"gutes" "günstiges" Trockenfutter


  1. #1
    nini1988

    "gutes" "günstiges" Trockenfutter

    Hallo zusammen

    Wir haben schon einiges an Futter probiert. Momentan bekommt
    Fussel das getreidefreie Futter mit Granatapfelkernen,
    was ja im "Original" von Granatapet ist.

    Mich würde interessieren welche Hersteller sich hinter all den anderen "Billigmarken" verbergen und welche Erfahrungen ihr damit gemacht habt.

    LG!



  2. #2
    lowlife
    Würde das billig Futter nie füttern.
    Denk mal logisch nach... was extrem billig ist kann doch wirklich nicht gut sein. Woher kommt das Tier was verarbeitet wurde? Was wurde verarbeitet ?
    Hundefutter was Im EK 25 Euro kostet wird für c.a 65€ angeboten, 25 EK an dem der Hersteller auch noch was verdient, wie hoch sind da wohl die Kosten der Herstellung ? 15€? 10?

    Jetzt nehmen wir mal einen Sack mit 15 kg der nur 15 Euro kostet im Verkauf. Dann kostet er im EK 8-9 EURO...

    Wieviel kostet der wohl in der Herstellung? 3-4?

    Ein Hund hat nur dieses eine Leben und ich finde man sollte wenigstens ein Hochwertiges Trockenfutter geben. Granatspet ist super, Platinum auch.

  3. #3
    Golden_Monty
    Also ich muss zugeben das Monty das billige Futter von Aldi bekommt. Ich möchte nicht sagen, dass es das non plus Ultra ist. Aber es hat bei Stiftung Warentest gut abgeschnitten. Ich weiß manchmal nicht, ob man bei anderen Futtermarken nur die Marke mit finanziert.
    Ich habe zumindest nicht den Eindruck, dass es Monty damit schlecht geht.

  4. #4
    Foss
    Grüß dich,

    Ein gute Wertungt bei Stiftung Warentest heißt nicht automatisch, dass ein Produkt auch gut ist.
    Es werden meist nur Standartzusammensetzungen untersucht die zumeist einfach lebenswichtig sind und wenn diese nicht passen, gibt es oftmals eine schlechtere Bewertungen
    So kann es sein, dass ein inhaltlich wirklich gutes Futter (mit viel hochwertigem Fleisch etc.) schlechter abschneidet gegenüber einem Futter das nur aus Schlachtabfällen besteht, einfach weil Letzterem die Stoffe zb. künstlich hinzugefügt wurden weil zuvor alles durch die Herstellung rausgekocht wurde.

  5. #5
    miwok
    Zitat Zitat von Foss Beitrag anzeigen
    Grüß dich,

    Ein gute Wertungt bei Stiftung Warentest heißt nicht automatisch, dass ein Produkt auch gut ist.
    Es werden meist nur Standartzusammensetzungen untersucht die zumeist einfach lebenswichtig sind und wenn diese nicht passen, gibt es oftmals eine schlechtere Bewertungen
    So kann es sein, dass ein inhaltlich wirklich gutes Futter (mit viel hochwertigem Fleisch etc.) schlechter abschneidet gegenüber einem Futter das nur aus Schlachtabfällen besteht, einfach weil Letzterem die Stoffe zb. künstlich hinzugefügt wurden weil zuvor alles durch die Herstellung rausgekocht wurde.
    Eigentlich wird meist nur untersucht, ob das was drauf steht auch drin ist. Dann ist es noch wichtig, WER den Test bezahlt und in Auftrag gegeben hat
    Deshalb fallen die "schlechten" Futter (vom Inhalt her) fast immer auf auf die ersten Plätze

  6. Adbot

  7. #6
    Golden_Monty
    Okay, dann vielen Dank für die Info. Manchmal lohnt es sich dann eben doch mal andere Meinungen zu hören

  8. #7
    gustavgans
    Da hilft es, nur mal auf die Inhaltsstoffe zu schauen. Da wird einem manchmal ganz schnell Angst und Bange. Gestern mal wieder gemacht. Zum Davonlaufen.

  9. #8
    JacqiLeila
    Ich kann das Futter von Reico empfehlen.. Ich arbeite selbst als Vertriebspartnerin für die Firma und auch als Ernährungsberaterin für Tiere. Es besteht komplett aus naturbelassenen Rohstoffen, keine Schlachtabfälle, wie es im Industriefutter vorhanden ist, man weißt nicht von welchen Tieren diese Nebenerzeugnisse stammen und meistens sind es die Abfälle, die für den menschlichen Verzehr nicht mehr geeignet sind, das ist beim Reico Futter nicht der Fall. Ich habe selbst Erfahrungsberichte gesammelt mit dem Futter, es ist auch nicht überteuert, im Gegenteil, ich bezahle jetzt weniger für das Futter für meine Hündin, als wie ich es davor getan habe und noch das Industriefutter für sie hatte und ernähre sie jetzt endlich artgerecht..

  10. #9
    A-Fritz
    Hallo,
    leider suche ich immer vergeblich, wenn es um eine genaue Liste bei der Zusammensetzung,
    oder einer detaillierten Inhaltsangabe beim Hundefutter geht.

    Was ist eigentlich wirklich in dem hochgelobten Futter enthalten,
    gibt es hierfür irgendwo genaue Angaben

    https://reico-vital.com/hunde/trocke.../maxidog_olymp

    Fritz.
    Geändert von A-Fritz (24.08.2017 um 02:19 Uhr)

  11. #10
    miwok
    Zitat Zitat von JacqiLeila Beitrag anzeigen
    Ich kann das Futter von Reico empfehlen.. Ich arbeite selbst als Vertriebspartnerin für die Firma und auch als Ernährungsberaterin für Tiere. Es besteht komplett aus naturbelassenen Rohstoffen, keine Schlachtabfälle, wie es im Industriefutter vorhanden ist, man weißt nicht von welchen Tieren diese Nebenerzeugnisse stammen und meistens sind es die Abfälle, die für den menschlichen Verzehr nicht mehr geeignet sind, das ist beim Reico Futter nicht der Fall. Ich habe selbst Erfahrungsberichte gesammelt mit dem Futter, es ist auch nicht überteuert, im Gegenteil, ich bezahle jetzt weniger für das Futter für meine Hündin, als wie ich es davor getan habe und noch das Industriefutter für sie hatte und ernähre sie jetzt endlich artgerecht..
    Schlachtabfälle sind auch "naturbelassene Rohstoffe"
    Man gibt sie sogar "freiwillig" beim Barfen z.B. Innereien, Ohren, Schnauzen, Magen, Beinscheiben etc.pp.
    So "schlecht" sind die gar nicht.

    Ich habe mir ganz zufällig eines der Futter angeschaut, es ist das Rind und Herz, Nassfutter.
    Da steht dann
    Zusammensetzung: Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse: 69 % Rind, 4 % Kartoffeln, 2 % Erbsen,
    Fleischbrühe, Algen, Leinöl.
    Hier frage ich mich schon , welche Fleische denn genommen wurden? Wie viel % sind denn von den Fleischen beteiligt?
    Und hier sind sie wieder die "tierischen Nebenerzeugnisse...
    Warum braucht man Kartoffeln ?Sie werden meist als Füllstoff genutzt.
    Ob jetzt die Erbsen so gut sind?
    Braucht der Hund denn tatsächlich täglich Fleischbrühe, Algen, Leinöl? Und wozu? Und in welcher Menge?
    Und was ist mit dem Rest? Wenn ich die Prozente zusammen zähle komme ich nicht auf 100 %

    Analytische Bestandteile: Rohprotein 11,3 % | Fettgehalt 6,2 % | Rohasche 2,0 % | Rohfaser 0,6 %
    Feuchtigkeit 78,0 % Calcium 0,35 % | Phosphor 0,22 %
    Unsere tierischen Nebenerzeugnisse sind lebensmitteltauglich und bestehen bei dieser Sorte aus: Herz, Lunge, Leber, Gurgel, Pansen und Euter.

    Wie viel % sind denn von Herz/Lunge/Leber usw beteiligt? Was ist denn mit Muskelfleisch?
    Protein finde ich ja ein bisschen zu wenig, Rohasche ist dagegen wirklich gut.

    Hier finde ich noch einen Begriff "lebesmitteltauglich". Kannst du mir sagen warum das nun ein Vorteil sein soll?
    Hunde verdauen ganz anders als der Mensch und können Bakterien ab, an denen der Mensch erhebliche gesundheitliche Beschwerden bekommen.

  12. #11
    Midoriyuki
    Lebensmitteltauglich sind alle Materialien, die im Tierfutter landen, weil diese Bezeichnung die Haltung, Schlachtung und den Gesundheitszustand des Tieres beschreibt.

    Sobald das Kategorie 3-Material aber in die Futterproduktion kommt darf man es aber nicht mehr so betiteln bzw "Lebensmittelqualität" darf nur drauf stehen, wenn in einem Lebensmittelbetrieb produziert wird.

    Bei Reico nicht der Fall, daher wird irreführend mit der Lebensmitteltauglichkeit der Rohstoffe geworben.
    Wie sie IMMER, auch beim miesesten Billigschrott, gesetzlich vorgeschrieben ist.

    Nicht verboten, klingt aber gut ohne etwas auszusagen

  13. #12
    Dolldoggy
    Auch wenn viele es anders sehen, das Aldi Trockenfutter kann eine gute Alternative sein. Am Ende kommt es doch darauf an ob der Hund es gerne isst und gut verträgt, man muss nicht immer aller verwissenschaftlichen..

  14. #13
    danif
    Ich würde am Futter auch nicht sparen. Dein Hund wird es dir danken.
    Ich verfüttere schon seit über 3 Jahren HappyDog an meinen Beagle und hatte noch nie Probleme damit.

  15. #14
    Roli2190
    Wichtig ist meiner Meinung nach, dass kein Zucker drin ist und der Hauptteil nicht aus Getreide besteht.
    Auch diverse "Mehle" sollten nicht enthalten sein.
    Die allerbilligsten Futter die ich kenne sind meistens Mist (ich kenne aber sicher auch nicht alle).
    Aber auch die ganz teuren schneiden oft (zumindest für das was sie kosten, aber manchmal auch ausser Acht dessen) nicht so gut ab.
    Die qualitativ guten Futter mit einem akzeptablen Preis/Leistungsverhältnis liegen meiner Erfahrung nach eher im preislichen Mittelfeld.

  16. #15
    danif
    Außerdem gibt es da bestimmt auch viele Tests mittlerweile.. Wenn du das mal bei Google oder einer Suchmaschine deiner Wahl eingibst, findest du bestimmt viele Untersuchungen.

  17. #16
    Sowi
    Ich würde sagen: Trockenfutter und gut schließen einander aus.
    Trockenfutter ist definitiv nicht artgerecht - zumindest würde es mich wundern, wenn die Art natürlich irgendwo quasi Instantfutter findet.
    Mich würde mal sehr interessieren, was in den jeweiligen Trockenfuttern so an Produktionshilfsstoffen steckt.
    DIese sind nämlich anders als Inhaltsstoffe nicht deklarationspflichtig.
    Und wie bei den menschlichen Lebensmitteln wird mit Sicherheit auch bei den tierischen Futtern vieles seit EInführung der Deklarationspflicht von Inhaltsstoffen zum Produktionshilfsstoff mutiert sein.

    Desweiteren frag ich mich: in diesen Trockenfuttern ist Fleisch. Die Haltbarkeit der Trockenfutter ist ziemlich lang.
    Hat sich schon mal jemand gefragt, wie diese Futter haltbar gemacht werden?

    Last not least: "Lebensmitteltaugliche Inhaltsstoffe" sagt kaum irgendetwas über die tatsächliche Qualität aus.
    Das, was wir im Supermarkt als Lebensmittel im Kühlregal finden (für Menschen) würde ich größtenteils nicht mal in die Hand geschweige denn in den Mund nehmen wollen.

    Ich kann nur jedem, der sich ernsthaft für die Qualität seiner Tierfutter interessiert empfehlen, mal Hans Ulrich Grimms "Katzen würden Mäuse kaufen" zu lesen - könnte sein, dass man anschließend zumindest ins Grübeln kommt.....

  18. #17
    mickiemouse
    Bleib bei Granatapet, man kann sich zwar nie sicher sein, aber man ist bei Tierfutter sicher wenn man nicht mit dem unsichersten unterwegs ist

  19. #18
    danif
    Mal ganz im Ernst...
    Wo wissen wir denn genau was drin ist ?
    Ich bin mir immernoch sicher das wir den Veganern nicht das geben was sie denken.
    Da glaubst du es scherrt die Industrie was Tiere bekommenn ?

  20. #19
    Roli2190
    Zitat Zitat von danif Beitrag anzeigen
    Wo wissen wir denn genau was drin ist ?
    Genau das ist der Grund warum ich mittlerweile bald auf Barf umstellen werde.
    Ich finde gute Trockenfutter besser als zB schlechte Nassfutter, ich denke es kommt eben sehr auf die Inhaltsstoffe an.
    Ich habe früher auch Trockenfutter gefüttert, bin aber zur Zeit bei Nassfutter, da mein Hund beim Trockenfutter (verschiedene Sorten versucht, am Anfang geht es noch und nach einiger Zeit bei jeder Sorte das gleiche) ziemlich mäkelig ist.
    Er frisst nur das nötigste davon und das war nicht gerade hilfreich beim Gewicht zunehmen, da er etwas zu dünn war.

    Bin zur Zeit (noch ) beim Nassfutter, das frisst meiner lieber als Trockenfutter.
    Ich persönlich würde wenn ich barfen ausschließe, eher Nassfutter als Trockenfutter geben, ich finde es noch eher natürlicher von der Konsistenz und Beschaffenheit her.
    Ich würde jetzt aber keinen verurteilen, der ein ordentliches Trockenfutter füttert und sein Hund keine Probleme damit hat und vor allem genug trinkt.
    Da man es aber nie sicher weiß was jetzt wirklich (noch) alles im Fertigfutter drinnen ist, und vor allem da mein Hund Allergiker ist, werde ich wohl bald auf Barf umstellen.

  21. #20
    takeru22
    Also wenn du ein möglichst "günstiges" Futter füttern willst, würde ich nur das Markus Mühle (oder ggf. Lukullus / evtl. josera) empfehlen. Hat für den Preis einen einigermaßen akzeptabel fleischanteil und gut verwertbares Getreide.

    Ansonsten tendiere ich definitiv eher zu trockenfutter mit mindestens fleischanteilen von 75%..Da zahlt man halt etwas mehr, aber es lohnt sich!! Kann ich auch gern schreiben, welches, wenn sich wer dafür interessiert

Diskussion zum Thema "gutes" "günstiges" Trockenfutter im Forum Hunde Ernährung bzw. Hauptforum Hunde Forum:
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