Fragen eines künftigen Chinbesitzers



  1. #1
    Gifthörnchen

    Beitrag Fragen eines künftigen Chinbesitzers

    Hallo zusammen.
    Seit geraumer Zeit interessiere ich mich schon für Chins.
    Meine Mutter hatte zu ihrer Jugend welche und immer die niedlichsten Geschichten erzählt.

    Nun möchte ich auch meine eigenen Erfahrungen mit diesen kleinen Wollmäusen sammeln und bin nach vielerlei Recherchen auch schon auf der Suche nach einem Züchter, da ich den Tierverkauf in Zooläden aufgrund eigener Erfahrungen hinter den Kulissen einfach nichtmehr unterstützen möchte.

    Doch bevor ich mir diese Fellkugeln ins Haus hole, habe ich armer, blutiger Anfänger noch soooo viele Fragen, möchte ja auch alles richtig machen bei den kleinen Exoten.

    1. Sie sollen ja unter anderem Heu fressen, allerdings bin ich da jetzt total verwirrt. Auf der einen Seite steht im Internet das Heu wirklich nur eine Notlösung sein soll, auf der Nächsten ists es dann doch wieder ein Großteil des Hauptfutters. Was stimmt den nun?

    2. Ich weiß sehr wohl das man sie zu zweit halten soll, möchte also ein gleichgeschlechtliches Paar.
    Gibt es vom Verhalten her Unterschiede zwischen Männlein und Weiblein? Das die Männchen vllt ihr Revier mehr verteidigen, strenger riechen? Oder die Weibchen aggressiver sind bzw sturer? So was in der Art.

    3. Das Chins keine Kuscheltiere sind, ist mir bekannt. Trotzdem währe es mir wichtig das sie so "zahm" wie möglich sind und sich nach dem Freilauf wieder einfangen lassen bzw ich die Näpfe wechseln kann ohne das mir eines mit
    den Zähnen am Arm hängt.
    Ich weiß das es im Internet einige Tipps und Anleitungen gibt, allerdings beschränken die sich immer auf EIN Chin und das ist ja nun für einen Neuling, der sich zum Wohle des Tieres mehrere hält, keine große Hilfe.
    Also wie stelle ich das an wenn ich nun 2 davon hier sitzen habe.
    Sollen die vllt zuerst jeder getrennt bearbeitet werden? Oder trauen die sich mehr zu wenn der Partner daneben sitzt? Oder sich vllt doch nur einem der Beiden zuwenden und hoffen das Andere guckt sich das ab?
    Die sollen ja viel voneinander lernen.

    4. Ich möchte meinen künftigen Bewohnern natürlich eigentlich soviel Auslauf wie nur möglich geben.
    Aber ist das am Anfang nach den ersten Tagen so schlau? Oder sollte ich das erst dann machen sobald sie sich anfassen lassen? Und wie locke ich sie am besten in ihren Käfig zurück?

    5.Zum Auslauf: Wie schmal dürfen die Lücken und Ritzen sein, sodass ich mir KEINE Sorgen machen muss das die Chins darin verschwinden? (mal in dem Satz bitte nicht auf mein Deutsch achten hihi)

    6. Und wie macht man am besten eine kleine Ecke "Chinsicher"? Bei mir wäre das nur da wo der Fernseher bzw der PC steht, da ich da viele Kabel aus der Wand habe die ich leider nicht sichern kann.

    7. Gerade der Erstkontakt macht mir etwas leichte Sorgen.
    Sind Chins Angstbeißer oder kann es gar sein, das die auf meine Hand losgehen sobald die mal im Käfig ist? Oder sind sie so scheu das sie sich dann einfach nur zusammenkauern und hoffen es geht schnell vorbei?

    8. Brauchen die Kleinen eigentlich einen Nage/Salzleckstein?

    9. Zum Sandbad: Sollte der Sand im Käfig jederzeit zur Verfügung stehen oder doch nur bei Ausgang draußen?
    Ich habe im Internet öfters mal solche Badehäuschen gesehen, welche etwas Schutz vor dem Sand versprechen.
    Sind die gut oder doch wieder nur totaler Mist und Tierquälerei? (Sind ja auch nicht sonderlich groß, aber immerhin passen sie rein)

    10.Meine Mutter meinte mal, das sind richtige kleine Leckermäuler, die sich rotzfrech alles klauen was sie finden.
    Ich weiß, das die Racker eigentlich kein Sättigungsgefühl haben und Gewichtsprobleme bekommen können.
    Gibt es irgendwelche Nahrungsmittel, die man trotzdem ohne ein schlechtes Gewissen mit den Mäuschen teilen darf?

    11. Was mich auch fasziniert hat, ist die Tatsache das es wohl wirklich Fellbündel geben soll, die auf ihren Namen reagieren. Gibt es da auch wie bei Hunden usw bestimmte Laute, Vokale, Endungen, die sie sich leichter merken können? Oder irgendwas, das man gar vermeiden sollte weil sie es nicht verstehen oder beängstigend finden?
    (Ich hab mal das Stichwort "Zischlaute" irgendwo gelesen, weiß aber nicht mehr auf was das bezogen war)

    12. Ich hab ja geschrieben das meine Mutter auch Chins hatte. Lassen wir das mal 20 Jahre hergewesen sein.
    Sie meinte damals sie hätte immer leichten Ausschlag vom Chinkuscheln bekommen, sagte aber auch, dass es nicht an den Chins gelegen habe sondern an dem feinen Sand. Wie gesagt, das war vor gut 20 Jahren.
    Hat der Sand sich vllt im Laufe der Zeit etwas verändert oder gibt es sogar Allergikersand o.ä. damit auch Menschen wie sie wieder ihre Freude an den kuschligen Fellfusseln haben können?

    13. Ich persönlich hätte ja lieber etwas ältere Tiere anstatt süße kleine Jungtiere.
    Nun ist die Sache, dass ich zB einen kleinen Hund habe, an den sich die Tierchen gewöhnen müssten. Generell vielerlei umstellung etc. Währen für einen Anfänger jetzt nun Jungtiere, die man vllt von anfang an an sich und den Rest der Welt gewöhnen kann besser oder doch ältere, ruhigere (in sofern sowas bei Chins überhaupt möglich ist), erfahrenere, evtl schon an den Menschen gewöhnte Chins?

    Puuuuh ist das viel.
    Aber ich bin halt ein Neuling und habe so viele Fragen.
    Und falls jetzt hier wie in vielen anderen Foren Leute sind, die meinen diese Tiere seien nichs für Anfänger:
    Dann fasst euch doch bitte mal an eure eigene Nase, denn angefangen habt auch ihr Profis irgendwann mal :)

    Ich danke schonmal allen, die sich die Mühe machen das zu lesen.

    Und nochmal ein danke an jene, die Antworten.

    lg und einen schönen Tag
    Geändert von Gifthörnchen (01.09.2013 um 12:47 Uhr)



  2. #2
    Luna & Artemis
    Huhu,

    herzlich willkommen unter den baldigen Terroristenhaltern Ich versuche deine Fragen so gut es geht zu beantworten.

    (...) und bin nach vielerlei Recherchen auch schon auf der Suche nach einem Züchter, da ich den Tierverkauf in Zooläden aufgrund eigener Erfahrungen hinter den Kulissen einfach nichtmehr unterstützen möchte.
    Das mit dem Zoohandel ist schonmal supi, aber bevor du zu einem Züchter rennst (mehr dazu gleich) schonmal an ein Tierheim oder eine Chinchilla Nothilfe gedacht? Oder vielleicht eine eingespielte Gruppe von privat aufzunehmen? Im TH und in Nothilfen sitzen auch jüngere Tiere (ich hab erst letztens noch 2 Babys aus einem Tierheim adoptiert und generell sind ein Großteil meiner Chins aus Tierheimen und es ist keins verstört etc. Die Tiere sind dankbar das sie endlich wieder ein gutes Zuhause bekommen Die Tierheime und Nothilfen sind derzeit alle überfüllt von der Chinflut. Da ich auch in Chinchillaforen unterwegs bin seh ich öfters auch was sich Züchter schimpfen darf (Notfalltierverpaarungen, Inzucht, viel zu kleine Käfige, Massenproduktionen)... Der Fund eines guten und seriösen Züchters ist da ein 6er im Lotto

    1. Sie sollen ja unter anderem Heu fressen, allerdings bin ich da jetzt total verwirrt. Auf der einen Seite steht im Internet das Heu wirklich nur eine Notlösung sein soll, auf der Nächsten ists es dann doch wieder ein Großteil des Hauptfutters. Was stimmt den nun?
    Heu sollte einen Hauptteil des Futters ausmachen, es sollte jederzeit zur Verfügung stehen. Allerdings sollte man auch auf die Qualität des Heus achten, es sollte keinesfalls staubig oder gelblich sein...

    2. Ich weiß sehr wohl das man sie zu zweit halten soll, möchte also ein gleichgeschlechtliches Paar.
    Gibt es vom Verhalten her Unterschiede zwischen Männlein und Weiblein? Das die Männchen vllt ihr Revier mehr verteidigen, strenger riechen? Oder die Weibchen aggressiver sind bzw sturer? So was in der Art.
    Du kannst auch gut einen kastrierten Bock (kastrieren bei Chinchillas ist keine gefährliche OP, auch wenn sie gerne in Büchern etc. als nicht empfehlenswert beschrieben wird. Ist genauso gefährlich wie beim Kaninchen, Meerschwein, etc. Ein gesundes Chinchilla übersteht solch einen Eingriff bei einem Tierarzt ohne Probleme. Chinchillas können auch zum ganz normalen Tierarzt und müssen zu keinem Facharzt oder Spezialisten) mit einem Weibchen zusammenhalten. Ich persönlich empfinde Böckchengruppen vom Verhalten her ruhiger als die Damen... Böckchengruppen sollte man aber gut im Auge haben da es passieren kann das sie sich zerstreiten.

    3. Das Chins keine Kuscheltiere sind, ist mir bekannt. Trotzdem währe es mir wichtig das sie so "zahm" wie möglich sind und sich nach dem Freilauf wieder einfangen lassen bzw ich die Näpfe wechseln kann ohne das mir eines mit den Zähnen am Arm hängt.
    Ich weiß das es im Internet einige Tipps und Anleitungen gibt, allerdings beschränken die sich immer auf EIN Chin und das ist ja nun für einen Neuling, der sich zum Wohle des Tieres mehrere hält, keine große Hilfe.
    Also wie stelle ich das an wenn ich nun 2 davon hier sitzen habe.
    Sollen die vllt zuerst jeder getrennt bearbeitet werden? Oder trauen die sich mehr zu wenn der Partner daneben sitzt? Oder sich vllt doch nur einem der Beiden zuwenden und hoffen das Andere guckt sich das ab?
    Die sollen ja viel voneinander lernen.
    Das ist Wirklich von Chin zu Chin unterschiedlich. Also große Schmuser sind sie nicht wirklich da wir mit unserem Körperfett und ausgeschwitzten Salzen ihren Pelz "ruinieren" und sie danach erstmal sandbaden müssen. Im Auslauf wird man meistens nur als Kletterburg benutzt Da ich generell nach dem Auslauf füttere gehen meine meist von alleine rein, nur ganz selten muss ich mal eins per Hand fangen. Bitte nicht auf solche Ideen kommen wie getrennt bearbeiten entweder werden sie von alleine zahm oder gar nicht, das kommt drauf an wie viel man sich mit ihnen beschäftigt etc. etc. Apfel- und Bananenchips sind gute Bestechungsgelder ;-)

    4. Ich möchte meinen künftigen Bewohnern natürlich eigentlich soviel Auslauf wie nur möglich geben.
    Aber ist das am Anfang nach den ersten Tagen so schlau? Oder sollte ich das erst dann machen sobald sie sich anfassen lassen? Und wie locke ich sie am besten in ihren Käfig zurück?
    Ich hab sie sich meist kurze Zeit eingewöhnen lassen (so 3-4 Tage) und wenn sie sicher durch den Käfig gehoppst sind durften sie auch Auslauf haben. Befreie dich bitte von dem Gedanken das du jedes Chin anfassen kannst, bzw. sich mal eben anfassen lässt. Von meinen 11 sind derzeit vllt. 3 (eher 2 1/2) Tiere dabei die sich mal eben anfassen lassen und da kommts auch stark aufs Gemüt an Ich fütter wie gesagt meist nach dem Auslauf und da gehen die schon rein wenn sie die Näpfe hören. Manche laufen auch nur nen paar Runden und gehen von alleine rein.

    5 .Zum Auslauf: Wie schmal dürfen die Lücken und Ritzen sein, sodass ich mir KEINE Sorgen machen muss das die Chins darin verschwinden? (mal in dem Satz bitte nicht auf mein Deutsch achten hihi)
    Meine können sich teilweise durch 3- 5cm Lücken quetschen wenn sie wollen ;-)

    6. Und wie macht man am besten eine kleine Ecke "Chinsicher"? Bei mir wäre das nur da wo der Fernseher bzw der PC steht, da ich da viele Kabel aus der Wand habe die ich leider nicht sichern kann.
    Ich hab einfache Absperrgitter aus dem Zoohandel (Kaninchen/Meersaugehege), ab und zu hüpfen sie mal drüber, aber da ich eh dabei bin hol ich die da sofort wieder hervor... Die sitzen eh erstmal 10 Sekunden dann da und freuen sich des Lebens über ihre "böse Tat"

    7. Gerade der Erstkontakt macht mir etwas leichte Sorgen.
    Sind Chins Angstbeißer oder kann es gar sein, das die auf meine Hand losgehen sobald die mal im Käfig ist? Oder sind sie so scheu das sie sich dann einfach nur zusammenkauern und hoffen es geht schnell vorbei?
    Also das sie auf deine Hand losgehen im Sinne von Angriff denke ich nicht, das hat einmal bei mir ne Chindame gemacht die aber auch blind und tief am schlafen war und sich dann ziemlich erschreckt hat. Die springen eher weg vor der Hand, die meisten meiner Chins halten einen Sicherheitsabstand oder gehen ins untere Abteil des Käfigs. Was mal sein kann wenn sie zutraulich sind das sie nen Probebiss machen (das zwickt evtl nen bissel) um zu gucken ob essbar.

    8. Brauchen die Kleinen eigentlich einen Nage/Salzleckstein?
    Nein, das ist der größte Schrott den die Futterindustrie zu bieten hat und auch gefährlich. Wenn ein Chin grade Lust hat zerlegts den auch schonmal in einer Nacht... Das kann zu Salz/Mineralüberschuss bis zum tödlichen Darmverschluss bedeuten. Alle nötigen Salze und Mineralien nimmt ein Chin über eine gesunde (naturnahe) Ernährung auf. Lass dir da nichts aufschwatzen.

    9. Zum Sandbad: Sollte der Sand im Käfig jederzeit zur Verfügung stehen oder doch nur bei Ausgang draußen?
    Ich habe im Internet öfters mal solche Badehäuschen gesehen, welche etwas Schutz vor dem Sand versprechen.
    Sind die gut oder doch wieder nur totaler Mist und Tierquälerei? (Sind ja auch nicht sonderlich groß, aber immerhin passen sie rein)
    Der Sand sollte wirklich 24h zur Verfügung stehen. Im Internet steht öfters was von das sie dadurch Staublungen kriegen oder Probleme mit den Atemwegen oder sich Überbaden können was aber quatsch ist. Du kannst auch ein geschlossenes Badehäuschen wählen das ist kein Problem. Ich habe die Badehäuschen vom Fressnapf, aber es gibt auch bei Macasdo welche die bald hier einziehen werden Achte bitte drauf das ein ein Attapulgus oder Sepiolith Sand ist. Der normale Sand aus dem Tierhandel ist der falsche!

    10.Meine Mutter meinte mal, das sind richtige kleine Leckermäuler, die sich rotzfrech alles klauen was sie finden.
    Ich weiß, das die Racker eigentlich kein Sättigungsgefühl haben und Gewichtsprobleme bekommen können.
    Gibt es irgendwelche Nahrungsmittel, die man trotzdem ohne ein schlechtes Gewissen mit den Mäuschen teilen darf?
    Ich teil mit meinen immer Apfel und Banane (voll schrecklich nicht mal in Ruhe essen kann man... Da kommen die dann einfach an und machen einem ein schlechtes Gewissen wenn man nicht teilen mag...) Auch Erdnüsse lieben meine (ich geb denen die ganz mit Schale, die knacken sich die selber... Guuut die Herren der Schöpfung haben das Prinzip nicht verstanden und futtern die ganz... Die Weibchen schälen die aber ziemlich liebevoll, da hat auch jeder seine eigene Technik )

    11. Was mich auch fasziniert hat, ist die Tatsache das es wohl wirklich Fellbündel geben soll, die auf ihren Namen reagieren. Gibt es da auch wie bei Hunden usw bestimmte Laute, Vokale, Endungen, die sie sich leichter merken können? Oder irgendwas, das man gar vermeiden sollte weil sie es nicht verstehen oder beängstigend finden?
    (Ich hab mal das Stichwort "Zischlaute" irgendwo gelesen, weiß aber nicht mehr auf was das bezogen war)
    Ob die auf den Namen wirklich reagieren oder einfach weil der Laut bekannt ist sei mal dahin gestellt und wenn sie reagieren halte ich das eher für einen Glücksfall. Ich mein das Namen die auf I/Y enden von allen Tieren besser gehört werden.

    12. Ich hab ja geschrieben das meine Mutter auch Chins hatte. Lassen wir das mal 20 Jahre hergewesen sein.
    Sie meinte damals sie hätte immer leichten Ausschlag vom Chinkuscheln bekommen, sagte aber auch, dass es nicht an den Chins gelegen habe sondern an dem feinen Sand. Wie gesagt, das war vor gut 20 Jahren.
    Hat der Sand sich vllt im Laufe der Zeit etwas verändert oder gibt es sogar Allergikersand o.ä. damit auch Menschen wie sie wieder ihre Freude an den kuschligen Fellfusseln haben können?
    Kann sein das sich der Sand einfach verändert hat, kann ich aber nicht genau sagen, sowas wie Allergikersand gibt es nicht. Alles andere wissenswerte hab ich oben beschrieben ;-)

    13. Ich persönlich hätte ja lieber etwas ältere Tiere anstatt süße kleine Jungtiere.
    Nun ist die Sache, dass ich zB einen kleinen Hund habe, an den sich die Tierchen gewöhnen müssten. Generell vielerlei umstellung etc. Währen für einen Anfänger jetzt nun Jungtiere, die man vllt von anfang an an sich und den Rest der Welt gewöhnen kann besser oder doch ältere, ruhigere (in sofern sowas bei Chins überhaupt möglich ist), erfahrenere, evtl schon an den Menschen gewöhnte Chins?
    Wie meinst du das mit gewöhnen? Also die beiden sollten nie wirklich aufeinander treffen, da Hund immer Jäger ist und Chins immer Beute, auch der liebste Hund kann einmal (auch wenn er es überhaupt nicht böse meint) zubeißen. Ob jetzt junge oder schon ältere Chins musst rein du entscheiden, da gibts kein Anfängerrezept ;-)

    Bei weiteren Fragen gerne löchern ;D

    LG Wiwi

  3. #3
    Gifthörnchen
    Hallo, erstmal danke das du dir für meine vielen, vielen Fragen Zeit genommen hast.
    Du hast mir damit echt schon viel geholfen

    Ja, das mit dem Züchter war jetzt vielleicht unpassend gewählt, natürlich suche ich in erster Linie Privatleute ab.
    In unserem Tierheim gibt es irgendwie generell keine Nager, zumindest nicht die, die ich suche.

    Beim Tierschutz, Chinchillahilfe und ähnlichem trau ich mich als Neuling erst gar nicht zu fragen, da die immer jemandem mit Erfahrung etc suchen. (Das Problem hab ich übrigens auch bei Privatleuten und Züchtern...)

    Nun, kastrieren LASSEN mache ich persönlich sehr ungern, ich bin eher dafür alles da zu lassen wo es ist wenn du verstehst
    Aber falls ich natürlich eins finde, das schon kastriert ist, sag ich auch bei m/w Pärchen nicht nein.

    Oh ok, das der Sand aus der Tierhandlung Mist ist, wusste ich nicht. Danke für die Info.
    (Mein Hamster hat sich allerdings nie beschwert )
    Also müsste ich mir den immer liefern lassen oder kann man den doch ab und an mal in einem Tierladen erwerben?lf

    Nüsse dürften kein Problem sein, gibt es da Ausnahmen, die sie absolut nich fressen dürfen?
    Ich bin ja auch ein großer Nussfan und gerade wenn bald wieder Weihnachten ist, werde ich hier sicher eine bunt gemixte Schale voll stehen haben.

    Das mit dem an den Hund gewöhnen ist gemeint, das die wissen "der tut nichts". Klingt jetzt blöd gesagt, aber das liegt daher das ich gelesen habe das die Kleinen sehr schnell unter Schock stehen, da soll wohl schon Hundegebell reichen damit die eine Panikattacke bekommen.
    Mein Jackie ist zwar ein ruhiger, aber ein "wuff" bleibt bei einem Hund nunmal nicht aus.
    Ich möchte halt nur, dass sie dann nicht umkippen vor angst und es gelassen nehmen.

    Meine Wohnung ist nicht sonderlich groß, doch der Platz den ich habe soll den Chins auch voll zugänglich sein, daher wäre es halt ganz praktisch wenn sie sich an Hundegeräusche gewöhnen, denn wegsperren macht man mit Familienmitgliedern einfach nicht.

    Das ich natürlich immer einen Meter weiter daneben sitze und aufpasse, versteht sich von selber.

    Also meinst du ob junges oder altes Chin macht keinen Unterschied?

    ok, vielen dank

  4. #4
    Luna & Artemis
    In unserem Tierheim gibt es irgendwie generell keine Nager, zumindest nicht die, die ich suche.
    Wenn du mir deine PLZ verrätst kann ich mal schauen ob ich in Tierheim oder Pflegestellenlisten was für dich finde.

    Beim Tierschutz, Chinchillahilfe und ähnlichem trau ich mich als Neuling erst gar nicht zu fragen, da die immer jemandem mit Erfahrung etc suchen. (Das Problem hab ich übrigens auch bei Privatleuten und Züchtern...)
    Ach jeder fängt mal klein an, eine gute Chinchillahilfe weiß das und wird dich auch dem entsprechend beraten.

    Oh ok, das der Sand aus der Tierhandlung Mist ist, wusste ich nicht. Danke für die Info.
    (Mein Hamster hat sich allerdings nie beschwert )
    Also müsste ich mir den immer liefern lassen oder kann man den doch ab und an mal in einem Tierladen erwerben?lf
    Hamster haben auch eine ganz andere Fellstruktur ;-) Den findest du auch im Fressnapf (von JR Farm oder von Multifit) kostet aber das 3fache... Ich lass mir bequem immer 20kg für 14,99€ nach Hause liefern (Der Postbote freut sich schon das ich bald nicht mehr in seinem Gebiet wohne )

    Nüsse dürften kein Problem sein, gibt es da Ausnahmen, die sie absolut nich fressen dürfen?
    Ich bin ja auch ein großer Nussfan und gerade wenn bald wieder Weihnachten ist, werde ich hier sicher eine bunt gemixte Schale voll stehen haben.
    Würd mir jetzt spontan nichts giftiges einfallen...

    Das mit dem an den Hund gewöhnen ist gemeint, das die wissen "der tut nichts". Klingt jetzt blöd gesagt, aber das liegt daher das ich gelesen habe das die Kleinen sehr schnell unter Schock stehen, da soll wohl schon Hundegebell reichen damit die eine Panikattacke bekommen.
    Mein Jackie ist zwar ein ruhiger, aber ein "wuff" bleibt bei einem Hund nunmal nicht aus.
    Ich möchte halt nur, dass sie dann nicht umkippen vor angst und es gelassen nehmen.
    Naja wirklich wissen werden sie es nie, deswegen sollte immer zumindestens ein Gitter zwischen den Beiden bleiben.^^ Von einem Wuff werden sie auch nicht umkippen ;-) Da ich ziemlich gerne Metal höre hören zwangsläufig meine Chins auch gute Musik ( :-P ) ist bisher davon noch keins zusammengeklappt bzw die pennen seelenruhig dabei... Naja ich hör im WZ jetzt auch nicht maximal Lautstärke aber schon etwas über Zimmer ;-)

    Meine Wohnung ist nicht sonderlich groß, doch der Platz den ich habe soll den Chins auch voll zugänglich sein, daher wäre es halt ganz praktisch wenn sie sich an Hundegeräusche gewöhnen, denn wegsperren macht man mit Familienmitgliedern einfach nicht.
    Darf ich mal ganz vorsichtig fragen wie groß der Stall max. werden darf? Du musst bedenken Chinchillas sind Bewegungstiere (brauchen viel Bewegung, durch die Bewegung arbeitet der Darm, haben sie zu wenig Platz arbeitet der Darm bzw. der ganze Körper nicht richtig und es entstehen Folgeschäden, allein durch Auslauf kann dies nicht kompensiert werden) und dazu nachtaktiv. Die meiste Zeit während sie wach sind (Stoßzeiten ca. 21 - 5 Uhr und tagsüber vereinzelt) schläfst du (außer du arbeitest Nachts von zuhause aus) und kannst ihnen keinen Auslauf bieten. Die Bewegung brauchen sie trotzdem und müssen daher einen sehr großen Käfig haben.

    Also meinst du ob junges oder altes Chin macht keinen Unterschied?
    Seh ich in der Anschaffung selber keinen großen bedeutenen Unterschied.

  5. #5
    Gifthörnchen
    Sehr nett, aber ich finde bei so etwas wichtigem wie Lebewesen sollte ich mich lieber brav gedulden und selber Augen und Ohren offen halten, aber danke für das Angebot

    Mh aber wenn man bedenkt das der Sand wirklich als ChinSand verkauft wurde, ist das wirklich eine Schweinerei...

    Ich denke mal die werden sich im Laufe der Zeit auch an den gewöhnen, denn zu lebzeiten meines geliebten Hamsters hat der auch immer minutenlang (!) "Männchen" gemacht um beobachten zu können was da im Käfig rumrennt... Spätestens da kriegen die Chins hoffentlich mit das die da nicht umkippen müssen ^^

    Naja also nach oben sind ja sogesehen keine Grenzen gesetzt. Ist aber halt immer eine Frage des Geldes.
    Das,was ich gerade Übergangsmäßig dann hätte wäre nur 1.20 hoch und 1m lang.
    (bitte nicht schimpfen, ich weiß das das viiiel zu klein ist, es wäre ja auch nur bis ich einen größeren finde, bzw falls ich nun ein Paar adoptiere wo ein größerer Käfig bei ist wird der natürlich bevorzugt)

    Nachtaktiv bin ich selber schon seit Jahren, habe da irgendwie sonst Probleme mit dem Tagesrhythmus also passt das ein bisschen ^^

    EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

    Oh und zu dem Sand habe ich noch eine Frage, du meintest ja der aus der Tierhandlung sei nicht gut und es müsse
    Attapulgus oder Sepiolith Sand sein.

    Ich habe noch ein Paket der Fressnapfmarke "MultiFit" gefunden, da steht "... ist ein reines und staubfreies Naturprodukt (Tonmineral Sepiolith) ..."

    Könnte ich den dann weiterhin nehmen?

    Der war nämlich auch immer sehr günstig, das wäre super

  6. #6
    Luna & Artemis
    Huhu,

    ist ja Sepiolith Sand, also von daher geht der ;-) Ich rate dir Heilerde (einfach aus dem Drogeriemarkt) unterzumischen, das stärkt das Fell ;-)

    Hier noch eine gute Info Seite:

    http://chinchilla-scientia.de/

Diskussion zum Thema Fragen eines künftigen Chinbesitzers im Forum Chinchilla Haltung bzw. Hauptforum Chinchilla Forum:
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