Vergesellschaftung 2 weibchen im Außengehege



  1. #1
    _WirbelWind_

    Vergesellschaftung 2 weibchen im Außengehege

    Ich hatte vor jetzt nach langer Zeit meine Kaninchen weibchen (Beide ca. 4,5 Jahre alt) die wegen einer gefährlichen Krankheit getrennt wurden neu zu vergesellschaften,so verstehen sie sich eigentlich ganz gut die Ranghöhere berammelt,zwickt und jagt die Ranguntere zwar ein bisschen aber es ist bisher zu keinen blutigen Kämpfen gekommen,meine Frage wäre wie genau ich sie Vergesellschaften soll da
    sie draußen gehalten werden kähme theoretisch nur ein Außenfreilaufgehege in Frage (In dem Gehege befände sich dann wohl ein Häuschen mit Treppe zum Dach und eine Reufe) aber das wäre dann doch in der Nacht ziemlich gefährlich oder? Nicht nur wegen den beiden und da sie sich vielleicht in der Nacht wenn keiner aufpassen kann verletzen sondern auch wegen Katzen und Füchsen.Und nach der Vergesellschaftung wieder trennen bringt ja auch nichts.Die beiden werden nur in das Gehege gesetzt wenn ich keine Zeit mehr zum aufpassen habe,sonst würden sie die Zeit lang auf einer Wiese hoppeln können.Bevor ich sie wieder in die Ställe umqartiere habe ich gelesen das man den Stall mit essig auswaschen soll (Ist das richtig?) und das "neue Tier" zuerst in den Stall packen soll,da aber höchstwahrscheinlich nur die Ställe der beiden verbunden werden gäbe es ja keinen "neuen" wen soll ich zuerst rein packen das ranghöhere oder niedrigere Tier?Es wäre echt nett wenn jemand Ideen/Tipps hätte da ich echt Angst habe etwas falsch zu machen da die beiden mir sehr wichtig sind!



  2. #2
    Amber
    Hallo und Willkommen,

    von deinen beiden Arten der Vergesellschaftung solltest du lieber die erste Variante bevorzugen, denn die Variante erst ein Kaninchen in den einen Stall zu setzen und das andere dann im Wechsel zu wechseln ist veraltet und führt sehr oft nicht zum Erfolg.

    Hättest du die Möglichkeit mindestens 6qm dauerhaft zur Verfügung zu stellen? Draußen muss das dann auch nicht zwangsläufig stattfinden, denn das Wetter ist noch lange gut und warm, so dass die zwei jederzeit wieder raus können, wenn sich die zwei wieder geeinigt haben.
    A und O ist bei der Vergesellschaftung einfach, dass möglichst neutraler Platz dauerhaft vorhanden ist, ohne die Tiere immer wieder woanders hin zu transportieren, dass genug Hütten mit je zwei Eingängen und mehrere Futter- und Wasserstellen vorhanden sind.
    Den Rest machen dann die zwei schon von selbst. Das neutralisieren klappt übrigens mit dem Essigwasser ganz gut.

    Wie leben die zwei denn sonst normalerweise und wie sind sie zurzeit unter gebracht?


    Liebe Grüße
    Amber

  3. #3
    _WirbelWind_
    Danke erstmal für die Antwort,
    die beiden leben das ganze Jahr lang eigentlich draußen in ihren Ställen,da wir einen doppelstöckigen haben ist eine oben & eine unten,das Obergeschoss haben wir selbst gebaut und der Stall ist auch isoliert und winterfest.

    Die 6qm werde ich schon irgendwo rauschlagen können,aber wäre das nicht vielleicht sogar mehr Stress für die beiden wenn ich sie nach drinnen bringe,sie sind das ja nicht mehr gewohnt oder macht das nichts? Genug Versteckmöglichkeiten sowie Wasser und Futterstellen hätte ich ebenfalls.Falls ich sie für die Zeit reinnehme welche Raumtemperatur wäre denn besser eher warm oder kühl & wie ist das dann wieder mit dem reinsetzen nach draußen in den Stall werden die sich da eher noch mal um ihr Revier kloppen oder wie läuft das wahrscheinlich ab? & sollte ich jetzt beide gleichzeitig oder kurz nacheinander reinsetzen?

    Tut mir leid für die vielen Fragen :D
    Lg

  4. #4
    Amber
    Da die Temperaturen draußen momentan nicht viel anders ist, wie sie drinnen sind würde der Wechsel von draußen nach drinnen nicht viel aus machen. All zu lange sollten sie dann aber nicht mehr drinnen bleiben, denn sonst können sie kein ausreichendes Winterfell bilden. Ich würde drum dessen möglichst bald mit der Vergesellschaftung beginnen, wenn möglich, denn je nachdem vergehen manchmal ein paar Wochen bis frieden zwischen ihnen herrscht.

    Der Wechsel selber ist natürlich mit Stress verbunden, allerdings sollten Kaninchen die vergesellschaftet werden ohnehin gleichzeitig in ein möglichst neutrales Gehege gesetzt werden, damit keiner Revieransprüche stellen kann. Somit würde es auch stressig sein, wenn du sie draußen vergesellschaftest und macht daher keinen Unterschied, ob es nun draußen oder drinnen stattfindet.

    Ist die Vergesellschaftung dann im vergesellschaftungsgehege ganz sicher geglückt und die Tieren verstehen sich wieder, wischt man das alte Gehege möglichst gründlich mit Essigwasser aus und setzt die zwei wieder dort hin. Manchmal kommt es dann nochmal zu kämpfen, gewönlich sind sie aber wieder schnell vorbei.

    Haben Sie denn draußen, an ihrem Stall noch ein Mardersicheres Freigehege angeschlossen, in denen sie Tag und Nacht hin können?
    Je nachdem wie groß ihr Stall ist, währe der nämlich zu klein, besonders wo es demnächst es jetzt auch wieder kälter wird und es allgemein sehr wichtig ist, dass die Tiere sich bei rangordnungskämpfen ausweichen können.


    Liebe Grüße
    Amber

  5. #5
    _WirbelWind_
    Tut mir leid das solange nichts kam,
    ich hatte mich jetzt für das Außengehege entschieden und seid gestern leben die beiden nun erstmal dort,sie haben sich eigentlich auch relativ gut verstanden,haben sich halt gejagt und jeder hat mal versucht,aber außer das Fell geflogen ist geht es momentan mit den beiden,sie putzen sich auch gelegentlich und lecken gegenseitig an den Augen und Ohren,ich habe mal gelesen das das das Rangniedrige Tier bei dem höheren machen soll,aber sie machen das Gegenseitig oder das das was mit Salz zu tun haben soll?.

    Heute sind die 2 ziemlich geschafft (haben sich wahrscheinlich in der Nacht noch gekabbelt) & 1 oder beide haben leichten Durchfall,ich denke das kommt dadurch das sie sich vielleicht ein wenig überfressen haben da sie ja nun dauerhaft auf der Wiese stehen und auch durch den Stress,da sie sonst eigentlich außer das sie kaputt sind drauf sind wie immer.Ich habe heute das Futter ein bisschen reduziert und Minze in das Gehege gelegt,das sie sich nicht wieder überfressen,genug Raufutter & grün stehen ihnen ja immer zur Verfügung.

    Ihren normalen Stall werde ich die nächsten Tage auch sauber machen und dann wird erstmal eine Rampe für beide reingebaut.

    Liebe Grüße

  6. #6
    Amber
    Ich finde, dass das gut klingt.
    Wenn die beiden sich gegenseitig putzen scheinen sie sich zu mögen. Mit dem Durchfall solltest du aufpassen, wenn der etwas länger andauert, würde ich vorsichtshalber zum Arztbesuch raten. Ich vermute aber ebenfalls, dass es am Stress liegen könnte.
    Was genau fütterst du denn alles? Eigentlich können sich Kaninchen doch gar nicht überfressen? Nur bei unbekannten, sollte man meines Wissens nach aufpassen und erst ganz langsam anfüttern.

    Wie groß würde denn ihr Stall sein, in dem sie dann nach der Vergesellschaftung leben sollen?
    Der sollte nämlich dann auch nicht zu klein sein, sonst kommt es höchst wahrscheinlich wieder zum streit.


    Liebe Grüße
    Amber

  7. #7
    _WirbelWind_
    Der Durchfall war schnell wieder weg.
    Das mit dem Stall haben wir nochmal überdacht und jetzt haben wir einen gebrauchten günstig bekommen .Ich werde den dann in den nächsten Tagen fertig machen und ich denke am Wochenende sind sie soweit das sie wieder umziehen können.Ich werde an den normalen Stall den wir jetzt geholt haben eh für Tag &Nacht an das Außengehege in dem sie sich momentan befinden anschließen,dann sollte das von der Größe passen.

    Im Moment besteht ihr Futterplan aus Chicoree,Salat,wenn wir welche haben Möhre,Kräuter getrocknet,evtl. auch Himbeerblätter,Erdbeerblätter,wenige Erbsenflocken,Heu und Apfel.Das nicht alles an einem Tag (außer natürlich Heu) ich variiere sonst immer ein bisschen und momentan werde ich auch wieder ein bisschen Wiese dazu geben.

    Lg

  8. #8
    Amber
    Die käuflichen Ställe sind leider viel zu klein. Wenn die anderen beiden Ställe, die du verbinden möchtest, ebenfalls diese Ställe sind, dann sind diese auch zu klein.
    Pro Zwergkaninchen rechnet man in Außenhaltung mindestens 3qm, die sie dauerhaft zur Verfügung haben sollten. Darunter sollte es nicht fallen, da es zu wenig Platz für sie ist.

    Bei der Ernährung können Kaninchen noch einiges mehr fressen. Gerade frische Kräuter sind sehr beliebt.
    Erbsenflocken und Obst sollten sie hingegen nicht täglich bekommen und das auch nur eher wenig. Wenn du magst, kannst du ja mal hier stöbern, was sie alles noch haben dürfen: http://www.kaninchenwiese.de/ernaehrung/



    Liebe Grüße
    Amber

  9. #9
    _WirbelWind_
    Also von der Größe sollte das aufjedenfall gehen,
    die beiden sind jetzt aber in unseren alten Pavillon zurückgezogen da der geschützter ist.

    Wegen der Ernährung habe ich mir auch nochmal Gedanken gemacht und ein Saatenfutter von dem sie einmal in der Woche einen Esslöffel von bekommen werden und eine Trockenmischung selbstgetrocknet gemischt.
    Erbsenflocken und Apfel bekommen sie auch nicht so oft,Apfel eigentlich nur selten.

    Die Vergesellschaftung hat jedenfalls gut geklappt,sie putzen sich gegenseitig und legen sich auch zueinander.Sie zicken sich höchstens mal an wenn es Futter gibt oder jemand den Weg versperrt.

    Danke für den Link

    LG

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