Welches Tier bei wenig Zeit



  1. #1
    Michael1224

    Welches Tier bei wenig Zeit

    Hallo Leute
    Wie man aus meinem Titel schon sicher herauslesen kann suche ich mir ein Haustier welches auch mit wenig Zeit des Halters auskommt
    Wenig Zeit sieht bei mir so aus: Ich muss 4 oder 5 mal Pro Woche arbeiten, bin da ca 12 Stunden nicht zuhause (von 8-20 Uhr oder von 9-21 Uhr) bin sonst eigentlich fast
    immer zuhause.
    Es wäre mein erstes eigenes Haustier, hatte davor schonmal einen Kater im Alter von 2-16 Jahren der mir dann weggenommen wurde, mittlerweile bin ich 22 Jahre alt und hatte seitdem kein Haustier mehr.

    Da es eher was kleineres werden wird aufgrund meiner Zeit (mir ist bewusst das eine Katze nicht zu mir passt bzw ein Hund oder ähnliches) will ich dazu gleich ein paar Infos geben:
    Platz für ein Gehege wäre jedenfalls da, es passt theoretisch ein 2x1m Gehege hierher
    Ob Tag oder Nachtaktiv ist mir recht egal, da ich meistens erst spät schlafen kann und ich sowieso bei vollkommener Ruhe nicht schlafen kann, sonst läuft der TV zum Einschlafen
    Geruch ist auch kein so großes Thema, es gibt natürlich Grenzen aber solange es nicht wie auf einem Bauernhof riecht werde ich klarkommen ^^
    Die monatlichen Kosten sollten jetzt nicht allzu hoch sein, hatte da mit höchstens 50€ maximal gerechnet, die Anschaffungskosten sind egal.

    Da mir sonst nichts mehr einfällt, freue ich mich schon auf eure Antworten und sollte es Fragen geben werde ich die schnellstmöglich beantworten

  2. Leon
    Hallo Michael1224,

    Hast du schon mal hier geschaut? Eventuell ist ja auch was für dich dabei?!



  3. #2
    Casimir
    Huhu!

    Da fallen mir Farbmäuse oder ein Hamster ein. Farbmäuse in Gruppen (mindestens 3 Tiere), Hamster alleine. Farbmäuse sind dämmerungs- nachtaktiv, Zwerghamster rennen auch tagsüber ab und an mal rum und Goldhamster sind streng nachtaktiv.
    Egal ob Maus oder Hamster, beide brauchen ein Gehege von mindestens 100cmx50cm, wobei ich da wirklich bedeutend größer gehen würde. Mäuse klettern sehr gern, da sollte das Gehege höher ausfallen. Beide Tierarten buddeln auch sehr gern, das Gehege sollte also außerdem die Möglichkeit bieten, 20-30cm hoch einzustreuen.
    Lies dich dazu einfach mal in unserer wiki ein:
    http://www.tierwiki.com/hamster/
    http://www.tierwiki.com/maeuse/farbmaeuse/

    Ob man nun Gruppen- oder Einzeltiere haben will, muss jeder selber wissen. Mäuse stinken auch nicht so extrem, wie immer behauptet wird. Weibchen sind recht geruchsneutral, kastrierte Männchen ebenfalls. Nur potente Kerle stinken zum Himmel, aber so einen will man als Liebhaberhalter eh nicht haben.

    Die laufenden Kosten sind bei beiden relativ niedrig. Körnerfutter bekommt man (leider nur online artgerecht und gesund) in großen Abpackungen. Täglich etwas Gemüse und wenn man will, kauft man eben noch Leckerlies. Nur die Tierarztkosten können schnell in die Höhe gehen und da sollte man sich vorher schon erkundigen, ob man einen Tierarzt für Heimtiere in der Nähe hat- TÄ für Kleintiere haben in den allermeisten Fällen keine Ahnung von Hamstern und Mäusen, das wäre dann nur Zeit- und Geldverschwendung.

    Beide Tierarten haben eine relativ kurze Lebenserwartung (um die zwei Jahre) und brauchen eigentlich nicht viel Aufmerksamkeit (im Vergleich zu einer Katze). Mäuse beschäftigen sich als Gruppentiere sehr gut miteinander und ein Hamster möchte vielleicht abends etwas Auslauf im Zimmer haben. Aber sonst sind sie nicht unbedingt auf die Bespaßung durch den Menschen angewießen.

  4. #3
    Maravilla
    Hallo,

    wie starr sind deine Arbeitszeiten? Es ist ja eine Sache, ob die Tiere normalerweise lange Zeit alleine wären, aber eine andere, ob du es aufgrund der Arbeitszeiten auch nicht schaffen würdest, zeitnah einen Tierarzt aufzusuchen (Ausnahme: es gäbe eine Vertrauensperson, die das übernehmen könnte).
    Falls der Tierarzt ein Problem werden könnte, könntest du in Richtung Wirbellose schauen (Schnecken, Gespenstschrecken, o.ä.). Auch ein Aquarium mit Fischen, Garnelen oder Axolotl wäre eine Option.
    Wenn der Tierarzt realisiert werden kann, könnten es ansonsten neben den genannten Nagern eventuell auch Terrarientiere sein, wobei hier der Stromverbrauch vorab kalkuliert werden müsste.

    Gruß
    Maravilla

  5. #4
    Michael1224
    @Casimir
    Wäre es theoretisch auch möglich 2 Hamster zu nehmen? Will mich da nur mal vorab informieren ^^
    Was wäre denn die optimale Größe für einen Käfig bei einem Hamster?
    Hab mich bezüglich Tierarzt informiert, im Umkreis von 1km gibt es sogar 2 Tierärzte, die für ganz kleine Tiere zuständig sind.
    Auslauf könnte ein Hamster hier genug bekommen

    @Maravilla
    Diese sind jetzt nicht so starr, im Notfall kann ich untereinander tauschen wenn ich zB an diesem und jenem Tag frei brauche und je nach Woche habe ich auch an 2 unbestimmten Tagen frei
    Ich habe mir auch schon Fische und ähnliches überlegt gehabt, bin dann aber doch lieber jemand der Tiere "am Land" bevorzugt ^^

    Danke schonmal für alle weiteren Antworten

  6. #5
    seven
    Hamster sind Einzelgänger (es gibt irgendeine Hamsterart, die manchmal auch zu zweit gehalten wird, jetzt frag´ mich aber nicht, welche, und das geht auch nicht immer gut - von daher würde ich wirklich dazu raten, einen Hamster allein zu halten.)
    Ansonsten hätte ich auch sofort Farbmäuse empfohlen (die sind allerdings wirklich Rudeltiere, da würde ich gar nicht erst mit 3 Mäusen anfangen, sondern MINDESTENS 4-6 nehmen.) Wir haben damals mit 2 Farbis angefangen und ganz schnell 2 weitere dazugeholt. Erst da konnte man wirklich sowas Ähnliches wie eine Rudelstruktur erahnen, vorher war´s nur eine Zwangsgemeinschaft. Abgesehen davon ist da ja eben die recht kurze Lebenserwartung, und da kommt man ja aus dem Vergesellschaften quasi gar nicht mehr raus, wenn mal eine stirbt... Für 4-6 Mäuse empfiehlt sich tatsächlich eine Gehegegröße von 100x50 Grundfläche und 80cm Höhe - wie Casimir schon sagte, je größer, desto besser. (Das gilt auch für Hamster übrigens - die brauchen nicht zwangsläufig die Höhe, weil sie keine guten Kletterer sind, dafür haben sie dann lieber eine größere Grundfläche und ordentlich was zum Buddeln )

    LG seven

  7. #6
    Katy85
    Hallo,

    neben den genannten Tieren wären vielleicht auch Lemminge was für dich. Sie sind nicht so krankheitsanfällig, leben wechselaktiv, sind Gruppentiere und die Futterkosten halten sich auch in Grenzen.
    Außerdem gibt es noch einige exotischere Mäuse und Nagerarten, da ist die Anschaffung meist etwas komplizierter, aber oft sind diese Tiere eben nicht so krankheitsanfällig und haben eine längere Lebenserwartung.

  8. #7
    Casimir
    Hamster sind strikte Einzelgänger. Campbell Zwerghamster von einem seriösen (!) Züchter kann man in Gruppen halten, das würde ich einem absoluten Hamsterneuling aber absolut nicht empfehlen, weil man da noch nicht einschätzen kann, was Spiel und was Ernst ist und im Notfall muss sofort getrennt werden.
    Wie gesagt, Mindestmaß sind 100cmx50cm. Größer ist aber immer besser und lässt sich auch besser und einfacher einrichten Ich persönlich finde Gehege ab 1,20m Länge am schönsten.

  9. #8
    Michael1224
    Alles klar, danke für all eure Antworten, mir persönlich würde eher ein Hamster zusagen, sind Hamster geeignet für einen Neuling in dem Gebiet?
    Mäuse finde ich zwar niedlich (ja das tue ich) aber ich hab da Bedenken das ich vl anfangs überfordert werde wenn ich mich da um mehrere kümmern muss, Frage ist was passiert wenn eine Maus mal stirbt, neue holen oder können die dann mit einer weniger Leben?
    Bzw wie sieht es mit den Kosten aus? Da ist ein einzelner Hamster wohl günstiger oder?

    Sorry für die ganzen Fragen, aber ich will einfach alles richtig machen ^^

  10. #9
    Lunimo
    Ich hatte bisher zwei Hamster (hintereinander, nicht zusammen) und hatte viel Freude mit den kleinen Gesellen. Ich finde, Hamster sind unglaublich süße, interessante Tierchen und mir machte es damals unglaublich viel Spaß ihnen Abends zuzuschauen.

  11. #10
    seven
    Hallo Michael,
    Du musst Dich doch nicht für Deine Fragen entschuldigen! Im Gegenteil ist es gut, dass Du fragst, bevor Du irgendwas tust, das Du hinterher bereust!

    Deine Bedenken, was die Anzahl der Mäuse betrifft, kann ich sehr gut nachvollziehen, denn genau so ging es uns am Anfang auch - daher hatten wir auch erstmal nur zwei und dann vier. Weil wir uns mehr einfach nicht zugetraut haben.
    Aber man wächst da wirklich rein, zu unseren Spitzenzeiten hatten wir dann 24 Mäuse gleichzeitig (und nein, nicht vermehrt, sondern diverse Notfellchen aufgenommen) - und es war überhaupt kein Problem. Natürlich war es Arbeit, aber durchaus machbar... (und dann hab´ ich auch noch ´ne Allergie entwickelt, sodass wir die Mäusehaltung leider aufgeben mussten und die letzten verbliebenen Mohikaner in ein tolles neues Zuhause vermittelt haben). Aber es war toll. Dieses Gewusel, die Mäusekuschelberge...
    Nun sind 24 Mäuse keine "Standardgröße" - aber wie gesagt, unter 4-6 Farbis würde ich nie wieder gehen, und meine persönliche Idealgruppengröße wären so 8-12.
    Natürlich ist ein einzelner Hamster kostengünstiger, der braucht zwar ebenfalls ein großes Gehege, macht aber natürlich deutlich weniger Dreck als ein halbes Dutzend Mäuse, dementsprechend braucht man weniger neue Einstreu und natürlich auch weniger Futter. Allerdings: Die Kosten halten sich da wirklich in Grenzen. Meine Mäusezeit ist leider schon 8 Jahre her, daher weiß ich´s gar nicht mehr so genau... Aber für die Mäuschen brauchst Du halt ein gescheites Körnerfutter (für Hamster logischerweise auch), dazu dann etwas Frischfutter (bei uns gab´s Gurke, Möhre, Tomate, Paprika, ab und an Salat, Zucchini... joar, da kamen wir für unsere zwei Dutzend durchaus gut mit je einer Gurke, Möhre etc. pro Woche hin - wenn man nur 4-6 Mäuse hat, gibt´s halt nicht jeden Tag die komplette Auswahl - dann gibt´s halt zwei Tage hintereinander ´ne Möhre und dann mal ein Stück Gurke (oder man wechselt das) - Du verstehst, was ich meine... das sind eigentlich keine "Extra-Kosten", die kann man vom normalen "Menschenfutter" abknapsen
    Ach so - was passiert, wenn eine Maus stirbt? Genau das ist noch ein guter Grund, gleich mindestens 4-6 Tiere zu nehmen, denn dann ist man nicht so unter Zugzwang, falls eine verstirbt. Hältst Du nur 2-3, dann hast Du ein ernsthaftes Problem, denn es sind eben Rudeltiere. Hast Du 6 und eine stirbt, kannst Du in Ruhe auf die Suche nach neuen Mitbewohnern gehen (am besten auch gleich 2 neue dazu, die müssen ja auch erst vergesellschaftet werden, und wenn dann da so´ne Einzelmaus sitzt, ist das für die auch doof...) Von daher würde ich sagen: 6 Mäuschen - wenn eine stirbt, kann man in Ruhe suchen (das hört sich so gefühlskalt an, so ist das aber gar nicht gemeint)... dann eben 2 neue dazu... und dann "dürfen" wieder zwei oder drei über die Regenbogenbrücke gehen und die anderen haben immer noch Gesellschaft...
    Sei Dir aber bewusst, dass diese Tierchen leider wirklich nur eine kurze Lebenserwartung haben - älter als 2 Jahre sind von unseren insgesamt 31 Farbmäuschen nur 2 geworden... die meisten sind im Alter zwischen 14 und 18 Monaten verstorben, einige sind sogar nichtmal ein Jahr alt geworden... Das war schon hart...
    Hachz... ich krieg´ grad wieder Mäusesehnsucht *seufz*

    LG seven

  12. #11
    Casimir
    Huhu!

    Klar ist ein Hamster etwas für einen Neuling. Man kann natürlich aus jedem eine Wissenschaft machen, aber eigentlich brauchen Hamster nicht viel und sind recht robust.
    Die Anschaffung kann ins Geld gehen. Man kann sparen, wenn man handwerklich begabt ist und Häuschen und Co selber bastelt. In den kleinanzeigen nach gebrauchten oder undichten Aquarien schauen, die bekommt man oftmals für kleines Geld- oder man baut auch das Gehege selbst.
    Mit Futter kommt man lange hin, da Hamster große Bu ket anlegen und davon auch fressen. Das bisschen Gemüse fällt kaum ins Gewicht. Etwas unkalkuierbar bleiben einzig die TA- Kosten. Aber da kann man ja monatlich was beiseite legen.

  13. #12
    Der Grasfrosch
    Muss es was mit Fell sein?

    Ansonsten empfehle ich Gespenstschrecken. Unterhaltskosten bis auf eine Lampe (nicht zwingend notwendig) gleich null und mal ganz ab davon: super interessant. Halt kein Fell, dafür aber zwei Beine mehr

  14. #13
    A-Fritz
    Wer wenig Zeit für seine Tiere aufbringen kann, sollte sich solche anschaffen,
    die einen langsamen Stoffwechsel haben, wie Reptilien.
    Z.B. kleine Schlangen werden ein x in der Woche gefüttert, etwas größere alle 14 Tage
    und bei ausgewachsenen Riesenschlangen genügt eine gute Mahlzeit alle 3-4 Wochen.

    Aber auch mit einem Aquarium kann man, bei wenig Aufwand viel Freude haben,
    wenn man für Licht und Fütterung eine Zeitschaltuhr einsetzt,
    kann man die Fische und Pflanzen auch Tagelang alleine lassen.
    Wenn man auf Pflanzen verzichtet, wäre die Aquariumpflege noch einfacher.

    Fritz.

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