Wie kann ich meine Eltern zu einem Hund überreden ?



  1. #1
    supernatural001

    Wie kann ich meine Eltern zu einem Hund überreden ?

    Also erstmal ich bin 13 und liebe Tiere. Ich habe zuerst meine Eltern zu einer Katze überredet. Jetzt ist unser Kater fast 7 Jahre alt. Meine Oma hab ich auch noch einen Toy Terrier eingeredet und der ist jetzt 5 Jahre alt. Aber ich will so unbedingt einen großen Hund bzw. einen Schäferhund oder einen Border Collie. Wir leben in einer großen Wohnung und in einer ruhigen Gegend. In der nähe sind viele große Wiesen und Felder. Ich weiß es gibt viele die fragen wie man die Eltern überreden kann aber ich brauche eine gute Lösung und Ideen weil ich einen etwas anderen Fall hab. Ich habe schon mit meinen Eltern darüber gesprochen, ich habe ihnen Vor- und Nachteile genannt aber bei den Nachteilen hab ich Lösungen vorgestellt. Trotzdem sind meine Eltern strikt dagegen. Wenn ich das Thema anspreche blocken sie nur
    noch ab. Meine Mutter sagt dauernd das sie groß werden und stinken. Mein Vater hat dazu noch eine Allergie gegen Tiere obwohl wir einen Kater haben. Die Allergie ist nicht sehr schlimm und deswegen behalten wir unseren dicken Kater aber ich habe mich informiert und es gibt Tabletten die man regelmäßig einnehmen muss. Ich dachte mir das ich meinen Vater zu den Tabletten überrede 1. weil ich meinen Kater nicht verlieren will und 2. weil sie dann vielleicht doch ja sagen. Aber meine Mutter denkt nicht gut drüber. Ich kann nicht aufhören an Hunde zu denken. Ich vermute auch das meine Mutter nicht einverstanden ist weil meine Eltern früher(bevor mein Bruder und ich auf die Welt gekommen sind) einen Hund hatten. Meine Mutter hat ihn weggegebn weil er agressiv war und viel zu viel kaputt gemacht hat. Dann hat sie meinem Vater erzählt das der Hund verschwunden ist und er hat überall nach dem Hund gesucht. Bis meine Mutter ihm die Wahrheit gesagt hat, danach war er lange traurig. Na ja aufjedenfall muss ich theoretisch nur meine Mutter überreden da mein Vater Hunde genauso sehr wie ich liebt. Ich bin mir natürlich über die Kosten bewusst und dass ein großer Hund viel Auslauf braucht. Ich würde dafür bevor ich zur Schule, gehe mit dem Hund raus gehen und Mittags kann ich dann um die 1-2 Stunden (oder länger) mit dem Hund raus. Das wäre kein Problem. Abends würde wahrscheinlich mein Bruder mit dem Hund gehen. Uund würde ich mich auf jedenfall mit dem Hund beschäftigen. Wenn wir in den Urlaub fahren würden wir den Hund mitnehmen. Meinen Bruder hab ich schon damit angesteckt Da mein Kater schon an Hunde gewöhnt ist (durch den Hund meiner Oma und den von meinem Onkel), hat er kein problem mit Hunden. Wenn mein Onkel mit seinem Hund kommt (deutscher Schäferhund) dann ist es meinem ihm egal. Eigentlich ist immer jemand zu Hause und wenn nicht dann dauert es 1-2 Sunden bis wieder jemand da ist. Im schlimmsten Fall kann meine Oma auf den Hund aufpassen da sie nur 5 min. von uns entfernt wohnt, sie würde sowas auch machen da ich sie schon gefragt hab. Mein Onkel hatte 2 Hunde die leider verstorben sind und jetzt hat er wieder 2. Deswegen bin ich sehr an Hunde gewöhnt und kenne mich schon aus. Ich hoffe ihr könnt mir helfen und versucht nicht mir es raus zu reden weil es nichts bringt. Ich bin bei solchen Themas wirklich sehr stur und sowas kommt nicht mehr aus meinen Kopf!!! Danke schonmal im vorraus!



  2. #2
    ondra2002ch
    hallo, überreden wollen bringt schon mal gar nichts. Du musst deine Eltern/Mutter ÜBERZEUGEN. Du weisst was auf dich zukommen würde, das ist sehr gut. Du scheinst dich sehr gut informiert zu haben aber ich weiss dass alles nicht ganz so leicht ist wie du dir vorstellst. 1-2 Stunden, gut aber du weisst dass dies auch sein muss wenns regnet und schneit. Und wenn die Sonne runter brennt wie die letzten Tage dann muss der lange Spaziertag auf den Abend verlegt werden oder früh morgens. Ich weiss von meinen Kindern her dass es sehr viel von einem Kind/Jugendlichen abverlangt tagein tagaus die Verantwortung für ein Tier zu tragen. Es wäre von Vorteil wenn deine Eltern 100% hinter dir stehen und dir helfen weil, wie schon erwähnt, sehr viel auf dich zukommt. Ich wünsche dir alles Gute und viel Glück bei deinem Vorhaben, ondra


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  3. #3
    phonixx
    Ich muss vorab sagen das ich es verantwortungslos finde dem Vater Tabletten zuzumuten, geschweige denn bei einer Tierhaarallergie, dies kann sehr gefährlich sein. An deiner selbsternannten Sturheit, sehe ich leider noch die Unreife für einen Hund. Schon allein wie oben gesagt das mit deinem Vater ist sehr egoistisch.
    Deine Mutter sagte ja schon das sie dagegen ist, das solltest du akzeptieren. Dein Leben wird sich noch sehr ändern, Schule/ Beruf etc. Da bleibt oft keine Zeit mehr für einen Hund.
    Und kosten tut es auch einiges.
    Wenn du sehr an dem Wunsch hängst, dann hole dir einen wenn du auf eigenen Beinen stehst.
    Als Kind ist es leicht gesagt oder gewünscht, aber wieviel Geld und Arbeit dahintersteht wird oft übersehen.

    LG phonixx


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    EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

    Ich weiß selbst wie das ist , habe auch Kinder mit Wünschen . Aber die Verantwortung wird oft falsch eingeschätzt in deinem Alter. Sorry das ich das so direkt schreibe.

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  4. #4
    Missymannmensch
    Muss zudem mal klugscheissern.
    Katzen gehören nicht alleine gehalten, mit prozentual geringen Ausnahmen.

  5. #5
    ondra2002ch
    Katzen sind im Gegensatz zu Hunden KEINE Rudeltiete. Sie gehen sich lieber aus dem Weg wie die Wildkatze, die findet man nie in einer Grupppe

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  6. #6
    Son-Gohan
    Zitat Zitat von ondra2002ch Beitrag anzeigen
    Katzen sind im Gegensatz zu Hunden KEINE Rudeltiete. Sie gehen sich lieber aus dem Weg wie die Wildkatze, die findet man nie in einer Grupppe Gesendet von meinem SM-A500FU mit Tapatalk
    Katzen sind KEINE Einzelgänger! Informier dich erstmal, bevor du hier falsche Infos verbereitest. Du kannst eine wild lebende Art nicht mit einem Haustier vergleichen oO

  7. #7
    Michse89
    Offtopic:

    eieiei. ... liebe ondra informiere dich bitte über die korrekte Haltung von Katzen. Diese leben gewiss nicht gerne alleine. Katzen sind Einzel Jäger aber keine Gänger. Schau dir doch mal den Katzen schmuse thread an, dort kannst du sehr schön erkennen wie Katzen die Gesellschaft benötigen und mögen

  8. #8
    Luna & Artemis
    Offtopic:

    Sie gehen sich lieber aus dem Weg wie die Wildkatze, die findet man nie in einer Grupppe
    Krokodile gehen sich auch lieber aus dem Weg, haben aber genau wie die Wildkatze nichts mit unserer Hauskatze groß zu tun, außer das sich letztere einen Namen teilt. Unsere Hauskatze stammt von der ägyptischen Falbkatze ab, die schon damals in losen Verbänden (das was man Zuhause hat, wenn man mehrere Katzen hat ist meist ein loser Verband) zusammengelebt hat. Sie sind keine Rudeltiere wie z.B. der Hund/ Wolf und keine Tier hat eine besondere Funktion in dem Verband. Es wird z.B. auch nicht zusammen gejagt, sie sind deswegen Einzeljäger aber keine Einzelgänger. Es gibt lediglich dominantere Tiere die einige "unterbuttern", trotzdem gibt es keine (wie beim Hund/ Wolf) Rangfolge innerhalb eines Rudels *genug geklugscheißert*


    Die Frage ist: warum genau brauchst du einen großen Hund? Ich lese aus deinem Text höchstens raus das du einen großen Hund brauchst, weil es schonmal ganz früher einen gegeben hatte und weil du ja schon einen kleinen Hund und Katze hast. Was ist denn mit den Beiden? Auch mit Katzen kann man sich toll beschäftigen (Clicker Training und co) oder zuersteinmal die richtigen Bedürfnisse herstellen (2. Katze). Ich finde eine Katze alleine auch immer ziemlich langweilig. Ist es ein Freigänger kommt sie meist nur kurz zum Futtern oder schlafen heim, ist es eine Wohnungskatze vegetieren die meist zwischen Fressnapf und Katzenklo vor sich her, weil Ihnen eh langweilig ist ohne Spielpartner und co. Seitdem ich hier meine Katzen und PS Katzen rumflitzen hab, brauch ich keinen Fernseher mehr... Bester Hollywood Streifen überhaupt, immer irgendwo Action.

    Auch hast du ja schon einen Hund. Auch ein kleiner Hund ist ein Hund, auch ein Toy Terrier will Beschäftigung und Auslauf. Du hast ja selber geschrieben, dass du deine Oma den Toy Terrier eingeredet hast. Ich nehme mal an eingeredet in dem Sinne, dass du gerne einen hättest und du dann auch mit ihm rausgehst, nur deine Eltern dir keinen erlauben. Schnapp dir den doch und geh mit dem raus. Bring dem Tricks bei, macht irgendwelche lustigen Kurse in Hundeschulen mit (gibt da einiges wie Dog Dancing, verschiedene Schnüffelsachen und co) oder wenn es irgendwo an der Erziehung noch hapert arbeite mit ihm dran. Ich kenns ja von mir früher, wollte erst einen 2. Wellensittich, den auch bekommen, dann brauchte ich ganz lebensnotwendig 2 Kaninchen - bekommen - dann noch ein 3. Kaninchen, ja ok mit ganz viel Augen zudrücken. Dann wollte ich noch Meerschweinchen und was nicht alles, joa blöd nur das ich schon mehr als genug ausgelastet war und meine Eltern keine Lust auf "eigene Tiere" hatten. Kümmer dich erstmal um euren Terrier und Kater (in Zukunft dann hoffentlich in 2facher Ausführung), dann sehen ja deine Eltern wie ernst du es mit dem Schäferhund meinst und du ob du dann nicht schon zu sehr ausgelastet bist

  9. #9
    Maravilla
    Hallo,

    ich frage mal ganz frech: Und dann, wie weiter?

    Nehmen wir an, du hast den großen Hund bekommen. Die Schule fängt in der Regel gegen 8 Uhr an (zumindest zu meinen Zeiten war das mit der ersten Stunde so). Davor willst du noch 1h spazieren gehen? Im Winter, bei Dunkelheit, ggf. Glätte? Du meinst, mittags 1-2h rausgehen zu können. Ich weiß nicht, welchen Schulabschluss du anstrebst. Ich erinnere mich daran, irgendwann nicht mehr vor 14 Uhr nach Hause gekommen zu sein, später wurde es 15 oder sogar 17 Uhr. Es gibt zwar mitunter Freistunden, aber je nach Länge des Schulweges reichen die nicht und mit deinen Freunden willst du dich vllt. auch in der Zeit unterhalten. Nachmittags haben irgendwann andere Dinge Priorität.

    Ich war 14 als wir unseren Hund bekamen. Natürlich wollte ich ihn haben (ich habe allerdings nicht mit allen Mitteln versucht, meine Eltern in die Richtung zu bekommen). Wir hatten davor auch einige Male einen Pflegehund als Urlaubsbetreuung bei uns. Trotzdem war ich froh, dass mein Vater in der Zeit schon nicht mehr gearbeitet hat. So war der Hund nicht stundenlang alleine, so musste ich nicht jeden Tag vor der Schule noch eine Stunde raus, so musste ich mir nicht in der Mittagszeit Gedanken darüber machen, dass der Hund vllt. mal raus müsste und so konnte ich mich auch nachmittags uneingeschränkt auf meine Hausaufgaben etc. konzentrieren. Das soll nicht heißen, ich hätte mich nie gekümmert, aber der Druck, morgens, mittags und abends raus zu müssen, JEDEN TAG und bei jedem Wetter, fiel dadurch weg.
    Mein Vater war ursprünglich derjenige, der keinen Hund wollte. Letztlich war er die Hauptbezugsperson und hat die Kleine lieben gelernt. Das war auch gut so, denn ich wurde älter. Ich wollte im Ausland studieren, ich wollte reisen, ich habe einige Zeit im Ausland gearbeitet. Der Hund war 8 Monate alt, als wir ihn geholt haben. Er war knapp 14, als wir ihn einschläfern lassen mussten. Da war ich 27. Und ich hatte Sachen erlebt, die ich, hätte ich die alleinige Verantwortung gehabt, nie hätte machen können.
    Natürlich hatte ich mir als Teenager in deinem Alter auch hohe Ziele gesteckt, worum ich mich in Sachen Hund alles kümmern wollte. Aber es gibt Dinge, die konnte ich damals weder abschätzen noch noch hätte ich sie ändern können. Ich bin letztlich meinem Vater total dankbar, dass er sich hauptverantwortlich um das Tier gekümmert hat, obwohl er anfangs wirklich nicht so richtig wollte.

    Deshalb meine Frage: Warum muss es ein Hund, dazu noch ein großer Hund sein? Und wenn du ihn dann hättest (ein Hauptreiz also schon mal weg wäre), was wäre dann der nächste Wunsch? Ein eigenes Pferd?

    Gruß
    Maravilla

  10. #10
    Kiwi
    Offtopic:

    Zitat Zitat von ondra2002ch Beitrag anzeigen
    Katzen sind im Gegensatz zu Hunden KEINE Rudeltiete. Sie gehen sich lieber aus dem Weg wie die Wildkatze, die findet man nie in einer Grupppe

    Gesendet von meinem SM-A500FU mit Tapatalk
    Dann stimmt mit meinen Katzen glaube ich irgendwas nicht
    Versteckter Text: Anzeigen




    Supernatural, ich muss leider auch den anderen Recht geben. Du allein kannst nicht die Verantwortung für den Hund ganz allein übernehmen. Außerdem sollte er doch ein Familienmitglied sein und so sollte auch die ganze Familie dafür sein. Wenn deine Mutter bereits einen Hund hatte, kann sie ja sicherlich gut abschätzen, was das alles mit sich bringt und sie ist dagegen. Was ist denn, wenn der Hund wieder aggressiv wird oder zerstörerisch?
    Du bist jetzt 13, genieß deine Jugend, such dir vielleicht einen Gassi-Geh-Hund und wenn du alt genug bist, kannst du dir deinen eigenen holen.

  11. #11
    Keisuke
    Darf ich fragen, warum du unbedingt einen großen hund willst ?? Also was stellst du dir vor, wie willst du ihn auslasten, wie soll der Alltag aussehen (auch im Winter)??

    Erstmal kann ich auch nur sagen, dass es unfair ist deinen Vater dazu bringen zu wollen, Tabletten zu nehmen. Es ist seine Gesundheit. Tabletten haben oft Nebenwirkungen und da sollte jeder Mensch selbst entscheiden, ob er mit diesen Leben kann oder nicht.
    Außerdem kann ein Teenager weder entscheiden wo die Familie den Urlaub verbringt (nicht jede Reise ist so einfach mit Hund möglich) und wieviel Geld die Familie wofür zu Verfügung hat.

    Mit 13 wollte ich auch ganz unbedingt einen Border Collie. Ich hielt mich für erwachsen und gut informiert, versicherte auch alles zu übernehmen und wollte meine Eltern überreden. Die stellten sich stur.
    Inzwischen weiß ich, dass das richtig war.
    So gut informiert wie ich dachte, war ich nicht - ich hatte damals keine Ahnung, was auf mich zugekommen wäre. Es wäre sicherlich ziemlich schwer gewesen damit allein klar zu kommen.

    Außerdem hätte es wohl nur Streit gegeben. Ich meine: Hundeliebhaber stören sich nicht an Kleinigkeiten, Menschen die eigentlich keinen Hund wollen schon. Da wird aus ein paar Haarbüscheln schnell ein riesen Streit. Deine Mutter denkt, die würden stinken? Dann stinken sie für sie auch - da muss der Hund nur mal einen Pups lassen - oder es gibt Streit, weil du doch mal nicht morgens mit dem Hund gehen willst.
    Deine Berichte weisen leider darauf hin, dass dir Tiere schnell langweilig werden - oder warum gehst du nicht einfach mit dem Hund deiner Oma Spazieren und spielen, wenn sie doch so nah wohnt? Immerhin hast du ihr den Hund doch aufgequatscht?

    Und: Am Ende sind deine Eltern verantwortlich für das Tier. Sie müssen dich zur Hundeschule fahren, zum Tierarzt und da auch die Rechnung bezahlen. Sie müssen das Futter besorgen, evtl. kaputte Möbel austauschen usw.
    Sie müssen Gassi gehen, wenn du doch keine Lust hast oder auf Klassenfahrt bist oder länger in der Schule hockst. Sie sind verantwortlich, wenn der Schäferhund sich von der Leine reißt und irgendwas dummes anstellt.

    Deine Eltern sagen nein und das aus guten Gründen. Da kannst du nix machen.

  12. #12
    Dondon96
    Ich muss mich da meinen Vorrednern anschließen.
    Vor 7 Jahren war ich genau in deiner Situation und ich bim heilfroh, dass meine Eltern mir damals keinen Hund erlaubt haben!

    Was genau bewegt dich denn zu einem großen Hund? Ist es rein die Optik? Und warum ausgerechnet ein Border oder ein Schäfer?

    Ich weiß, das hört man extrem ungern, aber du bist schlichtweg zu jung für einen Hund.
    Klar sagt dein Bruder jetzt, dass er abends immer Gassi geht. Aber das kann nach 2 Wochen auch ganz anders aussehen. Wie alt ist denn dein Bruder?

    Ich habe damals selbst gesagt, dass ich jeden morgen aufstehe und mit dem Hund spazieren gehe aber seien wir mal ehrlich: es nervt, wenn um 6 der Wecker klingelt, es draußen in Strömen regnet und einfach eiskalt ist .
    Bei mir hat die Schule um halb 8 begonnen, um 7 musste ich aus dem Haus. Nach kurzer Zeit hat meine Mutter mir bis auf einige Ausnahmen die Morgenrunde abgenommen. Meist bin ich nocht vor 16:30 zuhause gewesen. Im Winter dämmert es da bereits. Und selbst wenn ich meine Schulsachen weggelegt und direkt die Hundeleine geschnappt habe: es war dunkel, bis ich wirklich spazieren gehen konnte. Im dunkeln allein im Wald fand ich immer nicht sonderlich prickelnd, meist hat meine Mutter mich auch hier begleitet.

    Meine Situation war im Grund ähnlich wie deine. Mein Vater (starker!) Allergiker, meine Mutter mochte keinen Hund (Arbeit, Dreck, Geruch, Haare,...) und mein kleiner Bruder hat versprochen mir zu helfen.
    Da das etwas ins OT geht, dich aber meine Geschichte, wie ich zu meinen Hunden kam und wie es heute aussieht, interessieren könnte mal im versteckten Text .


    Versteckter Text: Anzeigen

    Wie du habe ich mir Jahrelang einen Hund gewünscht, hin und wieder auf diversen Plattformen gesucht, ob es einen passenden Hund gibt und so weiter.
    Immer wieder meine Eltern darauf angesprochen und nach allergikerfreundlichen Rassen gesucht.
    Achtung: Hypoallergen ist ein Mythos!
    Über eine Internetseite habe ich eine Spanische Wasserhündin entdeckt und "nur mal schauen" war angesagt, denn vorher hatte mein Vater schon bemerkt, dass er auf den Spanischen Mix meines Cousins nicht so krass reagiert, wie auf meine Goldie Gassihündin.
    Leider hatte die Hündin zu diesem Zeitpunkt schon Interessenten, doch uns wurde gesagt, dass bald Hunde aus Ungarn kommen würden, die wohl auch allergikerfreundlich wären.
    Zuhause direkt mal google befragt, was das denn für Hunde waren: der Puli .
    Und eine Freundin fand dann die Anzeige von Milow. Ein Puli aus Ungarn, dort von der Straße gesammelt und nun auf der Suche nach einem Zuhause.
    Es war nicht nur für mich Liebe auf den ersten Blick, sondern auch für die restliche Familie.
    Ich habe eine ganze Weile später meine Mutter gefragt, warum sie damals die Anfrage mit mir an die Orga schrieb, obwohl sie zuvor noch immer gegen einen Hund war. Sie weiß es bis heute nicht, aber nach wenigen Tagen stand fest: Milow zieht ein.
    Als Milow dann kam war meine Mutter verliebt, mein Vater reagierte nicht allergisch und mein kleiner Bruder hatte nach wenigen Gassirunden keine Lust mehr .
    Meine ganzen Versprechungen und Schönrechnungen stellten sich als falsch heraus (ein Hund ist einfach teurer als mein 16-jähriges Ich sich das schöngerechnet hat) und in der Realität haut das mit dem Gassi gehen und Trainieren auch nicht immer ganz so hin, wie es im Kopf geplant war.
    Ich hatte das Glück, dass meine Mutter von Anfang an damit gerechnet hat, dass das alles zeitlich (spätestens als es richtung Abi ging) nicht ganz so funktioniert hat, wie ich das wollte.
    Doch ich habe ihr 3 Jahre lang mit meiner Gassihündin bewiesen, dass der Wille da ist und ich alles gebe.
    Heute, fast 4 Jahre später, haben wir 2 Hunde aber es sind nicht meine Hunde. Es sind Familienhunde. Doch ich bin der Grund dafür, dass die beiden bei uns leben und deshalb habe ich auch die Verantwortung übernommen.
    Das Finanzielle übernehmen meine Eltern, die Spaziergänge teilen wir uns (meist läuft einer morgens, der andere mittags).
    Mein kleiner Bruder übernimmt nur in Notfällen eine kleine Pinkelrunde oder nimmt mal einen Hund für eine kleine Runde mit (ein Hoch auf Pokémon Go! ).
    Mein großer Bruder hat von Anfang an gesagt, dass er nichts mit den Hunden am Hut haben will und er muss es auch nicht. Doch selbst er nimmt manchmal einen Hund für eine kleine Runde mit.
    Mittlerweile bin ich in einer Beziehung und auch mein Freund springt mal ein und geht liebend gerne mit den beiden spazieren, wenn in der Familie sonst keiner kann.

    Was ich dir mit meiner Geschichte sagen will:
    im Nachhinein war ich mit 13 noch nicht reif genug für einen Hund. Ich war glücklich mit meiner Kira (Gassihündin), denn sie zeigte mir, wie viel Arbeit so ein Hund ist. Ich durfte mit ihr auf den Hundeplatz und bin mit ihr meine erste Prüfung gelaufen (zu dem Zeitpunkt war Milow schon ein halbes Jahr bei uns ) und sie hat mir gezeigt, wie ich mit einem Hund umzugehen habe.
    Ich fühlte mich damals reif genug für einen Hund. Am liebsten einen Aussie oder einen Border Collie! Aber welches Mädchen mit 13 Jahren möchte das nicht ? Ich und meine gesamte Familie wären gnadenlos überfordert gewesen, denn im Schönreden ist man immer gut, wenn man etwas möchte.


    Dass du von deinem Vater möchtest, dass er täglich Tabletten nimmt finde ich jedoch auch absolut unverantwortlich.
    Du hast doch im näheren Umkreis Hunde, es ist nicht so, als wären diese unerreichbar.
    Nutze doch vorerst diese Möglichkeit. Geh mit dem Hund deiner Oma spazieren, trainiere ihn und laste ihn aus. Habe Spaß und genieße es, den Hund am Abend auch wieder abgeben zu können .
    Auch wenn du jetzt sagst, dass es dein Hund ist: deine Eltern haben die Verantwortung und die Zukunft ist zwar planbar, jedoch nicht vorhersehbar. Wenn deine Eltern nicht bereit sind, einen Teil der Arbeit zu übernehmen (auch wenn es eventuell nur Ausnahmen wie Klassenfahrten oder intensive Klausurenphasen sind). Denn du bist auf ihre Hilfe angewiesen, ob du willst oder nicht.

  13. #13
    Elkecita
    Ein Hund ist eine Sache, bei die ganze Familie einverstanden sein muss. Dazu braucht man viel Verantwortung und das Leben stellt sich mit einem Hund auch in grossem Grade um. Ansonsten ist ein Zusammenleben nicht möglich, es ist ein Familienmitglied mehr, welches nicht nur versorgt und gepflegt werden muss, sondern mit dem man Zeit verbringen muss und erziehen muss. Streit und Unstimmigkeiten sind sonst vorprogrammiert, die letzten Endes auch der Hund erleiden muss.

    Ich schliesse mich daher voll den Vorschreibern an. Du bist jetzt 13. Mit 18 machst Du Abitur, gehst studieren, wahrscheinlich ziehst Du dann auch aus zu Hause, weil die Uni nicht in der Nähe ist. Oder Du fängst irgendwo eine Lehre an, trittst eine Arbeitsstelle an, Ausbildung, etc. Willst vielleicht mal eine Zeitlang ins Ausland. Wer weiss das schon. Dann bleibt der Hund bei Deinen Eltern, die ihn eh nicht haben wollten. Damit belastest Du hochgradig Deine Eltern mit einer Verantwortung, die sie selber nicht übernehmen wollten. Das ist erstens Deinen Eltern gegenüber unfair, und zweitens auch dem Hund gegenüber nicht, der dann gewiss nicht gleich oft Gassi geführt wird oder merkt, dass er nicht gedultet ist.

    Ich wollte auch immer einen Hund, als ich jung war. Meine Eltern wollten das nicht. Ich habe mich damit abgefunden und eben darauf gewartet, bis ich einen Beruf hatte und ein Haus/Wohnung, das die Haltung eines Hundes ermöglicht hatte. Dafür hatte ich dann Wellensittiche, Meerschweinchen und weisse Mäuse als Ersatz, die ich sehr liebte.

    Lass Dir diese Ratschläge gut durch den Kopf gehen. Du bist noch sehr jung und wirst Dich bestimmt noch sehr verändern, wie auch Deine Lebenssituation. Ein Hund lebt im Durchschnitt 15 Jahre, wenn er gsund ist. Das bedenke bitte.

    EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

    Habt Ihr kein Tierheim in der Nähe? Vielleicht könntest Du für einen Hund eine Art Patenschaft übernehmen und/oder ihn Gassi führen. Dabei lernst Du auch für später vieles, was Du dann bei Deinem ersten eigenen Hund anwenden kannst. Das vielleicht als idee.

  14. #14
    Threnodia
    Elke, Gassigehen mit Tierheimhunden wird oft erst ab 18 erlaubt. Ich plädiere auch dafür, den Hund der Oma als Gassihund zu nutzen, um so mehr über die verantwortliche Hundehaltung zu lernen.

    Das Leben ist gerade in der Phase zwischen 15 und 25 Jahren von so großen Veränderungen geprägt, da wird ein eigener Hund schonmal zu einer großen Belastung. Die Interessen verschieben sich, man möchte irgendwann mehr mit Freunden ausgehen, Disco, der erste feste Freund usw. Ein Hund schränkt das Leben doch ziemlich ein und du, supernatural, kannst jetzt noch gar nicht abschätzen, wie sich Dein Leben noch verändern wird.

  15. #15
    Ivy-maire1
    Jetzt mal abgesehen davon...

    in welchem Bundesland lebst du? Da gibt es nämlich noch die 20/40-Regelung. D.h du dürfest unter Umständen sowieso nie allein mit dem Hund raus.


    Ich hatte den "Luxus" mit Hunden aufzuwachsen, in meiner Familie gibt es schon immer Hunde (aktuell haben meine Eltern 2 und ich 2). Und ich muss offen und ehrlich zugeben: es gab eine Phase, da standen die Hunde nicht an erster Stelle meiner Prioritätenliste. Das war meinen Eltern von Anfang an klar und sie kümmerten sich ebenso um die Hunde (na gut, die Erziehung bekommen sie bis heut nicht hin...).


    Übrigens: ich bin mit 20 von Zuhause ausgezogen, mit 25 "mal eben" 700km weggezogen und vor knapp 1 Jahr noch mal gute 700km weiter. Hätte man mir das mit 20 gesagt hätte ich denjenigen ausgelacht und für bescheuert erklärt.

  16. #16
    Flumina
    Ich seh da leider etwas das trotzige Kind das einen Hund will weil die Katz und der erste Hund nicht reichen, mal im ernst, beschäftige dich mehr mit den vorhandenen Tieren als wieder ein neues zu wollen das wieder zeit, Geld und Aufmerksamkeit braucht, zudem hat dein Vater eine Tierhaarallergie da ist es nicht mit Tabletten getan, diese sind meist auf fauer nicht ausreichend und ungesund

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