Draussen übernachten mit Wauzi?



  1. #1
    schuhkarton

    Draussen übernachten mit Wauzi?

    Halli hallo,

    ich weiß nicht so recht... aber ich frag einfach mal xD. Ich habe nächste Woche Urlaub und ein Freund hat mir vorgeschlagen ne Wandertour mit anschließender Übernachtung im Wald zu machen (Wildcamping-Thema will ich hier nichts zu hören, ich
    weiß, dass das nicht erlaubt ist). Jetzt kam mir mit Miles natürlich direkt der Gedanke, joa mit Zelt - kein Problem.

    Jetzt will besagter Freund aber uuuuunbedingt einen Unterschlupf basteln und im freien schlafen (Kerle ) und da stellt sich mir die Frage, wird das mit Miles klappen? Also angeleint müsste ich Ihn ja definitiv schonmal lassen, oder? Hab kein Bock, dass er nachts aus irgendeinem Grund davon macht. Wobei sich ja ein Hund doch eigentlich vom Rudel nicht weg bewegt, oder? Dann nächste Frage, hat da jemand Erfahrungswerte? Muss ich auf irgendwas achten? Bekommt ein Hund das denn generell überhaupt auf die Reihe, wenn er es nicht kennt?

    Geimpft gegen alles Nötige ist er. Ich weiß garnicht, ob man sowas machen kann oO

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    Hast du schon mal einen Blick in das Praxishandbuch für Hunde geworfen? Dort steht alles Wichtige zur Auswahl, Grundausstattung, Ernährung und Pflege sowie zur Erziehung und Beschäftigung drin. Vielleicht hilft dir das ja weiter!?



  3. #2
    Foss
    Grüß dich

    In der USAm drüben bei Dad haben wir das mal ne Woche lang auf ausgeschriebenem Camping-Platz mit dem Neufundländer meines Vaters gemacht.
    Und ich muss sagen, ich fand es eigentlich sehr entspannend.
    Wir haben eine lange Laufleine zwischen drei Bäumen gespannt gehabt, die Leine war aus Stahl und in der Nacht konnte der Hund selbst entscheiden, ob er dann zu uns ins 5-Mann Zelt reimkam oder lieber draussen blieb.
    Am Abend war er drinnen und irgendwann in der Nacht ist er dann rausgewandert.

    Auch hatten wir Bodenhaken mit, die wurden fest mit einem Hammer in den Boden geschlagen und der Hund konnte sich dann in einem bestimmten Radius frei bewegen.
    Wenn wir den Platz verlassen haben, haben wir den Hund natürlich immer mitgenommen, da es dort auch Bären und Kojoten gab.

    Hier mal ein Link zu solcher Ausrüstung:
    http://www.tiierisch.de/produkte/hundeleinen/hofleine
    http://www.tiierisch.de/produkt/ausl...laufrolle-15-m

    Ob ein Hund damit klar kommt, kommt wohl auf den Hund an. Boo, der Neufundländer war das gewöhnt, der hat total Ruhe gegeben und selbst als die Kojoten herumgeschlichen sind, ist er entspannt vor dem Zelt gelegen und hat zugeschaut.
    Ich würde aber vielleicht schon mit deutlicher Streßreaktion rechnen, aber da kennst du deinen Hund sicherlich am besten.

    Natürlich gibt es auch Hunde, die sich vom Rudel entfernen. Gerade bei Hunde mit nem starken Jagdtrieb kann es gut sein, das sie einfach abhauen, und dann hat man den Salat.
    Daher würde ich auf jeden Fall den Hund immer irgendwie sichern.

    Ich wünsche deinem Freund viel Spaß beim Unterschlupfbasteln Das ist bei weitem nicht so einfach wie man glaubt. Damals im Survivalkurs im Tirol haben wir für einen 1-Mann Unterschlupf ganze 4 Stunden gebraucht.
    Habt ihr schon eine Idee, was ihr so alles mitnehmen wollt?


    LG Foss

  4. #3
    schuhkarton
    Hallo Fossi , danke für die flotte Antwort.

    Also ein Jäger ist er glücklicherweise eigentlich garnicht. Trotzdem, dass eigentlich ja Jagdhund (Border-Terrier/Pinscher) mit drinnen steckt, aber das hat er irgendwie nicht für sich entdeckt. Das mit der Laufleine wäre natürlich eine Idee. Hab eine ... ich glaube... 15-Meter-Leine? zuhause. Noch vom Abruftraining damals. Dann hab ich es zwar unter Kontrolle, aber er kann sich etwas bewegen. Tagsüber kann er ja gerne frei bleiben, insoweit kann ich ihm problemlos vertrauen, geht halt nur um die Ruhezeit nachts, wenn wir pennen. FALLS er mal rumstreunen sollte. (Und falls wir überhaupt schlafen )

    Gut Kojoten und Bären wird es hier im Taunus vermutlich eher weniger geben aber habe mir schon natürlich über andere, eventuell auch nachtaktive Tiere Gedanken gemacht. Mein Kumpel meint zwar, da müsste ich mir keine Gedanken machen, aber ich stelle mir eher die Frage, warum muss ich mir darüber keine Gedanken machen? Ich meine, wenn wir im Wald nächtigen, wird es da auch Waldbewohner geben.

  5. #4
    Foss
    Nächtliche Besucher im Taunus gibt es durchaus. Laut Google gibt es durchaus wieder Wildkatzen, den ein oder anderen Wolf und Bär.
    Ganz zu schweigen von Wildschweinen.
    Denke also, das da je nach Glück sicherlich einiges an Getier in der Nacht vorbei huscht.
    Bitte nicht vergessen, Nahrung entweder hoch auf Bäume hängen und ungefähr 20-50m vom Lager entfernt deponieren - zur eigenen Sicherheit.

  6. #5
    schuhkarton
    Das mit dem Essen ist ein guter Hinweis.

    Also das der Wolf im Taunus wieder heimisch wird, hab ich auch schon gehört. Aber BÄREN? Wow, das find ich beeindruckend. Dachte die einzigen Bären, die es hier noch gibt sind in der Fasanerie bzw. in den Zoos.

    Eigentlich ziemlich spannend das Thema.

  7. #6
    Sini
    In Deutschland sind keine Bären heimisch klick, Wölfe wurden in Hessen bisher kaum gesichtet klick und Wildschweine, Füchse ect. sind in der Regel so scheu, die würden sich niemals freiwillig einem Menschen annähern (von den Stadt-Schweinen, -Füchsen usw mal abgesehen aber die trifft man wohl nicht mitten im Taunus an).

    Solche Nahrungs-Versteckregeln sind in deutschen Wäldern unnötig. Offen rumliegen lässt man ja schon alleine zum Schutz vor Insekten sowieso nichts. Angst muß man vor den heimischen Tieren überhaupt nicht haben.
    Abgesehen von den Stechmücken, die nähern sich sehr gerne an und können einem die Nacht zum Albtraum machen, also Insektenschutzmittel nicht vergessen.

    Wir haben als Kinder und Jugendliche im Sommer im Zelt oder ganz im Freien in der Natur (Schwarzwald) übernachtet. Teilweise mit Hund. Ob man sich da auf den Hund verlassen kann, hängt vom Hund ab, wenn man sich nicht sicher ist, schadet eine lange Leine bestimmt nicht.

  8. #7
    Foss
    Offtopic:

    Danke für die Info, Sini. Dann sind meine Infos wohl veraltet. Hier in Ö haben wir durchaus noch Luchse, Wildkatzen und auch Ötscherbären (Bären rund um den Ötscher).
    Auch der eine oder andere Kojote wurde schon in Österreich gesichtet.
    Ich rate halt aufgrund diverser Erlebnisse und Erfahrungen lieber zur Vorsicht - nur zu schnell wird aus einem harmlosen Wandertag eine Verirrung im Nebel und ganze Wandergruppen stecken fest.

    Vorsorge ist besser als Nachsicht...und wenn dann was passiert, wird geheult
    Hier in Ö bei den Alpen passiert das ja regelmäßig...grade mal Tanus angesehen und das ist ja ein süßes, kleines "Hügelgebirge"

  9. #8
    schuhkarton
    Ich bin mir nicht mal sicher, ob ich den Taunus wirklich schon als Gebirge bezeichnen würde haha. Naja, aber alles gut. Man sollte das auch nicht alles zu leichtsinnig sehen von daher schon alles in Ordnung. Danke schonmal euch Zweien.

    Mal gucken ob noch weitere Leute etwas beitragen werden bin neugierig - gerade auch im Zusammenhang mit dem Hundihund.

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