Hund und Schule?!



  1. #1
    Franzyka

    Hund und Schule?!


    Hallo,
    Ich bin ein 16-jährige Schülerin, besuche die 11. Klasse und werde die Schule voraussichtlich in 2 Jahren mit dem Abitur verlassen. Ich möchte schon lange einen Hund haben und denke, dass ich mir jetzt einen anschaffen könnte, allerdings habe ich noch Zweifel wegen des Alleine-Bleibens...Ich habe, wie jede Schülerin, nur bedingt Zeit, deshalb würde mein Hund an manchen Tagen (3xpro Woche) 8 Stunden ohne mich zuhause bleiben. Diese Zeit ist natürlich keinem Hund alleine zuzumuten, doch meine beiden Eltern arbeiten von zuhause und wären die ganzen Zeit "präsent", würden nur eben nicht Gassi-gehen oder ihn regelmäßig beschäftigen. Meint ihr, dass ist möglich (wegen Einhalten von Urin und so) oder wäre es Tierquälerei? Ich würde mich sehr über Antworten/Tips/Erfahrungen freuen...und ich würde natürlich keinen Welpen nehmen, ich hatte eher an einen 3 jährigen Papillon , Cavalier King Charles Spaniel oder Mischling gedacht.



  2. #2
    fusselbuerste
    Ich persönlich würde das keinen Tier antuen wollen.
    Denke mal darüber nach wenn Du nicht aufs Clo gehen darfst obwohl Du es eilig hast.
    Genau das würde dem Hund blühen.
    Frage lieber noch mal Deine Eltern ob sie nicht doch zwischendurch mit dem Hund ne Gassirunde gehen können.
    Eventuell würden ja Deine Eltern doch mal mit dem Hund raus gehen.
    Ansonsten würde ich jetzt zu diesen Zeitpunkt von einen Hund abraten.

  3. #3
    Franzyka
    Okay, vielen Dank! Habe mit meinen Eltern gesprochen...wenn jemand für 5 min rausgeht, nur fürs "pipi machen", wäre es dann zumutbar?

  4. #4
    Missymannmensch
    Ich denke nicht das es reicht.
    Stell dir vor du liegst mit einer Grippe oder grippalen Infekt flach (als Beispiel).
    Da mag man sich gar nicht mehr bewegen, weil einem alles weh tut.
    Wenn die Familie nicht mitspielt ist es dem Tier gegenüber nicht fair.

  5. #5
    fusselbuerste
    Ich würde denken man sollte einen Tier schon wenigstens 15 minuten gönnen um zu schnüffeln und sich zu erleichtern!

  6. #6
    Arolec
    Ich finde, das ist völlig in Ordnung!
    Dein Hund ist nicht allein, deine Eltern lassen ihn vielleicht nach der Hälfte mal 10 Minuten raus zum löse und den Rest der Zeit wird der Hund schlafen.
    Da du schon von selber sagst, dass es kein Welpe sein kann, sehe ich da mit einem älteren Hund absolut kein Problem

  7. #7
    Threnodia
    Ich schließe mich Arolec an. Ein Hund kann durchaus bis zu 9 Stunden einhalten, die Nacht schlafen die Hunde ja auch durch, ohne raus zu müssen.

    Allerdings sollten Deine Eltern wirklich voll hinter der Entscheidung stehen, Dich zu unterstützen, wenn etwas unerwartetes passiert. Es kann z.B. zu erhöhten Kosten wegen Erkrankung kommen. Sind Deine Eltern bereit, sich um den Hund zu kümmern, wenn Du mal länger unterwegs bist, z.b. auf Klassenfahrt?
    Und Du solltest Dir am besten jetzt schon Gedanken darüber machen, was nach der Schule passiert. Dann wird der Hund ca. 5 Jahre alt sein, also noch mindestens 10 Jahre lang Dein Begleiter im Leben. Wenn Du studieren möchtest, kannst Du ihn dann mitnehmen? Würden Deine Eltern ihn in der Zeit übernehmen? Es werden eine Menge Änderungen im Leben auf Dich zukommen, natürlich kann es super klappen und Du richtest Dein Leben nach dem Hund, es kann aber auch so sein, dass Du mal eine Phase hast, wo der Hund so gar nicht reinpasst. Hierfür sollte in jedem Fall ein Plan B existieren, so dass das Tier nicht darunter leiden muss.

  8. #8
    Midoriyuki
    Nur um das mal aufzugreifen:

    Ich schließe mich Arolec an. Ein Hund kann durchaus bis zu 9 Stunden einhalten, die Nacht schlafen die Hunde ja auch durch, ohne raus zu müssen.
    Ja, können sie.

    ABER Hunde sind auch mal krank. Seien es Blasenentzündungen, Durchfall o.ä.
    Wenn es sehr heiß ist müssen die meisten Hunde auch häufiger raus, weil sie mehr trinken.

    Wären deine Eltern dann bereit den Hund mal kurz raus zu lassen, wenn es eben sein muss?
    Und das zur Not dann halt auch nicht nur ein Mal, sondern eben so oft wie es sein muss?

    Wie wäre die von Missy angesprochene Krankheit deinerseits geregelt?
    Musst du dann mit Grippe raus oder wird dir der Hund abgenommen?

    Wie sieht es aus mit Hobbys?
    Freunde/Kino/essen gehen whatever?

    Ich will dir das nicht madig reden, aber letzten Endes sollte dir sehr klar sein, dass du durchaus einige Dinge eben nicht tun kannst.
    Insbesondere, wenn deine Familie da eig. nicht mitzieht.

    Seit ich meinen Hund habe gehe ich z.B. keine ganze Nacht mehr feiern, was ich vorher durchaus gern und viel getan habe.

    Woanders übernachten? Nope- oder eben mit Hund.

    Generell sollte man, wenn man eh schon viel außer Haus ist, dafür sorgen, dass der Hund in der eigenen Freizeit es nicht auch noch ist.
    Hund im Studium muss auch gut geplant sein.
    Wohnung mit Hund finden ist schon sch****, mit Hund haste noch schlechtere Karten.
    Und Hund mit in die Uni ist in den meisten Städten auch bereits verboten.

    Wie gesagt: Ich will dir das nicht madig machen, aber das sollte man halt überdenken und waren Dinge, die bei mir durchaus manchmal zu einem "Hach scheiße, der Hund..." geführt haben.

    Auf Ewigkeiten vorplanen kann man zwar nicht, aber ein grobes Ziel sollte man schon durchaus haben im Sinne des Hundes.

  9. #9
    *Mischling*
    Ich möchte eigentlich nur eine Sache einwerfen, die mir bei solchen Beschreibungen immer durch den Kopf geistert. Ich finde die Vorstellung irgendwie traurig, dass der Hund den Großteil des Tages in einem Haus verbringt, in dem er zwar nicht alleine ist, aber ignoriert wird. Ist es nicht irgendwo grausam, wenn der Hund eigentlich weiß, Mensch=Beschäftigung=Zuneigung, dann zu einem der vorhandenen Menschen geht und einfach nur weggeschickt oder ignoriert wird? ich weiß nicht, ob das hier der Fall wäre, aber es klang ein wenig danach.

  10. #10
    Kiwi
    Ich will mich da Mischling anschließen und noch hinzufügen, dass ein Hund eigentlich immer die Anschaffung des gesamten Haushaltes sein sollte. Hunde sind unheimlich soziale Tiere und sie merken es durchaus, wenn sie von anderen Mitgliedern der Familie nicht erwünscht sind. Dazu kommt, dass mit einem Hund nunmal auch Unannehmlichkeiten mit in die Bude kommen. So wie Tierhaare, Schmutz und auch dass mal ein Gekötzel, eine Pfütze oder ein Häufchen daneben geht, kann man eigentlich nicht vermeiden (wenn natürlich auch nicht regelmßig).

  11. #11
    Franzyka
    Vielen Dank für die Antwort! Ich denke allerdings nicht, dass der Hund nicht genug Zuneigung bekommen würde in der Zeit, da meine kleine Schwester (Grundschule) schon ziemlich früh nachhause kommt und sie Hunde liebt (nur eben nicht alleine die Verantwortung tragen könnte), aber kuscheln und spielen wäre schon dabei...

    EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

    Dankeschön! Ich bin mir sicher, dass das Studium und das Leben mit Hund etwas komolizierter ist, doch ich denke dass man das alles regeln und planen kann...wenn ich mir in der Schul-und Studiumszeig keinen Hund anschaffe, wann dann?
    Als "Notplan" könnten meine Schwestern oder doch Eltern eingreifen, allerdings nur bei Krankheit oder Ausnahmen.

  12. #12
    Midoriyuki
    Selbst eine Person, die den Hund eig. ablehnt kann für Probleme sorgen.
    Das nur anbei.

    Ich habe mir meinen Hund auch während des Studiums angeschafft und rückblickend bin ich mir nicht sicher, ob ich das nochmal tun würde.
    Ich liebe meinen Hund, keine Frage, und ich würde ihn um nichts in der Welt eintauschen wollen, aber letzten Endes läuft es gerade darauf hinaus, dass ich mein komplettes Berufsleben an den Hund anpassen muss inkl. eines Umzuges, Einschnitte bei den Verdienstmöglichkeiten usw. usf.

    Im Studium hat man viel Zeit, ja, aber man sollte auch das Danach nicht aus den Augen verlieren.

    Es kann funktionieren und wenn man das wirklich will und bereit ist Abstriche zu machen geht das auch, aber wenn die Familie nicht mitspielt (zumindest nicht so wie man sich das wünscht) würde ich immer so planen, dass ich den Hund komplett allein versorgen könnte bzw. alternative Versorger für den Hund hätte.

    Könnte man das nicht sollte man sich das Ganze gut überlegen.
    Wie gesagt: Soll kein madig reden sein, aber ich finds halt immer schade, wenn dann ein Hund angeschafft wird und später für Streitigkeiten sorgt familienintern.

    Das hatte ich übrigens auch sehr häufig im Training- Familien, die sich für (meistens die Tochter) das Kind im Teenie-Alter den Hund angeschafft haben und das dann doch so gar nicht so lief wie geplant, weil dann doch die berufliche Zukunft ganz anders aussah/das Kind doch nicht so dauerhaft motiviert war/usw. usf.

    Was nicht heißen soll, dass es bei dir so liefe, aber drüber nachdenken schadet nicht

  13. #13
    seven
    Da haben wir wieder das "altbewährte" Problem - wann ist der richtige Zeitpunkt, einen Hund anzuschaffen?

    In Deinem Fall, Franzyka, ginge ich da auch mit etwas Bauchweh ran. Meine Vorschreiberinnen haben ja schon einige Argumente auf den Tisch gebracht.
    - geeignete Wohnung finden
    - Versorgung gewährleisten
    - in Krankheitsfällen bereit sein (auch finanziell)

    Du sagst, Deine kleine Schwester sorgt für Zuneigung - ja, das glaube ich unbesehen, aber auch die wird älter und entwickelt andere Interessen. Wann machst Du Abi? In 2 Jahren? Wie alt ist Deine Schwester? Wahrscheinlich irgendwas zwischen 7-9. Die wird dann auch in absehbarer Zeit zur weiterführenden Schule wechseln und weniger Zeit haben und evtl. auch das Interesse verlieren.

    Es ist wirklich immer eine schwierige Frage, wann den Hund anschaffen... Aber ich finde genau das Alter in der "Endphase" der Schulzeit kurz vorm Übergang zu Ausbildung/Studium denkbar ungünstig - eben weil da so wenig vorhersehbar ist und man wirklich noch gar nicht weiß, was da letztendlich alles auf einen zukommt.
    "Im Studium hat man viel Zeit" - wurde weiter oben gesagt. Ich hatte in meinem Studium nicht wirklich Zeit. Wenn ich nicht in der Uni war, war ich arbeiten, um den Lebensunterhalt zu verdienen. Nach dem 2. Semester hab´ ich meinen Stundenplan deutlich effektiver "stecken" können, war dann aber an den "freien" Tagen um die 8 Stunden täglich arbeiten, samstags auch noch mal 4-6 Stunden. Da wäre mir nicht viel Zeit für einen Hund geblieben.

    Ich würde mit der Anschaffung eines Hundes - auch wenn es verständlicherweise schwer fällt - mindestens warten, bis ich im Studium angekommen wäre. Wenn Du 1-2 Semester durch hast und abschätzen kannst, wie es weiterhin wird, ob Du eine hundefreundliche Wohnung/WG gefunden hast, wie viel Zeit Du für den Hund hast. Wie Mido schon sagte, kann es dann trotzdem noch wieder schwierig werden, wenn das Studium abgeschlossen ist - aber wenn man danach geht, kann man tatsächlich nie einen Hund anschaffen, denn dann steht Jobsuche, Familienplanung etc. an und man weiß nie, wie´s wird.
    (Ich seh´s gerade an mir - wir haben uns nach unserer Hochzeit und gemeinsamem Wohnungskauf 6 Katzen angeschafft. Wir dachten, für die "Ewigkeit". Jetzt trennen wir uns, aber zum Glück konnten wir uns einigen, wir sind auch finanziell abgesichert,haben beide katzengerechte Wohnungen, sodass alle Katzen gut versorgt sind - das sind aber alles solche "Unvorhersehbarkeiten", mit denen niemand rechnet.)
    Aber gerade in der Schulendphase würde ich es wirklich nicht wagen, denn da ist noch weniger was planbar als zu einem späteren Zeitpunkt - finde ich

    LG seven

  14. #14
    Arolec
    Ich hole das nochmal hoch, weil es ein Thema ist, was mich früher auch sehr beschäftigt hat.
    Und es ja auch noch nicht allzu alt ist, vielleicht liest Franzyka ja noch mit

    Ich habe mir einen Hund gekauft, als ich 15 war.
    Mein Papa hat sich überreden lassen, mein Bruder hat ewig nicht mit uns geredet und erst recht hat sich niemand um den Hund gekümmert, abgesehen von mir.
    Das hieß also, nach der Schule nicht zu Freunden, nicht im Sommer mit baden gehen, nicht spontan in den Freizeitpark fahren oder mal ein paar Stunden shoppen.
    Manchmal hat es genervt, meistens war es aber in Ordnung. Stattdessen Gassi, Training, Kacke sammeln, Zuhause Haushalt machen (Saugen, wischen etc.)
    Vor 1 1/2 Jahren ( ich war 19) schleppte ich Hund Nummer 2 mit nach Hause, diesmal waren alle in der Familie dagegen, ewige Diskussionen etc.
    Im Spoiler zeige ich euch ein Bild, wie es hier mittlerweile Abends aussieht.

    Versteckter Text: Anzeigen
    Unten wir der Große gekrault, oben liegt der Kleine, den alle niemals akzeptieren wollten.


    Was ich sagen will: Ich denke, dass es die Familie gar nicht schafft, diesen Hund immer zu ignorieren/wegzuschicken oder sonstiges. Die meisten (sicherlich nicht alle) arrangieren sich mit der Situation und genießen sie sogar.
    Die Zukunft kann man gut planen, meistens weiß man ja schon in etwa, was einem beruflich liegt.
    Und hey, im Ernst, den Punkt, dass der Hund Krank werden kann, find ich etwas ... naja.
    Es gibt also auch Positivberichte. Natürlich muss es nicht immer so klappen aber vorher grundsätzlich alles schwarzmalen, obwohl jemand sich (scheinbar) wirklich Gedanken gemacht hat, finde ich auch nicht in Ordnung.

  15. #15
    Midoriyuki
    Joa, hätte ich gegen den Willen meiner Eltern einfach Hunde angeschleppt, hätten meine Eltern mich samt Hund (berechtigt!) vor die Tür gesetzt.
    Das Risiko einzugehen einfach mal zu machen und im Zweifelsfalle geht es voll in die Hose wäre ich niemals eingegangen.

    Ich bin extra von Zuhause ausgezogen, weil ich einen Hund wollte, meine Eltern aber nicht noch einen 2.
    Ihr Haus, ihre Regeln.
    Genau so wenig würde ich jetzt wollen, dass mein Freund z.B. gegen meinen Willen einen Hund in meine Wohnung schleppt.

    So ein bisschen Respekt vor den Wünschen und Bedürfnissen seiner Familie soll ja manchmal nicht schaden.
    Wenn man etwas will muss man eben Mittel und Wege finden, aber nicht ohne Rücksicht auf Verluste.

    Letzten Endes muss das jeder selbst wissen, aber das zu empfehlen á la "Nachher mögen die den Hund wohl" finde ich echt...schwierig.

  16. #16
    seven
    Da kann ich mich Mido nur anschließen - das Risiko, einfach ungefragt einen Hund "anzuschleppen", würde ich nie eingehen, das kann ganz böse ins Auge gehen. Und meine Eltern hätten mich nicht nur bei einem Hund, sondern bei jeglichem anderen Haustier, das ich ungefragt angeschleppt hätte, vor die Tür gesetzt, da hätte es gar keine Diskussion gegeben...
    Wenn meine Frau hier ungefragt einen Hund ins Haus geholt hätte, ich wäre steil gegangen. Selbst wenn sie sich ausschließlich um den Hund gekümmert hätte - ich bin kein Hundemensch, ich mag schon allein das laute Getrappel von den Pfoten auf dem Parkett nicht und die feuchte Hundeschnauze und... für mich müffeln auch viele Hunde (ja, ich weiß, nicht alle etc... aber...) neeee.... ich kann ´nen Hund mal kraulen oder mit meiner Nachbarin und ihren Pflegehunden Gassi gehen - aber ich möchte keinen in der Wohnung haben. Das ist einfach so, und von daher würde man mich auf diese Art und Weise ganz gewiss nicht zu einem Hund "überreden" können

  17. #17
    Arolec
    Es war keinesfalls eine Empfehlung, mir gefällt nur die Schwarzmalerei nicht und ich habe meine Erfahrung zu der Frage geteilt.
    Erinnert mich hier an Rassegruppen, wo jedem mit den Fadenscheinigsten Gründen von der Rasse abgeraten wird und es klingt, als würde nur man selber es wirklich richtig können

    Sicherlich sind andere Wege, bei denen alle einverstanden sind, richtiger und besser, keine Frage.
    Ich bereue es aber nicht, dass ich so respektlos war.
    Und auch meine Familie tut es nicht mehr, im Gegenteil.
    Mein Vater hat mich nur gebeten, nun keinen dritten Hund mitzubringen. Kein Problem, ich ziehe so oder so bald aus und dann kann ich auch Nr. 3 und Nr. 4 holen, wenn ich es will, solange warte ich eben.

    Im Fall von Franzyka ist es ja noch besser, ihre Eltern sind (so lese ich es) gar nicht grundsätzlich dagegen. Die Ausgagssituation ist noch eine andere als sie es bei mir war.

  18. #18
    Midoriyuki
    Schwarzmalerei und Realität zu bedenken geben sind 2 Paar Schuhe.
    Krankheiten eines Haustieres sollte man z.B. immer einkalkulieren. Das nicht zu tun á la "Ach, das klappt schon" ist grob fahrlässig.

    Man sollte sich schlicht und ergreifend auch der negativen Konsequenzen bewusst sein, die es nach sich ziehen kann, wenn man einen Hund holt.

    Wie bereits mehrfach schon betont im Übrigen.

    Dass es bei dir funktioniert hat ist Glückssache gewesen, sei dir auch gegönnt, aber dein Post klingt schon sehr nach "Mach ruhig, klappt schon".

    Zumal du selbst mit deinem Ersthund eine richtige Kanone erwischt hast- ihr kommt klar, aber auch sowas darf man durchaus zu bedenken geben, wenn es um die Anschaffung eines Hundes geht.

    Das ist nicht eitel Sonnenschein, sondern da kann es auch mal richtig unangenehm werden und Jahre dauern bis man den Hund soweit hat, dass man miteinander klar kommt.

    Ist bei meinem übrigens nicht viel anders, nur so anbei.

    Muss alles nicht passieren, kann aber eben und da sollte man zumindest vorab mal so 1-2 Gedanken dran verschwenden.

    Insbesondere, wenn die Familie dann doch nicht irgendwann "einknickt"- zieht man dann aus? Kann man dann ausziehen?
    Oder muss der Hund wieder weg?

  19. #19
    fusselbuerste
    Es stimmt schon" Schwarzmalerei und Realität " sind verschiedene Schuhe.
    Meine kids wollten ein Hund und bekamen einen nachdem wir schriftlich alles anfallende festhielten.
    Meine Tochter war 1 Lehrjahr und Sohnemann ging noch zur Schule.
    Als Mama verhalf ich meinen Kindern zu WE ohne Hund, einfach weil ich meine Kinder unterstützen wollte.
    Finanziell haben meine Kinder für alles gesorgt!
    Auch die Freunde waren weiter wichtig, meine Kids nahmen den Hund einfach mit.

    Eigentlich ist es doch so wenn das "Kind" noch nicht volljährig ist hat den Vertrag eh wenigstens ein Elternteil zu unterschreiben!

    Warum vergessen die Leute immer das es mehr Erwachsene gibt die sich Tiere anschaffen und dann absolut nicht damit klar kommen?
    Das habe ich auch mehrfach erfahren müssen im großen Clan!
    Hat mit dem Kosten ansich dann nix zu tun!

  20. #20
    Kiwi
    Offtopic:

    Wenn meine (hypothetische) Tochter sowas abziehen würde, würde sie wohl bald ihre eigene Wohnung haben müssen... Spätestens nach dem zweiten Hund, den man sich anschafft, ohne dass irgendjemand anderes einverstanden ist, hätte es dermaßen gekracht, dass da absolut nichts mehr gegangen wäre... Da hast du im Grunde Glück, dass du so nachsichtige Eltern hast, ich finde es einfach nur unverschämt

  21. #21
    Arolec
    Richtig, all das sollte man sich bewusst machen.
    Passieren kann immer etwas. Teuer sind Tiere immer und Lebensumstände ändern sich.

    Dafür, wie andere meinen Post lesen, kann ich aber nichts.

    Alles kann nichts muss. Da stimme ich dir auch zu.
    Man kann richtig auf die Nase fallen, mit dem Hund, den man sich ins Haus holt, gerade wenn er schon älter ist. Das weiß ich mit am besten.

    Die Situation ist bei Franzyka aber dennoch eine bessere, als bei mir. Ihre Eltern scheinen nicht grundsätzlich dagegen. Aber ich kenne sie und ihre Familie nicht, kann eben auch nur vermuten.

    Offtopic:

    Glückwunsch Kiwi, darf ja zum Glück auch jeder halten wie er will
    Vielleicht haben meine Eltern auch einfach Pech mit mir als unverschämten, respektlosen Sturkopf als Tochter. Und ich Glück mit einem tollen Papa.
    Wer weiß.

  22. #22
    Franzyka
    Vielen Dank für die vielen Antworten, ich bin wirklich überrascht (und dankbar)!
    Das Thema hat sich bei uns in der Familie noch nicht geregelt, ich werde erstmal einen Pflegehund einer Freundin für ein paar Tage nehmen, so kann sich mein Vater (und ich) vielleicht besser vorstellen, wie das Leben mit einem Hund wäre.
    Würde mir einen Hund einfach so anschaffen, würde ich wahrscheinlich wirklich rausgeworfen werden, da sind meine Eltern streng...
    Finanziell würde ich wahrscheinlich Unterstützung bekommen (im Notfall auf jeden Fall geliehen von Omas&co.) und eine grobe Vosrtelkung meiner Zukunft habe ich auch.
    Naja, ich werde erstmal abwarten, vielen Dank!

    EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

    Vielen Dank für die vielen Antworten, ich bin wirklich überrascht (und dankbar)!
    Das Thema hat sich bei uns in der Familie noch nicht geregelt, ich werde erstmal einen Pflegehund einer Freundin für ein paar Tage nehmen, so kann sich mein Vater (und ich) vielleicht besser vorstellen, wie das Leben mit einem Hund wäre.
    Würde mir einen Hund einfach so anschaffen, würde ich wahrscheinlich wirklich rausgeworfen werden, da sind meine Eltern streng...
    Finanziell würde ich wahrscheinlich Unterstützung bekommen (im Notfall auf jeden Fall geliehen von Omas&co.) und eine grobe Vosrtelkung meiner Zukunft habe ich auch.
    Naja, ich werde erstmal abwarten, vielen Dank!

  23. #23
    Midoriyuki
    Halte ich für einen guten vorläufigen Kompromiss

    Zumal man auch ohne eigenen Hund schon sehr viel mit und von Hunden lernen kann, wenn man sich z.B. einen fixen Gassi-Hund oder eine Ehrenamtsstelle im Tierheim sucht- zurückblickend hätte ich das und schon vorab viel mehr Wissensaneigung durch Literatur und Seminare und und und wirklich gut gefunden vor dem ersten eigenen Hund und das trotz Aufwachsens mit Hund wirklich gut gebrauchen können

    Das ist ja im Zweifel auch ein guter "Zeitvertreib", wenn sich das doch zeitlich alles nochmal nach hinten verschiebt o.ä.

    Strenge Eltern sind nicht immer das Schlechteste was einem passieren kann.
    Findet man zwar in dem Moment erstmal, aber man weiß nie wozu das gut ist- außerdem (und ja, du darfst dir das vorstellen, dass dir eine alte, greise Oma mit Dutt und aufgeregt klappernden Stricknadeln dir dies weissagt) schadet es auch nicht auf Dinge, die man wirklich will warten zu müssen bzw. sich das erarbeiten zu müssen

  24. #24
    Lunimo
    Zum Thema Studium: Ich werde wohl zum Sommersemester hin studieren und ich wüsste absolut nicht, wo ich da noch Zeit für einen Hund hätte.

  25. #25
    Arolec
    Das klingt doch nach einem guten Kompromiss!

  26. #26
    Calimero
    Offtopic:

    ich habe neben meinem Studium ein eigenes Pferd , was ich auch selbst unterhalte, also wo ein Wille da ein Weg . Und ich studiere keinen Schlaftabletten Studiengang , wo man eh nix zu tun hat ;p

    Die Idee mit dem Pflegehund finde ich gut , da könnt ihr euch alle besser vorstellen , wie das mal mit einem eigenen wird . Kannst ja mal berichten , wie es sich bei euch entwickelt

  27. #27
    Lunimo
    Calimero, ich habe dir eine PN bezüglich des Studiums geschrieben.
    Ich möchte den Thread damit nicht zumüllen, hätte aber gerne deine Erfahrung dazu, da ich momentan wirklich partout keine Ahnung habe, wie ich einen Hund nebenher halten könnte (Uni, lernen, Praktika...).
    Das Ganze ist auch nicht böse gemeint.

  28. #28
    schrodi
    Ich denke da musst du noch warten. Aber stattdessen kannst du in Hundeheim gehen und dort mit Hunden Gassi gehen. Die freuen sich !

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