Es bricht die Panik aus!



  1. #1
    onlyhisgirl

    Es bricht die Panik aus!

    Hallo zusammen

    Nach stundenlangem lesen, habe ich mich dazu entschieden unser Problemchen auch mal in die Runde zu werfen.
    Ich bin neu in diesem Forum und habe vor 2 Wochen 4 Rattenjungs gekauft. Sie sind mittlerweile 8 Wochen alt.
    Die Süssen werden immer neugieriger, wir machen jedoch wegen
    dem Auslauf nur sehr langsam Fortschritte.
    Es geht darum, im Käfig selber sind sie schon ziemlich zahm für die kurze Zeit die sie bei uns sind. Daher kann ich sie auch gut in die Transportbox setzten um sie in die Küche in den Auslauf zu transportieren.
    Wenn sie aber wieder ins Käfig solllen bricht die Panik aus und ich kann sie nicht so ruihg wieder uin die Transportbox setzten wie im Käfig.
    Wenn wir alle dann gefangen haben und sie zurück gebracht haben fürchten sie sich wieder 1-2 Tage vor der Hand und das Vertrauen ist weg.

    Es ist einfach ein Problem, ich möchte Ihnen Auslauf bieten aber möchte auch nicht jedesmal das Vetrauen von vorne aufbauen müssen.

    Habt ihr einen Trick oder eine Idee? Es sind meine Ersten Baby's und ich muss meine Erfahrungen halt noch sammeln.

  2. Anzeige
    Hast du schon mal hier geschaut? Eventuell ist ja auch was für dich dabei?!



  3. #2
    seven
    Hallo Du,
    und erstmal herzlich Willkommen im Forum

    Ich glaube, das Problem ist, dass Du die Ratten extra in den Auslauf "verschiffen" musst und sie ihn nicht vom Käfig aus eigenständig erreichen können. Habt Ihr da keine Möglichkeit, den Auslauf rund um den Käfig bzw. so einzurichten, dass sie vom Käfig aus hinkönnen?
    Wir haben damals einfach rund um unsere Voliere so Trenngitter aufgebaut (nee, keine Gitter... Plexiglaselemente), sodass die Ratten selbst entscheiden konnten, wann sie aus dem Käfig gehen und wann sie wieder reingehen (innerhalb einer bestimmten Zeit, versteht sich, nämlich immer unter Aufsicht - aber da hatten sie im Prinzip täglich von ca. 15-21.30 Uhr die Möglichkeit - wenn es dann abends gegen 20 Uhr Futter gab, waren sie ratzfatz im Käfig und wollten dann auch gar nicht mehr raus )

    Ansonsten - wenn das nicht geht und der Auslauf tatsächlich in der Küche stattfinden muss - vielleicht einfach die TB während des Auslaufes in der Küche stehen lassen und darin auch Leckerchen ausstreuen - v. a. gegen Ende der Auslaufzeit?
    Oder die Ratten so zahm kriegen (ja, das kann dauern), dass sie die TB nicht brauchen, sondern sich auf dem Arm rübertragen lassen? (Unsere Chiqui z. B. hat es geliebt, in meinem Pulliärmel zu pennen. Die konnte ich im Pulliärmel bequem durch die ganze Wohnung tragen (hab´ ich natürlich nicht gemacht, nur in gaaaanz seltenen Ausnahmefällen, wo ich etwas aus einem anderen Raum holen musste und Chiqui gerade selig schlief - die ist dann auch tatsächlich nicht aufgewacht Das kann man aber natürlich nicht mit jeder Ratte machen, und es kommt auch drauf an, ob man z. B. noch andere Tiere hat - durch "Katzengebiet" hätte ich die Ratz ganz sicher nicht getragen )

    LG, seven

  4. #3
    Nienor
    Hey

    Willkommen im Forum =)

    Der Auslauf befindet sich nicht um den Käfig, oder? Das wäre nämlich ideal, weil sie nicht gegriffen werden müssen, um zurück zu können ...

    Wie gross ist denn der Auslauf? Zu viel Platz sorgt dafür, dass sie einfach zu viel ausweichen können. Dann hat man die Verfolgungsjagd die jegliches Vertrauen zerstört. Daher wäre es für den Anfang besser, sie auf weniger Platz laufen zu lassen. Dann werden sie auch eher gezwungen, mit dem Menschen zu interagieren, weil sie ihm häufiger über den Weg laufen. So kann man das Berühren, Greifen und Heben prima üben. Zum Einfangen kann man für den Anfang auch Verstecke mit Boden und Röhren nutzen. Wenn einer drin ist, Ausgänge zuhalten und zurück ins Gehege. So zerstört man das Vertrauen nicht, wenn das Greifen und Heben noch nicht so gut klappt. Und versuch nicht, erst alle zu fangen. Setz sie ruhig auch einzeln zurück. Das minimiert den Stress für den «Gefangenen».

  5. #4
    onlyhisgirl
    Danke vielmals für die schnellen Antworten! Ich war sehr überrascht Ich habe eure Tipps gestern gleich beachtet und das Ganze ist wirklich ruhiger gewesen. Leider kann ich es nicht vor dem Käfig machen da der Platz schlicht zu klein wäre und solange die nicht auf ein rascheln oder ein zurufen kommen möchte ich Ihnen nicht zu viele Versteckmöglichkeiten geben damit wieder einen Kampf habe beim wieder in den Käfig zurück stecken.

    Was mir auch aufgefallen ist, ist das die eine Ratte immer in einem Ecken hockt, na gut am Anfang dachte ich sie ist einfacht schüchterner als die anderen. Aber mittlerweile ist mir aufgefallen das er auch sonst nicht gross etwas mit der Gruppe zutun hat. Kann es sein das er 'gemobbt' wird? Und kann man dem irgendwie entgegenhalten?

    Herzlichen Dank nochmals für die Antworten

  6. #5
    Nienor
    Hey

    Mit 8 Wochen fängt so langsam Rudelverhalten an, aber richtiges Mobben gibt es in dem Alter eigentlich noch nicht. Ausserdem würdest du das bemerken, weil die Gemobbten verdrängt werden. Es gibt allerdings Eigenbrödler, die einfach lieber allein sind. Meine Sunny war auch so. Hat lieber allein geschlafen und war eher allein auf Achse als mit den anderen. Ab und an fand ich sie aber auch im Kuschelhaufen.
    Solang sie zu den anderen gehen können, ohne angegriffen zu werden oder direkt panisch zu flüchten, wenn ein anderen den Weg kreuzt, ist alles in Ordnung.
    Wichtig ist, dass mind. ein Versteck mehr als Ratten im Gehege ist, sodass sich die Tiere auch aus dem Weg gehen können, wenn sie das wollen. Oft quetschen sie sich zwar gemeinsam in Verstecke, aber manchmal schläft Ratz auch mal allein. Da sollte sich jeder auch verstecken können und nicht wegen Überfüllung der Verstecke «unter freiem Himmel» schlafen müssen. Manche machens trotzdem gern, wenn sie sich sicher fühlen. Ist dann ein gutes Zeichen.

    Sind die vier denn Geschwister? Oder wie wurden die zusammen gesetzt? Geschwister hängen oft stärker aneinander als nicht verwandte Ratten – Ausnahmen bilden innige Freundschaften, wo der Verwandschaftsgrad egal ist. Mein Jeremy hatte es auch schwer, zu meinen vier Brüdern zu finden. Daher gesellte er sich am Anfang lieber zu meinen beiden Rentnern, obwohl die Brüder vom Alter her besser zu ihm passten. Mittlerweile ist Pixel, einer der Brüder, so ziemlich der beste Freund vom Jeremy.

  7. #6
    onlyhisgirl
    Ja es sind 4 Brüder.

    Aber dann bin ich schon mal beruhigt denn ich seh ihn zwischen durch mit den anderen kuscheln..
    Ich transportiere sie mitlerweile in der Holz Röhre die sie im Käfig haben. Sie sind danach immer noch ein wenig verschüchtert, jedoch nicht so extrem wie wenn ich sie fangen muss.

    Ich hoffe mit Zeit und Geduld wird sich auch das irgendwann ablegen. Ich will ja das sie mich mögen und nicht Angst haben vor mir

Diskussion zum Thema Es bricht die Panik aus! im Forum Ratten Verhalten bzw. Hauptforum Ratten Forum:
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