Hunde bei Hitze im Auto einsperren


  1. #31
    seven
    Wenn man nix macht, ist es falsch, wenn man was macht,
    ist es auch nicht gut
    Ich kenne mich mit Hunden nicht wirklich aus, aber ich finde trotzdem, Vorsicht ist besser als Nachsicht, und bei mir bleiben die Karten jetzt auch erstmal im Auto....

  2. Anzeige
    Ich kann dir empfehlen, mal einen Blick in den Ratgeber von Heike zu werfen.



  3. #32
    *Mischling*
    Offtopic:

    *dezent Werbung macht* In der nächsten TierZeit-Ausgabe gibt es was zu dem Thema mit Zahlen, Vergleichen usw. .


    Ich möchte mich Kompassqualle in manchen Dingen gerne anschließen: Ein Auto wird bei 20 Grad nicht lebensgefährlich warm. Ein geschlossenes Auto in dunkler Farbe braucht bei der Temperatur weit über eine Stunde, um eine lebensbedrohliche Temperatur zu erreichen, wenn es mitten in der Sonne steht. Bei einem Auto mit getönten, geöffneten Scheiben und im Schatten würde es vermutlich ewig dauern. Kommt auch immer auf das Modell an. Mein Auto (getönte Scheiben, mitteldunkle Lackfarbe) braucht bei geschlossenen Scheiben mehr als eine halbe Stunde, um unangenehm zu werden. Wenn ich ohne Hund unterwegs bin sind die Scheiben zu und ich parke in der Sonne, trotzdem ist es darin meist noch kühler als draußen. Da spielt auch die Klimatisierung vor dem Abstellen eine Rolle. Ich will damit aber nicht sagen, dass man seinen Hund ewig im Auto hocken lassen sollte, ich mache es bei meinem auch nicht, zumal er eh schnell schwitzt und wir dann vorher laufen gewesen wären, was die Dauer bis »ist das unangenehm« wesentlich verkürzt. Aber wenige Minuten bei 20 Grad sind nichts weiter als wenige Minuten...

    Wir wohnen in der Stadt und fahren regelmäßig raus für längere Spaziergänge. Gerade wenn es warm ist ist es außerhalb viel schöner, am Wasser wo auch noch ein wenig Wind weht und der Hund baden gehen kann. Ich bleibe doch nicht den ganzen Sommer mit dem Hund in der stickigen Stadt.
    Auch hier schließe ich mich an: Wir fahren zwei Mal am Tag auf die Felder, weil es hier nur einen stark verzeckten Waldweg gibt. Die Fahrt dauert keine zehn Minuten, die ersten 5 davon sind die Scheiben offen, anschließend bei Bedarf die Klimaanlage. Ich bin ja sehr empfindlich, was meinen Hund und sein Wohlbefinden angeht, aber das überlebt er eher als die 50 Zecken aus dem Wald. Und am Sonntag Abend wird er auch mit zu meiner Oma fahren, wenn es warm ist mit Scheibe runter und Klimaanlage, aber er fährt mit. Ich lasse den Hund sicher keine 4 Stunden alleine, wo er bequem mit könnte (zumal er meine Oma vergöttert), nur weil mein Auto 5 Minuten braucht, bis es abkühlt (zumal ich eine verdammt starke Klimaanlage habe, da friert dir bei 40 Grad im Schatten noch was ab ). Und wie gesagt – wer mich kennt weiß wie empfindlich ich bin, was meinen Hund angeht. Ich trage nicht umsonst immer Wasser für ihn mit rum, lasse ihn nicht länger als 10 Minuten im Auto (auch im Winter) usw..

    -Zuerst einmal kann man selbst in einem geschlossenen Fahrzeug nicht ersticken (es klingt in vielen Artikeln so), das Schlimme ist die Hitze. Die obligatorischen 3cm Fensteröffnung reichen NICHT aus um das Auto auch nur teilweise abzukühlen "Fenster offen lassen" schadet zwar nicht, hilft aber auch nicht wirklich was das angeht.
    Das würde ich insofern einschränken, dass es bei Wind und einem im Schatten geparkten Auto durchaus einen großen Unterschied macht. Nur wenn ich in der prallen Sonne stehe und kein Lüftchen geht ist es draußen halt nicht kühler als drinnen.

    - Wasser mitnehmen ist natürlich auf längeren Touren Pflicht, da Hunde nicht schwitzen können verlieren sie aber selbst an heißen Tagen nicht so viel Flüssigkeit über die Haut wie ein Mensch, daraus ergibt sich dann auch, dass Wasser trinken lassen allein nicht wirklich hilft um den Hund abzukühlen (besser ist an heißen Tagen eine Pause im Schatten, genau so wie ein anschließendes Bad nach der warmen Autofahrt ).
    Dazu ein Tipp, wenn wir schon dabei sind: Zum Abkühlen hilft ein feuchtes Handtuch auf dem Körper, allerdings nie mit Eiswasser getränkt. Es reicht, wenn das Wasser normal kühl aus dem Wasserhahn kommt (besonders beim Hitzschlag richtet man mit Eiswasser mehr Schaden an als man nützt). Auch Trinkwasser sollte nicht eisgekühlt sein, wenn der Hund wirklich mal einen Sonnenstich hat, was natürlich nicht heißt, dass man es zu Hause als kleine Abkühlung zwischendurch nicht anbieten kann, wenn der Hund es mag.

    Ich betone das auch nur, weil ich mich dem hier in vollem Umfang anschließen möchte:
    Ihr seht, im Grunde bin ich ja der gleichen Meinung wie Tasso, nur sind mir deren Flyer ehrlich gesagt etwas zu krass formuliert und ich denke immer, so erreicht man die Leute schlecht. Bestimmt haben schon viele ihre Hunde an warmen Tagen "wenige Minuten" im Auto gelassen und es ist nichts passiert, schon denken sie "ach, Panikmache" und nehmen den ganzen Warnhinweis nicht mehr ernst, versteht ihr was ich meine?
    Ich wäre da auch lieber zu vorsichtig als zu nachlässig...
    Das sicherlich, aber ich behaupte mal, dass Otto-Normal-Hundehalter weder denkt noch reflektiert. Der nimmt die einen Warnungen halt ernst, die anderen nicht. Drüber nachgedacht wird da wenig. Vll will TASSO auch darauf hinaus, dass der Hund lieber gar nicht im Auto bleibt als zu lange (stimmt ja auch), aber der Durchschnittshundler wird – fürchte ich – lesen, dass der Hund bei 20 Grad nach wenigen Minuten halb tot sein soll, seinen Hund nach 20 Minuten bei der Temperatur aber nur milde hechelnd vorfinden und sich denken »ihr spinnt doch«. Die 20 Grad sind deswegen ein so schlecht gewähltes Beispiel, weil es da wirklich lange dauert. Viel wichtiger ist, dass es bei wenigen Grad mehr schon viel schneller geht und es eben nicht die doppelte Temperatur für die halbe Aufwärmzeit braucht.
    Besser als nix sind die Karten aber vermutlich dennoch, denn lieber wird nur einer von zehn davon überzeugt als keiner, auch wenn ich denke, dass man mit etwas anderer Gestaltung halt drei oder vier von zehn hätte packen können .
    Der TS hat nunmal den Ruf utopische Dinge zu fordern, immer hysterisch zu sein und vieles zu übertreiben. Das mag auf TASSO weniger zutreffen als auf andere, aber dennoch. Dem Image sollte man m.E. halt etwas entgegen wirken, bodenständig und realistisch bleiben. Wobei dieses »ach, dann gehen auch sicher 5 Minuten mehr« sicher auch viele denken, das will ich gar nicht ausschließen.



    Darf ich, wenn's nicht abgeschlossen ist, die Tür öffnen und den Hund rauslassen? Oder ist das schon Diebstahl/Einbruch o.ä.?
    Theoretisch ist der Hund eine Sache und ihn zu entwenden wäre Diebstahl. Ich wage aber zu bezweifeln, dass dich jemand anzeigt, wenn du mit seinem Hund neben seinem Auto auf ihn wartest . Ein besonnener Polizist würde den Halter da vermutlich auch fragen, ob er da denn wirklich ein Problem drin sieht. Das Öffnen würde ich noch weniger kritisch sehen, da den Halter bei tatsächlichem Diebstahl immer eine Teilschuld trifft, wenn das Auto nicht verriegelt war. Dasselbe gilt bei geöffneten Scheiben o.ä..

    Wenn akute Lebensgefahr für den Hund besteht kann man u.U. damit davon kommen, die Scheibe eigenmächtig einzuschlagen, weil man dann im Interesse des Eigentümers des Hundes handelt. Beweis aber mal die Lebensgefahr und schlag dich dann vor Gericht herum. Am sichersten ist wirklich Polizei anrufen und Erlaubnis zum Einschlagen holen bzw. warten. Was auch noch ginge wären bei entsprechenden Parkplätzen den zuständigen Beamten informieren, also den, der das Parkhaus »bewacht«. In der Region ging bei einer Messe ein Mann vom Sicherheitsdienst um und hat die Scheiben eingeschlagen, weil mehrere Hunde scheinbar in Lebensgefahr waren. Polizei und Feuerwehr waren hier zwar auch verständigt, aber so jemand ist rechtlich doch nochmal ein wenig sicherer als eine Privatperson. Wobei die Polizei bei uns glücklicher Weise auch schon von sich aus Autos kontrolliert und geöffnet hat. Der Hund durfte dann auf der Wache warten, bis seine Halter den Zettel im leeren Auto gefunden haben. Das beängstigende: Das Auto stand zunächst im Schatten, erst auf der zweiten Runde der Beamten war es in der Sonne, der Hund stark am Schnaufen, sein Wasser leer. Deswegen wurde dann gehandelt. Die Leute haben den Hund nachmittags abgeholt, der saß aber seit morgens im Auto. Wie haben die sich das vorgestellt? Den Hund 8 Stunden ohne Nachsehen und auch nur mal Pinkeln gehen im Auto warten lassen? Unverständlich...

    Eines will ich noch aufgreifen, ob ironisch gemeint oder nicht:
    Auch sehr beliebt und für mich absolut unverständlich: Radfahren mit Hund, bei Temperaturen über 20Grad ...
    Es mag Hunde geben, die mit Wärme gut klar kommen. Allerdings sehe ich hier auf den Feldern sehr oft Leute, die in der prallen Mittagssonne zwei Stunden über die Felder laufen, ohne Wasser, Schatten, Pause o.ä.. Um das Auto wird so viel Panik gemacht, aber bei sowas kann der Hund ebenso einen Hitzschlag erleiden. Meiner ist da sicher nicht das Maß der Dinge, aber wenn der nicht mal vor die Türe will kann es kaum sein, dass andere Hunde das derart gut wegstecken.

    So, jetzt reichts aber erstmal, das lag mir schon ein paar Tage auf der Zunge, aber ich hatte keine Zeit .

  4. #33
    RockyMarsi
    Ich kann es nicht verstehen, wie man sowas nicht wissen kann! Jeder weiß doch selbst, wie es ist, wenn es draußen heiß ist und man sich ins Auto setzt. Da jammert jeder, er hätte eine Sauna im Auto!

    Also ich lass meine Hunde im Sommer nur im Auto, wenn es grad nicht anders geht (max. 5-10 Min.), ABER ich suche mir einen Schattenplatz, lasse ALLE Fenster ca. 5 cm offen UND habe immer eine Wasserflasche und Schüssel dabei, wenn ich mit den Hunden unterwegs bin, stelle also für die paar Minuten eine Wasserschüssel auf den Boden. Kommt halt auch mal vor, dass ich mit den Hunden unterwegs war und muss dann noch schnell in Supermarkt springen, kennt bestimmt jeder. Aber jeder, der noch alle Latten am Zaun hat sollte dann gewisse Vorkehrungen treffen.
    Auch wenn man nur 5 min weg ist, 5 min in der Sonne reichen aus, um die Kleinen zu kochen. Wenn ich in Laden muss und es gibt keinen Schattenplatz für mein Auto, dann fahr ich zum nächsten, so einfach ist das. "Mal eben kurz, dauert ja nicht lang, wird schon gehen" gibt es im Sommer nicht. Eig sollte man alle, die sich einen Hund zulegen, vorher auf diese Gefahr aufmerksam machen....

    EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

    Ach, ich spreche hier jetzt nicht von diesen 20Grad sondern von 30 Grad Sommer halt

  5. #34
    Kompassqualle
    Okay, mir ist es eben auch passiert.

    Ich war einkaufen und Ringo war dabei und musste kurz im Auto warten.
    Kurz vor der Kasse wurden wir ausgerufen wir müssten zu unserem Auto kommen, die "Ausruferin" kam uns allerdings schon im Foyer entgegen und fing auch gleich an zu pöbeln, weil wir den Hund im Auto gelassen hatten, das wäre Tierquälerei und wir könnten froh sein, dass sie nicht gleich die Polizei gerufen hätte
    Es waren wohlgemerkt 10min (die Dame keifte auf ihrer Uhr wäre es schon ne Viertelstunde und sie hätte auch Zeugen...etc).

    Da wir gerade am Kanal spazieren waren wo Ringo ausgiebigst gebadet hat und er natürlich noch klitschenass war als wir vor dem Supermarkt geparkt haben, hatte ich keine Bedenken ihn kurz im Auto zu lassen, bin dann aber doch schnell hin, weil ich Angst hatte das vielleicht wirklich was wäre....aber Ringo hatte den Kopf gelangweilt auf der Rücklehne abgelegt und hechelte nicht mal (wie gesagt er war klitschnass).
    Die Dame pöbelte noch auf dem Parkplatz weiter und schaffte es die "Zeugen" anzustecken ebenfalls sauer zu reagieren.

    Vielleicht hätte ich es noch geschaft mit Diplomatie die Situation zu retten, muss aber gestehen, dass mein Mann sich bereits aufs "Mecker-Niveau" hatte hinabziehen lassen, der alte Hitzkopf, womit natürlich jegliches vernünftige Wort eh überhört wurde.

    Im großen und ganzen muss ich sagen, dass ich es ja grundsätzlich gut finde, wenn die Leute auf sowas achten und es ihnen nicht einfach egal ist, was mit den Tieren in ihrem Umfeld passiert, aber ein klein wenig mehr situationsgerechter Realismus wäre doch vielleicht nicht schlecht, oder?

    Da bekommt man ja direkt Angst den Hund das nächste Mal mitzunehmen, nicht weil ich nicht einschätzen könnte ob es ihm schlecht geht, sondern weil ich Angst vor der Reaktion der Leute habe

  6. #35
    Pewee
    Uh, üble Situation Das Problem ist, dass man ja immer wieder diese Horronachrichten mitbekommt. Kann mich noch an die eine Story erinnern, dass ein Paar seinen Hund im Auto lies, während die den Tag im Phantasialand verbringen wollten. Der Hund starb natürlich, weil alle Hilfe zu spät kam. Einerseits finde ich die Sensibilisierung gut, auf der anderen Seite schaffen es die Leute offensichtlich nicht, auch mal ins Auto zu gucken, ob der Hund denn schon irgendwie gestresst aussieht. Wenn Ringo wirklich einfach nur müde rumlag und es keine Anzeichen für einen überhitzten Hund gibt, wäre es sicherlich sinnvoller gewesen, die Situation erst einmal zu beobachten und den Haltern dann beim Rausgehen zu sagen, dass das zukünftig anders gehandhabt werden sollte, damit der Hund nicht dochmal überhitzt. Zumal eigentlich jeder wissen sollte, dass sich jeder Hundehalter für den besten und größen Hundeflüsterer hält und scharfe Kritik allgemein nie angenommen wird

  7. Adbot

  8. #36
    Aleika
    Dieses Jahr habe ich das Gefühl, immer mehr Hunde in den Autos zu sehen aber bisher war es noch nicht nötig einzugreifen.
    Werde aber wohl auch mal Anfangen einpaar Flyer zu verteilen. Schade eigentlich das auf denen kein Diagramm (oder so) drauf ist, wo man ablesen kann um wie viel Grad sich das Auto ungefähr aufwärmt, da dies ja sehr gerne unterschätzt wird.

  9. #37
    suno
    Hallo,
    hier: http://www.tasso.net/Tierschutz/Akti...nd-im-Backofen

    kann man sich kostenlos Flyer etc bestellen um diese dann in seiner Hood an den Mann/ Frau bzw, unter die Scheibenwischer zu klemmen.....

    Gute Sache , finde ich macht mit!
    ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
    ...und dann noch was rechtliches...demnach der "Täter" sehr hohe Strafen bekommt und man als "Retter" unter Berücksichtigung einiger Punkte, das Tier straffrei befreien darf---auch mittels "Scheibe" einschlagen;

    http://www.stadthunde.com/magazin/hu...d-im-auto.html


    LG suno

  10. #38
    Kompassqualle
    Offtopic:

    Psst, Suno über genau diese Flyer wurde hier im Thread "heiß" diskutiert

  11. #39
    Kiwi
    Ist schon blöd so eine Situation... :/
    Vielleicht das nächste Mal einfach allein einkaufen gehen und einer bleibt beim Hund im Auto?

  12. #40
    *Mischling*
    Nachdem ich Kompassqualles Geschichte hier gelesen habe hatte ich die letzten Tage echt Sorge, Leo mal irgendwo im Auto zu lassen. Heute musste ich aber kurz einkaufen nach dem Laufen, es war kühl, ich hab das Auto auf dem Weg hin gut gelüftet und kurz klimatisiert, Leo hatte ausreichend getrunken und ich konnte im Schatten parken, Fenster alle gut offen. Zum Glück kam mir niemand schreiend entgegen, ich muss aber auch sagen, dass das Auto nach 15 Minuten noch echt angenehm war. Es war kühler als draußen, Leo lag entspannt und leicht hechelnd (weniger als beim Laufen) im Kofferraum und hat gewartet.

    Ich will damit nicht sagen, dass man den Hund immer und überall im Auto lassen soll – ich habe hier schon von Leuten erfahren, denen der Hund im Auto gestorben ist (es gehört allerdings auch eine seltene Dummheit dazu, den Kofferraumdeckel als einzige Lüftung offen zu lassen, die Konstruktion mit einem Tennisball abzusichern und dann noch eine Führung zu gehen und das mitten im Sommer). Aber wie mit aller Sorge sollte man es finde ich nicht übertreiben. Auch wenn ich Engagement durchaus lobenswert finde, frage ich mich schon, ob die ganzen Flyer, Aktionen und Geschichten bei FB z.B. die Leute nicht doch etwas überempfindlich machen und – und das ist der wichtige Punkt für mich – auch falsch informieren. Darum war auch mir das mit dem tödlich nach wenigen Minuten so wichtig. Manch einer schüttelt da zurecht nur den Kopf und wirft den Flyer weg, andere meinen es deswegen dann vll etwas zu gut.

  13. #41
    Missymannmensch
    Ich frage mal kurz und provokant in die Runde.

    Wo ist das Problem, den Hund aus dem Auto zu nehmen und z.B. an der Hängerkupplung anzubinden oder am Zaun hinter dem Auto etc. etc.. ?
    Rückwärts an den Zaun/Laternenpfahl oder oder gefahren, etwas Platz lassen und auch ein nicht anderer Hundekompatibler Hund oder Kläffer
    kann so der Hitze entrinnen.

  14. #42
    *Mischling*
    Wo ist das Problem, den Hund aus dem Auto zu nehmen und z.B. an der Hängerkupplung anzubinden oder am Zaun hinter dem Auto etc. etc.. ?
    Rückwärts an den Zaun/Laternenpfahl oder oder gefahren, etwas Platz lassen und auch ein nicht anderer Hundekompatibler Hund oder Kläffer
    kann so der Hitze entrinnen.
    Auf einem öffentlichen Parkplatz am Supermarkt? Never. 1. könnte er sich befreien und weglaufen (mit meinem ersten Hund beim Brötchen holen passiert, der kam zum Glück in den Laden). 2. könnte er überfahren/mitgenommen/vergiftet werden, 3. lässt sich meiner z.B. nicht gerne anfassen, was aber, wenn ein Passant es versucht, er nicht weg kann und nach ihm schnappt?

  15. #43
    Moritzfrauchen
    Zitat Zitat von Missymannmensch Beitrag anzeigen
    Ich frage mal kurz und provokant in die Runde.

    Wo ist das Problem, den Hund aus dem Auto zu nehmen und z.B. an der Hängerkupplung anzubinden oder am Zaun hinter dem Auto etc. etc.. ?
    Rückwärts an den Zaun/Laternenpfahl oder oder gefahren, etwas Platz lassen und auch ein nicht anderer Hundekompatibler Hund oder Kläffer
    kann so der Hitze entrinnen.
    Das könnte ich mit unserem auf keinen Fall machen, der würde sofort versuchen sich zu befreien, also entweder Kopf aus Halsband, oder aber das K9-Geschirr durchbeißen, haben wir bei uns vorm Haus schon erlebt, als mein Freund am Rasen mähen war und er vorm Haus an der Leine angebunden war.
    Dann lasse ich Ihn doch lieber mal für ein paar Minuten im belüfteten Auto, denn unverhofft kommt oft. Man ist mit dem Hund irgendwo anders spazieren und es fällt einem auf einmal ein, dass man etwas ganz wichtiges vergessen hat. Da wir recht ländlich wohnen haben wir auch nicht unbedingt um die Ecke direkt einen Supermarkt.

  16. #44
    Kiwi
    Ich binde Mo auch immer mal wieder vorm Supermarkt an, aber eine wirklich gute Idee ist's eigentlich nicht... man hört doch einfach viel zu oft von Hundeklau und so einem Mist

  17. #45
    Kompassqualle
    Auch ich würde Ringo nicht vorm Supermarkt anbinden.
    Als er noch jung war habe ich ihn mal vor der Videothek angebunden und er hat sich losgerissen und kam ebenfalls (zum Glück) in den Laden gestürmt, seit dem binde ich ihn nicht mehr ohne Aufsicht irgendwo an. Zudem kann er nicht gut mit Kindern und wer sagt mir, dass da nicht gerade in den 10min die ich einkaufen bin ein Kind unbedingt "ei bei dem wauwau" machen muss
    Dann kommt noch dazu, dass die Situation sich ja nur dann wesentlich verbessert, wenn ich einen Anbindeplatz im Schatten finde, denn in der prallen Sonne angeleint zu sein erscheint mir auch nicht besser als im Auto zu warten.

    demnach der "Täter" sehr hohe Strafen bekommt und man als "Retter" unter Berücksichtigung einiger Punkte, das Tier straffrei befreien darf---auch mittels "Scheibe" einschlagen;
    Ich stelle mir eine Verurteilung problematisch vor, wenn der Hund nicht ernsthaft zu schaden gekommen ist. Wie will ein Gericht denn dann entscheiden, ob ein Passant nun die Scheibe zu Recht und in Not des Hundes eingeschlagen hat, oder einfach nur in Übereifer? Schließlich ist es ja nicht grundsätzlich verboten einen Hund auch im Sommer im Auto zu haben

    So ganz verstehe ich den extremen Hype um den Hund im Auto auch nicht, zumindest nicht im Vergleich mit anderen Situationen. Gerade vor ein paar Tagen sah ich wie eine der Hundehalterinnen aus der Umgebung wie üblich mit ihrem Hund am Fahrrad vorbei kam, wie üblich trug der Hund auch einen Maulkorb...der Hund kann nicht mal richtig hecheln, das kann bei der Hitze doch einfach auch nicht gut sein.
    Das andere was falsch machen ist natürlich keine Rechtfertigung ebenfalls etwas falsch zu machen, nur gibt es oft diesen riesen Aufguss um den Hund im Auto, während andere Hitze-Probleme gar nicht wahrgenommen werden (Radfahren, extrem langfellige Hunde die sich kaum noch rühren können etc)
    ...vielleicht ist der Tod durch Überhitzung im Auto aber auch tatsächlich besonders häufig, weil es wirklich so viele Deppen gibt die meinen man müsste nur das Fenster 2cm auflassen und dann gi (gibt es da Zahlen wie oft sowas vorkommt?).

    die Leute nicht doch etwas überempfindlich machen und – und das ist der wichtige Punkt für mich – auch falsch informieren.
    Das ist ein ganz wichtiger Punkt für mich und eigentlich genau dass, was ich auf der vorherigen Seite schon versucht habe zu sagen.
    Wenn man bei den Angaben übertreibt hat man am Ende zum einen die Leute die glauben das Leben eines jeden Hundes sei bereits nach 2 Minuten im Auto in Gefahr und dann womöglich gleich die Scheibe einschlagen, und zum anderen die, die sich denken 'ist doch eh Quatsch, hab den schließlich auch schon mal 20min im Auto gelassen und da hat er ja auch überlebt, passiert schon nichts' .
    Deswegen fände ich mehr Realismus auf den Flyern so wichtig, damit die Leute sich dann hoffentlich angemessen verhalten.

  18. #46
    Shandiz
    Ich glaube es ist so wie bei ziemlich vielen. Entweder es wird übertrieben oder zu wenig beachtet. Aber da einen gesunden Mittelweg zu finden ist auch schwer.
    Bei dem Flyer finde ich auch den Passus lustig das man bei warmen Wetter doch aufs Fahren mit Hund verzichten soll. Ich arbeite ja nun mit Hund, und hab ne gute Stunde Fahrzeit und ein Automit momentan nicht funktionierender Klimaanlage. Gemein wie ich bin fahr ich trotzdem zur Arbeit, Schäfi scheint es auch nicht zu stören. Unter der Woche muss sie auch zwei, drei Stunden warten bis sie mit rein darf, und sie wartet im Auto. Das steht im Schatten, Tür oder Kofferraum offen, je nachdem in welcher Box sie hockt. Da ich sie dann von der Pforte aus sehen kann kann ich auch mit Sichheit sagen das sie da nicht anders ist alssonst und in keiner Weise unter einer möglichen Wärme leidet. Auch beim Einkaufen versuche ich das so zu machen,wenn die Hunde bei sind, irgendwo am Rand parken, und bei den Boxen Tür und Kofferraum auflassen. Wobei wir bei der momentanen Wärme es vermeiden das die Hunde beim einkaufen dabei sind.

  19. #47
    Strobi
    Mich wunderts immer wieder, dass die Besitzer nicht wussten, dass der Hund im Wagen in der Hitze stirbt. Eine Aufklärung würde den Leute mal guttun!

  20. #48
    Buntspecht
    Ist es nicht eigentlich traurig, das über dieses Thema sowie andere grundsätzliche Themen zum Wohlergehen unserer Haustiere so viel Öffentlichkeitsarbeit geleistet werden muss?

    Ich frage mich, wieso es für viele so schwer ist, ein potentielles Risiko situationsabhängig mit Menschenverstand zu beurteilen.
    Heute z.B. wäre so eine Situation gewesen: Wir hatten bewölkte 17° mit leichtem Wind, so dass mir sogar frisch draußen war. Dann brach die Wolkendecke auf und die frühherbstliche Sonne hatte noch so viel Kraft, mich unverzüglich zum Schwitzen zu bringen. Hätte ich während meines Ortstermines meinen Hund im Auto gehabt, um den ich mir zuvor keine Sorgen hätte machen müssen, wäre ich mit Beginn der Sonneneinstrahlung natürlich zurück zum Auto gegangen, um ihn herauszuholen!

    Jeder, der Auto fährt, weiß, wie schnell sich die Karre aufheizen kann: sonneneinstrahlungs-, jahreszeiten- und wetterabhängig. Und ja, genau: abhängig von der Kombination dieser Einflüsse! Da eine generelle Pauschalierung bezogen auf die Außentemperatur oder einen anderen Faktor auszusprechen, finde ich persönlich etwas anmaßend.

    Jeder Tierhalter behauptet doch, sein Tier zu lieben. Und trotzdem gibt es offensichtlich viele Tierhalter, die die Bedürfnisse und Gefahren für ihre Tiere nicht abschätzen können. Wie kommt das? Wenn ich mir selbst nicht zumute, im Sommer 15 Minuten in meinem geschlossenen Auto zu sitzen, warum mute ich es dann meinem Hund zu?
    (Ich hätte da mal einen alternativen Vorschlag: Zweitschlüssel mitnehmen, Motor und Klimaanlage laufen lassen, beim Weggehen Auto abschließen.)

    Es gibt heutzutage so viele kostenlose Quellen (in erster Linie das Internet), bei denen man sich über die unterschiedlichen Bedürfnisse und Empfindlichkeitsgrenzen seiner Tiere informieren kann.

    Ich verstehe weder diejenigen Tierhalter, die die Befürfnisse ihrer Tiere in manchen Situationen zurückstellen (z.B. ich muss einkaufen, dann muss der Hund halt auch bei Hitze im Auto bleiben), weil man für das Tier nunmal immer, sprich jeden Tag 24 Stunden lang, verantwortlich ist, noch verstehe ich die Nicht-Tier-Besitzer, die plötzlich aus Fehlkenntnis heraus meinen, einen Hund im Auto im Sommer grundsätzlich befreien zu müssen.

    Ich plädiere in jeder Situation für gesunden Menschenverstand.

  21. #49
    seven
    Offtopic:

    Gesunder Menschenverstand würde an ach so manchen Stellen ungemein helfen. Leider ist der rapide im Schwinden begriffen

    Ich hatte jetzt im Sommer auch in meinem "alten" Auto die "Hund-im-Backofen"-Flyer kleben... nun hab´ ich letzte Woche ein neues Auto bekommen, da sind sie aufgrund der Jahreszeit nicht mehr drin - aber nächsten Sommer werd´ ich wieder welche reinhängen, Kritik hin oder her...

    LG, seven

  22. #50
    Knopfstern
    Ich bin grade ziemlich getroffen.
    Ich habe einen Unfassbar traurigen Artikel :
    http://www.mopo.de/panorama/drama-au...,31057424.html

    Ein 14 Monate alter Boxer musste sterben, weil die Besitzer 4 Stunden lang im Ikea Shoppen waren...
    Ich möchte daraus keine riesen Diskussion.
    Ich möchte auf das Thema aufmerksam machen.

    Mir geht einfach nicht in Kopf rein, das man seinen Hund so lange im Auto alleine lässt, ohne Wasser, bei dieser Hitze...
    Mir geht das ganze grade sehr sehr nahe...

    Ich werde meine Flyer jetzt raus suchen und ins Auto kleben.
    So was darf einfach nicht passieren. Man möge sich vorstellen, es würde auch Kinder treffen...

  23. #51
    Missymannmensch
    Weiss ja nicht wie das anderswo ist aber mein IKEA hat klasse Zwinger, wenn man den hund unbedingt mitnehmen muss.
    Habe es 1x genutzt und Missymann war entspannt.

  24. #52
    Kiwi
    Bei uns hängen die Tasso Flyer übrigens an den Supermärkten am Eingang aus das finde ich prima!

  25. #53
    Kompassqualle
    Das Video ist wirklich schrecklich, wie konnte sowas passieren, kann man wirklich über so lange Zeit vergessen, dass der arme Hund noch im Auto sitzt...oder ist es einem evtuell sogar egal?

    In dem Video fällt mir aber auf, dass leider auch von Seiten der Helfer eine ganze Menge Fehler in der Ersten Hilfe gemacht wurden, vielleicht sollte auf diesen Tasso-Flyern auch eine Checkliste sein um im Notfall die Wahrscheinlichkeit zu erhöhen den Hund retten zu können.

    Ich habe mal eine Checkliste zusammengestellt:

    1. Schauen ob wirklich ein Notfall vorliegt, bevor man zu extremen Mitteln greift (Scheibe einschlagen).

    Allein die Tatsache, dass ein Hund im Auto ist, bedeutet nicht gleich einen Notfall, selbst wenn der Hund vielleicht hechelt.
    Befindet sich ein ansprechbarer Hund im Auto kann man durchaus noch warten ob der Besitzer in 10-15 Minuten zurückkehrt, bevor man sich in die brenzlige Situation begibt ein fremdes Auto zu beschädigen.
    Ein gesunder Hund kann über kurze Zeit die Hitze in einem Auto ertragen. Besondere Vorsicht ist aber bei brachyzephalen Rassen (wie dem Boxer im Video), sehr langfelligen Hunden oder alten/kranken Hunden geboten.

    2. Einen Hitzschlag erkennen
    Symptome für einen (beginnenden) Hitzeschlag zeigen sich indem der Hund entweder apathisch ist (nicht reagiert wenn man an die Scheibe klopft), vielleicht den Kopf hängen lässt oder hin und her schwankt und stark atmet.
    Andersrum ist es auch ein deutliches Zeichen, wenn der Hund panisch wirkt, an Fenstern oder Türen kratzt, bellt, nach einem Ausgang sucht...etc.
    In diesen Fallen sollte man handlen. Wenn der Hund bewusstlos, oder nicht mehr ansprechbar ist allerhöchste Eile geboten.

    3. Hilfe holen.
    Polizei verständigen und Passanten bitten den Besitzer ausfindig zu machen, bzw den Zustand des Hundes zu bezeugen.
    Wenn es bereits nach Lebensgefahr für den Hund aussieht zählt jede Sekunde und in diesem Fall würde ich auch noch vor dem Eintreffen der Polizei die Scheibe eines Autos einschlagen. Ansonsten sollte man warten bis offizielle Hilfskräfte vor Ort sind.

    4. Den Hund aus dem Auto rausholen.
    In dem Video sieht man, dass leider sehr lange gewartet wird. Eine eingeschlagene Scheibe machen das Auto leider dann auch nicht mehr kühler, der Hund muss sofort aus dem Auto entfernt werden.
    In fast jedem Auto gibt es innen einen Hebel um den Kofferaum zu öffnen, notfalls die Rückbank umklappen um an den Hund zu kommen.

    5. An einen kühlen Ort bringen
    Hunde kühlen sich überwiegend über die Schleimhäute, das bedeutet der Hund sollte sofort die Möglichkeit haben kühle Luft einzuatmen, also sollte er sofort in den Schatten, oder in einen kühlen Raum gebracht werden.

    6. Abkühlung durch lauwarmes Wasser
    Das Problem bei einem Hitzeschock ist, dass sich das Blut in der Peripherie des Körpers befindet (im verzweifelten Versuch des Körpers sich abzukühlen), deswegen pumpt das Herz quasi ins Leere.
    Wenn man nun eiskaltes Wasser über das Tier kippt würde dies die Durchblutungsrate an der Oberfläche nur erhöhen, also sollte man kein eiskaltes Wasser zur Kühlung nehmen und dieses vor allem auch nicht sofort über den ganzen Körper kippen, sondern langsam an den äußeren Punkten des Körpers beginnen.
    Vor allem über die Pfoten kann der Hund noch gut Wärme abgeben, man sollte außen beginnen und sich dann langsam zur Mitte hin vorarbeiten, damit das abgekühlte Blut gleichmäßig zum Herzen zurückfließen kann.

    7. Weiter runterkühlen
    Vor allem die Pfoten immer schön nass halten, zudem feuchte Tücher über den Kopf und unter den Körper legen.
    Wenn man die Beine raufgekühlt hat kann man auch kalte Tücher auf die körpernahen und felllosen Stellen legen (also in der Regel die Achseln und die Leisten).

    8. Wasser zum Trinken anbieten
    Da Hunde nicht schwitzen dehydrieren sie nicht so schnell wie Menschen, demnach ist die hohe Körpertemperatur meistens das größere Problem und nicht fehlende Flüssigkeit. Dennoch sollte dem Hund umgehen Wasser angeboten werden. Dieses sollte jedoch ebenfalls nicht eiskalt sein und man sollte den Hund auch nicht zu schnell zu viel trinken lassen, lieber ein paar Schlucke, dann eine kurze Pause machen und dann wieder anbieten.

    Alles in allem gilt bei der Ersten Hilfe für einen Hitzeschlag das gleiche wie bei einer Unterkühlung - schnellstmöglich aus dem gefährlichen Temperaturbereich entfernen und dann den Körper langsam (!) wieder auf Normaltemperatur bringen.
    In dem Video aus Knopfsterns Link sieht man leider, dass die Helfer zuerst den Hund ewig nicht aus dem Auto entfernen, sondern dies erst geschieht als der Besitzer (?) endlich dazukommt, noch dazu entfernt dieser den Hund dann zwar aus dem Auto, aber legt ihn auf den heißen Asphalt
    Auch die Helfer meinen es gut, aber sie kippen das Wasser einfach direkt über den Körper, auch das ist in so einem Fall eher gefährlich als hilfreich.

    Wann immer ihr mit jemandem über das Thema ins Gespräch kommen könnt, klärt auch über richtige Erste Hilfe auf, denn sie kann im Ernstfall das Leben in letzter Sekunde noch retten.

    Übrigens, selbst wenn ich sage, dass ein gesunder Hund nicht innerhalb von 10 Minuten in einem warmen Auto stirbt, sollten Zeiten von etwa 15 Minuten dennoch niemals überschritten werden wenn man seinen Hund denn mal wirklich an einem warmen Tag im Auto lassen muss.
    Das Öffnen eines Fensters versteht sich zwar von selbst, verlängert die Zeit die der Hund aushalten kann aber nicht, da ein Auto durch ein halb geöffnetes Fenster in der Sonne auch nicht wirklich abkühlen kann.
    Genau so sollte natürlich Wasser für den Hund bereit stehen, aber - im Gegensatz zum Menschen - hilft die Aufnahme von (viel) Wasser dem Hund nicht dabei seinen Körper runterzukühlen, weil er nicht schwitzen kann.
    Am besten man vermeidet es ganz mit dem Hund während der heißen Tageszeiten großartig unterwegs zu sein und geht/fährt nur nur in den Randstunden spazieren.

    Passt gut auf eure Hunde auf und habt auch ein Auge auf andere Hunde deren Besitzer vielleicht gerade vergessen haben, dass Wuffi ja noch im Kofferaum wartet, während er gerade shoppen ist.

    Die Meldung von dem Boxer ist übrigens nicht die einzige aus den letzte Tagen, in den USA wurde ein Polizeihund im Streifenwagen vergessen und erst nach 5 Stunden befreit, danach starb er an den Folgen der Überhitzung:
    http://kxan.com/2015/06/23/police-do...ft-in-hot-car/

Diskussion zum Thema Hunde bei Hitze im Auto einsperren im Forum Hunde Forum bzw. Hauptforum Tiere Allgemein:
Wenn man nix macht, ist es falsch, wenn man was macht, ist es auch nicht gut Ich kenne mich mit ...

Ähnliche Themen Hunde bei Hitze im Auto einsperren Hunde bei Hitze im Auto einsperren

  1. Hitze im Auto
    Von Zerberus im Forum Hunde Gesundheit
    Antworten: 6
    Letzter Beitrag: 16.06.2014, 10:26
  2. Hund bei Hitze im Auto...
    Von ChiTac im Forum Hunde Gesundheit
    Antworten: 7
    Letzter Beitrag: 30.05.2012, 23:01
  3. Hund im Auto (Hitze)
    Von Maiki93 im Forum Hunde Haltung
    Antworten: 18
    Letzter Beitrag: 24.07.2011, 22:25
  4. Hunde im Auto
    Von Huskylove im Forum Hunde Haltung
    Antworten: 23
    Letzter Beitrag: 31.03.2011, 17:02