Hund wird immer aggressiver


  1. #31
    Tapa
    Oje oje. Bissiges Klima hier irgendwie, finde ich. Also ich kann mich aus meiner Pferdezeit die immerhin gut 30 Jahre meines Lebens in Anspruch nahm, an ein paar liebe, aber dennoch Kenne verlangende Hengste erinnern und an diverse katastrophale Hengste meist von Besitzerinnen - so in dem Stil: den Märchenprinzen haben sie nicht gekriegt, aber
    doch wenigstens FURY! Dergestalt sozialisiert gehöre ich tendenziell auch eher zur "Eier-ab"- Fraktion. Weil ich ganz klar auch die Erfahrung gemacht habe, dass das hormonelle Geschehen und die Auswirkungen auf das Handling eines Tieres eben doch enorm sind.

    Nur: Erziehen und vernünftig händeln, souverän führen muss man bei jedem Tier! - und es gibt unabhängig von Hengst, Wallach, Stute, kastrierter oder unkastrierter Rüde oder Hündin Tiere, die eben mehr als andere auf Erziehungsfehler reagieren und entweder Schwächen in der Führung erkennen und für sich nutzen - oder aber bei Schwächen in der Führung in Panik geraten und ALLEIN entscheiden und sich gezwungen sehen, die Führungsrolle an sich zu reißen - weil sie seitens des Menschen schlicht und ergreifend keine Hilfe und Unterstützung bekommen - obwohl sie sie liebend gern annehmen würden. Letztere Sorte Tier ist, jedenfalls meine persönliche Erfahrung, mengenmäßig in der Überzahl.

    Kastration wäre in geschilderten Fall nun aber auch wahrlich nicht mein erster Gedanke, sondern wie die anderen das hier dies auch sehen: Trainer! Dringend!

  2. Anzeige
    Ich kann dir empfehlen, mal einen Blick in den Ratgeber von Heike zu werfen.



  3. #32
    Schaafsbier
    Hallo Gabi97,

    Ich habe mir mal dein Gesamten Text durchgelesen und kann mir Vorstellen wie schwer das ist mit euren Rüden...
    Ich selber habe auch einen Rüden der Während des Spaziergehens, Leute anbellt und die in Stücke reißen möchte... allerdings arbeite ich gerade an dieser Problematik dran.

    Was ich schon mal sagen kann, ist das euer Rüde der Alphatier ist... Darum fletscht er die Zähne und knurrt. Ich bin selber kein Profi, .. daher solltet ihr euch einen kompetenten Hundetrainer zu Hilfe holen, der könnte euch in dieser Situation sehr gut helfen und euch beraten.

    Ich kann euch die Tipps geben, die ich bis jetzt auch schon angewandt habe bei meinem Wauzi.

    - Wenn meiner Absolut nicht hören will, rufe ich ihn zu mir ran und lege ihn seitlich hin, ich zwinge ihn also Platz zu machen und bleibe solange bis er sich beruhigt hat, Wenn ich merke das er sich nicht mehr bewegt und ruhig liegen bleibt, gebe ich ihm den Befehl, auf sein Platz zu gehen. (Diese Sache habe ich bei Cesar Milan gesehen und habe das bei meinem angewendet...) Funktioniert bei mir sehr gut..
    Das Wichtigste Dabei, ihr müsst Geduldig bleiben, Ruhig bleiben, ihr dürft weder Nervös noch Ängstlich sein.. ihr müsst bestimmt sein.. Ihr müsst ihm sagen und auch zeigen wo die Grenzen sind.

    - Sehr wichtig, ihr müsst mit eurer Körpersprache arbeiten... je entspannter ihr seid, umso mehr erreicht ihr bei eurem Rüden..


    nun euch anderen :

    Kastrationen bringen zum Teil was.. Wenn der Sack beim Rüden ab ist, werden die automatisch Ruhiger, man merkt es auch.. ich kenne einige Kastrierten Rüden, die sehr Ruhig sind, auch unkastrierten Rüden kenne ich ... daher bin ich momentan ebenfalls gegen eine Kastration bei dem Rüden..

    Das Problem an der Thematik ist, das Jeder sofort Fehler sieht, wo keine da sind... Sicher kann man hier keine Freie Diagnose stellen, aber wenn der Thread ersteller sein Problem so schildert, dann kann man auch einige Tipps und Ratschläge geben.

    Ich selber ich bin kein Profi, aber Moe ist nun mein 3. Hund, aber mein erster den ich alleine erziehe... und das ist schwer , man muss da sehr viel Ausdauer geben und immer schön Ruhig bleiben.

    Wir haben es nun 15 Uhr, es ist zeit mich jetzt erstmal zu verabschieden Wenn ihr möchtet, könnt ihr mir auch gerne Privat schreiben

    Liebe Grüße
    Mike alias Schaaf

  4. #33
    Kiwi
    Glaube bitte nicht, was dieser Mann erzählt.. was er tut hat nichts mit Kommunikation mit Hunden zutun, das ist pure Einschüchterung. Lese dich mal zu "erlernter Hilflosigkeit" und "flooding" ein.
    Was er macht ist Fast-Food-Hundeerziehung.. wenn man das unbedingt so will, meinetwegen. Hat aber sicher nichts mit tiergerechtem Training zutun..
    Versuchen ruhig und entspannt zu sein - ja. Den "Alpha" raushängen lassen - NEIN!

    Dir würde ich auch ans Herz legen, dir einen guten Trainer zu suchen Übrigens wird bei der Sendung "Der Hundeprofi" nicht umsonst dazu gesagt, dass man die Techniken bitte nicht ohne den Rat eines Fachmannes nachmachen soll (besser gar nicht..)

  5. #34
    Michse89
    Offtopic:

    oh neeee bitte nicht doch

  6. #35
    Midoriyuki
    - Wenn meiner Absolut nicht hören will, rufe ich ihn zu mir ran und lege ihn seitlich hin, ich zwinge ihn also Platz zu machen und bleibe solange bis er sich beruhigt hat, Wenn ich merke das er sich nicht mehr bewegt und ruhig liegen bleibt, gebe ich ihm den Befehl, auf sein Platz zu gehen. (Diese Sache habe ich bei Cesar Milan gesehen und habe das bei meinem angewendet...) Funktioniert bei mir sehr gut..
    Das Wichtigste Dabei, ihr müsst Geduldig bleiben, Ruhig bleiben, ihr dürft weder Nervös noch Ängstlich sein.. ihr müsst bestimmt sein.. Ihr müsst ihm sagen und auch zeigen wo die Grenzen sind.
    Auf keinen Fall diesen Ratschlag umsetzen!
    Das ist extrem gefährlich bei Hunden, die so massives Kontrollverhalten an den Tag legen!

    Wenn man weiß was man tut hat man es übrigens nicht nötig seinen Hund anzufassen/zu zwingen. Nur mal anbei.

    Wie ist denn der aktuelle Stand bei euch, Gabi?

  7. Adbot

  8. #36
    Schaafsbier
    Huhu Kiwi,

    Sicher hat jeder Bedenken bei diesem Mann, zum einen Verstehe ich das, zum anderen sehe ich wie er mit den Hunden umgeht...

    Zum Thema : den Alpha-Tier raushängen lassen, meinte ich : den Hund beizubringen das er Untergeordnet ist, dass er nicht alles machen darf.
    Es gibt viele Methoden, wie man einen Hund Trainiert oder ihn was beibringt...
    Da denke ich mal, das wir Unterschiedlicher Meinung auch sind

    Zum Thema : erlernter Hilfslosigkeit, habe ich das Gefunden :

    Strafe und erlernte Hilflosigkeit

    Martina hat in ihrem Artikel über Positive Strafe deutlich gezeigt, dass in der Anwendung von Strafe viele, viele Fehler gemacht werden. Eigentlich ist es unmöglich, die Regeln für Positive Strafe einzuhalten.
    Die häufigsten Fehler sind dabei

    • die Strafe wird nicht angekündigt
    • es wird unangemessen hart gestraft
    • es werden übermäßige Schreckreize eingesetzt

    Verhaltensstörungen

    Wenn Hunde Strafen nicht vorhersehen bzw. nicht kontrollieren können, entwickeln sie häufig Verhaltensstörungen wie Aggressivität, Hyperaktivität oder Ängstlichkeit. Im schlimmsten Fall kommt es dann zur Erlernten Hilflosigkeit.
    Mit der Erlernten Hilflosigkeit werden auch Verhalten verbunden wie

    • stoisches Ertragen von Strafen
    • verminderte Schmerzempfindlichkeit
    • “Starrsinn”
    • Lernversagen und Lernresistenz
    • völlige Trainingsverweigerung


    Quelle : http://markertraining.de/erlernte-hilflosigkeit/


    Ich nehm mal ein Beispiel, wenn ich das richitg verstanden habe :

    Nehmen wir mal an, Frauchen, Tochter im 1. OG sowie Herrschen im Erdgeschoss :

    Der Hund zwickt ein Familienmitglied im 1. Obergeschoss und wird vom Herrchen runter gerufen..muss dafür ins Erdgeschoss, in der Zeit, wo er runter läuft hat er vergessen, warum er gerufen wurde und wird daher bestraft..
    Dazu kommt es auch das der Hund diese Scenario nicht versteht und nichts gelernt hat.
    Wenn der Hund aber sofort bestraft wird, mit einem Aus, Nein ... dann macht es beim Hund sofort "klick" und er weiß sofort das er was falsch gemacht hat..

    Ich war auf Besuch bei einer Bekannten, wir hatten so ein Scenario bei mir gehabt.. Ich gab ihrer Hündin ein Leckerlie und sie biss oder zwickte mich sehr leicht am Finger... Sofort hat die Hündin realisiert das Sie was falsch gemacht hat und kam zu mir und hat sich entschuldigt, Da Frauchen sofort was gesagt hat.

    man kann einen Hund auch ohne Fachliche Kompetenz erziehen, wenn man weiß, wie man mit dem Hund umspringt.

    Ich hoffe Kiwi, dass ich das richtig ausgedrückt habe, wie ich das meine

  9. #37
    Knopfstern
    Bitte gib eine Quelle an und zitiere deine Kopie richtig. Sonst müssen wir es löschen

  10. #38
    Schaafsbier
    Zitat Zitat von Midoriyuki Beitrag anzeigen
    Auf keinen Fall diesen Ratschlag umsetzen!
    Das ist extrem gefährlich bei Hunden, die so massives Kontrollverhalten an den Tag legen!

    Wenn man weiß was man tut hat man es übrigens nicht nötig seinen Hund anzufassen/zu zwingen. Nur mal anbei.

    Wie ist denn der aktuelle Stand bei euch, Gabi?
    Deshalb sagte ich ja, das Sie sich einen Hundetrainer zu rate ziehen sollte
    Ich habe selber meine Hundetrainer die mir dabei helfen, mit meinem gut umzugehen und dir mir auch Ratschläge geben ich setze Sie auch sehr gut um ..

  11. #39
    Midoriyuki
    Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll...

    A) es gibt hier eine Menge Threads, die den Herrn von und zu diskutieren- lies´dich da nochmal genauer zu den "Methoden" ein. Gerade das "unterwerfen" des Hundes ist meistens vollkommen überflüssig und durch meine unnötige Härte zeige ich meinem Hund nur wie hilflos ich bin.

    Ein wirklicher Souverän hat sowas gar nicht nötig.

    B) Deine Beispiele zeigen eines: Aus dem Kontext gelöste Verhaltensweisen. Wenn mein Hund zwickt muss ich ihm nicht das Zwicken verbieten, sondern den Grund dafür finden und daran arbeiten.
    Über reine Strafe lösche ich das Verhalten und der Hund springt zur nächst höheren Stufe.

    Und nochmal: Was Gabi von ihrem Hund geschildert hat klingt nach einer für alle Beteiligten wirklich gefährlichen Situation und nicht nur nach ein bisschen zu gierig nach dem Futter schnappen.
    Da gehört ein guter Verhaltensberater dran und keine Tips á la "Leg´den doch mal auf den Rücken (oder halt auf die Seite)"- wenn die Möglichkeit besteht, dass die Einschätzung, sofern über das Internet möglich, auch nur ansatzweise richtig ist macht sie danach nämlich danach nie wieder etwas.

    Kontrollierende Hunde aus dem Nichts heraus unnötig hart körperlich zu maßregeln zieht eine prompte Gegenreaktion nach sich- und Schäferhunde sind nie darauf gezüchtet worden bei Bedrohung/Druck kommentarlos zu weichen.

Diskussion zum Thema Hund wird immer aggressiver im Forum Hunde Verhalten und Erziehung bzw. Hauptforum Hunde Forum:
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