Thema des Monats: Tiere und die Sommerhitze



  1. #1
    Mod-Team

    Thema des Monats: Tiere und die Sommerhitze


    Die Hitze macht Mensch und Tier jedes Jahr zu schaffen. Doch was hilft dagegen?
    Kühle Lebensmittel werden gerne gefüttert, doch führt zu viel davon zu Koliken. Und umstritten ist es auch, immerhin wird in der Wüste Tee getrunken, um den Körper selbst zum Kühlen zu bringen. Selbst kalt abspritzen soll man sich und sein Tier wegen des Kreislaufes lieber nicht. Was meint ihr dazu? Sagt ihr: Scheiß drauf, mein Hund frisst gerne mal ein Hundeeis, meine Katze gerne mal ein angefrorenes Hühnerherz?

    Und was ist mit Tieren im Auto? Besonders bei Hunden werden jeden Sommer diese Flyer verteilt, man solle den Hund nicht im Auto lassen. Macht ihr es trotzdem, wenn auch nur für ein paar Minuten im Schatten? Sorgt ihr bei längeren Fahrten irgendwie vor? Schaltet ihr die Klimaanlage an oder ist das für euch auch im Hochsommer ein No-Go?

    Was ist mit Käfigtieren in der Wohnung? Kühlt ihr deren Zimmer in irgendeiner Form oder sorgt für Luftaustausch? Manche stellen die Käfige ja auch an geöffnete Fenster oder verlegen sie direkt nach draussen in den Garten oder auf den Balkon. Im Sommer soll Zugluft ja auch egal sein, da wird man ja selbst auch nicht krank. Was haltet ihr davon?



  2. #2
    moonlit
    Hallo,

    Ich habe Frettchen und die sind was Hitze angeht schon ziemlich empfindlich wir versuchen es immer so in der Wohnung so kühl wie möglich zu halten:
    - Wir lüften spätabends bzw. Nachts die ganze Wohnung durch und machen morgens die Fenster früh genug wieder zu. Dann noch die Vorhänge zu ziehen in den Räumen wo die Sonne rein knallt (wir haben leider keine Rollos).
    - Die Frettchen bekommen einen Pool (großes Katzenklo) in dem sie baden können.
    - Wirr frieren Flaschen mit Wasser ein und legen sie in die Schlafplätze (also in die Decken).
    - Wir machen Handtücher nass und legen sie aus.
    - Sie bekommen ihr Fleisch frisch aus dem Kühlschrank, wird immer gut vertragen, schon alleine weils dann länger gut bleibt.

    Wenn ich mit den Wuseln im Sommer unterwegs bin, dann schalte ich grundsätzlich die Klimaanlage ein im Auto, genauso lass ich sie im Sommer nie im Auto, auch nicht kurz und auch nicht im Schatten, da ist mir das Risiko einfach zu hoch.

  3. #3
    demona
    Hi,

    Interessantes Thema und für mich, in bestimmten Fällen, jedes Jahr wieder ein Grund um an die Decke zu gehen.

    Aber zuerst:
    Meine eigenen Katzen Zuhause leben in derselben Wohnung wie ich also müssen sie auch mit der gleichen Hitze wie ich zurecht kommen. Wasser steht logischerweise rund um die Uhr zur Verfügung aber nichts gefrorenes oder sowas. Wenn möglich, sorge ich für Durchzug, ist aber nicht immer möglich. Also müssen sie damit klar kommen. Ich wohne direkt unterm Dach, letztes Jahr hatten wir zeitweise 30 ° in der Wohnung und über 40 ° auf dem Balkon im Schatten, und wo lagen die dummen Fellbündel? Auf dem Balkon in der prallen Sonne.

    Autofahrten mit den Katzen versuche ich bei den entsprechenden Temperaturen zu vermeiden, Tierarzttermine werden, wenn möglich, auf kühlere Tage gelegt. Im Notfall wird natürlich gefahren aber dann gleich früh um acht, dann bin ich kurz vor Neun in der Klinik und spätestens 11 wieder daheim, das geht von den Temperaturen her. Oder ich fahre in die Spätsprechstunde, also nach sechs Abends, muss halt irgendwie koordiniert werden. Größere Dinge - wie bei Jackie die Zähne - lasse ich im Herbst oder Winter machen. Das muss nicht in der größten Sommerhitze sein.

    Das Thema Hund im Auto:
    Ja, ich gestehe, mein Gassihund verbringt regelmässig Wartezeit im Auto, sowohl bei mir wie auch bei der Besitzerin. Egal ob Sommer oder Winter. Und trotz der super, duper, tollen Tabelle wie heiß es nach fünf Minuten im Auto wird, lebt sie noch weil wir sie eben nicht im geschlossenen (!) Auto in die pralle (!) Sonne stellen.

    Mittwoch muss ich wieder doppelt arbeiten, Bella kommt mit auf Arbeit und da sie sich nicht mit der Hofhündin versteht, muss sie im Auto warten. Sie sitzt im Kofferraum, Fenster sind alle offen und das DAch ist auch offen, sie hat eine SChale Wasser drin stehen und steht im Vollschatten eines Gebäudes. Und nein, da habe ich keine Bedenken, ich WEIß wie der Schatten wandert und während ich da arbeite, steht das Auto zu 100 % im Schatten. Außer das Haus bricht plötzlich ein oder die Welt dreht sich anders herum.

    Mit den entsprechenden Vorbereitungen habe ich absolut kein Problem damit Bella im Auto zu lassen, absolut nicht und ja, es ist meine bzw. die Entscheidung der Besitzerin - die darüber logischerweise informiert ist - und ich gehe jedes Jahr regelmässig an die Decke weil mich irgendwelche Passanten, die weder mich noch den Hund kennen, blöd von der Seite anrotzen. Höflich nachfragen, ok, aber dieses dumme Angerotze, was man sich teilweise gefallen lassen muss weil man es wagt den Hund im Auto zu lassen, geht mir gegen den Strich. Genau wie die teilweise hysterische Hetze, die in manchen Foren oder sozialen Netzwerken betrieben wird.

    Da wird nicht mehr differenziert ob Schatten oder Sonne, ob offenes FEnster oder nicht, ob der Hund mit Hitze klar kommt oder nicht, ob Regen oder Sonne - ja, ich wurde auch schon bei Regen blöd angerotzt weil Hund im Auto saß weil "es ist doch Sommer." -, es wird immer nur gesehen "Da sitzt im Sommer ein Hund im Auto und das ist pöhse!"

    Während der Fahrt sind logischerweise alle Fenster offen, da ich keine Klima habe und vor der Fahrt wird das Auto auch durchgelüftet. Ansonsten habe ich im Sommer immer Wasser und Napf dabei, sollte es mal ne längere Fahrt werden, würde ich halt immer mal anhalten und Hund tränken. Im Stau stand ich mit Bella noch nicht, daher weiß ich nicht, was ich da machen würde aber groß ne Wahl hab ich ja nicht. Vielleicht würde ich sie direkt nach vorne ans offene Fenster holen wenn man länger steht, also wirklich steht wegen Vollsperrung oder so, ansonsten halt Wasser in den Napf und immer ein Auge nach hinten werfen.

    Lg Demona

  4. #4
    Sowi
    Hallo,

    ich mache nichts besonderes.

    Sämtliche Tiere (Hunde, Katzen, Pferde, Hühner, Wildtiere haben freien Zugang zu Sonne oder Schatten,
    können in Gebäude (Stall oder Diele) Zugang zu den Tümpeln (wenn sie baden wollen) und zu Trinkwasser.

    Was sie draus machen, müssen sie dann selber wissen.

    Wenn ich mal einen Hund im Auto lassen muss (was sehr selten ist), parkt das Auto im Schatten
    und alle Fenster sind auf - theoretisch könnte der Hund da sogar raus springen.

    Kühle Duschen, Futter aus dem EIsfach etc. mache ich nicht - wenn das gut wäre, hätte die Natur vermutlich
    Kühlschränke hervorgebracht

    Eingesperrte Tiere und Exoten aus anderen Klimazonen habe ich aus Prinzip nicht - insofern fällt bei mir die
    Frage nach dem Umgang mit Käfigtieren flach.

    LG
    Sowi

  5. #5
    seven
    Wir versuchen, die Wohnung möglichst kühl zu halten, sprich Jalousien runter zu den jeweiligen Sonnenseiten und auch für Durchzug sorgen.
    Wir haben aber das Glück, dass unsere Wohnung (im Gegensatz zur letzten) von Natur aus nicht so wirklich schnell allzu warm wird - wenn´s draußen 30 Grad sind, sind´s drinnen immer noch 24... Letztens war´s natürlich extrem, da waren es sowohl draußen als auch drinnen trotz aller Maßnahmen 36 Grad...
    Unsere Katzen suchen sich dann schon die kühlsten Plätzchen - und wenn´s die platten Fliesen im Schatten auf der Terrasse sind da liegen sie dann mit ausgestreckten Pfoten... das kommt ja aber zum Glück wirklich nur an wenigen Tagen im Jahr vor, dass es so extrem ist, ansonsten ist es hier normalerweise maximal die besagten 24 Grad in der Wohnung...

    In der alten Wohnung war das ganz anders, das war eine Dachgeschosswohnung, ausschließlich Dachschrägen, das Ganze schlecht isoliert... Unsere Mäuse und Ratten hatten da wirklich Probleme, wenn´s so an die 38 Grad ging... In den Durchzug haben wir sie nie gestellt. Wir haben dann Glasflaschen mit kaltem Wasser in die Gehege gelegt und ständig gewechselt, den Ventilator angestellt (natürlich so, dass er nicht in die Gehege geblasen hat, sondern in die andere Richtung, aber die Raumtemperatur um wenigstens 1 Grad kühlen konnte. Eine kleine mobile Klimaanlage hatten wir auch - Stromverbrauch erwähne ich besser nicht, der Effekt war dann aber immerhin, dass mit allen Maßnahmen zusammen am Ende statt 38-40 Grad "nur noch" 33-35 Grad in der Wohnung waren...
    (Im Winter hatten wir das umgekehrte Problem, da hatten wir Mühe, die Mindesttemperatur von 20 Grad zu erreichen )
    Diese Probleme sind ja aber zum Glück jetzt alle gelöst

    LG seven

  6. #6
    Foss
    Hallo

    Wir sind meistens in den kühlen Stunden des Tages unterwegs, aber zwecks Arbeit läßt es sich nicht vermeiden, das ich auch mal zu Mittag in der prallen Sonne Gassi gehe.
    Wasser steht natürlich ständig zur Verfügung und wenn die Temperaturen zu arg klettern (35+) dann gibt es bei mir eine Dusche mit dem Wasserschlauch.
    Zudem stehen bei mir im Garten zwei Hunde-Muscheln zum Baden, die auch gerne genutzt wird und man die Hunde öfter darin einfach liegen sieht.
    Auch selbstgemachtes Eis gibt es bei uns manchmal, das kommt immer sehr gut bei beiden an und wird auch schön langsam Stück für Stück runtergeschleckt.

    Die Hunde sind jedoch sehr unterschiedlich. Während Akos auch bei 35-40 Grad rumtobt als gäbe es kein Morgen, ist Wega ab ca. 35 Grad nicht mehr zu sonderlich viel Bewegung ohne Beute animieren.

  7. #7
    Nienor
    Hey

    Wir hatten dieses Jahr ziemlich Glück mit der Hitze - oder gut gemanaged. Bisher hatten die Tiere noch nie zu heiss. Sie lagen sogar noch zu dritt in einem winzigen Haus (in das dann keine Luft mehr passte). Kann als nicht zu warm gewesen sein.

    Die Anti-Hitze-Vorbeireitungen beginnen hier bereits im Frühjahr. Wir haben eine grosse Fensterfront zum Balkon im Wohnzimmer, in dem auch die Tiere leben. Bevor ich meine Tomaten in ihre grossen Töpfe umpflanze, schliesse ich die Storren so, dass 3 von 4 Fenstern verdunkelt sind. Die Töpfe stehen dann direkt vor den Fenstern (bzw. Storren). So kann im Hochsommer dann fast kein direktes Sommenlicht auf die Fenster knallen, was den Raum erwärmen würde.
    Zusätzlich gibt es im Wohnzimmer noch ein zweites Fenster, das allerdings nur Abendsonne abbekommt. Hier hängt innen ein Rollo, dass zu 3/4 unten und blickdicht gestellt ist.
    Gelüftet wird hier am frühen Morgen kurz und nochmals am Abend. Da eine Storre vor der Balkontür ist, müssen die Zwerge nicht mal abgedeckt werden, da es nicht hineinwinden kann.
    Letztes Jahr hatte ich morgens noch feuchte Handtücher vor die Türen des Geheges gehängt. Da war es aber irgendwie wärmer als dieses Jahr.

    Zusätzlich haben die Zwerge im Sommer Fliesen im Gehege. Diese sind ja auch im Sommer recht kühl, sodass sie sich darauf legen könnten. Genauso können sie sich auf ein grosses Keramikhaus legen. Habe ich dieses Jahr aber beides noch nicht beobachtet.

    Sollte es doch mal zu warm werden, habe ich eine Metalldose, in die ich Kühlakkus lege. Die Dose kommt dann verschlossen ins Gehege. An warmen Tagen kann die Bade zusätzlich in lauwarmen Wasser nach Gemüse (vorzugsweise Mais, die Bande gönnt sich ja sonst nichts ) fischen. Das tun sie sehr gern.


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