Schutzhundesport


  1. #1
    Tanjarine

    Frage Schutzhundesport

    Hallo zusammen

    Erst einmal hoffe ich, dass ich keinen faux pas begehe, weil das hier mein erster Beitrag im Hundeforum ist.

    Im Großen und Ganzen möchte ich mich nur informieren und vielleicht Erfahrungen hören von Leuten, die selbst mit dem Sport zu tun haben/ Erfahrungen gemacht haben.
    Eine Freundin von mir hat sich vor Kurzem einen
    Deutschen Schäferhund Mischlings Welpen zugelegt. Er ist wirklich ein Süßer, aber mit fast 9 Monaten schon richtig stark. Als sie Probleme bekam ihn zu kontrollieren, ist sie einem DSH Verein beigetreten, um jetzt dem Schutzhundesport nachzugehen.

    Ich möchte wirklich keinen Streit lostreten, da ich im Internet schon auf viele Seiten gestoßen bin wo das Pro und Contra hitzig diskutiert wird. Ich mache mir nur Sorgen, dass der "Kleine" etwas lernt, sich die inkonsequente Erziehung aber fortsetzt.
    Ich helfe kleine Gassi Gruppen zu organisieren und mein Shorty ist da nur einer von vielen Kleinhunden mit 8kg. Meine Frage wäre also:
    Muss ich mir Sorgen machen, dass der DSH Mischling, vielleicht spielerisch, etwas wiederholt, das auf dem Platz gelernt wurde, und die Kleinen dann darunter leiden?
    Gerne gebe ich zu, dass ich keine Ahnung von diesem Sport habe. Aus diesem Grund würde ich mich sehr über Infos freuen

    Wenn der Beitrag gegen Regeln verstößt, nehme ich ihn gerne wieder raus.

    Schon mal vielen Dank für eure Hilfe.

    Liebe Grüße!



  2. #2
    Dondon96
    Ich selbst bin auch kein Schutzhundeprofi.
    Aber mein Tipp: begleite deine Freundin zum Training und schau es dir an.

    Ich denke nicht, dass du um deinen Hund Angst haben musst. Ein Hund kann durchaus zwischen Beißwurst und anderem Hund unterscheiden .
    Obwohl du schon recht damit hast, dass Schutzhundesport alleine wohl nicht die Erziehungsprobleme löst. Kann mir aber ebenso gut vorstellen, dass auch an diesen Problemen im Verein gearbeitet wird. Gehorsam ist beim Schutzhundesport das A und O.
    Ich kann mir gut vorstellen, dass deine Freundin im Verein wirklich viel lernt und dein Hund (im Gegensatz zu deiner Angst) sogar durch die Ausbildung sicherer ist.
    Im Sinne von: deine Freundin lernt den ungestümen DSH-Mix zu kontrollieren und auch der DSH lernt sich besser zu kontrollieren. Denn Schutzhundesport baut (meines Wissens nach) stark auf Triebkontrolle auf.

  3. #3
    A-Fritz
    Hallo,
    ich denke, bei jedem Hund sollte man zuerst an einer Ausbildung im Grundgehorsam arbeiten,
    je jünger ein Hund dabei ist, desto leichter und besser gelingt dieses auch,
    zum Abschluß bieten die Vereine dazu auch eine Begleithundeprüfung an.
    Wichtig und das Ziel ist, daß alle Hundehalter ihre Schützlinge in jeder Situation auch kontrollieren können.

    In einem Hundesportverein werden meisten verschiedene Sportarten für Hunde angeboten,
    jeder Hund sollte möglichst nach seinen individuellen Anlagen ausgelastet werden.
    Der Schutzhundesport ist nicht die einzige Alternative und auch nicht für jeden Hund die geeignete Sportart.

    http://partner-hund.de/info-rat/spor...nd-meinem-hund

    Zu der Frage:
    Muss ich mir Sorgen machen, dass der DSH Mischling, vielleicht spielerisch, etwas wiederholt, das auf dem Platz gelernt wurde, und die Kleinen dann darunter leiden?

    Eigentlich sollen gerade die Hunde im Schutzhundesport besonders leicht kontrollierbar und immer abrufbereit sein,
    wenn dieses bei dieser Ausbildung nicht im Vordergrund steht, kann es tatsächlich auch gefährlich werden.

    Fritz.

  4. #4
    Tanjarine
    Vielen Dank für eure Antworten
    Es ist eine super Idee, dass ich mal mitgehe. Ich werde sie mal fragen, ob es ihr etwas ausmacht.
    Ich kann mir vorstellen, das Grundgehorsam sehr wichtig ist für den Sport. Deswegen hoffe ich, dass sie sich vielleicht ein paar Dinge zu Herzen nimmt, die sie auf dem Platz lernt. Manchmal, wenn man es zu Hause nicht weiter durchzieht, ist es ja auch bei normalen Hundeschulkursen so, dass der Hund auf dem Platz super mitmacht und daheim immer noch ein Teufelchen ist. Und Schutzhundesport war für sie wichtig, weil sie sich dann "sicherer fühlt". Was mir auch wie ein schlechter Grund vorkommt, um den Sport zu betreiben.

    Er ist eben noch nicht abrufbar, wenn er im Spiel drinnen ist. Und meine Freundin wird dann immer gleich nervös, wenn er nicht hört. Auf dem Platz lernt er aber schon so einen Lederlappen oder etwas ähnliches zu jagen, hat sie mir erzählt. Vielleicht gehe ich wirklich am Samstag mal mit und schaue zu.

    Vielen Dank auf jeden Fall.

  5. #5
    Midoriyuki
    Ich bin jetzt mal die Unke:

    Ein bereits inkonsequent geführter Junghund ohne professionelle Anleitung ist denkbar schlecht aufgehoben bei einem klassischen "Schutzsport-Verein".

    Je nachdem wie die Hunde aufgebaut werden läuft nämlich ERST der Triebaufbau und dann die Trieb"kontrolle" durch extrem starke Abbruchreize.

    Schutzhundearbeit so mal eben nebenher spaßeshalber wird in den allerseltensten Fällen vernünftig aufgebaut und ja, das ist gefährlich.

    Was die Unterscheidung zwischen Arm und Beißwurst betrifft:

    Ja, das wäre der Idealfall.

    Die Realität sieht so aus, dass selbst dienstlich geführte Hunde später vernünftig gesichert im Alltag unterwegs sind um Unfälle zu vermeiden.
    Ganz abgesehen davon, dass es massenhaft Hunde im Tierschutz gibt, die aus den falschen Beweggründen und mit komplett falschem Training schlicht und ergreifend später kaum noch kontrollierbar geschweige denn in unerfahrene/inkonsequente Hände gegeben werden können, nachdem sie "ausgebildet" wurden.

    Bevor ich also in Richtung Schutzhundearbeit gehen würde, würde ich mir erstmal einen vernünftigen Grundgehorsam inkl. Impulskontrolle aufbauen.

    Und was das Angucken des Trainings betrifft:

    Ist eine gute Idee, aber dann würde ich mir jemanden mitnehmen, der Ahnung davon hat und weiß wie das vernünftig aufgebaut aussehen würde.

  6. Adbot

  7. #6
    Tanjarine
    Das ist genau das was mir Sorgen macht, Midoriyuki

    Im Moment ist mir bei Spatziergängen in der Gruppe noch nichts aufgefallen, aber sie gehen ja auch erst seit 4 Wochen ins Training. Aber ich habe auch noch keien Verbesserung in Richtung Grundgehorsam mitbekommen.
    Es wundert mich, dass es da nicht festere Regeln und Sicherheitsbestimmungen gibt. Auch bezüglich der Eignung des Besitzers. Leider weiß ich nicht, ob ich noch jemanden zum Anschauen mitnehmen kann, weil sich das Frauchen dann wahrscheinlich kontrolliert fühlt. Sie hat sowieso Probleme mit Angstzuständen und das würde sie sicher zu sehr stressen, wenn ich mit einem Berater anrücke.

  8. #7
    A-Fritz
    Hallo,
    normalerweise kann jeder der Interesse für einen Hundesportverein hat
    dort auch mal zur Probe mitmachen, oder wenigstens zusehen.
    Wenn deine Bekannte Probleme hat, würde ich mich auch ohne diese dort vorstellen
    und fragen welche Möglichkeiten Du in dem Verein hast und wann es möglich ist,
    daß Du Dich dort umschauen kannst.

    Doch unabhängig davon würde ich mir auch noch andere Vereine anschauen
    und überlegen was am besten paßt.

    Offenbar bist Du Hundeanfängerin, darum habe ich den Eindruck,
    es wäre für Dich und Deinen Hund schon nötig
    wenn Ihr regelmäßig in einem Verein trainieren könntet.
    Dort kannst Du unter Aufsicht lernen,
    wie Hunde erfolgreich auf ein Kommando konditioniert werden,
    oder welche Übungen zu einer guten Sozialisierung führen.

    https://www.youtube.com/watch?v=XMRGeHnB7ss

    Fritz.

  9. #8
    fusselbuerste
    Ich bin mal ne ganz böse und sage Finger weg von diesen Sport mit einer unsicheren Person!

    Das geht 99% nach hinten los.
    Der Hund lernt seinen Besitzer zu schützen und das ganz massiv.
    Bei einer unsicheren Person wird der Hund selbstständig agieren.
    Den Hund dann unter Kontrolle zu bringen wird sehr schwer!

    Zuerst sollte an der Zusammenarbeit Hund und Besitzer gearbeitet werden.
    Um den Hund auszulasten kann auch ne Futterspur gelegt werden, das geht auch in einer Wohnung. Klickertraining geht auch.
    Auch Tricks kann die Besitzerin mit den Hund lernen.

    Obwohl meine Hunde nie im Schutzdienst waren (wohl aber bei solchen Training mit auf den Platz waren) wissen beide sehr genau das sie nix zu kontrolieren haben.
    Dennoch gehen beide Hunde in eine Schutzhaltung wenn Gefahr droht. Allerdings verbellen sie nur, da ich nix davon halte einen Hund zu schicken.
    Ich habe das sagen und meine Hunde wissen das sie nix zu klären haben, sollten die beiden doch mal los gehen wollen setze ich meinen Körper ein.
    Außerhalb des Grundstücks sind meine jedoch immer an der Leine.

  10. #9
    Tanjarine
    Hallo Fritz
    Es geht ja nicht um meinen Hund. Mit Shorty habe ich keine Probleme. Wir hätten auch die Begleithundeprüfung machen können, aber ich wollte dafür nicht extra in einen Verein eintreten und hab die Hundeschule dann nach dem Fortgeschrittenen Kurs verlassen.
    Ich kenne mich bloß nicht mit dem Schutzhundesport aus, weil er mich nicht wirklich interessiert 😅 ich mache mir nur Sorgen um die Unfallgefahr in unserer Gassi Gruppe, da bei Wanderungen im Sommer schon mal ca 10 Hunde dabei sein können. Es wäre dann unschön, vor allem für die kleineren Rassen, wenn der größere hund plötzlich entscheidet er müsse sein Frauchen verteidigen oder hinter etwas Kleinem, das wegrennt, her.
    Nach allem was ich hier gelesen habe, würde ich dann sicherheitshalber bei dem Schäfi Mix auf eine Leine bestehen während der gesamten Wanderung. :/

    Vielen Dank für alle Beiträge. Ich denke, ich werde mal mit Simone darüber reden ob sie auch mit Leine in unserer Gruppe mit möchte. Sicher ist sicher.

  11. #10
    Balthasar
    Ich weiss jetzt nicht wie die Erfahrungen der anderen sind, aber die Hunde die ich kenne, die im Schutzhundesport ausgebildet sind, sind mit Artgenossen nicht sonderlich verträglich.

  12. #11
    A-Fritz
    Hallo,
    die Übungen und Konditionierungen für Schutzhunde beschränken sich auf die Abwehr und Auseinandersetzung mit "bösen" Menschen,
    ich denke nicht, daß solches nun einen Einfluß auf das Verhalten gegenüber anderer Hunden haben muß.
    Eigendeich lernen solche Schutzhunde auch ein Kommando, welches den Abbruch dieser provozierten Hundeattacken auf Menschen bewirken muß.

    Übungen für Kampfhunde und die Vorbereitungen auf Kämpfe unter Hunden, sind in Deutschland verboten.

    Wenn dieser Schutzhund immer in eurer Hundegruppe mitläuft, ist dieses eine gute Sozialisierung für alle
    und der friedliche verlauf, so wie das aggressionsfreie Miteinander während solcher Spaziergänge,
    muß bei allen Hunden geübt werden, gerade wenn die Hunde unterschiedlich groß sind.

    Ein Leinen zwang für manche Hunde, sollte nur als ein zeitweises Erziehungsmittel eingesetzt werden.
    Das Ziel für alle Hundehalter,
    sollte immer die Ausbildung zu einem möglichst souveräner Charakter bei jedem Hund sein.

    https://www.youtube.com/watch?v=JR7oTzUmRao

    Fritz
    Geändert von A-Fritz (21.03.2017 um 17:09 Uhr)

  13. #12
    Arolec
    Nicht jeder Hundesportverein der Schutzdienst betreibt ist schlecht und Schutzdienst ist auch nicht in den allermeisten Fällen falsch aufgebaut, sondern mittlerweile eher in den seltensten.
    Die Vereine der "alten Hasen" werden immer weniger und die guten Vereine mit vernünftiger Ausbildung werden mehr.

    Das Jagen des Lederlappens sind allererste Anfänge, so wie man es schon mit 6 Wochen alten Gebrauchshundwelpen anfängt.

    Natürlich gehört zu diesem Sport so einiges, aber auch das müssen die Hunde erst lernen, dazu sind sie da.
    Wenn Hund und Besitzer Spaß an diesem Sport haben und gut angeleitet werden, kann das eine tolle Auslastungsart sein.

    Ich denke, du musst dir um deinen Hund keine Sorgen machen. Gebrauchshunderassen neigen im Allgemeinen eher zur Unverträglichkeit mit Artgenossen, das hat aber nichts mit dem Sport zutun, den sie betreiben.

  14. #13
    Midoriyuki
    Offtopic:

    Mir persönlich ist kein einziger privater Verein direkt bekannt, der halbwegs gut ausbildet, geschweige denn so, dass das für Privatpersonen sinnvoll wäre und ich kenne doch so den ein oder anderen.
    Dienstlich sieht das anders aus, aber im Privatbereich "braucht" niemand richtigen Schutzdienst.

    Kein Hund "muss" in den Schutzdienst, auch die entsprechenden Rassen können hervorragend anderweitig ausgebildet werden und das "müssen" ist mMn ein reines Vergnügungsding des Halters.


    Und ja, ich kenne professionell ausgebildete Hunde und "Spaß"hunde und Erstere waren mir persönlich grundsätzlich lieber, weil die jeweiligen Führer sich der Tatsache bewusst waren, dass ihre Hunde keinen "Sport" betreiben, sondern als Waffe eingesetzt werden können.

    Zumal es einfach fraglich ist wozu ich einen 6 Wochen alten Welpen schon beginnend beutegeil machen muss, wenn eben diese Beutegeilheit noch 0 unter Kontrolle gestellt werden kann.
    Mit 6 Wochen gibt es echt andere Entwicklungsaufgaben.

    Wenn der Hund inkonsequent geführt wird ist "Triebaufbau" bei einer unsicheren und angstgeprägten Führung absolut alles außer sinnvoll.

  15. #14
    Arolec
    Offtopic:

    Ich kenne mittlerweile zum Glück einige gute Vereine, die eine tolle Schutzsport Ausbildung vorzeigen.
    Schwarze Schafe gibt es natürlich leider nach wie vor, so wie überall anders auch.

    Warum sollte ich einen Gebrauchshund, der Spaß an Schutzdienst, Unterordnung und Fährte hat denn anders auslasten?

    Nur weil jemand Schutzdienst warum auch immer nicht mag, ist es nicht automatisch ein schlechter Sport. Es ist nunmal ein Sport, absolut nicht vergleichbar mit der Diensthundeausbildung. Es ist ein reines Beutespiel, gut aufgebaut ist so ein Hund auch absolut keine Waffe, sondern ein Hund, der gut im Gehorsam steht, das ist für diesen Sport nunmal unabdingbar. Ob der Hund diesen Gehorsam auch außerhalb vom Platz zeigen kann, ist eine Trainigsfrage.

    Sicherlich ist es auch eine Führungsfrage des Halters, so wie viele andere Dinge auch.

  16. #15
    Midoriyuki
    Offtopic:

    Ich glaube nicht, dass wir da auf einen gemeinsamen Nenner kommen werden, weil hochtriebige Hunde mit zusätzlich aufgebauter Beutegeilheit mMn nur bei den allerwenigsten Menschen in fähigen Händen sind.

    Ist aber vermutlich durchaus auch dem Umstand geschuldet, dass ich eben oft genug "kaputt" trainierte Hunde kennen gelernt habe, die auch "nur ein bisschen sportschutzen" sollten.

  17. #16
    fusselbuerste
    Hier geht es doch aber um eine Unsichere Hundebesitzerin die den Hund ausbilden will und das als Schutzhund.

  18. #17
    Tanjarine
    Hallo zusammen

    Vielen Dank für die vielen Antworten. Ich habe heute mit meiner Freundin gesprochen und sie hat mir versprochen, dass sie erstmal Zeit in Obedience investiert und weniger im Schutzhundezweig. Die letzten Tage hat sie gemerkt, dass der Schäfi wirklich noch ein bisschen außer Kontrolle ist.
    Ich hoffe es hat sie genug wach gerüttelt, dass sie erstmal am Grundgehorsam arbeitet. Ich werde tortzdem mal mit zum Verein fahren. Ihr Auto ist nämlich in der Werkstatt und ich fahr sie dann zum Platz und schau zu.

  19. #18
    fusselbuerste
    Schlau aber super Idee!

  20. #19
    nadi
    Huhu,

    Es ist wirklich sehr schade wie einige Leute über den Schutzhundesport denken. Ich selber betreibe ihn und habe noch keinen Hund kennen gelernt der A unsozial mit andern Artgenossen war und B irgendwie gefährlich ist oder außer Kontrolle war. In der Ausbildung wird penible darauf geachtet das die Hunde stets unter Kontrolle sind. Ganz im Gegenteil die Hunde können ihre natürlichen triebe ausleben. Nicht zu vergessen viele dieser Hunde sind im alltag familienhunde wo auch Kinder leben. In der heutigen Zeit kann es sich keiner mehr erlauben eine "blutrünstige Bestie" zu haben. (So wird es leider ja immer dargestellt)

  21. #20
    Midoriyuki
    Generell zum Thema "Triebe, die unbedingt ausgelebt werden müssen" nochmal ein bisschen was zum Lesen:

    Offtopic:

    Und ja, ich habe selbst von Trieben geschrieben, aber in dem Sinne, dass mit dieser Begründung gearbeitet wird, das ist vllt. nicht ganz klar geworden


    https://www.tierforum.de/t175050-mythos-trieb.html

    http://klartexthund.blogspot.de/2011...triebstau.html

    https://tatort-hundeleben.jimdo.com/...-triebtheorie/


    Nadi, die Frage ist einfach wozu Privatpersonen das so unbedingt brauchen bzw. deren Hunde.
    Es freut mich, dass das bei euch in gesitteten Bahnen läuft, aber das ist nicht selbstverständlich.

    Es wäre vermessen zu glauben, dass der Schutzhundebereich weniger von nicht geeigneten Hundeführern durchzogen sei als die restliche Hunde"szene".

    Und wie gesagt:
    Dienstlich ausgebildete Hunde und deren Führer sind mir um Einiges lieber als Privatleute, die das aus reinem Vergnügen betreiben, weil sie glauben, dass die Triebe des Hundes das erforderlich machen/der Hund sie dann beschützt/die Rasse das "braucht" o.ä.

  22. #21
    nadi
    Darf ich mal fragen wie viele Hunde du schon ausgebildet hast bzw auf wie vielen SV Plätzen du schon warst. Ich kann sagen das es üblich ist in der heutigen Zeit das es gesittet zu geht.

    Schutzhundesport ist immer noch ein Sport genauso wie agilty usw.

    Die leute betreiben das aus sport und spass und nicht um ihre Hunde scharf zu machen. 99,99% der Hunde beisen ohne der Beute gar nicht.


    Zitat Zitat von Midoriyuki Beitrag anzeigen
    Generell zum Thema "Triebe, die unbedingt ausgelebt werden müssen" nochmal ein bisschen was zum Lesen:

    Offtopic:

    Und ja, ich habe selbst von Trieben geschrieben, aber in dem Sinne, dass mit dieser Begründung gearbeitet wird, das ist vllt. nicht ganz klar geworden


    https://www.tierforum.de/t175050-mythos-trieb.html

    http://klartexthund.blogspot.de/2011...triebstau.html

    https://tatort-hundeleben.jimdo.com/...-triebtheorie/


    Nadi, die Frage ist einfach wozu Privatpersonen das so unbedingt brauchen bzw. deren Hunde.
    Es freut mich, dass das bei euch in gesitteten Bahnen läuft, aber das ist nicht selbstverständlich.

    Es wäre vermessen zu glauben, dass der Schutzhundebereich weniger von nicht geeigneten Hundeführern durchzogen sei als die restliche Hunde"szene".

    Und wie gesagt:
    Dienstlich ausgebildete Hunde und deren Führer sind mir um Einiges lieber als Privatleute, die das aus reinem Vergnügen betreiben, weil sie glauben, dass die Triebe des Hundes das erforderlich machen/der Hund sie dann beschützt/die Rasse das "braucht" o.ä.

  23. #22
    Midoriyuki
    Darfst du

    Ich bilde überhaupt nicht in dem Bereich aus, die Vereine in meiner direkten Umgebung sind mir durch die Trainer, einige Hunde und die Plätze selbst bekannt.

    Highlight war ein Tag der offenen Tür eines Vereins bei dem vor einer Kindergartengruppe die Hunde per Stock vom Arm geholt werden mussten, weil sie nicht ansprechbar waren, inkl. Stachelhalsband und Würgen an selbigem.
    Zudem kenne ich mindestens zwei Hunde aus dem Sicherheitsbereich, die im Alltag gebissen und während der Arbeit Menschen extrem schwer verletzt haben ohne kontrollierbar zu sein.

    Einer wurde vermittelt, einer euthanasiert.

    Einzelfälle, hoffe ich zumindest, oder ich wohne einfach in einem Ausnahmegebiet
    Ich will auch gar nicht abstreiten, dass meine Meinung durch entsprechende Erfahrungen geprägt ist.

    Wenn's Spaß macht- bitte.
    Ich werde das wohl nie nachvollziehen können und bin dann durchaus manchmal froh kein aktives Training mehr zu machen

Diskussion zum Thema Schutzhundesport im Forum Hundesport bzw. Hauptforum Hunde Forum:
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