Welches Haustier für Seniorin



  1. #1
    Louise Jumper

    Welches Haustier für Seniorin


    Hallo ihr Lieben

    Meine liebe Oma mag Tiere fast genauso wie und sie ist auf nem Bauernhof aufgewachsen und hatte eigentlich immer Tiere im Haus. Sei es Hund, Katzen, Vögel oder Fische. Sie lebt alleine und wünscht sich eigentlich sehr gerne ein Tier am liebsten ein Aquarium. Jedoch sagt sie immer sie sei zu alt für ein Tier und sie würde die Arbeit welches ein Tier mit sich bringe nicht mehr schaffen. Kennt ihr vielleicht Tiere die von der Haltung eher anspruchslos sind oder eventuell Fische, die man in einem Nanoaquarium halten kann und wo die Wasserwerte keine große Rolle spielen.

    Ich würde mich über eure Antworten freuen.

    LG Louise



  2. #2
    Audrey
    Hallo Louise,

    wie alt ist Deine Oma denn, und wie fit? Und v.a.: wäre jemand da, der das Tier - welches es dann auch immer wird - übernehmen würde, wenn Deine Oma z.B. ins Krankenhaus muß?

  3. #3
    Luna & Artemis
    Hallo,
    ergänzend zu Audreys Frage hätte ich noch wie oft denn jemand da wäre, der sich um das Tier sorgt, weil deine Oma ja von sich aus sagt, dass sie die Arbeit nicht schafft. Unser Verein hat auch schonmal eine Katze zu einer alten, gehbehinderten Frau vermittelt. Ich habe damals die Vorkontrolle gemacht. Die Frau betüdelt das Tier quasi nur, guckt mit der Katze fern und hat halt wieder einen Lebenspartner (war echt schlimm die VK, die Frau war allein stehend und ihre vorherige Katze war erst vor kurzem verstorben. Viele Vereine haben sofort nein gesagt, weil sie eben so alt ist und sich nicht mehr alleine um das Tier kümmern kann. Die Frau war die ganze Zeit bitterlich am weinen, weil sie so viel Angst hatte das ich auch nein sage. Hab ihr aber dann erklärt, dass wenn wir von vorneherein nein gesagt hätten, ich auch nicht zur VK gekommen wäre und ich mir quasi nur noch ein Bild davon machen möchte wie die Katze wohnt) Kurzum, auch wenn gewisse Rahmenbedingungen vielleicht nicht passten, wie eben das die Frau sich nicht alleine um die Katze kümmern kann, hätte die Katze kein schöneres Zuhause bekommen können. Nachbarn, Pfleger, Bekannte und co kümmern sich halt darum das genug essen da ist und die Klos sauber gemacht werden und geben auch notfalls mal essen (das schafft die Dame wohl noch) oder kümmern sich um die Katze wenn die Frau nicht da ist. Die Frau verwöhnt die Katze nach Strich und Faden (im positiven Sinne, hat sie mir nämlich alles ganz genau erklärt, es gäbe zwar mal Leckerchen aber sonst nur gutes Futter) von eigenes Körbchen im Bett bis Streicheleinheiten ohne Ende. Die Katze war eine kleine Einzelprinzessin, die im Rudel auf der PS total untergegangen ist, und genießt jetzt natürlich alles doppelt und dreifach. Die Frau ist überglücklich gewesen. Nach dem Gespräch hatte sie mich gefragt ob ich denn sagen dürfte, wie ich das sehe, dass wir ihr eine Katze geben. Ich hatte dann gesagt das von meiner Seite gar nichts dagegen spräche und die Katze eigentlich so gut wie ihr gehöre (sie hatte sogar schon ausgedruckte Bilder aus dem Internet von der Katze auf dem Tisch liegen, die sie während des Gesprächs immer wieder angeguckt hat), das die Frau mir nicht um den Hals gefallen ist war auch alles. Sie hat dann vor Freude so geweint und konnte gar nicht mehr reden.

  4. #4
    Audrey
    Oh Luna, da geht mir echt das Herz auf! So eine wunderschöne Geschichte! Wir haben ja auch überlegt, für meinen Papa nach dem Tod meiner Mama einen Hund zu holen - nach heute ist klar, daß es gut war daß wir das nicht getan haben (zu mir könnte er nicht wegen der Katzen, dann hätte meine Schwägerin rangemußt, die aus Bulgarien stammt und sich daher schwer tut mit Hunden - da sind das halt "Schutztiere", keine Haustiere....).

    ich bin aber auch mit einer von einer Tierschutzorga befreundet, die das auch für eine gute Idee gehalten hat! Also je nach Fitnessgrad Deiner Oma fänd ich eine pflegeleichte Einzelkatze oder einen pflegeleichten Hund auch einen besseren Gefährten, als Fische. Nur ist halt - wie man bei mir merkt - nicht garantiert, daß die pflegeleicht bleiben, deswegen sollte dann auch für die "Nachsorge" gesorgt sein. Insofern ist fast wichtiger, wozu die Bekannten, Verwandten, Nachbarn bereit sind.

  5. #5
    Louise Jumper
    Danke für euren schnellen Antworten

    Meine Oma ist 75 Jahre alt und ist geistlich noch fit und sie kann auch noch Auto fahren. Jedoch lebt sie in einer kleinen Wohnung in so einem speziellem Betreuten Wohnen wo dann für eine Katze oder einen Hund nicht genügend Platz wäre. Zudem leben wir in Luxemburg und da gibts leider keine so tollen Vereine und es wird eigentlich nur auf Profit geschaut... Also sie schauen gar nicht auf die Bedürfnisse der Leute beispielsweise in deinem Fall Luna&Artemis, wo die arme Frau die Aufmerksamkeit der Katze wirklich brauchte nein, nur ums Profit gehts, wo sie den alten Leuten noch den Rest Geld aus der Tasche ziehen ... Bei meiner Urgossoma und dem Bruder meiner Oma war das so schlimm... Ich scheiß aufs luxemburgische Gesundheitssystem.
    Sorry dass ich jetzt so vom Thema abweiche.
    Wenn sie mal krank wäre oder mal ins Krankenhaus müsste, könnte ich mich um das Tier kümmern.

    LG Louise

  6. #6
    Luna & Artemis
    Hmm okay dann ist so eine Katze wirklich nichts... Mit Aquarium stell ich mir das schwierig vor, grade Nano Becken bedürfen ja doch einiges an Pflege... Was wäre denn mit Vögeln? Ich möchte nicht denen aufschwatzen, dass sie keine Pflege benötigen. Aber die hält sich ja doch ein wenig in Grenzen. Mein Großonkel ist schwer krank, so dass sie nach dem Tod ihres Hundes keinen neuen angeschafft haben und stattdessen 2 junge Wellensittiche geholt haben. (Sie haben zwar auch eigene Wellensittiche, aber die leben draußen in einer Voliere und sind dementsprechend nicht wirklich zahm). Mein Onkel liegt meist abends auf der Couch und guckt Fernsehen und die beiden Wellensittiche fliegen dann im Wohnzimmer frei rum. Er freut sich wenn dann Sputnik und Sputnik (kreative Namenswahl ) da Flugkunststückchen vorführen oder singen, er unterhält sich auch viel mit denen. Füttern tut er die meist und meine Tante macht die dann so einmal in der Woche sauber (hauptsächlich Sand auswechseln und z.B. Sitzstangen abputzen oder Futterbehälter mal ordentlich durchspülen) und saugt alle paar Tage die Federn um den Käfig weg (hat sie sich einen kleinen Handsauger für gekauft). Vielleicht wäre das im Bereich des machbaren und evtl. könntet ihr (Familie) euch ja dann abwechseln und ihr helfen wenn der Saubermachtag ansteht.

  7. #7
    Louise Jumper
    Ja danke, das wär vielleicht ne Idee. Ich weiß nur nicht ob ihr die Idee gefallen wird. Sie hatte nämlich schon mal zwei Wellis. Weisst schon, zwei aus dem Zooladen in einem "SUPER GROSSEN" Käfig und die Tiere waren auch "SUPER" zahm... Ich glaube du verstehst mich schon. Ist das auch nicht so dass Wellis großen Lärm machen und überall hin koten, also auch beim Freiflug? Sorry ich kenn mich nicht wirklich mit Wellis aus.

    LG Louise

  8. #8
    Luna & Artemis
    Also ich hatte auch mal 2 Wellis, fand den Krach aber noch angenehm. Klar drehen die mal gerne auf und einer "muss" den anderen übertonen oder sabbeln dir dauernd dazwischen (wie kleine Kinder ), aber ist halt Leben in der Bude. Die koten natürlich auch während des Freiflugs, fand den Kot aber nie schlimm da es nur kleine schwarz-weiße Punkte in dem Sinne sind. Hab ich immer mal im vorbeigehen weg gemacht... Ist auch nicht mega viel was die da so am Tage zusammen bekommen. Ist auch nicht nass oder stinkt. Ich hatte bisher noch nie einen wirklich zahmen Wellensittich von Anfang an. Meine ersten Beiden waren leider irgendwann aufgrund von Einzelhaltung anhänglich Und mein Pärchen was ich dann noch hatte war eigentlich einigermaßen zahm nach einiger Zeit. Zumindest haben sich mich irgendwann als Kletterbaum genutzt während ich in meinem Zimmer saß und z.B. Schularbeiten gemacht habe. Die Wellis in der Voliere von meiner Verwandschaft ist auch nicht zahm, es "kümmert" sich aber auch niemand darum das zu ändern. Sind halt reine Beobachtungstiere, die auch außer beim füttern und sauber machen keinen großen Menschenkontakt haben. Morgens sitzt halt mein Onkel bei Ihnen und hört Radio und guckt sich die Wellis an aber sonst können die machen was sie wollen, Sputnik und Sputnik sind da eine ganz andere Nummer da diese in der Wohnung stehen und viel öfter Menschenkontakt haben. Sie stehen im Esszimmer und steuern auch direkt beim Freiflug das Wohnzimmer an und sind in der Nähe dann von Tante und Onkel und holen sich so zusätzliche Bespassung (bzw. wissen sie ganz genau das da auch Leckerlies wie Obst und co für sie mal abfällt )

  9. #9
    Marrkus
    In einem Nanoaquarium kann man keine Fische halten. Allerdings: Wo ist das Problem, wenn sie sich ein Aquarium mit 60, 80 oder 120 Litern kauft? Bei einem geringen Fischbesatz ist dann die Pflege auch nicht mehr so aufwendig.

  10. #10
    Louise Jumper
    Hallo Marrkus,

    Danke für deine Antwort. Leider ist das Problem bei einem grösseren Aquarium, dass man bei dem Teilwasserwechsel schwere Wassereimer tragen muss und das ist ihr auch nur schwer zumutbar. Ok es gibt auch so spezielle Schläuche wo das Wasser dann sofort in den Abfluss läuft und man das Aqua sofort aus dem Hahn wieder auffüllen kann. Ich hoffe du weißt was ich meine. Ein weites Problem sind auch die Wasserwerte, da die oft nicht gut sind und dann muss mann wieder hier und da irgendetwas machen. Oder kennst du eventuell eher anspruchslose Fische wo die Wasserwerte keine große Rolle spielen.

    LG Louise

  11. #11
    Marrkus
    Also die Wasserwerte sollten bei einem gut eingefahrenen Aquarium stabil bleiben. Oder was genau ist bei euch das Problem? Also welche Wasserwerte schwanken da sehr stark? Schlechte Wasserwerte gibt es in dem Sinne nicht. Das passiert nur, wenn das Becken überdüngt wird oder zu viele Fische drinnen sind.

    Wegen dem Wasserwechsel hätte ich jetzt auch solch einen Schlauch vorgeschlagen.

  12. #12
    Anette_Heine23
    Hallo Louise (:

    Ich denke auch, dass das Alter eine Rolle spielen könnte. Trotzdem würde ich eher dazu tendieren, dass Katzen eher zu älteren Leuten passen würde, da sie leichter zu pflegen sind und man auch kaum ausgehen muss mit ihnen wie bei Hunden. Ich sage das, weil meine Oma selber 2 Katzen hat und sie beide sehr pflegeleicht sind.
    Natürlich kommt es auch auf die Person und die Einstellung zu Tieren an

    Liebe Grüße


    Annette

  13. #13
    Mariama
    Hallo Louise,

    Wellensittiche würde ich auch für überhaupt nicht geeignet halten, weil deine Oma unter den gegebenen Umständen ihren Bedürfnissen nicht gerecht werden könnte.

    Wichtig wäre ja auch besonders die Betreuung des Tieres im Krankheitsfall deiner Oma oder schlimmstenfalls die Übernahme, falls das Tier sie überleben sollte.

    Scheinbar wärst du dann Diejenige? Welche Tierart würde denn sowohl deiner Oma als auch dir zusagen? Mehr als ein Tier käme wohl aus Platzgründen nicht in Frage?

  14. #14
    Louise Jumper
    Hallo,
    Ich würd auch sagen, dass eine Katze für eine ältere Dame eine gute Gesellschaft wäre und auch besser als was anderes aber das Problem liegt bei der Wohnung welche auch nur 80 qm hat was ich für eine Wohnungskatze zu wenig finde. Sie hat auch sonst keine Möglichkeit das Tierchen raus zu lassen.
    Wenn irgendetwas sein sollte würde ich mich natürlich um das Tier kümmern. Welches Tier sie am liebsten haben würde kann ich nicht genau sagen.

    LG Louise

  15. #15
    Luna & Artemis
    Man darf aber den Pflegeaufwand einer Katze nicht unterschätzen. Die Frau in dem von mir oben genannten Fall hat täglich Besuch über mehrere Stunden und hat jemanden zur Not der Tag und Nacht bereit wäre in eine Tierklinik zu fahren im Notfall (der Kontakt ist damals über eine Bekannte von mir Zustande gekommen, die mir eben von der Frau erzählt hat und ob ich nicht wüsste ob unser Verein eine Katze hätte die passt. Die Bekannte geht öfters für die Frau einkaufen, ist auch so mal da und von ihr weiß ich das sobald das Telefon geht sie die Katze auch holen würde, sie wäre auch bereit gewesen ca 280km weit zu fahren um die Katze von der Pflegestelle abzuholen und wieder 280km zurück zubringen). "Mein" Verein hat viele Pflegestellen und auch viel Kontakt zu anderen Vereinen, in der Regel konnte bisher jeder Katzenwunsch erfüllt werden. Meist ist es ja ein junges Katzenpärchen oder eben eine neue 2. Katze. Wäre aber in dem Fall nicht grade die Katze da gewesen hätten wir für so einen speziellen Fall wo eine Katze alleine zu einer alten Frau soll, die jetzt sich auch nicht groß mehr mit dem Tier beschäftigen kann (wenn ich hier meine Mini Tiger beachte, die würden mir nach einem Tag Fernseh gucken und chillen die Wohnung vor langeweile auseinander nehmen) außer eben schmusen und Fernseh gucken hätten wir auch schlichtweg keine Katze gehabt, die das auf Dauer glücklich gemacht hätte. Ich bin momentan beweglich durch meinen Bauchbewohner eingeschränkt, muss Ruhe halten und ich bin ziemlich dankbar das mein Freund die Katzen zu 99% derzeit übernimmt. Wir füttern derzeit 2-3 täglich, 2x täglich Katzenklos, dann wollen die Bespaßung, hier zwickt was da zwackt was. Egal ob jetzt eine oder 5 Katzen, mir wäre das momentan alleine viel zu viel.

    Auch sind Katzen keine Einzelgänger. Wir nehmen ja auch Katzen auf und immer wieder hören wir "Den können sie nicht mit anderen Katzen zusammen packen, der kennt die nicht und mag die nicht", meist sind die das, die direkt nach der Quarantäne sofort Kontakt zu anderen Katzen suchen. Die Einzelfälle sind wirklich an einer Hand abzuzählen die auf Dauer so unglücklich mit anderen Katzen sind. Hab selber eine Katze von einer alten Frau aufgenommen, es hieß immer das Tier könne nicht mit anderen Katzen und würde hauen und beißen. Gut, andere Katzen sind so eine Sache... Solange sie der Boss ist und die anderen nach der Pfeife tanzen ist alles okay, dann dürfen die auch neben ihr liegen, fressen, spielen. Aber seitdem die wirklich wieder beschäftigt wird, kein hauen und beißen mehr gegenüber Menschen. Die hat schlichtweg all die Jahre Artgenossen vermisst und hat dann kätzisches Spielverhalten auf den Menschen übertragen. Inzwischen hat sie gelernt das wir keine Artgenossen sind und wir auch in dem Sinne nicht mit ihr raufen. Die 80qm finde ich für Wohnungshaltung nicht problematisch.

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