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#1 |
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Die Ausbildung
Hallo an alle
Auf jeden der einen jungen Hund in der Familie aufnimmt kommt das Thema zu: Wie erziehe ich meinen Hund? Dabei spielt es keine Rolle wie groß oder klein er ist, der neue Lebensgefährte muß lernen sich richtig zu benehmen wenn man mit ihm dauerhaft glücklich werden will. Deshalb interessiert es mich mal wie ihr die Erziehung eures Hundes angeht oder angegangen seid. Mit welchem Alter habt Ihr ernsthaft mit der Erziehung begonnen? Ich meine ohne das spielerische im Welpenalter. Wart ihr in einer Hundeschule oder einem Verein? Was ist eurer Meinung nach wichtig wenn man den Hund in einer Gruppe ausbildet, und was darf es da auf keinen Fall geben? Welche "Anforderungen " soll der erwachsene Hund bei euch erfüllen? Ich freue mich auf viele Antworten. Jede Meinung ist mir wichtig. Geändert von Ricalein (17.03.2007 um 11:05 Uhr). |
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#2 |
![]() Alter: 25
Beiträge: 730
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Hallöchen,
ich habe meinen Hund mit 12 Wochen bekommen und habe auch dann mit der Erziehung begonnen. Zuerst die ganzen für mich wichtigen Kommandos "Sitz, Komm, Hier, Aus) und dann immer mehr ausgeweitet. Ich bin in einer Hundeschule, die zu einem Tierschutzverein gehört, aber die nutze ich eher nur dafür, dass der Hund etwas toben kann und die Kommandos unter absoluter Ablenkung durchführen muss. Wie meinst du das den Hund in einer Gruppe auszubilden? Für mich ist eine Hundeschule eher dafür da, dass man den Besitzern beibringt, wie man die Kommandos einüben kann. Die richtige Erziehung erfolgt für mich zu Hause. Oder meinst du jetzt sowas wie Schutzhundausbildung, Begleithund, etc? Ich erwarte von meinem Hund, dass er in jeder Situation zuverlässig reagiert; also jedes Kommando sofort ausführt... Das wärs dann auch schon |
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Themenautor  
#3
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Mit der Gruppe meine ich eben, wenn man z.B. in eine Hundeschule oder eine Verein geht. Ich finde es immer sehr interessant wenn man die Woche über für sich alleine mit seinem Hund übt und dann beim nächsten Termin sieht wie sich mein Hund im Vergleich zu den anderen entwickelt hat. Das gibt doch eine Bestätigung ob man auf dem richtigen Weg ist oder etwas grundlegend falsch macht. Außerdem hat mein Hund so regelmäßig kontakt zu anderen Hunden, da ich mir sonst lieber Wege suche wo ich für mich alleine bin, was hier nicht all zu schwer ist.
Ich persönlich beginne eigentlich von anfang an mit der Ausbildung, nur bis der Hund 6 Monate alt ist wird alles nur spielerisch gemacht. Am Anfang lege ich Wert darauf das der Hund lernt mir zu folgen weshalb er nur in der Nähe von Gefahrenquellen an der Leine ist. Dann lege ich noch Wert drauf das Sitz und Hier recht bald funktioniert. Bei meinen Spaziergängen ist es mir wichtig das der Welpe möglichst viele Sachen kennen lernt. Mit der richtigen Ausbildung beginne ich dann mit etwa 6 Monaten, da sich ein jüngerer Hund noch gar nicht so konzentrieren kann. Meine Hunde lernen bei mir alles was sie für die Jagd brauchen. Da steht am Anfang der Gehorsam also Fuß Sitz und Platz. Der Hund lernt auf seinem Platz zu bleiben bis ich ihn wieder abhole. Dann lernt er das Kommando hier auf Ruf, auf Doppelpfiff und auf Sichtzeichen. Wenn das alles soweit funktioniert kommt noch das Kommando Down mit dem Trillerpfiff zusammen. Das ist dann die Grundlage für die verschieden Sachen wie Apportieren und Fährtensuchen. Ganz besonderen Spaß haben meine Münsterländer immer wenn es ans Wasser geht. Insgesamt lege ich sehr viel Wert darauf das mein Hund gerne mit mir Schaft und eine gute Bindung zu mir hat. Im Rahmen dieser Ausbildung findet bei uns einmal Jährlich ein Kurs statt, bei dem eine bestimmte Prüfung für alle Teilnehmer das Ziel ist. So sind alle immer in etwa auf dem gleichen Leistungsstand und man hat einen schönen Vergleich wer fleissig war und er nicht. |
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#4 |
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Na dann auch hierzu was von mir. Wir waren in der Hundeschule, nicht in einem Verein. Da wir einen Herdenschutzhund haben, kommen die meisten Vereine eh nicht in Betracht, da Ihnen die Erfahrung mit diesen Hunden fehlt. Hatten das Glück eine Hundeschule in der Nähe zu haben, wo der Trainer früher viel mit Kaukasen zu tun hatte, Erfahrung also vorhanden war und sich auch bestätigt hat. Unsere "Gruppe" bestand aus einem Dobermann, der bereits 3 Jahre alt war (ehemaliger Tierheimhund), und uns, mit unserer 4 Monate alten Hündin. Eigentlich sollten noch 2 Husky-Welpen gleichen Alters teilnehmen, die sprangen dann aber leider ab, da ihnen ständig das Wetter zu schlecht war... So hatten wir Intensivbetreuung, war eigentlich sehr gut, da v.a. ich in vielen Dingen doch oft noch ein wenig unsicher war. Geübt wurde in diesem ersten Kurs Sitz, Platz, Fuß, Bleib und Hier, zunächst bis alles richtig saß an der Leine bzw. Laufleine, auf dem Gelände, bei Spaziergängen, in der Stadt und im Supermarkt. Am Anfang und Ende der Stunde war Spielen angesagt und Zwischendurch auch hin und wieder, wenn die Aufmerksamkeit nachließ. Ist ja wohl auch ganz schön anstrengend für die Hunde... Am Wichtigsten war eigentlich immer das Loben. Schimpfe oder so gab es in dem Sinne eigentlich gar nicht, es wurde alles über Betonung, Klang der Stimme und Körperhaltung geregelt - witzig, der Hund hat es sofort verstanden und es klappte einfach. Ggf. gab es mal einen leichten Ruck an der Leine, also nicht so, dass der Hund durch die Gegend flog, um Gottes Willen, sondern mehr so, dass die Hundemarken am Halsband und der Verschluss der Leine klapperten und dem Hund bewusst wurde, da war doch noch was... Weiß nicht, kann man irgendwie schlecht beschreiben. Die einzelnen Übungen wurden jeweils am Anfang vom Hundetrainer mit unseren Hunden vorgeführt, damit man sehen konnte, was man als Herrchen/Frauchen tun sollte (also geübt haben eigentlich wir und nicht der Hund) und interessant war, dass der Hund bei der Vorführung, obwohl er den Befehl ja noch gar nicht kannte, es automatisch korrekt gemacht hat unter der Führung des Trainers. Im Prinzip gabs also in der Hundeschule die Bedienungsanleitung "wie gehe ich mit meinem Hund richtig um", denn der Hund folgt, wenn er mich versteht. Also wurde das "richtige Verstehen" oder "die richtige Sprache" fleißig geübt. Es wurde übrigens ohne Leckerlies gearbeitet, was ich persönlich sehr gut finde, da ich nicht so ein großer Leckerlie-Fan bin. Herdenschutzhunde folgen eh nur aus Zuneigung und weil sie einem damit gerade einen Gefallen tun wollen, insofern war das schon o.k. - unser Hund hat gelernt, wie er uns eine Freude machen kann und tut es seitdem ausgesprochen zuverlässig. Bin mit dem Ergebnis also sehr zufrieden und überglücklich. Wir werden ständig wegen unseres außerordentlich gut erzogenen Hundes angesprochen und gelobt, selbst von wildfremden Leuten. Demnächst wollen wir dennoch den zwieten Kurs machen, einfach nur, um uns durch die bereits begonnene Pubertät unseres Hundes ohne Fehler zu bringen....
So wars bei uns, mal sehen, wie Eure Erfahrungen sind. Grüße, Samson |
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#5 |
![]() Ort: Duisburg
Beiträge: 9
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Hallo zusammen!!
Wir haben Blue mit 8 Wochen bekommen..und mit 12 Wochen ging es zur Hundeschule..... die Erziehung fängt schon am ersten Tag im neuen Heim an..der Welpe sollte gleich wissen was er darf und was nicht.... Bei den meisten Hunden ist es so..das auf dem Platz (Hundeschule) alles sehr gut funktioniert..sie wissen halt was dort von ihnen erwartet wird..aber draussen im Alltag sieht oft alles ganz anders aus..von daher muß gerade draussen sehr viel mit dem Hund gearbeitet werden..das Problem bei Blue war....das sie auf dem Platz auf stur gemacht hat..da wollte sie sich nicht legen, oder nicht sitzen bleiben..hat sie dort einfach nicht eingesehen......draussen allerdings funktionieren diese Dinge ohne Probleme..sie hört sehr sehr gut..selbst wenn andere Hunde vor uns laufen rennt sie nicht zu ihnen hin..wenn ich sage "bleib hier" bleibt sie auch.... Von daher habe ich mich dazu entschlossen mit der Hundeschule aufzuhören und den Rest allein zu machen..Sozialverhalten lernt sie im Wald tagtäglich...auch da sehe ich keine Probleme..sollten irgendwann schwerwiegende Probleme aufkommen..kann ich immer nochmal zur Hundeschule gehen..................... Ich erwarte nicht viel von meinem Hund...die wichtigsten Dinge sollten halt funktionieren..da wären z.b. das sie nicht wegläuft..mich nicht durch die Gegend zieht..niemanden anspringt...................sie soll immernoch Hund bleiben dürfen.....den perfekten Hund gibt es nicht..jeder hat mal Phasen wo es halt nicht so gut funktioniert..sicher hat jeder andere anforderungen an sein Tier ..für mich ist halt wichtig das sie trotz allem noch Hund bleiben darf....spielen..das Leben geniessen....... Grüßle Amarula |
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#6 |
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Gesperrt/Gelöscht
Alter: 20
Beiträge: 1.038
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Hallo zusammen !
Bei uns wird bald ein kliener Welpe einziehen =) Ich habe mich schon mit einer "Hundetrainerin" in Verbindung gesetzt. Anfangs werd ich mit meinem Hund und Ihrer Hilfe eine Welpenprrägung bzw. Welpensozialisierung durchführen. Da werden wir restaurants, Bahnhöfe , Einkaufsmeiles unw besuchen, damit sich der Hund an Menschenmengen und Geräusche gewöhnt. Danach werde ich sicherlich mit ihr weiterarbeiten, was die Komandos betrifft. Liebe Grüße |
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#7 | |||||
![]() Ort: NRW
Beiträge: 27
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Hallöchen ihr Lieben,
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Schutz, Begleitung, Liebe und Freundschaft. Sicher wäre es noch schöner, wenn er gut sozialisiert wäre, und nicht auf jeden Pups mit Unsicherheit und/oder Hysterie reagieren würde, aber so ist er eben, fertig aus Liebe Grüße Sassa |
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#8 |
![]() Ort: Freudenstadt
Beiträge: 162
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auch ich habe am ersten tag mit der erziehung begonnen. sitz konnte der kleine nach 3 tagen. er war keine 8 wochen alt, als ich ihn bekam.
ich war nie in einer hundeschule, hatte den hund aber viel im tierheim mit, da lernte er viel (rudelhaltung)! er hat ein 1A sozialverhalten. zwecks erziehung kaufte ich mir viele bücher, das würde ich auch jedem empfehlen (zumindest zusätzlich), da jeder autor andere ansichten hat und ich mit keinem 100% übereinstimmte, letztendlich aber doch von jedem etwas gelernt habe. die anforderungen, die ich ernsthaft an ihn stelle, erfüllt mein hund vorbildlich. dazu zählt als oberstes gebot: keine aggressionen gegen menschen! erst recht nicht gegen kinder. und sonst, zu seiner eigenen sicherheit: den gehweg oder randstreifen nicht verlassen, es sei denn, der auflösungsbefehl kommt. und viele andere "selbstverständlichkeiten". mein hund hat sich super entwickelt, man kann ihn überall hin mitnehmen, er jagt nicht, verträgt sich mit jedem, ist ruhig in der wohnung und lebhaft auf spaziergängen. typisch leonberger es ist der beste hund der welt!!! (wie so viele und das, obwohl es mein erster eigener hund war und ich alles mit ihm lernen musste / durfte |
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#9 |
![]() Ort: Westerwald
Alter: 18
Beiträge: 3
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Hallo
Ich habe letze Woche einen 8 wochenalten Hund bekommen und weil er noch so klein ist und auch sehr ängstlich, bin ich mit im noch nicht so richtig raus geganen nur auf dem Dalkon. Von den Vorbesitzern hat er beigebracht bekommen auf alte Klamotten zu pinkeln und das tut er auch. Er schläft im moment bei mir im Bett weil ich es nicht übers Herz bringe ihn im Wohnzimmer winseln und bellen zulassen. Da er ja noch so klein ist |
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#10 |
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Als erstes uebe anstaendig mit ihm das stubenrein werden. Alle 2 Stunden raus, zusaetzlich nach jedem Spielen, Schlafen und Fressen.
Auf den Balkon wird nicht mehr nach draussen zum Loesen gegangen und auf alte Sachen oder Handtuecher machen ist ab sofort auch tabu. Sobald er anfaengt zu suchen, schnappst du ihn dir und ihr geht raus auf die Wiese. Wenn er dort sein Geschaeft macht, freu dich mit ihm, zeigt ihm das deutlich, lobe ihn und gib ihm, wenn er nimmt, ein Leckerchen. Macht er in die Wohnung und du bekommst es mit, schnapp ihn dir und raus, macht er weiter, loben. Kommst du zu spaet, mach es kommentarlos weg. Es dauert vllt ein paar Wochen laenger, da er gelernt hat, dass er sich in der Wohnung loesen darf, aber wenn du damit nicht so schnell wie moeglich aufhoerst, kann es passieren, dass dein Hund nie komplett stubenrein wird. |
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#11 |
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welche rasse ist es denn?
woher soll der hund zwischen klamotten/handtüchern und bettdecke unterscheiden können ein hund sollte generell net in die wohnung/balkon etc pinkeln. ein hund ist ein hund und geht gassi. also schnellstens raus aus den puschen,das tier wird sonst NIE 100% sauber. willst du überall wo du mit ihmhingehst,sachen mitnehmen zum draufstrullen,stell dir mal vor,du besuchst freunde,da liegt was rum,der strullt auf alles. bah ne absolut ekelhaft. aufwachen,hund ist hund und geht gassi!!!!!!! |
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#12 |
![]() Ort: Westerwald
Alter: 18
Beiträge: 3
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Er ist ein Zwerkpinscher.
ihm wurde von seinen vorherigen besitzern beigepracht, dass er auf klamotten oder so macht, deswegen frage ich ja nach weil ich ihm das bei mir abgewöhnen will...weil ich das ja auch total ekelfahft finde wenn er irgendwo auf die klamotten macht.da stinkt dann nach ner zeit das ganze zimmer und so danach Das ich mit ihm sofort raus muss wird ein wenig schwer wil wir um haus genug treppen haben und wenn ich unten mit dem bin ist er bestimmt schon fertig xD aber ich versuche es und ich denke mal wenn ich genug gedult habe wird das klappen |
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#14 |
![]() Ort: Westerwald
Alter: 18
Beiträge: 3
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ok dankeschöön...dann versuch ich mal mein bestes
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