Suche seriösen Züchter von Golden Doodle


  1. #1
    Anna__

    Suche seriösen Züchter von Golden Doodle

    Hallo liebe Hundefreunde,

    Aufgrund mehrerer positiver Eigenschaften haben wir uns für einen Golden Doodle entschieden. Leider ist das noch keine eingetragene Rasse und so ist es schwer,
    Züchter und Vermehrer auseinanderzuhalten.

    Kann mir daher jemand einen Züchter empfehlen?
    Wir haben jemanden im Harz gefunden. Seine Seite scheint seriös zu sein, auch viele Hundebesitzer scheinen sehr glücklich zu sein mit seinen Hunden. Ich finde aber leider auch viele negative Posts, diese sind allerdings auch hauptsächlich aus den Jahren 2007-2009.
    Kann man dort mittlerweile guten Gewissens einen Hund kaufen und wie viel kostet dieser etwa? Möchte dort ungern nachfragen, kommt immer etwas blöd

    Vielen Dank ihr Lieben!
    Geändert von Anna__ (15.04.2017 um 16:12 Uhr)

  2. Anzeige
    Ich kann dir empfehlen, mal einen Blick in den Ratgeber von Heike zu werfen.



  3. #2
    Lunimo
    Am Besten wäre es schon, die Person selbst zu fragen oder auch mal vorbeizuschauen.

  4. #3
    Anna__
    Na klar
    Wir haben auch schon einen Termin dort um Infos einzuholen. Wollte mich nur vorher mal erkundigen, ob schon jemand Erfahrungen gemacht hat? Für uns ist das nämlich eine sehr weite Strecke, aber das scheint zumindest ein halbwegs ernsthafter und verantwortungsbewusster Züchter zu sein. Davon findet man nicht viele...
    Der eigene Eindruck beim Besuch kann ja auch sehr positiv sein und die Wahrheit sieht dann leider doch ganz anders aus. Das mag ich uns und dem Hund ersparen

  5. #4
    Lunimo
    Ich empfehle dir diesen Link:

    https://www.tierforum.de/t72427-tipp...-zuechter.html

    Dementsprechend würde ich alle Sachen aufschreiben, die dich interessieren und den Züchter dann mit Fragen löchern.

  6. #5
    Anna__
    Danke dir!
    Die Zucht dort scheint professionell zu sein, sprich sie verdienen ihr Geld damit.
    Deshalb bin ich ja skeptisch. Aber generell haben die Hunde dort sehr viel Auslauf, also nach ihrer Kinderstube und vor der Vermittlung. Die Anlage soll sehr gepflegt sein und der Züchter möchte vorher aufklären. Sie führen keine Warteliste, was ich als sehr positiv empfinde: Wenn es zwischen Welpen und Interessenten passt, darf er - sofern alt genug - mitgenommen werden.

  7. Adbot

  8. #6
    ShiGi
    Wenn der Züchter negative Bewertungen hat, würde ich versuchen, die entsprechenden Personenen zu kontaktieren und mehr heraus zu finden. Dann kannst du den Züchter gegebenenfalls auch direkt darauf ansprechen.

    Dass die Welpen direkt mitgenommen werden können, finde ich z.B. eher seltsam. Man sollte ja meinen, dass der Züchter genau wissen will, wo seine Hunde hinkommen, dass alles gut für den Hund vorbereitet werden kann und dass es keine Spontanentscheidungen gibt, weil die Welpen ja auch so süß sind.

  9. #7
    Anna__
    Achso nein, da habe ich nicht gut genug erklärt
    Es gibt einen Informationstermin, da wird geguckt ob ein Welpe zur Familie passt. Dann einen Termin um die Prüfung zum Sachkundenachweis abzulegen (Art "Hundeführerschein") und dann kann der Welpe erst geholt werden.

  10. #8
    Knopfstern
    Zitat Zitat von Anna__ Beitrag anzeigen
    Die Zucht dort scheint professionell zu sein, sprich sie verdienen ihr Geld damit.
    Huhu Anna,

    Was genau meinst du, mit "sie verdienen ihr Geld damit"? Ihren Hauptunterhalt?
    Das stelle ich mir sehr sehr sehr schwer vor, das ein Züchter einzig und alleine von der Zucht leben kann.
    Oder denke ich da falsch? Dann muss der ja einige Tiere zum Züchten da haben.

    Vielleicht hat da einer von unseren Leuten ne Antwort drauf, das würde mich nämlich auch brennend Interessieren.

  11. #9
    Anna__
    Sie scheinen viele Hunde zu haben, das ganze ist auf jeden Fall größer aufgezogen.
    Wie gesagt ich war leider noch nicht da. Grundsätzlich habe ich nichts gegen den Gestütgedanken. Auf Facebook gibt es hauptsächlich sehr positive Rezensionen und auch im Netz in Foren findet man eigentlich nur Gutes.

    Negative Bewertungen:
    Zielten hauptsächlich darauf ab, dass die Hunde nach einigen Tagen Symptome von Giardien zeigten und diese auch nachzuweisen waren. Das kann leider überall passieren, deshalb ist das noch kein Ausschlusskriterium für mich. Es ist ein Risiko, das man in einem jungen Hundeleben immer eingeht, egal von wo er sie sich eingefangen hat
    Nach Recherche über diese Parasiten bin ich auch auf den Grund gestoßen, warum !nur einige! neue Besitzer Probleme damit bekommen haben: die kohlenhydratarme Ernährung in der Zuchtfamilie hat die Giardien quasi "ausgehungert", anstatt die Welpen mit Medikamemten zuzuschmeißen. (Giardien lassen sich beim Gassigehen einfach nicht immer vermeiden!) Den neuen Besitzern war diese Ernährung zu teuer und durch günstigeres, kohlenhydratreiches Futter haben sie den Parasiten sofort einen Nährboden gegeben, mit denen der junge Hund es noch nicht aufnehmen konnte. -> die Hunde haben trotzdem überlebt! Anscheinend klärt der Züchter auch besonders über alle Darmparasiten auf und gibt Kräuter als Zusatzmittel mit, damit der Umzug nicht so auf den Magen schlägt.

    Positive Rezensionen:
    Obwohl es mehrere Würfe dort gibt, sind die Tiere die von dort kommen nach Aussage auch aller Kritiker 100% sozial, tolle Familienhunde und nicht verängstigt. Das macht schon mal einen sehr guten Eindruck. Also auch, wenn mehrere Welpen gleichzeitig dort wohnen und somit die Ansteckungsgefahr von Giardien größer ist, scheinen sie ausreichend und gut umsorgt zu sein. Auch die aufwendige Fellpflege scheint absolut top zu sein, die Hunde sind dort wohl in einem super Zustand.

    Zudem finde ich keinen vergleichbaren "Züchter", von dem man diese Rasse ohne Risiken erwerben kann. Nur Warnungen vor anderen Verkäufern, aber keine Alternativen. Deshalb frage ich ja hier

  12. #10
    Slate-blue
    Zitat Zitat von Anna__ Beitrag anzeigen
    Sie scheinen viele Hunde zu haben, das ganze ist auf jeden Fall größer aufgezogen.
    Das wäre für mich eher ein Grund, da NICHT hinzufahren.
    Wenn die mehr als 2 Würfe im Jahr haben, dann können die sich doch gar nicht intensiv um die Hunde kümmern.
    Wahrscheinlich lassen die alle Hunde einfach nur im Garten mit Gartenhaus laufen.
    Sozialisation sieht für mich anders aus

  13. #11
    Anna__
    Nein das meine ich ja. Auch diejenigen, die das Ganze äußerst kritisch sehen, eben wegen der Infektion, haben einen tollen Hund. Einen super Wegbegleiter, mit dessen Wesen sie von Anfang an glücklich sind. Die Welpen sind schnell stubenrein, eignen sich auch für Anfänger, weil sie gut erziehbar sind und sind trotzdem aktive kleine Wirbelwinde. Also wie auch immer die Sozialisation vonstatten geht, es funktioniert. Und wenn sie tolle Hunde sind, ist das kein Grund zu sagen "dann nicht". Ich bin eher skeptisch wegen der Infektion, wobei die nunmal immer vorkommen kann, auch zu Hause!

    Ich hatte hier eigentlich gehofft, hier auch noch alternative Züchter zu finden

  14. #12
    Sini
    Welche Ansprüche man an jemanden hat, der Tiere züchtet, muß jeder doch für sich selbst festlegen. Manchen geht es nur um das Ergebnis (bin ich mit dem Hund später zufrieden?) andere wägen ab, welche Züchter sie in seinem Tun mit ihrem Geld unterstützen möchten.

    Wenn es eine anerkannte Hunderasse ist und der Züchter bei einem anerkannten Verein züchtet, ist es für den Kunden leichter eine Einschätzung vorzunehmen, weil der Züchter gewisse Standards einhalten muß.

    Wer eine nicht-anerkannte Hunderasse ohne Vereinszugehörigkeit vermehrt kann frei von jeden Vorgaben und Kontrollen tun und lassen was er möchte.

    Mir als Kunde wäre es wichtig, erst mal vom Züchter selbst zu erfahren welche Ziele er sich setzt und welche Beschränkungen er sich selbst auferlegt. Außerdem liegt es dann am Kunden selbst, die entsprechenden Nachweise einzufordern, denn erzählen kann man erst mal viel.

    Schon beim kurzen Googeln nach deiner Wunschrasse fällt zum Beispiel auf, dass genetische Prädipostitionen auf gewisse Krankheiten gibt. Um zu verhindern, daß eine Netzhautablösung die zum Erblinden des Hundes führen kann, weitervererbt wird, könnte der gewissenhafte Züchter seine Zuchttiere testen lassen und die poitiv getesteten von der Zucht ausschließen...

    Ich gehe davon aus, dass man schon eine gute Einschätzung treffen kann, wie gut der Züchter ist, an der Art wie er mit Nachfragen umgeht. Jemand der sich von der Masse der Vermehrer abheben will, dem es an erster Stelle um das Wohl und die Gesundheit der Tiere geht, wird keine Probleme haben, wenn seine Tätigkeit hinterfragt wird. Jemand der etwas zu verbergen hat oder dem der Profit an erster Stelle steht wird solche Fragen weniger gerne hören.

  15. #13
    Slate-blue
    Zitat Zitat von Anna__ Beitrag anzeigen
    Nein das meine ich ja. Auch diejenigen, die das Ganze äußerst kritisch sehen, eben wegen der Infektion, haben einen tollen Hund. Einen super Wegbegleiter, mit dessen Wesen sie von Anfang an glücklich sind. Die Welpen sind schnell stubenrein, eignen sich auch für Anfänger, weil sie gut erziehbar sind und sind trotzdem aktive kleine Wirbelwinde. Also wie auch immer die Sozialisation vonstatten geht, es funktioniert. Und wenn sie tolle Hunde sind, ist das kein Grund zu sagen "dann nicht". Ich bin eher skeptisch wegen der Infektion, wobei die nunmal immer vorkommen kann, auch zu Hause!

    Ich hatte hier eigentlich gehofft, hier auch noch alternative Züchter zu finden
    Ich finde Deine Einstellung sehr kurz gedacht und etwas befremdlich
    Tolle Hunde gibt es auch bei Züchtern, die jeden einzelnen Welpen liebevoll aufziehen.
    Ich halte nichts von billigen Massenproduktionen.

  16. #14
    Midoriyuki
    Mir klingeln bei deiner Beschreibung quasi die Ohren...

    Rein zufällig gibt es nämlich eine Züchterin in meiner Nähe von der ich auch mehrere Hunde kenne/im Training hatte, die exakt nach deiner Beschreibung klingt.

    Inklusive der "überraschend" überwiegend positiven Rezensionen bei denen ich auch durchaus weiß wie sie zustande gekommen sind.

    Magst du mir per PN mal schreiben wie die Züchter heißen?

    Zur Rassewahl generell:

    Aufgrund mehrerer positiver Eigenschaften haben wir uns für einen Golden Doodle entschieden.
    Welche wären das?

    Nichtsdestotrotz sind ex Mixe, die keinerlei garantierbare Eigenschaften mitbringen.
    Auch bei neuen Rassen, die schon wesentlich länger gezüchtet werden gibt es noch keine wirklich festen Charaktereigenschaften, weil das einfach sehr lange dauert sowas zu stabilisieren.
    Ein einziger Züchter KANN das gar nicht leisten aus ein paar wenigen Ursprungspaaren stabile Linien heraus zu züchten.

    Dafür braucht es Jahrzehnte und unzählige Hunde- nur als Gedankenanstoß.
    Die gewünschten Merkmale findet man da viel eher gefestigt und in "Reinform" bei den Ursprungsrassen.

    Witzig sind auch immer Versprechen bei denen zwei Jagdhunderassen plötzlich nicht-jagende Familienhunde sein sollen...^^

  17. #15
    Lunimo
    Wie wäre es mit einer Nothilfe?

    https://www.facebook.com/DoodleRettung/

    https://doodle-hund.de/doodle-in-not

  18. #16
    karl-käfer
    Zitat Zitat von Anna__ Beitrag anzeigen
    Hallo liebe Hundefreunde,

    Aufgrund mehrerer positiver Eigenschaften haben wir uns für einen Golden Doodle entschieden. Leider ist das noch keine eingetragene Rasse und so ist es schwer, Züchter und Vermehrer auseinanderzuhalten.


    Vielen Dank ihr Lieben!
    Warum soll es ein Goldendoodle werden? Welche Eigenschaften sind für euch wichtig?
    Warum keinen Pudel oder Goldi?

    Gibt es Angaben, auf welche Krankheiten die Elterntiere untersucht wurden?
    Interessant wäre auch, ob es einen Hinweis gibt. dass Goldendoodles nicht unbedingt für Allergiker geeignet sind.

  19. #17
    Piledriver
    Hallo,

    mich würden auch Erfahrungen von dem Züchter aus dem Harz interessieren, auch insbesondere was er preislich verlangt, davon habe ich noch gar nichts gefunden...Habe dort demnächst einen Informationstag Termin...
    Gerne per PN und alle andern Kommentare zum Thema Golden Doodle könnt Ihr Euch ersparen...danke!

  20. #18
    Lunimo
    Ruf den Züchter doch an oder schreib ihm eine E-Mail.

  21. #19
    Piledriver
    Macht er am Telefon nicht...

  22. #20
    tacky2017
    Hallo,

    wenn es der große Züchter im Harz ist, an den wahrscheinlich viele hier denken, dann kann ich nur sagen, das ist Masse und kein seriöser Züchter.

    Eine Bekannte von mir hat dort vor kurzem einen Welpen geholt und war danach sehr enttäuscht. Es fehlten dem Welpen nach dem Abholen Teile der ersten Grundimpfung, sie hatte einen Verdacht auf Zwingerhusten und sie hat stark mit ständig verschmierten Augen zu tun. Zudem war der Züchter im Nachgang sehr abweisend als sie ihn darauf angesprochen hat.
    Geändert von tacky2017 (03.05.2017 um 10:29 Uhr)

  23. #21
    Anna__
    Huhu

    Nach der ein oder anderen PN habe ich mich gegen den Züchter aus dem Harz entschieden und auch gegen die Rasse Doodle.
    Ich muss zugeben, dass es mir nicht leicht fiel, mich von diesem einfachen und anscheinend so perfekten Weg zu verabschieden. Zumal ich mir das schon in den Kopf gesetzt hatte. (Ich bin ein echter Dickkopf) Die Zucht dort besuchen wir auch nicht mehr.
    Jetzt warten wir auf einen Welpen von einem wirklich tollen Züchter, den wir auch schon besucht haben. Das ist natürlich nicht so bequem wie beispielsweise bei dem im Harz, denn wir müssen jetzt die Daumen drücken, dass genug Welpen fallen und haben solange auch keine Ahnung, ob es bei diesem Mal was wird oder ob wir noch ein Jahr warten müssen. Aber lieber warten auf einen gesunden und gut sozialisierten Welpen, als "Vermehrer" auf Kosten von kleinen Hunden zu unterstützen.
    Ich kann es aber auch verstehen, wenn man nicht ewig warten möchte. Fällt uns auch schwer

  24. #22
    Sini
    Jetzt bin ich aber gespannt- für welche Rasse hast du dich denn entschieden?

  25. #23
    Anna__
    Haha, da werden einige aufschreien
    Grundsätzlich was wir geben können und uns wünschen: Wir haben viel Zeit für einen Hund und sind sehr aktiv. Wir möchten einen sportlichen und neugierigen mittelgroßen Hund, der sich auch für Hundesport und als Reitbegleithund eignet. Da wir keine Kinder haben, ist dies (bisher) auch nicht Bedingung für den Hund. Hundeerfahrung ist bei uns durchaus vorhanden. Wir haben einen großen eingezäunten Garten und wohnen direkt am Park.

    Ursprünglich haben wir uns für einen Doodle entschieden, weil es der eheste Kompromiss für meine Mama war. Wir sind Mitte 20 und kommen häufiger mal bei meinen Eltern vorbei. Zwei Gründe für den Doodle:
    1. Da mein kleiner Bruder mit einer Katzenhaarallergie zu kämpfen hat, besteht die Gefahr, dass ein langhaariger Hund ebenfalls eine Allergie auslösen könnte. Er zieht aber bald aus und somit können wir uns freier bewegen, was die Auswahl angeht.
    2. Kennt man natürlich: Mama sagt: Hund gibts nur, wenn er nicht haart (dafür gibts aber auch immer eine Möglichkeit)

    Wir haben uns dann mal bei einer Trainerin beraten lassen und sie hat uns auf den Aussie gebracht. Wir waren sehr skeptisch, (auch aufgrund einer PN einer anderen Nutzerin von hier) und haben uns daher bei einer Züchterin vom VDH die Rasselbande angeschaut, die sie neben Familie und Job hobbymäßig züchtet. Sie züchtet die Arbeitslinie, die aber mit ausgewogener Erziehung einen tollen ausgeglichenen Hund ergibt. Sie steht uns beratend zur Seite und gibt nützliche Tipps. Sie ist nicht daran interessiert, ihre Hunde an den nächst Besten zu verkaufen, denn sie hat einen großen Interessentenpool. Sie meint auch, dass der Aussie gut zu uns passen würde

  26. #24
    Para
    Mama sagt: Hund gibts nur, wenn er nicht haart
    Hier kann ich nur gelinde lächeln.... Ein Aussie haart wie der Teufel.#
    Inkas bester Freund in ihrer Jugendzeit war ein Aussie - und wenn der in der Nähe war, war alles voller langer weißer Haare.

  27. #25
    Anna__
    Weiß ich
    Aber dafür findet sich eine Lösug. Das Hauptding war eben mein Bruder.

  28. #26
    tacky2017
    Gibt ja auch Aussiedoodle

  29. #27
    Para
    @tacky - nach der aktuellen Mode wird alles "gedoodelt" was das Zeug hält...

  30. #28
    Kompassqualle
    Es fehlten dem Welpen nach dem Abholen Teile der ersten Grundimpfung, sie hatte einen Verdacht auf Zwingerhusten und sie hat stark mit ständig verschmierten Augen zu tun.
    Um sicher zu sein, dass der Hund alle Impfungen hat, sollte man vor der Übernahme des Hundes immer auch einen Blick in den Impfpass werfen. Dort sollten sich je zwei Aufkleber für Tollwut und zwei für Staupe/Parvovirose/Hepatits/ + evt Zwingerhusten (Parainfluenza) und Leptospirose finden (auf den Aufklebern meist mit SHPPiL abgekürzt).

    Zwingerhusten kann trotz Impfung auftreten, da der Erreger ähnlich wandelbar ist, wie der Grippeerreger beim Menschen. Auch eine "Impfgrippe" kann vorkommen und bedeutet deswegen nicht, das falsch geimpft wurde.

    Das junge Hunde mal ein "Matschauge" haben, oder sogar wiederkehrende Bindehautentzündungen ist während des Zahnwechsels auch relativ normal, es liegt daran, dass dort das Immunsystem erstmals richtig arbeiten muss und dann manchmal ein wenig überreagiert. Normalerweise gibt sich das mit dem Alter wieder und ist nicht wirklich schlimm.

    auf den Aussie gebracht
    Grundsätzlich denke ich schon, dass auch ein Aussie als Ersthund funktionieren kann, wenn die Umstände und die Einstellung passen. Dennoch muss man sich im Klaren sein, dass ein Aussie ein anspruchsvoller Hund ist und dass es längst nicht so ist, dass man nur durch Erziehung jeden Hund zu einem umgänglichen Familienhund erziehen kann. Wenn man einen triebigen Aussie erwischt (was man bei einer Arbeitslinie ja vermuten kann), dann kann es durchaus sein, dass der Hund später stark fordert und entsprechend Verhaltensauffälligkeiten zeigt, wenn seine Bedürfnisse nicht befriedigt werden. Wenn man sich einen Aussie anschafft sollte man sich auf jeden im Voraus darauf einstellen, sehr viel Zeit für den Hund aufzubringen und in seine Erziehung eine "Aufgabe" einplanen (z.B. in Form von Hundesport). Einem Aussie der nur nebenbei als Familienhund mitlaufen soll wird man in den meisten Fällen eher nicht gerecht.
    Was das Haaren angeht, so habe ich auch einen Aussie im Bekanntenkreis und der haart wirklich auch wie verrückt (er ist black-tri und somit ist es egal ob auf hellem oder dunklen Stoff, seine Haare sieht man ÜBERALL). Er ist schon älter und stammt noch aus der Zeit bevor der Aussie im VDH gezüchtet wurde, sein Fell ist eher kürzer und hat weniger Unterwolle als das der meisten heutigen Aussies, dennoch haart er für 2 Hunde
    Wenn man einen wenig haarenden Hund möchte ist der Aussie also ganz sicher die falsche Wahl.

  31. #29
    Julia_93
    Huhu, kann sich dein Bruder nicht einfach testen lassen, ob er gegen Hunde allergisch ist?
    Ich habe zum Beispiel ne Katzenhaarallergie aber bei Hunden ist nichts.

  32. #30
    Anna__
    Ja, aber aus einer sehr schlimmen Katzenhaarallergie entwickelt sich auch schon mal eine Allergie gegen Hundehaare. Auch, wenn er sonst nie was hatte, wäre mir das zu heikel.
    Wenn er nun aber nicht mehr zu Hause wohnt, ist das allerdings nicht mehr so ein großes Problem.

    Zum Aussie: Wir wissen durchaus, was wir uns da ins Haus holen
    Wir haben aber auch sehr viel Zeit und die würden wir sehr gerne mit einem Hund verbringen. Beim Aussie kommt es vor allem im ersten Jahr darauf an, dass man ihn an Ruhephasen gewöhnt - klar, die Auslastung sollte nicht zu kurz kommen, aber wer seinen Aussie im ersten Jahr viel fordert, erzieht ihn auch dahin, dass er später viel zurückfordert.

    Wir sind bei dem Züchter auf mehrere Hunde verschiedenen Alters getroffen. Der Spaziergang war natürlich etwas wild, es wurde sehr viel gespielt und das war auch mal lauter als bei anderen Rassen.

    Zu Hause angekommen legten sich die Hunde aber ganz entspannt ab und hielten Ruhe. Natürlich ist das alles harte Arbeit und geht nicht sofort, aber das wissen wir

    Ich finde es gut, dass der Aussie im Netz mittlerweile als Familienhund hinterfragt wird. Aber bei all der Panikmache - und ich nenne es mal so, denn wo man erzählt, dass es ein Aussie werden soll, heißt es nur: "Oh je, ich kenne einen, wollt ihr das wirklich??"
    - ist der Aussie nach wie vor eins: Immer noch nur ein Hund - mit Ansprüchen - aber trotzdem ein ganz normaler Hund, der gut zu dem passt was wir uns wünschen

Diskussion zum Thema Suche seriösen Züchter von Golden Doodle im Forum Hunderassen bzw. Hauptforum Hunde Forum:
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