Allergie



  1. #1
    Rattzi

    Allergie

    Hey habe jetzt seit dem 1 Advent meine 3 Ratten.
    Seit 2 Monaten habe ich Asthma und seit 3 Wochen Kam noch häufiges niesen und Nase zu.
    Ich
    habe vorher nie Probleme gehabt und seit ich meinen neuen käfig habe+ neues Einstreu ist es schlimmer geworden davor hatte ich waldboten drin und da war es nicht so schlimm.
    Kann mir jemand helfen ich habe vor paar Wochen einen Allergie Test gemacht da Kamm nix raus jetzt (gestern) haben sie eine Blutprobe be genommen und testen es gegen Ratten aber ich will es am liebsten jetzt wissen und was wen ich wirklich allergisch bin ? ich hänge sehr an ihnen.

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    Hast du schon mal hier geschaut? Eventuell ist ja auch was für dich dabei?!



  3. #2
    Mariama
    Hallo Ratzi,

    da ich selbst jahrzehntelange Erfahrungen mit Allergien habe, kann ich dir sagen, dass man mit keinem Testverfahren eine Allergie gegen eine bestimmte Substanz ausschließen kann.

    Als erste Maßnahme würde ich an deiner Stelle zu dem Boden zurückkehren, bei dem du weniger Beschwerden hattest. Wenn sich auch beim Bluttest kein Ergebnis abzeichnet, kannst du nur für zwei Wochen zu einer Freundin ziehen, die keine Tiere hat und sehen, ob deine Beschwerden nachlassen.

    Sollte dies dann der Fall sein, und es in eurer Wohnung in den letzen Monaten keine Veränderung außer dem Einzug der Ratten gab, kannst du sicher davon ausgehen, dass es mit ihnen in Zusammenhang steht.

  4. #3
    seven
    Hallo Rattzi,

    das ist natürlich übel.

    Wir mussten unsere Farbmäuse- und Rattenhaltung leider aufgeben, weil ich eine so massive Allergie entwickelt hatte, dass gar nichts mehr ging. Erst dachte ich, ich hätte eine hartnäckige Erkältung (bei mir ist das Ganze übrigens erst ca. 1 Jahr nach Einzug der ersten Farbmäuse aufgetreten, womöglich, weil die Gruppe da von 4 auf 9 Tiere aufgestockt wurde) - aber es ging nicht weg, nachts bekam ich dann Atemnot bis hin zu halben Erstickungsanfällen. Der Allergologe hat mich ausgelacht, als ich ihn auf eine mögliche Mäuseallergie ansprach - es wäre eine Brennnesselallergie (ja, neee, ist klar - wer bekommt von Brennnesseln keine Pusteln? )
    Jedenfalls bekam ich dann ein Cortisonspray und ein Notfallspray und bin ganztägig ins Schlafzimmer umgezogen, weil ich mich bei den Mäusen (und den inzwischen dazugekommenen Ratten) höchstens noch zum Futtermachen aufhalten konnte. Da Mäuse und Ratten allerdings ja (leider) sehr kurzlebige Tiere sind, habe ich das Ganze dann quasi im Schlafzimmer "ausgesessen" - später kamen dann zu den Husten- und Erstickungsanfällen auch noch Triefaugen und dicke rote Pusteln hinzu, wenn ich es doch noch mal gewagt habe, eine Ratte auf mir krabbeln zu lassen...
    Zwischendurch war ich eine Woche mit einer Freundin in Istanbul in Urlaub - und war gleich am 2. Tag komplett beschwerdefrei. Zu Hause ging´s dann sofort wieder los. Als dann am Ende nur noch 2 Ratten und 7 Mäuse übrig waren, haben wir die in ein liebevolles neues Zuhause vermittelt - die Volieren waren noch nicht 2 Tage weg, da hatte ich keine Erstickungsanfälle mehr, nach einer Woche ca. war ich komplett symptomfrei.
    Ich würde mich daher Mariamas Ratschlägen anschließen: Erstmal nochmal mit dem alten Boden probieren und evtl. mal testhalber (2 Wochen müssen´s meiner Meinung nach gar nicht sein, evtl. reichen auch ein paar Tage) auswärts wohnen.
    Wenn Du wirklich eine massive Allergie gegen die Ratten haben solltest, musst Du wirklich gut überlegen, ob Du Dir zumuten willst, sie zu behalten, bzw. wie lange Du das willst. Das kann nämlich auch ganz ernsthaft auf die Gesundheit schlagen, und damit ist dann ja letztendlich niemandem geholfen.
    Ich habe Rotz und Wasser geheult, als unsere Tierchen ausgezogen sind - aber es ging einfach nicht mehr anders

    LG und viel Glück,
    seven

  5. #4
    Rattzi
    Danke für die Antworten ich hoffe bei mir ist es was anderes weil ich hänge sehr an ihnen

  6. #5
    seven
    Ich hing auch sehr an ihnen! Was meinst Du, warum ich ein Jahr im Schlafzimmer gewohnt habe.
    Es wird und kann und darf Dir da niemand Vorwürfe machen, wenn es wirklich nicht mehr geht - wobei ich sehr hoffe, dass es bei Dir anders läuft als bei mir, das würde ich Dir sehr wünschen.
    Aber bitte nimm auch Rücksicht auf Deine Gesundheit, denn mit Allergien ist wirklich nicht zu spaßen, vor allem, wenn es Atemnot und Erstickungsanfälle nach sich zieht!
    Offtopic:

    Wir haben ja jetzt Katzen, inzwischen sind es 6 an der Zahl, und wir haben zwei Freunde mit massiver Katzenallergie. Bei einer Freundin äußert sich das wirklich sofort in Hustenanfällen (auch wenn sie vorher ´ne Allergietablette genommen hat, und wenn sie versehentlich ein Katzenhaar mitnimmt, hat sie auch nächtliche Erstickungsanfälle. Daher hält sie sich bei uns auch überwiegend nur auf der Terrasse auf oder in der Wohnung mit Mundschutz), bei meinem Schwager äußert sich das maximal in leicht verstopfter Nase (der ist da ein bisschen pingelig, ich glaube, der stellt sich manchmal auch ein bisschen an )

    Will heißen: Bei verstopfter Nase oder tränenden Augen hätte ich das sicher länger ausgehalten (obwohl - ein Jahr im Schlafzimmer ist ja auch schon was...) - bei nächtlichen Erstickungsanfällen wohl wirklich nicht. Irgendwo muss eine Grenze sein im Interesse der eigenen Gesundheit.
    Ich drücke Dir weiterhin die Daumen!
    LG, seven

  7. #6
    Lydina
    Hallo,

    vor dieser Frage stehe ich auch...

    Ich habe mittlerweile ja auch täglich Husten, bin morgens so extrem "dicht", dass ich komische Geräusche beim Ein- und Ausatmen habe.
    Allergietabletten helfen garnicht, teilweise bin ich über Stunden am Röcheln.

    Nun wissen wir nicht, ob das an den 2938472839 anderen Allergien liegt, die ich habe, oder an den Ratten selbst.
    Nächste Woche habe ich einen Arzttermin, mal schauen was der so rausfindet...

    Wenn sich das bewahrheiten sollte, werde ich die Tiere aber schnellstmöglich "aus dem Haus schaffen".
    Entweder bekomme ich sie binnen zwei Wochen vermittelt, oder sie müssen ins Tierheim, denn meine Beschwerden sind mittlerweile so massiv, dass sie mir echt Angst machen.
    Die Tiere sind auch erst knapp ein halbes Jahr alt und weitere 2.5 Jahre oder gar noch länger werde ich das meinem Körper nicht zumuten, sollte es sich bewahrheiten.

    Beim Käfigputzen gibt es Tage, da habe ich absolut garkeine Beschwerden und wenn ich vorher schon welche hatte, verschlimmern sie sich nicht.
    Bis auf vorgestern, da musste ich plötzlich ständig niesen, warum auch immer.

    Zudem bekomme ich dicke Quaddeln auf der Haut, sobald ich mit Rattenhaaren in Berührung komme, aber nur auf bestimmten Hautstellen (Handinnenflächen beispielsweise nie, Unterarme aber immer etc.).

    Mit Allergien ist definitiv nicht zu spaßen und die eigene Gesundheit sollte man immer hüten und vor alles andere stellen.
    Auch, wenn das bedeutet, die Tiere abgeben zu müssen, und auch, wenn es das Tierheim als Notlösung ist, man kann das Tierheim bei der Vermittlung/Verpflegung ja unterstützen, bis die kleinen ein neues Zuhause gefunden haben.

    Ich bin nach wie vor am hoffen, dass es irgendwas anderes ist... denn nach nunmehr 10 Jahren Rattenhaltung wäre das echt ein fetter Schlag ins Gesicht, wenn ich plötzlich gegen eben jene allergisch bin.

    Ich hoffe, dein Bluttest ist nicht positiv und drücke die Daumen!
    Lass dich definitiv noch auf Hausstaub testen, der kann bei Tierhaltung in bestimmten Zimmerecken durchaus vermehrt auftreten und teilweise auch Symptome hervorrufen, die den ganzen Tag über anhalten, wenns richtig intensiv ausgeprägt ist.

    Liebe Grüße!

  8. #7
    littlemice
    Zitat Zitat von Lydina Beitrag anzeigen

    Wenn sich das bewahrheiten sollte, werde ich die Tiere aber schnellstmöglich "aus dem Haus schaffen".
    Entweder bekomme ich sie binnen zwei Wochen vermittelt, oder sie müssen ins Tierheim, denn meine Beschwerden sind mittlerweile so massiv, dass sie mir echt Angst machen.


    Liebe Grüße!
    Hi,

    du hast doch deine Tiere von ner Züchterin. Kannst du sie nicht wieder zurück geben, falls es sich bewahrheiten sollte, dass du wirklich erllergisch bist? Und darfst du die Tiere überhaupt weitervermitteln? Ich habe ja auch schon 2 Tiere von einer Züchterin gehabt und vor kurzem sind auch noch Notfallratten eingezogen, die von einer Züchterin hochgepäppelt wurden. Und in beiden fällen durfte bzw. darf ich die Tiere nicht einfach vermittel oder gar in ein Tierheim bringen, die würden (vor allen Dingen bei einer Allergie) die Tiere zurück nehmen und in aller Ruhe nach einem guten zu Hause suchen.
    In der Regel muss man ja ein Schutzvertrag oder so bei einem richtigen Züchter unterschreiben und da sollte sowas unter anderem, meiner Meinung nach, geregelt sein.

    Ich hoffe nartütlich für dich, dass deine Beschwerden wo anders herkommen


    LG

  9. #8
    Lydina
    Hallo,

    das ist eine längere, lächerliche und unglaubliche Story, die ich hier nicht öffentlich breit treten möchte, mit Nienor aber schon besprochen habe. So wie es aussieht, werde ich mich da dann selbst drum kümmern müssen.

    Fakt ist, ich werde nie wieder ein Tier aus einer Zucht holen.
    Es mag gute und wirklich seriöse Zuchten geben und die meiner Ratten mag da vielleicht dazu gehören.

    Aber die Züchterin bzw. deren Verhalten sind/waren unter aller Schwein und alles, aber nicht "kunden"freundlich und schon garnicht an den Tieren orientiert. Da suche ich lieber selbst ein gutes Zuhause, da hab ich eher Bedenken sie dort hin zurück zu geben, vorallem in der Hinsicht auf die Verhaltensauffälligkeiten der Tiere, die von Anfang an bestehen, nachzulesen in meinem Thread.

    Aber gut, das gehört hier ja nicht hin

  10. #9
    littlemice
    Offtopic:

    Gut (oder auch nich). Mir ist das halt nur in den Kopf gekommen als ichs gelesen hab . Daumen sind auf jeden Fall gedrückt, dass die Kleinen bei dir bleiben können.

  11. #10
    Lydina
    Jupp, hätte ja auch durchaus Sinn gemacht und wäre theoretisch auch meine erste Anlaufstelle (gewesen).

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...

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