Ratten und Katzen



  1. #1
    Tierfreund28

    Ratten und Katzen

    Hallo,

    Ich würde sehr gerne Ratten halten. Ich habe genug Zeit, ihr Freilauf zu gewähren, meine Eltern wären auch einverstanden. Ein wenig informiert habe ich mich bereits, würde mich natürlich noch weiter informieren. Wir haben ein großes Haus (Wir sind 6-7 Personen) und bauen auch gerade aus, sodass bald
    noch mehr Platz ist. Wir haben einen guten Tierarzt, zu dem wir auch immer mit unseren Kaninchen gehen. (Ob er auch für Ratten gut ist, bleibt natürlich offen, aber die Praxis ist nicht grundsätzlich schlecht). Das einzige Problem ist, dass wir einen Kater haben. Natürlich würden wir nie den Ratten Freilauf gewähren, während er im Zimmer ist, sondern ihn aus dem entsprechenden Zimmer rausschicken und dafür sorgen, dass er draußen bleibt Aber dass er doch mal in das Zimmer kommt, wo der Käfig/Die Voliere steht, ist nicht auszuschließen. Und selbst wenn sie im Käfig/Der Voliere wären, ist das nicht totaler Stress für die Ratten? Oder geht das klar, wenn sie genug Versteckmöglichkeiten haben? Falls es euch bei der Antwort weiterhilft: Die Zwergkaninchen sind völlig uninteressant für ihn, aber die sind ja auch ein ganzes Stück größer...

    Ich würde mich über hilfreiche Antworten freuen.



  2. #2
    Nienor
    Hey,

    wilden Ratten ist eine Scheu vor Katzen(geruch) angeboren. Wenn sie nicht mit Toxoplasmen infiziert sind, haben sie regelrecht Panik, wenn sie Katzen riechen.
    Farbratten sind zum Teil genauso (zum Teil berichten Halter, dass sie woanders eine Katze angefasst hatten und ihre Ratten hätten sich dann tagelang komisch verhalten, waren nervöser, scheuer und trauten sich nicht in den Auslauf), anderen fehlt diese natürliche Scheu.
    Es kommt also sehr auf die Individuen an, ob sie die Katze ignorieren oder Angst haben.

    Grundsätzlich sollte es aber möglich sein, wenn man Kleinnager und Katzen hält, dass die Nager in einem Zimmer stehen, in dem die Katzen keinen Zutritt haben. Das reduziert auf allen Seiten Stress. Und ist für alle Beteiligten sicherer. Denn auch Schwänze können mal aus dem Käfig baumeln, in Katzennasen kann durchs Gitter gebissen werden.

  3. #3
    Tierfreund28
    Also muss ich mich nicht vom Rattentraum verabschieden?

  4. #4
    littlemice
    Hi,

    das kommt auf die Ratten an sich an. Wenn ihr genug Räume habt, würde ich einfach der Katze den Raum zu den Ratten verweren. Es könnte nämlich auch durchaus sein, dass die Ratten sich dann garnicht in den Auslauf trauen, weil selbst wenn die Katze in der Zeit nicht drin ist, es nach ihr richt. Abgesehen davon ist es für ein Katze auch stress, das Beutetier vor Augen zu haben, aber dennoch nicht ran zu können. Und dabei fällt mir noch ein, dass der Käfig dann min. so stehen muss, dass die Katze dort nicht rankommt, weil sie sonst ja mit ihren Krallen durch den Käfig kommen und so die Ratten verletzen kann. Und das stell ich mir dann auch wieder recht schwierig vor um zu setzen.

    Und noch zu guter letzt. Ihr habt nur einen Kater? Ist er Freigänger? Wenn nicht bräuchte er auch erstmal nen Katzenkumpel, Katzen sind nämlich auch keine Einzelgänger...


    LG

    EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

    hmm wieder zu langsam, ich glaub ich lass es nächstens mal gleich

    EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

    Wenn ihr ein extra Zimmer habt, gibt es keine Probleme . Außer das du vielleicht deine Klamotten wechseln musst, wenn du in derren Zimmer willst.

  5. #5
    Tierfreund28
    Okay. Ein separater Raum ist da. Beziehungsweise.... Da er (der Kater) Freigänger ist, könnte man ihn natürlich -nur zur Sicherheit- raus aus dem Haus lassen und die Katzenklappe versperren (keine Sorge, selbst wenn die Klappe zu ist, kann er in unsere drei Kellerräume!) Zumindestens im Sommer wäre das eine sehr sichere Lösung, im Winter vllt. nicht so fair dem Kater gegenüber Welche Räume sind gut für Ratten? Wohnzimmer geht nicht, denn da ist keine Tür... Kinderzimmer/Schlafzimmer habe ich gelesen, dass die Ratten eine Lärmbelästigung darstellen könnten, stimmt das??? Denn dann blieben nur noch Küche/Esszimmer und Badezimmer, glaube ich...

  6. #6
    littlemice
    Also Küche und Bad geht meiner Meinung nach nicht. Im Bad ist die Luftfeuchtigkeit zu hoch und in der Küche sind zu viel verschiendene Gerüche und auch Dampf beim kochen ect.. Kinderzimmer/ Schlafzimmer geht zwar, ist mir allerdings zu laut nachts. Wenn ich ne Inti mache sind die neuen Ratten immer in mein Schlafzimmer untergebracht und ich trag dann wirklich jede nacht Ohrstöpsel, damit ich schlafen kann. Wohnzimmer find ich immer am besten, aber das geht ja wegen dem Kater nicht.

  7. #7
    Tierfreund28
    Ich hätte auch ehrlich gesagt nicht geglaubt, dass Küche/Bad geht. Ich versuche es mal mit Kinderzimmer, ich habe einen ziemlich festen Schlaf. Wenn nicht, muss ich halt Ohrstöpsel tragen.

    Ja, Wohnzimmer wäre echt praktisch...

  8. #8
    blackcat
    Da er (der Kater) Freigänger ist, könnte man ihn natürlich -nur zur Sicherheit- raus aus dem Haus lassen und die Katzenklappe versperren (keine Sorge, selbst wenn die Klappe zu ist, kann er in unsere drei Kellerräume!) Zumindestens im Sommer wäre das eine sehr sichere Lösung, im Winter vllt. nicht so fair dem Kater gegenüber
    Sorry, aber das geht gar nicht. Den Kater aus einem Raum aussperren - okay, kein Thema. Aber dem Kater sozusagen den kompletten Familienanschluss zu nehmen, indem er gar nicht mehr ins Haus darf ist absolut nicht okay.
    Wüsste auch nicht, wie man einem Kater begreiflich machen soll, dass er im Winter rein darf, aber ihn im Sommer keiner mehr haben will.
    Die Sicherheit der Ratten in Ehren, aber du hast in erster Linie eine Verantwortung den Tieren gegenüber die schon da sind. Wenn der Kater unter dem Einzug der Ratten direkt leiden müsste, solltest du in meinen Augen auf die Ratten verzichten.

    Abgesehen davon: Auch wenn das mit Katzenfreien-Zimmer für die Ratten klappt, bitte unbedingt den Käfig so katzensicher wie möglich gestalten. So eine Tür bleibt schnell mal offen oder der Kater schlüpft unbemerkt mit rein - oder öffnet sich die Tür selbst.

  9. #9
    Nienor
    Aber dem Kater sozusagen den kompletten Familienanschluss zu nehmen, indem er gar nicht mehr ins Haus darf ist absolut nicht okay.
    Ich hatte es so verstanden, dass der Kater einfach stundenweise nur in die Kellerräume darf - also nicht 24/7 von der Familie ausgesperrt ist.
    Die Katzen meiner Eltern sind bei Feiern auch im Keller - zum einen, damit sie beim Kommen und Gehen nicht zur Tür raushuschen, zum anderen, weil eine Bekannte Angst vor Katzen hat.
    Mit einer gewissen Routine kann man eigentlich auch Katzen daran gewöhnen, sich zu einer bestimmten Zeit an einem bestimmten Ort aufzuhalten - oder eben draussen zu sein. Natürlich müssen die Kellerräume auch geheizt sein, ein flauschiges Plätzchen bieten und Futter und Wasser sollten parat stehen.

    Abgesehen davon: Auch wenn das mit Katzenfreien-Zimmer für die Ratten klappt, bitte unbedingt den Käfig so katzensicher wie möglich gestalten. So eine Tür bleibt schnell mal offen oder der Kater schlüpft unbemerkt mit rein - oder öffnet sich die Tür selbst.
    Wer nicht gewährleisten kann, dass der Kater nicht ins Zimmer kann, weil die Tür mal auf bleibt, bei dem ist auch nicht sicher, dass das Gehege der Ratten immer verschlossen ist. Wenn das nicht geht, dann sollte man generell von der Haltung von Räuber und Beute Abstand halten.
    Verkehrt ist die Sicherung nicht, aber sich in falscher Sicherheit zu wiegen, geht auch nicht.
    Zumal es eben die Ratten enorm in Panik versetzen kann, wenn der Kater ins Zimmer kommt und seinen Geruch verteilt. Das DARF schlicht nicht passieren. Egal ob das Gehege nochmal gesichert ist oder nicht.

    ___

    Bei der Haltung im "Kinderzimmer" ist nicht nur der nächtliche Lärm ein Problem.
    Das Zimmer muss auf jeden Fall rattengerechten Auslauf auf mind. 6-10 qm bieten, zudem ist die Gefahr von Allergien, wenn man im selben Raum schläft, scheinbar erhöht. Der Körper sollte auch mal Ruhe haben vor Rattenhaaren und -proteinen.
    Zudem sollte ein Schlafzimmer nachts abgekühlt werden und man lüftet recht viel - alles Dinge, die mit Ratten nicht so einfach sind. Die sind empfindlich gegenüber Zugluft und sollten bei konstanten Temperaturen von 20 - 25 Grad gehalten werden, sonst hat man schnell eine Atemwegsinfektion in der Gruppe.

  10. #10
    melninja
    Ich habe 3 Ratten und 3 reine Wohnungskatzen. Mein Käfig steht im Wohnzimmer, in das meine Katzen nur reindürfen wenn ich dabei bin. In dieser Zeit ist die Hälfte des unteren Teiles mit Spannplatten zugestellt, damit sie an keinen raushängenden Schwanz erwischen können.

    Ich pass allerdings immer auf, dass meine Mietzen einen Abstand von mind. einem halben Meter haben. Sobald sie näher hingehen, schick ich sie weg. Das mache ich nun seit 1,5 Jahren und sie haben kaum mehr Interesse an dem Käfig. Meistens liegen sie auf einem Regal in 2 m Entfernung und schauen in den Käfig.

    Wenn ich nicht da bin, ist das Wohnzimmer komplett zugesperrt, damit meine schlauen Katzen die Türen nicht aufmachen können ��

    Funktioniert prima, man muss nur sehr gewissenhaft sein.

    Ach ja, der Auslauf findet im abgesperrten Badezimmer statt.

  11. #11
    Tierfreund28
    Danke an alle

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