Dilemma



  1. #1
    moonlit

    Dilemma


    Hallo ihr,

    Ich wende mich mit einem kleinen oder auch großen Dilemma an euch. Um meine persönliche Situation ein wenig zu erklären muss ich leider n bisi weiter ausholen, ich entschuldige mich schon mal vorab, sollte es ein Roman werden.

    Ich reite seit ca. 2 Jahren, zu Anfang hat mir eine Freundin unterricht auf ihrer Reitbeteiligung gegeben, allerdings nur 2 mal im Monat, weil es zeitlich einfach nicht besser ging. Leider hat das Pferd was wir geritten sind potential zum durchgehen und war auch sehr unausgelastet und wurde wenig bewegt, weswegen wir über Schritt und Trab nicht hinaus gekommen sind. Galoppieren haben wir uns einfach nicht getraut, eben weil er auch bei meiner sehr reiterfahrenen Freundin schon öfter durchgegangen ist. Zusätzlich habe ich wirklich eine gute Weile gebraucht bis ich den Takt im Trab gefunden habe. Nachdem sie dann die Reitbeteiligung gewechselt hatte, habe ich angefangen in einem klassischen Englischstall Unterricht zu nehmen. Allerdings hat mir dieser ganz krasse Schulbetrieb mit gefühlt 20 Leuten in der Halle etc. nicht wirklich zugesagt, auch hat mir die Pferdehaltung nicht gefallen (großteils Boxenhaltung, im Sommer tagsüber echt kleine Paddocks etc.) und ich habe dort auch nicht wirklich Anschluss gefunden. (Man sollte dazu sagen ich bin jetzt 27 Jahre alt bin^^).
    Also habe ich wieder eine andere Möglichkeit gesucht, um das reiten a) weiter zu lernen und b) die Möglichkeit dazu zu bekommen. Die hab ich dann tatsächlich auch gefunden, ein Privatstall mit 6 Pferden, wovon ich eine Stute reiten kann und mit den anderen auch Bodenarbeit mache, longiere etc. Ich fühle mich in dem Stall super wohl, komme mit der Besitzerin super aus, die arbeitet nach Natural Horsemanship. Die Besitzerin gibt mir auch Unterricht, wie ich ihn brauche, in reiten, bodenarbeit, longieren etc. Eigentlich alles super, so und jetzt kommt das große ABER: "Mein" Reitbeteiligungspony hat sich, wie sie mit einem anderem Pferd aneinander geraten ist, verletzt. Sie steht jetzt schon bestimmt 6 Wochen und darf gar nicht gearbeitet werden, der Tierarzt war jetzt nochmal da und hat geröngt. Dort kam heraus, dass sie eine Fraktur am(?) Hufbein hat und noch auf jeden Fall 3 Monate stehen muss. Und auch danach müssen ja erst Muskeln etc. wieder aufgebaut werden, bis ich wieder reiten kann.

    Jetzt steh ich ein bischen vor der Frage, was ich jetzt mache. Ich will eigentlich nicht 6 Monate gar nicht reiten, auch von der Seite her gesehen, das ich noch Anfänger bin und auch noch einiges lernen muss, da habe ich Angst, das ich wenn ich 6 Monate gar nicht reite alles wieder vergessen habe. Ein anderes Pferd in dem Stall zu reiten ist leider auf Grund meines Gewichtes nicht möglich. Da habe ich überlegt ob ich vllt woanders einfach ganz klassisch Unterricht nehmen kann (dann aber am liebsten in die Westernrichtung). So da wird jetzt aber ein wenig das Geld das Problem, ich bezahle für die RBT, Unterricht und alles 70€ im Monat, was vollkommen in Ordnung ist. Aber wenn ich zusätzlich noch woanders Unterricht nehmen will ist es eigentlich nicht drin die 70€ plus noch Unterricht woanders zu finanzieren. Mein Freund ist momentan leider arbeitslos und ich habe "nur" eine 30 Stunden Stelle. Auf der anderen Seite sehe ich auch die Besitzerin und verstehe, dass sie grade momentan wo die Maus verletzt ist und ja auch mehr Kosten (Tierarzt etc.) hat, das Geld erst recht gut gebrauchen könnte.

    An dieser Stelle danke ich jedem, der sich durch meinen Roman gekämpft hat und hoffe es hat wer einen guten Rat für mich!

    Liebe Grüße,
    Moonlit.



  2. #2
    Calimero
    Hast du denn mit der Besitzerin schon über das Thema gesprochen? Also ist ihr bewusst, dass du ungern so lange aussetzen möchtest?
    Auf der einen Seite denke ich, so dramatisch ist ein halbes Jahr Reitpause nicht, verlernen tust du ja nichts und auch die Arbeit vom Boden aus mit Pferden kann dir viel bringen. Auf der anderen Seite verstehe ich, dass du auch weiter kommen möchtest und deshalb jetzt quasi nicht wieder völlig aus der Übung kommen willst.
    Wie regelmäßig haben eure Reitstunden denn statt gefunden? Dass du die RB weiter bezahlst, wenn das Pferd verletzt ist, du aber danach wieder reiten möchtest, kann ich irgendwo verstehen, aber du musst doch keine Reitstunden zahlen, die nie statt gefunden haben...
    Könntet ihr euch vielleicht darauf einigen, dass du für die Zeit in der das Pferd verletzt ist deinen Beitrag einfach so weit reduzierst, dass du dafür eben woanders noch eine Reitstunde nehmen kannst? Du kannst ja in diesem Stall trotzdem weiter mit den Pferden arbeiten...

  3. #3
    moonlit
    Nein gesprochen haben wir noch nicht miteinander, ich will aber diese Woche definitiv mit ihr reden.

    Wir hatten schon so 1-2 Reitstunden pro Woche. Und die 70€ war eben so ein all inclusive Preis, für Reitstunden, Reitbeteiligung etc. Ich hoffe auch, dass wir uns irgendwie einigen können, das ich in der Zeit in der sie nicht reitbar ist weniger bezahle und dann wo anders Unterricht nehmen.

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