Mein erstes eigenes Pferd - Meine Anfangsschwierigkeiten



  1. #1
    lilifee28

    Mein erstes eigenes Pferd - Meine Anfangsschwierigkeiten

    Hey Leute,
    pünktlich am ersten Tag der Sommerferien (bayern) habe ich mein erstes eigenes Pferd bekommen.
    kurz zu ihr: sie ist eine Stute und 21Jahre alt, 1,70m groß und Stammt aus einer polnischen Blutlinie, vor drei Jahren noch S-Springen gewonnen und M-Dressur gewonnen, stand jetzt drei Jahre Offenstallhaltung bis auf einen Ausritt die Woche wo die Besitzerin da war,

    meine Probleme: sie
    hat schlecht Hufe (hab zwar schon vom Hufschmied ein Mittel aber hab des Gefühl es hilft nicht), beim impfen zerlegt sie gefühlt immer den halben Stall (links und rechts angebunden, Hand vorm Auge nichts hat wirklich geholfen), und was für mich das größte Problem ist das dadurch das sie so intelligent und lernbegierig ist hab ich angst das sie sich langfristig gesehen langweilen wird.

    meine ersten Tage mit ihr bestanden in der ersten Woche nur aus putzen und Bodenarbeit Spazierengehen und die führposition klarstellen, heute habe ich mit ihr unter anleitung meiner RL freispringen gemacht bis 1m was sie immer noch mit viel Abstand überwunden hat, und sie gestern neu anlongiert.

    wäre toll wenn ihr mir bei meinen Problemen helft und mir tipps für die nächsten Tage gebt für morgen habe ich eine Dressurstunde ausgemacht und am Samstag nochmal eine dazwischen wollte ich einmal longieren und einmal Spazierengehen, aber was soll ich dann nächste Woche machen und wie soll ich weiter machen (hoffe man verstehtes).

    vielen Dank an alle die mir helfen alle die diskutieren wollen bitte ein Nachricht schicken

    danke

  2. Anzeige
    Hast du schon mal hier geschaut? Eventuell ist ja auch was für dich dabei?!



  3. #2
    Missymannmensch
    Ich will es mal sagen, es ist ein altes Pferd was vor Jahren mal gut in verschiedenen Lektionen war und nun
    gar keine Kondition oder Training hat.

    Da würde ich auf "große" Ambitionen verzichten und versuchen, in Verbindung mit einem qualifiziertem Trainer
    geschmeidigkeit zu erlangen und gesunderhaltend zu reiten, gerade im Bezug auf Alterszipperlein (Athrose, Spat, HR etc.).
    Freispringen würde ich persönlich unterlassen.
    Du jagst doch auch keinen Opa über einen Hürdenlauf

    Mit schlechten Hufen (was heißt hier schlecht genau?) würde ich z.B. auf longieren verzichten.
    Welches Mittel und wogegen hast du bekommen, weil idR Hufmittel das Geld nicht wert sind mM.

    Gegen das zerlegen hilft ggf. kurz eine Nasenbremse, welche ordnungsgemäß angelgt werden muß,
    und natürlich Training in jeglicher Situation mit z.B. einer Spritze ohne Nadel.
    Clickern finde ich dafür echt gut.

  4. #3
    lilifee28
    Zum Freispringen sie springt immer mit mäßig Abstand, mit gespitzten Ohren, danach wird übermütig gebuckelt und ich führe sie nur mit Strick um den Hals hin (ich gehe halt schnellen Schritt und am Anfang liegen bei uns Trab stangen, wenn sie nicht wollen würde würde sie es nicht machen wir hatten des letzte mal keine peitsche oder sonstiges in der Hand und sie is danach immer sofort zu mir gekommen)
    wegen dem Namen vom hufmittel müsste ich heute im Stall schauen.
    sie hatte viel zu lange Hufe, ganz unten am Rand kleine Risse, und auch leichte strahlfäule (was ich entdeckt habe nach dem ich das erste mal Hufe ausgekratzt habe).
    Ich werde mal die nasenbremse versuchen, sie ist bei allem möglichen ruhig und gelassen aber wenn die Nadel kommt is man froh wenn sie nicht auf einen draufhüpft.

  5. #4
    Missymannmensch
    Pferde machen eine ganze Menge, obwohl sie es nicht mögen

    Die Nasenbremse AUSSCHLIESSLICH vom TA oder qualifiziertem Hufgott setzen lassen.
    Nicht selbst. Es ersetzt auch kein ordentliches Training.
    Du hast ein "altes" Pferd, stell dir vor nächst Woche hat es einen Einschuss, benötigt
    Antibiotika oder oder. Da mußt du Trainieren um es dem Pferd schmackhaft zu machen.

    Zum Thema Hufe.
    Bearbeitung in regelmäßigen, eher kurze, Intervallen 4-5 Wochen erledigt das Hufproblem auch ohne
    irgendwelche Mittel.
    Dazu eine ordentliche Haltung mit z.B. Morgentau der Weide hält den Huf elastisch.

  6. #5
    lilifee28
    Ich knne bisher nur pferde die es einem zeigen wenn sie es nicht mögen

  7. #6
    Fluli
    Hallo lilifee,
    mich würde mal interessieren, wie das Pferd gehalten wird. Steht es in einem Offen- oder Bewegungsstall, in einer Paddock-Box oder einfach nur in der Box? Wie oft und wie lange darf es auf die Weide?
    Ein paar Worte zur Fütterung wären sicherlich auch interessant.

    Liebe Grüße

  8. #7
    scarlett1991
    Wegen dem Freispringen: Es ist ein Älteres Tier, die Knochen, Gelenke usw. sind nicht mehr die Besten - da kann schnell mal was brechen oder so.
    Also ich würde es auch lassen.
    Ich hab nicht viel Ahnung davon, aber ich würde vielleicht erstmal ein paar Muskeln und Kondition aufbauen - durch Longieren (wenn die Hufe wieder i.O sind) Bodenarbeit usw. Und natürlich ab und zu spazieren gehen für die Entspannung

  9. #8
    Fluli
    Zitat Zitat von scarlett1991 Beitrag anzeigen
    Ich hab nicht viel Ahnung davon, aber ich würde vielleicht erstmal ein paar Muskeln und Kondition aufbauen - durch Longieren (wenn die Hufe wieder i.O sind) Bodenarbeit usw. Und natürlich ab und zu spazieren gehen für die Entspannung
    Wobei das "herkömmliche" Longieren auch sehr auf die Gelenke gehen kann, gerade bei schnellerem Tempo. Da würde ich, je nachdem was Mensch und Pferd mehr liegt, zu Bodenarbeit (evtl. in Kombi mit Cavaletti-Stangen) in Richtung Natural Horsemanship und/oder klassischer Handarbeit raten. Macht beides Spaß und lässt sich evtl. auch ganz gut kombinieren, zudem wirkt gerade die klassische Handarbeit gymnastizierend.

    Viele Grüße

  10. #9
    lilifee28
    Wegen dem Mittel für den Huf das ist ein hufelexir.
    Sie steht in Offenstahlhaltung.
    Futter bekommt sie nur eine Hand Kraftfutter, und ein paar ergänzungsfuttermittel vom Tierarzt usw.
    Zur Info für alle ich mache alles mit Unterstützung meiner Reitlehrerin.
    ich mache mit ihr erstmal 5mal die Woche was vom Boden, 1mal Reitstunde und 1mal raus ins GeländeGelände

  11. #10
    Fluli
    Ich persönlich würde - gerade bei einem älteren Tier - auch mindestens einen Ruhetag pro Woche einplanen. An diesem "Ruhetag" könntest Du das Pferd auch einfach nur mal putzen und so ganz nebenbei an euren Problemchen arbeiten. Missymannmensch hat ja schon vorgeschlagen, das Pferd nach und nach an bestimmte Gegenstände (z.B. eine Spritze ohne Nadel für das Impfproblem) zu gewöhnen bzw. ein positives und ruhiges Verhalten durch das Clicker-Training zu belohnen. Zum Clickern findest Du hier im Forum oder aber in diversen Büchern hilfreiche Tipps, falls Dir das noch nicht viel sagt.

    Liebe Grüße

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