Aussenhaltung mal von der schönen Seite betrachtet



  1. #1
    *max*

    Aussenhaltung mal von der schönen Seite betrachtet

    Ich hab mal ein paar aktuelle Bilder gemacht.

    Ich lese hier ziemlich oft, wenn sich jemand an Aussenhaltung "heranwagen" will: ähm nee, mach das nicht, ist teuer, anstrengend...und willst du etwa stundenlang im Regen stehen? Und überhaupt sind Meeris für Aussenhaltung nicht gemacht. Sie gehören einfach nach drinnen. (hab das mal jetzt etwas überspitzt dargestellt - aber oft liest es sich so)

    Klar ist Aussenhaltung in der
    Bauphase erstmal recht teuer und anstrengend. Man braucht auch viiiieeel Raum für Vorratshaltung, hat einen höheren Einstreuverbrauch und auch Stroh und Heu sollte man schon einige Ballen unterkriegen.

    Aber wenn man es dann einmal richtig fertig hat - ist es einfach schön anzusehen. Erst gestern hab ich wieder ein Meeris rausgenommen (ja auch wiegen muss man sehr genau nehmen) und hab wiedermal festgestellt - wie warm eigentlich die Füsschen sind.

    Überzeugte Aussenhalter wie ich sind sogar der Meinung, dass Erkältungen oder gar Lungenentzündungen gar kein Chance haben. Ich kenn das einfach nicht. Meine Tiere bleiben bis ins hohe Alter hin draussen - ja bis zum Tod.

    Durch meine Verkleidung mit Folie tritt bei mir alles etwas später ein, nun ist grad Herbst und die Schweinchen fressen die heruntergerfallenen Blätter - diese Bilder sind etwa 2 Wochen alt:

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    Mein Gehege hatte ich im Herbst mit Folie verkleidet, somit bleibt es eine "sturmfreie Bude" - auch Schnee und Regen bleiben draussen.

    400_3564396161636435.jpg

    Drinnen ist es trotz der Folie extrem lichtdurchflutet, ich hoffe, das kommt in diesen Bildern gut rüber - diese Bilder enstanden Mitte Oktober:

    400_6265343139373133.jpg

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    Vielleicht hängen sich noch andere User hier rein? Ein Thread so nach dem Motto: pro Aussenhaltung?



  2. #2
    simone
    Unsere Meeris leben zwar drinnen, aber ich habe nichts gegen Aussenhaltung . Ich finde Dein Gehege sieht super aus. Die Schweinchen fühlen sich bestimmt "Sau"wohl.

  3. #3
    MyThelamb
    das ist wirklich ein schönes Gehege und ich finde es gut, dass Du deine Meeris draußen hälst, da bekommen sie auch mal was mit, nicht nur immer im Zimmer sitzen bei der gleichen Temperautur

  4. #4
    MidnightBlue
    Ganz ehrlich? Ich finde es toll, sehr "natürlich" ich möchte nicht wissen wie viel Geld und Arbeit da drinnen stecken.

    Leider haben nicht alle die Möglichkeit sich so zu entfalten. Auf den Bildern sieht man sehr schön dass das "Gehege" zwischen Haus und "Gartenhaus?" steht. Daher ist es schön windgeschützt, es ist nicht so extrem kalt, da es oben zu ist wird es nicht nass und man kann es unten auch gut absichern (gehe mal davon aus) usw. all das lässt sich bei vielen leider nicht wirklich umsetzen. Manche sehen leider all diese Kriterien nicht so eng und missachten eins, oder mehrere davon, daher wird von vielen gleich vorab davon abgeraten.

    Finde deine Umsetzung der Aussenhaltung toll, vielleicht nimmt sich der eine oder andere ja ein Beispiel daran :-)

  5. #5
    Lunatyca
    Boah das sieht ja toll aus,da wär ich auch gern Schwein

    Die Häuschen sehen toll aus!

  6. #6
    SusanneC
    Hallo!

    Ich finde Deine Haltung auch toll, aber bitte sei ehrlich: wie viel hat das ganze gekostet? Wie viel Stromverbrauch macht der beheizte Stall aus?

    Ich bin sicher sehr kritisch in Sachen Außenhaltung, aber vor allem deswegen, weil viele Leute von Außenhaltung anfangen, die das vor allem deswegen machen wollen, weil sie drinnen kleinen Platz haben oder Teenager, deren Eltern sich wegen der Gerüche beschweren.
    dabei übersehen diejenigen völlig, wie teuer so eine Haltung werden kann - und wenn man innen genauso viel Zeit ins misten Steckt wie bei der Außenhaltung notwendig riecht es auch drinnen garantiert nicht mehr.
    Ohne feste Gartenhäuser muss man die Tiere bei Unwetter, Gewitter, Starkregen und Sturm natürlich auch ins Haus holen, ggf. auch mal für längere Zeit - und da fehlt dann erst recht der Platz, wenn man sie aus Platzmangel Außen hält, für die Außenhaltung aber die Gruppengröße aufstockt.

    Ich sehe es so: wenn Außenhaltung, dann bitte weil einem diese Haltungsform gefällt, man sich wirklich voll drauf einlassen kann, genug Geld dafür hat und auch ausreichend Zeit.

    Aber wenn hier ein Teenager danach fragt, der ganze 200 Euro Budget hat für ein Außengehege, nur eine Miniecke des Gartens bekommen kann, und auch nur 20 Minuten Zeit für die Grundversorgung am Tag vorgesehen ist, dann ist Außenhaltung ganz sicher das falsche.

  7. #7
    *max*
    Zitat Zitat von SusanneC Beitrag anzeigen
    wie viel hat das ganze gekostet?
    Ehrlich gesagt weiss ich das garnicht. Bei Baubeginn hatte ich mir vorgenommen, jede Schraube zu notieren, jedes Stück Holz......aber wie das dann so ist im Bauwahn - ich hab die Übersicht verloren. Die Kosten dürften zwischen 1000 und 1500€ liegen, allerdings dann mit den Geräten die ich hab - wie Thermostat und Kamera ect....

    Wie viel Stromverbrauch macht der beheizte Stall aus?
    Der Stromverbrauch hat sich nicht in einer erhöhten Stromrechnung gezeigt - ich bin ja in den beiden stärksten Wintern in Aussenhaltung gegangen, die Deutschland je gesehen hat. Ich hab ein Thermostat, was wirklich auf Zentel Grad genau steuert und nicht unnötig heizt. Die Hütte selbst ist 10cm dick isoliert, auch die Tür. Meine Tageslichtlampe läuft im Winter 5 Stunden und verbraucht 11W. Man achtet nun bewusster im MENSCHLICHEN Haus auf Stromfresser, macht öfter mal sinnlos brennendes Licht aus. Früher brannte hier alles "lichterloh" - seitdem die Tiere draussen leben, geh ich mit Energie viel bewusster um.

    Ich bin sicher sehr kritisch in Sachen Außenhaltung
    Ja - ich weiss - und das finde ich auch gut so. Und du weisst ja auch, dass ich deine nie ermüdenden Antworten (vor allem für Neuuser - oder Anfänge schätze. Nur dass man oft liest - Meeris sind für die Aussenhaltung "nicht gemacht" stört mich manchmal. Damit meinte ich aber nicht konkret Beiträge von dir, mein Thread ist ja mit Absicht sehr allgemein gehalten. Ich wollte vor allen Dingen zeigen, dass man einen richtig kleinen grünen Lebensraum schaffen kann. Dafür braucht es nicht unbedingt immer nur Geld, wir fahren sehr oft rum - auf der Suche nach Wurzeln, Steinen, Ästen, Moos und all dem Zeugs.....


    Ich sehe es so: wenn Außenhaltung, dann bitte weil einem diese Haltungsform gefällt, man sich wirklich voll drauf einlassen kann, genug Geld dafür hat und auch ausreichend Zeit.
    Dem stimme ich zu. Ich hatte garnicht vorgehabt, im Winter Aussenhalter zu sein. Ich hatte zunächst einen Stall (150x80) im Gehege....und als ich so in die Aussenhaltung reinschnupperte - wüschte ich mir auf einmal ein Gartenhaus für die meeris. Vorher hatte ich ein "Schweinezimmer" im Obergeschoss. Ich sass meist unten im Wohnzimmer - sie oben. Im Grunde sahen wir uns seltener als jetzt in Aussenhaltung. Jetzt in Aussenhaltung bin ich wieder viel intensiver dabei, sämtliches Saubermachen usw. ist keine lästige Pflicht, sondern die Erschaffung eines kuscheligen Lebensraumes (Schade, davon hab ich grad keine Fotos) - aber wenn ich dick mit Heu und Stroh eingstreut habe, bin ich glücklich. dieses Gefühl hatte ich in Innenhaltung nie. Da war das misten immer eine lästige Pflicht - und das Zimmer danach putzen war noch lästiger.

    Mit dem Zeitfaktor seh ich allerdings auch anders als du. Man kann durchaus Meeris in 20 min am Tag grundversorgen. Ich müsste mal ne Umfrage machen in Foren, in denen mehr Aussenhalter sind. Allerdings laufen meine Meeris am PC immer live mit und ich sehe, wie alle fressen, OB auch wirklich alle fressen, wer vom Futternapf vertrieben wird, wer nicht ins Häuschen gelassen wird usw.
    Technik macht es also möglich. Meiner Meinung nach sieht man sie so noch viel realistischer - als wenn man sich mit nem Stuhl danebensetzt. Das hab ich gemerkt, als ich meine Kamera neu hatte: meine (in meinem Augen) liebsten Tiere konnten echt schon mal die Sau rauslassen, wenn sie sich unbeobachtet fühlten.

  8. #8
    Calimero
    Ich komme zwar aus der Kaninchen-Sparte, aber das Gehege schaut echt toll aus!

    Offtopic:

    Ich kenne mich mit Meerschweinchen gar nicht aus, aber letztendlich ist doch das, was scheinbar an Außenhaltung verantwortbar ist bei Meerschweinchen, nichts anderes als "Innenhaltung" außerhalb des Hauses, oder? Bei Kaninchen verstehe ich unter Außenhaltung, dass sie eine Schutzhütte haben, aber auch jedes Wetter mitkriegen können, also auch Schnee und Sturm. Bei Meeries scheint es dann aber auch außen darum zu gehen, sie vor all dem zu schützen, weil sie das nicht so gut aushalten, oder?

  9. #9
    *max*
    Die Meeris haben ja im Gegensatz zu Kaninchen nackte Füsse und bekommen kein Winterfell. Sie legen nur eine etwas dickere Fettschicht unter der Haut an.

    Es gibt zwar Aussenhalter, die Bilder von Meeris im Schnee zeigen, doch meine sind nie in den Schnee gegangen.

    Deshalb hab ich das Gehege jetzt auch verkleidet.

    Dieses oft gebrauchte Argument: in den Anden ist es aber auch kalt - stimmt meiner Meinung nach nicht. Wenn da die Temperatur für Wochen bis minus 20 Grad sinken würde, wäre das schon fast ne Naturkatastrophe. Ich finde deshalb schon, dass man bestimmte Wettereinflüsse abpuffern muss.

    Grundsätzlich kann man sie jedoch sehr gut an die Aussenhaltung anpassen. Ich hab sehr selten Krankheiten. Wenn - dann eher Augenverletzungen ect. Keine Witterungsbedingten Krankheiten.

  10. #10
    SusanneC
    Ich habe meine Schweinchen im Wohnzimmer und bin dadurch ganz automatisch jeden Tag viele Stunden bei ihnen. Da können sie sich auch nicht dauernd verstellen, ich sehe so ungefiltert das ganz normale Leben.

    Mit einem separaten Zimmer habe ich auch eher negative Erfahrungen gemacht - viel zu wenig mitbekommen, kaum was von ihnen gehabt, und kaum mal bei ihnen gesessen.

    Deswegen weise ich drauf hin wie wichtig es ist, sich auch unabhängig von futter und Misten einfach mal zu den Tieren zu setzen, wenigstens mehrmals die Woche eine halbe Stunde einfach dabei zu sein - und das hapert leider oft, sowohl beim extra Zimmer als auch bei Außenhaltung. Ich habe schon viel zu viele Leute mit "Schweinchenzimmer" gesehen, die da drin noch nicht mal einen Stuhl hatten und entsprechend kaum wirklich bei den Tieren waren, sondern echt nur Arbeit erledigt haben. Viele von diesen Leuten haben dann auch bald die Tiere weg gegeben...

    Klar, eine Überwachungskamera ist da die Ideale Lösung, aber halt oft nicht umzusetzen. Die meisten die hier nach Außenhaltung fragen haben ja noch nicht mal eine Lampe bei den Tieren - ich weiß ja nicht, aber zur Zeit wo es um 8 Uhr noch nicht hell ist, und um halb vier schon wieder dämmert, da sehen sie die Tiere ja wochenlang nur im Lichtkegel einer Taschenlampe, die sie sich fürs Misten zwischen die Zähne klemmen dürfen. Das ist ganz sicher Unsinn.

    Ich habe mal durchgerechnet, was mich ein möglichst preisgünstiges Gartengehege nur für den Sommer kosten würde, und habe bei 500 Euro dann aufgegeben - das wäre da nicht mal halbfertig gewesen, und das bei gerade mal 6m². Entsprechend halte ich die Kosten für realistisch. und wirklich saumäßig teuer.

    EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

    Zitat Zitat von Calimero Beitrag anzeigen

    Offtopic:

    Ich kenne mich mit Meerschweinchen gar nicht aus, aber letztendlich ist doch das, was scheinbar an Außenhaltung verantwortbar ist bei Meerschweinchen, nichts anderes als "Innenhaltung" außerhalb des Hauses, oder? Bei Kaninchen verstehe ich unter Außenhaltung, dass sie eine Schutzhütte haben, aber auch jedes Wetter mitkriegen können, also auch Schnee und Sturm. Bei Meeries scheint es dann aber auch außen darum zu gehen, sie vor all dem zu schützen, weil sie das nicht so gut aushalten, oder?
    In der natürlichen Heimat der Meerschweinchen hat es das ganze Jahr über Durchschnittstemperaturen wie hier im Juni oder Juli. Und vor allem regnet es seltener. Gerade feuchtkaltes Wetter, wie hierzulande von Oktober bis Mai, halten Meerschweinchen nur ganz schlecht aus.

    Schon leichter Regen lässt sie klatschnass werden, und sie verlassen dann bei wochenlangen regenperioden die überdachten Bereiche nicht mehr. Da könnte man sie also theoretisch genauso gut in den Stall einsperren, solange es regnet - und das kann ja nicht klappen, das gibt Streit in der Gruppe, wochenlang bewegen sie sich kaum und werden schon alleine durch bewegungsmangel krank.

    deswegen brauchen sie so gut geschützte, Regensichere Gehege...

  11. #11
    Maische
    Hallo,
    dass Gehege ist wirklich super Ich finde, dass ist ein Paradies

    Zu dem Diskutieren mit der zeit. Ich bin auch nicht so oft bei den Tieren. Sauber machen, Füttern und 10 Minuten beobachten oder so, dass reicht bei mir schon. Ich meine, die Tiere brauchen uns garnicht wirklich. Sie wollen unter Artgenossen sein und nicht unbedingt bei ihren Menschen. Sehr ängstliche Tiere haben damit besonders ein Problem. Krümel z.b. hat wo ich ihn draußen hatte, nie gefressen wo ich dabei war. Nur wo ich weg war, kam auch er mal raus(Hatte die Tür ein stückchen offen, um zusehen, ob er frisst. Tiere sind doch eh Beobachtungstiere und keine Kuscheltiere.

  12. #12
    Calimero
    Danke, die Erklärungen klingen logisch

  13. #13
    *max*
    Zitat Zitat von Maische Beitrag anzeigen
    Sauber machen, Füttern und 10 Minuten beobachten oder so,
    So ungefähr handhabe ich das auch. Am Montag hab ich meist frei, da kann dann alles auch mal 2 oder 3 Stunden dauern. Misten, tüven, Krallen, Vorratsdosen abstauben, Entfeuchter erneuern ect.....

    Im Sommer dagegen dürfte ich sehr viel mehr Zeit bei den Tieren sein als mancher Innenhalter.

    So sieht es übrigens aus, wenn ich die Tiere am PC beobachte: - aber auch wenn um 22 Uhr das Licht ausgeht, kann ich alles gut sehen. Im Futternapf sind noch "Reserven" von früh, meist Sellerie und Steckrübe. Es gibt aber gleich Nachschub.

    400_6330383938316233.jpg


    Generell würde ich Leuten, die in Aussenhaltung wollen - erstmal halbjährliche Aussenhaltung empfehlen. Die Sicherheitsvorkehrungen sind fast gleich.

    Kommen sie damit klar und sind begeistert - ist es meist noch möglich - einen isolierten Bereich zur Verfügung zu stellen. Auch ein Stromanschluss stellt heutzutage kein unlösbares Problem dar.
    Geändert von *max* (27.12.2011 um 20:07 Uhr)

  14. #14
    SusanneC
    Zitat Zitat von Maische Beitrag anzeigen
    Zu dem Diskutieren mit der zeit. Ich bin auch nicht so oft bei den Tieren. Sauber machen, Füttern und 10 Minuten beobachten oder so, dass reicht bei mir schon.
    Und, bemerkst Du es, wenn die Gruppe Ärger miteinander hat, wenn eines nach dem fressen Blähungen bekommt? Also ohne Kameraüberwachung ist das schon nicht besonders verantwortungsvoll, Du merkst auf die Art ja gar nicht was los ist.

    Und es ist wichtig, dass sie ein stück weit an den Menschen gewöhnt sind. Was machst Du denn, wenn eines krank wird und Medikamente oder gar zwangsernährung braucht? Es einfach sterben lassen, weil es solche Panik hat, weil es Dich kaum kennt?

  15. #15
    Fleckihund
    Zitat Zitat von SusanneC Beitrag anzeigen
    Und, bemerkst Du es, wenn die Gruppe Ärger miteinander hat, wenn eines nach dem fressen Blähungen bekommt? Also ohne Kameraüberwachung ist das schon nicht besonders verantwortungsvoll, Du merkst auf die Art ja gar nicht was los ist.
    Ist das bei Meeries wirklich so schlimm? Ich kenne eher so, dass die Kaninchen in der Außenhaltung nicht 24h am Tag auf Schritt und Tritt verfolgt werden.

  16. #16
    Calimero
    Das schließe ich mich Fleckihund an. Im Winter gibt es auch Tage, wo ich nur zum Füttern und kurz noch schauen, dass alles ok ist, zu den Kaninchen gehe. Natürlich gibt es auch Tage, wo ich deutlich länger da bin, zum Bespaßen, Saubermachen, laufen lassen etc.
    Zutraulichkeit ist bei meinen gar kein Problem, die kommen sobald ich rufe. (Habe vor Ewigkeiten mit meinem einen Kanichen mal erfolglos das Clickern probiert und wieder aufgegeben, aber dann begann er ohne Trainig immer öfter auf Zuruf zu kommen und inzwischen macht es seine Partnerin auch ohne Training ). Und das funktioniert auch prima, wenn ich mich wenig mit ihnen beschäftige. Das sind eben meine Erfahrungen mit Kaninchen, ist bei Meeries sicherlich ganz anders.

  17. #17
    Mascha
    Oh wie gerne wäre ich bei dir Meerschweinchen!! *träum*
    Und eigentlich kommen ja Meerschweinchen aus Australien-oder Amerika?! Ich bin mir nicht mehr ganz sicher

  18. #18
    Maische
    Ich sehe ja, ob sie Fressen oder nicht. Ich gehe auch nicht nur einmal sondern mindestens 2 mal am Tag hin. Bzw meine Tante geht einmal und ich dann nochmal oder andersrum. Man muss nicht die ganze Zeit da sein. Das sind Beobachtungstiere und keine Kuscheltiere! Meine sind soweit auch zutraulich, nur mein eines Meerschwein nicht. Auch draußen kann ich ihn aber einfangen, weil ich öffnungen auch zumachen kann. Ich würde nie meine Tiere sterben lassen, also rede bitte nicht so.-.-

  19. #19
    SusanneC
    Das Ergebnis ist eben, dass man Sachen übersieht. Dass ein Schweinchen das gerade mal 2-3 Jahre alt ist eines morgens tot da liegt, wo es am Tag vorher noch fit war - weil es über Nacht heftige Blähungen bekommen hat.

    Gerade sowas kann man ja auch behandeln, wenn man es früh genug mitbekommt auch ohne Tierarzt, und das Schweinchen kann danach noch 5 Jahre gesund leben.

    Sorry, aber das finde ich echt heftig. Wenn man da ist, Zeit hat, und trotzdem von einer plötzlichen Krankheit einfach nichts merkt, nur weil man seine Tiere nicht beobachtet.

    Und gerade Du, Maische hast ja auch Kaninchen und Meerschweinchen zusammen was wieder das Risiko von Verletzungen und Schwierigkeiten zwischen ihnen deutlich erhöht, hast die Trächtigkeit eines schon dreijährigen Schweinchens erst sehr spät bemerkt (was mich schwer zweifeln lässt, ob sie regelmäßig gewogen wurde), und riskierst schon die nächste Trächtigkeit, weil Du dem Tierarzt mehr glaubst der sagt, der bock kann schon Tage nach der Kastration nicht mehr decken. Also so wirklich dich hinstellen und behaupten alles wäre toll kannst Du nicht.

  20. #20
    Maische
    Ich lasse mich hier von dir nicht fertig machen. Du beobachtest sie ganz sicher auch nicht 24 Stunden am Tag. Wenn du zb 6 Stunden am Tag oder so schläfst und dann das Tier plötzlich was bekommt? Man kann nie genug beobachten, selbst in Innenhaltung! Auch haben viele Meerschweinchen und Kaninchen zusammen, auch die nicht hier angemeldet sind.
    Ja, meine Tiere haben oft verdauungsstörungen, aber ich gehe IMMER zum TA.
    Ich lasse mich hier nicht weiter fertig machen. Ich stehe zu meiner Haltung, fertig. Und ich finde das Gehege einfach nur toll (:

    Einen schönen Abend noch,

    Lieben Gruß, Maische

  21. #21
    Mascha
    @Maische ich finde deine Haltung viel natürlicher als Innenhaltung und auch Kaninchen und Meerschweinchen können ohne Probleme zusammen leben.
    Und ja, zu Verdauungsproblemen kann es kommen, aber solange du dich darum kümmerst und es beobachtest ist es doch wohl verantwortungsbewusst.
    UND du sollst dich hier auch nicht von anderen runtermachen Du stehst halt zu deiner Haltung! (Meiner Meinung ist es auch viel artgerechtiger, denn die Meeri´s kommen schließlich auch aus; Amerika-oder Australien und leben dort in Rudeln

  22. #22
    McLeodsDaughters
    Ich bin der selben Meinung wie Susanne.

    Wie schaffst du es in 10 min zu füttern? Ich brauch da pro Fütterung mal min. 20 min + die kleineren Fütterungen am Tag verteilt (bei uns sind es 3 - 4 Fütterungen pro Tag).

    Ja, meine Tiere haben oft verdauungsstörungen, aber ich gehe IMMER zum TA
    Ist das dein Ernst? Dann stimmt aber mal was mit deiner Fütterung nichts. Wir haben jetzt seit 2007 Meerschweinchen und noch nie Probleme mit der Verdauung gehabt.

    @Masche: Die Bilder sind von Max, nicht von Maische!

    ________

    Wie auch immer: Dein Gehege ist echt toll Max! Ich bin trotzdem für Innenhaltung, mag zum Teil auch Bequemlichkeit sein, zum anderen Teil hätten wir im Garten aber einfach auch keinen richtigen Platz für ein Gehege...

  23. #23
    Maische
    Ist doch ganz einfach: Gemüse schnibbeln und reintun. Für das Beobachten nehme ich mir nochmal so 10 Minuten Zeit. Natürlich pro Fütterung um die 10 min. Und nicht für alle zusammen.

  24. #24
    SusanneC
    Sie kommen aus Südamerika, auf Höhe des Aquators, wo es richtig warm ist. Und leben seit Jahrtausenden in den Küchen der Indios - die haben mit ihren wilden Verwandten etwa genauso viel gemein wie eine Milchkuh mit einem Auerochsen.

    Verdauungsstörungen sind NICHT NORMAL sondern in aller Regel die Folge von Fütterungsfehlern - zu kaltes Gemüse, schon angegammeltes Futter, zu oft Trockenfutter oder gar Brot, zu große Portionen auf einmal, ungünstige Sortenauswahl. Wenn man sich auf Ursachensuche macht findet man meistens einen klaren Grund, ich habe etwa ein schweinchen, das einfach keine Petersilie verträgt, seit es die nicht mehr gibt hatte es nie wieder Probleme. Wenn sowas öfter vorkommt sollte man ernsthaft überlegen, warum das so ist.

    Meine letzte Portion Frischfutter gibt es immer einige Zeit, bevor ich schlafen gehe - zur Sicherheit, damit mir unerwartete Zwischenfälle noch rechtzeitig auffallen. Einmal etwa hatte eines meiner Schweinchen einen Apfelkern auf die Schneidezähne gespießt und hat den selber nicht los bekommen. Sehe ich es kann ich schnell helfen, sehe ich es nicht frisst das Tier die ganze Nacht lang nicht einen Halm Heu.



    Und das hier ist Maisches Haltung:
    http://uetersenermeerschweinchen.jimdo.com/haltung/

  25. #25
    *max*
    Zitat Zitat von SusanneC Beitrag anzeigen
    ....wenn eines nach dem fressen Blähungen bekommt?
    Da müsst ich jetzt aber einwerfen - es gibt kein nach dem Fressen. In Aussenhaltung sollte man so füttern, dass immer etwas da ist - bis zur nächsten Mahlzeit. Anders als in Innenhaltung zählen die obligatorischen 100gr "Überlebensmenge" ja nicht. Es wird ja viel mehr und viel abwechslungsreicher gefüttert. Das Foto von meiner Kamera enstand ja auch kurz vor der Abendfütterung. Und da lag noch Sellerie, Kohlrübe und Kohlrabi. Damit erreicht man ja auch, dass diese Fressgier nachlässt. Es gibt keine Magenüberladung und damit auch keine Magen-Darm Probleme und auch keine Blähungen. Die Tiere wissen genau, es gibt immer was zu essen - Salate werden gleich gefressen - die festeren Sachen bleiben als "Betthupferl" - selbst wenn ich Mitternacht noch gucke, fressen immer noch welche.

  26. #26
    Mascha
    Ja also @Susanne mit der Verdauungsstörung wirst du wohl rechthaben Aber ich bin jetzt Kaninchenhalterin und ich bin mir jetzt nicht so sicher, ob man jetzt auch soo oft und lange nach den Kaninchen gucken muss!?

  27. #27
    Maische
    Versteckter Text: Anzeigen
    Ich füttere Karotten, Blumenkohl, Gurken, Paprika& ab und an Fenchel und Trockengemüse bzw Trockenkräuter. Es liegt in der Garage. Momentan sind es um die 10 grad warm. Kein Gegammle, ist ja eklig und kein Brot.

  28. #28
    SusanneC
    Auf Deiner eigenen HP steht aber was von Brot und Trockenfutter, Maische. Und Regenwasser aus der Tonne, das könnte auch ein Problem sein - das steht ja ewig in der Tonne, da bilden sich Algen und Bakterien, vielleicht wäre da Leitungswasser echt mal einen Versuch wert.

  29. #29
    Maische
    Die Homepage ist länger nicht mehr auf der Seite Aktualisiert Ich Füttere kein TroFu und auch kein Brot mehr Das mit dem Wasser könnte ich mal probieren. Aber ich meine Meerschweinchen in der Wildnis haben auch kein Leitungswasser

  30. #30
    SusanneC
    Mascha, mal als Gegenfrage: Was hast Du davon, Tiere zu halten, wenn Du nur 10 Minuten am Tag bei ihnen bist? Du fütterst, mistest, und das wars. Hm, eigentlich nur Arbeit. Ist es so eine schlimme Sache, sich jeden zweiten Tag mal eine halbe Stunde lang zu ihnen zu setzen?

    Ja, es sind Beobachtungstiere, aber da steckt auch beobachten mit drinnen. Zeit mit ihnen verbringen, sie mal wirklich erleben.

    Max macht das per Kamera, ich sitze gerade nur eine Armlänge von ihnen weg und gucke nebenher Tintenherz. Aber wenn sie jetzt so ganz außerhalb vom Wohnraum und von der Beobachtung sind, was hat man dann von ihnen?

    Max hat natürlich recht, gerade Außenhaltungsschweinchen sollten IMMER gut Futter vorrätig haben. auch Innenhaltungsschweinchen freuen sich über 5 Portionen und deutlich mehr als 100g pro Nase. aber man kann ja eben nach der frischen Salatauswahl nochmal gucken ob alles ok ist.

Diskussion zum Thema Aussenhaltung mal von der schönen Seite betrachtet im Forum Meerschweinchen Haltung bzw. Hauptforum Meerschweinchen Forum:
...

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