Bisher hatte ich schöne Gruppe und nun macht 1 Vogel Probleme



  1. #1
    Loriot

    Bisher hatte ich schöne Gruppe und nun macht 1 Vogel Probleme

    Hallo liebe Wellensittichfreunde!

    Seit 3 Monaten habe ich Wellensittiche bei mir. Zuerst hatte ich 2 gekauft. Diese haben sich ganz super verstanden, ein echtes Liebespäärchen. Die beiden haben sich gegenseitig gepflegt und sind gut miteinander ausgekommen. Das war echt schön denen zuzuschauen wie sie miteinander umgingen. Dennoch dachte ich es sei besser noch
    zwei dazu zu holen, damit sie mehr zu tun haben und auch gesellschaft haben wenn ich täglich viele Stunden nicht zu Hause bin.

    Vor 4 Wochen habe ich deshalb noch 2 dazu gekauft. Auch ein Männchen und ein Weibchen. Er ist nett und versteht sich auch gut mit den beiden zuerst da gewesenen. Nun zu dem Problemfall. Sie ist eigentlich immer separat und beim Fressen vertreibt sie die anderen inzwischen, obwohl genügend Platz ist am Futtertöpfchen. Die Stimmung ist nun öfter aggressiv zwischen den Vögeln. Dies bedaure ich sehr. An verschiedenen Stellen las ich, das die Weibchen immer dominant sind. Bei dem ersten Weibchen konnte ich dies nicht beobachten. Da war es ausgeglichen und auch keine aggresiven Vorkommnisse zu sehen.

    Ich möchte die bisher gute Stimmung nicht durch diese Henner verderben lassen und überlege dieses Tier nun eventuell von den anderen zu trennen. Was haltet ihr davon oder gibt es andere Ideen und Meinungen oder Fragen?

    Grüße Florian



  2. #2
    Mariama
    Hallo Florian,

    herzlich willkommen im Forum.

    Manchmal schätzen wir Menschen die Stimmung unter unseren Vögelchen ganz anders ein als sie selbst. Was uns harmonisch erscheint, ist für sie die pure Langeweile.

    Bei deinen Wellis ist nun durch die beiden Neuen Leben in die Bude gekommen. Dazu gehören für sie auch Hennen, die alle von den Näpfen vertreiben und die Truppe gelegentlich aufmischen. In den Jahrzehnten der Wellihaltung habe ich sowas immer wieder erlebt. Auch wenn die anderen Vögel dadurch manchmal genervt sein mögen - was jetzt aber nur meine Interpretation ist - gehört auch dieser Vogel für sie in den Schwarm.

    Sie wären verunsichert, wenn ein Schwarmmitglied plötzlich weg ist, würden sie vermissen und nach ihr suchen.

    Schreib doch mal etwas mehr zu deinen Haltungsbedingungen. Haben deine Vögel ganztägigen Freiflug? Gibt es interessante Lande- und Spielplätze außerhalb des Käfigs?

    Vielleicht wird sie etwas ruhiger, wenn sie sich ausgiebig beschäftigen kann.

  3. #3
    Loriot
    Anhang 170136

    Hallo Mariama,

    danke für deine Antwort! Der Antwort habe ich ein Bild beigefügt. V.l.n.r Klaus, Hilde, Doris und Johannes, das sind meine lieben Vögelchen.
    Den meisten Tag sind sie draussen in der Küche, sitzen, spielen, singen(kreischen), schlafen, dösen und beschäftigen sich miteinader oder mit der Palme, die sie wenn ich nicht besser aufpassen ruinieren. Spielzeuge interessieren sie nicht so sehr, aber sie sitzen gerne auf den Fentergardinenstangen und fliegen dann häufig gemeinsam eine oder mehrere Runden im Zimmer herum. Die Doris und den Johannes hatte ich zuerst. Ein echtes Liebespaar, sie haben sich viel gepflegt, Dpris war beunruhigt, wenn der Johannes mal wieder irgendwohin eine Bruchlandung hingelegt hatte und haben viel geschnäbelt, ob zum Sympathieaustausch oder ab und zu auch zur gegenseitigen Fütterung weiß ich nicht für alle Fälle.

    Seit 14 Tagen ist nun der Klaus und die Doris dabei. Mir macht es Spaß die Vögel auch einfach nur zu beobachten. !4 Tage hatte ich Klaus und Doris in einem zweiten Käfig und die freien Vögel sind dann häfig zu ihnen geflogen und haben Kontakt mit ihnen aufgenommen. Als ich sie dann auch rausgelassen habe, haben der Johannes und der Klaus zuerst ein bißchen nacheinander gepickt, bis dann der Klaus anfing beim Johannes Gefiederpflege zu vollziehen. Dann war das Picken vorbei. Es war lustig für mich dies zu sehen. Hilde und Doris sitzen auch manchmal nebeneinader und "welschen" eine Weile. Ab und zu wenn alle beieinander sitzen wird auch schon mal gepickt, aber ist sicherlich auch okay. Das die Hilde nun aber häufig alle anderen vom Fressnapf vertreibt gefällt mir nicht. Zuerst ging das noch so, dass sogar alle vier aus dem Schüsselchen gleichzeitig futtern konnten und nun geht das aber nicht mehr. Heute habe ich den Johannes und die Doris aus der Hand gefüttert. Bisher ging das auch das ich bei gleichzeitig auf der Hand hatte, nun hat der Johannes aber auch schon angefangen die Doris zu vertreiben wenn er gerade futtert.

    Klar, die Vögel haben ihre eigenenes Sozialverhalten, was ich auch nicht stören möchte, aber gefallen muß es mir auch nicht, das ich bisher so viel Harmonie und Toleranz gesehen habe und nun seit Hilde mit dem Picken und Verteiben angefangen hat in der ganzen Gruppe mehr Aggressivität herrscht. Schade. Die Hilde separat füttern, wie auch immer möchte ich bisher aber auch nicht. Ich weiß nicht, wie und ob ich dieser Aggressivität entgegenwirken kann. Bissl ärgerlich bin ich nun aber schon auf die Hilde. Ansonsten geht es den Vögeln aber recht gut, meiner Einschätzung nach, nur mich stört die Veränderung nunmal ein wenig, weshalb ich mir Gedanken mache.

    Wahrscheinlich hast du recht und das legt sich mit der Zeit auch wieder. In Jahrzehnten der Wellihaltung hast du wohl fast alles auch schon miterlebt und beobachtet. Danke nochmals für deine Einschätzung. Man braucht halt ab und zu auch mal eine zweite, dritte oder vierte Meinung!!

    Schöne Grüße

    (fühle dich frei, wenn du noch mehr schreiben willst!)

  4. #4
    Mariama
    Hallo Florian,

    eine sehr hübsche Truppe sehe ich auf dem Käfig.

    Wir hatten auch mit einem Wellipaar begonnen und die von dir geschilderte Harmonie erlebt. Allerdings saßen die Beiden nach einiger Zeit wie ein altes Ehepaar nur noch leicht phlegmatisch auf ihren Sitzplätzen und unternahmen nicht viel. Sie haben sich vermutlich gelangweilt.

    Wellis sind Schwarmvögel und fühlen sich nur in einer etwas größeren Gruppe richtig wohl. Du hast in deiner Gruppe die ideale Geschlechterkonstellation und wirst dich bestimmt mit der Zeit an ein Verhalten, dass dir zwar noch nicht so gut gefällt, den Vögeln aber nichts ausmacht, gewöhnen.

    Ich möchte dir empfehlen, für jeden Vogel einen eigenen Napf in den Käfig zu hängen. Damit kannst du vermeiden, dass einer wegen Hildes Verhalten zu kurz kommt. Sie kann ja nicht überall gleichzeitig sein.

    Sehr viele Zimmerpflanzen sind übrigens giftig für Wellis. Hier kannst du nachschauen, ob deine Palme dazugehört und ggf. nach einer unbedenklichen Alternative suchen: http://www.birds-online.de/gesundhei...ftpflanzen.htm

  5. #5
    Loriot
    Hallo Mariama,

    inzwischen habe ich mich daran gewöhnt das ab und zu mal gepickt wird unter den Vögeln. Sie vertragen sich aber insgesamt sehr gut. Häufig sind sie aber nun sehr laut. Sie zwitschern, welschen und "singen" im Chor das ich mich manchmal wundere wie laut und lange es anhält.

    Einen zwieten Futternapf habe ich vor Tagen bereits aufgehängt. Danke für den Tipp! Kleine Hilfen kann man immer brauchen. Die Liste mit giftigen Pflanzen ist sehr lange. Hattest du bei den Vögeln schön mal Probleme mit giftigen Pflanzen? Ich weiß noch nicht wie meine Palme heißt, ich weiß aber das ich sie seit 25 Jahren habe, sie sehr schön gewachsen ist, von ca. 40 cm auf nun 180 cm und ich sie vor den Vögeln schützen muß. Ein Zweig ist schon ruiniert um die anderen zu erhalten habe ich nun Zaun gekauft und werde die Blätter vor den Vögeln schützen. Es sieht einfach toll aus wenn sie darauf sitzen und klettern, weshalb ich die Palme auch in diesem Zimmer mit den Vögeln lassen möchte. Heute habe ich die Palme aber aus der Küche entfernt.

    Ein Problem habe ich immer noch mit den Vögeln, sie wollen einfach kein Obst oder Salat. Trotz kleinschneiden und untermischen unter die Körner mögen sie einfach nicht was ich ihnen anbiete. Könnte es da helfen ihnen einen Tag mal nur Obst und Salat anzubieten oder sollte man das nicht machen? Ich möchte sie auf keinen Fall hungern lassen oder zu etwas zwingen was sie möchten, aber Mangelerscheinungen durch fehlende Vitamine und ähnliches möchte ich auf jeden Fall vermeiden. Man könnte auch mal Vitaminpräparate geben, aber dauerhaft sollte dies nicht so sein.

    Beo birds-online habe ich auch schon Einiges gestöbert. Ist eine gute Seite.

  6. #6
    Mariama
    Hallo Florian,

    freut mich, dass deine kleine Truppe sich gut versteht. Ihre "Gesänge" sind ein Ausdruck von Lebensfreude, die mit der Anzahl der Schwarmmitglieder zunimmt.

    Ja, die Liste der ungesunden Zimmerpflanzen ist leider so lang, dass man sich lieber die wenigen ansehen sollte, die überhaupt in Frage kommen. Wir hatten gleich alle für Wellis giftigen Pflanzen in andere Zimmer gestellt und Hibiskus und eine Bananenstaude angeschafft. Die Hibisken stehen auf dem Fensterbrett hinter der Gardine und werden ignoriert.

    Die Bananenstaude lebte leider nicht lange. Die Vögel haben sie mit Begeisterung zerlegt.

    Seitdem haben wir einen großen Vogelbaum vor dem Fenster. Dafür haben wir einen sehr großen Obstbaumast in einem Weihnachtsbaumständer fixiert und kleinere Äste angeschraubt. Unsere Wellis lieben ihren Baum. Hängt auch diverses Vogelspielzeug dran.

    Bei der Ernährung orientiere ich mich an der Nahrung, die unsere Wellis in ihrer ursprünglichen Heimat vorfinden. Obst gehört definitiv nicht dazu und macht eher fett. Die geeigneten Gemüsesorten würde ich einfach immer wieder anbieten. Irgendwann geht der mutigste deiner Vögel hin und probiert einen Happen. Dann folgen vermutlich die gefiederten Freunde.

    In Australien decken die Wellis ihren Vitamin und Mineralienbedarf aus getrockneten und frisch gekeimten Körnern. Du kannst ihnen ab und zu Keimfutter anbieten. Anleitung und Vorsichtsmaßnahmen findest du bei birds-online.
    Angehängte Grafiken Angehängte Grafiken

  7. #7
    Loriot
    Hallo Mariama,

    danke für die Fotos und deinen Bericht. Die Bilder geben mir auch einige Anregungen wie ich eventuell mit einem Bäumchen den Tierecn eine anregungsreiche Umgebung gestalten kann. Den Tipp mit der zweiten Futterstelle habe ich auch umgesetzt, das hilft sehr viel um Stress aus der Gruppe zu nehmen.

    Zu dem einen Vogel gibt es auch positives zu berichten. Inzwischen hat sich die Gruppe gut aneinader gewöhnt und die "Hilde" ist nun auch ein verträgliches Mitglied des kleinen Schwarms. Es war sehr erfreulich zu beobachten das auch sie und das zweite Männchen sich gegenseitig das Gefieder pflegen und auch sonst immer wieder rege Beschäftigung der Vögel untereinander besteht.

    Eventuell war die Ursache das sie sich etwas schwer mit der Gesllschaft der anderen Vögel getan hat weil sie vielleicht schon ein Weilchen beim Züchter alleine gewesen ist. Ich habe sie auf einer Züchterbörse gekauft. Sie war separat in einem Verkaufskäfig getrennt von einigen anderen Vögeln. Aber nun freue ich mich auch über sie, wie sie sich in den letzten Wochen entwickelt hat. Man braucht manchmal einfach ein bißchen Geduld und den Rat von Menschen die sich auskennen!!!! Danke!

    Meine Palme habe ich inzwischen von den Vögeln getrennt. Um zerstört zu werden ist sie mir einfach zu wertvoll, da ich sie vor vielen Jahren als Geschenk bekommen habe. Ich habe mich bereits mehrfach nach Ersatz umgeschaut, eventuell kaufe ich ein Apfelbäumchen. Wenn irgendwann alle Blätter weg zerbissen sein sollten oder aus natürlichen Gründen heruntergefallen sind, bleiben dann doch immer noch die Äste als Sitz- und Klettergerüst übrig.

    Die Vögelchen singen immer noch viel, teils mit oder teils ohne Radio. Da ich einen großen Teil des Tages nicht zu Hause bin, habe ich das Radio mit Zeitschaltuhr versehen, so daß keine Dauerbeschallung entsteht.

    Schon morgens machen mir die Vögelchen große Freude, wenn sie sich recken und strecken. Ich habe den Eindruck es geht ihnen insgesamt ziemlich gut. Um weitere Spielgelegenheiten werde ich mich auch noch kümmern. Es dauert immer etwas bis sie sich an neues Spielzeug gewöhnen, bzw. es verwenden, wie zum Beispiel geflochtene Kugeln, Glöckchen und Bällchen.

    Viele Grüße

  8. #8
    Mariama
    Hallo Florian,

    das ist ja eine gute Nachricht.

    Ich würde mich freuen, wenn du weiter über deine muntere Truppe berichten würdest. Das Radio brauchen deine Wellis übrigens gar nicht. Sie sorgen allein für die gemütliche Geräuschkulisse. Nur wenn ein Vögelchen mal krank werden sollte und von den Schwarmmitgliedern separiert werden muss, ist Musik sehr hilfreich, denn absolute Stille bedeutet für sie ein Gefahrensignal.

  9. #9
    Laura
    Hübsche Truppe hast du da!

    Ich habe für jeden Vogel einen eigenen Futternapf. Dass die Hennen zusammen aus einem Napf fressen ist völlig unmöglich, die Weiber sind nun mal die Herrinnen. Das ist schon ok so und hat gar nichts mit Aggression zu tun, sondern regelt einfach die Rangfolge.

    Ich habe jetzt schon ein paar Mal was von Küche gelesen, stehen deine Wellis dort?
    Die Küche ist kein geeigneter Standort für Vögel, da beim Kochen für sie giftige Dämpfe entstehen können und zu viele Gefahrenquellen beim Freiflug bestehen. Es wäre besser, wenn du sie in einem anderen Raum unterbringst.

  10. #10
    Loriot
    Hallo Mariama, hallo Laura,

    leider gibt es eine traurige Nachricht. Einer der Vögel ist vor 14 Tagen leider gestorben. Das Weibchen, das anfänglich Probleme machte ist morgens als ich den Rolladen heraufzog nach hinten gekippt und zappelte kurz weil es mit den Füßchen im Vorhang hing. Ich ging sofort dazu und wollte es befreien, sobald ich es aber in der Hand hatte war es leider tot. Das war sehr traurig, aber wenigstens ist es in meiner Hand gestorben und nicht einfach auf den Boden gefallen. Zur Ursache denke ich es hat wohl eine Darmerkrankung gehabt, denn es hatte ein paar Tage Durchfall gehabt.

    Die anderen Drei sind immer noch putzt munter. Die ersten Tage war ihnen nichts anzumerken, dann habe ich ein paar kleine Rangeleien bemerkt, wenn das alte Päärchen miteinander beschäftigt war, wollte sich der Dritte dazwischen mischen. Inzwischen beschäftigen sie sich aber abwechselnd miteinander, aber ich werde denooch die Gruppe wieder um ein zweites Weibchen vergrößern. Mir ist nur noch nicht ganz klar, ob ich den neuen Vogel dann zuerst separat in einem Käfig für ein paar Tage eingewöhnen soll, oder ob ich ihn gleich mit den anderen zusammenführen kann.

    Die Küche ist groß und die Vögel halten sich vom Kochbereich immer weit entfernt. Was da giftig sein soll ist mir nicht verständlich. Klar, Dämpfe entstehen manchmal, aber da bin ich dabei, es wird immer gelüftet, mit Fliegengitter am Fenster und andere Dämpfe als von Essen und Trinken entstehen dort nicht. Offene Lebensmittel oder Gewürze stehn nicht herum und die Vögel haben immer nur so ca. 6 Stellen an denen sie sich aufhalten, Küchenzeile und Vorratsschrank gehören nicht dazu. Zusätzlich ist die Pflege und Sauberkeit dort leichter zu bewerkstelligen, als wenn ich sie im Wohn- und Arbeitszimmer hätte. Ein völlig gefahrloses Leben gibt es nicht für meine Vögel und für mich auch nicht.

    Ich lese ständig von Dominanz der Hennen. Mir scheint eher einer der Hähne der dominierende Teil der Gruppe zu sein. Eventuell weil er einfach der mutigere bei neuen Sachen ist, aber teilweise auch häufig etwas ungeschickt. Teilweise lustig tolpatschig, aber er meistert dann doch jede Landung oder wenn es Sachen zum Spielen ausprobiert. Die Vögel sind etwas gleich alt, aber er ist etwas kräftiger als die anderen. Ich meine einfach auch Temperamentsunterschiede zu erkennen.

    Ich hatte noch keine Zeit einen vierten Vogel dazu zu holen, bin aber schon sehr gespannt wie sie dann miteinander umgehen werden. Die Doris ist eher ruhig, der Johannes ist experimentierfreudig und durchsetzungsfähig und er Klaus ist der kleine Freund vom Johannes und sehr aktiv. Zweiseitige Gefiederpflege findet zur Zeit immer mal wieder abwechselnd zwischen allen dreien statt. Häufig machen alle 3 gemeinsame Rundflüge im Zimmer, nachdem sie zuvor durch laute Rufe einander Signale gesendet haben. Die Hilde war meist etwas ruhiger hat sich weniger mit den anderen beschäftigt, war aber inzwischen doch gut integriert in die Gruppe. Es tut mir immer noch leid, das es sie nicht mehr gibt.

    Danke für die Tipps und Anregungen!

  11. #11
    Mariama
    Hallo Florian,

    mein Beileid zum Tod deiner kleinen Henne.

    Die Todesursache könnte auch der Schock gewesen sein, in der Gardine fest gehangen zu haben und sich nicht selbst befreien zu können. Schlafen deine Vögel nachts nicht im Käfig?

    Hattest du dir eigentlich schon einen Facharzt für Ziervögel in erreichbarer Nähe heraus gesucht? Mehre Tage Durchfall sollte man als Halter sehr ernst nehmen und einen wirklich vogelkundigen Tierarzt konsultieren.

    In der Küche werden alle durch Teflonbeschichtung des Kochgeschirrs entstehenden Dämpfe zur Gefahr für die Vögel. Leider starben schon ganze Minischwärme beim gemütlichen Racletteessen ihrer Federlosen.

    Ein neuer Vogel sollte unbedingt vor der Vergesellschaftung von einem Facharzt für Ziervögel auf Bakterien und Parasiten untersucht werden. Dabei werden ein Kropfabstrich und eine Kotprobe entnommen und vom Labor untersucht. Eine Untersuchung auf Trichomonaden findet sofort in der Praxis unter dem Mikroskop statt.

    Erst nachdem die Laborergebnisse eingetroffen sind und den neuen Vogel als gesund klassifizieren, darf er zu den Alteingesessenen ins Zimmer. Dort würde ich ihn zunächst einen Tag in seinem Käfig neben die anderen Vögel stellen und erst am kommenden Tag seine Tür öffnen.

    Dann können sich alle beim gemeinsamen Freiflug kennen lernen und selbst entscheiden, wann sie endgültig zusammen ziehen wollen.

  12. #12
    Loriot
    Mir ist das hier zu viel Alarmismus und Vorsichtigkeit. Wenn ich das alles beherzigen würde hätte ich ja nur noch Angst haben etwas falsch zumachen oder die Tiere unnötigen Gefahren auszusetzen. Ich mache mir ja selbst schon Gedanken darüber, ob man Tiere überhaupt zur eigenen Freude als Haustier haben sollte.

    Über Teflon habe ich nun auch nachgelesen, angeblich giftig, laut eines Gesundheitsmagazins. Laut diesem Artikel hat die Mehrheit der Amerikaner hohe Anreicherungen im Körper. Wenn ich mir deshalb Gedanken machen müßte, dann wäre es wegen meiner eigenen Gesundheit, denn schließlich werden die Partikel wohl eher dann durch das Essen in mich transportiert als in die in einigen metern Abstand stehenden Vögel. Für meiner Meinung nach übertriebene Warnungen habe ich kein Verständnis.

    Meine Küchenhaltung habe ich hier nicht zur Diskussion gestellt. Aus meiner wohlüberlegten Verantwortung heraus bleiben die Vögelchen dort. Ich sorge in meinem Rahmen dafür das sie ein schönes und gesundes Leben haben.

    Vorsorgliche Untersuchungen werde ich nicht durchführen lassen, hierfür fehlt mir die Zeit, das Geld und auch die Überzeugung das dies notwendig ist, wenn ich meine Vögel bei Züchtern oder Geschäften kaufe.

    Leider ist nun das eine Vögelchen gestorben. Die Vögel eines Freundes hatten auch schon mal Durchfall, der wieder weg ging. Wegen einer Verletzung eines Vogels war er auch mal beim Tierarzt gewesen, was ich in so einem Fall dann auch tun werde.

    Danke für Ratschläge und Hinweise!

  13. #13
    Amber
    Hallo Loriot,

    ich schließe mich den Warnungen von Laura und Mariama an.. Küchenhaltung ist für Wellensittiche nicht geeignet und das liegt nicht an übertriebener Vorsicht, sondern daran, dass Wellensittiche als Vögel eine ganz andere Atmung als wie wir Menschen oder Säugetiere haben. Sie Atmen weit häufiger ein und aus, haben logischer Weise viel kleinere Lungen und besitzen auch noch zusätzlich sogenannte Luftsäcke und sind nicht nur deswegen empfindlicher für Dämpfe, Gewürze und Hitze.

    Einen Bericht zum Thema Mensch hast du dir ja bereits durchgelesen. Für manche lässt sich das nicht so gut in Vögel einbeziehen (sind wie geschrieben, komplett anders von der Anatomie her), drum dessen währe ein Bericht dazu von einer kompetenten Info-Seite evtl. interessant für dich, denn das Thema scheint dich doch durchaus zu interessieren: http://www.birds-online.de/allgemein/raclette.htm

    Mit dem Durchfalls des Tieres deines Freundes, solltest du das nicht als Beispiel sehen.
    Wenn der Durchfall des Tieres deines Freundes wieder von selbst weg ging, lässt es darauf schließen, dass der Vogel evtl. viel Frisches gefressen hatte und der Kot durch die größere Flüssigkeitsaufnahme verändert war und nicht Krankheit bedingt.
    Du weist schließlich nicht was dein Freund an dem Tag verfüttert hat oder was mit dem Tier wirklich los war oder ob es tatsächlich richtiger Durchfall war, wie er es sagte oder ob der Kot einfach nur anders als sonst aussah.

    Durchfall ist ein ernst zunehmendes Krankheitsanzeichen, nicht nur beim Vogel, sondern auch beim Menschen. Hält er länger als ein Tag an, sollte man einen kundigen Arzt/Tierarzt aufsuchen und den Grund dafür abklären lassen, alles andere ist mit Risiken verbunden und endet im Falle bei Wellensittichen leider sehr schnell mit dem Tod des Tieres.


    Liebe Grüße
    Amber

  14. #14
    Loriot
    Den Artikel habe ich nun gelesen. Raclette habe ich, es mag 1988 gewesen sein zum letzten Mal gegessen. Im Netz steht viel oder in Bibliotheken etc. Angeblich soll in Amerika auf Mikrowellen auch schon die Warnung geschrieben worden sein, das man Kaninchen nicht zum Trocknen in das Gerät stecken soll.

    Es ärgert mich wenn ich ernsthaft gewarnt werde in meiner Küche sei es giftig für Vögel. Nach allen Informationen die ich habe kann ich es sehr gut verantworten meine Vögel in der Küche zu halten und da stört es mich wenn ich gewarnt werde und das auch noch mehrfach, es sei gefährlich meine Vögelchen dort leben zu lassen. Solche Warnungen machen ein schlechtes Gewissen und Angst. Ich finde man sollte vorsichtiger mit solchen Warnungen umgehen und sie nicht ungefragt weiterverbreiten. Das soll es nun auch gewesen sein. Ich bin an dem Forum nicht weiter interessiert.

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