Jagdersatz --- Dummy-Arbeit


  1. #61
    willi79
    Das ist lieb von Dir
    ... aber ich glaube nicht, dass da was drin steht, was ich in den vielen Jahren nicht schon gelernt habe
    das wollte ich damit auch nicht sagen, ging mir eher darum dass du mir die Unterschiede erklären kannst, und aus welchem Grund es bei euch anders ist.

    Da gibt es so viele Varianten und Gründe für den Aufbau einer Übung und immer einige
    warum ich die Übung für Team X so aufbauen würde und warum bei Team Y wieder ganz anders.
    genau Das finde ich bei ND eben auch toll, da jedes Mensch Hund Team individuell behandelt wird, und man so für jeden das richtige findet.
    Jeder Hund ist anders und muss eventuell anders an eine bestimmte Übung herangeführt werden.


    Außerdem habe ich das Gefühl, dass ganz viele Trainer auf die Dummy-Welle aufspringen, aber im Grunde nur einen Mini Teil nutzen (können).
    Wie kann es möglich sein, das ein Trainer Kurse anbietet für Agility, DogDancing, Longieren, Fährten und Dummy ?
    Wenn ich Glück habe, wird das jeweilige Basis-Wissen richtig vermittelt.
    So eine Eierlegende Wollmilchsau kann aus meiner Sicht nicht funktionieren
    Das sehe ich ähnlich...
    Ds liegt aber denke ich auch an der nachfrage der Herrchen und Frauchen. früher ging man garnicht mit Hunden Gassi, sie bewachten den Hof,hüteten die Schafe, oder halfen bei der Jagd.
    Dann musste man unbedingt drein mal Täglich mit den Hunden Gassie gehen, und nun hat der Hund oft einen genauso vollen Terminplan wie manche Manager.
    Damit ist eben gut Geld verdienen.

    Aber wir schweifen ab, hier sollte es ja um die Ersatzjagd gehen, und dabei wollen wir ja auch bleiben.

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    Ich kann dir empfehlen, mal einen Blick in den Ratgeber von Heike zu werfen.



  3. #62
    Slate-blue
    Zitat Zitat von willi79 Beitrag anzeigen
    das wollte ich damit auch nicht sagen, ging mir eher darum dass du mir die Unterschiede erklären kannst, und aus welchem Grund es bei euch anders ist.
    ... dann lass mir mal Infos zur ND Markierung zukommen

  4. #63
    Slate-blue
    Hi Willi,
    Danke für die Zusendung des Textes zum Aufbau der Markierung.

    Erst mal zu der Einführung:
    Es ist richtig, dass der Hund sehen soll, wie das Dummy herunterfällt und wo es aufkommt.
    Die getarnte Stelle des Helfers finde ich absolut unwichtig.
    Wichtig ist, dass nicht nur hoch, sondern auch weit geworfen wird.
    Das kein Entenlocker verwendet werden soll, halte ich für absolut unsinnig.
    Ja, es ist auch wichtig, dass der Hundeführer mit markiert. Wenn der Hund nicht richtig aufgepasst hat, kann man immer noch einweisen.
    Ob der Hund schlechter markieren kann, weil er schlechter räumlich sieht, kann ich mit meiner Erfahrung NICHT bestätigen.
    Ganz im Gegenteil passiert es mir auch heute noch, dass der Hund sich den Punkt besser einprägt hat, als ich.
    Generell halte ich es aber auch für viel schwerer, sich den Punkt beim Laufen weiterhin richtig zu merken, als den Punkt immer vom gleichen Standpunkt im Gedächtnis zu halten.

    Zum Aufbau:
    Einfaches Gelände also ebene (kurze) Wiese ist richtig.
    Wind im Rücken halte ich für den Anfang zu schwer. Besser ist es, wenn das Dummy quer zur Laufrichtung in den Wind geworfen wird.
    So kann der Hund die Flugbahn möglichst gut sehen. Wenn er sich zuerst am Helfer orientiert, bekommt er dort Wind vom Dummy und hat schnell Erfolg.
    Das Geräusch (Prrrrt) sollte nicht nur beim Werfen, sondern zusätzlich vor dem Werfen auch kurz gegeben werden, damit der Hund sich in die richtige Richtung orientiert.
    Für den Anfang finde ich es auch gar nicht schlimm, wenn der Hund das Dummy in der Wiese liegt. Es werden gerade beim Aufbau erst mal weiße oder helle Dummys verwendet.
    Der Hund muss ja erst mal lernen, die Entfernung richtig einzuschätzen und dabei auch sein Laufen mit berücksichtigen.
    Erst später werden hauptsächlich grüne Dummys verwendet.
    Wenn ich es richtig verstanden habe, ist die Einfache Markierung OHNE Helfer. Einen Helfer halte ich allerdings gerade am Anfang für besonders wichtig.
    Wie sollen sich sonst Hund und Mensch richtig auf die Markierung konzentrieren.

    Was soll den hier das Signal "Such"
    Eine Suche ist doch was ganz anderes. Der Hund hat doch gesehen, wo es gefallen ist.
    Ich benutze hier "Apport" und eine bestimmte Stellung zum Hund (als klaren Unterschied zum Einweisen).
    Das der Hund VOR dem Hundeführer sitzt, habe ich noch nie gesehen oder gehört
    Mein Hund sitzt neben mir und wir schauen ungefähr in die Richtung, wo das Dummy fallen wird.
    Bleibt der Hundeführer bei ND bis zur Rückkehr sitzen ? Falls nicht, halte ich das Aufstehen für eine große Ablenkung ==> störend.
    Damit der Hund merkt, dass da gleich was passiert, macht der Helfer bei uns vor dem Werfen ein Geräusch (s. o.).
    Unterschiedliche Standorte halte ich nicht für sinnvoll. Dann sind doch überall Spuren vom Helfer
    Besser ist es, wenn der Helfer das Dummy in unterschiedliche Richtungen wirft, also links, rechts, schräg nach vorne oder nach hinten.
    ... und das das Dummy nicht nur hoch sondern auch weit geworfen wird.

    Bei ND wird ja nur das Futterdummy verwendet und das eignet sich nicht zum Werfen.
    Der Hund lernt ja sehr schnell, dass das Zurückbringen für Freude sorgt und es auch so eine Belohnung gibt.
    So ein Speedy Dummy https://www.haleico.de/ausbildung-un...dy-250g-orange lässt sich richtig werfen

  5. #64
    willi79
    Danke für deine Antwort.
    Alles sehr interessant. .


    Warum SUCH und nicht APPORT kann ich mir grade auch nicht erklären.
    Generell sage ich immer Apport, außer der Dummy ist versteckt.
    Dann benutze ich SUCH... Zum Fährten nutze Ich "FÄHRTE" und zum Trailen "TRAIL"

    Werfen kann man die Beutel eigentlich ganz gut. Bis jetzt hatte ich mal noch keine Probleme damit. Ich denke Grundsätzlich ist das auch egal, ob der Hund nun einen Futterbeutel, oder einen solchen Dummy apportiert. Ich arbeite ja auch so mit mehreren, da ist ja nicht immer überall sein Futter drin verteilt.

    Ah und danke nochmal fürs aufdröseln der Unterschiede.

  6. #65
    Slate-blue
    Zitat Zitat von willi79 Beitrag anzeigen
    Werfen kann man die Beutel eigentlich ganz gut. Bis jetzt hatte ich mal noch keine Probleme damit. Ich denke Grundsätzlich ist das auch egal, ob der Hund nun einen Futterbeutel, oder einen solchen Dummy apportiert. Ich arbeite ja auch so mit mehreren, da ist ja nicht immer überall sein Futter drin verteilt.
    Wie hoch und wie weit kommst Du ?

    Was mir dazu noch einfällt, was wir unter anderem in der dunklen Jahreszeit öfter machen:
    Markieren auf Gehör:
    - wie weit ist die Fallstelle weg
    - auf was für ein Gelände ist das Dummy gefallen (z. B. hohes Gras oder fester Acker)
    Dazu muss das Dummy schon ein bestimmtes Gewicht haben, um die Unterschiede zu hören
    ... mit einem Futterbeutel funktioniert das nicht (es sei denn er ist gestopft wie ein Standard-Dummy).

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