Hund für draussen?



  1. #1
    Nalah

    Idee Hund für draussen?


    Hallo zusammen

    Ich bin momentan auf dem Bauernhof wohnhaft und hätte gerne einen Hund. Der Hund dürfte aber leider nicht ins Haus, da der Bauer das nicht möchte. Er dürfte sich aber frei auf den Wiesen, im Stall etc. bewegen und wäre nie alleine, da viele Kinder auf dem Hof sind, Gärtner, der Bauer und ich. Ich bin beruflich in der Natur tätig und könnte den Hund immer wieder mitnehmen. Auch in den Hundesport würde ich gehen. Am Wochenende bin ich viel in draussen unterwegs und auch oft bei meinen Eltern, wo der Hund auch immer mit ins Haus könnte. Meint ihr, dass das für den Hund so geht oder ist das einem Hund nicht so zumutbar? Es würde sich um einen Berner Sennenhund handeln, was ja eigentlich auch ein eher typischer Bauernhofhund ist. Meine Frage ist halt auch, ob der Hund sich dann falls ich später nicht mehr auf dem Hof leben werde, sich daran gewöhnen kann, öfters im Haus und nicht mehr fast immer draussen zu sein? Was denkt ihr darüber? Vielen Dank für eure Meinung

    Lg



  2. #2
    Zombieblume
    Berner Sennenhund dürfte es nicht stören draussen zu sein. Solltest wenn du einen Welpen holst halt in spätestens Anfang Sommer holen das er wenn der Winter kommt groß ist. Und ne Isolierte Hundehütte sollte im zu verfügung stehen. Wenn du dann mal da wegziehst musst halt was mit nen großen Garten nehmen. Evtl. mag er dann lieber draußen schlafen weil er es so gewohnt ist.

  3. #3
    Sputnik72
    Ein Hund, ders von Anfang an gewöhnt ist, draussen zu sein, dem wird das nichts ausmachen.

    Mein Bruder hatte einen Collie, der von Anfang draussen war. Er durfte auch nie rein und hat sich da dran gewöhnt. Als er dann älter wurde, wollten sie ihn in der Nacht, wenns kälter war, dazu bringen, im Haus zu schlafen. Der Hund hat sich mit allen vier Pfoten gewehrt und sie mußten ihn jedes Mal reintragen. Er kannte das überhaupt nicht und das ist dann schwierig, den Hund dran zu gewöhnen.

    Wenn dein Hund sich aber dran gewöhnt, bei denen Eltern auch im Haus zu sein, sehe ich für später keine Probleme, wenn du mal umziehen solltest. Denn er ist es ja dann gewöhnt, ab und zu mal drinnen zu sein. Ob er das dann will ist die andere Sache

  4. #4
    Nanette
    Hi,
    es gibt viele Hunde wo gerne draussen bleiben,Schäferhunde ,Bernersennen ,auch Rottweiler und Huskys. Ich persönlich würde die Hunde oder den Hund nachts in die Wohnung lassen.
    LG Nanette

  5. #5
    Anna-Lena
    Also ich hab selbst einen Berner-Sennen Hund und der war tot unglücklich als er im Winter als es doch so kalt war (-20°) rein sollte... Der war das halt nicht gewöhnt, aber vielleicht kannst du ja die Hundehütte mitnehmen falls du umziehst???

  6. #6
    Kompassqualle
    Ja, es gibt viele Rassen die auch im Winter gerne draußen bleiben und die dann auch Nachts gar nicht unbedingt ins Haus möchten.
    Wichtig fände ich allerdings das der Hund nicht alleine draußen ist, denn vor allem Nachts wäre er ja isoliert und von seinem Rudel getrennt.
    Deswegen sollte man in ausschließlicher Außenhaltung besser zwei Hunde halten.

  7. #7
    Samson
    Unsere Hunde waren früher immer draußen, jetzt wo der eine Hund älter ist, schlafen sie im Winter im Haus, seit es wieder wärmer ist, schlafen sie wieder ausschließlich draußen. Die Umgewöhnung dauert immer 3 - 4 Tage, aber funktioniert problemlos. Wenn Dein zukünftiger hund das Innen-Schlafen durch Besuche bei Deinen Eltern gewöhnt ist oder vielleicht auch durch einen gemeinsamen Urlaub, dann sehe ich auch später keinerlei Problem. Ist dann halt wie dauerhaft Urlaub/Elternbesuch --- Hauptsache Elternbesuch und Urlaub (und damit auch das Drinnenschlafen) sind positive Erinnerungen.

    Grüße,
    Samson

  8. #8
    yvi75
    Hallo,
    auch wenn der Beitrag schon ziemlich alt ist möchte ich mich zu diesem Thema auch mal äusern.
    Ich habe seit paar Tagen einen Berner Sannen Welpen,Marry,9 Wochen alt.
    Sie ist 8 Wochen bei Mama und Papa im drausen aufgwachsen.
    Ich dachte also es wäre kein Problem Sie drausen zu halten,aber so einfach war das dann doch nicht.Sie fühlt sich drausen in ihrer Hütte einsam,wir haben das gleich die 2 . Nacht probiert,haben sie aber nach 2 Stunden wieder reingeholt.Konnte mir das jammern einfach nicht mehr anhören.Wir haben ja noch einen Jack Russel den ich aber drinne im Haus halte,das seit ca 1 Jahr und 7 Monaten.Also wird es da keine Umgewöhnung nach drausen mehr geben,was ich auch nicht will.
    Ich werde jetzt meineim Welpen die Entscheidung überlassen,wo sie sich aufhalten möchte,es bestehen ja beide möglichkeiten.

    Gruß Yvi

  9. #9
    Kiki2603
    Und warum hattest du dann vor den einen Hund draußen und den anderen drinnen zu halten?

  10. #10
    yvi75
    Weil mein Freund einen grossen für drausen haben wollte.
    Ich habe mich damals für den Jack Russel entschieden und mein Freund wollte einen grossen Hund. Wir hatten also schon immer in planung einen zweiten zu holen wenn es passt.
    ich konnte meinen Freund aber davon überzeugen das er Marry nicht nach drausen ausschließen kann,also kann sie sich nun in der Wohnung und drausen frei bewegen und ich denke nicht das das falsch ist.
    ich möchte eben keine Zwingerhunde.

  11. #11
    Samson
    Ääääh, "Draußenhaltung" sollte nicht gleichgesetzt werden mit "Zwingerhaltung". Davon abgesehen, wenn Ihr Euren kleinen Welpen gleich am zweiten Tag, nachdem Ihr ihn geholt habt, nach draußen verbannt, finde ich das nicht besonders gut. Natürlich winselt der Kleine. Wie gesagt, unsere Hunde schlafen auch primär draußen. Das bedeutet sie haben den ganzen Garten zur freien Verfügung und zusätzlich zwei Hütten, wobei eine der Hütten eigentlich ein beheizbares Gartenhaus ist. Die ersten zwei Wochen hat unsere Hündin, die wir im Alter von 8 Wo. bekamen (bei der Züchterin wurden die Hunde auch draußen gehalten, aber im Rudel) mit uns zusammen im Haus geschlafen, dann haben wir sie langsam an ihre Hütte im Garten und das Alleineschlafen gewöhnt. Das geht nicht von heute auf gleich und auch beim Umgewöhnen kannst Du die ersten beiden Nächte mit ständigem Hin- und Herlaufen einplanen, damit die Hündin merkt, dass Du in der Nähe bist. Wir haben unser Schlafzimmer extra so verlegt, dass wir Blick auf die Hütte und Luftlinie Fenster-Hütte ca. 10 m haben.

    Unsere Hunde schlafen nachts draußen, da wir sehr abgeschieden wohnen und sie nachts das Grundstück/Haus und v.a. unsere Kaninchen/Meerschweinchen (Marder/Füchse/Waschbären/Wildkatzen/Uhus und 1 Luxpaar in der näheren Umgebung) bewachen. Wenn das bei Euch nicht der Fall ist, keiner Probleme mit Tierhaaren ind er Wohnung hat, dann würde ich den Hund im Haus schlafen lassen, wenn er das möchte. Natürlich muss er aber auch jederzeit raus können, z. B. wenn er mal muss. Am besten, Du entscheidest Dich nach dem Bauch. Du musst Dich ja auch wohlfühlen. Und wenn Du denkst, dass Deine Kleine Dir draußen zu einsam ist... eh Du anfängst, Dir wie verrückt Gedanken zu machen, dann lass sie doch drinnen schlafen, wenn das kein Problem ist. Und es ist auch irgendwie gemein, wenn der eine Hund rein darf und der andere draußen bleiben soll. Nicht das dann´gleich Eifersucht vorprogrammiert ist...

    Grüße,
    Samson

  12. #12
    Goldchen
    Also ich finde es total unfair wieso der eine Hund im Haus sein darf und der andere nicht. Wie willst du denn dem Hund begreiflich machen, dass du abends den Jack Russel mit ins Haus nimmst und er draussen sitzen bleiben soll?

    Du darst mich jetzt nicht falsch verstehen, ich bin nicht dagegen, dass man Hunde draussen hält. Wie hier schon erwähnt wurde, sind viele Hunde sogar echt scharf drauf, aber den einen mit rein zu nehmen und den anderen draussen sitzen zu lassen find ich echt n bissle krass.
    Ich kann mir das gar nicht vorstellen abends raus zu gehen zu den zwei Hunden die womöglich grad miteinander spielen und dann den Jack Russel mit ins warme Haus zu nehmen und den anderen zurück zu lassen. Das könnte ich gar nicht übers Herz bringen...
    Ich denke es wäre doch die beste Lösung wenn du den kleinen Welpen erstmal mit ins Haus nimmst, ihn stubenrein bekommst, etc. Wenn er n bissle älter ist, dann denke ich wird er eh von selbst eher nach draussen wollen, sowieso im Winter, weil viele Hunde lieber draussen sind bevor sie die trockene Heizungsluft atmen. Das ganze hätte dann auch noch einen positiven Nebeneffekt: er wäre dann auch gleich ans Haus gewöhnt, stubenrein und so musst dir auch keine Gedanken drum machen, was dann is, wenn ihr umziehen würdet.
    Und mal ehrlich: ein großer Hund in der Wohnung macht auch nicht viel mehr Dreck als ein Kleiner. Putzen musst so oder so und wenns wegen dem Großen ein bisschen mehr sein sollte, dann is es doch egal, aber der Hund is dafür glücklich.

    Liebe Grüße,

    Goldchen

  13. #13
    Samson
    Finde Goldchens vorgeschlagene Vorgehensweise gut, zumal wenn Ihr mal in den urlaub fahrt, kann es nicht schaden, wenn beide Hunde an Zimmer gewöhnt sind. Außerdem hatte ich ja schon angedeutet, dass diese geteilte Behandlung auch echt zu Eifersüchteleien führen kann. Wir halten unsere Hunde ja überwiegend draußen, was nicht heißt, dass sie bei sehr kaltem Wetter nicht auch ins Haus können, wenn sie wollen oder z. B. bei Dauerregen. Gerade unseren älteren Hund (9 J.) lassen wir dann ungern draußen, da er ein wenig mit Rheuma-ähnlichen Erscheinungen zu kämpfen hat. Der will bei so einem Wetter dann auch wirklich rein. Das zeigt er aber deutlich. Natürlich nehmen wir die junge Hündin dann auch mit rein. Weil auch wenn sie nicht gern im Haus schläft, wenn der Rüde rein darf, dann will sie natürlich auch. Man könnte ja was verpassen... Sonst gäbs Streit zwischen den Hunden und so ein richtiger Ehekrach unter Hunden ist nicht schön...

    Grüße,
    Samson

  14. #14
    Saskia1994
    Ich hab auch ein Berner Sennenhund der schläft auch draußen aber nur im Sommer in der Winterzeit schläft er drinne in Flur das ist voll egal

  • #
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