Frettchen hat Wasser im Bauch



  1. #1
    Wir

    Frage Frettchen hat Wasser im Bauch


    Hallo Leute,

    war heute mit meinem Rüden beim Tierarzt und es wurden ihm 650 ml Flüssigkeit aus dem Bauch gezogen!
    Darin sind erhöhte Leukos festgestellt worden.
    Er hat Antibiotika (Baytril) bekommen, weitere Dosierungen für die nächsten Tage hab ich hier.
    Das große Labor erfahr ich morgen.
    Jetzt liegt er seit Stunden wie ein schlappes Handtuch eingekuschelt in der Decke und döst.
    So schlapp hab ich noch nie erlebt!!! Ich hab ihm etwas Wasser eingeflößt und er hat bißchen am Futter geleckt (nicht gefressen!).
    Nicht mal Babyglas zieht!!
    Ich hab Angst, daß er sich nicht mehr erholt!

    Hat jemand ne Idee, wie ich ihn wieder auf die Beine bring?
    Wann wirkt das Antibiotika?
    Hat jemand Erfahrung mit "Baytril"??
    Woher kam das Wasser?? Kann sich das wieder bilden??

    Ich bin um jeden Vorschlag dankbar!
    LG



  2. #2
    Kasary
    Hallo Wir,
    ich hoffe deinem Frettchen geht es schon etwas besser.
    Wasser kann viele Gründe haben, nicht selten sind tumoröse Veränderungen in den Organen die Ursache. Deshalb kann es auch leider wiederkommen und sollte gut im Auge behalten werden. 650ml sind aber auch wahnsinnig viel bei einem so kleinen Tierchen. Würde geröngt oder ein US gemacht?

    Baytril ist ein gängiges AB. Haben meine Tiere auchschon bekommen, sowohl mein Hund als auch die Frettchen und i.d.R wirkt es recht schnell. Spätestens nach 1-2 Tagen solltest du eine definitive Veränderung spüren.

    Bei so schlappen Tieren würde ich vorallem darauf achten dass er viel trinkt. Wenn nötig mit einer nadellosen Spritze etwas Flüssigkeit ins Mäulchen tropfen oder ggf. sogar eine Infusion anlegen lassen. Bei Futter kannst du alles anbieten, was irgendwie reingeht. Probiers mit verschiedenen Dosenfuttern, mit Babygläschen, pürriertem Hähnchen, eingeweichtem Trockenfutter, Blutsüppchen und wenn alles nicht zieht, schmier noch etwas Vitapaste rein. Hauptsache er frisst erstmal. Wichtig ist auch, dass du seine Temperatur kontrollierst. Kühlt er aus, dann kann man z.B mit Rotlichtlampen etwas aufwärmen (aber hier brauchst du eine gewisse Entfernung um ihn nicht zu verbrennen!), ansonsten Heizung an und warme Decken. Hat er Fieber, muss das ggf. vom Tierarzt betreut werden. Ich hab meine Tiere in solchen Situationen auch nicht getrennt, sondern bewusst bei den anderen gelassen. Oftmals tut gemeinsames Kuscheln auch gut und hilft wieder auf die Füßchen. Wenn er sich jedoch isoliert, dann ist das auch okay. Beobachte ihn und finde heraus, was ihm gut tut.

    Ich drücke dir fest die Daumen. Halte uns auf dem Laufenden.

    LG

  3. #3
    Wir
    Hey Kasary,

    zunächst vielen lieben Dank für deine Nachricht, aber ich hab leider keine allzu schönen Nachrichten!!

    Was war:

    Er war ja verdammt schlapp und ich war echt am verzweifeln.., so apathisch, hab ihn zu nix mehr animieren können. Kein Wasser, Vitaminpaste, Eigelb.., gaaaar nix. Er hat gezittert, war etwas untertemperiert. Also schön einpacken in die Decke und immer für ein aufgewärmtes Traubenkernkissen obendrauf sorgen, hab ihn zu mir auf die Couch gelegt, daß ich ihn beobachten kann. Als sich nach Stunden nicht wirklich was besserte, ich dachte, er übersteht mir die Nacht nicht, hab ich mit der Tierrettung telefoniert, um mir noch irgendeine Idee zu holen. Der TA am Tel.war super nett und hat mir gesagt, daß ihm leider sonst auch nix mehr einfällt, wenn er hört, was ich schon probiert hab und medizinisch ist er ja abgedeckt. Ich muss hoffen, daß er schnell wieder auf die Beine kommt und er drückt mir die Daumen!! Verzweiflung ging weiter und ich beschloss Nachtwache zu halten. Um 3 Uhr hat er dann endlich richtig getrunken und bißchen gefressen. Ich war etwas beruhigter!!

    Hab am Donnerstag wegen dem Laborergebnis beim TA angerufen, es war leider noch nicht fertig! Sie hat mir versprochen, sobald es da ist, rufen sie mich an.
    Es ging im stündlich besser, hat gefressen, gut getrunken... Hab Hill´s a/d mitbekommen und das hat ihm geschmeckt und er hat immer mehr gemampft!
    Als ich am Fr Nachmittag immer noch nichts wusste, rief ich nochmal an und es hieß:tumoröse Zellen in dem Punktat!! Toll, DAS wollte ich jetzt nicht hören!!!
    Das Paradoxe: es ging ihm immer besser!!! Tribbelte rum, hat gefressen, hat sich angefangen zu putzen...aber man hat schon wieder neues Wasser am Bäuchlein gesehen..

    Daraufhin bin ich am Sa mit ihm in eine Tierklinik mit Onkologie gefahren, um Genaueres abklären zu lassen!
    Eine Ultraschalluntersuchung hätte mich 200-300 € gekostet, aber DAS war nicht der Punkt. Die TA dort sagte, aufgrund der soooo großen Wasseransammlung, ist der Tumor sehr
    aggressiv und hat sicherlich schon gestreut. Also bekomm ich lediglich bestätigt, daß es ein Tumor ist und wo er sitzt. Somit beließ ich es bei weiteren Untersuchungen und nahm ihn wieder mit nach Hause zu seinen Mädels.
    Ich wollte ihm noch paar schöne Tage machen, bis er aufhört zu fressen, bis ich merke, er hat Schmerzen, etc. etc. Er soll ja auf KEINEN Fall leiden!!!

    Am So bekam er dann gegen Mittag einen epilleptischen Anfall! Das war ein absolut grausamer Anblick, ihn so zappeln und röcheln zu sehen. Ich dachte eigentlich er erstickt jeden Moment!!
    Es war vorbei, er war total geschafft und ich mummelte ihn in die Decke ein.
    Ich wusste: es ist soweit, er hat bestreut und ist bereits im Rückenmark/Gehirn!

    Also rief ich wieder bei der Tierrettung an, ich wollte ihm weitere Anfälle ersparen, die lassen nur noch auf sich warten..
    Wie es das Schicksal wollte, war es der gleiche TA, er hat sich gleich erinnert...und bis sie da waren, um ihn zu erlösen, hatte er leider nochmal einen kurzen Anfall!!

    Selbst wenn man weiß, es ist das Richtige, bricht es Einem das Herz!


    Er ist dann ganz ruhig auf meinem Schoß eingeschlafen und hat jetzt ein schönes Plätzchen im Garten meiner Eltern!!


    17.04.2008-14.12.2014 R.I.P. Gizmo

  4. #4
    Smykke
    Ohje, das klingt wirklich sehr schlimm. Unser Frettchen hieß auch Gizmo und musste auch erlöst werden. Er wurde 9 Jahre.

    Ich wünsche dir viel Kraft!

  5. #5
    Kasary
    Das tut mir sehr leid. Aber leider sind Tumorerkankungen bei Frettchen wirklich oft und gehen in aller Regel ungut aus. Viel Kraft für deinen Verlust. Mein Beileid!

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