Hundewunsch unerfüllbar (Kind)


  1. #1
    Peppita

    Hundewunsch unerfüllbar (Kind)

    Hallo,
    Ich bin ein Kind (14) und wünsche mir einen Hund. Das übliche eben... Eltern wollen nicht etc. ...

    Ich habe schon ziemlich viel versucht
    -Hundemappe mit sämtlichen Infos zu Rasse. Die ich toll finde, Haltung,
    Ernährung.... gemacht
    -Patenhund gesucht (Hündin einer bekannten bei der ich manchmal mit gassi gehen darf)
    -ziemlich viel Geld gespart
    -genervt
    ...

    Alles bringt aber nichts, das merke ich. Die letzten drei Jahre war "mein Hund" eigentlich schon mein Hobby. Ich habe sämtliche Bücher gelesen, recherchiert und mir möglichst viel Wissen zugelegt. Hab, falls ihr das kennt, ne huwu Seite auf insta gehabt.
    Hört sich jetzt ziemlich blöd an aber ich komme davon nicht mehr weg. Ich möchte das jetzt "vergessen" und ohne den Hundewunsch leben weil er sich seit 8 Jahren einfach nicht erfüllt. Aber ich bekomme das nicht hin. Habt ihr Tipps?

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    Ich kann dir empfehlen, mal einen Blick in den Ratgeber von Heike zu werfen.



  3. #2
    Nephilim
    Du hast leider sämtliche Geschütze aufgefahren die mir einfallen würden. Ich kenne allerdings ein paar Leute die fremde Hunde im Hundesport führen. Meistens vereinsintern. Vllt wäre das erst Mal was für dich?
    Ansonsten könnte man im Tierheim nachfragen ob du Gassi gehen darfst. Ich befürchte aber fast dass du dafür zu jung bist. Andere Möglichkeit wäre du suchst dir einen Gassihund, mit dem du öfter gehen kannst.

  4. #3
    Peppita
    Ich möchte gar keinen Hund mehr, ich möchte davon weg kommen. Neue Hobbys finden weil wir keinen Hund holen können. Jetzt sind Hunde aber mein größtes Hobby und ich möchte irgendwie mich nicht mehr für Hunde interessieren. Das ist komisch aber sonst ist es nur frustrierend (wenn ich jemandem helfen will hört mir eh keiner zu weil ich keine Praxsiserfahrungen habe, alle schwärmen von ihrem Hund....)

  5. #4
    Nephilim
    Verdrängung ist keine Lösung. Sich in einem Tierforum anzumelden um davon weg zu kommen vllt auch nicht der beste Weg. Wenn man wirklich was will, sollte man in jedem Fall dafür einstehen

  6. #5
    Peppita
    Ich dachte hier gibt es Leute die sich auch als Kind einen Hund gewünscht haben und erst später einen gekauft haben und diese Leute können mir Tipps geben was man dann machen kann.

  7. Adbot

  8. #6
    Nephilim
    Ich finds sehr schade dass du deinen Traum an den Nagel hängen willst. Es gibt so viele Möglichkeiten sich mit Hunden zu beschäftigen ohne selbst einen zu besitzen.
    So kannst du an deinem Traum arbeiten und Erfahrung sammeln. Das wird dir, wenn du mal alt genug bist zugute kommen.

  9. #7
    Keisuke
    Zitat Zitat von Peppita Beitrag anzeigen
    Ich dachte hier gibt es Leute die sich auch als Kind einen Hund gewünscht haben und erst später einen gekauft haben und diese Leute können mir Tipps geben was man dann machen kann.
    Hier ich!

    Ich wollte als Kind/Teenager immer einen Hund - habe auch viel gelesen und gebettelt und gefleht, aber nö, meine Eltern wollten mir keinen kaufen. Am Ende muss ich sagen: Gut so!

    Denn wenn es hart auf hart kommt, dann hätten meine Eltern für den Hund da sein müssen und da sie das nicht wollten, hätte das nur Ärger gegeben. Inzwischen habe ich einen eigenen Hund, auf den meine Eltern ab und zu aufpassen. Das machen sie gern, sind aber auch froh wenn ich mit Hund wieder abreise

    Ich bin in deinem Alter auch öfter mit einem Hund von einer Bekannten Gassi gegangen, das hat sich irgendwann wieder im Sand verlaufen. Ehrlich gesagt wurden irgendwann andere Sachen interessanter, zB neue Freunde, Stadtbummel, ich hab ein Instrument gelernt, mehr Schule gehabt usw. - das kam ganz automatisch. Ich bin eine Zeit lang auch sehr viel durch Deutschland gereist und da hätte ein Hund auch nur gestört

    Sieh deinen Traum also nicht als aufgehoben, eher als aufgeschoben an. Irgendwann hast du dann DEINEN Hund, der zu dir passt und den dir dann Niemand wegnehmen kann.

    Bis dahin kannst du ja mal schauen, was dir sonst so Spaß macht. Deine Insta-Seite zum Beispiel, hast du da gerne Fotos gemacht? Oder bearbeitet?
    Oder hast du gern gelesen? Dann evtl. mal etwas, was nichts mit Hunden zu tun hat?
    Oder möchtest du evtl. einen neuen Sport anfangen, weil du dich z.B. gern bewegst?
    Oder ein Instrument lernen?
    Es gibt so viele tolle Sachen, mit denen man seine Zeit nutzen kann - hör' einfach mal in dich, was dir sonst so Spaß machen könnte.

  10. #8
    Tuuli
    Liebe Peppita,

    wenn ich deinen Post so lese, fühle ich mich sehr an mich selbst erinnert, als ich in deinem Alter war
    Auch ich wollte immer einen Hund, habe mir Wissen angelesen und Geld gespart - aber die Eltern streikten. Als ich 16 war, hatte ich sie fast so weit - wir waren bis nach Franken gefahren, um uns einen Hund anzuschauen, und ich hatte sogar schon die Erstausstattung besorgt. Es sollte ein kleiner Boxer werden. Doch beim Züchter angekommen sahen wir, dass der kleine Kerl wahrscheinlich eine HD hatte. Und da war dann nix zu machen: Die Eltern blieben hart und ließen sich danach auch nicht mehr erweichen. Heute betrachtet verstehe ich diese Entscheidung, auch wenn ich damals am Boden zerstört war. Ich war einfach viel zu jung, und wenn ich daran denke, was ich danach noch für Zeiten durchlebte (ziemlich wilde ), dann war es besser so, dass es nichts wurde mit dem Hund. Und damit stimme ich meinem Vorredner/meiner Vorrednerin Keisuke vollauf zu. Auch wenn es nicht gerade das sein dürfte, was du jetzt vielleicht am liebsten hören würdest.

    Ich denke, du hast schon ziemlich viel getan, um deinem Wunsch nach einem Hund möglichst nahe zu kommen. Belasse es doch erst mal beim Patenhund und verschiebe den eigenen Hund einfach auf später, wenn sich dein Leben in Eigenständigkeit halbwegs eingependelt hat. Das ist die schwerste Herausforderung im Leben und ein Schlüssel zum Glücklichsein: lernen, mit dem zufrieden zu sein, was man hat
    "Vergessen" musst du Hunde deshalb ja nicht gleich. Stattdessen kannst du deinen Aktionsradius ja schrittweise ausweiten: z.B. dich im Tierschutz engagieren (lässt sich auch super mit einem Schülerpraktikum oder nach der Schule mit einem freiwilligen ökologischen/sozialen Jahr verbinden) oder bei Hundewanderungen mitmachen. Letzteres mache ich zurzeit, das macht nicht nur viel Spaß, sondern man lernt auch viele nette Hundefreunde kennen. Was ich damit sagen will: Es gibt viele Wege, Hunden nahe zu sein, ohne selbst einen zu besitzen. Ich glaube, du hängst viel zu sehr an der Vorstellung, dass es nur dann das größte Glück sei, sich mit Hunden zu umgeben, wenn man sie sein Eigentum nennt. Aber Hunde sollte man nicht in erster Linie mit Besitz oder Eigentum verbinden, sondern damit, wie viel ihre Gegenwart den Menschen gibt. Und dafür ist es eher zweitrangig, ob man einen Hund besitzt oder sich anderweitig um ihn kümmert. Es sind Lebewesen mit ganz eigenen Bedürfnissen und Wesenszügen, die man respektieren muss. Und Respekt ist nicht vereinbar mit Besitzstandsdenken.

    Wie wäre es übrigens zum "Üben" mit einer Katze? Vielleicht wären deine Eltern dem gegenüber ja aufgeschlossener? So war es bei mir. Hund war nicht, also bekam ich erst mal eine Katze aus dem Tierheim. Und das habe ich nie bereut. Den Traum vom Hund will ich mir erst jetzt, mit Ende 30, erfüllen.
    Geändert von Tuuli (11.07.2017 um 11:42 Uhr)

  11. #9
    seven
    Naja, eine Katze zum "Üben" halte ich jetzt nicht unbedingt für die beste Idee Katzen sind was ganz anderes als Hunde (und sollten übrigens mindestens zu zweit gehalten werden, da sie zwar Einzeljäger, aber keine Einzelgänger sind...)
    Und wenn meine Eltern mir statt ´nem Hund ´ne Katze geholt hätten - puuuuh, neeee
    (Ich bin selber Katzenmensch, von daher müsste ich das für mich eigentlich andersherum formulieren )

    LG seven

  12. #10
    Tuuli
    Hallo Seven,

    es geht ja auch nicht darum, mit einer Katze auf einen Hund "hinzuüben" Es geht eher darum, sich darin zu üben, Verantwortung für die Pflege und das Wohlergehen eines Tieres zu übernehmen. Dass eine Katze kein Hund ist und demzufolge auch ganz andere Bedürfnisse hat, versteht sich doch von selbst. Wie ich bereits erzählte - bei mir war es so. Ich bekam keinen Hund, aber zum Trost eine Katze. Und damals spürte ich, dass es mir eigentlich weniger um das Gefühl ging, einen Hund oder ein ganz bestimmtes Tier zu besitzen, sondern darum, einen Freund fürs Leben hinzuzugewinnen, dem ich meine Liebe schenken, den ich umsorgen, erziehen, und - ja - auch studieren konnte. Der Vorteil bei Katzen ist - weshalb ich gerade bei Kindern und Jugendlichen, die nicht mit Hunden aufgewachsen sind, immer erst mal dazu raten würde -: Sie verzeihen gewisse "Anfängerfehler", Schwankungen in Sachen Aufmerksamkeit und Zuwendung oder auch mal Null-Bock-Phasen, die bei Teenagern ja an der Tagesordnung sind, erheblich besser als Hunde, weil sie deutlich unabhängiger und weniger auf den Menschen geprägt sind als diese. Man muss auch nicht so intensiv mit ihnen arbeiten wie mit vielen Hunderassen, damit sie ausgeglichen sind. Im Gegenteil: Sie bevorzugen es, in Ruhe gelassen und betüdelt zu werden, wann SIE es wollen

    Übrigens sind Katzen in der Tat von Natur aus eher einzelgängerisch veranlagt. Wildkatzen - die Stammväter unserer Hauskatzen - bilden weder Rudel (wie Hunde) noch ziehen sie ihre Nachkommen gemeinsam auf. Sie brauchen keinen Sozialverband wie wir oder wie Hunde. Von Menschenhand aufgezogen, entwickeln sie aber in der Regel eine gewisse Geselligkeit und natürlich auch eine Bindung an ihren Menschen (ich habe meinen Kater vom Augenblick seiner Geburt bis zu seinem letzten Atemzug begleitet, ihm einen Sarg hergerichtet und eigenhändig sein Grab geschaufelt). Das kann ich als Katzenhalter nur bestätigen und würde deine These daher nicht unterstützen, dass Katzen mindestens zu zweit gehalten werden sollten. Sie lässt sich evolutionsgeschichtlich einfach nicht halten. Tatsächlich bedient die Haltung mehrerer Katzen meist mehr menschliche Bedürfnisse als die der Katze. Gerade Kater sind sehr autark und lassen sich auch nicht von jedem jederzeit anfassen, sondern lieben Rückzugsmöglichkeiten. Und genau das habe ich an meinem auch so gemocht. Leider ist er ja im Winter von mir gegangen. Ich würde aber aufgrund meiner eigenen Erfahrungen jederzeit dazu tendieren, dass Katzen Freigang haben sollten. Gerade Kater brauchen das, sonst sind sie frustriert und unglücklich - egal, ob kastriert oder nicht.
    Geändert von Tuuli (11.07.2017 um 14:59 Uhr)

  13. #11
    seven
    @Tuuli, ich hatte Dich schon richtig verstanden, was Du mit dem "Üben" meintest
    Trotzdem bin ich ein Katzenmensch, für mich käme ein Hund nie in Frage - und wenn Peppitas großer Wunsch eben ein Hund ist, kann sie möglicherweise mit Katzen nicht so viel anfangen - außerdem werden Katzen auch 15 Jahre oder sogar noch älter, dann kommt also entweder ein Hund zu den Katzen später dazu oder aber die Katzen werden "ausgetauscht" gegen einen Hund?

    Und NEIN, Katzen sind keine Einzelgänger! Und das werden Dir sicher auch noch reichlich andere User hier erzählen können - das ist nämlich nicht "meine These", das ist eine Tatsache.... Unsere Hauskatzen stammen von der Falbkatze ab - und wenn Du Dir mal den Fotothread anschaust - hier: https://www.tierforum.de/t45910-zeig...musefotos.html - kannst Du hier keinem mehr erzählen, dass Katzen Einzelgänger sind.
    Vielleicht auch hier nochmal reinschauen: https://www.tierforum.de/t181743-geg...ksammlung.html

    LG seven

  14. #12
    Tuuli
    Liebe Seven,
    ich bin sicher, dass die Menschen unterschiedlich sind. Manche lieben nur Katzen, andere nur Hunde. Ich war bislang, was das tatsächliche Dasein als Frauchen betrifft, im Grunde ein "Katzenmensch". Aber meine erste Liebe gehörte den Hunden. Vielleicht liegt es daran, dass ich mir nach 20 Jahren Katzenhaltung vorstellen kann, einen Hund zu halten. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass ich mir nach meinem Kater, den ich abgöttisch geliebt habe, einfach keine neue Katze an seinem Platze vorstellen kann und dahingehend einen Neuanfang wagen will. Und ich stelle mich gerne neuen Herausforderungen, statt ewig im "eigenen Saft zu schmoren".

    Was das Einzelgänger-Thema betrifft, so fürchte ich, erliegst du schlicht deinem Wunschdenken und verwechselst Erziehung und Gewöhnung im Zuge der Domestikation mit natürlichen Anlagen. Was du in der Haltung mehrerer Katzen erlebst, ist die von mir beschriebene Geselligkeit. Die ist aber rein vom Menschen anerzogen. Du könntest zwei kleine Bären von Hand als Haustiere aufziehen, und sie würden genau dasselbe Verhalten zeigen. Das macht sie aber nicht zu Rudeltieren. Hast du mal wild lebende Katzen beobachtet? Die liegen nicht gemeinsam in der Sonne und putzen sich gegenseitig, die verjagen sich in aller Regel und beanspruchen ihr Territorium, es sei denn, sie kennen sich schon lange. Oder noch ein anderes Beispiel: Auch der Mensch kann - abhängig von seiner Sozialisation - allein und ohne jede Gesellschaft leben und damit sogar glücklich sein. Aber das macht den Menschen insgesamt nicht zum Einzelgänger. Er ist und bleibt ein Rudeltier. Ich sehe hier ein allzu gegenwärtiges Problem: nämlich das, dass Hund wie Katze allzu oft vermenschlicht und ihrer ursprünglichen Natur beraubt werden. Nein, sorry - aber da bin ich kein Freund von.

    Schau mal hier:
    http://www.tierpension-nrw.de/neuigk...der-nicht.html

  15. #13
    seven
    Deswegen stehen ja auch in Griechenland oder der Türkei die unzähligen Streunerkatzen sich ständig fauchend und kämpfend gegenüber
    Die Katzen, die ich dort gesehen habe, lagen entspannt in größeren Gruppen beieinander, haben sich auch gegenseitig geputzt oder gekuschelt (natürlich nicht immer alle auf einem Haufen, aber hier und da fand man immer welche....)
    Denen hat ganz sicher niemand das "anerzogen"...
    Hast Du mal die Links gelesen, die ich gepostet habe?

    edit: Und ich sehe überdies nicht ein, mich irgendeiner "Herausforderung" zu stellen und mir einen Hund zuzulegen, wenn ich mit Hunden so rein gar nix anfangen kann... Da hat weder der Hund noch habe ich was davon.... das muss doch bitte wirklich jeder für sich entscheiden, wie er das möchte, und dann ist das doch auch ok so...

  16. #14
    Peppita

    Katze

    Eine Katze habe ich fast schon. Das ist etwas kompliziert. Wir haben in unserem Haus eine Wohnung und die Frau die da lebt hat ne Katze. Ich kümmere mich um die Katze wenn sie weg ist (Nachmittags), dann kommt die Katze auch zu uns in die Wohnung. Manchmal schläft er den ganzen Tag in unserem Wohnzimmer aber meistens ist er draußen oder eben bei seinem Besitzer.
    Das was ihr sagt sagen meine Eltern auch "Warum willst du ein Haustier? Du hast doch Sammy." Deshalb clicker ich auch mit ihm und versuche halt das beste daraus zu machen.

    Aber vielleicht bekommen wir 2 Katzen weil meine Eltern im Urlaub mit den Straßenkatzen Blut geleckt haben und mein Vater und Bruder sowieso schon immer eine Katze wollten.

  17. #15
    seven
    Und wie geht es Dir mit dem Gedanken an Katzen statt Hund, Peppita?
    Wenn das für Dich eine gute Alternative wäre, dann wäre das natürlich toll! Wenn es nur eine "Notlösung" wäre - für Dich wäre es schade, aber wenn Dein Bruder und Deine Eltern dahinterstehen, ist zumindest dafür gesorgt, dass sich dann auch gescheit um die Tiere gekümmert wird - und wer weiß, vielleicht kommst Du dann ja auch noch auf den Geschmack (Ich kann aber auch verstehen, wenn dem nicht so wäre, und daran ist auch nichts verwerflich....)

    Bin gespannt, wie Deine Geschichte weitergeht

    LG seven

  18. #16
    Tuuli
    Zitat Zitat von Peppita Beitrag anzeigen
    Eine Katze habe ich fast schon. Das ist etwas kompliziert. Wir haben in unserem Haus eine Wohnung und die Frau die da lebt hat ne Katze. Ich kümmere mich um die Katze wenn sie weg ist (Nachmittags), dann kommt die Katze auch zu uns in die Wohnung. Manchmal schläft er den ganzen Tag in unserem Wohnzimmer aber meistens ist er draußen oder eben bei seinem Besitzer.
    Das was ihr sagt sagen meine Eltern auch "Warum willst du ein Haustier? Du hast doch Sammy." Deshalb clicker ich auch mit ihm und versuche halt das beste daraus zu machen.

    Aber vielleicht bekommen wir 2 Katzen weil meine Eltern im Urlaub mit den Straßenkatzen Blut geleckt haben und mein Vater und Bruder sowieso schon immer eine Katze wollten.
    Na siehst du, das klingt doch erst mal ganz vielversprechend. Katzen sind wunderbare Tiere - weil sie den Menschen, nicht nur Verantwortung zu übernehmen, sondern auch Respekt lehren - und das besser als jeder Hund Wenn du das gut meisterst, kannst du dir halbwegs sicher sein, auch einem Hund irgendwann mal ein verantwortungsvolles Frauchen zu sein. Auch, wenn man da wieder ganz andere Dinge beachten muss. Manchmal müssen wir einfach warten, bis die Zeit reif ist und die Dinge (oder in deinem Fall der Hund) zu uns kommen.

    EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

    Zitat Zitat von seven Beitrag anzeigen
    Deswegen stehen ja auch in Griechenland oder der Türkei die unzähligen Streunerkatzen sich ständig fauchend und kämpfend gegenüber
    Die Katzen, die ich dort gesehen habe, lagen entspannt in größeren Gruppen beieinander, haben sich auch gegenseitig geputzt oder gekuschelt (natürlich nicht immer alle auf einem Haufen, aber hier und da fand man immer welche....)
    Denen hat ganz sicher niemand das "anerzogen"...
    Ich brauche nicht nach Griechenland zu fahren, um wild lebende Katzen zu beobachten, dazu reicht ein Blick in unsere Straße. Dort gibt es jede Menge Haus-, aber eben auch jede Menge wild lebender Katzen. Und das Geschrei und Gebalge unter meinem Fenster, wenn sich die lieben Tierchen des Nächtens im Garten begegnen, spricht wohl Bände. In freier Natur dulden einander fremde Katzen Artgenossen nur dann in ihrem Revier, wenn sie damit für sich persönlich einen Vorteil verbinden. In Griechenland oder andern Ländern mit hohen Straßenkatzenpopulationen ist solches Verhalten meist in der Nähe von Fressplätzen zu beobachten, an denen Streuner von Menschen gefüttert und somit auch an das Zusammensein in größeren Gruppen gewöhnt werden. Fakt ist, dass die Katze ohne das Zutun des Menschen ihrer Wege gehen und weder in Familienverbänden jagen noch leben würde. Und genau das merkt man häufig selbst Hauskatzen an. Katzen sind Einzelkämpfer, aber sie sind anpassungsfähig und damit durchaus opportunistisch. Und das mag ich so an ihnen. Das heißt übrigens nicht, dass Katzen keine sozialen Tiere wären. Ein einzelgängerischer und somit sehr autarker Lebenswandel ist nicht gleichzusetzen mit "nicht sozial". Sozial heißt, die zum Überleben notwendigen sozialen Kontake zu pflegen. Heißt: Katzen paaren sich, bringen Jungtiere zur Welt, versorgen sie, ziehen sie sorgsam auf und kommunizieren mit ihren Artgenossen. Auch Revierverhalten ist übrigens Sozialverhalten. Zum Überleben brauchen Katzen weder den Menschen noch Artgenossen (Ausgenommen die Fortpflanzung natürlich). Aber vor allem der Mensch ermöglicht ihnen zumeist ein deutlich einfacheres und abwechslungsreicheres Leben - und dazu sind sie bereit, sich auch auf weiterreichendere Sozialkontakte (sei es nun zu Menschen, Artgenossen oder anderen Tieren) einzulassen.

    Zitat Zitat von seven Beitrag anzeigen
    edit: Und ich sehe überdies nicht ein, mich irgendeiner "Herausforderung" zu stellen und mir einen Hund zuzulegen, wenn ich mit Hunden so rein gar nix anfangen kann... Da hat weder der Hund noch habe ich was davon.... das muss doch bitte wirklich jeder für sich entscheiden, wie er das möchte, und dann ist das doch auch ok so...
    Liebe Seven, du scheinst mir schnell alles Gesagte auf dich selbst zu beziehen und bevorzugt als Angriff zu werten. Das kommt einer friedlichen Diskussion natürlich nicht wirklich entgegen. Niemand erwartet von dir, dass du dich auf irgendetwas einlässt, das du nicht willst. Ich sprach von mir.

    Aber vielleicht magst du dir ja doch mal diesen wie ich finde sehr lesenswerten Beitrag über die Urmuter unserer Hauskatzen, die Falbkatze, durchlesen. Er stammt von einem ausgebildeten Zoologen.

    Zitat:

    "Unduldsame Einzelgängerin

    Die Falbkatze verhält sich die meiste Zeit des Jahres sehr ungesellig: Jedes Männchen und jedes Weibchen lebt und jagt für sich allein. Dies hat seinen guten Grund: Einzelgänger haben die besseren Chancen, ihre Beutetiere unbemerkt anzuschleichen und durch Überraschung zu erlegen; im Rudel wäre das erheblich schwieriger.

    Ihr Wohngebiet, das sich im Durchschnitt auf rund fünfzig Hektar bemisst, beansprucht jede Falbkatze für sich allein. Duftmarken helfen ihr, den territorialen Anspruch zu bekräftigen. Vor allem die Männchen bespritzen auf ihren Streifzügen durchs Revier und den Reviergrenzen entlang immer wieder Grasbüschel, Steine und andere auffällige Geländepunkte mit ihrem durchdringend riechenden Harn. Unliebsame Begegnungen mit Artgenossen lassen sich dadurch weitgehend vermeiden."
    http://www.markuskappeler.ch/tex/texs/falbkatze.html
    Geändert von Tuuli (14.07.2017 um 15:57 Uhr)

  19. #17
    seven
    Naja, wenn Du schon "Liebe seven" schreibst - wie soll ich es dann sonst verstehen? Aber wir lassen das lieber, bevor wir hier Peppitas Thread sprengen

  20. #18
    McLeodsDaughters
    Ich habe mir auch jahrelang einen Hund gewünscht. Bis 2009 hatten meine Großeltern immer einen, habe den auch geliebt, da war der Abschied sehr schwer.

    Wenn ich ehrlich bin: Ich bin froh, dass ich keinen bekommen habe. In der Schulzeit (also Realschule und auch Ausbildung) wäre das quasi unmöglich gewesen. Inzwischen bin ich berufstätig, aber selbst da bräuchte man schon einen Arbeitgeber, der den Hund erlaubt UND es muss ein sicherer Arbeitsplatz sein.
    Ich hatte meinen Chef gefragt, ich durfte keinen mitbringen (O-Ton: Dann will jeder seinen Hund mitbringen. Blöderweise hat kein anderer Kollege einen Hund...). Vor 1 1/2 Jahren kam ne Kollegin, die durfte ihren direkt mitbringen (und der knurrt auch noch die Leute an, die reinkommen). Fair ist anders...


    Ich war auch mal an zwei Katzen dran. Aber irgendwie ist das (also Katzen) nicht meine Welt und habe wenige Wochen, bevor es hätte soweit sein können, abgesagt (die Katzen waren nicht fest reserviert). Ich hab jede Menge Kleintiere, ist auch irgendwie Ersatz. Aber eben nicht komplett.
    Wenn du Katzen magst, dann ist das doch super. Ich habe auch nichts gegen Katzen, aber so als Haustier kann ich mir das nicht so ganz vorstellen.

  21. #19
    Candy1983
    Ich bin ja auch eher der Hundemensch, aber es gibt schon wirklich wunderschoene Katzen.
    Trotzdem kommt es fuer mich nicht in Frage, da ich denke, Katzen sind nur wirklich gluecklich als Freigaenger. Wenn man mal beobachtet, wie sich die Tiere draussen verhalten, dann ist eine Wohnung einfach kein Ersatz. Umgedreht koennte ich aber keine Nacht mehr schlafen, wenn meine Katze mal nicht nach Hause kommt. Ich waere in staendiger Sorge.
    Wenn du und deine Familie aber bereit seid, dann steht doch einer Katzenhaltung nichts mehr im Wege.

  22. #20
    Tuuli
    Zitat Zitat von seven Beitrag anzeigen
    Naja, wenn Du schon "Liebe seven" schreibst - wie soll ich es dann sonst verstehen? Aber wir lassen das lieber, bevor wir hier Peppitas Thread sprengen

    "Liebe Seven" ist eine freundliche Begrüßung.

    "Vielleicht liegt es aber auch daran, dass ich mir nach meinem Kater, den ich abgöttisch geliebt habe, einfach keine neue Katze an seinem Platze vorstellen kann und dahingehend einen Neuanfang wagen will. Und ich stelle mich gerne neuen Herausforderungen, statt ewig im 'eigenen Saft zu schmoren'."
    heißt, ich erzähle der lieben Seven etwas aus meinem Leben und über mich. Mag ja sein, dass dich meine Motive und Erfahrungswerte nicht interessierne. Dann sag es halt. Aber wie man da darauf kommen kann, ich würde dir etwas vorschreiben wollen, naja...

Diskussion zum Thema Hundewunsch unerfüllbar (Kind) im Forum Hunde Haltung bzw. Hauptforum Hunde Forum:
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