Fragen zur Hundenahrung ?



  1. #1
    A-Fritz

    Fragen zur Hundenahrung ?

    Hallo,
    vielleicht kann mir jemand bei meinen Fragen helfen.

    Bei manchem Industriehundefutter wird gesagt, hier seien große Mengen unverdauliche Füllstoffe enthalten
    und wenn Hunde dieses verdaut haben, produziert der Hund auch besonders gewaltige Kotberge.

    Meine Frage:
    Ist dieses nun ein Vor,oder Nachteil
    Bei der menschlich Ernährung wird immer auf die Wichtigkeit der Ballaststoffe hingewiesen,
    sind also die unverdaulichen Füllstoffe um Hundefutter nicht auch Ballaststoffe

    Welche Mengen der unterschiedlichen Futterarten, wie Naß,- BARF oder Trockenfutter bekommen eure Hunde
    Man sagt, 2-4% seines Körpergewichtes soll ein Hund an Futter bekommen,
    die genaue,richtige Futtermängel hängt von verschiedenen Faktoren, wie z. B. Alter, Aktivität, des Hundes,
    oder die Beschaffenheit beim Futter ab, aber die Angaben der Futterhersteller empfehlen häufig einen größeren Tagesbedarf.

    Welche Zutaten sollen in einem guten Futter für den Hund enthalten sein und welche nicht

    Fritz.



  2. #2
    Kompassqualle
    Hallo,

    auch beim Barfen bekommt der Hund unverdauliche Anteile in Form von Pflanzenfasern. Der Output ist dennoch enorm viel geringer als beim Fertigfutter (der Kotabsatz ist locker um die hälfte bis zweidrittel weniger). Bei einem Hund der zu Verstopfung neigt oder ansonsten nicht jeden Tag Kot absetzt würde ich den Anteil an pflanzlichen Bestandteilen in der Nahrung etwas erhöhen.

    Welche Zutaten sollen in einem guten Futter für den Hund enthalten sein und welche nicht
    Ohne jetzt ewige, detailierte Listen aufzuzählen lässt sich das aus meiner Sicht ganz einfach sagen, denn das gleiche gilt auch für den Menschen und im Grunde für wohl so ziemlich jedes andere Tier auch:
    Möglichst abwechslungsreich mit vielen frische Zutaten.

    Fertigfutter ist weder abwechslungsreich noch frisch. Klar kann ein Hund davon auch überleben (genauso wie ein Mensch sicher auch nicht gleich stirbt, wenn er sich ausschließlich von Fast Food ernährt), aber sonderlich gesund ist es sicherlich nicht.
    Das heißt für mich nicht, das jeder seinen Hund barfen muss, nur, dass man eben nicht immer ausschließlich nur Tüte oder Dose in den Napf kippen sollte, sondern eben nach Möglichkeit auch viel frisches dazu geben

  3. #3
    Hackelberry
    Einen Nachteil nenne ich es dann, wenn die Menge an enthaltenen Füllstoffen mehr ist, als der Hund effektiv braucht. Wenn es dann einfach nicht mehr um Faserstoffe für Verdauung und Darm geht, sondern weit darüber hinaus. Dann bezahlt man das im Prinzip für etwas, das hinten aus dem Hund wieder genauso herauskommt und sonst keinen weiteren Nutzen hatte.

    Dass Fertigfutter nicht abwechslungsreich wäre stimmt nicht. Das Futter was mein Hund bekommt hat um die 7 verschiedene Sorten, verschiedene Fleischsorten, Fisch, mit Gemüse, mit Kräutern, usw. mehr Abwechslung kann man auch durch täglich selbst kochen nicht bieten.

    Was in kein Futter gehört ist Getreide, Zucker, Farbstoffe und solcher Mist.

    Lieben Gruß, Hackelberry.

  4. #4
    *Mischling*
    Um einen möglichen Nachteil einzuwerfen: Ab 3 Prozent Rohfaser im Futter sinkt die Verdaulichkeit des Gesamtfuttermittels. D.h., es kann insgesamt weniger aus dem Futter aufgenommen werden. Wird häufig bei Diätfuttermitteln ausgenutzt, damit der Hund mehr fressen kann und dennoch effektiv weniger zu sich nimmt. Nur zahlt man halt trotzdem dafür und braucht eben auch effektiv mehr Futter.

    Was unter drei Prozent bleibt ist aber vollkommen in Ordnung und wie schon gesagt wurde auch für die Verdauung notwendig.
    Manche Barfer legen übrigens einen Pansen-/Blättermagentag ein, um dem Rechnung zu tragen.

  5. #5
    A-Fritz
    Zitat Zitat von Hackelberry Beitrag anzeigen
    Einen Nachteil nenne ich es dann, wenn die Menge an enthaltenen Füllstoffen mehr ist, als der Hund effektiv braucht. Wenn es dann einfach nicht mehr um Faserstoffe für Verdauung und Darm geht, sondern weit darüber hinaus. Dann bezahlt man das im Prinzip für etwas, das hinten aus dem Hund wieder genauso herauskommt und sonst keinen weiteren Nutzen hatte.

    Dass Fertigfutter nicht abwechslungsreich wäre stimmt nicht. Das Futter was mein Hund bekommt hat um die 7 verschiedene Sorten, verschiedene Fleischsorten, Fisch, mit Gemüse, mit Kräutern, usw. mehr Abwechslung kann man auch durch täglich selbst kochen nicht bieten.

    Was in kein Futter gehört ist Getreide, Zucker, Farbstoffe und solcher Mist.

    Lieben Gruß, Hackelberry.


    Hallo,
    bei der Fütterung von Getreide, Stärke und Kohlenhydraten, gibt es auch unterschiedliche Vorstellungen.

    Wissenschaftler haben herausgefunden, daß Hunde, durch ihre Domestizierung , im Gegensatz zu ihren Uhrvätern den Wölfen,
    nun auch die Fähigkeit erlangt haben, stärkehaltige Nahrung zu verdauen.

    http://www.scinexx.de/wissen-aktuell...013-01-24.html


    Futter hat auch Einfluß auf das Verhalten der Hunde, wie Hyperaktivität, übersteigerte Aggressivität, oder Ängste,
    ist nun auch ein Futter mit vielen Proteinen tatsächlich auch immer eine gute Ernährung ?

    Hyperaktivität, übersteigerte Aggressivität und unsicheres Verhalten kann bei Hunden mit entsprechendem Futter auch verändert werden.
    Z. B. Mais besitzt die Eigenschaft auch Stresshormone zu beeinflussen, was zu einem ruhigeren Verhalten bei den Hunden führt.

    http://www.sitzplatzfuss.com/verhalt...m-futternapf/:)

    Fritz.

  6. #6
    Kompassqualle
    Wissenschaftler haben herausgefunden, daß Hunde, durch ihre Domestizierung , im Gegensatz zu ihren Uhrvätern den Wölfen,
    nun auch die Fähigkeit erlangt haben, stärkehaltige Nahrung zu verdauen.
    Hunde können stärkehaltige Nahrung allerdings nur dann verwerten, wenn sie vorher durch z.B. kochen aufgeschlossen wurde. Rohe Weizenkörner oder rohe Kartoffeln nützen dem Hund weiterhin überhaupt nichts, Hunde brauchen also den Menschen um ihnen stärkehaltige Nahrung zugänglich zu machen.

    Desweiteren stimmt es zwar, dass Hunde eine relativ hohe Toleranzgrenze haben gegenüber kohlenhydrathaltiger Nahrung, dies bedeutet allerdings weder, dass sie es brauchen noch dass sie es gerne fressen.
    Aus biologischer Sicht ist und bleibt der Hund ein Fleischfresser, er hat die Anatomie eines Fleischfressers und er bevorzugt Fleisch in seiner Ernährung.

    Toleranzgrenzen in der Ernährung von Heim- und Haustieren bis zur Schmerzgrenze auszunutzen wird nur allzu gerne von der Industrie gemacht. Man hat z.B. auch Kühe jahrelang mit Tiermehl gefüttert (weil es so schön billig war), die Kühe haben es vertragen und sind damit groß geworden, das macht eine Kuh allerdings niemals zu einem Fleischfresser, im Gegenteil die Fehlernährung ist für die Kuh immer auch mit gesundheitlichen Risiken verbunden.

    Nur weil ein Tier bestimmte Nahrungskomponenten fressen kann, heißt das also nicht, dass diese Komponenten auch in einer sinnvollen Ernährung für das entsprechende Tier enthalten sein sollten.

Diskussion zum Thema Fragen zur Hundenahrung ? im Forum Hunde Ernährung bzw. Hauptforum Hunde Forum:
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