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#1 |
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Beiträge: 363
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Beschwichtigungssignale
Hallo,
mich würde interessieren wer von euch alles auf die Calming Signales beim Hund achtet und auch darauf reagiert. Ich habe das Buch von Turid Rugaas gelesen und bin begeistert davon. Werde ab jetzt viel mehr darauf achten. |
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Themenautor  
#4
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Beiträge: 363
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Hi,
den meisten wird das Buch viel zu teuer sein. ABER es ist absolut sein Geld wert. Denn die Beziehung, die man zu seinem Hund entwickelt ist wirklich unbezahlbar. Ich habe das Buch erst vor ein paar Tagen gelesen und bin so etwas von begeistert und auch viel entspannter, weil ich meinen Hund viel besser verstehe. Gut, wir müssen noch üben und ich bekomme sicher noch sehr viel nicht mit aber mein Hund ist ruhiger und glücklicher geworden in den letzten Tagen und dadurch geht es mir auch besser. Hätte ich schon virher gewusst was mein Hund mir da täglich mitteilt wäre uns beiden sicher viel erspart geblieben. Ich hoffe mein Dicker kann mir verzeihen und hat noch etwas Geduld mit mir, während ich seine Sprache lerne. Ich habe zurzeit ein Erfolgserlebnis nach dem anderen mit meinem Hund. |
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#6 |
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Gesperrt/Gelöscht
Ort: im land der träume
Beiträge: 16
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kann mir das mal jmd näher erklären? wie den hund besser verstehen? ich dachte bisher wenn er zb gähnt oder diese anderen sachen macht das er beschwichtigt.
halt immer will das es nicht stress gibt? oder wenns ihm zu stressig ist?! oder wenn man als mensch gähnt sich den mund leckt nimmt man den hund die angst...und was gibts da noch inwiefern kann ich das verhältnis zum hund besser aufbauen/verstehen? |
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Themenautor  
#7
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Beiträge: 363
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Hi,
du kannst ihn aus den Situationen nehmen die ihm Streßm machen. Meiner hat zum Beispiel Angst vor Männern, die schwarz gekleidet sind und relativ schnell auf einen zu kommen. Das teilt er mir mit den Signalen mit und ich kann reagieren und vermindere seinen Stress dadruch. So lernt er dann, dass er mir vertrauen kann und keine Angst vor den Männern haben braucht. Achte einfach mal darauf wann diese Signale kommen und versuche die Sitaution zu ändern. Zum Beispiel wenn du dich fertig machst, wenn du mit dem Hund raus willst. Da beschwichtigt er sich auch und hat Streß (positiven Streß). Wie reagiert er wenn du ihm die Signale auch gibst? Offtopic: Er ist erschreckend wie wenige sich auf den Beitrag melden, wenn ich das mal so sagen darf. |
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#8 |
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Gesperrt/Gelöscht
Ort: im land der träume
Beiträge: 16
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also mein hund sagt mir bescheid indem er mich anstupst. dann sage ich GLEICH. dann gähnt er. dann gähn ich auch ^^ dann legt er sich hin und wartet so lange bis ich ihn rufe während ich mit halsband und leine an der türe stehe. so habe ich es ihm beigebracht. generell hat der hund vor nichts angst der will mit alles und jedem spielen , auch neue dinge machen ihm keine angst....kann diese signale so selten sehen.und der hund ist 24h an meinem hintern. ich würds ja mitbekommen wenn er beschwichtigt.
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Themenautor  
#9
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Beiträge: 363
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Zitat:
Manche Hund sind da nicht immer sehr deutlich. Hunde sind doch richtige Quasselstrippen, wenn es um die Signale geht. Keine Hundebegegnung ohne, dass ständig Signale kommen. Beobachte die Hunde einfach mal, dann wirst du sehen, dass auch dein Hund Signale gibt. Das hat nichts mit Angst zu tun. Ich bin ja so froh, dass mein Dicker mir nicht übel nimmt, dass ich ihn monate lang quasi ignoriert habe und nicht so auf ihn eingegangen bin. Und es ist so toll, wie sich nur durch das Beachten der Singale bei uns viel verändert hat. Die Bindung ist viel enger und auch ruhiger geworden. Mein Hund ist ruhiger geworden und folgt meine Befehlen besser. Heute habe ich mir die DVD angesehen (nur mal so nebenher, muss sie mir nochmal in Ruhe ansehen), die ist fast noch ein Tick besser wie das Buch, da einem die Signale auch gezeigt wird. |
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#11 |
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es geht ja auch nicht nur um beschwichtigung. das buch zeigt ja noch mehr auf, was die körpersprache des hundes angeht. ganz interessant finde ich auch die körpersprache bei hunden, die miteinander im spiel sind, oder bei konflikten.
durch das buch kann man jede aktion des hundes verstehen. es geht mir persönlich gar nicht darum, dass ich diese körpersprache nachahmen will, weil da einfach auch enorm viel zugehört an mimik und timing usw., aber ich kann verstehen, was mein hund gerade denkt und kann entsprechend darauf reagieren. ich erleichtere uns beiden damit enorm viel. |
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#12 |
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Ich finde es auch wichtig,dass man nicht nur auf die Signale die der Hund gibt achtet, sondern seine eigene Körpersprache die der Hunde anpasst. Für Hundesaugen sind wir mit sicherheit die merkwürdigsten Lebewesen.
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#13 |
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wie meinst du das denn? dass man die hundesprache nachahmen soll? halte ich persönlich für unnötig und in vielen fällen auch fatal.
denn wir menschen können die hundesprache nicht 100%ig richtig nachahmen. und nur, weil wir menschen nicht in der lage sind, die signale des hundes nicht zu verstehen, heißt das noch lange nicht, dass unsere hunde genauso doof sind wie wir. die wissen uns ganz genau zu lesen. die wissen, was welcher unterton bedeutet, wann wir in welcher stimmung sind usw. wenn ich jetzt meine gewohnte handlungsweise plötzlich mit einer idee hundekommunikation vermische, werde ich für den hund nur unberechenbar. wenn man hundesprache anwendet, muss man 100%ig bescheid wissen über den richtigen zeitpunkt, ausdruck, vorangegangen geschehnisse usw. dass sowas gehörig schiefgehen kann zeigen schon die altbekannten sachen wir rückenwurf oder schnauzgriff. |
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#14 |
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Nein. Meine ich nicht.
Der Mensch handelt unbewusst oder auch bewusst wie es für Menschen so üblich ist. Meist verwirrt dies den Hund. Ich nenne da gerne das Beispiel: "Umarmen ist für den Menschen ein zeichen der Zuneigung, für den Hund eine glatte Beleidigung." Verstehst dus jetzt? |
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Themenautor  
#15
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Beiträge: 363
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vorallem bedrängt man den Hund sehr mit einer Umarmung.
Unserer kann damit nicht wirklich umgehen und ist da nur am Beschwichtigen. Mein Neffe macht der gerne bei ihm aber mein Dicker mag das nicht. Also gehen wir da immer dazwischen und zeigen meinem Neffen wie er dem Hund anders sagen oder zeigen kann, wie lieb er ihn hat. |
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Themenautor  
#18
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Beiträge: 363
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auch ein gutes Beispiel ist:
Hund sitzt rechts neben dir und du greifst über ihn und streichelst ihn an der rechten Schulter. Er wird sicherlich von dir weg sehen. Wenn du den Hund aber an der linken Schulter streichelst wendet er sich dir zu. Es gibt so viele alltägliche Dinge, über die wir uns keine Gedanken machen, wo unsere Hunde in Bedrängnis bringen ohne, dass wir daran denken. Versuchen die Hundesprache nachzuahmen ist sicherlich eher nicht so sinnvoll aber wir können bei den Signalen auf die eingehen. Kommt in einer bestimmten Situation ein Beschwichtigungssignal liegt es an mir heraus zu finden wieso und das was den Hund bedrängt oder meint beschwichtigen zu müssen, zu ändern. |
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#19 |
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Also ich muss sagen ich finde das voll interessant.muss zugeben, ich wusste garnicht dass man das alles so deuten muß. werd mir glaub ich das Buch dazu bestellen. hab mich grad schon ein bisschen im i-net schlau gemacht. werde mich auf jeden fall intensiver die nächste zeit damit beschäftigen.
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#20 |
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Von den Verhalten der Hunde nachahmen finde ich unnötig und ausserdem ist der Mensch Mensch und der Hund Hund. Wir brauchen einfach "nur" die Körpersprache der Hunde lernen, und auch auf unsere achten. Oft gibt es dann den "aha- effekt"
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#21 |
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dann sind wir uns ja doch einig. ich sollte mich in aufmerksamen lesen üben
![]() ganz interessant finde ich auch eine szene, die ich am samstag bei vox gesehen. da hat dieser ex-brosis sänger (komme jetzt nicht auf den namen) versucht mit seinem hund so zu feiern, also er tanzte und wollte den hund immer mit einbeziehen. der beschwichtigte aber was das zeug hielt, schaute immer zu seite, war in hab-acht-stellung. man meint es als mensch total gut, will gute laune nach außen tragen und verunsichert seinen hund damit total. fand ich sehr interessant. |
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Themenautor  
#23
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Beiträge: 363
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Zitat:
Das war schon richtig krass. Meine würde da total ausflippten und mit zwicken anfangen. |
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#24 |
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Ich finde es bei meinem interessant weil er extrem auf drohgebährden reagiert!
Heißt also wenn ich ihm die Pfoten abtrockne hab ich es früher gemacht das ich mich zu ihm runter gebeugt habe das fand er echt nicht toll! Ohren angelegt sich die Nase geleckt usw! Jetzt geh ich in die Hocke und er ist wesentlich entspannter! Klar findet er Pfoten anfassen nach wie vor nicht toll aber es ist besser! Auch wenn er was nicht macht brauch ich mich nur einmal kurz vorzubeugen! Meistens sind es die Diskusionen gewesen wenn er auf sein Platz soll! Lg Yvi |
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#25 |
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ich hab auch gedacht, dass der ihn zwicken wird. aber er blieb "nur" verunsichert.
ich denke mir dann immer, dass es bestimmt oftmals solche missverständlichen sachen sind, wo hunde dann schon mal zuschnappen, dann ist es aber der ach so böse hund gewesen, der sowas ja noch nie gemacht hat. |
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Themenautor  
#26
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Beiträge: 363
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mein Dicker ist ein Leinenrambo, weil er Angst hat. Das haben wir nur durch auf die Signale achten in den Griff bekommen. Noch sind wir lange nicht am Ziel und wir müssen noch viel arbeiten aber er (und ich) hat (haben) unheimlich viele Fortschritte gemacht.
Ich sehe jeden Tag, wie froh mein Dicker ist, wenn ich auf seine Signale achte und wir führen ein viel harmonischeres Leben zusammen. |
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#28 |
![]() Ort: Wien
Beiträge: 160
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Gesern habe ich mir eine Hörspiel CD von Martin Rütter gekauft und hab da sachen erfahren.
Ich habe sie normal umarmt, schute sie an und sagte etwas --> Sie leckte sich die schnauze, schaute weg und gähnte 2 mal. Dann habe ich sie umarmt und habe weg geschaut, meine Lippen geschleckt und mehr mals offensichtlich gegähnt und siehe da, sie freute sich und schleckte mich von oben bis unten ab und hörte gar nicht auf mich zu beschwichtigen. |
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