Vergesellschaftung Gebirgslori´s



  1. #1
    Lorikeet

    Vergesellschaftung Gebirgslori´s

    Hallo!

    Bin neu hier und hoffe ihr habt ein paar wertvolle Tips für mein Anliegen.
    Ich fange mal ganz vorne an:

    Das Loripaar meiner Freundin hat ende 2014 Nachwuchs bekommen. Der kleine Hahn mussten von uns allerdings per Hand aufgezogen werden da die Mutter ihn angegriffen hat (Wahrscheinlich schonwieder in Brutstimmung gewesen). Später stellte sich auch raus das er Knochenbedingt nie fliegen können wird.
    Ich habe ihn dann zu mir geholt und ihm eine Partnerin besorgt. die ebenfalls Ende 2013 (November/Dezember) geboren wurde. (Sie kann fliegen). Sie hatten nie so wirklich die Beziehung die ich mir erwünscht hatte, kamen aber relativ gut miteinander aus. Ich würde es einfach mal als eine Freundschaft bezeichnen. Mal hat sie ihn ganzschön gescheucht, mal haben sie sich den Kopfgekrault, aber geschlafen haben sie innerhalb der Voliere immer getrennt.
    Nun ist der kleine Mann leider verstorben nachdem beide in der TiHO Hannover zur Behandlung waren (Lange Geschichte und für meine Frage nicht weiter wichtigt) SIE hab ich gesund wieder abgeholt. Sie war etwas mitgenommen von den ganzen Medikamenten und Endoskopien etc. so das ich mich die Tage sehr intensiv um sie gekümmert habe da sie ja auch alleine war. Sie lässt sich seitdem sogar von mir am Kopf kraulen was ich gerade in den ersten Tagen auch gern gemacht hab weil sie sich da sichtlich bei dem ganzen Stress mal wohlgefühlt hat und es sehr genossen hat.
    Natürlich musste nun so schnell wie geht ein neuer Hahn her damit sie nicht zulange alleine bleibt. Ich habe dann vom
    Züchter von dem meine Freundin damals mal ihr Paar hatte, einen Hahn geholt der aktuell 9 Monate alt ist.

    Nun langsam zu meinem Problem:

    Ich habe eine Voliere die ich in der Mitte trennen kann was zum eingewöhnen ja eigentlich ganz gut ist. Ich habe dann nach einiger Zeit beide mal zusammen rausgelassen im Zimmer und es sah erstmal auch ganz gut aus (Leichter annäherung von ihm, kleines Füße beissen von ihr was ja aber bei Lori´s schon irgendwie "normal" ist und keinerlei Aggression) Nach 2-3 Tagen (Und das ist nun auch der aktuelle Stand) Ist es nun aber so, das SIE ihn ziemlich scheucht und hinterherjagd. Speziell dann wenn ich im Raum bin. Meist läuft es dann so ab das ich da sitze, sie ankommt zu mir, mir im Gesicht mit ihrer Zunge rumspielt oder halt sonst irgendeinen Blödsinn macht den Lori´s so tun, er sich von hinten annährt weil er vllt auch beschäftgit werden möchte und sie dann aber sobald sie es merkt sich zu ihm dreht und ihn verscheucht. Aber nicht nur das, sie fliegt/klettert ihm dann auch hinterher und scheucht ihn weiter. Auch wenn sie bei mir sitzt und hört das er grad mal wieder in die Voliere gegangen ist und dort irgendwas macht, geht sie hin und scheucht ihn weg. Der arme Kleine ist sicher schon ganz gestresst von ihr. Und DAS wollte ich ja mal nun so garnicht. Achso und wenn ich mit ihr spiele und es irgendwie dazu kommt das meine offene Hand über ihrem Körper ist, streckt sie das Hinterteil raus (macht sich also bereit zur Paarung... )
    Dazu kommt noch das, sobald sie merkt ich verlasse das Zimmer, entweder hektisch versucht noch schnell auf meine Schulter zu kommen damit ich sie mitnehme oder sie kreischt wenn sie es merkt und ruft mir quasi hinterher wenn dann die Tür zu ist.

    Ich habe da nun also ein paar Fragen:

    1. Kann es sein das sie mich irgendwie als ihren neuen Partner wahrnimmt? Die Zeit die sie alleine war und ich mich so intensiv um sie gekümmert habe war gerade mal eine Woche. Wie kann ich sie am besten und für alle a entspannendsten wieder auf Abstand zu mir bekommen? Ist ein radikales "Ich komme nur rein, mache Futter und gehe wieder" aus Psychologischer Sicht überhaupt sinnvoll? Daran würde mcih am meisten stören das ich mich dann kaum um ihn kümmern könnte der ja noch ganz neu hier ist und noch so garnicht so recht weiß was mit ihm geschieht

    2. Kann es sein das der neue Hahn vielleicht doch einfach zu Jung ist? Auch wenn sie gerade mal ein halbes Jahr ausseinander sind, scheint sie ja schon geschlechtsreif zu sein und er ja möglicherweise noch nicht. Wenn das der Fall ist und sie sich deswegen von ihm gestört fühlt, was kann ich tun um es beiden irgendwie recht zu machen?

    3. Soll ich überhaupt beide Gleichzeitig rauslassen bei dem Stand den ich jetzt habe? Und wenn ja, kann ich das trotzdem auch unbeaufsichtigt tun? Würde es vllt sogar helfen wenn ich nicht im Raum bin (Damit sie mich nicht "beschützt" oder "eifersüchtig" ist wenn er mal auch kommt?

    4. Ich habe jetzt heute mal das Zimmer komplett umgebaut. Käfig woanders hin, Möbel bisschen reihum getauscht und sie innerhalb der Voliere getrennt. Morgen werde ich beide mal in dem umgebauten Zimmer fliegen lassen und wollte mal gucken ob es etwas besser geht. Kann ich zusätzlich gerade noch was unterstützdenes tun? Wie ist es mit clickern? Belohnungen wenn sie mich mal ohne zu kreischen aus dem Zimmer gehen lässt? Kann ich es versuchen zu belohnen wenn sie mal gerade doch zumindest neutral miteinander sind? (Wenn ich leckerli gebe, sind beide brav und fressen das auch gemeinsam)


    Ich will jetzt einfach nur nichts falsch machen und möchte dem kleinen Mann der mir jetzt auch schon ans Herz gewachsen ist, einfach ein schönes und entspanntes zuhause beiten mit einer lieben Partnerin.. Und eigentlich ist sie auch eine sehr liebe. Da hab ich schon ganz andere Kaliber gesehen was Loridamen angeht

    Ich bin für jeden Tip und Hinweis dankbar!

    Achson vllt noch interessant:

    SIE ist eine Naturbrut, war bis ich sie abgeholt habe mit ihren Eltern zusammen, dann mit meine Flugunfähigen und jetzt mit dem neuen Hahn. Sie war also quasi nie alleine

    ER ist ebenfalls Naturbrut, war erst bei den Eltern und zuletzt mit seinen Geschwistern und anderen Jungloris zusammen. War also auch nie alleine. Leider ist er noch etwas scheu und kommt noch nicht auf die Hand

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  3. #2
    Mariama
    Hallo Lorikeet,

    herzlich willkommen im Forum.

    Da es sich bei beiden Loris um Naturbruten handelt, die in ihrer Lorifamilie aufgewachsen sind und von daher lorispezifisches Sozialverhalten gelernt haben, kannst du das Problem sicherlich lösen.

    Zitat Zitat von Lorikeet Beitrag anzeigen

    Kann es sein das sie mich irgendwie als ihren neuen Partner wahrnimmt? Die Zeit die sie alleine war und ich mich so intensiv um sie gekümmert habe war gerade mal eine Woche.
    Definitiv. Das Knabbern in deinem Gesicht ist eine ganz papageientypische Art der Verpaarung mit einem Menschen. Das würde ich an deiner Stelle ab sofort nicht mehr zulassen.

    wenn ich mit ihr spiele und es irgendwie dazu kommt das meine offene Hand über ihrem Körper ist, streckt sie das Hinterteil raus (macht sich also bereit zur Paarung... )
    Auch ein eindeutiges Indiz. Auch diese Situation würde ich an deiner Stelle ab sofort und auf Dauer meiden.

    Dazu kommt noch das, sobald sie merkt ich verlasse das Zimmer, entweder hektisch versucht noch schnell auf meine Schulter zu kommen damit ich sie mitnehme oder sie kreischt wenn sie es merkt und ruft mir quasi hinterher wenn dann die Tür zu ist.
    Sie versteht die Welt nicht mehr, denn verpaarte Vögel bleiben immer zusammen.

    Sie nimmt dich nicht nur als neuen Partner wahr, sondern als ersten und einzigen. Mit eurem verstorbenen Hahn verband sie eher eine Kinderfreundschaft, denn Loris werden mit ca. 1,5 Jahren geschlechtsreif. Eure innige gemeinsame Woche fiel also leider gerade in das erste Aufflackern ihrer Pubertät. Du hattest zwar 2013 als Schlupfjahr angegeben, aus dem Kontext entnehme ich aber, dass du dich wahrscheinlich verschrieben hast und 2014 meintest. Ist das richtig?

    Der neue Hahn ist als potentieller Partner zu jung. In dieser Lebensphase machen einige Monate den entscheiden Unterschied aus. Aber dieses Problem erledigt sich bald von selbst.

    Wie kann ich sie am besten und für alle a entspannendsten wieder auf Abstand zu mir bekommen?
    Entspannt wird diese Maßnahme leider weder für sie noch für dich ablaufen, aber sie ist unbedingt nötig um ihr ein erfülltes Lorileben mit einem artgleichen Partner zu ermöglichen.

    Ist ein radikales "Ich komme nur rein, mache Futter und gehe wieder" aus Psychologischer Sicht überhaupt sinnvoll?
    Ich möchte dir einen Vorschlag machen, der noch etwas darüber hinaus geht. Lebst du allein mit den Vögeln? Sollte dies nicht der Fall sein, solltest du dich für eine gewisse Zeit völlig von den Vögeln fernhalten und den menschlichen Mitbewohner für sie sorgen lassen. Auch er oder sie sollte sich dabei nicht viel mit den Vögeln beschäftigen. Die radikale Trennung wird dem Lorimädchen weniger weh tun als wenn du dich immer mal wieder sehen lässt. Solltest du allein leben, bleibt allerdings nur die von dir bereits angedachte Lösung.

    Ich kann gut verstehen, dass du dich in der Eingewöhnungsphase gern um den Hahn kümmern möchtest, aber letztendlich wird er nur in einer Paarbeziehung zu einem anderen Vogel glücklich. Wenn der jetzige Status quo erhalten bleibt, wäre er der traurige Dritte in einer unglücklichen Mensch/Lori Paarbeziehung. Zahm wird er auch nach einer erfolgreichen Verpaarung mit der Henne, wenn du dich ihnen wieder widmen kannst. Loris sind derart gesellige und neugierige Tiere. Bei ihnen bedarf es schon einer ausgesprochenen Traumatisierung durch den Menschen, sie scheu werden zu lassen.

    Deine Umräumaktion ist sinnvoll für eine erfolgreiche Vergesellschaftung. Sie erfüllt den Zweck, dem alteingesessenen Vogel den Heimvorteil zu nehmen und die daraus resultierende Möglichkeit, den Neuzugang zu dominieren. Euer Kernproblem kann sie hingegen nicht lösen.

    Ich wünsche dir und den beiden Loris viel Mut zu radikal anmutenden Schritten und eine erfolgreiche Verpaarung der Vögel.

  4. #3
    Lorikeet
    Hallo

    Danke für die schnelle antwort. Ja soetwas in die Richtung habe ich auch schon vermutet. Nungut, dann muss ich das irgendwie duchziehen. Wohne leider alleine mit den Beiden und muss das dann wohl so hinbekommen.

    Was denkst du wielange diese radikale Phase dauern wird? Und welche sicheren Zeichen gibt es das sie sich von mir losgerissen hat? Ich habe leider nicht die Möglichkeit nachzusehen was die machen wenn ich nicht drin bin, aber solange ich keine schreie von ihm höre kann ich ja einfach mal davon ausgehen das sie nicht übermäßig aggresiv zu ihm ist oder?

    Ich habe heute innerhalb der Voliere noch etwas umgebaut damit da auch ruhe ist und noch einen ziemlichen großen Ast (Halber Baum ) im Zimmer noch angebracht. Der Tag war relativ ruhig. Ebenso die Minuten wo ich heute drin war. Dennoch war sie anhänglich. Das sie ihn scheucht hab ich heute aber schon immerhin nichtmehr gesehen.


    Grüße

    Achso: Ja ich meinte 2014

  5. #4
    Mariama
    Hallo,

    die radikale Phase sollte solange gehen, bis sie sich ihm zuwendet und aus den beiden ein Paar wird. Das erkennst du daran, dass sie sich gegenseitig kraulen. Wie lange das dauern wird, kann man nicht vorhersagen.

    Optimal wäre es, wenn du eine Webcam im Vogelzimmer installieren könntest. Sonst siehst du ja die Fortschritte gar nicht.

    Wichtig ist nur absolute Konsequenz. Wortlos Futter und Wasser wechseln, ab und zu sauber machen und wieder raus. Wenn sie dich anfliegt, sofort absetzen. Glaub mir, ich weiß, wie sehr einem die Situation das Herz zerreißt. Mit mir hatte sich mal ein einzeln gehaltener Amazonenhahn verpaart, den ich als Pflegefall aufgenommen hatte. Er schrie jeden Abend ununterbrochen nach mir, und ich saß fast heulend im anderen Zimmer. Aber irgendwann hat er es begriffen und sich der für ihn bestimmten Henne zugewandt.

    Auch wenn die beiden Vögel fest verpaart sind, lass sie bitte nie wieder an deinem Gesicht knabbern und streiche ihr nie über das Gefieder.

    Gemeinsamen Freiflug halte ich für unbedenklich. Solange er genug Platz zum Ausweichen hat, wird nichts wirklich Schlimmes passieren.

    Ich würde mich freuen, wenn du weiter berichtest. Vielleicht hilft es dir auch durchzuhalten.

    Viel Erfolg!

  6. #5
    MietzeSusy
    Loris sind da schon eigen und nicht so leicht zusammen zuführen, man muss Zeit und Geduld haben. Wir hatten früher mal zwei Kaputzenloris leider verstarb das Weibchen früher als er... Da haben wir versucht wieder ein neues Weibchen dazu zutun, erst mit den dritten Versuch hat es geklappt. Gut das uns der Züchter die Vögel zur Verfügung gestellt hat, war auch ein guter Freund von meinem Vater. Die anderen hat das Männchen nicht gemocht und immer wieder abgewehrt...

  7. #6
    Lorikeet
    Hallö! Ich hole den Thread hier mal aus der Versenkung da ich sowieso an genau das Thema anknüpfe und nich die ganze vorgeschichte nochmal neu schreiben muss. Seht diesen Post einfach als eine Verlängerung des allerersten an.

    Erstmal vielen dank an Mariama für die Tips und sorry das ich nicht neu berichtet hab zwischendurch. Es gab allerdings auch nicht wirklich was festes zu berichten aber dazu jetzt mehr.

    Die Entwöhnung der Lori-Dame von mir hat dann irgendwann soweit funktioniert. Sie lies sich dann auch irgendwann gar nicht mehr kraulen und das "lecken" im Gesicht hat so gut wie aufgehört. Hin und wieder macht sie das mal aber nur ganz kurz. Mein Problem ist jetzt die Verpaarung mit dem Hahn. Ich hab das Gefühl ich habe hier alle Phasen die es gibt durchlaufen..

    - Nach der "Trennung" von mir hat sie dann irgendwann den Kontakt mit ihm aufgenommen
    - Sie haben angefangen sich gegenseitig zu kraulen
    - Irgendwann hab ich sie sogar mehr oder weniger regelmäßig beim Versuch beobachten zu können sich zu paaren. Das scheiterte zumindest immer wenn ich es gesehen habe daran das er.. Nunja, ich sag mal "Den Eingang nicht getroffen hat" und so lange rumprobiert hat sich auf ihrem Rücken zu halten und zu "treffen" bis sie dann irgendwann auch keine Lust mehr hatte..
    - Das Paarungsverhalten in der Form war dann irgendwann aber auch wieder weg und es blieb beim kraulen, spielen, zusammen sitzen.
    - Hier muss ich dazu sagen das ich weiß wie sich ein richtiges festes Päärchen Lori´s normalerweise verhält wenn sie eine richtige "Liebesbeziehung" haben. Und das habe ich bei den beiden in der Form nie beobachten können. Sie haben immer getrennt geschlafen und waren auch nie so innig wie es ein normales festes Paar wäre.
    - Ich dachte dann daran einen Nistkasten hin zu hängen da beide ja dann auch irgendwann in gutem Alter waren und ich ja auch schon Paarungsverhalten beobachten konnte.
    - Der Nistkasten wurde auch angenommen. Allerdings nur von IHR. Und das auch nur phasenweise (Mal täglich, dann wieder ein paar tage garnicht, also unregelmäßig) was ja erstmal ok wäre, sie soll das ja kennenlernen. Allerdings war der Kasten ihr Reich und wer auch immer zu nahe kommt oder versucht reinzukommen, wurde gnadenlos verjagt. Dazu zählte leider auch der Hahn. (Obwohl der ja eigentlich mit rein sollte, so meine Vorstellung)
    - Nun wieder wochen später wendet sich langsam das Blatt zur Seite des Hahns. Er wird unregelmäßig und ohne für mich erkennbaren Grund aggresiv ihr gegenüber. Das äußert sich in dem er aus dem nichts heraus auf sie drauf springt und sie angreift. (Und ja, es sind angriffe, keine spielerischen dinge. Das kann ich aus erfahrung sagen)
    - Teilweise beobachte ich nun sogar das sie Angst vor ihm und lieber platz macht wenn er sich nähert. ABER zwischendurch kraulen und füttern sie sich auch immernoch
    - Den Kasten benutzt sie nun seit einer weile schon wieder garnicht mehr.
    - Ein vkTA gab mir die Idee, eventuell einen 2ten Nistkasten noch in die nähe zu hängen damit der Hahn auch einen rückzugort hat und somit vielleicht die Henne auf die Idee kommt, zu versuchen sich mit in sein reich "einladen" zu lassen und die beiden so besser zusammen finden. Die Idee schien mir zwar etwas seltsam aber auch nicht völlig abwegig. Also hatte ich vor ein paar Tagen auch einen 2ten KAsten hingehängt. Er ist noch eher misstrauisch und war noch nicht drin (Nur mal vorsicht reingeguckt durchs loch)

    Das ist also der momentane Stand... Die Kurzfassung wäre hier wahrscheinlich: eine 180° Drehung im gegenseitigen Verhalten der beiden. Sie Verscheucht ihn -> Sie mag ihn -> sie kraulen sich- > sie paaren sich -> sie kraulen sich wieder nurnoch -> sie mögen sich -> er scheucht sie.


    Wer hat Ideen? Tipps? Ich werde aus dem ganzen hin und her mit denen nicht schlau und will doch nur ein glückliches Paar was kann ich tun?

  8. #7
    Mariama
    Hallo,

    du solltest als erste Maßnahme sofort beide Nistkästen entfernen oder willst du Nachwuchs mit allen Risiken wie Legenot der Henne, Nichtannehmen und folgendem Verhungern der Küken etc. in Kauf nehmen?

    Die Erfahrungen deiner Freundin sollten als abschreckendes Beispiel genügen...

    Für mich hört sich deine Beschreibung der Entwicklung gut an. Vielleicht deckt sich deine Vorstellung eines liebenden Paares nicht unbedingt mit der von Loris. Kleiner Witz am Rande, aber ich würde ihnen einfach Zeit geben, sich einander weiter anzunähern und bis dahin mit den erzielten Fortschritten zufrieden zu sein.

    Eine innige Freundschaft ist auch etwas wert.

  9. #8
    Lorikeet
    Huhu Naja die erste Brut meiner Freundin war ja bestens. Da war mama noch fürsorglich. Aber ja, werde ich in Erwägung ziehen.

    Ich hab als Beispiel eies liebenden Paares halt immer das Paar meier Freundin vor augen. Die schlafen jede naht eng zusammen und da gibts kein getrenntes aufhalten im Raum generell. So würde ich das halt auch gern haben :-/

    Aber gut, ich schau mir das nochmal weiter an. Danke

  10. #9
    Midoriyuki
    Und weil es einmal geklappt hat musst du das Risiko trotzdem billigend in Kauf nehmen?
    Kannst du mir erklären inwiefern das sinnvoll ist zu vermehren, wenn dir scheinbar schon kleinere Verhaltensabweichungen von der dir bisher bekannten Norm Kopfzerbrechen bereiten?

    Und warum sollte die Aufzucht bei einem semi-harmonischen Paar problemlos ablaufen?

    Kannst du in Problemfällen selbige früh genug erkennen und auch entsprechend handeln?

    Wenn nicht solltest du dir vllt. erstmal Grundlagenwissen über Zucht etc. aneignen oder die Zucht Leuten überlassen, die das nicht als munteres Experiment im Hinblick auf das rein vom Menschen gewünschte Verhalten betrachten.

  11. #10
    Mariama
    Hallo Lorikeet,

    Zitat Zitat von Lorikeet Beitrag anzeigen

    Das Loripaar meiner Freundin hat ende 2014 Nachwuchs bekommen. Der kleine Hahn mussten von uns allerdings per Hand aufgezogen werden da die Mutter ihn angegriffen hat (Wahrscheinlich schonwieder in Brutstimmung gewesen). Später stellte sich auch raus das er Knochenbedingt nie fliegen können wird.
    das meinte ich mit dem abschreckenden Beispiel.

    Allein die Handaufzucht lässt einen Vogel nie das Sozialverhalten erlernen, das er für spätere Vogelbeziehungen unbedingt braucht. Inwieweit die Bindungsfähigkeit dadurch irreversibel gestört ist, kann man nur aus Studien mit höher entwickelten Säugetierarten bedingt auf Vögel übertragen. Vernachlässigen würde ich den Aspekt allerdings auch bei Vögeln nicht.

    Flugfähig war der Kleine aufgrund mangelnden Eingreifens der menschlichen Vermehrer leider auch nicht. Das wäre einem erfahrenen und aufmerksamen Züchter nicht passiert.

    Du möchtest gern einen idealen Zustand haben. Wechsel doch mal die Perspektive und frag dich, was deine beiden Vögel gern haben möchten bzw. was für sie unter den eingeschränkten Bedingungen der Haustierhaltung möglich ist.

    Ich finde ihr Verhalten unter den gegebenen Bedingungen in Ordnung. Sie scheinen sich wohl zu fühlen. Mit dem Anbieten der Nistkästen förderst du die Brutstimmung, in der es vermehrt zu Aggressionen kommt, da unsere Haltungsbedingungen mitnichten den Bedingungen in freier Natur entsprechen.

    Probiere doch einfach mal aus, wie sich die Lage nach Entfernung der Nistkästen gestaltet.

Diskussion zum Thema Vergesellschaftung Gebirgslori´s im Forum Papageien Forum bzw. Hauptforum Vogel Forum:
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