Tiere und Studium



  1. #1
    Lunimo

    Tiere und Studium

    Hallo ihr Lieben!

    Ab April wird sich bei mir einiges ändern.
    Ich werde zu 99% einen Studienplatz bekommen, was mein Leben nochmal extrem umkrempeln wird.
    Von da an werde ich von Morgens bis
    (Nach)Mittags, teilweise bis 18:00 in der Uni sein.
    Der Studiengang ist auch ziemlich lernintensiv und mit vielen Praktika verbunden.
    Für meine Tiere (Frettchen) wird sich zeitlich nicht allzu viel ändern, da ich momentan auch von morgens bis Abends, teilweise ohne Pause arbeite.
    So werden sie auch in der neuen Wohnung ein großzügiges Gehege bekommen und Auslauf immer dann, wenn ich da bin.

    Ich würde mich freuen, wenn ihr eure Erfahrungen mit mir teilen würdet.
    Sehr interessieren würde mich, wie das mit Tieren wie Hund oder Pferd funktioniert.


    Ich freue mich auf eure Antworten!

    Liebe Grüße,

    Lunimo

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    Hast du schon mal hier geschaut? Eventuell ist ja auch was für dich dabei?!



  3. #2
    cherry-lein
    Huhu

    Mit einem Hund wird das gar nicht funktionieren, der kann nicht von morgens bis abends allein sein.
    Mit Pferden geht das schon eher aber wahrscheinlich auch nur wenn du die passende Haltung findest. Selbstversorger wird schwierig sein außer du möchtest vor, während und nach der Uni noch arbeiten am Stall erledigen und dein Pferd bewegen. Wenn es in Vollpension steht wo alles gemacht wird könnte das gut klappen, da müsstest du nur noch hin um dein Pferd zu bewegen und zu pflegen aber dafür kostet diese Variante meistens deutlich mehr und scheidet deswegen für viele Pferdehalter mit weniger Geld aus.

  4. #3
    Calimero
    Ich hatte zu Studienbeginn noch Kaninchen und Rennmäuse. Die Kaninchen sind bei meiner Mama geblieben, da sie dort ein schönes Außengehege hatten. Die hat sie mir dankenswerterweise mit versorgt. Wenn sie krank waren, kamen sie zu mir in die wg, damit ich sie komplett versorgen konnte. Die Rennmäuse waren in der wg dabei, die waren ja auch nicht so pflegeintensiv. Die haben mir notfalls auch mal meine Mitbewohner versorgt. Später kam dann das Pferd dazu, ich habe ihn in einem Stall in dem gefüttert wird, so brauche ich nicht mehrmals am Tag zu kommen. Misten teilen wir uns auf unserer Koppel auf, sodass jeder nur einmal die Woche dran ist, das finde ich weiterhin die beste Lösung .
    Natürlich kostet ein Pferd weit mehr Geld und Zeit als Frettchen, daher würde ich das mal ganz entspannt sehen an deiner stelle. Ich gehe auch nebenbei arbeiten, um das Pferd zu finanzieren und es geht trotzdem .

    Nur einen Hund stelle ich mir schwierig vor, wenn man alleine wohnt, weil er eben zu viel allein ist.

  5. #4
    Lunimo
    Du bist aber trotzdem jeden Tag beim Stall, oder?
    (Wie viel Zeit verbringst du dort täglich, wenn ich fragen darf?)

    Ein Hund ist der sehnlichste Wunsch meines Freundes, bis dieser Wunsch allerdings realisierbar wird dauert es noch etwas.
    Während des Studiums sehe ich da keine Chance und auch in den 5 Jahren, die ich nun gearbeitet habe wäre es ohne Hilfe Dritter nicht möglich gewesen.
    Wir warten einfach ab, was nach meinem Studium ist, wo wir dann leben, wie ich arbeiten kann etc.

  6. #5
    Calimero
    Meistens macht meine reitbeteiligung einen Tag in der Woche. Sonst bin ich da. Realistisch muss ich mit 3 Stunden rechnen, mit hin und zurück fahren und mit dem Pferd arbeiten. Wenn ich misten muss, kommt eine Stunde dazu. Nachdem er aber dort sonst gut versorgt ist und auch immer jemand bereit ist, nach dem Pferd zu gucken, könnte ich auch mal einen Tag nicht kommen, das wäre kein Problem.

  7. #6
    Lunimo
    Hut ab, dass du das alles gemanagt bekommst.

  8. #7
    Calimero
    Jeden tag mit freunden weg gehen ist halt nicht . Aber wenn man will, klappt das schon.
    was möchtest du denn studieren?

  9. #8
    Lunimo
    Ich habe gerade mal in Dakota´s Vorstellungs-Thread gelinst.
    Du siehst auf den Bildern verdammt glücklich aus, ich glaube da kann man es verschmerzen, nicht jeden Tag etwas mit Freunden zu unternehmen.

    Ich möchte Pharmazie studieren, in meiner wenigen Freizeit (jobbedingt) arbeite ich mich auch gerade wieder in Chemie, Physik und Mathematik ein, um nicht ganz ins kalte Wasser springen zu müssen.

    Darf ich fragen, was du studierst?

  10. #9
    Calimero
    Ja also ich habe noch keine Sekunde meine Entscheidung bereut, ich liebe dieses Pferd .

    Ui cool. Ich glaube, etwas ins kalte Wasser springt man da eh immer, aber schonmal wieder ein paar Sachen in den Kopf zu rufen ist sicher gut!
    Ich studiere Materialwissenschaften und Werkstofftechnik.

  11. #10
    Lunimo
    Ich habe mich mal etwas schlau gemacht, was dein Studiengang betrifft.
    Klingt interessant!

  12. #11
    McLeodsDaughters
    Ich plane nächstes Jahr eine zweite, schulische Ausbildung. Ich habe zwei Schulen zur Auswahl, eine private (kostet Schulgeld) und eine staatliche ("nur" ein monatliches Materialgeld), bewerben werde ich mich bei beiden, haben beide ihre Vor- & Nachteile.
    Im Prinzip wird es sein wie bei einem Studium: Ich werde nicht viel verdienen können, weil die Ausbildung Vollzeit & der Schulbesuch Pflicht ist. Arbeiten ginge nur in den Ferien (sind 8 bzw. 9 Wochen, aber nicht am Stück) und da muss sich erstmal was finden, wer nimmt schon jemanden für zwei, drei Wochen. Hab schon überlegt dann wieder Zeitungen auszutragen.

    Allerdings plane ich auch, dass ich jetzt keine neuen Farbmäuse mehr dazu nehme und die letzten beiden in ein gutes Zuhause umziehen. Wären die krankheitsanfälligen Tiere schon mal "weg" (das hört sich irgendwie fies an... ), Meerschweine will ich auf natürliche Weise reduzieren (4 von 7 sind allerdings U 2 1/2 J., die anderen drei sind 5, 6 + 7 J.) und bei den Rennmäusen weiß ich noch nicht... Die Kaninchen bleiben auf jeden Fall. An "Unterhalt" kosten meine Tiere ja alle nicht die Welt, Tierarzt ist so vom Verhältnis das meiste aufs Jahr gerechnet.
    Im Moment habe ich an Arbeit pro Tag ca. 1 Std. Muss aber dazu sagen, dass mir meine Schwester auch viel abnimmt. Wenn ich länger arbeiten muss, füttert sie auch die Mäuse (die Meerschweine & Kaninchen sowieso, zwei der Wutzen sind ihr auch). Sie macht den Kaninchenklo sauber, Dienstagsabends ne Pipi-Ecke bei den Meerschweinen (zusätzlich zum wöchentlichen Großputz wird die Ecke gemacht),... Und sie ist momentan auch noch in Ausbildung, nächstes Jahr im Februar oder so fertig. Ohne sie wäre die Anzahl der Tiere nicht möglich, zeitlich gesehen. Vom Geld bezahl ich alles selbst, sie zahlt nur das anteilige Gemüse von ihren beiden Wutzen und natürlich deren Tierarzt.

    Ich habe für den Fall, dass ich bei der privaten Schule genommen werde, mir ein zweites Konto eingerichtet, auf das monatlich Betrag X geht. Dieser wird nicht ausreichen für das komplette Schulgeld, allerdings wollen meine Eltern mich unterstützen. Bei der staatlichen würde das locker reichen und ich hätte ein schönes Polster.

  13. #12
    -Melody-
    Also ich studiere ja jetzt auch seit einem Jahr und wohne noch zuhause. Habe 4 Meerschweinchen, 2 Rennmäuse und eine alte chronisch kranke Katze und eine Reitbeteiligung bei der ich 2 mal die Woche bin.
    Ich muss sagen das letzte Semester war enorm anstrengend. Wenn es allen gut geht und man nur das normale Versorgen hat und so dann ist das alles garkein Thema, aber diesen Sommer kam es knüppeldick. Quasi gleichzeitig war die Katze, eine Meerschweinchen und eine Maus krank. Meerschweinchen und Maus sogar mit OP und bei der Katze hatte es sich anderweitig in die Länge gezogen (Blasenentzündung). Es war extrem Nervenaufreibend weil ich mich auch garnicht gut auf die Uni konzentrieren konnte und teilweise war ich echt oft nicht in den Vorlesungen, weil das Meerschweinchen gepäppelt oder die Maus mit Wärmelampe überwacht werden musste. Oder ein Tierarzttermin lag mal wieder genau in der Zeit wo ich eigentlich Vorlesungen hatte, aber es war dringend. Nach diesem Jahr habe ich auch beschlossen mit der Meerschweinchenhaltung in den kommenden Jahren aufzuhören (wenn ich es übers Herz bringe..) Es waren einfach extrem viel Kosten und Nerven die dieses Jahr drauf gegangen sind, zusätzlich noch die Dauerbelastung dass ich mir eigentlich permanent Sorgen um meine chronisch kranke Katze mache.

    Also wenn man vor dem Studium noch nicht so viel Tiere hat, finde ich während dem Studium ist kein guter Zeitpunkt um damit anzufangen Wenn man sich natürlich einen Traum erfüllen will, wie bei Calimero mit Dakota und da mit vollem Herzblut dabei ist, kann das natürlich trotzdem klappen, und die Tiere entlohnen ja auch für den Stress den man manchmal mit Ihnen hat. Würde sie nie missen wollen.

  14. #13
    Lunimo
    Ich möchte die Frettchen auch in keinster Weise missen müssen.
    Geholt habe ich sie mir kurz nachdem ich die Lehre angefangen habe, an ein Studium war da noch nicht zu denken.
    Der Gedanke hat mich erst seit letztem Jahr nicht mehr losgelassen, aber es hat etwas gedauert, bis ich für mich das richtige gefunden habe (ich war sehr sprunghaft und habe über neue Ausbildungen und diverse Studiengänge nachdegacht).
    Mehr Frettchen werden es aber während des Studiums nicht.

  15. #14
    cherry-lein
    Meine Hamster haben während der Ausbildung auch nichts einbüßen müssen, die sind quasi so nebenher gelaufen. Bei meinem Pferd fand ich das schon sehr schwierig und hatte auch immer mal Phasen wo der Dicke echt zu kurz kam und ich ihn nur 1-2x die Woche besuchen konnte. Zum Glück standen wir da noch in Vollpension und ich musste mir keine Sorgen um füttern oder misten machen weil ich wusste das es erledigt wird aber ein schlechtes Gewissen hatte ich trotzdem oft auch wenn ich es durch die Schichten und Schule nicht hätte ändern können.
    Ich würde den Dicken immer wieder adoptieren allerdings wenn man die Wahl hat würde ich mit so "großen" arbeitsintensiven Tieren raten bis zum Ende der Ausbildung/Studium zu warten.

  16. #15
    Marrkus
    Ging bei mir problemlos im Studium mit den Hunden. Meine Mitbewohnerin hatte ein Pferd. Das stand direkt am Hof. Nun muss ich sagen, dass wir zusammen ein Haus gemietet hatten, am A**** der Welt für 500 Euro Warmmiete incl. Heu und Stroh für das Pferd. Das ging damals noch. Die Vermieterin hatte dann ihre alte Stute noch dazu gestellt.

    Aus meiner Sicht war das für meine Mitbewohnerin nie ein Problem Studium und Pferd unter einen Hut zu bekommen, jedenfalls war sie täglich ausreiten und wenn sie mal weg war habe ich gefüttert, allerdings war sie nicht der Typ für das Landleben, weswegen sie irgendwann in die Stadt zog, wo sie sich aber den Unterhalt für das Pferd nicht mehr leisten konnte, sodass es weg kam.

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