So werde ich Rudelchef…


  1. #61
    paulemann
    toll
    zusammengefasst

  2. Anzeige
    Ich kann dir empfehlen, mal einen Blick in den Ratgeber von Heike zu werfen.



  3. #62
    viele_fragen
    Kann ich nur zustimmen!

  4. #63
    Samson
    Ein Rudelführer darf begrüßt werden , darf seine Stätte mit dem rangniedrigeren (Bett/Sofa) teilen,darf den Hund zuerst füttern....darf ihn streicheln wenn das Tier es einfordert - darf sich auch zum Spiel auffordern lassen - solange all diese Sachen von ihm bewußt angenommen und gegeben falls auch mal unterbunden werden -was bei einer intakten Hierarchie durch ein einziges Körper sprachliches Zeichen geschieht. Schnelle Antworten auf "mein Hund hört nicht" oder "Hund knurrt mich an" die das Thema damit abschließen,den Hund aus dem Bett zu werfen oder eben mal so zu ignorieren -sind schlicht weg unsinnig.
    Suno, schön geschrieben und ich geb Dir zu 100% recht.

    Allerdings muss man sagen, dass Leute, die vom eigenen Hund angeknurrt werden oder dergleichen, eben das Problem haben, dass sie nicht der Rudelführer sind und vielen fällt das auch schwer, da sich meist auch schon Unsicherheiten oder Ängste eingeschlichen haben. Für diese Leute können solche Anleitungen, z.B. Herrchen beginnt und beendet das Spiel oder dergleichen, dann durchaus hilfreich sein. Allerdings auch dann nur, wenn souverän und selbstsicher ausgeführt, sonst merkt der Hund ja auch, dass das nur Schauspiel ist und Herrchen die Regeln nur halbherzig aufstellt --- zur Lachnummer, die keiner ernst nehmen kann, muss man sich ja für den Hund auch nicht machen, dann sollte man es besser lassen.

  5. #64
    woelfin68
    gefällt mir!
    auch wenn ich bei meiner vorherigen Hündin häufiger drüber gestiegen bin, wenn sie irgendwo zwischen lag. Glaube aber wenn es erstmal klar ist wer der Rudelchef ist, kann man einige Regel lockern. (wie wann wer durch die Türe, das kenn ich eh nur das man immer vorrang hat auch INS Revier/Heim)

  6. #65
    PepitaLoquita
    ich als forum-neuling trau mich gleich mal was zu schreiben

    @wackeldackel:
    es hat ja nun auch jeder hund einen anderen chrakter deswegen muss man da natürlich flexibel sein was die erziehungsmaßnahmen angeht und bei manchen hunden noch konsequenter sein als bei anderen. manche übersehen kleine fehler ohne an der autorität des menschen zu zweifeln, andere nicht. wie beim menschen.
    meine zum beispiel gehorcht auch gut, probiert aber immer mal wieder aus ob ein kommando ernst gemeint ist und das, obwohl ich schon immer egal welches kommando konsequent eingefordert habe. es kann also nicht daran liegen das ich nicht konsequent genug wäre. sie ist zwar erst 7 monate alt aber ich denke das ist auch einfach ihre art.

  7. Adbot

  8. #66
    *Mischling*
    Sieben Monate sind ja auch genau die Zeit, in der solche Freuden beginnen .

    Ich weiß nicht sicher, ob das hier passt, aber meine Mutter brachte mich neulich auf ein gutes Buch zum Thema "Ich bin Alpha": >klick<. Bei meinem Glück steht's bestimmt schon in 'nem anderen Thread drin, aber erwähnen kann man's ja mal. Erst neulich kam ein Interview mit dem Autor, welcher, um die Aussagen in seinem Buch treffen zu können, Wölfe bzw. Wolfsrudel beobachtet hat, und er schien mir doch recht schlau .

    LG

  9. #67
    PepitaLoquita
    bin heute zum ersten mal mit stolzgeschwellter brust mit gefüllten näpfen in der wohnung auf und ab stolziert die hunde haben fast nen herzinfarkt bekommen

  10. #68
    Sally^.^
    Zitat Zitat von PepitaLoquita Beitrag anzeigen
    bin heute zum ersten mal mit stolzgeschwellter brust mit gefüllten näpfen in der wohnung auf und ab stolziert die hunde haben fast nen herzinfarkt bekommen
    Offtopic:

    Ich hab nen Lachanfall wie geil ist das denn ?!

  11. #69
    Schneewitchen
    Hallo zusammen!
    habe bei meinem Hund (Jackie-Mix, 1 Jahr) das Gefühl, dass er sich ÜBER die Kinder (2 und 6) gestellt hat .
    Er springt sie an, versucht das Essen wegzunehmen (wenn sie z.B. mit einem Brötchen herumlaufen), kann sie beim herum toben im Garten anlaufen... Ein mal ist er sogar dem Großen hinterher gelaufen, ihn angesprungen und dabei leicht gezwickt !!! Seitdem bleibt der Hund entweder im Haus, wenn die Kinder im Garten sind, oder an der Leine. Doch es ist keine Lösung! Oder?
    "Rudelführer-Spielchen" mache ich mit dem Hund regelmäßig und es klappt zwischen uns alles wunderbar. Aber mit Kinder... Wenn ich in der nähe bin, verbiete ich dem Hund die Kinder anzuspringen, und er hört. Doch er muss irgendwann kapieren, dass es grundsätzlich verboten ist?! Auch wenn ich nicht nebenan stehe!

    Was soll ich den machen?

  12. #70
    Pewee
    Huhu,

    prinzipiell hast du es gar nicht so falsch gemacht, du musst es nur auf die Kinder übertragen Du machst die Rudelführerspiele, deine Kinder aber nicht. Gut, nennen wir es lieber "Unterordnung", denn die Kinder sind ja auch keine Rudelführer. Es kann schon helfen, wenn dein Großer einfach auch mal den Grundgehorsam abruft und dem Hund das Futter dafür gibt. Es gibt viele Kleinigkeiten, die ihr üben könnt, z.B. das deine Kinder vor ihm aus dem Haus gehen. Das könnt ihr auch ruhig ein wenig inszenieren, er soll ja wissen, dass die Kinder bewusst zuerst dürfen. Dann könntet ihr dem Hund beibringen, dass er nur auf Kommando an den Napf darf und da kann auch dein Jüngstes mithelfen. Du hälst den Hund auf Abstand, während dein Kind den Napf zur Futterstelle bringt und dann, wenn das Kind es möchte, sagt es "los" und der Hund darf fressen (besser bringst es ihm aber vorher bei *lach*)

    Das Problem ist, dass du einen Jacky- Mix hast. Wegen genau dem Szenario bin ich persönlich der Meinung, dass die meisten Terrier kein Familienhund sind. Dafür geht es zu oft schief. Aber er ist jetzt mit einem Jahr auch in der Rüpelphase und wenn ihr es jetzt konsequent angeht, könnt ihr noch viel machen, aber du musst eben wissen, dass es bei einem Jacky nicht reicht, einmal zu üben und dann ist der Hund vorbildlich. Solche Rassen brauchen stetiges Training und eine Konsequenz, die zumindest von Kindern kaum ausführbar ist. Deswegen lasse sie auch nie allein (falls du das je getan hast ). Vielleicht kannst du deinem Großen auch eine Freude machen, wenn ihr mit eurem Jacky Dummytraining macht. Als Hobbysport ist es ganz simpel und man kann seine Kinder super einbinden. Dazu besorgt ihr euch einen befüllbaren Dummy, stopft ihn mit Leckerchen/Futter und werft oder versteckt ihn. Das Ziel ist, dass der Hund lernt, mit dem Menschen zusammenzuarbeiten. Er muss den Dummy zum Menschen zurückbringen, damit er diesen öffnen kann und der Hund seine Belohnung kriegt. Das kann man alles noch ausbauen, in dem der Hund erst absitzen muss, mehrere Dummys holen muss, nur einen bestimmten von dreien holen sollte etc. Aber für den Anfang wird es sicherlich reichen, ihn nur zu werfen oder zu verstecken. Erfahrungsgemäß finden kleine Jungs so etwas klasse Anfangs müsst ihr ihn vielleicht an der Leine lassen, weil viele Hunde es erstmal auf eigene Faust versuchen und nicht verstehen, dass es sinnvoll ist, den Dummy zum Menschen zu bringen.

    Ich hoffe, ich konnte dir etwas helfen!

  13. #71
    akani
    Ich würde gerne auch noch diesen Text hier beitragen: http://www.dogs-magazin.de/erziehung...ung-29671.html
    Ich finde, da ist es auch noch mal sehr gut getroffen, bzw. wirkt mal gegen das Gegenteil an, zu "kuschelig" und soft zu sein.

  14. #72
    Mama32
    Hallo Dogma,

    ich musste so lachen als ich den Text gelesen hab, also nicht auslachen, weil du alle Situationen beschrieben hast die man mit einem Hund hat.Ich hab einen Welpen, 15 Wochen alt....sie ist seeeeehr dominant, und das mit der Couch kenn ich zur Genüge. Ich finde deine Tips super und wende es genau so an. Ich muss aber sagen das ich sie schon auf den Boden werfe und sie so unterwerfe. In manchen Situationen geht es nicht anders weil sie dann wirklich durchdreht. Und es funktioniert aber, sie wird sofort ruhig und bleibt auch danach ruhig. Und dieses Unterwerfen macht man ja nicht ein Leben lang, das ist jetzt der Fall bis sie eindeutig checkt das sie hier nicht der Boss ist. Sie ist definitiv kein Schosshündchen und wird ausgewachsen mal locker 60 Kg wiegen und fast so gross sein wie ich, da muss sie gehorchen. Mittlerweile reagiert sie schon auf Handzeichen oder ich stehe auf und bewege mich auf sie zu und sie geht freiwillig auf ihren Platz. Trotzdem versucht sie mich manchmal herauszufordern, aber ich bin konsequent, auch wenn es wirklich harte Arbeit ist.......

    Lg Mama

    EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

    Ps.: Wenn wir raus gehen geht Sie zuerst, wenn wir heim kommen geh ich zuerst rein....lol, war immer so stolz das sie sich hingesezt hat und gewartet hat bis ich rein gegangen bin....., jeeeeetzt weiss ich auch warum......, die Matz die, verarscht mich voll.....haha...

  15. #73
    Pewee
    Hallo Mama32,

    Dogma wird dir nicht mehr antworten.

    Wieso wirfst du bitte einen Welpen auf den Boden? Oder meinst du, du drückst ihn leicht auf den Boden und es klang nur so schlimm? Im Übrigen ist eine von dir gezwungene Unterwerfung keine Unterwerfung für ihn. Im Gegenteil, du bringst ihn eher in eine Lage, die für ihn aussichtslos ist. Hunde unterwerfen sich freiwillig. Bei fremden Hunden kann das auch mal als lebensbedrohlich gefolgert werden und dann werden Hunde richtig grantig und wehren sich entsprechend. Wenn der Hund wirklich mal 60Kg wiegen wird, dann wirst du ein Problem bekommen, wenn er wirklich so dominant ist und in einer - für ihn - lebensbedrohlichen Lage ist. Bitte überdenke deine Erziehungsmethoden. Hier haben viele Leute schwierige Hunde, aber man kann damit auch anders umgehen

    Liebe Grüße
    Pewee

  16. #74
    Mama32
    Hallo Pewee,
    oh ich hab nicht gewusst das sie nicht mehr da ist, entschuldige.

    Ähm, ich werf sie nicht auf den Boden, ich drück sie runter. Aber ich halt sie nicht so fest, sie soll nur merken das bestimmte sachen nicht richtig sind. Ich werd aber noch viel lernen müssen. Sie ist ja auch mein erster Hund. Heute war wieder Hundeschule und ich muss auch geduldiger sein. Ich möchte das sie sich so verhält wie ich es will aber sie ist auch erst 15 Wochen alt. Und du hast recht, wenn sie mal ausgewachsen ist dann wirft sie eher mich zu Boden, lol! Und sie legt sich ja meistens selber schon auf den Rücken wenn wir spielen, ich bin streng und kann manches Verhalten noch nicht richtig deuten, somit verbiete ich ihr viel weil ich nicht weiss ob ich es durchgehen lassen soll.

    Vielen Dank für deine schnelle Antwort
    LG Mama

  17. #75
    samadhi-mara
    puh...erstmal ein toller artikel von dogma, allerdings schwant mir jetzt, warum ich mit meinem henry DAS problem habe.

    leider muß ich etwas ausholen, denn ich habe ne vorgeschichte mit seiner vorgängerin. die wurde mir nämlich mit 5 monaten von 6! schäferhund-mixen zerfleischt. ich hatte sie an der leine, die anderen hunde hatte ich gesehen, hatten leinen um und lagen bei ihren hundehaltern (2 obdachlose), ich hatte blöderweise angenommen, daß sie auch irgendwo befestigt waren, aber das war ein irrtum. sie stürzten sich so plötzlich auf meine kleine, daß ich rein gar nichts tun konnte. ich kroch zwar auf knie in dem gemenge rum (schockzustand), aber ich konnte nichts ausrichten.
    irgendwann hatte ich sie dann im arm, sie lebte noch, aber war wohl auch im schockzustand, da sie keinen laut von sich gab, den blick von ihr werde ich sicherlich niemals vergessen. sie war leider so zerfetzt, daß sie dann eingeschläfert werden mußte. ich war wegen eines burnouts derzeit eh in therapie und so konnte ich dann auch dies
    mit meinem therapeuten besprechen. leider habe ich aber bis zum heutigen tage (knapp 2 jahre her) fast jede nacht
    alpträume deswegen. mittlerweile träume ich fast immer, daß irgendwas mit henry passiert und schrecke dann panisch auf.
    2,5 monate nach dem vorfall habe ich dann henry bekommen, der dann leider gleich am 2. tag an parvo erkrankte.
    nach ganz viel bangen und hoffen hat er das gut überstanden und ist heute ein kräftiges kerlchen, der mir wahnsinnig viel freude bereitet. ich trainiere täglich mit ihm, spiele draußen ganz viel mit ihm und eigentlich ist alles
    prima. er ist ein super super lieber hund, der allerbest sozialisiert ist, spielt mit hunden, egal ob groß oder klein.
    allerdings ist er sehr vorsichtig, d.h. er knallt sich beim anblick der meisten hunde erstmal auf den boden und wartet ab. dann wird begrüßt, mal vorsichtig und manchmal auch ganz freudig, allerdings schmeißt er sich manchmal auch schnell auf den rücken. ich versuche ihn immer möglichst ein normales "hundeleben" zu leben, allerdings mache ich
    um schäferhunde (bis auf einen, weil der bekannt ist) einen bogen. nun ist es so, daß ich leider leider so ein normales hundegeknurre mit rangelei kaum aushalten kann. ich guck dann weg, aber mein herz rast dann und die panik kriecht in mir hoch. ergo versuche ich solchen begegnungen möglichst aus dem wege zu gehen, zumal henry
    ein echt devoter hund ist. habe ihn mit seinen mittlerweile 2 jahren noch niemals mit hochgezogen lefzen gesehen oder auch nur irgendwie aggressiv.

    nachdem ich nun dogmas ausführungen gelesen habe, bin ich ganz traurig, daß ich scheinbar DAS problem bin.
    denn souverän ist mein verhalten ja nun nicht, obwohl ich es versuche. also situationen im dunklen oder so machen
    mir keine angst, da bin ich dann schon souverän, aber mit fremden großen hunden wirds halt eng, hab da wohl ein
    richtiges trauma.

    wir haben eigentlich, mal abgesehen von meinem problem, nur das problem des nicht anleinenkönnens, wenn er
    ganz ohne leine ist. mit schleppleine alles kein problem, er gehorcht und kommt, aber ohne schleppi geht gar nichts.
    er läuft dann zwar nicht weg, aber tänzelt dann 2 m vor mir rum und läßt sich nicht anleinen, egal, ob ich mit spielchen locke, leckeris oder sonst was, weggehen geht auch nicht, denn dann wahrt er den abstand von 2 m.
    leider ist das ein ganz ganz nerviges problem, von dem ich nun nach dem lesen überzeugt bin, daß ich die schuldige bin. allerdings weiß ich nicht, wie ich das abstellen soll, denn willentlich krieg ich das nicht in griff.

    hat da jemand evtl. nen tipp oder was weiß ich, denn das problem würde ich wahnsinnig gerne in den griff bekommen.
    sorry, daß ich solange ausholen mußte, aber ich denke, es war wichtig fürs verständnix ;-).
    lieben gruß mara

  18. #76
    Tapa
    Bin heute zum ersten Mal hier...und sehr angetan von deinem Beitrag. Danke.

  19. #77
    _jack_09
    Super gesagt.

    Ich hab auch einen eigentlich super erzogenen Hund aber er mag keine anderen Hunde( vielleicht weil er als welpe beim Spazieren gehen angefallen wurde vom freilaufenden Hund). Aber ich darf mir dann auch jedes mal anhören das mein Hund mich nicht als Rudelführer sieht und ich ihn nicht so viel tätscheln soll und aufs sofa lassen soll. regt einen irgendwo auf vor allem wenn das leute waren die ihr hunde nicht zurück rufen konnten

  20. #78
    silbermond
    Zitat Zitat von _jack_09 Beitrag anzeigen
    Super gesagt.

    Ich hab auch einen eigentlich super erzogenen Hund aber er mag keine anderen Hunde( vielleicht weil er als welpe beim Spazieren gehen angefallen wurde vom freilaufenden Hund). Aber ich darf mir dann auch jedes mal anhören das mein Hund mich nicht als Rudelführer sieht und ich ihn nicht so viel tätscheln soll und aufs sofa lassen soll. regt einen irgendwo auf vor allem wenn das leute waren die ihr hunde nicht zurück rufen konnten
    kenn ich, geht bei mir allerdings mittlerweile beim einen ohr rein und beim anderen gleich wieder rauß

  21. #79
    akatenango
    Hallo, mein Hunti hat wohl als kleinster Welpe von seiner Mama schon beigebracht bekommen, was man besser nicht macht: die Wohnungseinrichtung ist heilgeblieben. Inzwischen wiegt er gut 60 kg - ich 43! Insofern ist mit körperlicher Überlegenheit meinerseits wohl nicht viel da. Trotzdem vertraut er mir, wenn ich sage: ich mach das, oder: ist gut. Jetzt habe ich im Fernsehen die eine Hundetrainerin gesehen, die ihr Wissen über Verständigung bei einem Rudel erworben hat. Ich habe ausprobiert, ob ein Zischlaut von mir mein Schatzili von der angefangenen Jagd abbringen kann - oh Wunder, es klappt! Álso bin ich für meinen Hund doch wichtig und nicht nur der Dosenöffner und Gassigänger. Ich muss dazu sagen, ich lebe mit meinem Hund allein in einem sehr grossen Haus auf zwei Etagen, wo keine Tür -ausser nach draussen und nach unten in den Keller- geschlossen ist.Ich merkte gleich, dass mein Schatzili ängstlich ist und habe schon immer dafür gesorgt, dass er nicht so direkt mit gefährlichen "Riesentraktoren" und so konfrontiert wird. Habe schon gedacht,ich verhätschele ihn, Ist demnach ja wohl o.k. oder? Und liebevoll umgehen mit ihm ist demnach auch o.k. im Gegensatz zu den Meinungen mancher Hundetrainer in unserer Gegend. Mein Hund ist eben eine sensible Dogge mit starkem Schmusebedürfnis.

  22. #80
    Brunos Frauchen
    Ich gebe dir zum größten Teil absolut Recht. Einige Hundeschulen sind sowas von brutal mit den Welpen und zeigen einem Methoden auf, wo eigentlich jeder gesunde Menschenverstand "Stopp-es reicht ich gehe" sagen müsste. Leider gibt es noch viel zu viele Hundehalter, die sich einen Welpen kaufen "oh Gott ist der niedlich" und sich vollkommen auf den guten Mann in der Hundeschule verlassen. Der wird mir schon zeigen, wie man einen Hund erzieht. Ich habe bisher die Erfahrung gemacht, dass sich ca. nur 30% der zukünftigen Hundehalter intensiv mit den Bedürfnissen und der Erziehung VOR dem Hundekauf auseinandersetzen. Dabei bietet das Internet so viele Möglichkeiten, ebenso wie eine Bücherei oder Hundeschulen. Es ist ganz wichtig nicht nur einer Person, einem Buch oder einem Beitrag im Internet glauben zu schenken. Man sollte so viele Informationen sammeln wie möglich und sich hinterher Gedanken darüber machen.

    Oft wird auch angenommen, dass wir den "Rudelchef" spielen müssen, wir sind der Chef aber nicht der "Rudelchef". Hunde haben mit dem Wölfen so viel Gemeinsam wie wir mit dem Affen. Straßenhunde sind die direkten Vorfahren unserer Haushunde und waren absolute Einzelgänger. Deshalb ist es schon ein Trainingserfolg wenn Hunde sich ihr Essen weg nehmen lassen. Das zeugt von viel Vertrauen. Denn in den Genen steckt: " Wer zuerst kommt, mahlt zuerst".

  23. #81
    Erna&Trude
    Bin neu hier. Gefällt mir aber gut, was hier so gesagt wird. Sunos Beitrag und auch der Einwurf von Wackeldackel. Habe eine etwas schwierigere Hündin und dieses ganze Alpha-Gelabere in den Hundebüchern und von den Hundetrainern hat mich echt angeödet. Das Hundealphabet, als müsse man nur das Programm richtig bedienen und dann funktioniert der Hund auch... son Schwachsinn! Hab irgendwann auch den Weg gefunden Souveränität zu zeigen und das klappt im Großen und Ganzen. Wenn ich dann mal nicht so gut drauf bin ist es wieder ein Kampf, dass ist natürlich anstrengend, aber so ist das nun mal ...

  24. #82
    Shari88
    Zitat Zitat von Dogma Beitrag anzeigen
    Es gibt noch weitere Grundsätze in einem funktionierenden Rudelgefüge. So verlässt z.B. der Rudelführer als erstes die schützende Höhle, um die Lage abzuchecken. Und er kehrt als letztes dorthin zurück, um sein Rudel bis zum Schluss abzusichern. Also sorgen wir Menschen dafür, dass unser Hund nicht vor uns durch die Haustür stürmt, sondern wir zuerst durch die Tür gehen. Beim Heimkommen machen wir es genau anders herum: wir sichern nach hinten ab, während unser Hund schon die Wohnung betritt.
    Wir haben unserer Kira das auch so beigebracht. Wenn wir z.b Gassi gehen wollen und aus der Tür gehen gehe ich vor und dann sie. Aber wenn wir zurück kommen, dann gehe ich auch vor und sie kommt nach. Ist das denn so falsch ? Was vermittel ich denn Kira dadurch?

    Was das Spazieren angeht läuft so langsam. Sie zieht immer noch ab und zu aber mit einem kurzen - nicht all zu dollen Ruck mit der Leine vermittel ich das sie langsamer machen soll und sage "Fuß" dann läuft sie wieder 5-10 Schritte brav neben mir und fängt dann wieder an -.-. Ok mit fast 7 Monaten kann man da glaube eh noch nicht viel verlangen ^^

    Was das herrumliegen angeht. Ok sie ist ein Mops- Möpse wollen stehts und ständig überall dabei sein. Aber oft ist es so z.b wenn ich bissel aufräume oder so das sie IMMER vor meinen süßen langläuft. Als ob sie Angst hätte sie könnte etwas verpassen. Oft passiert es dann leider auch das ich ihr auf die Pfoten ausversehen trete. Zwar nicht doll, aber wo ich mich dann selber erschrecke. Jedesmal muss ich sie dann auf ihrem Platz verweisen und sagen "Bleib" mit ausgestreckten Fingern und die Innenfläche der Hand zeigt zu ihr. Aber das sie mir aus dem Weg geht .... Ich hoffe das geht noch weg.
    Wie kann man das denn einem Hund beibringen. Oder macht der Hund von sich aus Platz das man ihn nicht halb überrennt ?

  25. #83
    Infano
    Also ich überrenne meinen Hund, wenn er im Weg steht
    Bei auf dem Platz bleiben lernt er ja nicht, dass er dir nicht in die Quere kommen soll...

    Das mit der Tür... sieht jeder etwas anders Ich achte einfach nur darauf, dass es MEINE Tür ist. Heißt, ich hab da keine Ordnung drin wann ich oder wann mein Hund vorgeht. WENN ich aber vorgehen will, bleibt mein Hund ohne Drängelei an der Tür hinter mir.
    Wenn ich will dass er vorgeht, kann ich ihn durchwinken.

  26. #84
    coolCatie
    und wieder was gelernt und gemerkt, daß ich Einiges schon richtig mache
    Danke für diese Zusammenfassung!

  27. #85
    puppe
    endlich mal jemand, der die hunde versteht!!!!!!!!!!!!!

  28. #86
    Kuschelbär
    Hallo,
    ich habe dazu mal eine Frage. Ich habe seit knapp zwei Wochen einen Labbiwelpen, er ist jetzt ca. 11 Wochen alt. Sollte ich mich bei ihm bereits als Rudelchef verhalten, d.h. eine gewisse Reserviertheit zeigen, oder sollte ich erstmal etwas herzlicher zu ihm sein, um die Bindung aufzubauen? Wäre dankbar für ein paar Tipps! Danke schonmal

  29. #87
    Infano
    Rudelchef hat nichts mit Reserviertheit zu tun!
    Körperkontakt ist wichtig, auch für (die meisten) Hunde!

  30. #88
    Dazzle
    Also darf ich nicht mehr mit Merlin auf der Couch liegen und knuddeln? Weil ich ja dann nicht höher stehe als er?

  31. #89
    Infano
    Dasselbe gilt für den oft diskutierten Platz auf der Couch. Es kommt nicht, wie allgemein gedacht, um den "erhöhten Platz" des Chefs an. Es kommt vielmehr darauf an, dass der Hund auf der Couch seinem Herrchen Platz macht, sofern dieser dort sitzen möchte
    Ich zitier das jetzt einfach mal...

  32. #90
    Dazzle
    Danke... Wer lesen kann ist klar im Vorteil

Diskussion zum Thema So werde ich Rudelchef… im Forum Hunde Verhalten und Erziehung bzw. Hauptforum Hunde Forum:
toll zusammengefasst...