Hundetricks- wirklich sinnvolle Auslastung? Von Pfötchen geben über Männchen bis ???


  1. #31
    Kiwi
    Um mich mal auf den unnötig provokanten Kommentar von Smoothie in Foss' Thread zu beziehen: Natürlich finde ich es keine Tierquälerei, wenn man seinen Hunden Tricks beibringt. Und man muss sich dafür auch nicht schämen.
    Wie gesagt, ich habe mir darüber noch nie Gedanken gemacht und habe aufgrund von Willis Denkansatz versucht, das aus meiner Einstellung zu
    Katzen und Tricks herzuleiten. Und das ist Folgende:
    Ich finde Katzen so ganz tolle Tiere, wie sie sind. Sie sind ursprünglich und haben viel vom Wildtier in sich. Ich muss aus ihnen keine Zirkusäffchen machen oder ihnen beibringen, ein Klo zu benutzen weil ich sie in ihrer ursprünglichen Art einfach viel schöner finde.
    Das ist natürlich persönliche Ansicht, solange ein Tier das mitmacht, ist da nichts falsch dran. Ich finde es einfach nur unnötig und zweifelhaft.

    Ich denke so 1:1 lässt sich das eh nicht auf Hunde übertragen, da sie nicht mehr so ursprünglich sind wie Katzen. Sie haben ja schon Aufgaben von den Menschen angezüchtet bekommen.

    Also wo setzt man da die Grenze?
    Natürlich findet der Hund es nicht würdelos, in einem Kleidchen herumzuhüpfen, wie sollte er auch. Er KANN solche Gefühle nicht empfinden, es ist also völlig müßig darüber zu diskutieren, oder es als Argument zu verwenden
    Menschen, denen die Fähigkeit fehlt, zu erkennen, wann sie sich lächerlich machen, stecken wir ja auch nicht in den Zirkus.



  2. #32
    willi79
    Smoothie, du bist manchmal echt so ein Misepeter...
    ich bin dafür das ich dagegen bin!


    Ich verstehe ehrlich gesagt dein Problem nicht. Ich habe in diesem Thread was zur Diskussion gestellt. Einfach mal so um Meinungen anderer zu dem Thema zu erfahren. Nicht mehr nicht weniger. Ich wollte wissen WO EURE persönliche Grenze ist.
    Das da nicht jeder die selbe Meinung zu hat ist völlig klar.

    Und mir geht es auch hier nicht um den Slalom durch die Beine... Das ist großer Provokanter Quatsch, und das weißt du auch.Sich in anderen Threads lustig zu machen, brauchst du das wirklich?

    Es ging mir darum das es immer und immer spektakulärer werden muss um mitzuhalten, um anzugeben, was weiß ich.

    Ich denke wie du, das der Hund es nicht als Unwürdig empfindet, aber ICH MENSCH habe eben ein Problem damit, wenn man sich über andere profilieren muss. Sei s Hund oder vielleicht auch das Kind , so nach dem Motto; mein Kind kann aber dieses und jenes besser.

    Das ist es worum es mir hier geht... eine einfache Diskussion um Meinungen anderer Zu erfahren.

    btw;
    Der hier sieht auch nicht aus als wenn er Spaß hätte Oder?


    Ja genau, wir wissen nichts über diesen Mann und seinen Hund.
    Was aber wenn? Was wenn er den Hund mit einem Besenstiel immer und immer wieder dazu gebracht hat auf zwei Beinen zu laufen?
    Vielleicht auch mit starkem Druck und Zwang? Würdest du dann immer noch sagen; Bisschen dogdance zur Abwechslung?
    sicher sehr sehr weit hergeholt. Aber es kann genauso sein wie anders.

  3. #33
    Midoriyuki
    Wie bei allen Dingen im Leben: Kann man machen, muss man aber nicht.

    Ich versteh´ auch ehrlich gesagt nicht warum ein Hund, der nicht betrickst wird automatisch ein verfetteter Goldie ohne Beschäftigung sein muss?
    Mein Hündin kann gar keine Tricks. Absolut gar nichts.
    Versteckter Text: Anzeigen
    Ach, doch, Kackehäufchen jeglicher Coleur zaubern- das kann sie


    Und trotzdem ist sie weder unterbeschäftigt, noch fett, noch sonstwas.

    Man muss ja nicht vom Einen auf das Andere schließen- genau so gut kenne ich verdammt viele Hunde, die toll tricksen, aber trotzdem völlig gaga in der Birne sind, weil es einfach zu viel ist.

    Das wäre übrigens auch noch etwas: Ständiges Getrickse und Bespaße meines Hundes macht manchmal mehr kaputt als einem lieb ist.
    Um da jetzt auch mal in ein Extrem zu fallen, da das ja gerade aktuell ist und so: 90% der Hunde, die so tolle, viele Tricks können haben einen Schatten und zwar gewaltig.
    Die müsste man erstmal 2 Wochen in die Wüste schicken wo einfach gar nichts gemacht wird damit die ihr Gehirn wieder einschalten können.

    Besonders fatal, wie schon erwähnt, sind halbherzige Tricks.
    Die werden dann bei jeder sich bietenden Gelegenheit abgespult, weil da nichts wirklich fixiert ist.

    Egal WAS ich mit meinen Hund mache: Es muss vernünftig aufgebaut und durchgeführt werden, am Hund orientiert sein (einen Bullmastiff lass´ich kein Männchen machen) und vor allen Dingen fern von jeglicher Selbstbeweihräucherung sein.
    Wenn ich etwas mache um es "zeigen" zu können geht häufig genug der Blick auf den Hund verloren.

    Etwas zu erarbeiten und dann ohne das als Ziel gehabt zu haben mal zu zeigen was man erreicht hat: Okay.

    Aber nur für die nächste Grillparty Handstand beibringen- nö.

    Einfach nö.

  4. #34
    Sini
    Zitat Zitat von Midoriyuki Beitrag anzeigen
    Ich versteh´ auch ehrlich gesagt nicht warum ein Hund, der nicht betrickst wird automatisch ein verfetteter Goldie ohne Beschäftigung sein muss?
    Das liest du hier raus?
    Um da jetzt auch mal in ein Extrem zu fallen, da das ja gerade aktuell ist und so: 90% der Hunde, die so tolle, viele Tricks können haben einen Schatten und zwar gewaltig.
    Die müsste man erstmal 2 Wochen in die Wüste schicken wo einfach gar nichts gemacht wird damit die ihr Gehirn wieder einschalten können.
    Ah, klar. So werden sachliche Diskussionen geführt...

  5. #35
    Smykke
    So - nun könnt ihr mich steinigen.

    Meine Pekinesen-Hündin Stella kann nicht viel und mein Shih-Tzu Merlin noch weniger. Zum Einen liegt es vielleicht am Hund, zum Anderen aber garantiert an mir.

    Stella versteht: Hier, lauf, schnell (wenn's über die Straße geht), bleib, nein und sitz. Das war's schon. Sie hat aufgrund ihrer Anatomie ohnehin schon gesundheitliche Sorgen (Luft, kurze Beine) und ich will sie daher nicht überfordern. Ich wüsste auch nicht, was ich ihr sonst noch beibringen soll. Platz funktioniert nicht, ich habe alle Methoden versucht, es ihr beizubringen. Sanft auf den Boden drücken und belohnen hat ebenso wenig etwas genützt, wie Futter vor ihr auf den Boden zu legen. Denn sie kommt auch sitzend ran.

    Merlin versteht: Hier, lauf, schnell, nein und bleib. Sitz habe ich ewig versucht, aber er scheint es nicht zu verstehen. Und Platz ebenso wenig... Ich verbuche es manchmal darunter, dass er ein bisschen dumm ist.

  6. Adbot

  7. #36
    Midoriyuki
    Zum ersten Zitat: ja, das schrieb Smoothie wortwörtlich.

    Zum zweiten: das sind Erfahrungswerte aus unserem Praxisalltag in Vollzeit. Hier rede ich auch nicht von Hunden die 5 Tricks können, sondern vondenen von denen permanent etwas verlangt wird. Und diese hHunde sind fast immer fertig mit den Nerven und brauchen ganz dringend Ruhe.

  8. #37
    louiss
    ich persönlich mag gerne tricks die was mit dem alltag zu tun haben, wie zum bsp füße auf der fußmatte abputzen (das kann so ziemlich jeder rüde). mein hund kann außerdem noch backpfeifen verteilen, wenn wir gefragt werden ob er nen trick kann macht er denen ein "high five"... ins gesicht. weil er so klein und niedlich ist, finden sie das erst recht süß.

    alles was keinen sinn macht, macht keinen sinn, also würd ichs persönlich lassen. wenn der hund und der halter dennoch spaß dran haben solln sies meinetwegen tun, ich persönlich bin aber nicht davon beeindruckt. das letze mal beeindruckt war ich, als ich hütehunden bei der arbeit zukucken durfte.

  9. #38
    DyingDream

    ...

    Für mich sind Tricks genauso eine Auslastung, wie jede andere Beschäftung mit Hunden.

    In wie weit Druck auf das Tier bei den jeweiligen Beschäftigungen ausgeübt wird, liegt ja immer am Menschen und nicht an dessen Beschäftigung.
    Bekannt sind mir bei all meinen Trickdog- und Dogdance-Bekannten keine einzigen die hier mit Druck oder Zwang irgendwas beim Hund erreichen würden. Ich denke da wird bei der allgemeinen Grunderziehung viel häufiger über negative Verstärkung etwas aufgebaut.
    Tricks werden im Idealfall immer über positive Verstärkung aufgebaut. Das heißt der Hund zeigt ein Verhalten von sich aus und es wird bestärkt. Genauso kann man dem Hund Hilfestellung geben, um dieses dann positiv zu Verknüpfen.

    Das ist für mich gemeinsames Lernen, was die Bindung zwischen Hund und Herchen unheimlich stärkt.

    Das ständige Übertreiben zieht sich wohl auch über alles Sparten des Lebens. So findet man also nicht nur unter Hundehaltern die ihren Hunden Tricks beibringen solche die es in den Augen anderer übertreiben, sondern auch beim Agility, Rettungshundearbeit, Dummytraining, VPG, etc.
    Eine komplett 'natürliche' Haltung und Beschäftigung ist hierzulande kaum möglich, und so ist es doch toll, wenn die Möglichkeiten so groß sind, dass es für jedes Hund-Menschen-Team Sachen gibt, die auch beiden Freude bringen.

    Dogdance-Turniere mag ich übrigens sehr gerne, weil ich es einfach auch beeindruckend finde, in welcher Harmonie Mensch und Hund zusammen arbeiten können. Daran teilgenommen hatte ich früher auch schon selbst.

    Noch mal was das 'übertreiben' betrifft - hier muss man einfach wirklich sehr genau den Hund und seine Möglichkeiten im Auge behalten. In meinem Trickdog-Kurs habe ich viele Hunde und Besitzer, die sich einfach für andere Sportarten nicht so sehr begeistern können oder gesundheitlich nicht mehr so viel machen können. - Die (mitunter auch sinnfreien) Tricks kann man auf jeden Hund anpassen, was ich persönlich einfach so toll an dieser Art der gemeinsamen Beschäftigung mit Hund empfinde. :]
    ~§~




  10. #39
    exe
    Meine Hunde können auch ein paar Tricks, die von den Standardkommandos abweichen. Ich übe sowas gern beim Fernsehen nebenbei, wenn die Hunde Knete im Kopf haben. Je nachdem wie man es gestaltet, eignet es sich schon zur "Auslastung", auch wenn ich da andere Dinge vorziehen würde. Ich finde Tricktraining bringt meinen Hunden nicht viel - im Vergleich zu einer Runde ZOS, Dummyarbeit oder Impulskontrolltraining. Im Gegenteil, zu viel davon und sie werden gaga. Das Hirn ist eben irgendwann erschöpft und muss sich erholen - doof, wenn man nebenbei noch wichtigere Dinge trainiert.

  11. #40
    Picco
    Ich finde Tricks sind eine sinnvolle Beschäftigung - aber nur dann, wenn der Hund natürlich daran Spaß hat und seine Würde dabei bewahrt. Außerdem achte ich auch auf die Gesundheit - auf den Hinterpfoten rumstehen und noch "Tanzen" gehört für mich tabu, weil es einfach eine unnatürliche Stellung vom Hund ist und ich nicht weiß, ob ich eventuell damit Schaden anrichten könnte. Genauso wie Rolle machen wegen Magenumdrehung usw.
    Ethisch gesehen finde ich auch "Peng" (oder totspielen) nicht toll, aber das muss jeder selber entscheiden.

    Vorallem sind Tricks sinnvoll, finde ich, wenn der Hund mitdenken muss. Ich setze mir immer ein Ziel, der Hund soll z.B. seinen Pandabärenplüschtier holen, daneben liegt noch Giraffe und co. "Hol den Panda"- jede Annäherung an das gewünschte wird geclickert, es wird aber nicht direkt gezeigt, was denn jetzt richtig ist. Er hört dann nur die Worte "Hol den Panda" und muss selber überlegen, was er jetzt tun soll. Der Hund muss mitdenken und wird nicht gezwungen. Er kann frei entscheiden (wird nicht in irgendwelche Positionen gezwengt), hat auch sichtlich mehr Spaß an solchen Denkaufgaben und ist dann auch gut ausgelastet. Übertreiben sollte man hierbei wirklich nicht, meist reichen schon 5 Minuten von so einem Training, ansonsten fährt er zu sehr hoch.
    Mein Hund kann trotzdem "unnatürliche" Tricks, Slalom durch die Beine, winken usw. Diese sollte er dann auch wie ein richtiges Kommando ausführen, genauso wie sitz und platz auch.

    Ich habe die Erfahrung gemacht, das Tricks die Kommunikation zwischen Mensch und Hund fördern. Er kommt mit auf die Arbeit im Wohnheim für Menschen mit Behinderungen, viele Menschen können nicht richtig kommunizieren und sind u.a. an den Rollstuhl gebunden. Da ist keine Körpersprache für den Hund sichtbar, er versteht nicht und weiß die Menschen nicht einzuordnen. Wenn dann eine winkende Hand kommt weiß er direkt - jetzt muss ich zurück winken. Es bringt ihm eine menge Spaß und er lässt sich viel direkter auf die Menschen ein. Er ordnet sich dann schnell unter, die Menschen fordern was von ihm ein. Diese anfängliche "Anspannung" Mensch kennt Hund nicht, Hund kennt Mensch nicht, ist direkt verschwunden.
    Bei uns stärkt das auch sehr die Bindung zwischen den Menschen und dem Hund, sie gehen aufeinander ein, "arbeiten" sozusagen mit ihm und er lernt sie viel besser zu verstehen. Für einen Hund muss man klar und verständlich sein, nicht groß "drumrumreden". Er brauch eben "Tricks", um genauer zu sein Signale oder "Anweisungen" um sich unterzuordnen, vorallem zu verstehen, was genau jetzt von ihm verlangt wird um Sicherheit zu bekommen. Also nichts anderes was auch sitz, platz, oder eben aber auch Pfötchen geben auch ist.

    Wie sonst soll der Mensch mit dem Hund kommunizieren? Wenn der Hund ins Körbchen soll, kann man ihn mit seiner Körpersprache dahin schicken, das ist klar. Aber mach das mal auf Entfernung, da kann man schlecht das Wort "Körbchen" tanzen damit der Hund den "aha, ich muss in den Korb"-Effekt hat.
    Wenn man drüber nachdenkt, ist alles im Endeffekt eine Art Trick bzw. eine Anweisung. Wenn der Hund die Schafe zusammentreibt wie es der Schäfer gerne hätte -wurde auch beigebracht, wie sitz eben auch. Oder wenn das tote Kaninchen apportiert werden soll, warum nicht gleich fressen? Nein, Herrchen bringen - auch beigebracht. Aber auch bei "normalen" Alltagshunden, warum nicht an der Leine ziehen? Achso, ne, muss Fuß gehen. Warum muss ich zu Frauchen laufen? Achso, weils beigebracht worden ist und es ab und zu Leckerlies bringt. Warum nicht dem Fahrradfahrer hinterher sprinten? Ne, muss in der Nähe von Frauchen bleiben. Warum nicht in die Wohnung kacken, ist doch viel leichter - ach ne, ist "pfui" sagt Frauchen. Draußen ist es besser. Die Liste ist endlos...

  12. #41
    Sanshu
    Wo macht der Hund ein Unterschied ob Tür zu oder was in den Pfote halten?
    Was ist schon natürlich?
    So lange der Hund Freude hat und nicht zu sehr auf Gelenke geht, warum nicht?

    Meine Hunde zb. finden es toller irgendwas mit mir zu machen. Ob hüten, Agi Tricks,
    Suchspiele, UO... Oder auch Tricks.

    Was der Trick ist, ist doch egal. Tricks sind so und so "unnatürlich". Ob jetzt sitz oder
    humpeln auf Kommando.

    Ich finde zb. am natürlichsten, wenn der Hund das machen darf, worauf er gezüchtet worden
    ist.

  13. #42
    Midoriyuki
    DyingDream, mit deinen Ausführungen gehe ich wundervoll konform
    So wie du es beschreibst sollte gesundes Trick-Training aussehen und vor allen bringt es so auch was.

  14. #43
    Dondon96
    Ich stimme DD voll und ganz zu !

    Für mich persönlich sind Tricks eine sinnvolle Auslastung - gerade Milow liebt Tricks. Klar sind die meisten Tricks sinnfrei aber ich bin kein Mensch, der Tricks vor anderen Leuten vorführen will nur um dadurch mein Ego aufzubessern ^^. Ich mache mit meinen Hunden tricks weil es ihnen und mir Spaß macht.
    Und mit dem tricksen meine ich hier nicht unbedingt "stupides" geh-dem-Leckerlie-hinterher-bis-du-das-auswendig-kannst oder irgendetwas erwzingen. Wenn ich mit den Hunden arbeite, dann meist durch freies Formen. Seit wir so arbeiten merke ich einfach, dass Milow noch mehr Spaß am Training hat.

    Und auch Finya hat Spaß am tricksen, sie hat das Pfote geben damals von ganz alleine angeboten weil sie gesehen hat, dass Milow das macht .
    Finya lässt sich kaum für etwas begeistern (spielt nicht oft, weder mit Hunden noch mit Spielzeug. Nur jagen liebt sie noch ) aber wenn wir gemeinsam Tricks machen ist sie voller Eifer dabei und das nicht für die Belohnung - die wird mt von Madame regelmäßig wieder vor die Füße gespuckt .

    Natürlich sollte Tricktraining ohne Druck und Hektik erfolgen aber ich denke, dass dies sowieso die Norm sein sollte (was es leider nicht immer ist). Aber die Sache mit Tricks kann man spielend leicht auf andere Sportarten ausweiten - jede Beschäftigung mit dem Hund ist meiner Meinung nach sinnvoll, solange Hund und Halter Spaß haben und keiner langfristig Schäden davon trägt.
    Dazu gehört dann auch beim Tricksen das Aufwärmen vor irgendwelchen Sprüngen (und ja, meine Hunde springen in die Arme aus zwei Gründen: Milow wird nicht gerne hochgenommen - wenn er aber in meine Arme springt ist es für ihn völlig ok. Und Finya hat es einfach angeboten.)

    Und wie schon öfter angesprochen wurde: ich habe das Gefühl, dass gemeinsames Tricksen und vor allem das gemeinsame Erarbeiten von Tricks die Bindung extrem stärkt. Mehr als andere Sportarten, bei denen der Hund ziemlich alleine arbeiten muss (wo (Leckerlies) suchen für mich auch dazuzählt, was nicht heißt dass wir das nicht auch machen .)

  15. #44
    Midoriyuki
    Offtopic:

    Mehr als andere Sportarten, bei denen der Hund ziemlich alleine arbeiten muss (wo (Leckerlies) suchen für mich auch dazuzählt, was nicht heißt dass wir das nicht auch machen .)
    Da hier gerne Agility usw. als Beispiel heran gezogen werden: Richtig aufgebaut ist das sogar hochgradig viel Kopfarbeit und unheimlich bindungsfördernd.
    Aber wie beim Tricksen auch nur, wenn man´s eben richtig macht

  16. #45
    Hundemami
    Guten Morgen!
    Also Milo kann auch ein paar Tricks. Pfötchen geben zum Beispiel oder das stehen im Wäschekorb. Auf Kommando hüpft er rein. Abklatschen kann er auch. Viele Menschen meinen ja, Möpse wären da zu doof zu. Stimmt aber nicht.

    Liebe Grüße,
    Karin und Milo

  17. #46
    Dondon96
    Offtopic:

    Deshalb habe ich Agi nicht als Beispiel herangezogen - der Hund muss ja hier doch (sofern man es eben richtig macht) sehr auf den Halter achten um zu sehen wo er denn nun ran laufen muss.
    Tricks hintereinander 'abfragen' ist so, als würde man den Hund einfach wie verrückt über den Parcours rennen lassen, da ist die Auslastung die Gleiche (kopftechnisch).

  18. #47
    Midoriyuki
    Offtopic:

    Richtig gemacht gibt es eig. keinen Sport/Beschäftigungsart, die nicht irgendwie in diese Richtung geht- außer vllt. Flyball

  19. #48
    exe
    Zitat Zitat von Dondon96 Beitrag anzeigen
    Offtopic:

    Deshalb habe ich Agi nicht als Beispiel herangezogen - der Hund muss ja hier doch (sofern man es eben richtig macht) sehr auf den Halter achten um zu sehen wo er denn nun ran laufen muss.
    Tricks hintereinander 'abfragen' ist so, als würde man den Hund einfach wie verrückt über den Parcours rennen lassen, da ist die Auslastung die Gleiche (kopftechnisch).
    Wobei es beim Agility ja vorallem um die Entfernung, Körpersprache und das "mitdenken" geht. Wenn man das mal selbst gemacht hat, merkt man auch inwiefern es da Unterschiede zum einfachen tricksen gibt.

  20. #49
    Sanshu
    Zitat Zitat von exe Beitrag anzeigen
    Wobei es beim Agility ja vorallem um die Entfernung, Körpersprache und das "mitdenken" geht. Wenn man das mal selbst gemacht hat, merkt man auch inwiefern es da Unterschiede zum einfachen tricksen gibt.
    Ja, Agi ist schwerer bzw. anders.
    Obwohl bei Tricksen der Hund wieder anders mit denken muss.
    Aber beim Agi muss der Hund im "vollspiet" auf kleinigkeiten achten.

  21. #50
    Midoriyuki
    Offtopic:

    "Vollspeed" ist da doch recht nebensächlich, wenn ich das mit meinem Hund als wirkliche Auslastung machen will- die Geschwindigkeit ist ja schließlich das Letzte was ich mit meinem Hund erarbeite. Vorher kommt ja minutiöses Feintuning und Detailarbeit bis zum Erbrechen Abläufe, die im Schlaf beherrscht werden später nur schneller abzurufen ist dann ja nicht mehr die Herausforderung.

  22. #51
    Dondon96
    Offtopic:

    @Exe: genau das meinte ich ja .
    Meine Aussage:
    wie verrückt über den Parcours rennen lassen
    sollte eben wirklich klarmachen, dass ich damit das rennen meine ohne dass man darauf achtet dass der Hund die Kontaktzonen wirklich trifft, den Slalom korrekt läuft und ähnliches.
    Ich habe selbst viel mit Agi zu tun auch wenn ich selbst kein Agility (mehr) mache und nie lange gemacht habe.
    Es sollte also nicht heißen, dass Agi nicht anspruchsvoll ist und dass Agi stupides Rennen und hüpfen sein soll.
    Flyball finde ich hier aber ein recht gutes Stichwort. Gehört für mich zu den wenigen Sportarten, die ich nie mit meinen Hunden machen würde. Wenn die mal wissen was sie tun müssen ist es doch im Grunde immer das Gleiche, oder ? Lasse mich aber auch hier gerne eines Besseren belehren .

  23. #52
    lenamitmax
    Hallo und guten Morgen
    Also ich finde das Thema Auslastung super wichtig! Neulich bin ich über eine kostenlose App namens xxx gestolpert. Die gab es im Google Play Store. Da bekommt man jeden Tag eine kleine Aufgabe, die man dann mit seinem Hund machen kann. Wir tricksen sowieso sehr viel und auch super gerne. Sonst wäre Max auch gar nicht so schön ausgelastet.

    Liebe Grüße,
    Lena
    Geändert von Nienor (26.01.2015 um 18:40 Uhr) Grund: Werbung entfernt

  24. #53
    Sini
    Magst du mal ein paar Beispiele geben, welche Aufgaben die App vorschlägt?

  25. #54
    lenamitmax
    Hi Sini,
    na klar.
    Also ich hatte unterschiedliche Tagesaufgaben. Zu Beginn hatte ich "Flaschendreh" - wie man aus einer PET Flasche ein Spielzeug für den Hund baut. Dann hatte ich "gemeinsame Minisprints", "Indoorsuche" oder "Fußmassage" beim Hund. Dazu gibt es immer Anleitungen (als Video) wie man es machen soll. Ausserdem kann man Workshops absolvieren, zum Beispiel "Verbeugen". Da wird einem über mehrere Tage Schritt für Schritt gezeigt, wie man dem Hund den Trick "Verbeugen" oder einen anderen Trick beibringen kann. Die Aufgaben sind immer als Video und Text erklärt. Die Workshops haben ein kleines Video, ein großes Video (was ausführlicher ist) und einen Text. Außerdem gibt es auch immer tagestipps. Den Link darf ich denke ich mal nicht posten, aber such doch mal im Google Play Store nach xxx.
    Die Aufgaben kann man ganz leicht in seinen tagesablauf einbinden, bzw. wenn man mit dem Hund unterwegs ist.

    Liebe Grüße,
    Lena
    Geändert von Nienor (26.01.2015 um 18:40 Uhr) Grund: Werbung entfernt

  26. #55
    Hundefreundin12
    Hallo.
    Meine Hündin wird jetzt 10 Jahre "jung".
    Da sie früher viel gefordert werden wollte (Jagdhundmix), habe ich viele Sachen mit ihr ausprobiert.
    Darunter Mantrailing, bisschen Agility usw...
    Zuhause habe ich kleine Tricks geübt wie Licht aus/an schalten, Schubladen zu,...
    Die festen Kommandos die sie kann:
    Steh
    Sitz
    Platz
    Bleib
    Komm
    Fuß
    langsam
    lauf Pfötchen
    beide Pfötchen
    legen (Kopf auf den Boden)
    Rolle
    Dreh dich (Hund bleibt,man geht und während des Kommens dreht er sich)
    Rund (Hund dreht sich vor einem)

    Ich bin ganz ehrlich, nochmal würde ich es so intensiv NICHT machen.
    Ich genieße mittlerweile einfach das Leben mit meiner Süßen, die Kommandos mache ich zwar noch, aber mit einem anderem Temperament als früher (nein, Gewalt hat damit garnix zutun, die Hunde merken aber den Ehrgeiz den man während des Trainings hat und dies kann sie überfordern!), einfach aus SPASS(und das merkt der Hund!)!!

    Man nimmt eben manches manchmalzu ernst, weil man denkt, man tut dem Hund was gutes, weil man ihn fordert.

Diskussion zum Thema Hundetricks- wirklich sinnvolle Auslastung? Von Pfötchen geben über Männchen bis ??? im Forum Hundesport bzw. Hauptforum Hunde Forum:
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