Tierbestattung im Rosengarten - Erfahrungen Erfahrungsbericht



  1. #31
    Lara1989
    es geht nicht darum, dass man die tiere zu einem nahen krematorium fährt,
    klar kann das mal 100 km sein, nicht jeder bestatter hat ein krematorium.. es geht um die bereits erwähnte lkw-geschichte, was was ganz anderes ist als wenn ein einzelner bestatter mit seinen 1-20 tieren (?) wöchentlich 100 km fährt.

  2. Anzeige
    Hast du schon mal im großen Praxishandbuch für Hunde nachgelesen? Vielleicht hilft dir das ja weiter?



  3. #32
    Knopfstern
    Zitat Zitat von Lara1989 Beitrag anzeigen
    es geht nicht darum, dass man die tiere zu einem nahen krematorium fährt, klar kann das mal 100 km sein, nicht jeder bestatter hat ein krematorium.. es geht um die bereits erwähnte lkw-geschichte, was was ganz anderes ist als wenn ein einzelner bestatter mit seinen 1-20 tieren (?) wöchentlich 100 km fährt.
    Naja, wenn man nicht möchte, das ein wildfremder Mensch, sein Tier transportiert, dann muss man selber Fahren.
    Fertig.

    Das man deswegen einen Anbieter so "runter macht"*weiss gerade keinen anderen ausdruck* kann ich nicht nachvollziehen.

    Wie man im Video sehen kann, wird jeder Hund einzeln verpackt und auch so weggebracht.
    Ich habe die Autos direkt vor Ort gesehen.
    Ich war direkt vor Ort und ich habe meinen Hund da mit viel liebe vom Team Einäschern lassen.

    Weil ich bei meinem Hund sein wollte.

    Wenn du deinen Hund/Tier, beim Tierarzt lässt, dann wird er doch auch in eine Kühltruhe gepackt, wenn die keinen Kühlraum haben. Das ist auch nicht besser, wenn die auf einander liegen.
    Da holt dann auch ein Bestatter das Tier ab und...es wird vermutlich ein Wildfremder sein.

    Daher, der einzige weg bei so etwas, wie wir es gemacht haben.
    Selber zur Kühlung bringen, selber dort abholen, selber zum Krematorium fahren und dabei sein, wenn der liebe Freund geht.

  4. #33
    Lara1989
    naja... dann ist wahrscheinlich aber die beste möglichkeit, sich direkt mit einem krematorium in verbindung zu setzen und es garnicht über den bestatter machen zu lassen. wenn man sich eh um alles selbst kümmert. ach.. garnicht so einfach, die entscheidung

    will niemanden runtermachen

  5. #34
    Mickey48
    Ich finde es nicht komisch, größere Distanzen für sein Tier zurück zu legen. Für Gilmore waren wir insgesamt 8 Stunden unterwegs. Mir ging es um den Punkt, dass alle Filialen laut deren Webseite nur ein einziges Krematorium benutzen. Ich weiß nicht, wie viele Filialen es gibt, bei ca. vier relativ nah bei einander liegenden Filialen könnte ich es mir noch als praktikabel vorstellen, aber wenn es mehr als zehn sind, stelle ich mir das problematisch vor. Ich weiß, Krematorien mit Lizenz für "Tierkörperbeseitigung" wachsen nicht auf Bäumen, aber wenigstens eine seriöse "Ausweichmöglichkeit" weiter südlich würde ich schon nutzen, wenn ich der "Ladenketteninhaber" wäre, einfach aus Kostengründen. Nicht nur der horrende Benzinverbrauch (so ein Brummi schluckt ganz schön), sondern auch die LKW-Wartung und das Endgelt für den Fernfahrer, der seine "Fracht" regelmäßig nach Niedersachsen fährt, schlagen pro Standort zu Buche.

  6. #35
    Fiesta1
    Zitat Zitat von Mickey48 Beitrag anzeigen
    Ich finde es nicht komisch, größere Distanzen für sein Tier zurück zu legen.
    Man darf nicht vergessen, dass es die Form der Kremierung in D noch gar nicht so lange gibt. Als der Hund meines Sohnes starb, war es in D unmöglich einen Hund würdevoll zu bestatten, also wurde "Dina" nach Holland verbracht, kremiert und kam zurück in der Urne mit Zertifikat und Garantie. Die Distanzen spielten nur eine untergeordnete Rolle.

    Heute 2014 hat man die Möglichkeit, sein Tier in der nächsten Nähe zu bestatten.
    In D gibt es rd. 20 Krematorien:
    Kopie: in Bad Zwischenahn (Kreis Ammerland), Badbergen (Kreis Osnabrück), Bedburg (Rhein-Erft Kreis), Berlin-Pankow, Darmstadt, Dornheim (Ilmkreis-Thüringen), Erolzheim (Kreis Biberach), Falkenhagen (Kreis Prignitz), Gummersbach (Oberbergischer Kreis), Hanstedt(nähe Hamburg), Jesteburg (Kreis Harburg), Laudenbach (Rhein-Neckar Kreis), Lauf an der Pegnitz, München, Oedheim (Kreis Heilbronn), Schramberg-Sulgen (Schwarzwald), Verl (Kreis Gütersloh), Wesel, Willebadessen (Kreis Höxter) und Willich (Kreis Viersen).
    Weitere Tierkrematorien befinden sich zur Zeit in Planung bzw. im Bau (z. B. in Usingen/Hochtaunuskreis).

    Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Tierkrematorium

    letzter Absatz, unten. Dazu gibt es ca. 180 Tierbestatter und 120 Tierfriedhöfe in Deutschland.

    Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Tierbestattung

    unter "Tierbestattung heute", also werden die Wege zur Bestattung auch immer kürzer und wer sein Tier z.B. vom Süden unten unbedingt im Rosengarten bestattet haben will, muss sich nicht beschweren. Im Süden D gibt es wenigstens 3 Krematorien, und was den LKW, der vielleicht hier und da zum Einsatz kommen muss, anbelangt, ist das ein Kühlwagen, der in D vorgeschrieben ist.

  7. #36
    Zufallsprodukt
    Gibt auch noch private Krematorien, die stehen da nicht mit drauf.

  8. #37
    Fiesta1
    Wie bitte ? Was ist das für eine Aussage ? Im Human-Bereich haben wir von den Kommunen und von Privaten betriebene Krematorien, im Tierbereich habe ich nur Privat-gewerbliche, also Firmen gefunden. Hast Du eine Quelle ?

  9. #38
    Zufallsprodukt
    Du hast mich falsch verstanden. Es gibt Tierbestattungsunternehmen, die eigene Krematorien haben. Das hab ich gemeint.

  10. #39
    Fiesta1
    Dann stehen sie mit drauf.

  11. #40
    Zufallsprodukt
    Nö. Ich lese da nirgends das Krematorium in Polch, wo meine Hündin eingeäschert worden ist.

  12. #41
    Fiesta1
    Mag sein, die Branche wächst ständig, dann kannst Du ja Wikipedia ergänzen.

  13. #42
    Mr.Murphy
    Auch wenn dieses Thema nun schon längere Zeit in der Ecke einstaubt, war es mir sehr wichtig hier noch einmal etwas Aufklärungsarbeit zu leisten.

    Um Unklarheiten zu vermeiden möchte ich direkt zu Anfang sagen, dass ich Mitarbeiterin des Kleintierkrematoriums im Rosengarten in Badbergen bin. Eigentlich nicht meine Art mich hier bei dem Thema groß einzumischen, aber da unser Firmenname direkt als Titel benutzt wurde denke ich auch mein "Erfahrungsbericht" ist vielleicht von Interesse.

    Es ist richtig, dass wir viele Standorte in ganz Deutschland haben und das die Tiere entweder in unserem Stammhaus in Badbergen oder in unserem zweiten Krematorium in Falkenhagen kremiert werden. Jeder unserer Standorte verfügt über einen einen vom Veterinäramt zugelassenen, gekühlten Raum in welchem die Tiere für eine kurze Zeit auf ihre Reise ins Krematorium warten. Wir fahren jeden Standort 1-2 x in der Woche mit unseren eigenen Mitarbeitern und unseren eigenen Fahrzeugen an um die Tiere zu überführen. Es werden keine LKWs oder Ähnliches verwendet, sondern normale Sprinter, in denen ein extra für uns entwickeltes Regalsystem dafür sorgt, dass jedes Tier seinen eigenen Platz hat. Jedes dieser Tiere ist, ähnlich wie in der Humanbestattung, in einem Leichensack gehüllt und mit einem sogenannten "Tierbegleitkärtchen" gekennzeichnet. So können wir sicherstellen, dass es an keiner Stelle zu Verwechslung der Tiere kommt.

    Des Weiteren möchte ich darauf aufmwerksam machen, dass viele kleinere Tierbestatter oder Tierfriedhöfe, die kein eigenes Krematorium haben, auch bei uns in Badbergen kremieren lassen. Klein und lokal bedeutet also nicht immer zwangsläufig besser. Informieren Sie sich dafür gerne bei Ihrem Ansprechpartner vor Ort.

    Zu guter Letzt möchte ich noch auf die Nutzung der Wärme zu sprechen kommen.
    In keinem unserer Krematorien wird die Wärme für irgendeinen Zweck weiterverwendet. Die Wärme unserer Öfen ist einzig und alleine zur Kremierung von Tieren bestimmt.

    Wenn zu diesem Thema jemand sonst noch fragen hat kann er sich gerne jederzeit bei mir melden.
    Ansonsten frohes Weiterschreiben

  14. #43
    pc.lieschen
    Puh wenn ich das so lese bin ich froh das wir woanders unser Katze vor 4.5 Woche haben einäschern lassen
    Da ist das Krematorium gleich mit dran gewesen und sie wurde noch am Abgabetag eingeäschert.

    Eine Reise zum Krematorium, sorry das wäre nicht meins, das kann ich mit mir nicht vereinbaren das sie durch halb Deutschland gefahren wäre, nur um eingeäschert zu werden

    Somit bin ich froh, daß wir ein anderes nahmen.

    Allerdings habe ich auf vielen Messen mit Angestellten vom Rosengarten geredet und wurde immer nett aufgeklärt aber wenn es dann soweit ist, naja wir wollten Sunny so schnell wie Möglich wieder hier haben, es hat sehr viel bei der Trauerbewältigung geholfen .

  15. #44
    cherry-lein
    Gibt es dazu auch Angebote für Pferde? Meiner ist zwar noch jung aber ich mache mir schon manchmal meine Gedanken was mal wird. Der Gedanke das der Abdecker mit dem Kran kommt und ihn in den Container fallen lässt ist mir echt zu wieder. Genauso will ich nicht das er zu Hundefutter oder Seife wird... das finde ich einfach furchtbar

  16. #45
    Luna & Artemis
    Bei FB habe ich mal Werbung angezeigt bekommen für eine "Pferdebestatterin" (findet man auch unter dem Namen). Das scheint echt noch die Ausnahme zu sein wegen Seuchenschutz und viele behalten ihr Pferd ja nicht bis zum Tod (zumindest wurde am Reitstall wo ich zuletzt war (fast) alle Pferde im Senioralter dann doch abgegeben. Mein Pflegepferd war da echt eine Ausnahme. Die Besitzerin hat ihn irgendwann in den Ruhestand geschickt und dann war halt Verwöhnprogramm und Bodenarbeit angesagt. Sie durfte sich dann regelmäßig von Stallkollegen anhören, warum sie ihn nicht als Beisteller verkauft und sich was zum reiten holt, dafür wäre die Boxenmiete zu teuer ).

Diskussion zum Thema Tierbestattung im Rosengarten - Erfahrungen Erfahrungsbericht im Forum Hunde Haltung bzw. Hauptforum Hunde Forum:
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