Epilepsie trotz Medikamenten


  1. #1
    litenNadloe

    Epilepsie trotz Medikamenten

    Ich habe eine zweijährige Huskyhuendin, seit fast einem Jahr hat diese epileptische Anfälle, die meistens so drei Minuten anhalten. Bei diesen Anfällen verliert sie komplett das Bewusstsein und rudert wie wild mit ihren Pfoten durch die Luft. Wir waren natuerlich
    sofort beim Tierarzt und sie hat Tabletten verschrieben bekommen: Luminaletten. Als die Anfälle trotzdem nicht wirklich weniger wurden, wurde die Dosis erhöht und ausserdem liessen wir auch ihr Herz und die Herzströme kontrolieren. Ergebnis: mit dem Herzen ist alles in Ordnung. Mittlerweile ist sie mit der Tablettendosis schon ausdosiert, aber die Anfälle werden nicht weniger. In der letzten Zeit hatte sie fast wöchentlich einen Anfall. Unsere Tierärztin meint jetzt, dass wir uns ueberlegen sollte, ob es nicht besser wäre sie zu erlösen. Ich will aber nicht aufgeben und keine Möglichkeit auslassen ihr nicht doch irgendwie zu helfen, denn sie ist ein lebensfroher Husky mit gerademal zwei Jahren. Falls ihr mir irgendwie weiterhelfen könntet, wuerde ich mich sehr darueber freuen

  2. Anzeige
    Hast du schon mal im Unser Hund - fit und gesund nachgelesen? Velleicht hilft dir das ja weiter?



  3. #2
    Knopfstern
    Halli Hallo =)

    Ich sehe das Thema jetzt erst!

    Habt ihr auch Luminal ausprobiert?
    Wie oft hat sie diese anfälle die Woche?
    Einmal?
    Wenn ja,warum will deine Ärztin das Tier dann erlösen?
    Das ist blödsinn,ein Hund kann auch mit Epilepsie leben.

    Ich würde gerne mehr über sie Erfahren.
    Woher habt ihr sie?
    wisst ihr irgendwas über die Eltern?

    Wurden andere Krankheiten ausgeschlossen?Auch die Schilddrüse?

    Lg,Sanni.

  4. #3
    Hundenase
    Warst du mit ihr bei deiner normalen Haustierärztin oder bei einem Fachtierarzt für Neurologie?

  5. #4
    litenNadloe
    Zuerst hatte sie nur Luminaletten bekommen, da diese nicht gewirkt haben, dann sind wir also auf Luminal umgestiegen, die wurden dann erhöht und erhöht. Vor ca einer Woche waren wir dann bei dem Tierarzt unserer alten Huendin, der hat sie untersucht und eine Blutuntersuchung gemacht, mit dem Blut ist auch alles okej. Der Tierarzt hat ihr jetzt auch noch Dibro Be mono verschrieben, was sie in Kombination mit Luminal bekommt. Also eine Luminal und eine halbe Dibro BE morgens und nochmal eine Luminal abends. Seit einer Woche hatte sie jetzt keinen Anfall mehr. Das dauert hoffentlich so an.
    Wir haben sie von einer Verwandten aus dem Ausland bekommen. Sie wurde als Welpe von einem Zuechter weggeholt, der sowohl nicht die finanziellen Mittel hatte, als auch sonst nicht geeigent war sich um alle seine Hunde richtig zu kuemmern. Sie hat zwei Brueder und eine Schwester, keiner davon hat Epilepsie, aber ihr einer Bruder hat ein etwas verändertes Ohr. Inzucht kann deswegen nicht ausgeschlossen werden, weil er die läufigen Huendinnen nicht von den anderen getrennt hat. Zu viel ueber ihre Herkunft und so kann ich aber nicht sagen, weil ihr Zuechter nicht erfahren darf wo sie sich aufhält.
    Ich hoffe ich konnte deine Fragen beantworten.
    LG Nadja

  6. #5
    Knopfstern
    Hallo Nadja,

    danke erstmal für die Infos.
    Wie schaut es aus,wie oft hat der Hund sonst anfälle ?

  7. Adbot

  8. #6
    litenNadloe
    Die Anfälle hatten sich im Laufe der Zeit gesteigert, zuerst war es nur alle zwei Monate, dann jeden Monat, alle drei Wochen und zuletzt hatte sie jede Woche einen, die Anfälle haben immer so um die zwei/ drei Minuten gedauert.

  9. #7
    Labbimama
    Meine Tochter hat eine Hündin, die reagiert auf Weizen mit epileptischen Anfällen... vielleicht ist es was im Futter?

  10. #8
    litenNadloe
    Nein am Futter liegt es nicht, dass haben wir schon ausprobiert. Aber davon haben wir auch schon gehört. Bei ihr ist es wahrscheinlich eher erblich durch die Inzucht bedingt. Sie kriegt jetzt aber trotzdem ein spezielles Futter fuer Hunde mit Epilepsie.
    Trotzdem danke.

  11. #9
    AttilaundGipsy
    Habe schon mal im Forum geschrieben, wie es mir erging. Mein Attila bekam die Anfälle im Alter von 9 Monaten(ist jetzt 6 Jahre alt) - war in 2 Unikliniken - er musste wegen der Schwere der Anfälle schon tagelang in der Klinik behandelt werden, bekommt Luminal und DibroBE. Seit einem Jahr gehe ich paralell zu meinem Tierarzt zu einer Tierärztin, die mit Naturheikunde arbeitet. Über Fellanalysen hat sie alle Mangelerscheinungen, die Attila hat, festgestellt. Er bekommt jetzt zusätzlich Schüsslersalze und Naturmedizin, die sie mischt. - Luminal und Dibro-Be konnte ich um 50% reduziren, er ist seit 1 Jahr anfallsfrei.

  12. #10
    Meils
    Hallo Ihr Lieben, schön Euch gefunden zu haben.
    Ich habe zwei RR, davon ist Meils (6 Jahre) schon 3 Jahre ein Epi-Hund. Wir haben eine lange Reise, von Akupunktur über Woodoo usw. hinter uns. MRT, Blutbild alles abgeklärt. Er hat die Epi geerbt. (Ist auch mal ein Erbe). Seit 2 Jahren wird er mit Medikamenten behandelt. Die Anfälle waren vor der Behandlung sehr heftig geworden. Der Anfall oder auch die Ticks kamen aus dem Schlaf heraus. Erst wurde ca 45 Minuten bis 1 Stunde getickt, dann ein großer Anfall, mit Pipi usw, dann wurde anschließend noch eine Stunde getickt. An schlafen war da nicht mehr zu denken. Die Anfälle kamen vor den Medikamenten wöchentlich. Es wurde das Wundermittel Keppra ausprobiert. Trotz zweitgenauer Einhaltung (alle 8 Stunden, auch nachts). war nur 1/4 Jahr keine Anfall mehr. Entschieden hatte ich mich für Keppra, da die Nebenwirkungen bei diesem Medikament nicht so hoch seien. Letzte Dosis war 3 x täglich 1000 mg Keppra. Jetzt nicht erschrecken, Meils wiegt 52 kg. Nun, da Keppra nicht wirklich geholfen hat sind wir nun bei Luminal vet. Die Dosierung nach oben ist schleichend, da er immer noch tickte (1 x wöchentlich). Serumspiegel ist alles noch bestens. Seit 01.09. bekommt er morgens und abends je 250mg Lumi und 250mg Keppra. Immerhin war der letzte große Anfall am 27.07.2011 und getickt hat er seit dem 01.09.2011 auch nicht mehr. Ich möchte allen hier einfach nur Mut machen nicht aufzugeben. Und ganz ehrlich, so ein bischen Epi, seht Euch Eure Hunde an (ich hoffe es geht Euch wie mir), die Lebensfreude und Lebensqualität steht im Vordergrund und mein Meils hat beides zu 100%. Er ist zwischen den Anfällen ein ganz normaler Hund, der sein Leben genießt und ich denke, dass ist das wichtigste. Die Krankheit wird uns nicht besiegen und wenn sie wieder kommt, bin ich bei ihm und trete der Epi wie immer in Popo, denn meinen Meils wird sie nicht bekommen !! Bitte habt Mut.
    Ich würde mich sehr freuen hier gleichgesinnte Hundemenschen zu finden; denn ich denke, durch meine 3 Jahre Epi, habe ich schon viel erlebt, dennoch kann man nicht alles wissen.

  13. #11
    Steinchen
    Hallo, bin gerade auf Eure Seite gestoßen und fühle mich verstanden!!!
    meine Golden Retriever Hündin leidet seit Oktober letzten Jhares unter Epilepsie. Bei ihrem 1. Anfall war sie erst 16 Monate alt. Heute ist sie fast 20 Monate. Nach dem 2. Anfall haben wir mit Luminal begonnen. Allerdings wurden die Abstände immer kürzer trotz Erhöhung. Die letzten 4 Anfälle hatte sie in wöchentlichem Abstand. Wir geben ihr täglich
    2 1/2 Tabletten Luminal. Die Anfälle werden auch immer stärker. Ich mache mir große Sorgen. Morgen kommt eine Tiertherapeutin, ich möchte auch diesen Versuch nicht unproblematisch lassen. Gerade heute morgen hatte sie wieder einen Bösen Anfall, es geht bei ihr immer mit Augenkneifen los, da wissen wir, oh jeh, es geht wieder los, dann krampft sich der Körper bei jedem neuen Augenzusammenpressen immer mehr zusammen bis es schließlich zum heftigen Krampf kommt. Heute ging das ganze 3mal, schließlich habe ich ihr ein Valium Zäpfchen gegeben, nach einer Stunde kam sie zur Ruhe. Hat noch jemand Erfahrung mit diesem Augenusammen pressen, das lese ich nirgends bei den anderen.
    freue mich von Euch zu hören,
    liebe Grüsse
    Steinchen

  14. #12
    Knopfstern
    Hallo Steinchen.

    Willkommen bei uns im Forum.
    Das mit diesem Augen zusammenpressen lese ich ehrlich gesagt zum aller erstenmal.
    Es kann sein, das sie das macht, weil sie Unruhig wird.
    Oder eben, weil sie durch den anfang der anfälle unkontrolliert wird.
    Das heftige Zucken etc, ist ja leider normal.

    Was erhoffst du dir duch eine Therapeutin?
    Ist irgendwas besonderes, wenn sie ihre anfälle hat, also vorher gewesen?
    bei meinem Hund war das damals so, wenn wir einen ganz bestimmten Hund getroffen haben, dann war das Stress pur für ihn und wir konnten sagen"heute ist ein anfall dran."
    Woher hast du sie?

    Lg, Sanni.

  15. #13
    Steinchen
    Danke für Deine schnelle Anteort.

    Ja,das mit den Augenkneifen hat sie auch nach dem Anfall. Als ob ein Zucken im Kopf den ganzen Körper durchdringt.
    ich habe sie von einer anerkannten Züchterin. In der gesamten Ahnentafel ist noch keine Epilepsie aufgetreten.

    Von der Therapeuten erhoffe ich mir, dass sie vielleicht die Häufigkeit und Heftigkeit der Anfälle lindern kann.
    Habe schon davon gehört, dass manchen Hunden geholfen wurde.

    Es wurden schon sämtliche Blutuntersuchungen gemacht. Blutwerte waren immer bestens. Auf einen Tumor, CT, haben wir sie noch nicht untersuchen lassen. Sie ist noch so jung und jede Narkose ist auch eine riesige Belastung und Stress.

    Ja, Aufregung macht sich bei ihr schon bemerkbar, aber diese Woche war total ruhig bis auf Hundeschule, aber die macht ihr auch so großen Spass und ist gerne mit den Hunden zusammen und das war auch schon wieder 4 Tage her.

    Wir hätten gerne noch einen Hund, wissen aber nicht, ob es ihr gut tut oder nicht, hat da jemand Erfahrung?

    Freue mich von Euch zu hören.
    Steinchen

  16. #14
    Knopfstern
    Huhu.

    Es wurden schon sämtliche Blutuntersuchungen gemacht. Blutwerte waren immer bestens. Auf einen Tumor, CT, haben wir sie noch nicht untersuchen lassen. Sie ist noch so jung und jede Narkose ist auch eine riesige Belastung und Stress.
    Jetzt müsst ihr aber abwägen.
    Wenn nirgends in der Laufbahn der Familie eine Epilepsie bekannt ist, würde ich das Untersuchen lassen.
    Du musst dich dann selber mal fragen"was ist grösserer Stress? Ewig diese anfälle oder einmal narkose und dann eine Diagnose"sofern die Diagnose dort rauszufinden ist.
    Ich muss sagen, wenn in der ganzen Familie keine Epi is, würde ich das wirklich Untersuchen lassen.
    Es kann dann durch aus auch sein, das sie einen Tumor im Kopf hat und dies auch das Zwinkern erklären könnte.
    Eine Narkose ist immer ein Risiko, ob Jung oder alt.

    Jedoch ist Epilepsie auch nicht ganz ohne und jeder anfall könnte der Letzte sein...

    Wir hätten gerne noch einen Hund, wissen aber nicht, ob es ihr gut tut oder nicht, hat da jemand Erfahrung?
    So lange ihr die Epi nicht im griff habt, würde ich euch keinen Zweiten Hund raten.
    1.Neuer Hund bedeutet Stress, Stress ist in diesem Falle nicht gut.Es kommt zur rangordnungskämpfen, etc.
    2.Ein neuer Hund kann die Krankheits ausnutzen.Wenn er z.b.merkt, das sie grade Schwächelt, wird der das Pur ausnutzen können und seinen Rang versuchen zu erhöhen.

    Mein Hund hatte damals Epi bekommen, da hatten wir bereits einen Zweiten.Anfänglich, als die Anfälle mehrfach am Tag waren, war es hier ganz schlimm und der Jüngere hat natürlich Versucht, dem anderen den Rang abzunehmen.
    Solange die Anfälle so häufig sind, rate ich euch davon definitiv ab.

    zudem ist ein Epileptischer Hund schon fast ein 24Std Job.
    Was, wenn der Hund immer 3-4 Anfälle am Tag haben wird?
    Wie willst du da einem zweiten Hund gerecht werden?

    Ich würde mich wirklich nur auf dieses Eine Tier konzentrieren, so lange keine Besserung in sicht ist.

    Lg, Sanni.

  17. #15
    Steinchen
    Liebe Sanni,
    besten Dank für Deine Antwort.
    Das klingt alles sehr logisch und Du hast mit Sicherheit recht!
    ich werde nichts übestürzen. Jetzt warte ih erstmal die Tiertherapeutin ab, vielleicht kann sie helfen, und wir können die Anfälle verringern.
    Hatte Dein Yhund 3-4 Anfälle täglich? Das ist ja Wahnsinn, erzähl mir davon.
    Bin auch für alle weiteren Infos offen. Man lernt nur dazu!
    wenn noch jemand Erfahrung hat mit dem Augenzusammenpressen, wäre ich dankbar.
    schönen Abend
    Steinchen

  18. #16
    Knopfstern
    Huhu.

    Ja, meiner hatte teilweise bis zu 8 Anfälle am Tag.
    Als es mit seiner Epilepsie anfing war es ganz furchtbar.Wir haben ihn dann eingestellt auf das Luminal und mussten anfangs auch sehr Stark Dosieren.
    Wir haben nie raus bekommen, woher die Anfälle kamen.Klar war bei uns aber irgendwann, sie entstehen, wenn er gestresst war.
    Als er dann irgendwann eingestellt war, waren auch die anfälle im Rhytmus von 4 wochen, dann 6 wochen und dann irgendwann 8 wochen.

    Ganz geheilt wurde er erst, als er Anämie*Blutarmut*Bekam und Cortison bekam.
    Wir denken, das dass Cortison das bei ihm Unterbunden hat.
    Warum,weshalb,wieso, kann uns keiner Sagen.

    Ich kann dir diese Seite empfehlen: http://www.epilepsie-beim-hund.de/
    Zudem kannst du hier mal Lesen: https://www.tierforum.de/t115497-mei...epilepsie.html
    Und oben die Suche nutzen, Epilepsie eingeben und unter Namen, Sanni, dann findest du sehr viele einträge von mir, in denen ich sehr viel über das Leben mir Epileptiker erzählt habe.
    In dem Link hier, findest du aber schon so einiges.
    Wenn ich dir noch helfen kann, bin ich jeder Zeit gerne da, sofern ich es kann.

    LG, Sanni

  19. #17
    Eliana90
    Hallo zusammen,

    Also meine Hündin hat seit 2 Wochen Anfälle! Bekommt schon Tabletten aber trotz der Tabletten hat sie immer diesen Anfang der Anfälle ( Zähne auf und zu beißen, weiße Sabber, starren Blick) mehrmals täglich..und das hat sie jedes mal nach dem sie eingeschlafen ist! Der Tierarzt meint ich soll warten aber ich kann sie so nicht ständig sehen! Kann mir jemand weiterhelfen? Weiß jemand ob das normal ist?

    vielen dank im Vorraus!

    lg eliana

  20. #18
    benni0804
    Ich würde auf jeden Fall nochmal zu nem anderen Tierarzt gehen, oder in eine Tierklinik, ist zwar nicht gerade billig, aber einen Versuch ist es sicherlich wert.
    Wünsch euch alles Gute!!!

  21. #19
    Knopfstern
    Hallo Eliana,

    Die Tabletten müssen sich erst einmal richtig einstellen.
    Das kann dauern.Das geht nicht von heute auf morgen oder binne zwei Wochen.

    Habt ihr mal ein Blutbild machen lassen?

  22. #20
    AUJ
    Also ich kenne einen der hund nimmt auch medikamente ,man kann mit ihm spielen und toben doch irgendwann fängt er an zu husten und wenn er sich dann nich
    ausruht kommt es manchmal zu anfällen vielleicht ist das bei dir auch so also der stress ist es vielleicht

  23. #21
    Eliana90
    Nein, der Tierarzt wollte noch keine Blutprobe machen! Er meinte wir probieren es erstmal so! Das Problem ist, seit die Anfälle angefangen haben hat sich meine Hündin komplett geändert! Sie ist nur noch träge, spielt nur noch ganz wenig (hat früher den Ball geliebt) isst nur noch, trinkt extrem viel und hällt es nicht mehr länger als 2 Stunden aus bis sie wieder raus muss, hält den Kopf oft schräg zur Seite! Auch beim essen, untypische schlafhaltung, keine kraft in den Beinen, etc... Also ich kenne wirklich jede Kleinigkeit an diesem Hund und sie hat sich vollkommen geändert! Vorher war diese Hündin sehr lebendig!

  24. #22
    Knopfstern
    Ja, das ist aber bei dieser Krankheit absolut normal, das der Hund sich verändert.

    1 einmal, die ganzen Anfälle, das nimmt dem Körper ganz viel Kraft.
    2 Die Medikamente, die hauen ordentlich rein und sind auch nicht ohne.

    Das muss man alles bedenken.Der Hund wird sich verändern durch solche Krankheiten.Daran kann man nicht viel machen.
    Das muss man leider Akzeptieren.
    Es kann aber gut sein, das sich das wieder bessert, wenn sie gut auf die Tabletten eingestellt wurde.

  25. #23
    sannchen
    Hallo ihr Lieben ich glaube hier bin ich richtig . Unsere Lady 9Jahre bekommt seit drei Jahren epileptische Anfalle sie bekommt Phenonpbabital 100 MG 3,5 STK am Tag und 1Dibro Be Mono 85 MG am Tag trotzdem bekommt sie alle zwei bis vier Wochen drei bis vier Anfälle am Tag,die Arme Maus ist danach total fertig. Wir haben schon alle möglichen Untersuchungen machen lassen,langsam verzweifeln wir 😟

  26. #24
    Knopfstern
    Hallo Sannchen,

    Habt ihr mal ein Tagebuch geführt, was ihr so an diesen Tagen gemacht habt, wenn sie Anfälle hatte?

  27. #25
    MaccisFrauchen
    Hallo zusammen. Schön leidensgenossen/innen gefunden zu haben. Wir haben seid 5 Monaten unser süssen Macchiato. Er ist ein rumänischer Strassen Hund vermutlich ein Mischling aus Podengo Portugues medio und Mini Bull... Er ist nun ca. 19 Monate alt und hat seid 2 Monaten Anfälle die immer heftiger werden 1x hat er den Status epilepticus erreicht 😓 und 2x bereits Cluster Anfälle. Er bekommt nun seid 10 Tagen Pexion 200 2x täglich. Seid 10 Tagen ist er Anfälle frei gewesen und dann heute beim spazieren gehen der schock wieder ein Anfall... Und was nun? Wir sind gerade echt ratlos...

  28. #26
    Flumina
    Maccis hab es die letzten Tage viel Streß? Das kann durchaus einen Anfall auslösen

    Gesendet von meinem Samsung Galaxy S5 via Tapatalk

  29. #27
    MaccisFrauchen

    Gute frage

    Nein wirklich stress gab es nicht. Eher unterforderung. Was er in den letzten Tagen vermehrt abends hat ist ein starkes hecheln.. von jetzt auf gleich. Bin echt verzweifelt und zermarter mir mein Hirn woran es wohl liegen kann. Er wird am 30.1 an einem backenzahn operiert Weil dieser fault. Zudem hat er einen verschlossenen Augen Nasen kanal. Ich bin mit total unsicher was wir machen sollen nach den cluster Anfällen. Hab heute beim tiernotruf angerufen die meinten ich solle die tierärztin Anrufen die hat nur ne allgemeine Notfallnummer und an der Ging keiner rann 😣 villeicht könnt ihr mir ja helfen wegen den medis... Er bekommt wie gesagt 2x 200mg pexion täglich und nach dem 3 Anfall heute haben wir ihm diazepam gegeben ... habe nun bedenken ob das nicht alles was viel an medis ist wenn er cluster Anfälle hat bzw er wieder in den Status epilepticus kommt. Lg

  30. #28
    Knopfstern
    Hey,

    Ihr habt ja nun Diazepam gegeben. Wie schaut es jetzt aus? Ist der Hund seit dem Anfallsfrei?
    Wenn er wieder in einen Status epileptics verfällt, packt ihr ihn ein und fahrt umgehend in eine Notfallklinik.
    Das kann tödlich für einen Hund sein. Dieser muss vom Arzt behandelt werden. Wenn die Anfälle länger als 5 Minuten dauern und er nicht mehr alleine raus kann.

    An denn Medikamenten bitte auf gar keinen Fall ohne euren Arzt rumschrauben.
    Evtl. wäre es auch Sinnvoll, wenn ihr ihn mal in einer Klinik vorstellt.

    Ansonsten, kann Stress die Ursache sein. Bei manchen Epileptikern kann schon der kleinste Stress Anfälle auslösen.
    Genauso kann die Epi. angeboren sein, dann kommen und gehen sie.

    Ich wünsche euch alles gute.

  31. #29
    MaccisFrauchen
    Ja seid dem ist er anfallsfrei. Unser Problem ist das wir nicht genau wissen ob es "nur" enge Cluster Anfälle sind oder wirklich in den Status übergeht. Leider fühle ich mich da auch echt schlecht aufgehoben bei unserer Tierärztin. Und mein Mann sieht es auch alles als nicht so dramatisch an ...

  32. #30
    Knopfstern
    Ich habe gestern abend mit meinem Mann gesprochen. Wenn der Hund mehrere Anfälle hintereinander hat Fahrt zum Tierarzt. Egal ob es cluster oder schon status epilepticus ist. Wenn es status epilepticus ist zählt im Grunde jede Sekunde. Viele der Hunde die in diesen status verfallen überleben diesen nicht weil sie beim Transport zum Tierarzt ersticken. Dieser zustand ist Lebensgefährlich. Clusteranflle können zu einem Status epilepticus werden.

    Wenn du dich dort nicht gut aufgehoben fühlst solltest du schauen ob es in deiner Nähe eine Klinik gibt die in solchen Notfällen auch auf hat bzw auch vorbei kommt. evtl auch ein mobiler Tierarzt.

    Ich habe die Erfahrung gemacht das sehr viele Ärzte mit Epilepsie Behandlung überfordert sind. Bis man da einen vernünftigen Arzt gefunden hat kann es leider ein wenig dauern.

    Nichts desto trotz... Hat der Hund mehrere Anfälle lieber einmal mehr zum Arzt als zu wenig wenn sie nicht aufhören hintereinander.
    Irgendwann wirst du mit dem Thema vertraut sein und routinierter erkennen.

Diskussion zum Thema Epilepsie trotz Medikamenten im Forum Hunde Gesundheit bzw. Hauptforum Hunde Forum:
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