolg, und LG Sanni!

  19. #19
    Stina
    Hey sannibunny,

    danke für deine Worte.

    Ja es ist wirklich so. Wir lieben unseren Hund sehr.

    Meine Schwiegereltern sagen immer, dass er sehr verwöhnt ist aber das ist mir egal.

    Er ist ein so lieber Hund. So brav. Wir müssen kaum schimpfen und wenn er Blödsinn macht, dann so süss dass man ihm kaum böse sein kann.

    All unsere Freunde und Verwandten, Nachbarn und auch Fremde schliessen ihn sofort ins Herz und Max liebt Jeden. Sogar den Postboten vergöttert er.

    Wenn es eine Auszeichnung geben würde für den liebsten Hund, dann hätte meiner die.

    Er ist immer freundlich und liebt alle auch.

    Alles gute für deinen Kleinen.
    Es ist immer schlimm so etwas zu hören. Ich bin fast verrückt vor Angst geworden.

    Ich umarme Euch und Max bestimmt auch

  20. #20
    Knopfstern
    Zitat Zitat von Stina

    Wenn es eine Auszeichnung geben würde für den liebsten Hund, dann hätte meiner die.
    Nehehehe, die würden meine bekommen!

    Ich denke, für jeden ist sein Hund einzigartig, und das is auch gut so!

    Wir können sehr gut mit der Epilepsie leben.
    Ich hab bisher noch keine Schwierigkeiten gehabt!
    Wir nehmen regelmässig Blut ab*alle1/2 jahre*
    Habt ihr bei ihm auch die Schilddrüse untersuchen lassen?

    LG Sanni!

    Ich umarme Euch und Max bestimmt auch
    Wir umarmen natürlich zurück

  21. #21
    Ricalein
    Hallo Stina
    Du hast wirklich eine tolle Einstellung zu deinem Hund.
    Ich drück euch alle Daumen das es ihm weiterhin gut geht.

  22. #22
    Nojiko
    @stina ich drück dir alle daumen die ich habe
    unser hund is ja auch epileptiker und ist jetz schon stolze 9 jahre, er ist ein berner!
    er hat mit ca. 3 jahren der ersten anfall gehabt, damals dachten wir der stirbt uns
    aber bei den nächsten waren wir schon deutlich gelassener... wir wussten ja was passiert

    jetz hat er ca. 2 anfälle im jahr, er bekommt kein medikamente!

    seit einem jahr bekommt er karsivan und siehe da er hat keine anfälle mehr *freuZz*

  23. #23
    chihuahua =)
    hallo =)
    mein hund hat grad im moment auch einen anfall wohlmöglich a<uch epilepsie ( kraempfe,anfaelle,zittern,zunge draußen,kann nicht gehen...)
    aber wir haben noch nicht mit der medzin angefangen (was wir werden machen )
    was kann ich jetzt machen um meinen hund jetzt zu beruhigen?

  24. #24
    Knopfstern
    Dein Hund hatte gerade einen anfall?!

    Hatte er das schon einmal?
    Wart ihr damit beim Tierarzt?wenn ja, wurden Tabletten verschrieben und wenn ja, warum bekommt er diese dann noch nicht?
    Für einen Epileptiker können Medikamente Lebens wichtig sein um überhaupt zuüberleben!

  25. #25
    Gismo 1
    Hallo chihuahua ,

    bei meinem Flori kamen die epileptischen Anfälle ganz plötzlich . Wir sind obwohl es an einem samstagsabend um 21.30 war , gleich zu unserem TA gefahren .Da es ihm total schlecht ging . Wir wohnen auf einem Dorf und der TA ist gegenüber von uns .
    Er hat dort einige Spritzen bekommen und wir haben für den nächsten Anfall noch Medikamente mitbekommen . Er hatte an diesem Wochenende 7 große Anfälle . Wir bekamen Luminal - Tabletten als Dauertherapie mit . Trotz dieser Tabletten bekam er immer noch leichte Anfälle .
    Nach einem Vierteljahr waren die Anfälle dann wieder verschwunden genauso plötzlich wie sie gekommen waren .
    Die Luminal Tabletten durften wir dann wieder absetzen . Es gibt leider noch keine Epilepsietabletten für Hunde deshalb gab mit der TA Tabletten aus der Humanmedizin .
    Gehe bitte mit Deinem Wauzi zum TA nur der kann den Hund helfen . Bei einem Anfall kannst Du nur versuchen Deinen Hund vor verletzungen zu schützen . Gute Besserung für Deinen Wauzi

    Viele liebe Grüße von Marita , Siva , Gismo und Hund Flori

  26. #26
    babsflirt
    Hallo zusammen!

    In der Familie meines Freundes gibt es eine total süße und liebe 1 1/2 jährige Labrador Retrieverin. Seit sie im März aus dem Tierheim in die Familie kam, gab es überhaupt keine Probleme mit ihr.... naja, ok sie ist stärker als ich und geht mit mir spazieren, aber das zähl ich einfach mal nicht dazu .

    Jetzt hatte sie allerdings eine Harnwegsinfektion und wir waren mit ihr am 10.September beim Arzt. Dieser hat ihr Spritzen und Tabletten gegeben. Wirklich besser ist es dadurch nicht geworden, es blieben auch weiterhin, wo sie gelegen bzw. gesessen hatte, gelegentlich feuchte Flecken zurück.

    Am 1. Oktober hatte sie dann in der Nacht auf den 2. Okt. 2 epileptische Anfälle; der Vater meines Freundes hatte erst geglaubt, dass sie nur schlecht träumt oder so. Allerdings hat sie nach ihm geschnappt als er sie "wachschütteln" wollte. In der darauffolgenden Nacht hatte sie noch einen weiteren Anfall.
    Am Samstag sind sie dann in eine Tierklinik gefahren. Dort haben sie Blut- und Urinproben genommen und untersucht, im Verdacht , dass sie irgendwelche Mittelmeerkrankheiten haben könnte. (Die Süße stammt nämlich ursprünglich aus Spanien.) Dabei kam dann überhaupt nichts raus. Trotzdem haben sie ein Rezept für eine Creme mitbekommen, die im Notfall zum Entkrampfen benutzt werden soll.

    Jetzt hatte sie in der Nacht vom 11.Okt. auf den 12. wieder 2 Krampfanfälle, hat sich tagsüber erbrochen und in der folgenden Nacht noch 2 Anfälle. Ob in der Zeit zwischen dem 2. und 11. Okt und nach dem 13. Okt. Anfälle auftraten, können wir nicht sagen, da die Kleine beim Vater schläft ... und das Familienverhältniss nicht ganz so einfach ist....
    Auf jeden Fall hat der Tierarzt nur noch ein Rezept für Tabletten gefaxt und wollte die Kleine nicht noch mal sehen... Das kommt mir echt komisch vor.

    Was müssen wir jetzt bei unseren Süßen beachten?
    Hat hier jemand Erfahrung mit Rohfutterernährung von Hunden? Gibt es auch begleitende homöopathische Behandlungen?
    Und noch ne spannende Frage: Können epileptische Anfälle durch Stress ausgelöst werden? Es gab ne familiäre Veränderung in ihrere nächsten Nähe. Sie ist jetzt nicht mehr die alleinige Frau im Haus, der Vater hat jetzt ne Freundin .

    Vielen Dank schon mal für eure Antworten!

  27. #27
    kate-90

    Epilepsie

    Hallo babsflirt,

    zunächst einmal zu eurem Tierarzt:
    ich würde mir sofort einen anderen suchen. Jeder Anfall ist gefährlich und schädlich, ihr solltet so schnell wie möglich mit der Medikation anfangen wenn die Anfälle noch immer kommen.
    Es ist wichtig dass der Tierarzt euch die Tabletten, Dosis und Anweisungen zur Einnahme genau erklärt und abstimmt. Wenn die Medikamente gegeben werden ist es außerdem wichtig, regelmäßige Bluttests durchzuführen um den Spiegel zu kontrollieren.

    Weil euer Hund noch so jung ist kann es auch angeborene Epilepsie sein. Sie kann aber auch durch viele andere Faktoren ausgelöst werden, wie Nieren-oder Leberschaden, Parasiten oder Tumore. Sicher auch durch extremen Streß oder Schlafentzug. Aber ich glaube nicht dass eine neue Person im Haushalt das auslösen kann. Darum muss sich letztendlich der Tierarzt kümmern, das könnt ihr selbst nicht feststellen.

    Ich hab vor kurzem selbst meinen Hund wegen Epilepsie verloren. Wir haben bei ihm auch auf Rohfutterernährung umgestellt und damit gute Erfahrungen gemacht, auch wenn es die Krankheit nicht beeinflusst hat.

    Wir hatten an Medikamenten so ziemlich alles durch, erst Luminol und dann zusätzlich Bromid. Nachdem es nicht geholfen hat haben wir beides wieder abgesetzt. Danach haben wir diverse Hömopatische Behandlungsweisen versucht, Schlangengifte, Gehirnzellenbehandlung und klassische Hömopathie. Weil mein Hund warscheinlich einen Tumor hatte jedoch alles erfolglos. Ich würde die allerdings raten erst die Mittel vom Tierarzt anzufangen und versuchen die Anfälle einzustellen. Wenn das klappt könnt ihr versuchen auf hömopathisches umzusteigen.

    Aber jeder Anfall schadet dem Hund, daher ist es wichtig sie umgehen in den Griff zu bekommen.

    Falls es noch Fragen gibt ... frag nur!

    Viel Glück mit eurer Hündin

  28. #28
    BONADR

    Unglücklich Hilfe - unser Flat Coated Retriever hat Epilepsi

    Liebe Hundegemeinde, ich habe eure Beiträge gelesen und mir kommen die Tränen über soviel Hundeleid...Und jetzt hat es unsere Anina von heute auf morgen getroffen. Sie ist 8 Jahre alt. Anzusehen, wie sie in der Wohnung im Kreis herumtaumelt und zusammenbrach und uns nicht erkennt, das tut weh und wir können ihr nicht dabei helfen. Nach dem ersten schlimmen Anfall - meine Frau sagte zu meiner NINA: bitte sterbe - fuhr sie zum Tierarzt. Nina bekam eine Spritze, das ist jetzt 3 Tage her und nun jeden Tag eine Tablette. Sie hatte aber schon wieder einen leichteren Anfall, wo sie sich nicht so jammervoll gebärdete. Wie soll es weiter gehen? Können wir mit ihr noch spazieren gehen? muss ständig jemand bei ihr sein? Bitte teilt mir eure Erfahrungen und Verhaltensweisen mit.
    BONADR

  29. #29
    Kompassqualle
    Hallo Bondar,
    erstmal möchte ich sagen, dass es mir Leid tut, das es eurer Nina so schlecht geht, das ist sicher schlimm für euch.
    Persönliche Erfahrung mit Epilepsie bei Hunden habe ich nicht, aber kenne einen Hund der Epilepsie hat, er wurde erst auf Medikamente eingestellt und lebte damit ganz gut, mittlerweile kann er dank getreidefreier Ernährung sogar ohne Medikamente anfallfrei leben.

    Vielleicht kannst du hier mal schauen:
    http://www.kayaundbico.de/html/epilepsie_beim_hund.html

    Ich weiß, epileptische Anfälle sehen sehr schlimm aus, der Hund bekommt selber aber von einem heftigen Anfall in der Regel nichts mit.
    Man kann bei einem Anfall ein paar Decken oder Kissen um den Hund legen damit er sich nicht verletzt. Durch Festhalten den Hund ruhig halten wollen sollte man eher nicht, denn bei so einem Anfall sind die Muskeln stark angespannt und es können Verletzungen auftreten, wenn die Anspannung sich nicht "entladen" kann.

    Epilespie ist sicher ein schlimmes Schicksal, aber kein Todesurteil, auch ihr und eure Nina könnt stark sein und lernen damit umzugehen.

  30. #30
    yvonne1978
    huhu zusammen

    wir haben heute unsere hündin sally einschläfern lassen ! hatte auch epelepsi es ging mit 2 jahren los und ist 8 jahre geworden ! nach den ersten anfällen wurde der hund mit luminal und dibro be eingestellt da kamen die anfälle nur noch alle 3-4 monate ! die anfälle selber gingen ca 5 min und dann war es vorbei ! leider sind die abstände immer kürzer geworden und die dosierungen immer höher bis wir nicht mehr höher gehen konnten aus ärztlicher sicht ! leider war das letzte wochenende so schlimm das es in 30 std ca 12 anfälle waren ! der hund hat nicht mehr gefresse und getrunken da haben wir ihm heute morgen ein ende gemacht ! das war einfach kein zustand mehr ! uns hat es besonders hart getroffen da wir auch keine kinder bekommen können und das unser kind ersatz war !

    von den anfällen selber bekommen die hunde nichts mit können also gut damit leben wenn die abstände nicht zu kurz sind ! nur das sie anschließend super viel fressen, saufen und müde snd !

    was ich noch dazu sagen muß wir waren gestern auch schon beim tierarzt und die blutwerte waren auch nicht mehr ok . weißen blutkörperchen waren doppelt so hoch wie normal und der wert der bauchspeicheldrüse paste auch nicht mehr ! also kamen mehrere faktoren auf einaml das war einfach zuviel !

    wenn sonst noch fragen sind einfach melden !
    Geändert von yvonne1978 (23.11.2009 um 20:21 Uhr)

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