Tempo zurücknehmen, ohne Zügelgezerre!



  1. #1
    Tierfreund28

    Tempo zurücknehmen, ohne Zügelgezerre!

    Heeeey :-)
    Also mein "Problem" ist, das der Isihengst, den ich momentan in der Reitstunde reite, in den letzten Stunden das Tempo arg anzieht. Er ist ziemlich flott und so.
    Aber jetzt erst mal ein paar Infos zu ihm:
    Er ist 11 Jahre und ein Deckhengst, aber unglaublich ruhig. Benimmt sich fast wie ein Wallach Er steht auf einer riiiiiiiieeeesiegen Weide mit etwa 10-15 anderen Wallachen und einem andrem Hengst. Auf dem Hof gibt's auch noch Stuten, die stehen auf ner anderen Weide, die ebenfalls riiiiieeeesig ist. Also austoben und raufen können die da genug Er wird
    nur über Winter/Frühling geritten, da er über Sommer normal deckt (hab ihn auch jetzt nur noch für ein paar Wochen ) Deswegen hat er auch noch nicht soooo viel Reiterfahrung

    Ich reit ihn seit 3 Monaten und anfangs war er extrem ruhig und fast zu langsam Aber seit ca 3 oder 4 Wochen zieht er das Tempo extrem an. Wenn die Gruppe oder einzelne Reiter an uns vorbeitraben (ach ja, muss vllt noch dazu sagen, dass wir immer reiten dürfen, wie wir wollen, Schritt, Trab, Bahnfiguren und so) konnt ich ihn kaum im Schritt halten. Letze Stunde war es ein wenig besser, aber es waren in der Stunde auch nur wir 2, ein Wallach und nur 1 Stute. Trotzdem hat er mir vor allem am Anfang bissl zu sehr angezogen. Versteht's nicht falsch, ich hab keine Angst vor ihm oder vorm schnelltraben. Im Gegenteil, es ist sehr schön. Aber für die anderen sind wir einfach zu schnell. Und wenn die Stuten dabei sind wirds auch gefährlich, wenn wir mal aufreiten oder er ihnen hinterher rasen sollteEs ist so, das ich das Tempo nicht allein bestimm. Jedenfalls nicht immer.
    Es ist aber auch blöd. Wenn ich die zügel kurz nehm, schlägt er gegen Ende der Stunde immer mit dem Kopf, oder trabt aus Protest mal an. Wenn ich ihm mehr zügel geb, rennt er mir im schritt davon und trabt an. Ich hab keine Angst davor, aber wenn nächste stunde wieder mehr Stuten dabei sind, können wir nicht so schnell machen. Wie krieg ich ihn kontrollierter?

    Ich will nächste Stunde mit meinem Reitlehrer auf jeden Fall darüber reden, aber was denkt ihr dazu? Ganz viele Paraden geben? Hab das Gefühl das das kaum was nützt.

    Danke für eure Hilfe

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  3. #2
    SoylentGreen
    Hi,
    ich schätze, dass, wenn es erst seit einiger Zeit so ist, da ein wenig Frühlingsgefühle aufgekommen sind.
    Das Pony hat wohl seine Gedanken nicht mehr bei dir. Statt ihn zu Bremsen würde ich eher dazu übergehen, ihn vermehrt zu beschäftigen und zu fordern, damit er sich wieder auf dich konzentriert.

  4. #3
    cherry-lein
    Meiner hat das beim Spazierengehen anfangs immer gemacht. Wenn du merkst das er anfängt schneller zu werden reite eine Volte, zur Not auch mehrfach hintereinander. Ich hab das sehr konsequent durchgezogen und irgendwann wurde es meinem zu blöd und er hat das Tempo gehalten. Vielleicht hilft das bei euch ja auch.

  5. #4
    Meike1987
    Ich würde vermuten, dass Du beim ersten Mal als er ein wenig lustiger wurde, ein bisschen Bammel bekommen hast und nun immer wieder an den Zügeln ziehst und mit den Beinen klemmst, weil du befürchtest, er könnte weiter rumspinnen. Versuche mal, wenn er wieder flott trabt oder er ohne Erlaubnis anfängt zu traben an "Schritt reiten" zu denken.
    Oder du stellst dir vor wie du mit ihm auf einer wunderschönen Wiese reitest, die Vögel zwitschern, neben euch plätschert ein Bach,.... Einfach nicht ans reiten direkt denken, sondern an etwas Wunderschönes, was dich auch beruhigt. Sollte vielleicht nicht unbedingt ein Rockkonzert sein Du wirst dich bei den Gedanken ein wenig entspannen. Sollte er dennoch einem anderen Pferd zu nahe kommen, würde ich ihn auch auf einen Zirkel oder eine Volte reiten und an Schulterherein denken. Nicht dass es doch zu einer unerwünschten Situation kommt
    Da ich auch einen heißen Feger unterm Sattel habe, muss ich auch immer wieder an eine langsamere Gangart denken. Aber ich reite sie nicht, sondern bleibe im Trab/Galopp. Bei uns klappt es wunderbar.

  6. #5
    Gilay
    Hallo

    Ich würde auch viel Übergänge reiten. Je nach Ausbildungsstand oder Können des Pferdes können auch Galopp-Schritt Übergänge geritten werden. Oder auch mal aus dem Schritt angaloppieren lassen, was aber nur sinnvoll ist, wenn das Pferd die Hilfen des Reiters annimmt und nicht immer davonrennt.
    Was auch viel hilft sind Volten in den verschiedensten Größen. Mal Tour verkleinern und dann wieder vergrößern. Aber auch Seitengänge fördern ihn.

    Einfach immer beschäftigen und eventuell auch viele Bahnfiguren. Verlange auch mal Stellung von ihm und das muss nicht immer unbedingt die Innenstellung sein. Ich selber habe schon erlebt, dass Pferde die komplett überdreht waren und steif im Genick da alles andere interessanter war, mit Paraden und Wechsel zwischen Innen- und Außenstellung lockerer wurden.

    Ansonsten kann ich den Vorrednern nichts hinzufügen

    Liebe Grüße

  7. #6
    Tierfreund28
    Okay, danke für eure Hilfe Werd das nächste Stunde versuchen An alle viiieeelen Dank

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