Wie integriere ich eine 3ten Ältere Katze...



  1. #1
    LionLady

    Wie integriere ich eine 3ten Ältere Katze...

    Besitze 3 Katzen (keine Beisst oder Kratzt einen für sie vertrauten menschen)

    Hallo,

    Ich lebte mit meiner Katze Scheggy (w 10-11 jahren) allein. Hab sie durch einen Kollegen (besitzer 5 Katzen) bekommen der sie abgeben wollte (wegen unterdrückung in der Gruppe seiner). Dachte nee Katze wäre doch was für mich. War es dann auch
    Nach wenigen Monaten merkte ich das sie einen Spielgenossen brauchte. Dadurch das sie mir immer ins Badezimmer gepinkelt hat. wenn ich auf der Arbeit war.
    So hatte ich mich umgehört. Aus dem Tierheim hat man ja nichts bekommen und online Anzeigen waren echt alle teuer. Bin dann durch eine Nachbarin an die Tierrettung gelangt. Die hatten gleich ein passendes Tier für mich.
    Was charakterlich zu uns passen sollte. Hat auch super geklappt mit Simba (w paar monate - 1 jahr)
    So Simba ist 1 Woche schon bei uns und das gemecker von Scheggy war in der zeit groß. Aber es lief sehr gut. sie können jetzt schon
    neben einander fressen und sitzen.

    So jetzt kommen wir zu unserem Sorgen kind wo ich echt hilfe brauche!
    Nach dem Simba 1 Woche schon bei uns lebte. Hörte ich in der Nachbarschaft das ein Herr erkrankt ist an Krebs. dadurch das er Gläubig ist lässt er es sich nicht behandeln. Er lie? sich ins Hospitz einliefern.
    So... dieser hatte zwei Katzen. Eine verstarb leider und Kätzchen (w 13,14 - ? Jahren) blieb dieses Jahr allein zurück. Als ich sie gesehen hab hatte ich echt mittleid mit ihr. (Halber schwanz ist nicht mehr vorhanden) Ich hatte mich schnellst erkundigt ob es noch hinhauen könnte dadurch das es mit Simba noch frisch ist ob ich Kätzchen zu mir nehmen könnte. 50% gute erfahrungen 50% negative erfahrungen gehört. Guter Hoffung wie ich war hab ich gehofft das ich zu den 5o% Guten gehören würde.
    Kätzchen kam bei uns an. klar gleich erstmal versteck suchen. hab sie auch erstmal in ruhe gelassen. meine anderen beiden Katzen sie auch.
    Die begegnungen der Tiere war gemischt.
    Simba neugierig und vorsichtig. (von natur aus unterwürfig, lebte mit 23 Katzen zusammen) von Kätzchen gegnurre zurück. Simba zieht sich zurück.
    Scheggy aggressiv grurrend, fauchend und jagend (lebte mit 4 weiteren Katzen zusammen als schwächste in der Gruppe) von Kätzchen gegnurre, flucht und bei beängung konter. denke das schwanz nicht ganz vorhanden ist die komonikation etwas schwer oder?

    Kätzchen hält sich jetzt seit ihrer 1 Woche aufendhalt nur unterm Bett auf.
    Katzen klo ist auch ein zweites im schlafzimmer. sie scheint es zu benutzen. Zu anfang hatte sie noch durchfall. Der ist jetzt auch vorbei. fressen stell ich ihr immer jeden tag 10 cm weiter vom bett weg ( sind schon bei um die 70cm angekommen) damit sie auch mal in meiner anwesenheit rauskommt. und ich mit ihr reden kann. klappt auch kann sie dann streicheln. sie zittert aber leicht.
    die ersten 3 tage hat sie immer gestresst gearmet aber das ist auch vorbei.... jetzt schnurrt sie bei stress. sie liegt sonst ganz chillig auf der seite. es verwirrt mich.
    das thema schnurren ist echt zu hoch für mich.

    Ich weiss einfach nicht was ich da machen kann.
    ein kollege meinte die anderen beiden katzen erstmal aus der wohnung einmal alles grungdreinigen. dann kätzchen makieren lassen und dann die anderen wieder in die wohnung.
    klingt von ding her simpel aber das ist mit meiner wohnung und der einrichtung nicht leicht unzusetzten. und ich hab auch kein ort wo ich meine mädels hinbringen kann.
    und dann weiss ich nicht wie lange kätzchen zum makieren braucht da sie es ja noch nichtmal unterm bett hervorschaft....
    zwickmühle...

    hab auch schon versucht sie zu vermitteln (ungewollt) aber es ist nie ein interessent zu einem angeblichen termin erschienen. und ich möchte sie nicht ins heim geben !!

    kann mir irgendjemand vieleicht tipps geben wie sie alles zum besseren wenden kann?

    Ich würde mich echt freuen

    Lg

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  3. #2
    Hexe76
    Schnurren tun Katzen nicht nur wenn sie sich wohlfühlen, sondern auch um sich selber zu beruhigen wenn sie gestresst sind.
    Ich würde empfehlen, die Katze in Ruhe zu lassen. Keinerlei Zwang in irgend einer Hinsicht. Also stell ihr das Futter nicht noch weiter weg und streichle sie nicht, ausser sie kommt zu Dir und fordert es deutlich ein.
    Dass der Schwanz ein Stuck kürzer ist, tut der Kommunikation keinen Abbruch.

  4. #3
    LionLady
    also brauch ich die hoffnung noch nicht aufgeben das sie sich so nach einem monat doch noch einleben könnte ?

  5. #4
    seven
    Nimm Hexes Tipps an, die sind gut
    Ich hatte selbst mal so ein schüchternes Mäuschen hier, das hat einfach nur Geduld, Geduld, Geduld gebraucht... 1 Monat ist da noch gar nichts.
    Du hast da ja auch eine ziemlich komplizierte Konstellation - eine 10/11jährige Katze, dazu eine maximal 1 Jahr alte Katze - das allein ist ja schon eine extrem ungünstige Zusammenstellung, da hast Du eine Katze Anfang des Rentenalters zusammen mit einem Kindergartenkind Und dann noch eine 13/14jährige Seniorin - kein Wunder, dass das schwierig wird... Da wundert es mich eher schon, dass Scheggy und Simba miteinander klarkommen

    Da hilft wirklich nur ganz viel Geduld - bedräng´ die Katze nicht, gib ihr ihr Futter, so wie Hexe sagt, weiterhin in Bettnähe, auch ein Klo sollte dort in der Nähe zu finden sein - das ist für sie eine Riesenumstellung, nach so langer Zeit ihre vertraute Umgebung und ihren Dosenöffner zu verlieren und in eine völlig fremde Umgebung mit fremden Dosenöffnern und fremden Katzen zu kommen...

    Ich wünsche ganz viel Kraft und Geduld und drücke die Daumen, dass Kätzchen sich bald einlebt!

    LG seven

  6. #5
    Hexe76
    Ich stimme seven zu die mir zustimmt
    Aufgeben musst Du sicher nicht. 1 Monat ist nicht viel Zeit wenn man die Umstände bedenkt.
    Geduld haben und dann noch mehr Geduld haben. Es ist eine enorme Umstellung für die Mieze - das muss erstmal verkraftet werden.

  7. #6
    LionLady
    Geduld ist zumindest etwas was ich hab wenn es um Tiere geht

    Klo ist nähe Bett aber der weg scheint ihr wohl immer noch zu weit dahin... erwisch sie hin und wieder wenn sie wo hin pinkelt. kann sie mir meist noch greifen um sie wenigstens zum scheißen ins klo zu setzen...
    Aber dann sind die anderen beiden auch nicht weit weg.

    Simba will Scheggy schon zum spielen armieren aber da macht Scheggy noch nicht so mit

    Das wo ich nur bei Scheggy immer etwas sauer bin ist wenn sie provokant immer unters Bett geht und streit sucht.

    Aber schon mal gut das ich jetzt schon mal so ein zeitraum von 2 monaten ansetzen kann ohne mir erstmal gedanken zu das ich Kätzchen abgeben müsste.
    Habt dank

  8. #7
    seven
    Nuja, wie ich schon sagte - mit Scheggy hast Du da eine Katzendame im beginnenden Rentenalter, mit Simba hast Du ein Kindergartenkind - und welcher Rentner kann es spieltechnisch mit einem kleinen Kind aufnehmen? Schon rein energietechnisch? Da wundert es mich überhaupt nicht, wenn die Seniorin sagt: "Neee, ich hab´ jetzt keinen Bock auf Kinderkram, ich hab´ lieber meine Ruhe"
    Und dass Scheggy unters Bett geht, macht sie sicher nicht, weil sie unbedingt Streit sucht, sondern weil da ein neuer Eindringling sitzt - und dann tatsächlich auch noch einer, der alterstechnisch in etwa in ihrer Liga spielt - dass ihr das nicht passt, ist klar. Und da muss man dann natürlich auch mal hingehen und die Konkurrenz in ihre Schranken weisen

    Wie gesagt - gib den Katzen Zeit. VIEL Zeit.
    Und wenn die Katze unters Bett passt - passt vielleicht auch das Klo unters Bett? Oder zumindest ganz nah daneben?
    Dann würde ich es erstmal so versuchen, als die Katze, die ja eh schon in einer Art Schockzustand ist, noch zusätzlich zu schocken und sie aufs Klo zu stopfen. Unsere "Spezialkatze" hat nach ihrem Einzug hier erstmal mehrere Wochen unter der Couch gewohnt und auch dort ihr Futter bekommen, anfangs ging sie auch noch aufs Klo (das allerdings nicht unter die Couch passte). Als sie dann anfing, ihre Geschäfte unter der Couch zu verrichten, haben wir die Couch verbarrikadiert, da wir sie nicht 2x täglich zum Putzen wegschleppen konnten. Folge: Die Katze ist auf den Schlafzimmerschrank umgezogen und bekam fort an dort auch ihr Futter - und dort passte auch ein Klo hin. Die Katze hat dann fast ein Jahr auf diesem Schrank gewohnt. Ihr Problem waren nicht die anderen Katzen, ihr Problem waren die Menschen, da hatte sie regelrecht Panik vor. Uns blieb einfach nichts, als abzuwarten - und siehe da, iiiiiiirrrrrrgendwann erweiterte die Katze ihren Radius... Stückchen für Stückchen... nach wie vor verschwand sie aber immer noch blitzartig, wenn man in ihre Nähe kam... Irgendwann war es dann aber tatsächlich soweit: Die Jule bekam einen neuen Spitznamen: "Julchen, die Viertelvorzwölfte" - und warum? Weil sie gemerkt hatte, dass es jedene Tag so gegen 11.30/12 Uhr Leckerchen gab - und Julchen, die Viertelvorzwölfte begann dann irgendwann regelmäßig um diese Uhrzeit nach ihren Leckerchen zu krähen Irgendwann ließ sie sich dann auch vorsichtig kraulen, und dann eroberte sie so nach und nach den Rest ihres Reviers.
    Das alles war aber nur mit ganz, ganz viel Geduld machbar - die Jule war schon ein Wanderpokal, wir waren bereits ihre 4. Besitzer innerhalb von einem Jahr - zweimal war sie schon nach wenigen Tagen bzw. Wochen wieder ins Tierheim zurückgegeben worden, eben weil sie so scheu war... joar...
    Was war noch gleich das Fazit meines Sermons? Ach ja - Geduld

    LG seven

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