Ab welchem Alter sollte man einen Rüden kastrieren lassen



  1. #31
    SusanneC

    Leute, haltet doch mal dieBälle flach.

    Es gibt große unterschiede in der körperlichen und geistigen Entwicklung von Hunden, und es gibt große unterschiede darin, wie sehr die hormone Probleme machen.

    Es gibt Rüden, die eben schon sehr früh sehr schlimm ausflippen. Wenn ein Hund jetzt täglich die Sofakissen berammelt ist das zwar nervig, aber man könnte wohl noch damit leben für ein paar Monate hin oder her. aber wenn er wirklich versucht, eine Katze zu penetrieren, also nicht nur aufzusteigen, sondern richtig Sex zu haben, ist damit das Leben der Katze in ernster Gefahr - und Katzen haben ein gutes Gedächtnis und könnten als racheaktion für den reinen versuch noch Tage später dem Hund die Augen auskratzen. Und das wortwörtlich.

    Außerdem dürfen wir es wohl als gegeben hinnehmen, dass ein Hund, der dermaßen von seinen trieben bestimmt wird, diese aber nicht ausleben kann, darunter leidet.

    Übrigens ist das KEIN NORMALES VERHALTEN! in einem funktionierenden Rudel darf auch kein Jungspund täglich begatten, sondern nur der ranghöchste Rüde und das auch nur zwei mal im Jahr. Das ist hypersexuelles Verhalten, das eben nicht normal ist, sondern krankhaft und deswegen behandelt gehört.

    Das ganze ist dennoch ein wenig arg unglücklich ausgedrückt, wenn man schreibt, man hätte ihn kastrieren lassen sobald er Machogehabe zeigte - hier dürfte man auch schreiben, man hat ihn kastrieren lassen, als er hypersexuelles verhalten zeigte, drunter litt und seine eigene Gesundheit und die von anderen gefährdet hat.

    Offtopic:

    Ich habe übrigens auch mal einen Rüden aus einem Nachbarort eingefangen, schlappe 5km von zu Hause weg, der muss entweder quer durch den Wald oder auf der Landstraße gelaufen sein - beides auch nicht gerade ungefährlich.


  2. #32
    Hundkatz
    @Mischling , sicher waren die Hoden ausgebildet und mein Hund hat die Katzen die Kissen und mich selbst berammelt. Das ist nicht wie bei einer Hündin das nach kurzer Zeit das weg ist ,nein das ist konstant. Und das ist dann ein Leidensdruck.
    Susanne C. hat das richtig formuliert.

  3. #33
    kleiner Falke
    Text von Kashya: nun die frage ,, wann ist das beste alter bzw zeitpunkt dazu ?
    mein tierarzt meinte etwa mit 10 monaten ... meine freundin meint wiederum das sei zu früh ich sollte es mit 14 monaten machen lassen ..
    was sagt ihr dazu ??,, wie sind eure erfahrungen ??,,
    Das war die Frage! Und ein Grossteil von dem, was hier auf den letzten 2 Seiten geschrieben wurden sind Texte von Menschen, die sich bemüht haben, diese Frage aus ihren eigenen Erfahrungen zu beantworten. Wo ist nun das Problem? Warum werden jetzt all die Leute angegriffen, die es für richtig halten, einem Hund, der seinen Sexualtrieb sowieso nie ausleben darf (was auch gut ist, die Tierheime sind übervoll!) genau diesen Trieb mit einer Kastra zu nehmen? Weil sie die entsprechenden Erfahrungen gemacht haben. Und sogar den Mut haben, dies hier auch äussern?!

    Und mit welchem Alter dies geschieht, das ist doch tatsächlich immer verschieden. Man kann hier nichts pauschalisieren. Jeder Hund ist anders. Genau wie jeder Mensch. Manche Männer bekommen mit 12 schon den Stimmbruch, andere mit 15. Manche Frauen bekommen ihre Tage mit 12, andere mit 16. Und genau so ist es doch auch bei den Hunden.

    Wie gesagt, auch Kater werden sehr jung kastriert. Und ich kann beim besten Willen nicht behaupten, dass dies alles unterentwickelte, arme Kreaturen sind! Genau wie die von mir bereits erwähnten Pferde. Ein Hengst wird normal im Alter von ca. 1 Jahr kastriert. Und? Es gibt Wallache die haben eine geniale Ausstrahlung, sind aber mit 14 Monaten kastriert worden. Normalerweise (je nach Rasse) wirkt ein Hengst erst etwa im Alter von 4-6 Jahren wie ein Hengst. Wäre also etwa entsprechend einem Hund von 2-3 Jahren. Aber da ist es total normal. Nur bei den armen Hunden, da wird ein riesen Theater gemacht... Warum denn?

    Und betr. Liebestoller Hunde: Ich denke nicht, dass die Hunde von Pewee so derartige "Einzelfälle" waren wie hier dargestellt wird. Geht mal auf youtube und gebt.... Naja, egal, gebt halt was passendes zum Thema ein, wird euch schon was einfallen... Und dann könnt Ihr mal schauen, was da alles gerammelt wird und wie die Leute das ja soooo lustig finden.
    Klar, kann man es lustig finden, wenn der Hund die Katze anrammelt. Oder im Wohnzimmer am Sofa klebt. Oder das Kind besteigt.... Und klaaaaar, der will nur spielen.... Natürlich----und die Erde ist eine Scheibe!

    Mein Rüde wurde wie gesagt mit knapp 7 Monaten kastriert. Aber denkt nicht, als seine Freundin, der Cattle Dog läufig war, dass er nicht mit der geflirtet hätte oder so gar wirklich bestiegen hätte! Natürlich hat er! Die arme Kreatur, mit 7 Monaten kastriert, total degeneriert, total unterentwickelt.... Natürlich....
    Ich kenne Rüden, die sind unkastriert und probieren beim Kopf.... Ne, ne, aber nicht mein armes Frükasträtchen. Ne, ne, der hat schon kapiert wie's geht. Also von wegen unterentwicklt und so, sorry, für mich ein Blödsinn. Wie gesagt, MEINE Erfahrung mit MEINEM Rüden! Der hat mehr Ahnung als manch alter Hase---ich frage mich nur, woher der das alles kann... Ne, Spass beiseite, Ich will nichts pauschalisieren! Kann nur mit 100% Sicherheit sagen, dass mein Rüde, kastriert mit knapp 7 Monaten, definitiv absolut normales Verhalten zeigt und auch sehr wohl weiss, dass er ein stattlicher Rüde ist!

    Kaysha hat nun einiges an Antworten und Erfahrungen bekommen, Kaysha, ich denke, Du kannst damit sicher was anfangen, es muss für Dich und Deinen Hund stimmen und je nach dem wie er sich verhält und auch was Du Dir vorstellst oder wo Deine Toleranzgrenze liegt, wirst Du die Entscheidung treffen. Die wird nicht jedem hier gefallen aber so ist nun mal das Leben....

    Vielleicht teilst Du die Entscheidung hier aber lieber nicht mit, sonst wirst Du auseinander genommen... Vorallem falls Du Dich entscheiden solltest, Deinen Rüden bald zu kastrieren.



  4. #34
    Engelchen09
    also ich kann absolut verstehen, wenn man einen rüden, der stark unter seinem sexualtrieb leidet, kastrieren lässt. stark leiden bedeutet für mich extremer, dauerhaft stress, tagelange futterverweigerung, unruhe, etc.

    einen hund mit 6 monaten zu kastrieren, nur weil er da zum ersten mal sein bein gehoben hat und mit den zähnen geklappert hat wegen einer läufigen hündin oder er einen anderen rüden angeraunzt hat, ist für mich absolut unverständlich. denn das alles hat noch lange nichts mit stress zu tun, sondern mit pubertärem verhalten. und das ist eine phase, durch die jeder hund durch muss und der halter auch.

    normale halter gehen dieser zeit mit viel gehorsamkeitstraining und konsequenz nach, und dann gibt es eben noch die, die sofort zum tierarzt rennen und es sich vermeintlich einfach machen wollen und den hund kastrieren lassen. das ist für mich fast schon tierschutzwidrig und diese leute wären mit stofftieren sicherlich besser dran. natürlich gibt es gewiss ausnahmen. aber die sind selten.

    und warum um alles in der welt darf ein rüde nicht markieren? meine güte, er ist ein rüde und das ist ein völlig normales verhalten. was würden menschen in einer op denn noch alles wegschneiden lassen damit es einfacher für einen wird? vielleicht das haarwuchs-organ, wenn es das geben würde, damit man nicht mehr so oft saugen müsst, oder das jagdtrieb-organ, damit man nicht ewig schleppleinen-training machen muss?

    also ich bin wirklich kein kastrationsgegner, wenn der hund unter seinem trieb leidet, aber derart jungen hunde wegen NICHTS gesunde organe entnehmen zu lassen ist für mich fast schon eine art perversion.

    in meiner hundegruppe sind fast alle rüden unkastriert und trotzdem verstehen die sich super untereinander. klar, hier und da wird auch schon mal einen auf macker markiert, und? das ist normales hundeverhalten. wenn einer einen ball in die mitte schmeißen würden, gäbe es genauso zankereien. das sind nunmal hunde und das ist deren naturell.

  5. #35
    kleiner Falke
    Ich denke, in diesem Thread geht es nicht primär drum OB man seinen Rüden kastrieren lassen soll sondern WANN.

    Genauso wie es auch nicht drum ging, ob ein Rüde markieren darf oder nicht. Wenn ein Rüde (kastriert) nie das Bein hebt, dann ist sicher etwas falsch gelaufen.
    Dann weiss er wohl nicht, dass er ein Rüde ist, dann wurde er wohl definitiv zu früh kastriert! Einverstanden! Aber das ist ja hier bei den erwähnten Kastraten nicht der Fall.

    Wenn ein Rüde also das Bein hebt, gerne mal ein bisschen schnuppert, die eine oder andere Hündin auch ganz nett findet und beflirtet und auch mal einen Rüden, den er wirklich total dämlich findet anbrummelt.----> dann ist doch sicher keine zu frühe Kastration erfolgt, der Hund hat sich absolut normal entwickelt. Er zeigt das ganz normale Hundeverhalten----einfach in einem lockeren Rahmen.
    Und ob dies nun mit 6 oder mit 16 Monaten war, das ist doch letztendlich eben von Hund zu Hund verschieden.

    Und da sind nun Erfahrungen gefragt. Und einige Leute (unter anderem auch ich) haben diesen Aufruf befolgt und haben hier ganz offen und ehrlich IHRE persönlichen Erfahrungen kund getan. Ich finde es nun nicht ganz fair, dass daraufhin alle diejenigen "auseinander genommen" und als Tierquäler beschimpft werden, welche (aus welchen Gründen auch immer) ihre Rüden halt unter 1 Jahr bereits kastrieren liessen oder aber die Hunde schon so (aus dem Tierheim oder woanders her) erhalten haben.

    Kasyha (sorry, dass ich den Namen im oberen Text falsch geschrieben habe----es war doch schon sehr früh am Morgen ) hilft es wohl am meisten, wenn hier noch weitere Leute ihre eigenen und ganz persönlichen Erfahrungen mit ihren kastrierten Rüden (die Frage, dass eine Kastration erfolgen wird, wurde ja bereits geklärt!) erzählen würden. Allerdings wage ich zu bezweifeln, anhand der Reaktionen hier, dass sich noch andere User melden, welche ihre Rüden ebenfalls früh kastrieren liessen und dies keine so schlechte Sache finden....

    Und ob dies nun der Sinn der Sache sein soll, ist für mich mehr als fraglich. Wenn eine Gruppe nun derart angegriffen und als Tierquäler beschimpft wird, macht man anderen Leuten nicht sehr viel Mut, hier ihre ehrlichen Meinungen und Erfahrungen zu äussern.... Schade. Genau dies wäre sicher für Kashya aber wichtig und interessant und genau um das ging es hier ursprünglich.

  6. #36
    Engelchen09
    welche ihre Rüden ebenfalls früh kastrieren liessen und dies keine so schlechte Sache finden
    man kann die frage nach dem generellen zeitpunkt aber nicht beantworten, weil man einen hund nicht generell kastrieren lassen muss. mein hund wird bald 5 jahre alt und ist unkastriert. und dem geht es super.

    bei frühkastrationen hört der spaß für mich einfach auf, weil das in meinen augen einfach auch eine moralische entscheidung ist. denn frühkastration bedeutet in 9 von 10 fällen, dass die halter uninformiert sind oder es sich möglichst einfach machen wollen. wie kann man es nur übers herz bekommen, einem hundebaby, dass gerade erst die milchzähne verloren hat, eine op zuzumuten um gesunde organe aus einem körper zu entnehmen, der gerade erst begonnen hat, erwachsen zu werden.

    da kann ich einfach nur den kopf schütteln.

    natürlich wird immer gesagt, dass der frühkastrierte hund sich normal entwickelt hat, aber wie wollt ihr das beurteilen? vielleicht hätte sich euer hund völlig anders entwickelt, hätte er geistig ausreifen können.

    wenn ich es generell beantworten müsste, würde ich einen hund nie vor dem 3. lebensjahr kastrieren. aber generell zählt für mich der einzelfall, nicht das alter.

  7. #37
    Pewee
    Ja stimmt, Jerry hätte sich anders entwickeln können. Da stecke ich natürlich nicht drin.
    Allerdings kam ja das Argument, dass er immer "kindlich" bleiben wird und das konnte ich zum Beispiel nicht feststellen. Wenn ich ihn mit Andy vergleiche (unkastriert), gibt es in der Hinsicht keine Unterschiede.

  8. #38
    *Mischling*
    Das ist in deine Fall, aber wärst du dir auch sicher, dass dein Andy genau so wäre, wäre er mit einem halben Jahr kastriert worden? Bestimmt nicht. Ich verstehe ja gewisse Gründe für eine Kastra, allerdings finde ich es grenzwärtig, wenn hier 10 Leute sagen, wie toll es war, das so früh zu machen und wenn einer was dagegen sagt heißt es gleich, man wäre aggressiv. Denn man muss auch an die denken, die das nachher vll lesen und sich dann sagen: Ah cool, dann kann ich meinen ja auch jetzt kastrieren lassen, der wird nämlich langsam erwachsen. Ihr versteht, was ich meine

    Wollte nur noch einmal klar sagen, dass die meisten Hunde, die ich kenne, in dem Altern noch lange nicht so weit sind, um meinen eigenen mal als Beispiel anzuführen, der 5 Monate ist und noch keine ausgebildeten Hoden hat, schon mit läufigen Hündinen laufen war und keine Reaktion gezeigt hat und z.B. auch noch nicht markiert. Außerdem geb ich Engelchen Recht, es geht auch ganz ohne

  9. #39
    Pewee
    Als Andy ein halbes Jahr alt war, hatten wir ihn noch nicht Und ich bin auch erst 7 Jahre später geboren, als ich kam war er schon Senior *lach*

    Aber ich verstehe, was du meinst und gegen eine SO frühe Kastra bin ich an sich auch, wenn es keine "tieferen" Gründe gibt. Ich persönlich spreche jetzt von der Kastra nachdem der Hund sein erstes Lebensjahr erreicht, wo die Hoden ausgebildet sind. Jerry war um den Dreh 12 Monate +/-
    Ich wollte damit auch nicht sagen "hey Leute, kastriert eure Hunde so früh wie möglich, da passiert schon nix". Das glaube ich natürlich auch nicht, allerdings wollte ich den Usern die Panik nehmen. Es wäre nicht fair zu sagen, dass den Hunden nichts passieren kann, aber es ist auch nicht fair zu sagen, dass sich der Hund auf keinen Fall geistig entwickeln kann, wenn er so früh kastriert wurde.

    Des Weiteren spreche ich auch von den liebeskranken Fällen. Das sollte nicht verwechselt werden, ich selbst bin gegen eine Kastra "einfach so". Allerdings gehe ich von jedem Hund individuell aus und versuche so wenig wie möglich zu pauschalisieren. Wann er also Anzeichen zeigen könnte, zeichnet sich ja auch wieder individuell ab, obwohl ich ebenfalls nicht glaube, dass ein Hund in so einem frühen Alter (6 Monate +/-) schon wissen kann, dass er einen Schniepel hat *g*

  10. #40
    Hundkatz
    Zitat Zitat von *Mischling* Beitrag anzeigen
    Das ist in deine Fall, aber wärst du dir auch sicher, dass dein Andy genau so wäre, wäre er mit einem halben Jahr kastriert worden? Bestimmt nicht. Ich verstehe ja gewisse Gründe für eine Kastra, allerdings finde ich es grenzwärtig, wenn hier 10 Leute sagen, wie toll es war, das so früh zu machen und wenn einer was dagegen sagt heißt es gleich, man wäre aggressiv. Denn man muss auch an die denken, die das nachher vll lesen und sich dann sagen: Ah cool, dann kann ich meinen ja auch jetzt kastrieren lassen, der wird nämlich langsam erwachsen. Ihr versteht, was ich meine

    Wollte nur noch einmal klar sagen, dass die meisten Hunde, die ich kenne, in dem Altern noch lange nicht so weit sind, um meinen eigenen mal als Beispiel anzuführen, der 5 Monate ist und noch keine ausgebildeten Hoden hat, schon mit läufigen Hündinen laufen war und keine Reaktion gezeigt hat und z.B. auch noch nicht markiert. Außerdem geb ich Engelchen Recht, es geht auch ganz ohne
    Ich glaub wenn die Hoden noch nicht abgestiegen sind wird eh nicht Kastriert.
    Noch ein Grund zum Kastrieren ist wenn nur 1 Hoden absteigt weil die Rüden vom Verhalten oft agressiv werden.

  11. #41
    Engelchen09
    Noch ein Grund zum Kastrieren ist wenn nur 1 Hoden absteigt weil die Rüden vom Verhalten oft agressiv werden.
    nicht zwingend. jeder tierarzt kann den hoden sehr frühzeitig aus der leistengegend holen und im hodensack fixieren. dazu wird der hund lediglich in einen dämmerschlaf gebracht und das ganze dauert keine 10 minuten. bezahlt man ca. 50 euro für. natürlich raten schlechte tierärzte gleich dazu, den hund sofort kastrieren zu lassen, denn mit einer kastration verdient er wesentlich mehr.

  12. #42
    kleiner Falke
    Engelchen, dass Du anscheinend nicht so ein Fan von Kastras bist, haben wohl alle kapiert, die in diesm Thread gelesen haben. Das ist (zumindest für mich) auch völlig ok, jedem seine Meinung.

    Aber deswegen nun alle Tierärzte, die zu einer Kastra raten (sogar bei nicht abgestiegenen Hoden) über einen Kamm zu scheren und als "schlechte Tierärzte" zu betiteln, finde ich doch etwas gewagt... Das ist meine Meinung.

    Ich denke nicht, dass es da nur ums Geld geht, es gibt schon auch Gründe, einen Hund kastrieren zu lassen. Und das wissen auch die Tierärzte! Und nicht alle, die dies wissen und unterstützen, sind nun schlechte Tierärzte, sorry.

    Und für 10 Minuten Arbeit 50 Euro, das ist auch nicht schlecht. DEN Lohn hätt ich auch mal gern...


    Offtopic:

    Natürlich ist es Fact, das Tierärzte an Kastras einiges verdienen. Aber noch schlimmer finde ich Impfungen. Eine kleine Spritze, soooo viel Geld. Das ist doch verrückt. Eine Kastra ist eine OP, da ist immer noch ein Risiko mit Narkose und so. Impfungen, ein kleiner Pieks, kann sogar der Azubi machen.... Pfffff

  13. #43
    SusanneC
    Bei nicht abgestiegenen Hoden gibt es zwei entscheidende Faktoren:

    1. Wie lange war der Hoden im Bauchraum? bei einem längeren Zeitraum kann das zu Hodenkrebs führen, das Risiko muss man nicht eingehen.

    2. Soll der Rüde sowieso früher oder später kastriert werden? dann bietet es sich dann an, das gleich in einem Aufwasch zu machen, aber man muss es nicht sofort machen, das kann auch noch ein paar Monate warten, wenn die Reife noch nicht da ist.

  14. #44
    *Mischling*
    @Pewee: Ok, dann verstehen wir uns doch 12 Monate sind für mich auch völlig ok, nur ich persönlich würde es nicht früher machen lassen. Fairer Weise muss man auch sagen, dass ich wahrscheinlich mehr an den Hoden meines Hundes hänge als andere weibliche Hundehalter XD. Ich würde sowieso nicht kastrieren, wenn es nicht wirklich sein muss, sprich Prostataprobleme auftauchen, ein Hoden im Bauchraum bleibt oder die Liebeskrankheit zu extrem wird. Wo da allerdings die Schmerzgrenze ist, liegt beim Halter. Ich war sehr verwöhnt und hatte nie Probleme mit unseren Rüden, aber ich glaube schon, dass es an den Nerven beider zehren kann, wenn der Hund sich so aufführt, wie bei manch anderem. Allerdings habe ich auch schon Fälle gesehen, bei denen es reine Erziehungssache war (das Rammeln z.B. keinen sexuellen Hintergrund hatte) und dann aber die Kastra als einfache Lösung gesehen wurde, dabei lagen dort noch ganz andere Probleme im Argen, die dringender gewesen wären.

    Nur weil ich meinen gerade so in dem Alter sehe hat mich das so aus der Fassung gebracht, denn wie gesagt, die Hoden sind kaum abgestiegen und er ist noch durch und durch Baby. Und wenn man es jetzt einmal so nimmt, ihm würde es mit Sicherheit in der Entwicklung schaden, wenn ich ihn jetzt kastrieren lassen würde.

    Aber nicht alle Rüden sind so unkompliziert

    @Hundkatz: Doch, wird es leider, wie gesagt, ich kenne den Fall vom vier Monate alten Hund, der noch nicht mal gezahnt hat geschweige denn die Hoden abgestiegen waren. Das war ein ganz normaler TH-TA.

  15. #45
    Hundkatz
    Sowas finde ich auch traurig !
    Den das ist eindeutig zu früh.
    Ich bin gegen eine Kastration wenn man der Ansicht ist, das ein Tier durch Kastration erzogen werden kann.Oder das ein Hund dann besser hört, nein so nicht !
    Nein das ist nicht der Fall !!!!!!!!!!!
    Hypersexualität, Einhodigkeit das sind triftige Gründe einen Rüden früh = 6 -8 Monat kastrieren zu lassen.
    In einem Tierheim kann es vorkommen, das die Tiere Frühkastriert werden weil man nicht genügend Platz hätte um alle einzeln zu halten.

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