Ein Hamster soll einziehen - viele Fragen zu den Vorbereitungen.



  1. #1
    Schnitzi

    Ein Hamster soll einziehen - viele Fragen zu den Vorbereitungen.


    Hallo Hamsterfreunde,

    meine bessere Hälfte und ich haben uns entschlossen unser Heim mit einem Hamster zu teilen.
    Wir sind gerade mitten in der Planung und da würde ich gerne mal fragen, ob das so alles passt und ob wir das noch optimieren können.

    1. Unterbringung:
    Wir haben das Living World Green Eco Habitat im Blick mit den Maßen 118,5 x 78,5 x 61.
    Das soll 25-30cm hoch eingestreut werden und dazu soll noch eine Etage für mehr Laufläche und Beschäftigung kommen.
    Der Boden muss mit Sabber- oder Acryllack behandelt werden und den Holzrahmen möchten wir innen mit Aluleisten vor Knabbereien absichern. Die Luftlöcher an den Seiten möchten wir mit Lochblech von innen gegen Nagen sichern und der Deckel wird ebenfalls mit punktgeschweißtem Draht mit passendem Durchmesser Löcher gesichert.
    Wäre das mit den ganzen Sicherheitsmaßnahmen ein schönes Heim für einen Hmaster so generell?
    Das Konstrukt auf Rollen finden wir sehr praktisch. Nicht damit wir den Käfig dauernd umherschieben können, aber damit es einfach geht, wenn es mal sein muss. (Besuch von kleinen Kindern z.B. oder Besuch mit Hund)

    2. Standort:
    Der Käfig soll gegenüber eines Terassenfensters stehen. Also am anderen Ende des Raumes. Sonne direkt fällt da nur vormittags ein und auch nicht direkt prall auf den Käfigstandort. Wenn man lüftet steht der Käfig nicht im Zug und Fernsehr und Boxen sind nicht auf dieser Seite des Raumes.
    Wir wollen den Hamster gerne im WoZi unterbringen, weil er so näher an uns dran ist. Es ist bei uns in 99% der Zeit recht ruhig. Lautes Fernsehn oder Musik sind bei uns kein Teil des Alltags. Sollte es mal lauter werden, warum auch immer, finden wir hier die Rollen am Käfig wieder gut, weil man so das Tier in einen ruhigeren Raum schieben könnte. Wie gesagt, das soll nicht regelmäßig sein, sondern eine Ausnahme.

    3. Laufrad:
    Wir würden zum Wodent Wheel tendieren. Damit hatte ich schon gute Erfahrungen. Außerdem würden wir gerne einen Zwerghamster aufnehmen, weshalb wir uns bei der Größe nicht sicher sind. 20cm Durchmesser scheinen uns für einen Robo noch o.k., aber z.B. ein Dschungi sollte doch eher 27cm Durchmesser bekommen oder?

    4. Futter:
    Das Rodipetfutter wird ja hoch gelobt. Entweder bin ich da blöd oder aber es lässt sich keine genauere Zutatenliste dafür finden. Das stört mich sehr, weil ich doch gerne wissen würde, was genau da drin ist. Ich würde zu einem Futter von Mixerama tendieren. Hat da jemand Erfahrungen?

    5. Einrichtung:
    Die grundsätzlichen Sachen zur Einrichtung sind uns, glaub ich, klar, aber ab wann ist ein Einrichtungsgegenstand zu schwer um ihn auf das Streu zu stellen, wo der Hamster ja auch drin gräbt?
    Wir möchten nicht, dass er da eingequetscht wird.

    6. Heu und/oder Stroh?
    Welches Heu kann man nehmen? Wo gibt es gutes zu kaufen?
    Sowas wie Stroh hab ich auch schon gesehen und gelesen. Ist das nicht zu spitz und scharfkantig an den Enden?



    So, sorry für den Roman. Danke an alle, die sich da durchgekämpft haben.



  2. #2
    omfgjen
    Hallo

    1. das Gehege sieht zwar toll aus, aber ich finde es ziemlich teuer. Für den Preis kann man deutlich größer selber bauen. Aber wenn das gar keine Option ist, ist es ein hübsches Gehege in dem man schön hoch einstreuen kann.

    2. Klingt gut

    3. ich tendiere bei allen Hamstern zu mindestens 27cm und würde euch dann auch dieses empfehlen.

    4. Rodipet wird meistens auch nicht mehr empfohlen, weil die Zutaten nicht preisgegeben werden. Ich empfehle die Nagerküche oder das Futterparadies

    5. Bei mir hat das Mehrkammerhaus, das Sandbad (bei mir eine große Kiste) und die Ebenen auf Stelzen. In der Streu vergraben ist eine Korkröhre und lose auf der Streu sind nur kleine Verstecke wie ein Grasnest, ein Mini-Holzhaus von dem man wirklich nicht erschlagen werden kann und allerlei "Verschönerungen" und Verstecke

    6. Du kannst normales Kleintierstreu vermengt mit Heu nehmen und schön fest andrücken. Streu hat im Hamstergehege nichts zu suchen, weil es so spitz ist.


    Wo wollt ihr euern kleinen denn herholen?

  3. #3
    Schnitzi
    Vielen Dank Dir füs Durchkämpfen und Antworten!

    Hm, ich find 200€ o.k., da es sich eben um ne Plexiglassache handelt und das würde sich ziemlich gleich austun, wenn man das selber anfertigen würde, soweit wir das berechnet haben.
    Die Optik spielt zugegebener Maßen auch eine Rolle. Wir haben es uns hier sehr schön gemacht und das Hmasterheim soll da auch dazu passen. Natürlich nicht auf Kosten des Hamsters.
    Größer geht da leider auch nicht. Das passt wirklich fast wie von vorne herein geplant an die Stelle, wo der Hamster gut steht.

    Dann wird es auf jeden Fall das 27er. Gut zu wissen.

    Ich schau dann mal auf den Futterseiten vorbei. Vielen Dank. Mir war das so suspekt mit dem Rodipetfutter. Ich kauf ja ach für mich nichts, wo ich nicht sehen kann, was es ist. Außerdem stand da allgemein was von getrocknetem Obst im Zwerghamsterfutter. Das find ich kontraproduktiv wegen des Blutzuckers.

    Hm, Du hast auch das Haus nicht auf dem Streu?
    Das hätte ich tendenziell jetzt schon drauf gelassen. Gut zu wissen.
    Als Sandbad hätte ich gerne so ein großes Bonbonglas mit Chinchillasand und natürlich ein kleines Eckklo würde ich auch noch aufstellen.

    Ah sehr gut, dann wird es Streu mit Heu. Hast Du bei Heu eine gute Marke oder Bezugsquelle?


    Wo wir den Hamster herholen wissen wir noch nicht sicher. Also Tierschutz, Tierheim, Notfell oder seriös wirkende private Abgabe kommen in Frage. Züchter, Vermehrer oder Zooladen sind keine Option. Waren es schon damals nicht, als wir schonmal Tiere hatten, obwohl ich da auch eine Vermehrerin reingefallen bin. Daraus habe ich hoffentlih gut gelernt.
    Das mit dem Stroh dachte ich mir halt auch, dass das zu Verletzungen führen kann.

  4. #4
    omfgjen
    Das Haus ist fast bis unters Dach eingegraben und mein aktueller Hamster benutzt es zwar gar nicht, aber der vorherige Bewohner hatte von seinem Haus ausgehend alle Gänge gegraben und damit es einfach nicht absackt. Ich denke nicht, dass er sich damit wirklich erschlagen kann - aber es soll auch nicht verschwinden ^^ Ich habe in eine Kammer ein kleines Holtbrett reingeklebt und dadrauf eine Ecktoilette gestellt. Hat mein damaliger Hybrid gut angenommen.
    Heu habe ich einfach so ein Päckchen im Zooladen mitgenommen, da war zusätzlich noch Löwenzahn mitdrin.
    So ein großes Bonbonglas ist zwar schon gut, aber da empfehle ich auch aus persönlicher Erfahrung gerade bei Zwerghamstern was größeres. Kann man ja aber bei Bedarf auch noch nicht der Zeit ändern. Mein Hybrid ist immer mit Anlauf in seine Sand-Buddelbox reingesprungen und hat sich da drin gewälzt als gäbe es kein Morgen mehr. Da hätte ein Bonbonglas nie ausgereicht. Ein supersüßer Anblick

  5. #5
    Schnitzi
    Och, dann tu ich was anderes ins Glas Mir gefällt das echt so gut... Dem Hamster mach ich das auch schmackhaft und er bekommt ein groés Sandbad!

    Wenn er mag, darf er das Haus eingraben. Ich möchte nur nicht, dass er sich wegen mir verletzt. Dann richte ich mal ein und baue einige Podeste fürs Laufrad, das Futterhaus und sowas.


    Wie ist das denn mit eingegrabenen Röhren?
    Wenn die leicht sind, weil aus Heu und ohne Draht, geht das?
    Habe gelesen, dass Hamster es spannend finden, wenn man Strukturen in die Einstreu versteckt.

  6. #6
    Lissychan
    Erst einmal: Ich finde es super, dass du dich vorher informierst. Machen leider nur wenige Leute... Bei den meisten heißt es: Erst kaufen und nur bei Problemen nachforschen.

    Deine Fragen wurden ja schon gut beantwortet. Die Gehege-Größe finde ich klasse. Da wird sich der Zwerg wohl fühlen. Artreine Dsungaren (wenn es einer werden soll) gibt es allerdings nur bei zwei Züchtern in Deutschland. Oder mal selten in einer Hamsterhilfe aus einem Labor.

    Darf ich fragen, was du gegen seriöse Zuchten hast? Nur aus Interesse. Finde die Ansichtspunkte zu diesem Thema immer wieder interessant.

    Von der Hamsterhilfe gibt es 3 Stück: Nord, NRW und Südwest. Sonst 'Hamster in Not' und natürlich viele kleine private Pflegestellen. Ich betreibe auch eine, bin aber in keiner großen Organisation drin.
    Sonst eben Notfellchen aus den Kleinanzeigen, wobei man da wieder wegen den Vermehrern aufpassen muss.


    Zu den Laufrädern: Es gibt auch von Karli Wonderland ein tolles und großes Korklaufrad mit 29 cm Durchmesser. Wenn Geld absolut keine Rolle spielt, kann es natürlich auch Rodipet sein.

    Zum Futter: Das selbe stört mich bei Rodipet auch. Ich empfehle deshalb generell nur die vier Shops, bei denen es ganz sicher artgerechtes Futter gibt. Futterparadies, die Nagerküche, Nagers Futterstube und Mixerama. Bei letzterem bin ich aktuell aufgrund von häufigem Mottenbefall im Futter sehr vorsichtig.

  7. #7
    Schnitzi
    Naja, Geld spielt natürlich immer eine Rolle, aber ich habe gelernt, dass Investitionen in hochwertige Ausrüstung im Käfig sich mittelfristig bezahlt machen. Wir haben da Zeit, der Hmaster kommt erst, wenn alles fertig ist und das dauert solange es dauert.

    War hier vor einigen Jahren schon unterwegs im Rattenbereich.
    Da hab ich - muss ich zugeben - semigeplant angefangen und auch gleich bei meinen beiden mit Pongi ein Sorgenkind bekommen.
    Es war an sich nicht total schlecht, wie ich gestartet bin, denke ich, aber im Nachhinein hab ich viel gelernt und sehe, dass ich es hätte besser machen können.
    Aus diesen Erfahrungen hab ich mitgenommen, dass jetzt alles, was mir denkbar ist (Irgendwas wird einen eh überraschen...) zuende gedacht wird und auch danach gesucht wird und ich hoffe dann besser vorbereitet zu sein.


    Deinen Post zum Mottenbefall hab ich schon heute im Hamster-UFO gesehen. Das ist für mich ein absolutes Ausschlusskriterium. Das Futter, das damit belastet ist, sollte man nicht mehr anbieten und dann soll man mal schnell Ersatz finden, weil ja keines da ist, da man ja keine riesigen Vorräte davon anlegen kann... Ganz blöde Situation neben dem möglichen Befall der Wohnung, der da noch gar nicht mitbedacht ist.


    Gegen Züchter habe ich nichts persönliches, aber so ironisch es klingt, ich befürworte Käfighaltung eigentlich nicht. Ich habe die Tiere sehr gerne da und ich umsorge sie gerne, aber das ist mMn von mir aus auch irgendwie egoistisch. Zucht führt eben auch dazu, dass Käfighaltung fortgesetzt wird.
    Wie gesagt, ich halte selber demnächst, das ist nicht als Angriff gemeint. Ich denke nur, dass es eigentlich besser wäre die Ausbreitung dieses Systems nicht zu unterstützen. Seriöse Züchter sind da natürlich weit weg von Farmen, Vermehrern, Hordern usw., das ist ja ne ganz andere Nummer.
    Ist so ein Grundsatzding bei mir.
    Solange es Käfigtiere in Not gibt, werde ich versuchen einen Teil dazu beizutragen, dass es auch schöne Endstellen gibt, wenn ich es denn leisten kann.

  8. #8
    Lissychan
    Das ist super. Es gibt leider noch zu viele Hamster in Mini-Käfigen, die plötzlich in den Kleinanzeigen landen, weil das Kind keine Lust mehr darauf hat... Ich kann zwar nicht allen helfen, aber seit ich vor knappen 2 Monaten begonnen habe, konnte ich immerhin schon drei Hamster retten. Ist auch eine schöne Sache.

    Ich glaube, zwischen den Kork-Laufrädern von Rodipet und Karlie Wonderland gibt es qualitativ kaum einen Unterschied. Zumindest konnte ich keinen feststellen. Nur die Preise liegen eben meilenweit auseinander. Bei Ebay kostet das Wonderland mit 29 cm 25,75 €, glaube ich. Bei Rodipet gelangt man bei der Größe wohl schon in den 40 € - Bereich. Und wenn man am Ende einen Laufrad-Pinkler hat, ärgert man sich, wenn man zu viel bezahlt hat. Wobei man auch da noch Maßnahmen treffen kann, zumindest kenne ich das beim Wonderland.
    Alternativ gibt es natürlich noch die Plastik-Räder. Habe bisher von Rodipet nur das RoboWheel und bin echt überzeugt. Im Gegensatz dazu enttäuschen mich die Trixie-Räder von Tag zu Tag mehr. Dass sie bei einem 140g-Hamster wackeln, leuchtet mir ein. Aber bei einem 40g-Zwerg? Wobei ich auch da nur die 28er beurteilen kann. Habe 4 Stück davon, glaube also nicht mehr daran, dass ich nur zufällig ein "kaputtes" erwischt habe. Wie die neuen 33er sind, weiß ich nicht. Aber ich erwarte bei diesen Preisen auch nicht mehr viel, deshalb werde ich in Zukunft auch lieber mehr Geld ausgeben.

    Übrigens: Ich habe erst kürzlich einen Zwerg in so ein Gehege vermittelt, wie du es dir holen möchtest. Das kann man klasse einrichten, schön hoch einstreuen und alles findet einen Platz.

  9. #9
    Flatterratz
    Hallo Dir,

    zuerst ich find es ganz genauso prima wie viel Gedanken Du Dir vor der Anschaffung machst und freu mich sehr das ein weiterer kleiner Notpelz ein liebevolles Zuhause findet.

    Habe jetzt alles nur schnell überflogen, aber zu dem Gehege noch paar einfache günstige Selberbautipps, das andere haben die anderen ja schon beantwortet.
    Das Gehege oben ist schon schön mit toller Grösse nur bietet es sehr viele Nageansätze und die Belüftung ist nicht ganz so optimal.
    Kampfmorcheln wie unser leider schon verstorbener Hybriden Bub kommen immer wieder ma vor bei so nem teuren Gehege wäre es aber doch ärgerlich. Wir hatten grosse Käfig Eigebauten mit mehren HolzVolletagen zu je 100x50 Fläche plus extra tiefer Holzwanne. Würd ich heute aber auch nicht mehr machen, diese EB´s waren extrem pflegeaufwändig, umständlich und megateuer. An nen Parasitenbefall bei den Dingern will ich gar nicht mal denken und 5 Schichten Sabberlack hatte unser Kampfmarkierer Zwerg im Nu durchgepieselt. Da mussten echt oft die Etagenböden und Co nachgearbeitet werden. Der Goldie war dagegen echt ein Herzchen. Kommt immer aufs Tier an.
    Das Einstreu belässt man ja, nur das angeschweinerte Streu im Haus, Futterbunker und Pippiecken muss regelmässig teilerneuert werden.

    Deshalb hier jetzt das einfachste und Pippi und Nagesicherste und günstige was es gibt (Hoffe ich darf es hier verlinken)
    http://hamstergehege.blogspot.de/201...-diy-cage.html
    Die beschichteten Presspan Platten kann man sich im Baumarkt zusägen lassen. Sie sind pflegeleicht, widerstandsfähig und man kann sie bei Parasitenbefall im Handumdrehen desinfizieren. Man braucht nur eine Plexi oder Glasplatte vorne.
    Die Schrauben und die Aluleisten würd ich auch weglassen und stattdessen einfach alles mit Aquariensilikon zusammenkleben, bietet weniger Verletzungsgefahren.
    Dafür muss man natürlich die Glasplatte vorne etwas grösser machen damit sie komplett vorne abdeckt. Gerade Flächen und Ecken bieten kaum nen Nageansatz und sollte das ungiftige Silikon etwas angezubbelt werden ist es auch kein Drama.
    Die Grösse kannst du bei dem Zwerg natürlich auf bis zu 100x50x50 verkleinern. Je mehr Fläche und Abwechslung desto weniger Nageprobleme und Blödsinn macht der Hams und desto besser die Belüftung.
    Die Abdeckung aus Volieren Draht ist auch sehr zu empfehlen, kann im Notfall auch Lochblech genommen werden. Wenn man nicht auf schön besteht kann man die Leisten auch ohne Gehrung drantackern.
    Im Idealfall sollte Hamster aber gar nicht für blöde Kletteraktionen (Fallhöhe) an die Abdeckung kommen. Geht meist über zu hohe Ebenen oder hinterm Rad. Da kann man aber erst ma abwarten und gucken. Die meisten kommen da von alleine nie drauf und wenn kann man das flott noch bischen umstellen.
    Ein Rollgestell ist auch easy. Irgend ne Platte nehmen vier Rollen dran schrauben. Hochwertige 200 Kilo Rollen kosten nur 15 euro. Platte 5.
    Alles in allem sollte das auf keinen Fall mehr kosten als das obige Gehege und ist dafür nahezu bombensicher.
    Wenn ich mir nochmal nen Hams zulege irgendwann würde ich nur noch sowas machen, ist einfach am sichersten und pflegeleichtesten und die ständige Nachbesserei ist auch immer extrem stressig fürs Tier.

    Viele Grüsse und Guten Einzug demnächst


  10. #10
    Kiwi
    Offtopic:

    Nur zum Thema: Hamsterkäfig soll schick sein: Knapp 3m um die Ecke- los gehts!

  11. #11
    Schnitzi
    Huhu, sorry dass ich mich erst jetzt wieder melde, war etwas stressig die letzten Tage.

    @ Lissychan:
    Ein früherer Hamster von mir war Laufradpinkler und hatte ein Holzlaufrad. Das hat so gemüffelt, dass wir es 2 mal ersetzt haben. Jetzt wollen wir deshalb unbedingt ein Wodent Wheel, die kann man schon abwischen. Artgerecht sind sie ja auch, von daher finden wir das gut.
    Es gibt ja jetzt auch einen passenden Fuß dafür. Den werden wir ebenfalls kaufen und mit eigenen angepassten Stelzen aus Birkenholz so zurechtzimmern, dass das Laufraud auf die Einstreu kann. Höher wäre schlecht, da wir dann nur Platz für einen kleineren Durchmesser hätten und unter 27 kommt uns nichts in den Käfig, damit der Hamster sich keine Rückenproblem holt. (Je nach Hamstergröße wird auch ein größeres angeschafft, aber dazu muss ja erstmal der Hamster feststehen.)

    @ Flatterratz:
    Wegen der Nagemöglichkeiten wollen wir ja die Luftlöcher mit Lochgitter sichern (von innen mit ungiftigem Aquariensilikon befestigt) und die Holzleisten mit Aluschienen ebenfalls sichern. Der Deckel wird mit Volierendrahr von innen ebenfalls gesichert.
    Meinst Du er würde den Boden durchnagen wenn er da die Glatte Fläche ohne Ansatzpunkt hat???
    Sowas wie den von Dir verlinkten EB finden wir auch schön, allerdings gefällt uns, dass das Gehege, das wir uns ausgesucht haben von allen Seiten offen ist. Es steht zwar eh mit 1 Seite zur Wand, aber wir finden es schön, dass wir seine Tunnel von möglichst vielen Seiten aus sehen können. (Unser Robo früher hatte ein Aqua und es war toll von vorne und den Seiten zuzuschauen, was er da kunstvolles gebuddelt hat.
    Fallhöhen und den ganzen kram werden wir auf jeden Fall beachten. Das Tier soll sich nicht weh tun und wir kennen das ja schon. Minnie ist überall runtergehopst, wo sie nur konnte, weshalb wir leider 2 Mal nachbessern mussten :/
    Jetzt machen wir es direkt so, dass das Rad mit Stelzen auf Höhe der Einstreu steht und auf der oberen Stelzenetage keine Klettertürme oder ähnliches stehen.
    ich dachte vielleicht an ein Bonbonglas, das schwer zu erklettern ist (da probiere ich dann rum) und wo ich dann immer mal Nistmaaterial drin verstecke.
    Außerdem sollten da Pappbasteleien mit Überraschungen hin, die sich der Hamster dann erarbeiten kann, wenn er mag.
    Ich werde aber dank Deines Tips nochmal gesondert drauf achten, dass er wirklich nur schwer bis gar nicht an den Volierendraht oben dran kommt.


    @ Kiwi:
    Der EB sieht wirklich total stark aus! Leider ist er eben stationär. Uns gefällt diese Sache auf Rollen sehr gut, da wir gelegentlich Besuch mit Kind und/oder Hund haben. Den Hamster dann in ein ruhiges Zimmer zu schieben finden wir für alle Beteiligten am besten. Natürlich ist es für den Hamster nicht so toll verschoben zu werden, aber immerhin hat er sein Revier dabei und braucht keinen Stress wegen durcheinander sprechenden Menschen, vorbeirobbenden Minimenschen oder neugierigen Hundenasen zu haben. Natürlich würden wir aufpassen, stünde er im selben Zimmer, aber realistisch betrachtet, kann dann trotzdem immer noch einiges passieren.

  12. #12
    Lissychan
    Die WodentWheels sind es auf jeden Fall wert. Dazu gibt es ja auch solche Laufbänder aus Plastik. Da haben auch schon einige einfach ein solches Band in einem Kork-Laufrad befestigt. Aber sonst sind die Laufräder an sich sehr gut.

  13. #13
    Flatterratz
    Hey,
    die Nageansätze. Ja es gab auch schon Hamse die es geschafft haben die Bodenplatte anzunagen, wegen minimalsten Abplatzern oder Macken. Deshalb ist es immer gut mindestens ne Dicke von 18mm bei wichtigen Teilen wie Wände und Gehegeboden zu haben.
    Das Hauptproblem bleibt bei Holzgehegen bleibt aber das selbst 4-6 Schichten Sabberlack oft nicht reichen. Einfach weil die sich immer bis auf den Boden graben und wenn man den Hams nicht täglich aufschrecken will, bleiben da eben feuchte Stellen im Streu. Selbst wenn der Lack hält und nichts aufs Holz durchfeuchtet müffelt er doch enorm.
    Die beschichteten Spanplatten haben als einziges allem Stand gehalten.

    Das es von allen Seiten einsichtig ist ist wirklich ne schöne Sache. Deshalb mal die Frage:
    Wieso nicht gleich ein Aqua? 120er gibt es auch schon ab 200 neu, gebrauchte 150 auch so um den Dreh. Oft sogar viel viel günstiger gegen Abholung und wenn sie nicht mehr dicht sind.
    Kleine Rennbahn Ebenen kann man auch machen bis 15cm unter der Oberkante. Sollte nur nix bekletterbares mehr drauf stehen.

    Die Rollen kann man auch unter ne xbeliebige Kommode dranmachen, dann ist der Hams auf ner schönen Höhe. Ist gut bei Rücken und die Minis sind weitsichtig und beobachten einen genauso gerne wie umgekehrt
    Wir hatten auch alles rollbar aus denselben Gründen wie Du. Ist ne super Sache und bei Besuch und Tumult in Miniwohnungen sehr viel stressfreier fürs Tier. Wird ja auch nicht jeden Tag umgestellt, war bei uns alle 1-2 Monate mal.

    Die Laufbänder der Korkräder kann man auch wechseln. Hatte nen vorratspack unbehandelter Korkplatten. Einfach nur zuschneiden reinklemmen.
    Alle Hamse die ich kannte mochten aber das Whodent Wheel am allerliebsten. War immer der Favorit, keine Ahnung wieso, aber das Geld hat es wirklich gelohnt, weil es so intensiv und gerne genutzt wurde und ist auch deutlich leiser und haltbarer als das Plastik Trixie (ist aber auch ein sehr gutes Rad)

    Zu Deinen Ideen mit Lochblech und Aluleisten:
    Ich bin da etwas traumatisiert weil unsere Kampfmorchel an so ner Aluschiene schwer verunfallt ist. Das Gehege hatte ich gebraucht bekommen und bevor er einzog, hab ich es lange als Notfall, Quarantäne und Urlaubsgehege im Einsatz. Bei allen anderen Hamstern nie was passiert, aber der Eine hat es geschafft sich an ner Ecke mit nicht ganz sauber verarbeiteten Aluleisten ne Bauchwunde zuzuziehen. War zum Glück nur ne grosse Hautwunde, die Heilung hat trotzdem ein halbes Jahr und 20 TA Besuche gebraucht. Deshalb zieht sich mir immer der Magen zusammen wenn soviel Metall im Gehege ist. Das kann man pingeligst abschleifen und mit Aquasili verpfropfen und trotzdem bleibt es immer ein grosses Risiko, weil das Sili immer angenagt werden kann. Nicht nur die Ecken sondern vorallem auch die vielen längs Spalten (Pfötchenquetsch und abrutschgefahr). Habe wirklich alles studiert bevor wir gebaut haben, sämtliche Leitern waren lückenlos, keine Fallhöhen und Klettermöglichkeiten über 15 cm, keine Weidenbrücken, keine Längsspalten,gute 700 Euro pro Gehege mit 100erten von Arbeitsstunden und dann eine Kleinigkeit übersehen und zack. Da ist es einfacher und sicherer sich gleich ne gründlichst verarbeitete Nagerhütte beim Fachmann schreinern zu lassen, gibt es ab hundert Euro oder ganz auf Metall zu verzichten. Aber war natürlich auch ein Haufen PP, trotzdem sind Gehege Unfälle nicht so selten.
    Sorry wollte Dich nicht schocken oder Dir ne Meinung aufzwingen. Besserwisserei kann ich auch nicht ausstehen, aber im Nachhinein hätte ich mir und vorallen Dingen auch dem Tier einiges einfacher machen können, wenn ich da drauf gehört hätte.

    Wie dem auch sei bin ich ganz sicher das der Mini bei Dir gut aufgehoben ist, ihr viel Freude haben werdet und es wär schön wenn es mehr so Tierhalter wie Dich gäbe

  14. #14
    Sini
    Für den Preis (Kaufpreis+ eure Nachrüstungen) würde ich mir direkt ein perfektes Gehege auf Rollen beim Schreiner anfertigen lasssen.
    An dem Gehege würde mich stören dass es nicht bequem auf "Arbeitshöhe" ist, auch der Hamster kann so weit unten nicht gut beobachtet werden.
    Plexiglas kann außerdem blind werden wenn es desinfiziert werden muß.

    Hier noch ein paar allgemeine Haltungstipps http://hamstergehege.blogspot.de/201...n-wie-ein.html

  15. #15
    Schnitzi
    Vielen Dank für die Tips, ich denke da nochmal drüber nach.

    Wegen des EBs vs. Schreiner vs. dem, was wir ausgesucht haben:
    Ein EB kostet tatsächlich fast genauso viel wie die Kaufversion, nur dass noch längere Arbeitszeiten drin stecken. Wir bleiben weiterhin bei Plexiglas, da wir ein Gehege der Größe mit Glas nicht mehr einfach so im Auto transprotieren können und das muss sein, wenn wir in Urlaub fahren und der Hamster zu den Leuten geht, die dann auf ihn aufpassen.

    Ein Schreiner kostet hier zwischen 50 und 60€ die Stunde. Berechnet er 2 Stunden + Material (das Plexiglas ist eigentlich immer recht teuer), kann es mit schnell auch teurer werden.
    Mit den Modifikationen sind wir beim Kaufkäfig bei 250€. Das geht für uns klar und ist weniger Glücksspiel als der Schreiner mit Stunden und diversen Materialkosten.


    Ich hab da aber noch eine Frage:
    ich habe gelesen, dass z.B. ein Dsungare und ein Campbell verschiedene Bedürfnisse an die Einstreuhöhe haben. Stimmt das denn so?
    Ich kann mir das schon vorstellen und bin gerne bereit den Käfig dementsprechend anzupassen, wenn klar ist, wer nun genau einzieht, müsste eben nur wissen ob hier jemand Ahnung hat ob die Information stimmt: Campbell 15cm Einstreutiefe / Dsungare 20cm +.

    Und wie ist das dann mit Hybriden?

  16. #16
    Lissychan
    Soweit ich erfahren habe, sollte bei Campbell-Gruppen weniger Einstreu rein. Sonst sehe ich keinen Grund, warum man bei einzelnen Hamstern nicht so viel Streu rein machen kann, wie man will. Natürlich ab einer gewissen Höhe. Für mich sind das bei Zwergen mindestens 20 cm, bei Mittelhamstern mindestens 30 cm. Wenn 50 cm reinpassen - warum nicht?

    Also wenn du einem Zwerg 20 - 25 cm mindestens bieten kannst, spricht nichts dagegen. Da ist es auch egal, ob ein artreiner Dsungare/Campbell oder ein Hybrid. Meine Dsungarin hat durchgehend 20 cm, an manchen Stellen mehr. Einer von meinen Hybriden auch durchgehend 20 cm und mehr, die andere Hybridin durchgehend 25 - 30 cm.

  17. #17
    Schnitzi
    Hui, also eine Gruppe werden wir hier nicht halten... Dafür fühlen wir uns zu unerfahren und wir müssten dann ja auch immer genügen Ausweichgehege da haben mit Einrichtung, Laufrad usw. usf..
    Das ist uns offen gestanden nicht geheuer.

    Ich hab jetzt auch nochmal viel nachgelesen. Die Empfehlungen für Campbells sind irgendwie sehr verschieden. Habe sogar einmal gelesen, dass sie ersticken, wenn mehr als 15cm hoch eingestreut wird und sie dann graben... Aber die leben doch in der Natur auch in Bauten die tiefer liegen als 15cm unter der Erde. Finde das alles eher verwirrend.
    Ich denke, wir werden bei 20cm Minimum (eher mehr) bleiben. Zumindest empfielt eine Hamsterhilfe mindestens 20cm und da gehe ich von ausreichend Praxis aus, als dass sie es wohl merken würden, wenn ihnen die Campbellschützlinge reihenweise ersticken würden.

    Ach so noch kurz gesagt, wir legen uns gerade nicht auf einen Campbell fest, aber mir sind die abweichenden Empfehlungen ins Auge gestochen. Da wollte ich das abklären, damit wir auf jede Nase, die uns ins Haus flattert, vorbereitet sind.

  18. #18
    Lissychan
    Das ist auch richtig so. Ich befasse mich auch täglich mit allen Hamsterarten. Ich weiß auch nie, was ich als Pflegling bekomme. Ich würde auch nie unter 20 cm empfehlen.
    Ich denke aaber nicht, dass in einer Hamsterhilfe Campbells sind... Artreine Campbells und Dsungaren bekommt man nur von seriösen Züchtern - und die nehmen ihre Tiere zurück, wenn was sein sollte. Es kann mal vorkommen, dass Dsungaren von der Hamsterhilfe aus einem Labor geholt werden. Aber es sind dennoch fast immer Hybriden, die in der Hamsterhilfe vermittelt werden.

    Wobei ich letztens gesehen habe, dass sie einen "Ups-Wurf" aufgenommen und als Dsungaren vermittelt haben. Aber selbst dazu geschrieben haben, dass beide Elterntiere aus dem Zooladen stammen. Doch da gibt es niemals Dsungaren.
    Im Zweifel sollte man immer von Hybriden ausgehen, wenn sie nicht vom seriösen Züchter stammen. Und für Dsungaren gibt es bald nur noch einen Züchter in Deutschland, da die zweite ihre Zucht schließt.

  19. #19
    Casimir
    Huhu!

    Hamster ersticken nicht im Streu. Ihr Buddelgrund in freier Wildbahn ist wesentlich kompakter als das luftige Streu, das wir anbieten.
    Mindestens 20cm tief solltest du bei Zwergen (ganz egal welcher Zwerg, allen sollte von vornherein ersmal die Chance zum Buddeln gegeben werden) schon einstreuen, mehr geht natürlich auch. Unser Robo damals hatte 30cm, der Goldi jetzt 50cm. Manche nutzen es bis zum letzten Zentimeter, andere graben sich nur Schlafhöhlen und andere sind mit ihren Haus völlig zufrieden.

    Unterm Strich benötigen alle Hamster das gleiche: ein ausreichend großes Gehege, ein artgerechtes Laufrad, Beschäftigungsmöglichkeiten und artgerechtes Futter. Was dann variiert: Futterzusammensetzung, Laufradgröße (wobei sehr viele Zwerge auch mit einem leichtgängigen 30cm Rad klar kommen) und die generelle Größe der Einrichtungsgegenstände und Durchmesser.
    Zusätzlich kommt noch Auslauf dazu. Manche fordern ihn ein. Manchen ist es wurscht, ob sie im Gehege sind oder im Auslauf und andere wollen gar nicht aus dem Gehege raus.

  20. #20
    Schnitzi
    Ah vielen lieben Dank Euch!
    Sorry, dass ich so viel frage. Ich möchte es gerne von Anfang an richtig machen.

    Dann streu ich mal 20cm und mehr ein ohne mir Sorgen zu machen.
    Ich denke, das geplante Gehege ist nicht allzu klein und die Einrichtung müssten wir auch artgerecht hinbekommen.
    Auslauf hatte ich gar nix zu geschrieben, ist aber selbstverständlich, sobald der Kleine sich eingewöhnt hat. (Also nicht in der ersten Woche z.B. wenn er noch Angs vor allem hat. Da denke ich, schadet sowas mehr als es nutzen würde.)

  21. #21
    Casimir
    Ach Quatsch, immer her mit den Fragen. Die zeigen doch, dass ihr euch wirklich interessiert und dass es euer zukünftiger Hamsti gut bei euch haben wird
    Beim Auslauf wird er euch schon zeigen, was er will. Ich hatte einen Hamster, den ich den ersten Monat nach dem Einzug nicht gesehen habe und einen, der sehr eindringlich gleich am ersten Abend Auslauf forderte. Auch habe ich die Erfahrung gemacht, dass sich Hamster im Auslauf leichter zähmen lassen als im Gehege- bei ersterem ist einfach mehr Platz zum Ausweichen für das Tierchen. Hier fällt dann immer "ausversehen" ein Pinienkern runter, wenn Hamsti an uns vorbeirennt. Merken sie sich schnell

  22. #22
    Schnitzi
    Das ist ja toll, wenn der Hamster am ersten Abend gleich so aufgeschlossen ist.
    Wir werden sehen, wer da zu uns kommt.
    Hatte ja vor vielen Jahren einen MiHa und einen Robo (komplett getrennt versteht sich ) und die waren beide eher zurückhaltend, aber sind dann mit der Zeit aufgetaut.
    Durch die Rattenhaltung danach haben wir Erfahrung mit ängstlichen und nicht an den Menschen gewöhnten Tieren sammeln können. Ich hoffe, da kann uns ein Hmaster nicht so arg schocken und wir werden mit der Zeit gute Freunde.

    Naja, wenn ich noch Fragen stellen kann *hust*:
    Ich würde als TB gerne ein Faunarium (http://www.amazon.de/Exo-Terra-PT226.../dp/B00025YVUI) hernehmen. Es ist schön hoch, so dass man mehr Einstreu und Nistmaterial reingeben kann und die Luftschlitze sind oben, so dass der Hamster da nicht so schnell dran und nagen kann. Ich fände die Maße 37 x 22 x 26,5cm ganz o.k..
    Wäre das für einen Zwerghamster eine gute Wahl vom Platz her und auch von der Belüftung?

  23. #23
    Lissychan
    So eine ähnliche habe ich auch. Da passt gut was an Streu und co rein.

  24. #24
    Schnitzi
    Ah sehr gut, dankeschön

    Dann sind erstaml alle Fragen für mich geklärt, aber das ist erfahrungsgemäß kein langanhaltener Zustand bei mir

  25. #25
    Schnitzi
    Uuuuund da bin ich schon wieder

    Der Käfig ist angekommen und gefällt mir soweit ausgepackt sehr gut. Die Rollen sind wirklich super, ne ganz andere Qualität als z.B. bei meinem damaligem Furret Tower.
    Aluwinkel hab ich an den Ecken schon angebracht und es hat gut funktioniert.
    Das Lochblech wird dann wohl am besten mit Montageband halten. Da tüftel ich aber nich rum.
    Für den Deckel gibt es noch 2 Griffe zusätzlich, damit man den komfortabler heben kann, da ja unter den Grifflöchern Volierendraht sein wird. Der ist schon auf dem Weg.

    Jetzt steh ich aber noch immer vor dem unbehanelten Boden. Ich denke da möchte jemand seine ultratolle biologisch abbaubare Maisfolienmatte immer wieder dazu verkaufen, aber daran habe ich so gar kein Interesse.
    Spielzeuglack ist hier eh vorhanden. Aber ich habe jetzt von Epoxidharz gelesen. Wird auch extra zum Eigenbau von Tiergehegen angeboten.
    Kennt sich da jemand aus?
    Macht das Sinn?
    Es liest sich zumindest als bessere Variante des Sabberlacks, aber versprechen kann man ja viel beim Verkauf.

  26. #26
    Casimir
    Guten Morgen!

    Soweit ich weiß, wird das Zeug nach dem Trocknen steinhart, umgiftig und sehr robust. Bei Meerschweinchen und eben vor allem Terrarien wird das wohl sehr oft genutzt. Ich denke, da kann man das im Hamstergehege auch einsetzen- ist aber eben etwas teurer.
    Ich habe hier alles mit ein paar Schichten Sabberlack eingepinselt. Wenn das Holz eh schon glatt ist, deckt das auch schön (meine letzten OSB-Pkatten haben den Lack aufgesaugt wie ein Schwamm ) und der Hamster hat auch keine Nageansätze, sodass das halten sollte.

  27. #27
    Schnitzi
    Vielen Dank Dir!
    Hab mich auch nochmal informiert und ne Nacht drüber geschlafen.
    Ich bestell das extra für Tiere und Terrarien dann mal, weil der Käfig einfach so lange wie möglich halten soll. Sollten wir in den nächsten Jahren mal mehr Platz bekommen, ließe der sich ja auch wunderbar mit einem 2. dieses Modells erweitern. Dazu müsste dann eben der Boden noch intakt sein und wenn es nach mir geht auch bitte nicht müffeln.

    Außerdem würde ich dann auch gerne gleich die Stelzen, die wir für die Etagen und Plattformen dranbauen müssen, damit einpinseln. Die wären dann ebenfalls nagesicher.

    EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

    Und dann doch wieder nee...
    Ich könnte das nur in einem Raum bestreichen und trocknen lassen, wo auch die Lebensmittelvorräte sind. Das mach ich sicher nicht!

    Also doch Sabberlack oder eine passende Plexiglasplatte ist mir da noch eingefallen.
    Die in den Boden getackert und in der richtige Größe dürfte ähnliche Dienste tun und nicht als Nebenwirkungen möglicherweise schwere Kontakallergien, Herzstillstand, Dellierium oder Atemlähmung haben...

  28. #28
    Casimir
    Naja, wenn es durchgetrocknet ist, ist es ungefährlich für den Hamster. Aber wenn du keine richtigen Räumlichkeiten zum Streichen hast, ist das blöd.
    Wenn du mit Plexiglas arbeiten willst, würde ich dir empfehlen, die Kontaktränder zwischen Plexi und den Gehegewänden mit Aluschienen oder Aquariensilikon zu versiegeln, damit da nichts drunterlaufen kann.

  29. #29
    Schnitzi
    Die erste schicht Lack trocknet seit gestern. Habe mich entschieden auf jeden Fall zu lackieren und das Plexiglas zu nutzen.
    Meine Bedenken wegen der Hartzes sind auch nur der Anwendung geschuldet. Ich dachte so naiv "Na, das mach ich draußen.". Das wäre im frühen Sommer ganz vielleicht möglich, aber bei den Temperaturen geht es nicht.
    So viel Platz, dass wir einen Raum wirklich gar nicht für irgendwas alltägliches nutzen, haben wir dann eben auch nicht, so dass ich mit dem Epoxidhartz einfach für meinen Geschmack zu viel Schaden anrichten könnte.

    Wie ist denn das mit dem Aquariensilikon und dem Plexiglas? Ich hatte ganz am Anfang mal drüber nachgedacht das Lochblech mit Auqriensilikon anzubringen, habe dann aber rausgefunden, dass es auf Plexiglas nicht haftet.
    Bringt das dann überhaupt noch was, wenn es sich nicht wirklich verbinden kann?
    Ich würde intuitiv zu nein tendieren, weiß aber dass das eigentlich nur von meiner Unwissenheit im Ganzen zeugt.

  30. #30
    Casimir
    Hmm, also ich habe mit Aquasilikon schon so fast alles zusammengeklebt... Hartplastik, Holz, Keramik- alles jeweils aneinander- und bei meinem alten Gehege denke ich, dass wir die Ritzen an der Plexischeibe auch mit Silikon abgedichtet haben. Hat alles bombe gehalten, fand das irgendwann besser als Leim *räusper*

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