Bereit für die Ausbildung eines PRE's ?



  1. #1
    Melonenkind

    Bereit für die Ausbildung eines PRE's ?


    Hallo,

    Ich brauch den Rat von Leuten die sowas schonmal gemacht haben.
    Also, ich bin noch nicht erwachsen (möchte mein genaues Alter nicht nennen) aber habe mir mithilfe von meinen Eltern den Traum vom eigenen Pferd erfüllt.
    Dieses Pony wird aber langsam zu klein und wir möchten es gerne in die Obhut von Gut Aiderbichl geben.
    Aber nun zu meiner eigentlichen Frage. Ich habe lange darüber nachgedacht aber möchte mich vorher nochmal erkundigen, mein zweites Traumpferd soll ein PRE werden aber weil ich mir wenn überhaupt eines kaufen sollte würde es ein 2 jähriger da wahrscheinlich noch Hengst sein. Natürlich kann er dies dann nicht bleiben da er mit einer stute 24 h auf der koppel verbringen würde. Die Ausbildung möchte ich sehr gerne (mit etwas hilfe von meinem Trainer) weitgehend selbst gestalten.
    Ich habe gegenüber Pferden eine klare und bestimmte Ausstrahlung und bin konzequent zu jeder Zeit also denke ich das ich bereit wäre es zu versuchen.
    Wenn ich es nicht schaffen sollte würde das mein Trainer dann übernehmen. Ich arbeite Grundsätzlich mit Natural Horsemanship und meine Frage ist ganz einfach ob ihr denkt das ich dazu im Stande bin solch eine Ausbildung weitgehend zu übernehmen.

    LG Melonenkind



  2. #2
    Calimero
    Willkommen im Forum!
    Leider können wir absolut gar nichts darüber sagen, da wir überhaupt keine Ahnung haben, wie viel Erfahrung du mit Pferden hast. Aber du wirst hier kaum auf Begeisterung treffen, wenn du dein Pony nach Gut Aiderbichl gibst, weil es dir zu klein ist. Warum behältst du es nicht und wenn das nicht geht (Naja, mein Pferd hat bei mir erstmal Lebensstellung und kommt zumindest nicht weg, nur weil ich ein anderes möchte), warum verkauft ihr es nicht an neue Besitzer, die sich gut darum kümmern? Privat ist halt eigentlich schon am schönsten, nur eben mehr Aufwand evtl beim Verkauf.
    Dazu kommt irgendwie auch die Frage, wer weiterhin für dieses Pony aufkommt. Irgendwelche armen Deppen, die aus Gutmütigkeit Geld für einen Tierschutzverein spenden. Wo eigentlich Tiere aufgenommen werden, die kein Zuhause mehr finden, die aus Notfällen stammen. Das ist doch nicht die Müllhalde für ausgediente Sportgeräte... Sorry aber das macht mich wirklich traurig.

    Zum PRE, warum soll es ein Hengst sein, wenn er doch bei einer Stute stehen soll? Hast du schonmal ein Pferd ausgebildet? Und was erwartest du dir davon? Geländetauglich bekommt man ein Pferd sicher schnell, wenn du höhere Dressur oder sonst was reiten möchtest, wäre Erfahrung in der Ausbildung schon von Vorteil .

  3. #3
    Melonenkind
    Mein Pony ist schwer krank und wir haben keine Lust alle zwei Monate den Kaufpreis für den Tierarzt auszugeben. Die Vorbesitzer wussten nicht das sie betrogen worden sind. Er hat Rückenprobleme und die Beine haben dadurch das ich ihn trainiert habe wie ein 13 jähriges Pferd auch Schädigungen abbekommen, da ich deine nächste Frage wahrscheinlich bereits kenne: Er hat einen falschen Pass und einen falschen Chip. Und weil er immer in seinem früheren Leben ,,funktionieren" musste hat keiner gemerkt das er älter ist. Für die Frage mit der Stute ich war noch nie mit einer Stute auf einer Wellenlänge und das Argument ,, Das Pferd würde ja eh mit einer Stute zusammen stehen" genügt nicht den diese Stute kommt mit anderen Stuten noch weniger klar als mit Wallachen.
    Was Tobi betrifft so ist mein größter Wunsch das er das Leid das ihm angetan wurde vergessen kann und weil ich es ihm ja ausversehen zugefügt habe wird er das bei mir wohl kaum. Ich möchte kein unglückliches 20 jähriges Pferd noch unglücklicher machen als es ohnehin schon ist. Wenn ich die Chance hätte dir ein Bild von seinem Ausdruck in den Augen schicken könnte so würdest du mich verstehen und nicht versuchen mich aufzuhalten.

  4. #4
    Calimero
    Dann würde ich dich aber bitte davon abhalten, einen zweijährigen Hengst zu kaufen . Sorry, 13 und 20 sind doch ein Unterschied, das hätte spätestens ein Tierarzt mal merken müssen. Naja ist zu spät, aber ob dann jetzt ein junges Pferd das richtige ist, weiß ich nicht.
    Das heißt, ab jetzt darf dann Gut Aiderbichl alle zwei Monate den Kaufpreis von eurem Pony für den Tierarzt blechen und ihr kauft fröhlich munter das nächste Pferd.
    Meine Frage mit der Stute hast du glaube ich falsch verstanden, ich wollte wissen, warum ein Hengst, da dieser sowieso kastriert werden muss, um mit der Stute zusammen zu stehen. Spricht ja nichts gegen Wallach + Stute und spricht auch nichts dagegen, dass du keine Stute möchtest, nur warum dann nicht gleich einen Wallach?

  5. #5
    ShiGi
    Mein Pony ist schwer krank und wir haben keine Lust alle zwei Monate den Kaufpreis für den Tierarzt auszugeben.
    Also sorry, ich kenne dich nicht und möchte dir nicht zu nahe treten, aber was ist das denn für eine Aussage? Das ist ja wohl nicht die Schuld des Pferdes, dass ihr keine vernünftige AKU gemacht habt. Wenn es jetzt scheinbar älter ist als gedacht und du es durch falsches Training kaputt geritten hast, dann kannst du es doch jetzt nicht einfach abschieben und den Tierschutz auf den Kosten sitzen lassen, während du dir ein neues Pferd holst.
    Such ihm einen schönen Platz auf einer großen Koppel, wo er seine restliche Zeit genießen kann, aber schieb nicht die Verantwortung für dein Tier ab, nur weil es nicht so funktioniert wie du es gerne hättest.

    Zum 2-Jährigen: Wie Calimero schon sagte, kann das hier niemand beurteilen, weil wir dich und deine Pferdekenntnisse nicht kennen. Ich bin grundsätzlich kein Fan davon, einfach mal ein Jungpferd zu kaufen, schon gar keinen Junghengst, wenn man keine Erfahrung mit jungen Pferden (& Hengsten) hat.
    Wo willst du ihn denn überhaupt bis zur Kastration hinstellen, wenn er eigentlich auf eine Stutenkoppel soll?

  6. #6
    Son-Gohan
    Spielzeug kaputt - wird weggeworfen und dafür was neues und besseres gekauft...sorry, das war das erste, was mir hier in den Kopf kam

  7. #7
    Nephilim
    Manchmal sollte man sich mit dem ersten, was einem in den Kopf kommt zurück halten. Aber hochlobe die Anonymität das Internets. Da kann man fröhlich Leute beleidigen ohne auf Konsequenzen achten zu müssen.
    Ich kann durchaus nachvollziehen, dass man einem alten Pony mit dem man nichts mehr anfangen kann, nicht jeden Monat 3000 Euro Tierarztkosten zahlen will. Aber dann, wenn das Pony so krank ist, ist es halt die Frage, ob es dann nicht besser wäre ein endgültiges Ende zu setzen. Oder ob man, wenn das Pony nicht so krank ist, nicht einen schönen Platz in einer Rentnergruppe besorgt. Dass man sich zur Ausübung des Sports, wenn das alte Pony zu klein und zu krank ist, ein neues Pferd kauft, finde ich vollkommen legitim.

  8. #8
    Calimero
    Es ist natürlich legitim, ein neues Pferd zu kaufen. Kann einem keiner verbieten. Aber ich sehe hier einfach ein paar gravierende Fehler und wüsste nicht, warum das jetzt mit einem 2 jährigen Pferd (ganz nebenbei, mit der reiterlichen Ausbildung sollte frühestens mit 3, häufig wird eher 4 bis 5 Jahre empfohlen) besser werden sollte.
    Und doch ich sehe es durchaus erstmal als eigene Verantwortung an, wenn ich mein Pferd - warum auch immer - krank geritten habe. Wenn es sehr schlimm krank ist, ist einschläfern sicher das einzig faire, aber darüber möchte ich hier gar nicht urteilen, wir wissen ja alle gar nicht, wie es um das Pferd bestellt ist. Wir wissen auch nicht, wie oft und für was der Tierarzt wirklich kommen muss. Das einzige was wir wissen ist: Gaul läuft nicht mehr, Tierarzt zu teuer, daher sollen das ab jetzt andere bezahlen und dafür kommt eben das zweite sogenannte Traumpferd her. Ist ja eine Rasse, kann man zum Glück überall kaufen diese Traumpferde und da hats sich auch ganz schnell mal ausgeträumt, wenn die nicht mehr so funktionieren wie man möchte...
    Jeder macht Fehler, manche haben Glück und es hat weniger bleibende Auswirkungen, andere haben da auch einfach Pech (denn perfekt sind wir sicher alle nicht). Aber es macht halt einen Unterschied, ob man dann dafür gerade stehen möchte oder sich einfach das nächste Pferd holt und genauso weiter macht. Die Fehler sind hier ja um Himmels Willen nicht nur bei Melonenkind zu suchen, aber hier kamen in dieser Konstellation wohl einige Versäumnisse zusammen, weshalb ich persönlich nicht die optimalen Gegebenheiten sehe, um grad mal einen jungen Hengst zu kaufen und selbst auszubilden (und meine Frage bleibt bestehen, was geschieht, bis das Pferd überhaupt im entsprechenden Alter ist).

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