Warnung vor Betrug - Verkauf von kranken Papageien



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    Warnung vor Betrug - Verkauf von kranken Papageien

    Ich habe Ende 05/2016 einen Dunkelroten Ara bei einem Züchter in Taucha (bei Leipzig) erworben.Dieser versicherte mir, dass das 12 Wochen alte Jungtier gesund und auf PBFD + APV (negativ) untersucht worden sei, wobei es zu Letzterem auch Zertifikate gäbe.

    Direkt nach dem Kauf und der Ankunft im neuen Heim, manifestierte sich bei der Kleinen u.a. eine stark verzögerte Kropfverdauung, wobei sie zusätzlich Federkiele verliert.
    Einige Tage später erhielt ich dann -neben dem ohne Kaufbetrag versehenen vertragsähnlichen Schreiben und dem Herkunftsnachweis, aus dem sich ein Alter von 7,5 Wochen beim Kauf herausstellte- die Gesundheitszertifikate für einen Vogel, dessen Ringnummer von der meiner Kleinen abwich.
    Dies machte mich stutzig, weswegen ich
    beim zuständigen Labor nachfragte, ob dort Proben für einen Vogel mit der Ringnummer meiner Kleinen zur Untersuchung eingereicht worden seien. Die Antwort war niederschmetternd: Die Kleine ist, anders als zuvor vom Züchter zugesichert, nicht auf APV und PBFD untersucht worden.
    Hinzu kommt, dass ich einen sehr kompetenten vogelkundigen Tierarzt aufsuchte, dem ich die Kleine vorstellte. Nachdem der TA sich ihre Röntgenbilder anschaute, sagte er mir, dass es nicht gut um die Kleine aussähe. Er stellte folgende Mängel fest: Kachexie, Apathie, Kropfdilatation, Aspergillosegranulome im Bereich der forderen Brustluftsäcke, Erweiterung des Muskel- und Drüsenmagens, Ablagerungen im Kropf, unphysiologischen Harnabsatz
    In der unter dem Mikroskop untersuchten Kotprobe fand er keine Auffälligkeiten.
    Anhand der festgestellten Situation der Kleinen, geht der TA stark von einer fortgeschrittenen Infektion mit dem Bornavirus aus.

    Der dreiste Züchter verkaufte mir somit ein krankes Tier, mit falschen/irreführenden Unterlagen und weigert sich auch noch zusätzlich den von mir in Bar geleisteten Kaufbetrag i.H.v. 1.600,00 € im Vertrag zu nennen - wovon das Finanzamt ebenfalls nicht erfreut ist!
    Entsetzt rief ich den Züchter an, teilte ihm die Diagnose vom TA mit und verlangte eine Rückabwicklung des Kaufs. Dieser wurde lautstark und ausfallend, woraufhin er einfach auflegte - somit erwies er sich als uneinsichtig.
    Ich sah keinen anderen Ausweg und zeigte den Züchter wegen Betrugs/arglistiger Täuschung an und schaltete zusätzlich einen Anwalt zur Durchsetzung meiner Ansprüche ein.

    Warum teile ich euch meine Erfahrung und das Schicksal der Kleinen mit?
    Ganz einfach: Ich möchte mich stark gegen die Zucht mit und den Verkauf von kranken Tieren machen. Hierzu benötige ich eure Hilfe bzw. Hinweise.
    Ist jemandem vielleicht dasselbe oder etwas vergleichbares bei dem Züchter in Taucha, der mit seiner Frau gemeinsame Sache macht, geschehen?
    Hat jemand einen Papageien erworben, der kurze Zeit nach dem Kauf pathologische Anzeichen aufwies oder gar verstarb?
    Falls sich jemand von diesem Sachverhalt angesprochen fühlt, möchte ich diejenige Person um eine Kontaktaufnahme bitten.
    Betrügern muss das Handwerk gelegt werden, besonders denen, die auf Kosten der Gesundheit und des Lebens anderer Wesen Geld verdienen!

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