Chinchilla Information!!!



  1. #1
    Knopfstern

    Chinchilla Information!!!

    Das Chinchilla auf einen Blick

    Herkunft
    :Südamerika
    Sozialleben:gesellig,Paar haltung
    Aktiv:bei Dämmerung und nachts
    Gewicht:durschnittlich 500Gramm
    Grösse:25 bis 35 cm plus ca 17cm Schwanz
    Lebenswerwartung:10 bis 15 Jahre
    Geschlechtsreife:im Alter von 4 bis 5monaten
    paarungsbereit:ca.alle 30 Tage, vorwiegend im winter und im sommer
    Tragzeit:108 bis 111 Tage
    Zahl der Jungen:1 bis 4 voll entwickelte Jungen(Nestflüchter)
    Geburtsgewicht:ca 40 Gramm
    Säugezeit:6 wochen
    Würfe pro Jahr:bis zu 3
    Rassen:Langschwanz-Chinchilla mit sieben Haupt-Farbvarianten



    Die Fähigkeiten des Chinchillas:

    Hören:++
    Riechen:+
    Klettern:++
    Sehen:-
    Springen++:
    Graben:-

    Erläuterung:
    ++ sehr ausgeprägt
    + ausgeprägt
    - wenig ausgeprägt
    -- sehr schlecht ausgeprägt


    Ein Pelzlieferant wird zum Heimtier

    Als vor 500 Jahren die Spanier Südamerika eroberten,sprang enunüberschaubar viele kleine Pelztiere vor den einmschierenden Soldaten davon und versteckten sich in Hölen und Ritzen der kargen Berglandschaft in den Anden.
    Die Europäer waren bald schon fasziniert von dem seidenweichen und warmen Fell der kleinen Bergnagetiere,deren Pelz auch schon von den Indios verarbeitet wurde.Durchdie massenhafte Bejagung für den europäischen Marktbis zum anfang dieses Jahrhunderts wurde der Bestand stark dezimiert und das Chinchilla schliesslich in der südamerikanischen Heimat ganz ausgerottet.
    Im Jahr 1918 verhängte die dortige regierung eine ausfuhrsperre,die allerdings nicht mehr verhindern konnte,dass die Pelztierjäger auch die letzten Chinchillasin ihren höhlen aufstöbertenund die Felle illegal verkauften.
    Die zucht wurde erst relativ spät im jahr 1920 von einem amerikanischen Bergwerkingenieurbegonnen,der mit Mühe noch 17 Langschwanz-Chinchillas(kleines chinchilla;Chinchilla langier)einfangen konnte,von den heute praktisch alle
    lebenden zuchtchinchillas abstammen.
    Da diese Nagetiere nur höchstens dreimal im Jahr vier junge bekommen,blieb die zucht spezialisten überlassen.

    Das grössere Chinchilla Kurzschwanz-Chinchilla (chinchilla chinchilla) wird heute ebenfalls gezüchtet.
    Es ist als Pelztier jedoch nicht so sehr beliebt.Die als Heimtiere in den Zoogeschäften angebotenen Chinchillas gehören zur unterart der Langschwanz-Chinchillas(Chinchilla langier),diese zur Familie der Chinchillas(chinchillidae) und diese wiederum zur unter ordnung der Meerschweinchenverwandten (Caviomorpha).
    Und alle zusammen gehören zur Ordnung der Nagetiere (Rodentia).

    Chinchillas haben sich noch viele Wildtiereigenschaften bewahrt,werden aber durchaus zahm und lassen sich auch gerne streicheln.
    Da sie anders als Meerschweinchen dämmerungs- und nachtaktiv sind,eignen sie sich kaum als Streicheltiere für kleine Kinder.Wer sich für ein Chinchilla entscheidet,brauchtviel Platz und muss sich überdies darüber klar sein,dass es relativ lange lebt und dass er 10 bis 15 Jahre lang Verantwortung für das Tier übernimmt.Bei guter Haltung kann es sogar 20Jahre alt werden.
    Vom verhalten her ähneln Chinchillas den Meerschweinchen.Sie sind ebenso schreckhaft,leben gerne in Kolonien und versteken sich in natürlichen Felshöhlen und spalten.
    Sie sind allerding nachtaktiv und sehr viel bewegungsfreudiger als Meerschweinchen.Mit anderen Heimtieren haben Chinchillas wenig im sinn.
    Gemeinsame Käfige sollte man ihnen nicht zumuten mit kaninchen oder meerschweinchen.
    Die tag aktiven Meerschweinchen oder Kaninchen werden die ruhe des chinchillas stören.
    Das verfressene Chinchilla wird sich am Nagerfutter regelmässig überfressen und damit krank werden.So sehr es die fetthaltige körner liebt, so schlecht bekommen sie ihm auch.
    Chinchillas benötigen eine eher ballaststoffreiche kost.
    Vor HUnde,KAtzen und Frettchen hat das Chinchillas angst,und das zu recht,denn es fällt aufgrund seiner grösse in die Kstegorie Beutetiere.
    Es gibt zwar Hunde und Katzen,die sich mit ihm anfreunden, doch gehört viel Fingerspitzengefühl des Halters dazu, diese Heimtiere zusammenzugewöhnen.
    In der Natur leben Chinchillas in grösseren Sippen zusammen.Sie sind sehr gesellig und lieben den Körperkontakt zu anderen Lebewesen.
    Man hält am besten ein paar zusammen.wer keinen nachwuchs will,kann ebenso gut zwei gleichgeschlechtliche Jungtiere kaufen.wenn man züchten will,ist es möglich,einen oder zwei würfe grosszuziehen und dann das Männchen von einem fachkundigen Tierarzt kastrieren zu lassen.
    Dies ist jedoch ein Eingriff,der bei Chinchilla nicht ganz einfach ist und von vielen Tierärzten noch niemals durchgeführt wurde.


    Augen auf beim Kauf!!!

    Gesundheits-Check
    Kaufen sie Chinchillas gegen Abend.Dann werden die Tiere wach und Sie können besser urteilen,obsie gesund sind.Diese Kriterien helfen bei der wahl:

    -Die käfige müssen sauber sein.Dies ist eine wichtige Vorraussetzung für die Gesundheit der Tiere

    -Kaufen sie kein chinchilla,das mit Meerschweinchen oder Kaninchen im käfig gehalten wird.
    Durch ihre Tagaktivität kann ein Chinchilla psychisch stark geschädigt sein.Auch seine gesundheit kann angeschlagen sein,da das futter von Meerschweinchen und Kaninchen für Chinchilla ungeeignet sind.

    -Lassen sie das chinchilla aus dem käfig nehmen und tasten sie es abass man dabei knochen etwas spürt,ist normal;das tier sollte aber nicht skelettartig abgemagert sein.

    -Das Gesicht der chinchillas muss frei von schuppen,haarlosen stellen und Krusten an der nase sein.nasenausfluss und tränende augen sind zeichen für erkältungen.

    -wichtig ist ein sauberer After.Verschmutzungen oder spuren von breiigem kot im käfigdeuten auf durchfall hin,ebenso platt gedrückte kotbällchen auf sitzbrettern.

    Das Richtige Chinchila für Mich???!!!

    -Beobachte die reaktion des chinchillas beim einfangen.Ein Tier,das ruhig und furchtlos bleibt,ist als Heimtier sehr viel besser geeignet.
    -Reagiert ein chinchilla hektisch oder gar panisch,ist es ein besonders nervöses Tier oder es hat schon sehr schlecht erfahrungen mit Menschen gemacht.
    -Zeigt in einer gruppe auch ur ein einziges Tier krankheitssymptome,sollten sie dort kein tier kaufen.Die anderen chinchillas könnten sich bereits angestekct haben,auch wenn sie noch gesund wirken.

    Kaufkriterien auf einen BLICK!!!

    -Chinchillas nur bei eim Zoohandel kaufen der auch sachkundig informiert.
    -Der käfig der chinchillas muss sauber sein.
    -Den Tieren darf nur geeignetes futter zur verfügung stehen sonst werden sie krank.
    -Kein chinchilla kaufen das mit anderen haustieren in einem käfig sitzt z.b.meerschweinchen oder kaninchen.
    -Auf krankheits anzeichen wie abmagerung,krusten an der nase,haar lose stellen im gesicht,nase-bzw.Augenaussfluss und eine mit kot verschmutze after region.


    Geändert von Knopfstern (07.03.2006 um 18:47 Uhr)



  2. #2
    Berry-Girl
    Hui ^^
    Jetzt bin ich aber gut über Chinchillas informiert...

  3. #3
    Knopfstern
    HAHA berry girl...das ist doch lang noch nicht fertig

  4. #4
    Berry-Girl
    ja das war mir klar aber soweit bin ich jetzt einigermaßen informiert in dem sinne dass ich dazu gelernt haben... so blond bin ich auch wieder nicht als dass ich denken würde jetzt spezialist über chinchillas zu sein -.-

  5. #5
    Knopfstern
    1x1 beim Käfig Kauf

    Egal,für welchen käfig man sich entscheidet,bestimmte Vorraussetzungen gelten für alle käfigtypen:

    Gitter:Wählen sie verzinkte gitterstäbe oder verzinkten maschendraht,beide können chinchillas nicht benagen.
    Lackierte oder mit Kunstoff überzogene Gitter sind ungeeignet.Wenn die Tiere daran nagen und die beschichtung fressen,bekommen sie Verdauungsstörungen.

    Bodenschale:Günstig ist eine Bodenschale aus Metall.Eine Schale aus Kunststoff kommt nur dann in frage,wenn die chinchillas auf keinen fall an den oberkanten nagen können.

    Käfigtürraktisch ist eine grosse käfigtür,damit sie Äste,Sandbad,Futternapf und Schlafhaus problemlos und bequem hineinstellen können.

    Flugvolieren für Kleinvögel:Sie sind für Chinchillas gut geeignet.
    Für ein Tier sollen sie einen meter hoch sein,80bis100cm breit und 50tief.Die mitgelieferte Bodenschale aus Plastik müssen sie jedoch austauschen.Lassen Sie sich eine Bodenschale aus Zink-oder Aluminiumblech von einem Klempner anfertigen.

    Großvoliere für Kleinvögel:Sie sind 170cm hoch,80cm breit und 50cm tief.Hier finden mehrere Chinchillas platz.Die mitgelieferte Plastikschublade müssen sie auch hier unbedingt durch eine Zink-oder Aluminiumschale wechseln.An den Seitenwänden einer Voliere und an der rückwand sollte man-soweit nicht vorhanden-von aussen mit kunstsoffbeschichteten platten verkleiden.Dann sind die chinchillas vor zugluft und störungen geschützt.
    ACHTUNG:Entfernen sie alles,woran sich chincillas verletzen können scharfe kanten und Lötstellen sein,frei liegende Nägel oder Schrauben.

    Wissenswertes

    Der Lebensraum der C. ist karg und rau:Sie leben in den Felsregionen der Andenbis in 5000m Höhe.
    Dort ist es am tag heiß und in der nacht sehr kalt.

    -Vor diesen extremen Temparaturen schützt sie ihr dichter Pelz.
    Das fell ist ausserdem ein guter verdunstungsschutz,denn der Lebensraum der C. ist sehr trocken:Sie müssen mit dem morgen tau und den wasserhaltigen Kaktten und ihren früchten auskommen.
    -als Schlupfwinkel benutzen C.natürliche Spalten und Bauten gemeinsam mit Chinchillaratten,die diese gänge und Höhlen anlgelegt haben.
    -Das Fell der C.verträgt keine nässe.Deshalb liegt der eingang ihrer Bauten tiefer als die höhle selbst,sodass keine feuchtigkeit eindringen kann.In der nähe des eingangsbefindet sich der Kotabstzplatz-so bleibt die höhle sauber.
    -C.sind während der dämmerung und in der nacht fast ständig auf Nahrungssuche.Am morgen kehren sie in ihre bauten zurück und verschlafen dort dann den Tag.Natrürliche Feinde sind in der Dämmerung Greifvögel und in der Nacht Eulen.Auch Füchse und Stinkmader jagen gelegentlich C.


    Ihr lieben ich werd das ganz hier noch erweitern und mal eine rund um information über chinchillas bringen...mag jetzt nimmer schreiben

  6. #6
    Orlean
    Hi sanni,

    eines möchte ioch an deinen super Text noch bemängeln,
    Chin und auch andere Tiere sollte man nie in der Zoohandlung kaufen.
    Egal wie schön der Käfig ist oder wie gut das Personal einen Berät.
    Wenn man sich für Chinchilla's entscheidet, dann sollte man doch lieber im Tierheim, in Pflegestellen oder auch bei einem guten Züchter schauen.

    Sonst gefällt mir dein Artikel gut.

    LG
    Steffy

  7. #7
    Knopfstern
    halli hallo orlean...also ich habe den text hier geschrieben und wer dauch weiter schreiben damit leute die sich ein bzw zweich chins holen wollen bescheid wissen.da ich noch nicht fertig bin *aber auch gerne anregungen entgegen nehme*muss ich mir eh noch was überlegen wegen dem zoohandel weil sich das so doof anhört*ggg*aber danke das du so aufmerksam bist

  8. #8
    Beane
    Ui!
    Sannibunny die Chinchiexpertin!
    HIHIHI!!!!

  9. #9
    caro596
    Finde ich klasse von dir das du das machst Jetzt weiß ich auch ein wenig über chins

  10. #10
    beagie
    Hi Sanni, du bist ja echt super fleißig.
    Wann geht es denn weiter mit der Information.
    Bin schon ganz gespannt.

  11. #11
    Lucy
    huhu!

    ich mach mal mit der ernährung weiter, denn die ist irre wichtig!

    Hautpfutter:
    Am besten nimmt man reine chinchillapellets! mischfutter ist äußerst ungeeignet, denn es enthält zuviel zucker, fett und getreide, was ungesund für chins ist! die besten marken für chinchillapellets sind: beck, berkel, ovator und velvet SE! diese marken bekommt man im internet oder auch direkt vom ovatorwek (muskator)! heu ist ebenfalls sehr wichtig! mindestens eine handvoll sollte pro tier zur verfügung stehen! am besten mehr, damit die kleinen immer genug zum fressen haben!

    Leckerchen:
    NIEMALS ROSINEN UND NÜSSE UND FRISCHFUTTER!!! Rosinen haben zuviel zucker, nüsse haben zuviel fett und frischfutter (obst, gras, gemüse) ist ebenfalls ungeeignet! als perfekte leckerchen eigenen sich Topinambur pellets, getrockente apfelscheiben, hagebutten und haferecken, die es auch im internet gibt! und bitte: alle in maßen nicht in massen! weniger ist bei chinchillas mehr!

    Kräuter:
    vergesst bei kräutern nicht die wirkung! auch hier heißt es: selten!!! einmal die woche ein stückchen getrockente brennessel oder getrockenten löwenzahn sind in ordnung! mariendistel werden auch gerne genommen!

    Wasser:
    wasser muss, wie bei allen tieren, immer frisch zur verfügung stehen!

  12. #12
    Okapi
    nur mal interessenhalber... wovon haben sich denn wilde chins ernährt, wenn FriFu ungeeignet ist? Vermutlich nicht von Pellets (was ist in den Pellets drin?) Und mal ne Rosine enthält doch auch nicht mehr Zucker, als eine getrocknete APfelscheibe?

    viele Grüße

  13. #13
    Lucy
    in den pellets sind gtr. gräser, heu, vitamine und mineralien! wie sanni schon geschrieben hat, leben chins in karger natur! da gibts so gut wie kein frischfutter! die gräser sind trocken und früchte und nüsse gibts da nicht!

    achja...doch rosinen enthalten viel mehr zucker als eine gtr. apfelscheibe! außerdem gibt man nicht ne ganze scheibe! höchstens ein stück, dass so groß ist wie der daumen nagel! rosinen sind deshalb absolutes gift für chins! sie bekommen davon leberschäden und darauf resultiert der "ziegenrücken" der nicht mehr heilbar ist! außerdem ist der verdauungsapparat der chind so empfindlich, dass sie eben nur diese karge nahrung vertragen!

  14. #14
    Okapi
    ich hab grad mal ein bisschen gegoogelt... bei beck, berkel und ovator ist Zuckerrübenmelasse drin... die sind also eher nicht im Sinne eine Zuckerarmen Ernährung; beck ist zudem voller Kräuter, die ja auch nicht soo toll sein sollen...

    das mit den Rosinen glaub ich dir jetzt einfach mal^^

    nach Vergleich der ganzen Spezialfutter stellt sich mir jedoch folgende Frage: die wesentlichsten Bestandteile der Pellets sind Hafer, Gerste und Weizen (je als Kleie, Schrot ...), eben Getreide, und Luzerne (wobei ich nicht weiß, was an Luzerne so toll ist, die kann einfach nur billig produziert werden, und alle Tiere müssens fressen). Wenn man diese Dinge als Grundfutter gemeinsam mit Heu gibt müsste das doch prima für die chins sein, oder? Fänd ich natürlicher - daher besser - als Pellets. Die Vitamine und Mineralien über Gemüse und Kräuter zu geben wär wohl auch natürlicher, als der ganze zugesetzte Kram. (edit: die sollen ja nicht damit überhäuft werden^^)(edit:edit: also mit dem Gemüse und den Kräutern)

    edit Nr.3:
    Die Härte der Pellets unterstützt den Zahnabrieb der Frontzähne.Mischfutter hingegen führt zu Nähstoffproblemen und ist in den meisten Fällen zu weich, um einen ausreichenden Zahnabrieb zu gewährleisten
    von http://de.wikipedia.org/wiki/Eigentl...Darmverschluss
    ist ein Argument
    Geändert von Okapi (04.05.2006 um 16:34 Uhr)

  15. #15
    Lucy
    ja in dem futter ist auch zuckermelasse drin, ansonsten würde die pellets nicht zusammenhalten! die vitamine kannst du also aufs milligramm genau deinen tieren zuführen? na das wird ja spassig werden! züchter haben über viele viele jahr lang (mehrere chin-generationen) diese futtermarken gefüttert und haben beste ergebnisse damit erzielt im gegensatz zu dem mischfutter! gemüse ist ja frischfutter und darauf ist der verdauungsapparat nicht ausgelegt! daran kann man nun mal nix ändern! außerdem werden die chins nicht mit vitaminen nicht überhäuft, ich weiss gar nicht wie du darauf kommst!
    ----------------------------------------------
    (Neuer Post des gleichen Users unten angefügt)
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    das ist natürlich noch ein weiterer grund für pellets und gegen mischfutter! und wer einmal chins gesehen hat, die jahrelang mit mischfutter ernährt wurden, der weiss, warum pellets besser sind! die tiere haben zähne, die in alle himmelrichtungen wachsen und deren verdauungstrakt nicht mehr zu reparieren ist! und es kommt nicht selten vor, dass diese tieren dann eingeschläfert werden müssen! NUR aufgrund schlechter ernährung! sowas macht echt traurig und wütend!
    Geändert von Lucy (04.05.2006 um 16:46 Uhr) Grund: Doppelposts automatisch zusammengefügt

  16. #16
    Okapi
    sorry, ich hab mich falsch ausgedrückt, ich meinte natürlich, dass sie nicht mit Gemüse und Kräutern überhäuft werden sollen^^

    In freier Wildbahn ernähren Chinchillas sich von Steppengräsern, Früchten, Blättern, Rinden und ggf. von Insekten.
    wieder von http://de.wikipedia.org/wiki/Eigentl...Ern.C3.A4hrung

    Vitamine werden weder in freier Wildbahn, noch domestiziert von keinem Tier aufs mg genau zugeführt - das geht höchst wahrscheinlich auch mit Pellets nicht.

    edit: allen anderen Nagetieren werden Knabberhölzer zu verfügung gestellt, um die Zähne kurz zu halten

  17. #17
    Lucy
    weißt du denn welche früchte das sind? das sind kaktusfrüchte! die enthalten viel flüssigkeit und wenig zucker! die können sie fressen! aber die bekommt man hier in deutschland nicht! außerdem ist es nicht erforscht, welche menge gut für chins wäre! die vitamine bekommen sie von der kargen ernährung aus, wie du schon sagtest, blättern, rinden, ect. aber in deutschland ist es a) zu teuer um diese ernährung nachzuahmen b) gibt es diese pflanzen nicht und c) wie sollen sie denn sonst die vitamine bekommen, wenn frischfutter wegfällt? und allein mit kräutern bekommst du das nicht hin! da muss man also zu pellets greifen! vielleicht ist eine solche ernährung für kaninchen oder meeris nicht gut, aber für chins ist sie die einzig wahre!

  18. #18
    Okapi
    damit zählst du alle Argumente auf, die gegen die Haltung und Zucht (erst recht in unseren Breiten) von Chinchillas sprechen...
    sollte ich jemals welche haben, dann liegt es daran, dass ich nach Südamerika ausgewandert bin und eine Auswilderungsstation eröffnet habe. Ich schreib dann mal ne Postkarte^^

    die von mir anfangs gestellte Frage ist inzwischen beantwortet und ich denk mal wir sind uns einig, dass eine weiterführende Diskussion nicht in diesem Thread zu suchen hat. Somit verabschiede ich mich aus dem Thema, in der Hoffnung, du nimmst meine Meinungen und Ansichten nicht persönlich!

    viele Grüße

  19. #19
    Lucy
    nein nehme ich nicht, denn dies sind nun mal die besten möglichkeiten chins zu halten! da werden mir sicher sanni und winnie beipflichten! aber eine diskussion über haltung und zucht gehört nicht hier her und außerdem wurde sowas schon mehrfach in diesem forum diskutiert und es führte zu streit und sonst zu nix!
    eine auswilderungsstation wäre ne gute idee, denn chins sind in freier wildbahn vom austerben bedroht!

  20. #20
    Wildkaetzchen
    Es gibt soviel ich weiß Verfahren um Pellets zusammen zu halten ohne Melasse, die besteht nämlich zu 50% aus Zucker und das muss ja wirklich nicht ins Tier rein.

  21. #21
    Knopfstern
    also wenn ich hier jetzt alles zur ernährung ab tippen sollte was mir einfällt bin ich morgen noch nicht fertig.

    ich kann nur sagen die haus chinchillas haben sich im wesentlichen an die ernährung angepasst sie scheint ihnen gut zutun.
    wild chinchillas könnte man sicher nich mit dem futter füttern.

    wer sich damit auseinander setzen will sollte sich die rodentia januar und april holen.

  22. #22
    Orlean
    Hallo,

    nun möchte ich mich auch noch etwas hier einmischen, Wild lebende Chinchillas kann man in mancher Hinsicht nicht mehr mit den unsrigen domestizierten Haustieren vergleichen.

    Man kann den Tieren keine natürliche Ernährung bieten, aber dafür sind die Pellets so gut es geht auf die Ansprüche der Tiere zurecht geschnitten.
    Das alles nicht optimal ist, weiß man auch als Chin- Halter, aber es wurde zum Beispiel noch kein Weg gefunden die Melasse aus den Pellets zulassen, einzelne Halter füttern keine Pellets sondern nur die "Rohstoffe", wieder andere füttern fast ausschließlich Heu.
    Nun die Ernährung braucht noch Jahre bis sie für die Tiere optimiert ist.
    Man muss es mal so sehen, Chinchilla sind als Haustiere noch nicht lange bekannt, und dieses Defizit muss halt noch aus gebessert werden.

    Und viel Spaß beim Auswildern Das auch wenn sher gut gedacht, ein fast aussichtsloses Unterfangen wäre.

    Liebe Grüße und nicht streiten.

  23. #23
    Lucy
    @orlean
    solche auswilderungsstationen gibt es bereits! aber du hast recht...es ist unglaublich schwer!

  24. #24
    Orlean
    Deswegen sagte ich ja fast....

  25. #25
    Knopfstern
    genau das ist völlig richtig und ich seh das auch so.leider sind die chins vom aussterben bedroht weil der mensch immer mehr in sein lebensraum eingreift.

  26. #26
    Jeyka
    Hallo Zusammen
    noch ein Hinweis im Bezug auf das Futter.

    Chinchillas benötigen keine ballststoffreiche, sondern rohfaserhaltige Kost

  27. #27
    Struwwelliese
    Zur Chinchilla-Information!

    Hei,

    zum Thema Lebenserwartung:

    unser Chinchilla Felix wurde am 01.09.1985 geboren und erfreut sich noch immer bester Gesundheit! Habe gerade mit ihm geknuddelt!
    Er ist also schon 21 Jahre alt. Das sollte man beim Kauf bedenken!

    LG Struwwelliese

  28. #28
    päppelchins
    Huhu Struwwelliese,

    das ist ein wirklich schönes Alter :-) Endlich mal wieder was Schönes zum Lesen!! Hast Du mal Bilder von Deinem Zwerg und kannst Du vielleicht mal in einem eigenen Thread etwas über ihn und seine Haltung / Fütterung berichten bitte?!

    @Sanni: ich habe gerade gesehen, dass Du ganz oben unter Lebenserwartung 10-15j. stehen hast... das stimmt nicht... Chins werden bis zu 25j alt. 10-15j ist derzeit leider der traurige Durchschnitt, wobei der jährlich sinkt, weil so viele Chins durch Fehlernährung und Fehlhaltung sterben, aber das gilt nicht als Messlatte!

    Liebe Grüße

    Andi

  29. #29
    phyllotis
    Hallo zusammen,

    ich weiss, dass das Thema schon etwas älter ist, aber mir sind da doch ein paar Äusserungen aufgefallen, die m.E. eine Ergänzung verdient haben.

    1. Vorurteil: Mischfutter ist energiereich, fetthaltig und schlecht
    Richtig ist: lange Zeit gab es für herbivore Kleinsäuger keine brauchbaren Mischfutter. Die Futter waren allesamt zu energiereich, da sie ursprünglich als Mastfutter konzipiert wurden. Inzwischen gibt es aber sehr wohl auch geeignetere Mischfutter, gerade auch weil Exoten wie Degus oder Fette Sandratten auf eine karge Ernährung angewiesen sind und hier nicht der Weg der Pellets beschritten wurde (welcher interessanterweise bei den meisten anderen Kleinsäuger abgelehnt wird, ja gar von Ernährungsproblemen (Langzeitschäden) gewarnt wird). Dazu kommt eine weitere Entwicklung. In der Futterindustrie beginnt allmähnlich ein Umdenken, da die Tierhalter höhere Ansprüche stellen und nicht mehr mit den energiereichen, ungeeigneten Mischfutter sich zufrieden geben. So können wir beobachten, dass die Hersteller plötzlich getreidelose oder getreidearme Mischfutter für Kaninchen und Meerschweinchen produzieren können, nach so langer Zeit, jetzt da der Druck von Seiten der Tierhalter genug gross ist.

    2. Vorurteil: Pellets sind optimal an die Ansprüche der Tiere angepasst
    Richtig ist: Die Pellets sind optimal an die Ansprüche der kommerziellen Tierzüchter angepasst. Sie weisen eine Menge Vorteile für Züchter und Hersteller auf, so z.B. lange lagerbar, kompakt (grosse Dichte, kleines Volumen), Verarbeitung von Nebenerzeugnissen (Pflanzliche Abfallstoffe), günstige Herstellungskosten, etc. Diese Vorteile aber stehen mehr oder weniger im Widerspruch mit einer artgerechten Ernährung, wie sie von anspruchsvollen Heimtierhalter angestrebt wird.
    Für den Hersteller von Pellets (aber auch jenen von Mischfutter) ist letztlich nicht wichtig, dass das Futter optimal auf die Tiere abgestimmt ist, sondern dass die Kunden zufrieden sind und das Produkt kaufen. Das Futter wird nämlich meist dann geändert, wenn es zu Reklamationen kommt und die Hersteller befürchten müssen, dass ihr Produkt weniger gekauft wird, solange aber die Verkaufszahlen stimmen wird auch ein nicht optimales Produkt weiterhin verkauft. Das ist die Realität. Machen wir uns nichts vor.

    3. Vorurteil: Kräuter haben (Neben)Wirkungen
    Auch das ist eine ungenaue Halbwahrheit. Man muss das allerdings aus einer anderen Perspektive betrachten. Die Wirkungen welche von Gift- und Heilpflanzen ausgehen sind Abwehrmechanismen der Pflanzen gegen das Gefressenwerden (man nennt das auch Herbivorie). Die Pflanzen haben im Laufe der Zeit eine Unmenge an wirksamen und weniger wirksamen Frasschutzstoffe entwickelt. Ausserdem haben die Pflanzen noch andere Strategien wie Stacheln und Dornen oder unverdauuliche oder verdauungshemmende Stoffe (Tannine, Lignin, Hemiscellulose, Kieselsäure, etc.) entwickelt. Die Tiere ihrerseits, gerade jene die auf pflanzliche Nahrung angewiesen sind, die Herbivoren, bildeten wiederum Abwehrmechanismen und Detoxifikations-Mechanismen um solche Frassschutzstoffe unschädlich zu machen.
    Erschwerend kommt noch dazu, dass einige Tierarten selbst einige Giftpflanzen sehr gut vertragen und diese auch in grösseren Mengen fressen, während für andere Tiere Pflanzen, die für die meisten Tiere ungiftig sind, nicht vertragen. Herbivore sind aber durch ihre Ernärhung mehr oder weniger gezwungen, dass sie eine möglichst breite Pallete an Pflanzen vertragen.
    Das Thema hatte ich schon hier mal angesprochen: http://www.tierforum.de/showthread.p...529#post202529
    Bei der Gabe von Kräuter ist letztlich ein breites Angebot wichtig, kleine Mengen natürlich und Giftpflanzen und unbekannte Pflanzen meiden. Von einer generellen Diffaminierung halte ich dagegen nichts.

    Dann zu Wikipedia
    Die Seite ist zwar eine wunderbare Informationsquelle um sich schnell über ein Thema zu informieren, aber ich halte sie für keine gute Infoquelle, wenn es darauf an kommt. Gerade auch die die Heimtierartikel leiden darunter, dass engagierte Tierhalter ohne vertieftes Hintergrundwissen ihr Halbwissen dort weitergeben. Fachliteratur wird in diesen Beiträgen oft dann auch kaum berücksichtigt, ebenso Erfahrungen von erfahrenen Tierhalter oder Züchter.

    In dem Sinne ein paar Anmerkungen zu Wikipedia-Zitaten:

    Zitat Zitat von Okapi
    edit Nr.3:

    Die Härte der Pellets unterstützt den Zahnabrieb der Frontzähne.Mischfutter hingegen führt zu Nähstoffproblemen und ist in den meisten Fällen zu weich, um einen ausreichenden Zahnabrieb zu gewährleisten

    von http://de.wikipedia.org/wiki/Eigentl...Darmverschluss
    ist ein Argument
    Oft machen aber die Backenzähne Probleme und dort helfen die Pellets nicht viel, denn die werden mit dem Speicheln und dem Kauen schnell zu weichem Brei aufgelöst und heruntergeschluckt. Mischfutter dagegen, wenn die Sämereien mit Spelzen drin sind dürften eher noch etwas zu Beissen geben, wenn die Körner nicht gerade ganz heruntergeschluckt werden, wobei Sämereien von Chinchillas in der Wildnis laut Cortés et al. (2002) kaum konsumiert werden. Da es aber auch Mischfutter mit pflanzenfaserreichen Futterbestandteile gibt, dürften die sicher mehr zum Zahnabrieb beitragen.

    Zitat Zitat von Okapi
    In freier Wildbahn ernähren Chinchillas sich von Steppengräsern, Früchten, Blättern, Rinden und ggf. von Insekten.

    wieder von http://de.wikipedia.org/wiki/Eigentl...Ern.C3.A4hrung

    Vitamine werden weder in freier Wildbahn, noch domestiziert von keinem Tier aufs mg genau zugeführt - das geht höchst wahrscheinlich auch mit Pellets nicht.

    edit: allen anderen Nagetieren werden Knabberhölzer zu verfügung gestellt, um die Zähne kurz zu halten
    Zum Wikipedia-Zitat: das ist eine Standard-Floskel und findet man eigentlich in nahezu identischer Form auch für z.B. Rennmäuse, Degus, etc. Fast aussagekräftiger wäre da schon die Aussage, dass die Chinchillas Herbivore sind oder aber man gibt dann ziemlich genau an, was sie fressen und zu welchen Teilen. Wenn die Quelle gut ist, unterscheidet sie noch zwischen Saisonen, denn da kann sich die Ernährung unter Umständen erheblich ändern.
    Zur Aussage von Okapi selber: richtige Einwände. mg-Angaben sind Unsinn. Jede Individuum hat da andere Anforderungen (hängt auch von bereits vorhandenen Defizite ab). Dazu können die Tiere viele Vitamine selber herstellen oder sie werden von Mikroorganismen im Darm (meist Caecum) hergestellt und mittels Kotfressen (Coprophagie) wieder aufgenommen. Dies betrifft insbesondere Vitamine des B-Komplex und Vitamin K. Und was die Knabberhölze betrifft, das gilt natürlich auch für Chinchillas.

    Melasse in den Pellets
    Diese ist in der Tat, wie WK schon erwähnt hat, nicht zwingend notwendig, denn es gibt in der Tat Pellets ohne Melasse. Beispielsweise bietet die Firma Agrobs solche an (im Internet www.agrobs.de ).

    in den pellets sind gtr. gräser, heu, vitamine und mineralien!
    Eine romantische Vorstellung, zugegeben. Was nicht ins Konzept passt, wird ausgeblendet: Nebenerzeugnisse, Getreide,...
    Vitamine und Minerale gibts auch in frischen Ästen, Wildkräuter und Gräser.
    ...und dann gäbe es noch die Cobs. Diese enthalten im Gegensatz zu den Pellets auch brauchbare Ballaststoffe, nämlich in Form von strukturierter Rohfaser. Im Gegensatz zu den Pellets werden dort die Ausgangsstoffe nicht zu feinem Mehl zermahlen. So gibts dann auch mehr zu kauen und im Darm dürften dann auch noch ein paar Fasern heil ankommen, die stimmulierend zur Darmperistaltik beitragen können. Dazu kommt dann, dass in den Cobs tatsächlich auch Wiesengräser- und kräuter drin ist und keine Nebenerzeugnisse und daher auch keine Melasse bei der Herstellung notwendig ist.
    Doch auch Cobs sind industriell hergestellt und mechanisch und thermisch bearbeitet...
    So gesehen eine bessere Alternative zu Pellets, aber sicher auch nicht das Gelbe vom Ei.

  30. #30
    Claudia M
    Hallo,

    einen STECKBRIEF zum Chinchillas bietet G. Schweigart am Ende seines Buches: Chinchilla: Heimtier und Patient (1995).

    Wer das Buch nicht vorliegen hat, kann auch HIER nachsehen.

    Wikipedia ist leider in m.E. alles andere als hilfreich beim Wissensaufbau zu Chinchillas. Trotz vielfältiger Versuche Wissen beizusteuern und eine Linie reinzubringen, hat man mehr Löschungen als Infos und damit bis dato eine negative Ergebnisbilanz, was Wissenssammlung anbelangt. Leider.

Diskussion zum Thema Chinchilla Information!!! im Forum Chinchilla Haltung bzw. Hauptforum Chinchilla Forum:
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