Wann ist ein guter Zeitpunkt sich einen Hund anzuschaffen - Studium oder Arbeit?



  1. #31
    Kiwi

    Wie schon mal erwähnt, mein Hund musste über nur ein paar Monate regelmäßig lange allein bleiben. Und ich würde lügen, wenn ich sagen würde, die Zeit hat ihn nicht verändert.

    Ich hab früher auch gerne Luftschlösser gebaut, vielleicht muss ja jeder seine eigenen Fehler machen. Schade nur, dass es immer auf Kosten des Tieres geht.



  2. #32
    HundeKeks
    Danke für eure Meinungen und Erfahrungen, aber liebe Keisuke, ich finde Ausbildung und Studium etwas schwierig so direkt zu vergleichen, da du in der Ausbildung hauptsächlich arbeitest und in der Uni, nun, hauptsächlich studierst /lernst...
    liebe Kiwi, ich will ja nicht auf biegen und brechen einen Hund, dem es dann schlecht geht. Ich meinte ja nur, dass es scheinbar viele Hunde gibt, die sich pudelwohl fühlen, trotz der zeit allein.

  3. #33
    Keisuke
    Ich vergleiche hier aber die Ausbildung mit normaler Arbeit, die ja nach deinem Studium auch auf dich wartet. Als Azubi wurde ich jedenfalls so behandelt wie ein normaler Mitarbeiter, auch mal Überstunden waren dabei, normale Arbeitszeit, normale Pausen.

    Für mich war diese Umstellung vom Schüler zum Arbeitnehmer jedenfalls stressig genug, dass ich froh war, nicht noch einen Hund nebenher beschäftigen zu müssen - vor allem einen, der noch etwas anspruchvoller ist und auch seine Arbeit verlangt.

    Dass du jetzt als Student viel Zeit hast, das glaube ich gern. Aber deine Ausgangsfrage war jar: Welcher Zeitpunkt? Studium oder Arbeit?
    Und ich würde sagen: Arbeit, wenn man sich schon etwas eingelebt hat.

  4. #34
    Kiwi
    Joa, wie gesagt, man hört halt, was man hören will. Irgendwann findet man immer jemanden, der einem sagt, dass das schon alles ok so ist.

  5. #35
    HundeKeks
    Liebe Kiwi, aber auch du hörst mir glaube ich nicht richtig zu
    ist ja auch egal.
    Ich habe noch keine Entscheidung getroffen, warte erst einmal das Beratungsgespräch ab und werde unter diesen Aspekten dann noch mal die ganzen Beiträge ansehen und (hoffentlich) eine gute und richtige Entscheidung treffen.
    Danke für eure Zeit und eure Posts
    Grüße

  6. #36
    Arolec
    Offtopic:

    Zitat Zitat von Kiwi Beitrag anzeigen
    Offtopic:

    Und das Argument "Tierhaltung ist doch sowieso purer Egoismus" ist in diesem Konzext ziemlich fehlplatziert. Denn dann könnte man selbiges auch verwenden um alles Mögliche zu rechtfertigen und damit wollen wir sicher nicht anfangen. Ein tolles Totschlagargument natürlich, wenn man sonst nichts mehr weiß.
    Nö, ich würde es als Fakt bezeichnen.
    Tierhaltung ist Egoismus.
    Die Frage ist, was man daraus macht.
    Mit Totschlagargument hat das nichts zutun, genauso wenig wie mit nicht vorhandenem Wissen.


    HundeKeks, ich finde es super, dass du dir diese Gedanken machst!
    Du wirst schon das richtige tun, höre etwas auf deinen Bauch und höre dir viele viele verschiedene Meinungen an, daraus kann man sich am besten ein Bild machen, was auf einen selber und den potentiellen Hund zukommt

  7. #37
    Chianti
    Zitat Zitat von Keisuke Beitrag anzeigen
    Ich vergleiche hier aber die Ausbildung mit normaler Arbeit, die ja nach deinem Studium auch auf dich wartet. Als Azubi wurde ich jedenfalls so behandelt wie ein normaler Mitarbeiter, auch mal Überstunden waren dabei, normale Arbeitszeit, normale Pausen.

    Für mich war diese Umstellung vom Schüler zum Arbeitnehmer jedenfalls stressig genug, dass ich froh war, nicht noch einen Hund nebenher beschäftigen zu müssen - vor allem einen, der noch etwas anspruchvoller ist und auch seine Arbeit verlangt.

    Dass du jetzt als Student viel Zeit hast, das glaube ich gern. Aber deine Ausgangsfrage war jar: Welcher Zeitpunkt? Studium oder Arbeit?
    Und ich würde sagen: Arbeit, wenn man sich schon etwas eingelebt hat.
    Hervorragend beschrieben.
    Genauso sehe ich das auch. Ich habe meinen Hund damals bekommen als ich gerade 9 Jahre alt war - dass war 1998, ein Dobermann Mischling. Mit 16 habe ich dann meine Berufsausbildung angefangen und war 4 Tage die Woche z.T. 12 Stunden ausser Haus, die anderen 2 Tage war Schule - da war ich ebenfalls von 5:15 Uhr bis 14/15 Uhr nicht da und ich hätte es ohne meine Eltern selbstverständlich nicht geschafft.
    Und auch jetzt bin ich der Meinung, man sollte einfach den perfekten Zeitpunkt abwarten und da gehört ein einigermaßen sicheres, geregeltes Arbeitsleben auch dazu.
    Wir hätten auch sehr gern wieder einen Hund - seit 4 Jahren plan ich nun - der perfekte Zeitpunkt war bisher einfach noch nicht da, bei uns gehört da z.B. auch dazu dass wir keinen Hund in einer Mietwohnung halten wollten, zu groß ist uns dass Risiko dass doch etwas schief läuft.., er etwas kaputt macht.., viel bellt.., manchmal reichen nur "nette" Hausmitbewohner denen der Hund ein Dorn im Auge ist und dass fanden wir persönlich dem Hund gegenüber nicht fair.
    Aber wie keisuke schon schrieb, die Vorfreude ist die Schönste und man kann unheimlich viel an Theorie lernen.

  8. #38
    HundeKeks
    Vielen Dank für eure Hilfe
    Ich werde im Januar auf die Hundeausstellung in Nürnberg gehen und da einfach so viele Erfahrungsberichte wie möglich sammeln. Viele unterschiedliche Rassen ansehen und mit Halter und Züchter sprechen.
    Da kann man vielleicht sogar noch etwas besser einen Eindruck gewinnen, weil man im Gespräch einfach flexibler ist und dem anderen auch ins Gesicht sehen kann (und ja vielleicht auch der Hund direkt dabei ist.)
    Nichtsdestotrotz weiß ich eure Hilfe zu schätzen und ihr habt mir schon noch mal deutlich gemacht, dass es tatsächlich so eine schwere Entscheidung ist, wie ich 'befürchtet' hatte
    Viele Grüße

  9. #39
    Muhri
    Habe einen weißen Schäferhund und kann aus Erfahrung für mich persönlich ganz klar Uni sagen.

    Meine Hündin bleibt einwandfrei alleine, ich habe eher die Trennungsprobleme. Sie muss allerdings nur 3 Tage die Woche für 3 Stunden und einmal für 2 alleine bleiben, könnte aber auch viel länger. Ist aber auch nicht der "typische" weiße Schäferhund.
    Habe während der Uni sehr viel Zeit für sie, bin deutlich entspannter und für uns war es die beste Entscheidung.
    Ich wohne allerdings sowohl Zuhause als auch in der Nähe meiner und (20 min.). Habe Unterstützung der Familie und muss trotzdem viel absagen, treffe auf viel Unverständnis seitens anderer Studenten.



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  10. #40
    Mischpacha
    Wir haben uns vor einem Jahr dafür entschieden, einen kleinen Eisbären (Weißen Schweizer Schäferhund) in unsere Familie aufzunehmen. Wir hatten früher ein deutsche Schäferhündin. Im Frühjahr wird es dann endlich so weit sein, dass der Kleine einziehen wird.
    Wir hatten jetzt 8 Jahre keinen Hund, da die Umstände dafür einfach nicht optimal waren (erst 3 Kinder unter 3 Jahren, dann nochmal ein Baby und entsprechend viel zu tun). Jetzt da die Kinder am Vormittag alle in der Schule sind und ich nur stundenweis in unserem eigenen Betrieb arbeite und ihn dort hin natürlich ohne Probleme mitnehmen kann, ist der optimale Zeitpunkt für mich gekommen.

    Wenn du dir einen ordentlichen Plan zurecht legst und auch auf Praxistauglichkeit hin testest, spricht nichts gegen einen Hund. Ich würde einfach mal mit Besitzern bzw. Züchtern sprechen, was sie von deinen Plänen halten und ob sie dir dazu oder eher davon abraten würden...

  11. #41
    HundeKeks
    Hey ihr Lieben,
    hier ein kurzes Update:

    es hat sich vorerst erledigt
    Über Weihnachten kam das Thema mal auf und meine Eltern haben gemeint, dass sie eine Ablenkung vom Studium nicht unterstützen würden. Wenn ich genügend Zeit für einen Hund hab, dann hab ich auch genug Zeit um arbeiten zu gehen und mir das Studium (zumindest teilweise) selbst zu finanzieren. (Hier in meinen eigenen Worten wiedergegeben.)
    Dementsprechend muss ich wohl so oder so warten, bis ich arbeite - denn Hund, Studium UND arbeiten würde - zumindest ich - nicht unter einen Hut bringen.

    Trotzdem vielen Dank für eure liebe Hilfe!
    Ich werde wohl hier bleiben und mich einfach weiter etwas informieren, bis es dann tatsächlich so weit ist.

    Viele Grüße

  12. #42
    esramueller
    Du musst Dir wirklich gut überlegen, ob Du deine Freizeit - zumindest das Meiste davon - für den Hund opfern willst. Vielleicht solltest Du dir auch überlegen welcher Hund der Richtige für dich ist. Die dafür anfallenden Kosten musst Du auch einkalkulieren, denn das wird oft unterschätzt. Einen Hund zu kaufen ist zwar etwas schönes, aber erfordert genau so viel Verantwortung und Fürsorge. Aber schön zu sehen, dass Du dir erst mal einen Rat holst, anstatt wie andere Menschen die sich unüberlegt einen Hund anschaffen, nach einer gewissen Zeit überfordert sind und den Hund entweder verkaufen oder gar irgendwo abstellen.

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