Kleintiere mit hoher Lebenserwartung



  1. #1
    cherry-lein

    Kleintiere mit hoher Lebenserwartung


    Hallo zusammen!

    Ich bin gerade etwas frustriert. Ich halte nun schon einige Jahre Hamster und mag diese kleinen Plüschkrümel total gern anschauen aber ich finde sie sterben einfach viel zu schnell. Ich hole immer Hamster aus dem Tierschutz von Hamsterhilfen, dem Tierheim oder Privaten Pflegestellen hier aus der Umgebung, manchmal auch von E*ay wenn ich dort einen ungeliebten Krümel finde der schnell "verschwinden" soll. Leider haben diese Hamster ja meist schon die Hälfte ihres Lebens gelebt und bleiben nicht mehr allzu lange bei mir, das weis ich auch aber in den letzten Monaten sind meine Hamster gestorben wie die Fliegen, gleich 3 Hamster in den letzen 8 Monaten, gestern erst der letzte
    Nun bin ich sehr frustriert und weis gar nicht ob ich momentan wieder einen anschaffen möchte. Ein Zwerg wohnt jetzt noch bei mir aber auch der hat quasi schon "Halbzeit" und es ist nur eine Frage der Zeit.

    Ich würde gern mal ein Kleintier halten was etwas älter als nur 2 Jahre wird aber weis nicht recht welches. Kaninchen finde ich toll aber habe derzeit keine Möglichkeit ein artgerechtes Gehege anzubieten. Ratten sind mir etwas umheimlich um ehrlich zu sein und scheiden deswegen aus Von Mäusen hab ich gehört/gelesen das sie sehr anfällig für Tumore sein sollen und ziemlich stark riechen sollen. Degus und Chinchillas finde ich optisch nicht so schön.

    Lemminge finde ich recht interessant aber ich habe mich noch nicht weiter mit ihnen befasst. Weißbauchigel finde ich auch super interessant aber hab gelesen das die Haltung wohl recht anspruchsvoll ist. Was ich auch sehr gern mag sind Schildkröten, nur kann ich mich nicht zwischen Wasser und Land entscheiden und ich finde die ganzen Infos zur Haltung die es im Netz zu den einzelnen Arten gibt extrem verwirrend und blicke da nicht richtig durch.

    Was kennt ihr noch für Kleintiere die älter als 2-3 Jahre werden und trotzdem in die Kleintierkategorie fallen?
    Hält hier vielleicht jemand Lemminge oder Weißbauchigel?

    Ich würde mich über Tipps und Erfahrungen freuen!

    LG



  2. #2
    Lunimo
    Wie sieht es denn mit Chinchillas oder persischen Rennmäusen aus?
    Oder einer genügsamen Schlange (Königspython)?

  3. #3
    Kompassqualle
    Hi cherry-lein

    auch wenn ich überhaupt keine Ahnung von der Haltung und Pflege habe fällt mir doch die Fettschwanz-Rennmaus ein, als (sicher durchaus exotisches) Kleintier mit einer relativ hohen Lebenserwartung (5 Jahre und mehr).
    Optisch sehen die kleinen Plüschkugeln einem Hamster ja auch durchaus ähnlich

  4. #4
    Maravilla
    Zitat Zitat von cherry-lein Beitrag anzeigen
    Degus und Chinchillas finde ich optisch nicht so schön.
    Wie unterschiedlich die Wahrnehmung ist. Für mich gibt es unter den Kleintieren kaum schönere.

    Meerschweinchen könnten noch in Frage kommen... solange du denen ausreichend Platz bieten kannst.

    Wie viel Platz könntest du denn überhaupt in welcher Form zur Verfügung stellen? Also eher in die Höhe gehend oder ebenerdig. An Kleintieren kämen ja z.B. auch Akazienratten oder bestimmte Hörnchenarten in Frage. Letztere brauchen aber wirklich viel Platz und einige Arten sind auch auf UV-Licht unbedingt angewiesen.

    Die andere Frage, die ich mir stellen würde: habe ich einen kundigen Tierarzt zur Hand? Da gibt es ja schon bei bekannteren Kleintieren mitunter arge Probleme, einen zu finden, der weiß, was er dort eigentlich behandeln soll. Bei wirklich wenig bekannten Tierarten, muss man ggf. richtig intensiv suchen und mitunter lange fahren.

    Gruß
    Maravilla

  5. #5
    cherry-lein
    Danke für eure Hilfe

    Schlangen möchte mein Freund nicht im Haus haben, der hat Angst davor deswegen fallen die leider auch raus. Allgemein sind Terrarientiere, mit Ausnahme von Fröschen, Schildkröten und Axolotl keine Tiere die wir uns vorstellen könnten.

    Die Fettschwanz Rennmaus klingt auch wirklich interessant und gefällt mir auch optisch sehr gut, da müsste man sich nur sehr gut einlesen weil da immer wieder steht das sie teilweise schwierig zu vergesellschaften sein sollen und deswegen nicht wirklich anfängertauglich sein sollen.

    Meerschweinchen mag ich leider überhaupt nicht, meine Nachbarin hatte welche als ich noch klein war und ich konnte schon damals nichts mit ihnen anfangen. Sie wollte mir welche aus ihrer Zucht schenken und meine Eltern hätten sogar ein Gehege im Garten gebaut aber ich hab das damals schon dankend abgelehnt Außerdem finde ich immer das solche Tiere ein großes Gartengehege brauchen und nichts in der Wohnung zu suchen haben und das könnte ich derzeit nicht bieten.

    Ich hätte gern ein Tier was man gut in der Wohnung halten kann. Wenn alles klappt ziehen wir bald um und haben dann sehr viel Platz für hohe und lange Gehegeflächen. Für meinen Goldhamster habe ich einen 180x80x60cm (LxBxH) großen Eigenbau, ich denke darin könnten sich auch andere Bewohner ganz wohlfühlen. Mein Zwerg bewohnt ein umgebautes Detolfgehege und dann habe ich noch einen E*ay Holzkäfig, der hat glaub ich 120x60cm Grundfläche + Etage und ein altes Aquarium mit 120x40cm habe ich auch noch, das habe ich für meine Pflegehamster als Pflegeplatz benutzt.

    Tierarztmäßig sind wir hier sehr gut abgedeckt. Wir haben 2 große Tierkliniken in der Nähe die beide auch Exoten behandeln und mehrere Tierarztpraxen die sich auf spezielle Tiere spezialisiert haben (z.B. gibt es einen der sich auf Reptilien spezialisiert hat und auch OPs bei Reptilien anbietet, das macht hier sonst kaum einer). Vom Vogel über Exoten bis zum Wildtier gibt es hier Tierärzte die das behandeln können, da brauche ich mir zum Glück keine großen Sorgen machen.

  6. #6
    Keisuke
    Hallo,

    ich hab mich eine kurze Zeit mal etwas mit der Haltung von Weißbauchigeln beschäftigt (...es gab hier mal einen Weißbauchigelhalter den ich mal ausgefragt hatte ), allerdings ist das schon etwas her, weshalb meine Infos evtl. veraltet sein können. Die Haltung wird, glaube ich, immer weiter verbessert.

    Inzwischen geht man wohl dazu hin, dass jedenfalls weibchen besser zu zweit gehalten werden sollten, bei den Männchen ist das mal so mal so - mal geht es gut, mal gar nicht.

    Igel brauchen viel Platz. Inzwischen wird wohl zu min. 150 x 60 x60 geraten. Ich hatte mir damals für zwei Igel mindestens 2 Meter länge fürs Terra ausgesucht - mehr ist eben immer besser - Igel brauchen Laufstrecke, weshalb ein hohes Terra wenig Sinn macht, dann lieber breit.

    Zusätzlich ist ein igelsicherer Auslauf, mit neuen Spielsachen etc. auch schön. Diese Tiere sind wirklich sehr, sehr lauffreudig, mehr ist da immer besser.

    Igel brauchen tagesüber 24-26 Grad. Nachts darfs nicht unter 20 Grad absinken, was natürlich zu höheren Energiekosten führen kann...

    Wie gesagt, die Infos sind evtl. veraltet - ich kann dir auch gern per PN zwei Seiten schicken, die mir "damals" empfohlen wurden...

  7. #7
    McLeodsDaughters
    Hallo,

    naja, bei Meerschweinen im Garten ist einiges zu beachten... Innenhaltung ist auch gar kein Problem, um einiges einfacher & günstiger, vorallem im Winter. Die Nasen bekommen ja kein Winterfell.

    Schau mal nach "Fette Sandratte". Das ist eine Rennmausart und hat diesen Namen nicht verdient. Wenn ich den Platz hätte (vielleicht wenn die Farbis nicht mehr sind, die sind auch so ein Fall wie bei dir mit den Hamstern... 8 Farbmäuse hab ich seit Juni beerdigt... ein paar waren nur ein paar Tage hier...), würde hier eine einziehen. Hab mir auch schonmal eine angeschaut, die bei Kleinanzeigen verkauft wurde... Das Tier tat mir so leid, nervende Kinder; Katze & Hund hätten sie am liebsten gefressen und keinen Meter entfernt ein einsamer Graupapagei... Bis wir uns entschlossen hatten, war sie schon anderweitig verkauft...Aber sie war so zahm, das wäre genau das richtige gewesen.
    Vom Platz wäre dein Gehege super, müsstest nur mit Heizsteinen usw. aufrüsten. Diabetesanfällig sind sie wohl auch ein wenig, aber da kennst du dich ja durch die Hamster sicher aus.

  8. #8
    Marrkus
    Chinchillas werden sehr alt, 20-25 Jahre

    Degus erreichen auch ihre 6-8 Jahre.

    Frettchen um die 8-10 Jahre.

    Rennmäuse 3-4 Jahre.

  9. #9
    Seraph
    Ergibt sehr viele Kleintiere mit höherer Lebenserwartung, gerade wenn man in die Exotenrichtung rüber guckt. Verschiedene Maus und Ratten Arten, Hörnchen, Beuteltier, Bilche... da müsste man wirklich nach dem Platzangebot, der aktivitätszeiten und der Fütterung gucken was euch Zusagen könnte.

  10. #10
    Bec
    Farbmäuse müffeln glaube ich schon mehr als zB Rennmäuse, aber da ich nie welche hatte, kann ich das auch nicht beurteilen.

    Ich habe Rennmäuse und die werden je nach dem wo man sie her hat 2-5 Jahre alt. Von Züchtern eher 3-5 Jahre, von Vermehrern oder vom Fressnapf oder so eher 2- max. 3 Jahre.
    Einen eigenen Geruch haben sie selbstverständlich, aber ich persönlich empfinde den nicht als penetrant oder so stark, dass ich jedes mal umkippe, wenn ich ins Zimmer gehe. Der Hund meiner Mutter riecht stärker aus dem Maul als das Nest meiner Renner, wenn das auf Grund von Vergesellschaftung 4 Wochen im Gehege ohne viel Einstreu liegt

    Die würden sich in deinem Gehege auch mega wohl fühlen.


    Offtopic:


    Falls du dich für Renner entscheiden solltest: ich habe hier noch einen 8 Monate alten Rennmausherren, der ein neues Zuhause sucht. Kann ihn auch vorher vergesellschaften.

  11. #11
    McLeodsDaughters
    @Marrkus: Hast du dir überhaupt den Thread durchgelesen? Chins & Degus fallen eh weg.

    Ja, Farbmäuse riechen mehr und ich denke, die fallen bei cherry-lein eh wegen der geringen Lebenserwartung weg. Die von wirklich seriösen Züchtern können vielleicht älter werden und gesünder sein, allerdings muss man den erstmal finden... Die Liste der wirklich seriösen Züchter ist sehr kurz. Wobei das bei Mongolen, momentan zumindest, auch nicht besser aussieht. Ich bin für meine Fee 140 km, einfache Strecke!, gefahren, weil das eine gute Züchterin ist. Alles was näher ist, kann man vergessen. Viele Züchter haben aufgehört, vorallem gute Züchter.

    Wenn mein Gehege "Fette Sandratte"-tauglich wäre, würde ich wohl nach sowas schauen. Aquas sind aber nicht wirklich geeignet, zumal meins zu niedrig wäre und daher wird es, wenn die VG bei meiner Bekannten mit Fee klappt, ein Hamsterlein einziehen.

    Also ich denke, so generell solltest du dich mal im Rennmaus-Bereich umschauen. Da gibts ja recht viele Arten.
    Ich weiß ja nicht, wie weit du fahren würdest, aber das Mäuseasyl (Spessart, bei Aschaffenburg) hat momentan zwei Fettschwanzrennmäuse und zwei Buschschwanzrennmäuse, dazu noch ein Maushamster-Trio und andere Mäuse. Da hab ich meine beiden jüngsten Farbmauskastraten her und sie ist echt super nett (also die Frau, die das Asyl macht und die beiden Kastrate auch).

  12. #12
    Chianti
    @cherry-lein: Was spricht denn gegen eine Griechische Landschildkröte? Ich meine, die Tiere können bis 50 Jahre alt werden und sind einfach nur zauberhaft zu beobachten. Einzig das Platzangebot sollte reichlich sein, da diese Art gern lange Strecken wandert und auch klettert. Am besten ist im Sommer die Freilandhaltung in einem gesicherten Gehege. Ein Minuspunkt für die Landschildkröte ist evtl. die 3-4 monatige Winterruhe, in der man gar nichts von seinem Tier hat. Allerdings gewöhnt man sich daran und gerade wenn man im Sommer viele Terrarientiere zu versorgen hat ist die Winterpause dann auch mal recht angenehm und man freut sich dann immer riesig auf das Frühjahr. Ein weiterer "Minuspunkt" wären die relativ teuren Beleuchtungskosten in der Anschaffung (eine Metalldampflampe von guter Qualität kostet zwischen 30-50€ plus Fadssung und Vorschaltgerät) und die laufenden Energiekosten. Allerdings kostet jedes Haustier Geld.

  13. #13
    McLeodsDaughters
    @Chianti: Nicht jeder kann was mit Reptilien anfangen. Mich würde die Winterruhe stören und so generell kann ich wenig mit Reptilien anfangen. Mit Bartagamen könnte ich mich vll. noch anfreunden, aber sonst... Und ich hab letztens einen Bericht im TV gesehen (entweder bei HundKatzeMaus oder bei TieresucheneinZuhause), wo eine Frau ihre Schildkröten dauerhaft draußen hatte, auch im Winter (dafür hatte sie Wannen in ein Frühbeet eingelassen, wo sie sich eingraben konnten).

  14. #14
    Chianti
    Ich dachte nur weil sie im Anfangspost meinte, dass sie Schildkröten sehr interessieren würden.

  15. #15
    Katy85
    Hallo,

    Lemminge werden auch nicht viel älter als Hamster.

    Es gibt einige Mäusearten die eine relativ hohe (um die 5-6 Jahre) Lebenserwartung haben. Diese gehören aber meist zu den exotischeren Tieren und sind nicht so leicht zu finden In die Haltung muss man sich meist auch gut einlesen, die ist nicht immer ganz einfach.
    DAnn gibt es noch so Tierchen wie Maushamster, Akazienratte und Baumwollratte.

    Generell wäre es gut zu wissen wie viel Platz du hast und was das Tier für Eigenschaften haben soll. Dann ists einfacher was passendes zu finden

  16. #16
    seven
    Auch wenn es zwischendurch schonmal angesprochen wurde: Von Farbmäusen würde ich in dem Fall auch abraten.
    Nicht, weil sie mehr müffeln (logischerweise müffelt es immer ein bisschen mehr, je mehr Tiere es sind, und Farbis sind nun mal Rudeltiere, die man mindestens zu viert halten sollte, eher 6-8 - aber bei vernünftiger Käfigreinigung und der Haltung von Mädels und/oder Kastraten riecht man da wirklich nur was, wenn man die Nase direkt an den Käfig hält... Unkastrierte Jungs stinken in der Tat zum Himmel, aber die muss man eh kastrieren lassen, da sie sich sonst über kurz oder lang zerfleischen.)
    Allerdings ist die Lebenserwartung von Farbmäusen ja beinahe noch kürzer als die von Hamstern. Im Schnitt 1-2 Jahre - wobei von unseren insgesamt 31 Farbis gerade mal 2 die 2-Jahres-Marke geknackt haben, viele sind gerade mal etwas über 1 Jahr alt geworden, einige immerhin über 1,5 Jahre...
    Von daher würde ich die schon mal komplett ausschließen - ich fand sie auch herzallerliebst und wundertoll, aber diese ständigen Abschiede zerrten doch arg an den Nerven... teilweise mussten wir mehrere Mäuse pro Monat gehen lassen, das war nicht schön

    Ansonsten wurden ja schon jede Menge Vorschläge gemacht, ein weiterer fällt mir gerade leider auch nicht ein...
    Ist aber auch keine leichte Frage...

    LG seven

  17. #17
    Luna & Artemis
    Offtopic:

    Da Chins eh rausfallen OT, kaum ein Chin wird heute noch 20 Jahre alt. Die sind ziemlich überzüchtet und neigen zu Herzfehlern oder Organleiden. Von meinen jüngeren hat kaum eins die 10 Jahres Marke geknackt und die wirklich Alten die ich hatte, hab ich auch schon alt bekommen. Ich selber habe ja keine mehr, aber hab noch sehr viele Bekannte mit Chins... Da les ich dauernd verstorben mit 3-8 Jahren. Die sind wirklich sehr überzüchtet, zum einen es sind eben Pelztiere (gewesen) und keine reinen Liebhabertiere, zum anderen gibts da wirklich sehr viele schwarze Schafe und/ oder Hobbyzüchter die planlos miteinander Farben vermischen... Es gehen immer noch die Gerüchte um das Farben wie schwarz und weiß wertvoll seien und graue Chins nichts wert wären. Beschäftigt man sich ein bisschen mit der Farbenvererbung beim Chinchilla sieht man allerdings wie wichtig grau/ Standarts sind. Leider sind durch das rumgezüchte auch viel Inzuchtskrankheiten mit im Spiel.

  18. #18
    Nienor
    Hey

    Hattest du dir auch mal Hörnchen angeschaut?
    Die gibt es ja leider auch immer häufiger im Tierschutz
    Hörnchen sind zwar von der Haltung etwas kniffeliger als andere Nager - aber sie haben dafür auch eine höhere Lebenserwartung als Hamster, Maus & Co.

  19. #19
    McLeodsDaughters
    Offtopic:

    Zitat Zitat von seven Beitrag anzeigen
    Auch wenn es zwischendurch schonmal angesprochen wurde: Von Farbmäusen würde ich in dem Fall auch abraten.
    Nicht, weil sie mehr müffeln (logischerweise müffelt es immer ein bisschen mehr, je mehr Tiere es sind, und Farbis sind nun mal Rudeltiere, die man mindestens zu viert halten sollte, eher 6-8 - aber bei vernünftiger Käfigreinigung und der Haltung von Mädels und/oder Kastraten riecht man da wirklich nur was, wenn man die Nase direkt an den Käfig hält... Unkastrierte Jungs stinken in der Tat zum Himmel, aber die muss man eh kastrieren lassen, da sie sich sonst über kurz oder lang zerfleischen.)
    Allerdings ist die Lebenserwartung von Farbmäusen ja beinahe noch kürzer als die von Hamstern. Im Schnitt 1-2 Jahre - wobei von unseren insgesamt 31 Farbis gerade mal 2 die 2-Jahres-Marke geknackt haben, viele sind gerade mal etwas über 1 Jahr alt geworden, einige immerhin über 1,5 Jahre...
    Von daher würde ich die schon mal komplett ausschließen - ich fand sie auch herzallerliebst und wundertoll, aber diese ständigen Abschiede zerrten doch arg an den Nerven... teilweise mussten wir mehrere Mäuse pro Monat gehen lassen, das war nicht schön

    Ansonsten wurden ja schon jede Menge Vorschläge gemacht, ein weiterer fällt mir gerade leider auch nicht ein...
    Ist aber auch keine leichte Frage...

    LG seven
    Ja, die Abschiede sind schlimm... Und da ich ja alles rette was sich nicht wehrt, sind die aufgenommenen Tiere in der Regel auch schon alt. Die letzte aufgenommene war 2 Jahre alt und hatte nur noch 2 Tage in meiner Gruppe... Wahrscheinlich wars zu viel Stress, auch wenn meine ganz lieb waren. Ich hab jetzt für mich entschieden, dass die letzten beiden wahrscheinlich ausziehen werden. Die beiden jüngsten sind 1 Jahr alt, die ältesten 1 1/2 Jahre alt.
    Hamster leben zwar auch nicht wirklich länger, aber da fällt die VG weg und "aufhören" ist einfacher.

  20. #20
    cherry-lein
    @Chianti: kann man Landschildkröten denn artgerecht im Terrarium halten? Ich hab gelesen das sie ein großes Gehege im Garten mit speziellem Untergrund und Kräuterbestand sowie ein frühbeet mit Wärmequelle brauchen. Eine Schildkröte wäre schon ein Traum von mir aber bisher hatte ich leider noch keine Möglichkeit einen Garten so zu gestalten um ein artgerechtes Schildkrötenheim einzurichten.

    Ihr habt mir auf jedenfall einige interessante Arten gezeigt die ich noch gar nicht auf dem Schirm hatte, da hab ich jetzt einiges zu lesen
    Hörnchen finde ich auch nicht schlecht aber die assoziiere ich sehr stark mit Wildtieren

  21. #21
    Katy85
    Landschildkröten sollte man nicht unbedingt im Haus im Terrarium halten. Die brauchen wie du schon geschrieben hast, draußen ein Frühbeet und Gehege mit Kräutern.

  22. #22
    Kiwi
    Wie sieht es aus mit sugarglidern? Die sind allerdings auch nicht ganz unanspruchsvoll in der Haltung und die mindestmaße für einen Käfig sind so die von einem 1,80 breiten Kleiderschrank.

    Wenn gegen Degus und Chinchillas allein die Optik spricht und ansonsten gar nichts mehr in Frage käme, würde ich es mal darauf ankommen lassen, ein paar live kennenzulernen. Oftmals ändert sich die Meinung was sowas angeht, wenn man die Tiere (zeitnah) in echt sieht.

  23. #23
    Nienor
    Hörnchen finde ich auch nicht schlecht aber die assoziiere ich sehr stark mit Wildtieren
    Das sind die ganzen Exoten aber auch

  24. #24
    SoylentGreen
    Wie wäre es denn mit Vögeln...? Wellensittiche sind doch ganz niedlich und haben eine größere Lebenserwartung als die üblichen Mininager.

    Ach so.... oder die bereits erwähnten Rennmäuse. Alle meine Mongolen sind über 2 Jahre alt (na ja bis auf einer...) und machen soweit den Eindruck, dass es jetzt noch längst nicht Zeit ist zu gehen. Mein Großer ist älter als 3 Jahre geworden. Der wäre auch noch 4 geworden, wenn ihn der Tierarzt nicht erledigt hätte.
    Was aber hier wichtig zu wissen ist, ist, dass Renner auch schwierig sein können.

  25. #25
    Seraph
    Sugar Glider kommen wohl nicht in frage bei den angeben, ein 1.80 Kleiderschrank reicht nicht für die Haltung. Die Mindestanforderungen für ein paar liegt bei 2x2x1(hxlxt) Die Anschaffungskosten sehr teuer, die Haltung sehr anspruchsvoll und man muss echt aufpassen, woher die Tiere kommen.
    (ich halte ja selber seit 8 Jahren welche, siehe Profil Bild)

    EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

    Falls trotzdem Interesse besteht und du was wissen möchtest einfach melden

  26. #26
    Gilay
    Offtopic:

    Zum Thema Landschildkröte: Je nach Art und Unterart sollte man manche sogar im Haus halten, da diese unser Klima nicht aushalten. Zwecks Griechische Landschildkröte: Man kann diese auch am Balkon halten, wenn es die Größe zulässt und der Platz dazu ausreichend da ist.

  27. #27
    Chianti
    @cherry-lein: Na klar kann man T.hermanni (Griech. Landschildkröte) auch im Haus halten, nur sollte ein großes Terrarium (am besten über 200x100cm Grundfläche) gegeben sein, da sie in der Natur weite Strecken zurücklegen. Was noch wichtig ist, ist dass das Terrarium oben offen ist um genügend Frischluft zu gewährleisten. Allerdings ist im Sommer die Freilandhaltung natürlich die idealste. Im Winter würde ich den Kühlschrank vorziehen, um konstante 5-6 Grad zu halten.

  28. #28
    moonlit
    Offtopic:

    Weil Frettchen ja anscheinend auch nicht in Frage kommen, ich das aber nicht so unkommentiert stehen lassen will: Heute wird kaum mehr ein Frettchen 8-10 Jahre alt! Durch Überzüchtung und viele komische Vermehrer ist die Lebenserwartung in den letzten Jahren doch gesunken und liegt nur noch bei 6-8 Jahren.

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