Husky - Ich brauche euren Rat



  1. #1
    Yui

    Idee Husky - Ich brauche euren Rat

    Guten Abend,

    ich hätte mal ein paar Fragen an diejenigen, die einen Husky oder Schäferhund besitzen. (Andere können selbstverständlich auch ihre Erfahrung mitteilen )
    Und zwar, überlege ich mir evtl einen Husky Welpen zu holen, habe aber gelesen dass diese kaum alleine bleiben können.
    Was
    haltet ihr davon sich 2 Hunde aus einen Wurf zu holen? Würdet ihr davon abraten oder dafür stimmen?
    Natürlich weiß ich, dass es aufwendiger ist und einen höheren Kostenfaktor mit sich bringt.
    Es geht nur darum ob es möglich ist oder ihr sagt, dass es nicht empfehlenswert ist.
    Ich habe auch einige Züchter gefragt, nur leider sagt jeder was anderes..

    An die Husky Besitzer: Wie lange darf man wirklich einen Husky alleine lassen?
    Es hängt zwar vom Charakter des Hundes ab und man kann es nicht verallgemeinern, aber trotzdem muss es ja was rassetypisches sein.
    Also wie lange kann man ihn alleine lassen und wie lange lasst ihr eure alleine?
    Bzw was macht ihr, wenn euer Husky mal wohl oder übel ca 5 bis 6 stunden alleine bleiben muss?

    Freue mich auf Antworten..

    Liebe Grüße



  2. #2
    exe
    Hallo,

    darf ich erstmal fragen, wieso du auf Husky- und Schäferhundbesitzer (?) abzielst?
    Was haltet ihr davon sich 2 Hunde aus einen Wurf zu holen? Würdet ihr davon abraten oder dafür stimmen?
    Natürlich weiß ich, dass es aufwendiger ist und einen höheren Kostenfaktor mit sich bringt.
    Es geht nur darum ob es möglich ist oder ihr sagt, dass es nicht empfehlenswert ist.
    Ich habe auch einige Züchter gefragt, nur leider sagt jeder was anderes..
    Davon halte ich gar nichts, wenn man nicht gerade 'für den Hund' lebt bzw. den ganzen Tag massig Zeit hat. Und selbst dann stellt sich mir die Frage, wieso man sich das antun sollte. Der Kostenfaktor dürfte noch das geringste Problem sein - aber zwei junge Hunde in den ersten Wochen und Monaten bestmöglich aufs Leben vorbereiten ist schon ne ganz schöne Hausnummer. Viele verzweifeln doch schon an einem jungen Hund.

    Hunde aus einem Wurf ähneln sich auch oft charakterlich stark, was es, je nach Charakter, dann nicht einfacher macht und Konflikte heraufbeschwört.

    An die Husky Besitzer: Wie lange darf man wirklich einen Husky alleine lassen?
    Es hängt zwar vom Charakter des Hundes ab und man kann es nicht verallgemeinern, aber trotzdem muss es ja was rassetypisches sein.
    Also wie lange kann man ihn alleine lassen und wie lange lasst ihr eure alleine?
    Bzw was macht ihr, wenn euer Husky mal wohl oder übel ca 5 bis 6 stunden alleine bleiben muss?
    Wie lange man einen Hund alleine lassen kann ist eine individuelle Angelegenheit und richtet sich nach Training & Charakter des Tieres, da bildet der Husky keine Ausnahme. 5 - 6 Stunden sollten mMn für keinen gesunden Hund ein Problem bedeuten.

  3. #3
    Yui
    Ich beschränke auf Husky Besitzer, weil sie sich mit Huskys auskennen und mir sagen können, wie lange Huskys alleine bleiben können.
    Hört sich ziemlich unlogisch und dämlich an, weil jeder Hund ja alleine bleiben kann etc.
    Aber ich habe sehr viele unterschiedliche Meinungen gehört:
    1)Können lange alleine bleiben
    2)Können kaum alleine bleiben
    3)Können gar nicht alleine bleiben.
    Deswegen bin ich hier..
    Ich möchte Meinungen von Husky Besitzern zum Thema bekommen.

    Zu den Welpen: Ich habe bereits einen Welpen erfolgreich aufgezogen, wenn man das so sagen darf.
    Da hast du wahrscheinlich recht mit den Charakterzügen.. und wie wäre es mit 2 Welpen, aber aus verschiedenen Würfen?
    Es geht mir darum, dass der Hund nicht alleine bleiben muss und dass er Gesellschaft hat, falls im Alltag was dazwischen kommt und es mal länger als 6 std dauert..

  4. #4
    Para
    Hallo Yui,

    ich würde dir DRINGEND davon abraten 2 Welpen zur gleichen Zeit aufzunehmen.

    Warum?
    Weil du in der ersten Zeit schon einen Welpen gar nicht alleine lassen kannst. Das Alleinsein und die Stubenreinheit aufzubauen und anzutrainieren dauert schon bei einem Welpen bis zu 1/2 Jahr. (Bei manchen geht es schneller und bei manchen dauert es länger)
    Dann die Grunderziehung. - Ich gehe einfach mal davon aus, dass du mit dem Welpen in die Hundeschule gehen willst. Wie willst du das mit 2 Welpen handhaben? Hast du eine zweite Person, die dir das Training mit einem Hund abnimmt?
    Ansonsten musst du bei einfach allem die doppelte Zeit einplanen.
    Und den Blödsinn, den ein Welpe zuhause anstellt, wenn du mal gerade nicht hinsiehst... den kannst du nicht nur verdoppeln wenn da zwei Welpen/Junghunde rumspringen.
    Aus deinen Äußerungen entnehme ich, dass du alleine lebst und auch mit den Hunden alleine sein wirst. Was machst du, wenn du selbst einmal krank wirst?
    Man findet schon mal Nachbarn/Freunde/Verwandte, die mit einem Hund raus gehen - aber mit zweien?
    Glaub´ mir, hier spreche ich aus eigener Erfahrung.

    Sicherlich ist es toll zwei Hunde zu haben - und niemand - schon gar nicht ich - möchten dir das ausreden... aber der beste Zeitpunkt einen Zweithund ins Haus zu holen ist, wenn der erste Hund eine Grunderziehung hat und man sich auf ihn verlassen kann.
    Meine beiden sind jetzt 7 und 2 Jahre alt. Inka war 5 als Bosse bei uns einzog. Sicherlich hätte ich auch schon 2 oder 3 Jahre eher einen Zweithund holen können - aber für mich war die Lösung so am Besten.

    Ach ja... jeder Hund ist ein Individuum - egal ob Husky, Dackel oder Bernhardiner.

    Es gibt zwar grundsätzliche "Rasseeigenschaften" - diese kann und darf man aber nicht verallgemeinern.

    Gerade Rauhaardackel gelten als zänkisch und fremden Menschen gegenüber nicht immer als die freundlichsten. Hier wird auch gerne mal geschnappt.
    Mein Rauhaardackel hingegen ist die Freundlichkeit in Person. Er ist IMMER gut gelaunt und freut sich von Menschen begrüßt zu werden.

    Der Husky als Vertreter der Nordischen Hunde ist garantiert kein einfacher Zeitgenosse. Dinge wie "Will to please" der Wille zu Gefallen und die generelle Bereitschaft gerne mit dem Menschen zusammen zu arbeiten fehlt bei den Nordischen fast immer. Die sind meist extrem eigenständig. Hier kostet es eine Menge Kraft und Energie zu einem Team zusammenzuwachsen.
    Die Userin Michse89 hat zwar keinen Husky aber einen Alaskan Malamute - Bei ihr kannst du in den Berichten lesen, wie viel Arbeit und Anstrengung es gekostet hat, bis Larry und sie zu einem Gespann wurden.

  5. #5
    cherry-lein
    Ich kann dir auch nur von 2 Welpen abraten. Wir hatten schon einige Schäferhunde (warum auch immer du Meinung von Schäfi Haltern für Huskys brauchst) und aktuell auch 2 bei meinen Eltern zuhause und die sind schon (wie jeder andere Welpe auch) sehr anstrengend als Welpe. Schäfis sind sehr menschenbezogen, zumindest unsere waren das bisher immer, und haben einen großen Drang auf ihre Menschen aufzupassen, zwar sind sie nicht aggressiv dabei aber sie beobachten Situationen sehr genau und übernehmen auch gern die Kontrolle über angespannte Situationen wenn sie nicht das Gefühl haben das der Mensch es im Griff hat. Diese Veranlagung braucht eine konsequente Erziehung, schaffst du es hast du einen super tollen Hund der mit dir durchs Feuer gehen würde, versemmelst du es kannst du im schlimmsten Fall eine Waffe an der Hand haben die alles angeht was sich bewegt.
    Schäfis sind als Welpen extrem experimentierfreudig, kein anderer Welpe hat so viel Flurschaden angerichtet wie unser Sam, zwar ging bei den anderen auch mal was zu Bruch aber Sam hat sogar im Eifer des Gefechts ganze Fußböden rausgerissen als man ihn mal kurz allein lies, und nein das ist kein Scherz. Mein Opa der mit uns im Haus wohnte hatte ihn kurz hoch in unsere Wohnung gebracht, als ich ca 30 Minuten später aus der Schule nach Hause kam lag unser 6 Monate alter Welpe (der durchaus schon gelernt hatte stundenweise allein zu bleiben) mitten im Flur, eingerollt in den PVC Fußboden und freute sich nen Keks darüber das er endlich damit spielen konnte. Nichts war vor ihm sicher, egal ob es Schuhe, Türdichtungen, Blumentöpfe, Teppiche, Holzgriffe von Schränken und Schubladen oder sonst was, es wurde alles angefressen oder zum Spielen missbraucht. Nachdem wir diese Phase überwunden hatten ging nichts mehr kaputt aber knapp 1 1/2 Jahre hatten wir viel zu reparieren, es ging sogar so weit das meine Eltern den Flur gefliest haben weil sie es leid waren immer den Fußboden neu zu verlegen.

    Unser jetziger Schäfi war als Jährling auch kein Zuckerschlecken... Er kam als 1-jähriger aus dem Tierheim zu uns und hatte bereits vorher in einer Familie gewohnt und dort eine Grunderziehung bekommen. Es hieß er könne problemlos alleine bleiben und wäre auch sonst gut erzogen. Nun ja, er hat einigermaßen gehört und konnte auch tatsächlich kurz alleine bleiben ohne etwas zu zerstören, als meine Mutter ihn dann testweise mal einen Arbeitstag lang allein lies hat er alles auseinander genommen, er sprang auf den Esstisch um besser aus dem Fester gucken zu können und hinterlies tiefe Kratzer im Holz, er hat das Sofa und andere Möbel verrückt, Fensterbänke abgeräumt, den Biomüll zerpflückt, Schuhe durcheinander geworfen, das Holz vom Ofen aus dem Korb geholt und überall verteilt und anschließend den Holzkorb gefressen. Meine Hündin (auch Schäfi-Mix und ehem. Straßenhund) fand das auch ganz lustig und hat dann natürlich fröhlich mitgemacht obwohl sie vorher nie was kaputt gemacht hat als sie alleine war, gut beim allerersten Test ob sie allein bleiben kann hat sie die gelben Säcke geschreddert und mit dem Müll gespielt aber danach kam nichts mehr, zumindest bis der Kleine kam nicht mehr.
    Es kostete viele Nerven jetzt 2 Hunden dieses Theater wieder abzugewöhnen zumal sie zwischendurch auch mal eine Phase hatten wo sie plötzlich nicht mehr stubenrein waren. Die beiden als Welpen will ich mir gar nicht zusammen vorstellen.

    Huskys sind ja nochmal schwieriger als Schäfis und brauchen ebenfalls eine sehr konsequente Erziehung. Ich kenne mich nicht so gut mit ihnen aus aber hatte mal eine Schulfreundin die 3 Huskys zuhause hatten, sie erzählte immer das es sehr eigensinnige Hunde sind und es schwer wäre ihnen etwas beizubringen weil sie zu vielem einfach "keine Lust" haben. Außerdem sind es ja sehr lauffreudige Hunde, im Dorf hatten wir einen Hof wo ca 20-25 Huskys auf einer großen Anlage gewohnt haben, der Besitzer und seine Kinder sind begeistert Hundeschlitten gefahren und haben auch bei Meisterschaften mitgemacht und viele auch gewonnen. Für den Sommer hatte er sich extra einen Schlitten auf Rädern selbst gebaut und damit über den Sommer seine Hunde trainiert. Jeden Tag ist er mit seinen Hunden weite Strecken gefahren um sie auszulasten und sie für das nächste Rennen fit zu halten. Die Hunde lebten in kleinen Rudeln zusammen, hatten isolierte Hütten und wurden von morgens bis abends gepflegt und beschäftigt. Jeder Hund war top sozialisiert, hörte bei seinem Besitzer aufs Wort und war in einem super Pflege- und Gesundheitszustand, um das zu erreichen musst du dein Leben wirklich den Tieren "opfern".

    Wenn es bei dir wirklich ein Husky sein soll fang erstmal mit einem an und wenn der dann groß ist und anständig erzogen kannst du dir einen zweiten dazu holen. Ich habe die Erfahrung gemacht das es sogar besser ist wenn der erste Hund schon etwas älter ist, so erzieht er deinen Junior ein wenig mit. Unsere Bernhardinerhündin hat unseren Berner Sennen, den wir als Welpen dazu geholt haben als Holly 6 Jahre alt war, wirklich miterzogen und es war einfacher ihm Dinge wie stubenrein werden oder allein bleiben beizubringen weil Holly vormachte wie es geht und der Kleine sich an ihr orientierte und ihr Verhalten nachmachte.

  6. #6
    Michse89
    Von zwei Welpen würde ich ebenfalls abraten.
    Desweiteren ist es eine Erziehungs und keine rasseneigenschaft ^^ ein Husky kann ebenso alleine bleiben wie andere Hunde. Und andere Hunde können nicht alleine bleiben obwohl sie kein Husky sind.

    Mein nordischer hat kein Problem damit auch wenn es Mal 10 Stunden sind wenn der Mann auf Montage ist. Generell bleibt er jeden Tag aber nur 5 bis 6 Stunden alleine weil Futter will er ja schließlich auch bekommen das bezahlt werden muss

    Geduldig und konsequent muss man auf jeden Fall, aber ich bezweifel das dies bei anderen Rassen anders ist. Sie hinterfragen mir öfter was und entscheiden sich am Ende dann doch für ein 'nö... Jetzt Grade nicht'

    Wenn es soweit ist wollen wir natürlich Bilder sehen ^^

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