Neufundländer- bitte um Infos und Erfahrungsberichte



  1. #1
    Cosy

    Neufundländer- bitte um Infos und Erfahrungsberichte


    Hallo,
    ich habe die SuFu genutzt, habe aber leider kein passendes Thema gefunden. Wenn ihr doch ein passendes findet, könnt ihr gerne den Link posten.

    Unser geliebter Hund Nico, eine Mischung aus Golden-Retriever,Berner-Sennen,Husky und Schäferhund, 1 1/2 Jahre alt, wurde am 14.4.11 überfahren.
    Weil wir einfach nicht ohne Hund leben können, wollen wir uns in den nächsten Monaten, wenn der Schmerz dann verklungen ist, ausschau nach einem neuen Welpen halten.
    Wir wollen unbedingt wieder eine große Rasse. Toll fänden wir z.B. einen Neufundländer.
    Diese sind ja sehr lieb und menschenbezogen usw.
    meine Frage ist: Haben Neufundländer auch einen ausgeprägten Jagdtrieb?? Wäre in unserem Fall nicht gut. bzw, wie ist das Jagdverhalten von Neufundländern??

    Unser verstorbener Hund hatte einen ziemlich ausgeprägten Jagdtrieb. Sobald er irgendwo einen Vogel sah, musste er ihm sofort nachrennen, das konnte man gar nicht verhindern. Er jagte auch Hasen, Katzen, etc....
    Ist das bei Neufundländern auch so???
    Neufundländer sind ja langhaarig. Haaren sie dann auch entsprechend, bzw. verlieren sie viel Haare in der Wohnung?? Unser alter hat auch ziemlich viel verloren obwohl er kurzhaar war. wenn ein langhaar jetzt noch mehr haare verliert... :O

    Ich hoffe auf ein paar Infos zum Neufundländer, evtl. auch Erfahrungsberichte von euch.
    Dankeschön!!
    lg



  2. #2
    Morastbiene
    Hallo Cozy,

    zuerst möchte ich mein Beileid zum Verlust eures Hundes aussprechen.
    Ich kann nur erahnen, wie schmerzhaft das ist, aber es ist schön, dass ihr wieder einen Hund in euer Herz lassen möchtet, wenn die Trauer sich gelegt hat.

    Darf ich fragen, wie ihr ausgerechnet auf den Neufundländer gekommen seid? Ist ja schon ein Unterschied zu eurem Nico.
    Soweit ich weiß, spielt der Jagdtrieb bei den Neufis nur eine untergeordnete Rolle, die Rasse wurde aufgrund ihrer Körperkraft als Zughund verwendet.
    Wie viele große Rassen leidet sie an Gelenk- und Herzproblemen, das sollte man auf jeden Fall bei der Anschaffung und Auswahl der Zuchtstätte im Kopf haben.

    Berichten kann ich von der schwarzen Dame der Nachbarn meiner Urgroßeltern. Ein unheimlich prächtiges Tier mit dem typischen Charakter, den man dieser Rasse nachsagt. Freundlich, sehr ruhig im Wesen, aber wachsam und nahezu phlegmatisch, was in der Erziehung eine entsprechende Herausforderung bedeuten kann, weil es ist, als ob man einem Stein etwas befehlen wollte.

    Gute Fellpflege ist bei der wahnsinnig dichten Unterwolle auf jeden Fall ein absolutes Muss und auch dann haaren die "Bären" sehr ordentlich, soweit ich das beurteilen kann. Damit hat man besonders im Fellwechsel eine Menge Spaß. Ich erinnere mich noch an eine Begegnung - Einmal an meinem Oberschenkel schubbern und die Hose war voll mit schwarzen Haaren. Empfindlich darf man diesbezüglich also lieber nicht sein.

    Wichtig ist auf jeden Fall, im Sommer ausreichend Platz im Schatten bieten zu können, weil die Tiere unter ihrer Wolle sonst unerträglich leiden und von der Sonne bei lebendigem Leib gebacken werden. Außerdem sollen Neufundländer das Wasser lieben, sie werden z.B. in der Wasserrettung eingesetzt, aber das habe ich nur gelesen und leider nicht selbst sehen dürfen.

  3. #3
    Cosy
    Dankeschön. Ja der Verlust von ihm ist schon sehr schmerzhaft für uns. Vorallem weil er so jung war und wir ihn gerade fertig ausgebildet hatten.

    Auf den Neufundländer sind wir gekommen, als wir in den Fressnapf gingen. Im Fressnapf war eine Frau, die hatte ihren Neufi dabei. Sie ließ ihn im Geschäft rumlaufen und er trödelte so friedlich im Laden rum und begrüßte jeden freundlich der ihm in den Weg kam. Er kam auch zu uns her und wir haben ihn auch gestreichelt, da haben wir uns richtig in ihn verliebt!! Da wir da ja noch nicht wussten, dass unser Nico in den nächsten Wochen überfahren wird , haben wir uns auch keine Gedanken drüber gemacht. Aber in den nächsten Monaten werden wir uns wieder nach einem Welpen umschauen.

    Da Nico einen sehr stark ausgeprägten Jagdtrieb hatte, ist er wirklich jedem Tier nachgerannt. Wir wohnen zwar auf dem Land, eigentlich fast außerhalb unseren Ortes, aber 500m von unserem Haus läuft die Bundesstraße B312 vorbei, und als auf der anderen Seite der Straße ein Tier saß, rannte er los und.. naja, wurde von einem LKW erfasst. Daher suchen wir jetzt eine Rasse, die einen möglichst geringen Jagdtrieb hat.

    Unser Garten ist riesig, wir haben einen alten Bauernhof. Einen kleinen See haben wir auch, das wäre ja optimal. Schatten ist durch die großen bäume gegeben^^

    Wüsstet ihr sonst noch irgendeine Rasse, die sehr freundlich ist und am besten fast keinen Drang zum Jagen hat. Die Rasse sollte groß sein, mindestens Schenkelhöhe.


    Dankeschön :]
    lg

    EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

    Niemand??
    los leute

  4. #4
    Fleckihund
    Offtopic:

    Man lässt Hunde mit großem Jagdtrieb auch nicht ohne Leine dort laufen, wo Wildtiere sind...

  5. #5
    simone
    Zitat Zitat von Fleckihund Beitrag anzeigen
    Offtopic:

    Man lässt Hunde mit großem Jagdtrieb auch nicht ohne Leine dort laufen, wo Wildtiere sind...
    Danke, Du hast meine Gedanken ausgesprochen.

  6. #6
    Cosy
    Dann hätten wir ihn nie laufen lassen können. Bei uns in der Gegend gibt es an jeder ecke einen Hasenbau, wenn es danach ginge, hätten wir unseren Hund nie laufen lassen können.
    Mit wildtieren sind nicht Rehe oder so gemeint. Er ist hauptsächlich Hasen und Eichhörnchen hinterher. Oder eben Katzen und Vögeln.
    Er hat ja nicht gewildert.

    Aber darum geht es nicht! Ich wollte Tipps für Rassen mit geringem Jagdtrieb, bzw. Informationen zum Neufundländer. Ich wollte hier keine Belehrungen über das was ich mit meinem Hund mache, oder in dem fall gemacht habe.

    lg

  7. #7
    simone
    Dann darfst Du nicht in einem Tierforum/Hundeforum schreiben, das Dein Hund überfahren wurde, weil Du seinen Jagdtrieb unterschätzt hast. Diesen Trieb darf man nämlich bei keinem Hund unterschätzen. Auch nicht bei einem behäbig erscheinenden Neufundländer.
    Das hat gar nichts mit Belehrungen zu tun.

  8. #8
    Kasary
    Hallo Cosy,

    ich hab einen Leonberger, also ebenfalls so ein Bärchen. Der Leo wurde aus Neufi, Bernhardiner und Pyrenäenberghund gekreuzt. Viele Eigenschaften sind also ähnlich und auch im Umgang gibt es sicherlich parallelen, von daher kann ich dir ein wenig etwas über das Leben mit Riesen erzählen.

    Neufis wurden zwar auch als Zughunde gebraucht, sind aber meines Wissens nach ursprünglich Fischerhunde gewesen. Sie sind also extrem Wasserfreudig und können gut schwimmen. Das Fell ist ja braun oder schwarz und relativ robust. Besonders pflegeintensiv finde ich meinen Diego nicht. Wir bürsten ihn i.d.R. 1-2x wöchentlich mit einer Unterwollehake und anschließend mit einer doppelseitigen Bürste. Es gibt eben "Ecken" an denen man sorgfältig kämmen muss, z.B hinter den Ohren, an den Hosen oder in den Achseln, weil sich das dichte und feine Fell dort leicht zerzaust.

    Neufundländer sind eigentlich nicht unbedingt die prädestiniertesten Jäger, allerdings liegt die Ausprägung eines solchen Instinktes eben auch in der Hand des Halters. Wir haben neben unserem Bärchen auch 4 Frettchen und alle laufen von Zeit zu Zeit gemeinsam durch die Gegend. Vögel jagt Diego nicht und wenn die Katze stehen bleiben würde, dann wäre sie auch max. ein Spielkamerad für ihn. Allerdings hat alles was wegrennen oder fliegen kann für so ziemlich jeden Hund einen gewissen Reiz. Da bist letztlich du gefragt ihn zu unterbinden. Solche Bärchen sind aber in der Regel nicht unbedingt die jagdfreudigsten Hunde unter der Sonne. Ich kenne sowohl Neufis und Leo's mit Null Jagdtrieb und solche, die ihren Besitzern regelmäßig stiften gehen. Pauschal kann man das also nicht sagen.

    Tja, ansonsten kann ich dir nur raten dich noch weiter gezielt über die Neufis zu informieren. Schöne und imposante Hunde sind es auf jeden Fall, allerdings erfordert ein Hund in dieser Größe extreme Konsequenz deinerseits. Abgesehen davon brauchst eine echt sichere Wohnung, einen hochgestellten Fernseher und möglichst nicht allzuviel Dekoration. Die Dicken kommen ja überall dran!

  9. #9
    Cosy
    Entschuldigung, aber ich habe diesen Jagdtrieb nicht unterschätzt aber ich kann dir den Unfall ja schildern:

    Meine Mutter musste einer Freundin im Ort Tupperware zeugs bringen. Dann hat sie halt den Hund mitgenommen (an der leine!). Da er danach von einer Matschpfütze dreckige Füße hatte, musste meine Mutter ihm die Füße putzen. Dann hat sie ihn absitzen lassen und angefangen. Dann hat er auf der anderen Straßenseite eine Katze rennen sehen, und rannte ausm Hof raus über die Straße und wurde von einem LKW erfasst. Er hatte sogar noch die Leine dranhängen. Da kann man wohl nichts dazu sagen.
    Und ich habe nur gesagt dass mein Hund überfahren wurde weil ich einen Grund dafür nennen wollte einen neuen Hund zu kaufen.

    Dankeschön.

    lg

  10. #10
    simone
    Das war gar nicht böse gemeint und Du brauchst Dich auch nicht rechtfertigen. Nur wenn Du schreibst, das Dein Hund überfahren wurde, Jagdtriebt hatte und Du nun einen Hund mit wenig oder keinem Jagdtrieb suchst, muss es auch erlaubt sein, darauf hinzuweisen, das auch ein Hund der von der Rassebeschreibung kaum Jagdtrieb hat, in der Beziehung nicht 100% berechenbar ist.
    Nicht mehr und nicht weniger wollte ich damit sagen.

  11. #11
    Cosy
    @ Kasary,
    cool danke :] ja von den Leonbergern hab ich auch schon gehört. Unser Nico war auch Neufundländer größe, nur dass er kurzhaarig war.

    Ja, wenn der Hund am couchtisch vorbeikommt und wedelt heißt es 'Alles festhalten was umfällt!' weil dann kommt der wedelnde schwanz und räumt den tisch leer ;D

    Wie schon gesagt haben wir einen kleinen see, indem auch ein hund super baden kann

    Wir haben bei Nico schon den Jagdtrieb stark unterbunden, zeitweise hat er es sogar sein lassen, aber oft hat ihn dann der rappel gepackt und er ist los.

    Da die Bundesstraße so nah bei uns vorbeiläuft wollen wir auf jeden Fall einen der weniger Jagdtrieb hat. Und er sollte groß sein

    lg

    EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

    @ simone: Ja, ich weiß, aber mein Hund wurde nicht, wie du geschrieben hast, überfahren weil wir seinen Jagdtrieb unterschätzt haben^^
    War auch von mir aus nicht böse gemeint, ich wollte das nur klarstellen, sonst kommen noch andere Kommentare dazu.

    EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

    Hat niemand so einen Bären????

  12. #12
    Kasary
    Unser geliebter Hund Nico, eine Mischung aus Golden-Retriever,Berner-Sennen,Husky und Schäferhund,
    Unser Nico war auch Neufundländer größe, nur dass er kurzhaarig war.
    Bist du dir sicher, das er so groß wie ein Neufundländer war?
    Husky's und Goldi-Rüden haben normal eine Höhe von max. 60cm, Schäfis ca 60-65cm und Berner Sennen ca. 70cm.
    Neufundländer fangen bei 70cm erst an, Tendenz eher höher. Manchmal fällt einem der Unterschied erst auf, wenn die Hunde nebeneinander stehen.

    Lg

  13. #13
    Cosy
    Ja, er hatte ein Schulterhöhe von 72cm.
    Wir haben uns auch gewundert. Als er dann so bei 65cm war, dachten wir , er würde langsam aufhören zu wachsen, aber dann wuchs er bis er 72cm groß war.

    Seine Mutter war schon groß, aber er... seine beste Freundin war eine Rottweiler Hündin, er war fast gleich groß wie sie.

    lg

  14. #14
    Ramosh
    Huhu,

    wie wärs denn mit einem Cane Corso ?

  15. #15
    neva_masquerade
    Das mag vielleicht ein ziemlich unnützer Kommentar sein, aber dennoch möchte ich es beisteuern.
    Wegen dem dicken Fell haben es Neufundländer nicht besonders mit der Hitze, da liegen sie lieber im Schatten und bewegen sich nicht viel. Ich kenne jemanden mit 3 Neufis, dieim Sommer fast ausschließlich im kühlen Zimmer liegen.
    Viel Wasser sollten sie dann selbstverständlich auch bekommen.

    Oh, und noch etwas: Neufis gelten als die besten Hunde als Spielgefährten für Kinder, die es gibt. Aber da wäre ich eehr argwöhnisch, weil das jeder Hund sein kann, solange er eine recht hohe Reizschwelle hat und an Kinder gewöhnt ist. Da der Neufi -meistens- ersteres hat, kann ich mir aber vorstellen, dass er bei sorgfältiger Prägung ein richtiger "Nanny-Dog" werden kann.
    (trotzdem nie unbeaufsichtigt lassen. ;D)
    lg ^^

  16. #16
    Cosy
    Danke für eure Antworten.

    Sry aber die Cane Corso finde ich echt hässlich...

    Vll. schauen wir uns auch wieder nach nem tollen mix um

  17. #17
    ares 2502

    Neufundländer Erfahrungen

    Hallo Cosy
    ich bin mit Neufundländern groß geworden und sie haben mich mein ganzes Leben lang begleitet. Mein Verhältnis zu ihnen ist dadurch geprägt, dass mir ein Neufundländer als Kind das Leben gerettet hat indem er mich aus dem eiskalten Wasser eines Teiches zog wo ich auf dem Eis eingebrochen war. Er war damals noch nicht unser Hund, das wurde er erst später als sein Halter verunfallte.
    Zunächst erst einmal, alle Neufis wurden weitaus älter als 10 jahre, waren gesundheitlich robust und kannten den Tierarzt nur von den routinemäßigen Untersuchungen. Dabei hatte und habe ich sowohl Welpen aufgezogen als auch "Gebrauchte" übernommen, es waren Rüden und Hündinnen. Aber eines war ihnen allen gemeinsam, ihr Selbstbewußtsein, ihre Gelassenheit und unerschütterliche Ruhe. Sicher hatte und hat jeder von ihnen auf Grund seiner Persönlichkeit seine Eigenheiten aber sie waren Neufis. Jagdtrieb hatte und hat keiner von ihnen, mit anderen Tieren verstehen sie sich bestens oder ignorieren sie, es gab keine Probleme, weder mit Pferden, Kühen, Hühnern, Enten, Vögeln aller Art, Eichhörnchen, Igeln oder Katzen. Im Gegenteil die auf unserem Grund und Boden lebenden Tiere standen unter ihrem Schutz. Anderen Hunden gegnüber sind sie friedfertig und lassen sich nicht provozieren. Sie haben ein feines Gefühl für Stimmungen und wenn sie merkem, dass man selbst bei einer Hundebegegnung unsicher ist, dann reagiern sie, sie wollen einen schützen.
    Nach altem Vorurteil gelten sie als faul, träge und stur, also schwer erziehbar. Das ist Unsinn, wenn man sie richtig motiviert und an ihre Intelligenz und Hilfsbereitschaft appelliert tun sie alles. Nur herumkommandieren, anschreien oder Druck ausüben darf man nicht, dann stellen sie auf stur und dann geht nichts mehr. Auch sind Neufis keine Schäferhunde, voreilender Gehorsam ist ihnen unbekannt. Der Neufi hinterfragt Kommandos, wenn er grad das selbe vorhat, dann wird es sofort befolgt, ist er gerade anderweitig beschäftigt, kommt er mit Sicherheit später auf das Kommando zurück, ist ihm ein Kommando zuwider, dann hat er es eben nicht gehört. Ungeachtet dessen haben meine Neufis die Begleithundprüfung abgelegt und die Beiden, die jetzt bei mir leben sind geprüfte Behindertenbegleit- und Pflegeassistenzhunde. Sie akzeptieren auch, dass sie nicht in den Gartenteich dürfen und der angrenzende Fluss trotz fehlendem Zaun für sie tabu ist, alles eine Frage der Erziehung. Mit kindern können sie hervorragend, wie gesagt ich selbst hatte ein großes schwarzes Kindermädchen auf vier Pfoten. Zum Fell so viel, wenn Du nicht ausstellen willstist das Ganze halb so wild, haare verlieren sie im Frühjahr, wenn das Winterfell abgestossen wird. Als Wachhund im klassischen Sin sind sie nicht geeignet, sie lassen jeden rein, aber nicht wieder raus. Wenn du mehr wissen möchtest melde Dich.
    Gruß ares 2502

  18. #18
    Cosy
    hey, danke für deine ausführliche antwort!!
    Das hat uns wirklich sehr weitergeholfen :]
    Den klassischen Wachhund wollen wir auch gar nicht. Er soll zwar bellen oder sonst etwas tun um uns aufmerksam zu machen dass jemand kommt, aber er sollte einfach freundlich sein.

    gruß

  19. #19
    ares 2502
    Freut mich, dass ich Dir helfen konnte.
    Unser erster Ausbilder auf dem Hundeplatz, ein älterer Herr und Weltkrieg 1-Veteran, der den Neufi als Kriegshundeführer kennen- und schätzengelernt hatte, wegen seiner Nervenstärke und Verlässlichkeit, hatte den Spruch: "es gibt Hunde und es gibt Neufundländer". Der Spruch sagt eigentlich alles.
    Sie haben die Eigenart ihren Willen durchzusetzen, das allerdings auf liebenswerte Art und Weise. Sie treffen selbstständige Entscheidungen, und da staunt man öfters was da dann rauskommt. Eine weitere alte Regel sagt:" der Neufi sucht sich seinen "Herrn", etwas, was ich nur bestätigen kann. Einen Neufi gegen seinen Willen zu nehmen, führt zu nichts, er reagiert dann mit Gleichgültigkeit und macht sein eigenes Ding. Es muss Sympathie da sein, und wenn die da ist, zeigt er das auch sehr deutlich. Wenn er Dich akzeptiert, wird er alles für Dich tun. Wenn du einen Welpen holst, bedenke, dass ein Neufi ca. drei Jahre braucht bis er voll ausgewachsen ist, er geht erst in die Höhe und dann in die Breite. Auch mental braucht er diese Zeit um seine Persönlichkeit ausreifen zu lassen. Beim Welpen brauchst Du, auch wenn es schwerfällt bei der Erziehung Konsequenz, Du musst die Regeln machen, und Du brauchst Zeit um mit Ihm zu "diskutieren", vor allem in der Pubertät. Er muss begreifen was Du von ihm willst und er muss es akzeptieren. Und vor allem eines, nimm ihn ernst, mach Dich nicht über ihn lustig oder veralbere ihn, er merkt es und merkt es sich, und das sehr lange. Missbrauch niemals sein Vertrauen, so etwas verzeiht er sehr schwer oder nie. Wenn du einen Fehler gemacht hast, zeige einsicht und "entschuldige" Dich bei ihm, er verzeiht schnell. Unterschätze nie ihre kognitiven Fähigkeiten.
    Noch etwas zum "Wachhund", ein schwarzer Neufi wird von den meisten Außenstehenden als potentiell gefährlich eingeschätzt. ein brauner hat das Teddybärenimage und wird mehr als Knuddeltier wahrgenommen, hab ich immer wieder erlebt, da ich einen Scwarzen und einen Braunen bei mir habe. Außerdem ist es immer wieder erstaunlich wie es wirkt wenn er in "Habachtstellung" geht, er wirkt dann doppelt so groß.
    mfg ares 2502

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