Hund krampft und übergibt sich.



  1. #1
    Billie.Joe

    Hund krampft und übergibt sich.


    Hallo,
    Jamie hat vor ca. ner Stunde angefangen zu krampfen, sich zu übergeben und unter sich zu pinkeln.
    Meine Mutter hat mich dann sofort gerufen, weil sie nicht aso recht wusste was sie machen sollte. Ich habe dann erstmal meine kleine, aufgeregte Schwester weggeschickt und angefangen Jamie zu beruhigen. Ich habe dann eine Decke geholt, weil sie so schwach war und so gezitter hat, dass sie nicht mehr stehen konnte und ständig umgefallen ist.
    Sie hat sich dann noch mal ein paar mal übergeben und dann fing es an, dass sie gezittert hat und als ich sie dann zugedeckt habe hat sie nach ner Weile angefangen zu hecheln und ich habe die Decke weggenommen und angefangen sie zu massieren damit sie sich beruhigt. Diesen "Schüttelfrost" hatte sie dann noch ein paar Mal und dann hat sie sich beruhigt.
    Als ich dann ne viertel Stunde mitten in der Küche gesessen habe, neben ihr, habe ich sie ins Wohnzimmer auf Sofa getragen. Sie hat sich etwas beruhigt. Aber sie hat immer noch stark gespeichelt und als ich ihr was zu trinken angeboten habe, ist sie gar nicht aufgestanden. Ich habe sie an den Wassernapf gehoben und sie war so schwach, dass sie nichtmal richtig stehen konnte.

    Ich habe natürlich beim TA angerufen, aber der meinte, es kann sein, dass sie was falsches gefressen hat. ich solle doch einfach warten bis morgen früh, wenn es dann nichr besser wird kann ich vorbei kommen. Aber ich mag den TA eh nicht, und so rief ich noch bei einem anderen TA in der Umgebung an, um sicher zu sein, in letzter Zeit habe ich so viel gehört , von verschluckten Kleinteilen, bis zu Rattengift (ihre Schleimhäute sind nicht gerötet, so schließe ich das mal aus )

    Ich würde jetzt gerne wissen, ob das euer Hund schonmal hatte, oder ob ihr ne Ahnung habt, was das noch sein könnte.
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    Jamie frisst sonst echt nichts, wass sie nicht soll, sie hat fast den ganzen Tag geschlafen, ein bisschen in der Sonne gelegen. Wir waren dann ne halbe Stunde draussen und um 7 Uhr nochmal kurz, angefangen hat das um kurz nach 9.


    Und was kann ich ihr geben, damit ihre Schmerzen aufhören?
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    Sie atmet immernoch schnell und ist in der Bauchregion ectrem empfindlich, deshalb gehe ich mal davon aus, dass sie immernoch schmerzen hat.
    Sie kriegt sonst, wenn sie Magenprobleme Cocculus in der D6 Potenz, kann ich ihr das geben oder ist das eher suboptimal? Gibt es sonst was homöopathisches oder sinst irgentwas was ich ihr geben kann?



  2. #2
    *Mischling*
    Ich habe natürlich beim TA angerufen, aber der meinte, es kann sein, dass sie was falsches gefressen hat. ich solle doch einfach warten bis morgen früh, wenn es dann nichr besser wird kann ich vorbei kommen. Aber ich mag den TA eh nicht, und so rief ich noch bei einem anderen TA in der Umgebung an, um sicher zu sein, in letzter Zeit habe ich so viel gehört , von verschluckten Kleinteilen, bis zu Rattengift (ihre Schleimhäute sind nicht gerötet, so schließe ich das mal aus )
    Anderer Tierarzt würde ich sagen, aber schnell .
    Viele neigen gerade spät abends im Notdienst dazu, bis zum nächsten Morgen zu warten. Ob das immer so toll ist sei mal dahin gestellt.
    Meiner Meinung nach kann das eine schwere Vergiftung, ein Fremdkörper oder ein epileptischer Anfall sein.
    Wäre es letzteres, könnte die Behandlung vielleicht bis morgen warten, aber ihr könnt nicht mit einem krampfenden Hund zu Hause sitzen, von dem ihr nicht wisst, wann er den nächsten Anfall bekommt und ob der ihn vielleicht umbringt.

    Ich würde wohl am ehesten in eine 24-Stunden-Klinik fahren, sicher ist sicher und was du beschreibst klingt übel .

    Alles Gute!

  3. #3
    pc.lieschen
    Ich würde auch sofort in eine Tierklinik fahren, bei den Symptomen würde ich nicht bis morgen warten, das kann zu spät sein.
    Hast du mal Fieber gemessen?

  4. #4
    Billie.Joe
    Hallo,
    danke für eure Antworten.

    Viele neigen gerade spät abends im Notdienst dazu, bis zum nächsten Morgen zu warten. Ob das immer so toll ist sei mal dahin gestellt.
    Das habe ich mir auch gedacht. Ich habe zuerst bei dem in unserer Stad angerufen und dann zu dem Tierarzt, zu den wir auch sonst bimmer gehen. Beide haben aber ungefähr das gleiche gesagt deswegen habe ich es, zwar nicht so ganz zufrieden, einfach mal gegeglaubt.

    Im Moment schläft sie. Ich habe ihr vor 20-30min Nux Vomika gegeben, habe nochmal recherchiert und es passte.
    Ich schaue mal wie es ihr geht, wenn sie aufwacht, wie es ihr geht. Ich möchte sie ungern wecken. ich bin froh, dass sie sich ein bisschen beruhigt hat.
    Hast du mal Fieber gemessen?
    Nein Fieber gemessen habe ich noch nicht. Ich glaube, dass mach ich mal wenn sie aufwacht. Obwohl sie im Moment echt normal aussieht. Aber ich glaube ich werde spätestens morgen früh zum TA fahren. Wenn nicht noch früher.

  5. #5
    wika_^
    Hallo,

    wenn es eine Vergiftung oder so was ähnliches wäre, dann hätte sie sich nicht beruhigt, sondern noch weiter gezittert. Ich denke eher, dass es ein epileptischer Anfall war. Wenn sie das nochmal bekommen sollte, dann muss man aufpassen das sie sich nirgends anstoßen tut und man darf auf keinen Fall die Beine stillhalten, sondern abwarten bis es vorbei ist. Dabei speicheln Hunde immer, pinkeln unter sich und setzen auch oft Kot ab. Meine Hündin (11Jahre) hatte es plötzlich mit ca. 7 jahren bekommen, hatte es 2 Jahre ziemlich oft und seit dem nicht mehr, aber das ist ganz unterschiedlich. Die Hunde sind danach oft auch sehr aufgeregt und wirken etwas verwirrt, außerdem hecheln sie wie verrückt.

    LG

    EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

    .. achso meistens passieren die Anfälle in der Nacht, muss aber nicht sein

  6. #6
    *Mischling*
    Wenn es Epilepsie ist wäre es das wichtigste, dass der Hund Medis bekommt, dann sollte er nämlich anfallfrei leben können.
    Deshalb solltest du dennoch so schnell wie möglich zum TA.
    Wie geht es ihr denn jetzt?
    Du hattest ganz schön Glück, dass sie aufgehört hat zu krampfen und es hoffentlich keine Vergiftung war.

    LG

  7. #7
    wika_^
    Ich finde nicht das man bei Epilepsie sofort mit Medikamenten anfangen sollte. Es war der erste Anfall und jeder TA ratet einem zunächst einmal abzuwarten wie oft und wie lange die Anfälle sind. Manche Hunde haben sie tagtäglich, da lohnt es sich und andere vielleicht einmal im Monat, in dem Fall eher nicht. Die Medikamente sind nicht besonders gut wenn es um die Lebenserwartung geht. Wenn es schlimmer sein sollte würde ich aber auch dazu raten. Du wirst ja auch sehen wie dein TA dazu steht. Wie gesagt meine hat auch schon lange keinen Anfall mehr gehabt und vorher ca. alle 2 Wochen, in der Klinik hat man uns auch dazu geraten abzuwarten. Liebe Grüße

  8. #8
    simone
    Unsere Hündin (13), hatte einmal einen Anfall, bei dem der TA einen Epileptischen Anfall im Zusammenhang mit der Läufigkeit vermutete. Er hat auch nicht sofort mit Medikamenten behandelt. Zum Glück hatte sie bisher nie wieder so einen Anfall. Ich würde auch erstmal abwarten. Die Medikamente sollen teilweise wirklich heftig sein.

  9. #9
    Bullimix
    Die Medis sind teilweise auch echt heftig, aber mit jedem Anfall verlieren Hunde wohl auch einige tausend Gehirnzellen, hatte das Thema schon mal mit meinem Schwiegermonster, die früher immer TH-Schäferhunde hatte, die Hunde sind mit den Jahren wirklich "verblödet"!

    Und was auch gefährlich ist, weil die Anfälle immer kommen könnten, ob beim Spazieren gehen oder wenn du nicht da bist, und beim Krampfen verkrampf ja der ganze Körper mitunter auch die Zunge, wenn jene nach hinten klappt, könnten sie auch leidig ersticken!

    Aber ich würde wirklich zum Tierarzt gehen und es abchecken lassen!

  10. #10
    *Mischling*
    Die Medis mögen heftig sein, dennoch kann man sich nicht einfach hinsetzen und die Hände in den Schoss legen, zumal wir nicht wissen können, ob es sich hier wirklich um Epilepsie handelt
    Auf jeden Fall muss untersucht werden, woher der Anfall kam
    Und wie Bullimix sagte - wenn es Epilepsie ist, kann so ein Anfall immer kommen und jeder ist eine Gefahr für den Hund. Außerdem hat der Hund sicher kein Verständnis, wenn man ihm versucht zu erklären, dass es ja nur einmal im Monat ist und die Medis sich dafür nicht lohnen. Der Hund versteht nicht, was da passiert und man sieht solchen Hunden die blanke Panik im Gesicht an, wenn sie einen Anfall haben. Da ist es egal, ob das einmal die Woche oder einmal im Monat passiert.
    Es wäre dann eben ratsam, hin und wieder ein Blutbild machen zu lassen, um Leber- und Nierenfunktion zu checken.

    LG

  11. #11
    Knopfstern
    Zitat Zitat von wika_^ Beitrag anzeigen
    Hallo,

    wenn es eine Vergiftung oder so was ähnliches wäre, dann hätte sie sich nicht beruhigt, sondern noch weiter gezittert. Ich denke eher, dass es ein epileptischer Anfall war. Wenn sie das nochmal bekommen sollte, dann muss man aufpassen das sie sich nirgends anstoßen tut und man darf auf keinen Fall die Beine stillhalten, sondern abwarten bis es vorbei ist. Dabei speicheln Hunde immer, pinkeln unter sich und setzen auch oft Kot ab. Meine Hündin (11Jahre) hatte es plötzlich mit ca. 7 jahren bekommen, hatte es 2 Jahre ziemlich oft und seit dem nicht mehr, aber das ist ganz unterschiedlich. Die Hunde sind danach oft auch sehr aufgeregt und wirken etwas verwirrt, außerdem hecheln sie wie verrückt.

    LG

    EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

    .. achso meistens passieren die Anfälle in der Nacht, muss aber nicht sein
    Der Hund sollte still gehalten werden.
    Die Gefahr, das er durch seinen anfall irgendwo gegen knallt ist enorm.
    Kann bis zu Schädel verletzungen und Knochenbrüchen führen.
    Daher sollte man schon schauen, das man das Tier so lagert, das es sich nicht verletzt.
    Vorallem der Kopf ist so zu halten, das er seine Zunge nicht verschluckt.

    Wenn es wirklich Epilepsie ist, dann braucht ihr Medikamente fürn Notfall im Haus.
    Sollte ein Anfall eintreten, kann man ihm ein Zäpfchen geben.
    Sollten die Anfälle sich häufen, muss Medikamentös behandelt werden.

    Die Medikamente sind natürlich nicht ohne, aber die Tiere können damit leben.
    Wenn man regelmässig ein Blutbild macht und die Schilddrüse Untersuchen lässt, ist man auf der sicheren seite.

    Was man noch machen sollte, nach einem Anfall, dem Tier z.b. Frikadellen geben, wenn es wieder besser bei bewusstsein ist.
    Da der Zuckerspiegel enorm runter geht und das Tier da durch auch verwirrt durch die gegend rennt.

    Ansonsten drücke ich die Daumen, das es nichts wildes ist/war.
    und des wieder besser geht.

  12. #12
    Billie.Joe
    Hallo,
    danke für eure Antworten.
    Also Jamie ist heute morgen wieder total die Alte. Sie kam heute morgen auch in mein Bett kuscheln und eben haben wir gespielt. Ne kleine Runde spazieren waren wir auch schon, wobei sie ziemlich lustlos war. Das ist sie aber öfters.
    Ich bin jetzt ein wenig unsicher, weil ich schon gerne wüsste was das war. Ich bin aber nicht sicher, ob das der TA jetzt noch sagen kann, wo es ihr wieder gut geht.
    Wie findet der TA heraus, ob es wirklich Epilepsie ist?

    Aber soweit ich weiß, werden Hunde apatisch, wenn sie einen epileptischen Anfall haben, oder?
    Sie was aber noch ansprechbar, hat auf mich reagiert, als ich mit ihr gesprochen habe.
    Sie hat sich langsam beuhigt. Also es war nicht schlag artig alles vorbei.

  13. #13
    wika_^
    Zitat Zitat von sanni Beitrag anzeigen
    Der Hund sollte still gehalten werden.
    Die Gefahr, das er durch seinen anfall irgendwo gegen knallt ist enorm.
    Kann bis zu Schädel verletzungen und Knochenbrüchen führen.
    Daher sollte man schon schauen, das man das Tier so lagert, das es sich nicht verletzt.
    Vorallem der Kopf ist so zu halten, das er seine Zunge nicht verschluckt.
    Man sollte einen Hund nie dabei festhalten, auf keinen Fall natürlich muss man aufpaßen das sie/er sich nicht verletzt und alles wegstellen oder den Hund wo anders hin schieben, aber festhalten auf keinen Fall.[COLOR=red]

    EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

    http://www.kayaundbico.de/html/epilepsie_beim_hund.html

  14. #14
    Pewee
    Wie findet der TA heraus, ob es wirklich Epilepsie ist?

    Aber soweit ich weiß, werden Hunde apatisch, wenn sie einen epileptischen Anfall haben, oder?
    Sie was aber noch ansprechbar, hat auf mich reagiert, als ich mit ihr gesprochen habe.
    Sie hat sich langsam beuhigt. Also es war nicht schlag artig alles vorbei.
    Epilepsie ist meist eine Diagnose, die gestellt wird, wenn man sonst gar keine Ursache für das Verhalten gefunden hat. Apathisch muss sie nicht unbedingt sein, wobei es wohl viele Hunde sind. Ansprechbar sind sie während des Verhaltens aber nicht. Zumindest lässt m.W. nichts darauf schließen, weil sie während eines Krampfes einfach keine Kontrolle über sich haben. Meist dauert es einige Minuten, bis sie wieder richtig zu sich kommen und die Umgebung wahrnehmen.

    bis zu Rattengift (ihre Schleimhäute sind nicht gerötet, so schließe ich das mal aus )
    Ich weiß nicht, ob das bei allen Giftködern der Fall ist, aber gerade wenn die Schleimhäute kein normales rot/rosa haben, ist es ein Problem. Der einfachste Trick ist eigentlich, mal kurz auf das Zahnfleisch zu drücken und schauen, ob die dann blasse Stelle wieder ihre eigentliche Farbe zurückbekommt. Blasse Schleimhäute allgemein könnten sowohl auf eine Vergiftung als auch auf Fieber hindeuten. Hattet ihr Fieber gemessen als es ihr etwas besser ging?

    So aus der Ferne würde ich Epilepsie eigentlich erstmal ausschließen. Gerade wenn sie noch so gut ansprechbar war. Falls es aber doch nochmal vorkommt, würde ich es auf jeden Fall filmen (lassen). Bei einer Freundin haben die TÄ in einer Tierklinik gesagt, dass man solches Verhalten immer filmen soll, weil es ihnen bei der Diagnose enorm hilft. So hab ich auch herausgefunden, dass meine Hündin ein neurologisches Problem hatte.

    Ansonsten könnte ich mir bei dem Wetter vorstellen, dass das ein Kreislaufproblem war. Gestern ist es durch das Gewitter enorm abgekühlt und davor war es sehr schwül. So mancher Kreislauf macht das nicht mit und wie beim Menschen kann da ja von Bauchweh, zu Kopfweh bishin zu Zusammenbrüchen alles dabei sein.

    Man sollte einen Hund nie dabei festhalten, auf keinen Fall natürlich muss man aufpaßen das sie/er sich nicht verletzt und alles wegstellen oder den Hund wo anders hin schieben, aber festhalten auf keinen Fall.
    Gibts dazu auch eine Begründung?

  15. #15
    wika_^
    Jeder TA sagt, dass man auf keinen Fall festhalten soll, warum weiß ich nicht genau, auch im Internet steht es überall. ich bin mal mit dem Hund von einem Bekannten zu TA gefahren, sie hatte einen Anfall und ist nicht mehr aus ihm rausgekommen, deshalb sind wir mit ihr zum TA gefahren, auch da hat er gesaggt, dass man nie einen Hund festhalten soll, als das die Tierarzthelferin machen wollte. Es steht auch in dem text den ich kopiert hab (Was kann ich bei einem Anfall tun)

  16. #16
    Billie.Joe
    Hallo,

    wika, der Text war sehr interessant, ich bin mir aber ziemlich sicher, dass es keine Epilepsie war. Sie ist nicht richtig umgekippt sondern eher weggekippt. Sie hat gezittert und war sehr schwach.

    Pewee, denke für deine Antwort. Nein Fieber gemessen habe ich gestern Abend nicht mehr.
    Ich bin mir ziemlich sicher, dass die Schleimhäute normale Farbe hatte. Sie waren weder blass noch gerötet. (Sie hat im normalen Zustand hellrosa Schleimhäute).

    Dass es mit dem Wetter zutun hat kann gut sein. Es ungefähr zu der zeit des Wetterumschwungs. Es hat bei uns gestern abend/nacht ziemlich gewitert.

    Kan ich denn jetzt noch irgentwas tun um heraus zu finden, was es war oder ist es jetzt schon zu spät.

  17. #17
    Tayet
    man sagt auch das man die Menschen möglich nicht fest hält. Da die dabei unkontrollierte Bewegungen machen. Man soll die Stühle zu Seite schieben, so das die nirgendswo knallen können. Zudem können die Hunde im Anfall um sich beißen.
    Ich hab es auch so gelernt dass man die Tiere und Menschen nicht festhält. Die können noch mehr in Panik verfallen und die Reizschwelle somit noch niedriger machen und dadurch ins Status rutschen.(versuche meine Unterlagen zu finden)


    wenn es nur eine Reaktion auf irgendetwas war (Stich, was gefressen) dann kommt es nicht mehr vor. Epileptische Anfälle kommen wieder. Am besten schreibt ihr sowas auf. Auch jetzt nach einem Mal. Uhrzeit,Symptome etc. Wollen die TÄ manchmal haben.

  18. #18
    *Mischling*
    Ich hatte jetzt schon ein paar Mal Kontakt zu Epilepsiefällen und meist bleibt den Leuten nichts anderes übrig, als den Hund festzuheben, da er Richtung Wand rutscht und sich evtl. den Kopf aufschlagen könnte.
    Grausames Beispiel:
    Versteckter Text: Anzeigen
    Ich kenne einen Fall eines TH-Hundes, der an der Epilepsie starb, weil er sich an der Wand den Schädel gespalten hat.

    Sanni wird sicher wissen, was sie geschrieben hat, da sie selbst einen Hund mit Epilepsie hat .

    Beim nächsten Anfall würde ich aber gleich den TA anrufen, egal wie spät es ist. Auch jetzt würde ich es meinem Haus-TA noch berichten, damit es zumindest mal dort in den Akten steht.
    Wenn du dir sicher bist, dass es keine Epilepsie ist, dann sag erst recht dem TA Bescheid, damit er den Hund durchchecken kann.

    LG

  19. #19
    Knopfstern
    Zitat Zitat von wika_^ Beitrag anzeigen
    Man sollte einen Hund nie dabei festhalten, auf keinen Fall natürlich muss man aufpaßen das sie/er sich nicht verletzt und alles wegstellen oder den Hund wo anders hin schieben, aber festhalten auf keinen Fall.[COLOR=red]

    EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

    http://www.kayaundbico.de/html/epilepsie_beim_hund.html
    Jeder TA sagt, dass man auf keinen Fall festhalten soll, warum weiß ich nicht genau, auch im Internet steht es überall.
    Würdest du deinen Hund lieber gegen Bett und Schränke knallen lassen?
    Anstatt ihn fest zuhalten?
    Du schreibst selber, das du nicht weisst, warum.
    Mein Tierarzt bzw Ärzte, haben mir immer auf die Frage, das ich ihn festhalten soll, mit"ja, wenn er durch die gegend Knallt, solltest du ihn schützen."geantwortet.
    Das habe ich getan, in dem ich ihm eine Decke über seinen Körper und die Beine gelegt habe und mein Knie auf seinen Hals legte.
    So, das ich ihn unterkontrolle hatte.
    Hätte ich dieses nicht getan, wäre er gegen sämtliche Schrankecken und Kanten geknallt und hätte sich vermutlich seinen Schädel eingeschlagen.
    Zudem wäre das Risiko, das er die Zunge verschluckt um 200% erhöht gewesen.
    Also, welches Risiko gehe ich dann ein?
    Das ich Verletzt werde, oder das mein Hund stirbt?
    Richtig, das ich verletzt werde.
    Bestes bsp, das von Mischling.
    Ich möchte so was nicht erleben.Und bin froh, das ich meinen Hund, bei jedem anfall geschützt habe.

    Als Halter eines Epis weiss ich um die Gefahr und kann dieser auch mit kleinen regeln aus dem Weg gehen.
    Ich habe eben mit meinem Freund gesprochen und ihn gefragt, weswegen man Epileptiker nicht festhalten soll.
    Der einzige grund ist, die Verletzungsgefahr.Für sich und das Tier/Mensch.
    Aber da sollte man sich dann bitte fragen, welche Gefahr ist grösser?
    Verschlucken der Zunge und überall die Gefahr, sich was einzuschlagen, oder die Gefahr, das man durchs Halten was prellt.Oder sich selber Verletzt.

    Bei einem Anfall bekommt der Patient so gut wie garnichts mit.
    Daher kann es auch keine Reizschwelle geben, da das Bewusstsein weg ist.
    Also, der Patient bekommt davon rein garnichts mit.
    Erst, wenn es zum "wach"werden kommt, sollte man Vorsichtig sein.
    Daher auch am besten immer das Zimmer abdunkeln, da das Licht reizen könnte.
    Während des Anfalles ist es normal, das ein Patient beisst, egal ob Mensch oder Tier.
    Da sie eben nichts mitbekommen.
    Danach, so bald das Tier wieder bei bewusstsein ist und was mitbekommt, etwas kleines zu Fressen geben.Damit der Zuckerspiegel sich wieder normalisiert, da dieser absolut in Keller geht.
    Meine Erfahrung, das mein Hund nach einem Anfall, wenn er was zufressen bekam, in unserem Fall immer Frikadellen, schneller wieder bei sich war und nicht mehr so stark zitterte.
    Und sich normalisierte.

    Ich habe Jahre lang mit einem Epi gelebt, wie Mischling hier schon schrieb.
    Er bekam jahre lang Medikamente, war trotzallem lebendig und lustig.
    Seine letzten 2 Jahre durfte er noch Anfallfrei leben.
    Leider mussten wir ihn letztes Jahr im alter von 12,5 Jahren gehen lassen.

    Jetzt sollte an dieser Stelle jeder Tierhalter selber entscheiden, festhalten, oder nicht.
    Ich denke, es kommt auch auf die Stärke des Anfalles an.
    Wenn aber, wie oben beschrieben, ein Tier so ausser Kontrolle gerät, dann muss man das Risiko der Selbst verletzung eingehen.
    Und wie gesagt, es gibt da einfach ein paar sachen zubeachten, das nichts passiert.

    Epilepsie ist kein Todesurteil und man kann es mit Medikamenten gut einstellen.
    Selbst wenn der Hund einmal im Monat einen Anfall hat.


    Lg

  20. #20
    wika_^
    Ist doch von jedem die eigene Entscheidung, ob man einem Hund mit Tabletten vollsofft, obwohl die nur mehr Schaden anrichten als helfen (das ist bei vielen Anfällen was anderes). Zum Festhalten habe ich kein Problem damit ein Risiko mit der Selbstverletzung einzugehen. Man kann einen Hund auch an eine Stelle schieben an der er/sie sich nichts machen kann. Ich habe auch eine epileptisch kranke Hündin, also braucht man mir nicht zu sagen wie man sich dabei verhalten sollte, sie hatte einige Anfälle und sie lebt immer noch und hat sich auch nie bei einem Anfall verletzt. Natürlich kann dabei die Zunge verschluckt werden, aber man sieht sie ja und kann dementsprechend reagieren. Wo ist denn da das logische einen Hund festzuhalten an statt ihn/sie zu polstern. Und ich denke nicht das erfahrene Ärzte aus einer Tierklinik keine Ahnung davon haben und es nur aus Spaß sagen, dass man nicht festhalten soll.

    Ich habe Hunde auch schon wiederbelebt und sogar erfolgreich, da weiß ich auch wie gefährlich es ist, wenn sie ihre Zunge verschlucken.

  21. #21
    *Mischling*
    Ist doch von jedem die eigene Entscheidung, ob man einem Hund mit Tabletten vollsofft, obwohl die nur mehr Schaden anrichten als helfen (das ist bei vielen Anfällen was anderes).
    Gibt es dazu irgendwelche Quellen oder Studien? Wer entscheidet denn, dass die eventuellen Nebenwirkungen der Tabletten bei regelmäßiger Kontrolle durch den TA für den Hund schlimmer sind als die Anfälle selbst? Auf welcher Grundlage entscheidest du das und wo zieht man da dann die Grenze, ab wann die Vorteile die Nebenwirkungen wert sind?
    Manchmal kommt man um Chemie einfach nicht drum herum, auch wenn man es gerne würde. Und ich bin immer noch der Meinung, dass ich als Person, die keine Anfälle hat, nicht entscheiden kann, dass der Hund diese eben aushalten muss, weil ich mir Sorgen um die Nebenwirkungen der Chemie in den Pillen mache.

    Man kann den Hund doch auch polstern, wenn man ihn festhält. Das eine schließt das andere ja nicht aus.
    Außerdem kann man durch richtige Lagerung verhindern, dass die Zunge verschluckt wird, wenn sie aber schon nach hinten rutscht kann man nichts mehr tun.
    Sanni hat doch auch erklärt, dass nur wegen dem eigenen Verletzungsrisiko davon abgehalten wird, den Hund zu fixieren bzw. weil manche Leute dann dazu neigen, den Hund mehr oder minder gewaltsam auf den Boden zu pressen und ihn dabei noch zu verletzen. Man muss eben wissen, wie man dann an seinen Hund hinfasst, sodass er gesichert ist, man ihn aber nicht durch das Fixieren verletzt.
    Zu solchen Themen hat eben auch jeder TA eine andere Meinung, die sich zum Teil sicher auch nach seiner Einschätzung des Hundehalters richtet.
    Sagt ja keiner, dass TAs in einer TK keine Ahnung haben .

    LG

  22. #22
    wika_^
    Geht es einem Hund nicht eher besser, wenn er ab und zu einen epileptischen Anfall hat, als dass er durch die Tabletten tollpaschig und müde wird, Gefahren übersieht wie z.B gegen einen Baum rennt? Den das ist leider oft der Fall bei der Behandlung mit Antiepileptika.

  23. #23
    *Mischling*
    Das muss doch nicht bei jedem Hund der Fall sein. Man ist ja auch nicht verpflichtet, ein Medikament immer weiter zu geben, wenn der Hund es nicht verträgt.
    In dem Fall muss man eben mit seinem TA sprechen und ein anderes Medikament ausprobieren.
    Es gibt genug Hunde, die gut eingestellt sind und mit ihrem Medikament bestens auskommen, sanni hat das ja bei ihrem auch beschrieben.
    Nur weil einer eine schlechte Erfahrung mit vielleicht einem oder zwei Präparaten hatte heißt das doch nicht, dass jeder Hund ein Wrack wird, der diese Medikamente nimmt .

  24. #24
    wika_^
    ..dann kann man doch schon eher Diazepam als Einlauf geben

    EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

    warum gehst du den von einem Fall aus?

  25. #25
    *Mischling*
    Wie willst du denn bei einem krampfenden Hund einen Einlauf legen?!
    Oder soll man das dann regelmäßig machen?
    Was ist daran aber besser für den Hund?
    Bei Langzeitanwendung scheint es auch vermehrt zu Abhängigkeit zu kommen, das ist ja auch nicht gerade prickelnd .

    Ich sage nicht, dass du nur einen Fall kennst, aber meist ist es doch so, dass man mal von zwei oder drei Hunden gehört hat, bei denen das so war, und dann wird das ganze schnell zu "das ist immer so" aufgebauscht.

  26. #26
    wika_^
    Nein, nicht regelmäßig. Es ist kein Problem einem krampfendem Hund einen Einlauf zu legen. Ich sage ja auch nicht das die Medi. immer und bei jedem Hund so wirken, sondern wenn man auf eine Anzahl von vielen Hunden schaut, die vermittelt wurden bzw. Tiere die im TH leben an Epilepsie leiden und Medikamente bekommen, ist leider die Anzahl die es nicht so gut vertragen höher als die denen es hilft

  27. #27
    Knopfstern
    Wenn ein Hund ein Medikament nicht vernünftig verträgt, sollte man sich Fragen 1.Ist mein Hund richtig eingestellt? 2.Woher kommt die Epilepsie? und 3.Verträgt mein Hund die Medikamente?
    Ein richtig eingestellter Hund, hat so gut wie keinerlei Nebenwirkungen, die ihm gefährlich werden könnten, oder nicht.
    Mein Hund hat etliche Jahre Epilepsie gehabt, wir haben lange Zeit versucht ohne klar zukommen, das ende vom Lied?
    Mein Hund hatte irgendwann mehr Anfälle, als anfangs.
    Hätten wir sofort Behandelt, wäre das vermutlich nie passiert.

    Einen einlauf? bei einem Krampfenden Hund?Dann musst du ihn ja auch wieder festhalten.
    Dann wäre das ja auch wieder ein eingriff der ihn reizen würde.
    Wozu?
    Das hätte ich gerne bei meinem Hund gesehen, das ihm jemanden bei solch Krassen anfällen, einen Einlauf rein macht.
    Warum soll ich meinem Hund mit jedem Anfall das antuen, das er mehr und mehr Gehirnzellen verliert?
    Jeder anfall kann für einen Hund tödlich sein.
    Z.b.wenn er ohne aufsicht is.

    Zudem möchte ich gerne mal sehen, wie man einem Krampfenden Hund die Zunge ausm Hals holt.
    Ein Krampfender Hund wird beissen.
    zudem ist es ein widerspruch, wenn du schreibst, das du ihn dann ja doch sichern musst.
    Wo ist da also der fehler, wenn ich meinen Hund mit einer Decke Polstere/sicher/festhalte, nenne es, wie du es willst.

    Übrigens, zudem"hinschieben wo er nirgends gegen knallt."Dafür hast du bei einem anfall gar keine Zeit.
    Du kannst in dem moment das Tier einfach nur sichern.
    Und nicht noch rum schieben.
    Das käme also auch wieder auf das selbe raus.Da du das Tier auch fest halten musst.

    Mein Hund hatte eine der intensivsten Anfälle, die man so haben kann.
    und das regelmässig.
    Mir scheint es, das dein Hund nicht so dolle anfälle hat?
    Kann das sein?

  28. #28
    wika_^
    Nein ich denke, dass mein Hund keine leichteren Anfälle hatte wie deiner. Man reizt einen Hund nicht mehr, wenn man ihm ein Einlauf gibt, dass ist eine Sache von Sekunden und es hilft sehr schnell. Dazu dass man keine Zeit hat einen krampfenden Hund irgendwo hinzuschieben, kann ich nur sagen dass wir ein großes Haus haben und damit auch große Räume, daher ist es kein Problem. Und mein Hund hat mich jedenfalls noch nie gebissen, ihre Zunge ist auch noch nie zurückgefallen. Ich habe noch nie gehört, dass sich die Anfälle verschlimmern, wenn man keine Medikamente gibt. So viel ich weiß ist das nicht nachgewiesen. Durch die Medikamente kann man auch keine Heilung erwarten, wenn die Anfälle trotzdem irgendwann mal nicht mehr da sind, muss es nicht an ihnen liegen. Es gibt viele Hunde die ohne Medikamente schon lange keine Anfälle mehr haben. Leider kann man nur sehr schwer den Grund für Epilepsie rausfinden. Und natürlich kann jeder Hund dabei sterben, aber meistens nicht dadurch dass er sich irgendwo verletzt, sondern dadurch das der Anfall nichtaufhört und er/sie Bewusstlos wird, dann gibt es meines Wissen nach keine Rettung mehr.

  29. #29
    *Mischling*
    Man reizt einen Hund nicht mehr, wenn man ihm ein Einlauf gibt, dass ist eine Sache von Sekunden und es hilft sehr schnell.
    Und wie viele Leute verletzen dabei den Darm des Hundes?
    Vielen würde es schon bei einem ruhigen Hund schwer fallen, einen Einlauf zu legen, wie soll das bei einem gehen, der zittert, sich über den Boden schiebt und mit den Füßen um sich schlägt?
    Das wäre mir viel zu gefährlich, da perforiere ich eher noch den Darm als dass ich dem Hund helfe.
    Außerdem hatte ich dir ja geschrieben, dass auch Diazepam nicht ohne ist. Das hat ebenfalls viele Nebenwirkungen und großes Suchtpotential, was beim Hund wieder zwangsläufig zu Entzugserscheinungen führt. Was macht dieses Mittel also besser als ein Antiepileptikum?

    Und mein Hund hat mich jedenfalls noch nie gebissen, ihre Zunge ist auch noch nie zurückgefallen.
    Da hattest du wohl Glück, aber die Regel ist das nicht. Der Hund beißt dann ja auch nicht absichtlich, er drückt einfach unkontrolliert den Kiefer zusammen, während der krampft. Er selbst bekommt gar nicht mit, dass er dich beißt bzw. du die Zunge hinlegen willst. Im Erste Hilfe Kurs für Menschen lernt man übrigens auch, dass man das nie tun sollte, was bedeutet, man muss verhindern, dass es soweit kommt.

    Durch die Medikamente kann man auch keine Heilung erwarten, wenn die Anfälle trotzdem irgendwann mal nicht mehr da sind, muss es nicht an ihnen liegen.
    Für viele Krankheiten gibt es keine Heilung, zum Beispiel für Nieren- oder Herzerkrankungen. Dennoch gibt man Medikamente, um die Symptome einzudämmen und die Lebenserwartung zu verlängern.
    Und wo ist der Beleg, dass die Medikamente keine Besserung bringen? Epilepsie heilt nicht, weder mit Medis noch ohne. Selbst wenn Anfälle lange Zeit ausbleiben können sie zum Beispiel durch Stress auch nach langer Zeit wieder auftreten. Da kann man dann auch nicht sagen, dass sich das Problem von selbst gelöst hat.

    Und natürlich kann jeder Hund dabei sterben, aber meistens nicht dadurch dass er sich irgendwo verletzt, sondern dadurch das der Anfall nichtaufhört und er/sie Bewusstlos wird, dann gibt es meines Wissen nach keine Rettung mehr.
    Genau das ist doch der Punkt: Hunde sterben bei epileptischen Anfällen unter Umständen. Mit Medikamenten kann ich die Anfälle verhindern, weshalb der Hund logischer Weise auch nicht an einem Anfall stirbt. Das ist der große Vorteil dabei, Medis zu geben. Der Hund hat - wenn er mal richtig eingestellt ist - ein völlig normales Leben ohne Anfälle und Hirnzellenverlust. Die Möglichkeit, dass es für ihn bei einem Anfall keine Rettung mehr gibt, steht also gar nicht mehr im Raum.

    Wieso soll ich ihm das verwähren, wenn die Medis nötig sind? Wie kann ich mir anmaßen zu sagen, der eine Anfall im Monat ist ja nicht so schlimm und da wird schon nichts passieren? Bei diesem einen Anfall kann der Hund auch sterben oder sich zumindest verletzen.
    Und was kann es denn schaden, den Hund mal einem TA vorzustellen, der ihn untersucht? Wieso die Medis nicht mal ausprobieren, wenn der Hund Anfälle hat? Wenn die Medis anschlagen und der Hund sie gut verträgt ist das doch kein Problem, verträgt er sie nicht, steigt man auf ein anderes Präparat um oder passt die Dosis an.

    Zu den Hunden im TH: Wie viele davon sind wirklich richtig eingestellt? Meist hat ein TH weder Mittel noch Zeit, sich mit so etwas wirklich auseinander zu setzen und die richtige Dosierung für den Hund zu finden. Viele können sich die Medis und die Untersuchungen auch gar nicht leisten oder haben nicht genug Zeit, den Hund zu beobachten und einmal Tagebuch über die Anfälle und die möglichen Auslöser zu führen, sodass man die Behandlung ggf. anpassen kann. Zusätzlich spielt der Stress im TH auch eine große Rolle dabei, denn dieser begünstigt zum einen das Auftreten von Anfällen, zum anderen auch Verhaltensauffälligkeiten oder -veränderungen.

  30. #30
    wika_^
    Ich glaube du verstehst mich nicht richtig. Ich würde einem Hund auch Atiepilektikum geben, wenn er oft Anfälle hat, strich täglich oder wöchentlich. Wenn er/sie die Anfälle nur einm oder zweimal im Monat hat würde ich lieber bzw. nehme ich lieber Diazepam, dann macht es auch nicht abhängig. Naja das manche so ein großes Problem damit haben einen Einlauf zu legen, hätte ich nicht gedacht, ich habe schon so oft Einläufe gelegt und noch nie ein Problem gehabt.

    Natürlich sind nicht alle Hunde gleich und beißen, dass kann immer passieren. Es reicht, aber den Kopf etwas zu überstrecken und nicht gleich wie auch immer alles versuchen still zu halten.
    Ich weiß was man in einem Ertse Hilfe Kurs lernt, selber bin ich ausgebildete Sanitätshelferin.

    Natürlich kann man nicht sagen, dass sich das Problem gelöst hat, wenn plötzlich keine Anfälle mehr auftreten, aber man kann auch nicht sagen, dass die Medikamente für solch eine Besserung sind. Nirgends ist dies nachgewiesen.
    Und sicher kann man auch andere Krankheiten wie Niere und Herz nicht heilen. Ich habe selber kranke Nieren und weiß darüber Bescheid.

    Natürlich kann ein Hund auch sterben, wenn ein Anfall nur einmal im Monat ist, deshalb muss man auch danach schauen wie lange ein Anfall dauert, wenn er nur ca. 30sek dauert ist es sehr unwahrscheinlich, daran zu sterben. Wenn er ist allerdings bis zu einigen Minuten zieht, ist das Risiko, dass der Hund darin stirbt viel höher, in diesem Fall ist es ratsam Medikamente zu geben.
    Es kann natürlich auch sein, dass sich die Anfälle verschlimmern, dann kann man immer noch anfangen Medis zu geben.

    Die Anfälle meiner Hündin waren von Anfang an 3-7 Minuten lang und auch sehr heftig, allerdings nur ein bis zwei mal im Monat, da haben die TA es nicht für nötig befunden Medis zu geben und ich auch nicht.

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    Hallo, Jamie hat vor ca. ner Stunde angefangen zu krampfen, sich zu übergeben und unter sich zu pinkeln. Meine Mutter ...

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