Farmstay im Ausland Erfahrungen?



  1. #1
    Cats4Life

    Farmstay im Ausland Erfahrungen?

    Hey,

    ich hoffe, das Thema passt hier in das Unterforum. Ansonsten einfach verschieben

    ich spiel eigentlich schon seit jahren mit dem Gedanken, dass ich mal eine Zeit lang ins Ausland möchte. Nach endlosen Diskussionen und Gesprächen mit meinen Eltern hab ich jetzt auch das OK bekommen Allerdings nur unter der Bedingung, dass ich mit einer Organisation verreise. Find
    ich persönlich aber auch ganz gut muss ich sagen. Da fühl ich mich dann doch ein wenig sicherer. Da ich mit Tieren aufgewachsen bin und ich schon seit Jahren regelmäßig reite, würde ich gerne einen Farmstay im Ausland machn. Ich hab jetzt nach längerem Suchen meine Auswahl auf 3 Organisationen beschränkt, die genau das anbieten, was ich mjir eigentlich vorstelle: Praktikawelten, Agroverde, und farmstay International
    Jetzt, wo ihr wisst, was ich so in etwa vorhab zu meiner Frage: Hat hier schonmal jemand Erfahrungen mit so nem Farmstay / Ranchstay oder wie auch immer man das nennen mag, gemacht? Lohnt sich das, wenn man schon seit Jahren reitet oder ist das eher etwas für Anfänger? Nicht, dass ich am Ende nur den Stall auf der Farm ausmisten muss und nie wirklich durch die Prärie reiten darf Wobei mir natürlich klar ist, das da die täglich anfallenden Aufgaben in einer Ranch zu erledigen sind.

    Danke schon einmal für eure Meinung
    Und hier noch die Angebote, damit ihr wisst, was ich genau vorhab :
    http://www.praktikawelten.de/farmstay.html
    http://www.agroverde.ch/farmstay-ranchstay/
    http://www.farmstays.org/

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    Hast du schon mal einen Blick in Pferde verstehen geworfen? Mit Achtung und Respekt Vertrauen zu deinem Pferd herzustellen, kann dir vielleicht helfen.



  3. #2
    ShiGi
    Ich war nach meinem Abi für etwas über ein Jahr in Kanada und habe dort auch auf verschiedenen Farmen "gejobbt", sprich für Kost und Logis gearbeitet. Allerdings ohne Organisation. Und ich muss dir ehrlich sagen, dass ich diese Organisationen für raus geschmissenes Geld halte. Klar, sie vermitteln dir eine gewisse Sicherheit, da du theoretisch einen Ansprechpartner hast, aber wenn du mal im Ausland bist, helfen sie dir nicht wirklich weiter. Ich sehe es sogar eher als Nachteil, dass du, sollte es dir auf einer Farm nicht gefallen, zuerst mit der Organisation Rücksprache halten musst, bevor du welchseln kannst. Und was ich so von diesen Auslandsaufenthalts-Organisationen gehört habe, sind die nicht so wahnsinnig schnell und auch nicht zwangsläufig kooperativ wenn man eine "Sonderwurst" haben will
    Das sind allerdings nur Dinge, die ich von anderen gehört habe und man hört ja bekanntlich immer eher das Schlechte. Aber mir hat im Work-and-Travel-Kontext wirklich niemand gesagt, dass er fand, die Organisation wirklich gebraucht zu haben.

    Was mir gerade bei praktikumswelten auffällt, ist das sie explizit das wwoofing erwähnen. Also gehe ich davon aus, dass sie wohl mit einigen der Wwoofing-Farmen zusammenarbeiten und die Leute dort hin schicken. Wwoofing ist ja eine Website, bzw. mehrere, für jedes Land gibt es eine eigene. Hier kann sich jeder für um die 30 Dollar anmelden und hat dann Zugriff auf die Datenbanken des jeweiligen Landes und kann so mit allen verzeichneten Farmen persönlich Kontakt aufnehmen. Zusätzlich kann man sich Erfahrungsberichte anderer für die einzelnen Farmen durchlesen.
    Praktikawelten verlangt ja 1500 Euro für einen Farmstay in Kanda für die Dauer von 4 Wochen. Wenn sie dich dafür tatsächlich auf eine Wwoofing-Farm schicken, ist das m.E. jede Menge rausgeschmissenes Geld

    Zu meinen Erfahrungen auf den Farmen kann ich sagen, dass es wirklich toll war. Ich war allerdings auf verschiedenen Farmen (davon aber keine reine Pferdefarm) und es läuft überall ein bisschen anders. Allerdings würde ich nicht erwarten, dass du täglich auf dem Pferd sitzt, dafür braucht man schon Glück Auch was die Arbeit angeht, ist es sehr unterschiedlich. Bei der einen Farm habe ich mich fast schon gelangweilt, bei der anderen bin ich jeden Abend tot ins Bett gefallen (und trotzdem war es gerade auf dieser Farm für mich am schönsten und wenn ich das Geld hätte, würde ich gerne 1x im Jahr wieder für einen Monat hin fliegen ).
    Ich würde dir also empfehlen, offen zu sein, und dich nicht zu sehr aufs Reiten zu versteifen. Denn es geht primär darum, Erfahrungen zu sammeln. Reiten kannst du auch daheim

  4. #3
    exe
    Ich habe damit keine Erfahrungen, denke aber, dass niemand einen "Farmstay" anbietet, damit er einen Esser mehr auf der Farm hat, der dann die Tierchen streichelt oder durch die Prärie reitet. Die Anbieter suchen billige Arbeiter, damit solltest du dich anfreunden können - auch Au-Pairs sind ja nichts anderes. Der Pluspunkt für den Arbeiter ist halt, dass er ein fremdes Land und Leute kennenlernt, Fremdsprachenkentnisse vertiefen kann, etc.

    Das hier:
    Lohnt sich das, wenn man schon seit Jahren reitet oder ist das eher etwas für Anfänger? Nicht, dass ich am Ende nur den Stall auf der Farm ausmisten muss und nie wirklich durch die Prärie reiten darf
    verstehe ich nicht so wirklich. Möchtest du dort Reitunterricht nehmen oder reiten "besser lernen"?

    Ich denke, am Ende läuft es auf sehr viel Arbeit und wenig Freizeit hinaus. Ausserdem muss man im Hinterkopf behalten, dass Tiere in anderen Ländern oder auf einem wirtschaftlich betriebenen Hof einen anderen Stellenwert haben, als bei uns (Haustieren) üblich. Damit muss man klarkommen.

  5. #4
    Koschi93
    Hey,

    ich war auch nach meinem Abi für einige Zeit in Amerika. Das ganze auch ohne Organisation. Ich habe mir schon aus Deutschland verschiedene Ranches angeschaut und diese auch angeschrieben. Bzw. habe auch Angeboten auf Jobseiten gesucht. Habe dann mehrere gefunden und bin doch fast die ganze Zeit auf einer Ranch geblieben. Von dort aus habe ich fast gesamt Oregon bereist bis hoch nach Seattle. Meine Aufgaben waren hauptsächlich Tiere und Haushalt. Mein Tag war lang und anstrengend. Aber ich habe in dieser Zeit wohl mehr Erfahrungen auf dem Pferderücken gesammelt als all die Jahre vorher in DE

    Mein Ziel war es hauptsächlich mit Pferden arbeiten zu können. Was ich durch meine "Eigenständigkeit" außerhalb von Organisationen erreicht habe. Aber es gehört natürlich auch immer etwas Mut dazu. Von daher kann ich dir zu den Anbietern leider nichts sagen. Aber je nachdem wie lange du unterwegs sein willst, wird es mit Hilfe einer Organisation letztendlich irgendwann fast unbezahlbar. Jedenfalls für Normalverdiener

    An sich gibt es aber unglaublich viele Möglichkeiten. Ich habe in meiner Zeit so viel erlebt und möchte dies auf keinen Fall missen. Von Alpaka Einfangaktionen, über die Heu- und Obsternte, bis zur Versorgung von allerlei Tierarten habe ich glaube ich ziemlich viel erlebt und empfehle es nur jedem

  6. #5
    Cats4Life
    Hey,

    vielen lieben Dank für eure erhlichen Meinungen. Mir ist schon klar, dass ich da arbeiten muss und nicht nur die ganze Zeit aufm Pferd sitzen darf

    Aber sowas in der Richtung wie ihr geschrieben habt, hab ich mir ungefähr vorgestellt. Besonders das was Koschi93 geschrieben hat, klingt voll spannend und interessant. Sowas hab ich auch vor. Erst ein paar Wochen auf so ner Farm arbeiten und dann ein bisschen im Land rumreisen. Der Nordwesten der USA soll ja voll schön sein, soweit ich weiß?! Ansonsten könnt ich mir auch Kanada sehr gut vorstellen. Hast du, @Koschi93, das dann alles selber ohne Organisation organisiert? Meine Eltern wollen halt unbedingt, dass ich mit ner Organisation verreise und ich hab jetzt auch von Praktikawelten schonmal ein recht vernünftiges Angebot bekommen Jetzt muss ich mir halt überlegen und mich nochmal mit meinen Eltern zusammensetzen, was ich mach.

    LG, Cats4Life

  7. #6
    Candy1983
    Du hast doch in den USA nur ein 90 Tage Aufenthaltsrecht. Alles weitere muesste ueber ein Visum gehen.

  8. #7
    Koschi93
    Hey,

    wer in den USA arbeiten will und dazu gehört auch Arbeit auf einer Ranch braucht auch für unter 90 Tage ein Visum. Alles andere ist illegal und kann böse Folgen haben.

    Zu deiner Frage Cats4Life. Ja ich habe alles ohne eine Organisation gemacht. Ich war damals auch schon 18 Jahre alt und mein Dickschädel ist ausgeprägter als der meiner Eltern jemals war Ich wollte einfach unabhängig sein und dass machen was mir gefällt. Und wenn mir eben etwas nicht zugesagt hatte konnte ich notfalls auch schnell die Reisleine ziehen.
    Der Nordwesten der USA ist ein Traum. Mein Gebiet war hauptsächlich Oregon/Washington. Tierwelt einmalig und solche Ritte habe ich in meinem Leben noch nicht gehabt. Ausdauer muss man aber auch zu Fuß haben

    Meine Organisation sah eigentlich einfach aus. Ich habe mit vielen Leuten geschrieben und auch über Skype telefoniert. Meine Startranch war recht schnell gefunden. Von dort aus habe ich ein paar Reisen gemacht, bin aber immer wieder zurückgekehrt. Hatte ich mir anders vorgestellt, aber die Menschen dort waren unglaublich freundlich und haben mir so viel beigebraucht. Übrigens fliege ich nächstes Jahr wieder zu Ihnen Auch unter Amerikanern findet man gute Freunde und mein kleines Abenteuer ist jetzt auch schon 4 Jahre her... Ich werde alt...

  9. #8
    Candy1983
    wer in den USA arbeiten will und dazu gehört auch Arbeit auf einer Ranch braucht auch für unter 90 Tage ein Visum. Alles andere ist illegal und kann böse Folgen haben.
    Das steht außer Frage.

  10. #9
    Cats4Life
    Hey,

    vielen lieben Dank für deinen kurzen Überblick über deinen Aufenthalt Hattest du Glück mit dem Wetter? Soll ja dort ziemlich regnerisch teilweise sein, oder?

    Visum weiß ich, dass ich das für meinen Farmstay-Aufenthalt und längeren Urlaub brauch, aber danke für den Hinweis

  11. #10
    Koschi93
    Also meine "Hauptranch" war im Tal von Oregon. In den Bergen ist der Wetterwechsel extrem schnell und es kommen auch heftige Gewitter vor im Sommer. Im Tal hatte ich von Juni bis September nicht ein einziges Mal Regen. Die Winter sind nass. Herbst und Frühjahr wie bei uns. Aber der Sommer war einmalig.

    Aber man kann hier eben nicht sagen, dass das Allgemein so ist. Allein Oregon und Washington zusammen sind größer als Deutschland. Und auch bei uns kann man ja nicht sagen, dass das Wetter in Bayern immer dem der Nordseeküste entspricht.
    Mach deinen Aufenthalt also weniger vom Wetter abhängig, sondern mehr von dem was du sehen willst. Ich wollte immer nach Kanada hauptsächlich wegen der Tierwelt und den riesigen Wäldern. Es ist Oregon geworden. Dort habe ich vom Ozean bis zur Wüste fast alles gesehen und das ganze in einem Bundesstaat. Aber was ich gelernt habe, seinen Aufenthalt davon abhängig zu machen, wie man mit den Leuten klar kommt. Ich war auf einer Ranch, die von den Tieren her unglaublich war. Mit den Menschen bin ich jedoch nicht klar gekommen. Das macht dann keinen Spaß mehr. Es gibt immer Kleinigkeiten, die einen stören oder ähnliches. Aber trotz allem ist es wichtig, Leute um sich herum zu haben die man gut leiden kann. Da ist dann auch das Wetter vollkommen egal. Ich hatte mit meinen amerikanischen Freunden unglaublich witzige Schlammschlachten bei strömenden Regen

    Wenn du aber z.B. eher die wärmeren Gebiete bevorzugst schau doch auch mal nach Aufenthalten in anderen Ländern. Südamerika z.B. Aber hier bin ich überfragt. Solche Gebiete interessieren mich nicht. Das ist mir zu warm

  12. #11
    Cats4Life
    Eigentlich träum ich auch von Kanada. Aber die Nordwest-Gebiete der USA sind ja ziemlich ähnlich, wie ich mir das vorstell, wo ich hinwill. Auf jeden Fall hast du mir die Gegend, oder generell die Idee vom Farmstay nochmal richtig schmackhaft gemacht
    Ich bin auch nicht so der Typ, der sich vom Wetter stark beeinflussen lässt. Will nur wissen, wo ich mich drauf einstellen kann, falls ich in die Gegend gehen will

  13. #12
    Candy1983
    Was muss man denn für ein Visum haben, um in den USA zu arbeiten und wie lange kann man bleiben?

  14. #13
    Koschi93
    Nimmt man an einem "Austauschprogramm" teil, also Work and Travel oder auch Praktika, kann man dass J-1 Nichteinwanderungsvisa beantragen. Das ganze geht dann aber über eine Organisation. Aber auch wenn man ein Praktika auf eigene Faust sucht kann man dieses Visum beantragen.

    Ich persönlich kenne mich aber nicht zu 100% mit den Visabestimmungen aus. Ich hatte hier Unterstützung, einfach weil es Menschen gibt die diesen Dschungel sehr gut durchblicken. Es gibt ja auch das Arbeitervisum B-Visum mit versch. Bestimmungen. Das war das einzige, dass ich nicht auf eigenen Faust gemacht habe

  15. #14
    Candy1983
    Gut zu wissen...vielen Dank.

  16. #15
    Cats4Life
    Hey,

    soweit ich weiß, braucht man das J-1 Visum (zumindest, um auf so ner Farm zu arbeiten). Ich hab mich jetzt entschieden, das ganze mit ner Orga zu machen. Ich frag mal genau nach dem Visum, das ich brauch und dann kann ich nochmal bescheid geben

  17. #16
    Candy1983
    Ja sag mal Bescheid...wuerde mich auch interessieren.

  18. #17
    Cats4Life
    Ich hab heute morgen jetzt mal bei meiner Orga Praktikawelten angerufen und nachgefragt. Mir wurde zu den Visabenötigungen für den Farmstay folgendes gesagt: "Bucht man den Farmstay-Aufenthalt über eine Organisation und bezahlt damit für kost & Logis auf der Farm, braucht man kein besonderes Visum, sondern kann ganz normal als Tourist mit dem ESTA-Visum einreisen. Dies gilt dann aber lediglich für 90 Tage. Will man länger in den USA bleiben oder wird man für die Farmarbeit in irgendeiner Art und Weise bezahlt (egal ob Lohn oder Schlafplatz oder sonstwie), benötigt man das J-1-Visum." Gott sei Dank hab ich mich jetzt (noch nicht ganz endgültig) für die USA entschieden, denn in Kanada ist das ganze wohl etwas schwieriger. Hier kann man zwar auch als "normaler Tourist" einreisen, wenn man nur 4 Wochen auf ner Farm arbeitet. Für einen längeren oder bezahlten Aufenthalt braucht man dann aber das Working Holiday Visum, was sehr schwer zu bekommen ist bzw. man dafür auch viel Glück braucht, weils jedes Jahr nur ein bestimmtes Kontingent an WHV gibt und das dann auch ausgelost wird, wer die bekommt.

  19. #18
    Koschi93
    Damit wäre ich wirklich enorm vorsichtig mit einer solchen Aussage. Wer arbeitet braucht ein Visum.
    Reiner Urlaub auf einer Working Ranch gilt als Urlaub Hier bewegen sich die Orgas in Grauzonen. Auf der einen Seite bezahlst du, auf der anderen Seite arbeitest du. Ein solcher Aufenthalt gilt theoretisch somit auch nur als Urlaubsaufenthalt. In Zeugnissen etc. kannst du demnach zwar angeben, dass du in den USA warst. Hast aber dort nicht "gearbeitet" sondern "Urlaub" gemacht.

    Ich persönlich würde ein Work&Travel vorziehen. Macht sich super bei Arbeitgebern und das ausgegebene Geld hat nicht nur für dich persönlich Sinn, sondern kann auch in der Zukunft was ermöglichen.

    Hier noch einmal der Wortlaut aus Frankfurt:

    "Visa Waiver Program travelers entering the United States with ESTA authorization are not allowed to work. If you are a Summer Work Travel participant (J-1 visa) you may only work in jobs approved by your designated U.S. sponsor. Informal arrangements to work in exchange for lodging or meals are also considered unauthorized employment and are not permitted for tourists." - U.S. Consulat Frankfurt

  20. #19
    Candy1983
    Ich denke auch, ein work and travel waere besser. Du koenntest doch laenger bleiben als 3 Monate oder?

    Bucht man den Farmstay-Aufenthalt über eine Organisation und bezahlt damit für kost & Logis auf der Farm, braucht man kein besonderes Visum, sondern kann ganz normal als Tourist mit dem ESTA-Visum einreisen.
    Wuerde das also heissen, dass du quasi bezahlst um dort zu sein und zu arbeiten? Mit dem Visum wuerde dich dann die Farm bezahlen?

  21. #20
    Cats4Life
    Ich werde mir jetzt auch ein Visum besorgen (bzw. kriegs besorgt), weil ich ja danach sowieso noch rumreisen werde. Also muss ich mir da dann sowieso keine Gedanken mehr drum machen hat auch die Orga gesagt, dass das besser ist, weil man dann auch vor Ort flexibler ist

    @Candy1983 Bisher hab ich noch keine Farm gefunden, wo man nix zahlen muss. Man kriegt zwar meistens den Schlafplatz umsonst (quasi als Bezahlung), aber dann halt kein Essen oder umgekehrt. Das ganze mit Visum oder nicht Visum liegt glaub ich daran, weil das in den USA unterschiedlich abgerechnet wird ob man mit Orga oder ohne auf ner Farm arbeitet. Aber sicher bin ich mir da nicht

  22. #21
    Candy1983
    Aber wuerdest du bezahlt werden, wenn du mit Visum einreist?

    EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

    Ohhhh ich haette gleich selbst Lust auf einer Farm zu arbeiten.

  23. #22
    Cats4Life
    Naja, also ich bezahl halt bei meiner Organisation, mit der ich verreise. Dafür bekomm ich Schlafplatz, Verpflegung, Versicherung, Visum, ...

    Da hab ich mich glaub ich etwas unverständlich ausgedrückt. Ich hab gemeint, wenn du mit einer Organisation verreist, brauchst du nicht zwingend ein Visum. Würdest du aber ohne Organisation verreisen und auf der Farm irgendwelche Gegenleistungen für deine Arbeit bekommen (Schlafplatz, Essen,...) dann brauchst du auf jeden Fall ein Visum. Also man kann jetzt nicht sagen, man wird bezahlt, wenn man nem Visum einreist

  24. #23
    Candy1983
    Das scheint kompliziert.

    Ich kann mir gar nicht vorstellen, dass du nicht zwingend ein Visum brauchst, wenn du mit einer Orga zusammenarbeitest. Du koenntest also nicht laenger als 3 Monate bleiben. Oder meinst du, dass die Orga sich automatisch ums Visum kuemmert.

  25. #24
    Cats4Life
    Also sie habens mir so erklärt, dass das "normale" reisevisum reicht, wenn man mit ner Organisation verreist. Aber nachdem ich länger mit ner Beraterin gesprochen hab, haben wir uns geeinigt, dass sie vorsichtshalber das J-1-Visum für mich beantragen, weil ich ja evtl länger bleiben möchte

    P.S.: Ich übernehm für die Richtigkeit der Angaben über das Visum keine Gewähr. Kann ja auch sein, dass ich was falsch verstanden hab, aber müsste eigentlich schon alles stimmen

  26. #25
    ShiGi
    Ich kenne mich zwar mit den USA-Visa nicht aus, aber zumindest in Kanada würde ich mich nicht darauf verlassen, dass du kein Visum brauchst, wenn du mit einer Organisation einreist. Die Farmstays sind rechtlich eine Grauzone, das heißt man ist auf die Kulanz des Beamten angewiesen, wenn man für Kost und Logis arbeiten will. Und den Grenzbeamten dürfte es reichlich wenig interessieren, ob du schon 2000 Euro an eine Organisation gezahlt hast oder nicht. Arbeiten ist Arbeiten

  27. #26
    Foss
    Hallo,

    Wie das genau mit einer Orga ist, kann ich dir nicht beantworten.
    Es ist sicherlich hilfreich wenn die sich auskennen und einem helfen, da die USA sehr unterschiedliche Visum-Arten hat:

    Visum für Schiffsbesatzungen, für persönliche Assistenten, Arbeitsvisum,...

    http://www.ustraveldocs.com/at_de/at...satypeinfo.asp

    Ich würde mich auf jeden Fall zusätzlich unbedingt bei der nächsten US-Botschaft informieren zusätzlich zu der Beratung von der Orga.

    Also sie habens mir so erklärt, dass das "normale" reisevisum reicht
    Ist da das Waiver/ESTA für 3 Monate (90 Tage) gemeint? Damit würde ich aufpassen, damit ist Arbeiten und/oder Studieren verboten.

    EDIT: Hier gibts unten ne recht gute Liste: http://www.ustraveldocs.com/at_de/at-niv-typeall.asp



    LG

  28. #27
    Candy1983
    Der Beamte wird dich am Flughafen fragen, was du in den USA machst. Wenn du sagst, dass du quasi auf einer Farm arbeitest und wohnst, dann kann das schwierig werden.

  29. #28
    Cats4Life
    So. Ab jetzt gibt es definitv kein zurück mehr! Hab jetzt alles fest gebucht, Visumsfragen geklärt, Flüge gebucht und dann gehts im August los! Hab jetzt doch was in Kanada erhalten und damit geht wirklich ein absoluter Traum für mich in Erfüllung! Wollte hier nur nur nochmal vielen Dank sagen für eure Infos und ehrlichen Meinungen hat mir viel geholfen

  30. #29
    ShiGi
    Toll, das freut mich für dich Wo genau geht's denn hin?

  31. #30
    Calimero
    Kannst ja gelegentlich mal berichten wenn du dort bist! Klingt sehr spannend

Diskussion zum Thema Farmstay im Ausland Erfahrungen? im Forum Pferde Ausbildung und Reiten bzw. Hauptforum Pferde Forum:
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