Bin völlig überfordert...


  1. #1
    -Tiffy-

    Bin völlig überfordert...

    Hallo ihr Lieben...

    Als mittlerweile eher inaktiver alter Foren-Hase möchte ich hier ein thema aufmachen, was mir wirklich sehr sehr schwer fällt und ich selbst nicht einmal weiß wo cih anfangen soll... ich bitte euch mich nicht zu steinigen, denn ich kann mir das Ganze selbst nicht erklären.


    Wie einige vielleicht wissen ist 2012 mein Doggen-Schäfer-Mix Günter aus dem Tierschutz bei mir eingezogen.

    Seit längerem schon habe ich das Gefühl, dem Ganzen nicht mehr gerecht zu werden. Günter ist eine besondere und wundervolle Seele von Hund, welcher eine selbstsichere, liebevoll führende Hand benötigt. Auch, wenn er bei mir nicht ohne Maulkorb an andere Hunde ran darf, könnte er bei jemandem, der genau diese Attribute erfüllt mit anderen Hunden zurechtkommen. dahher kann ich nicht von einer grundsätzlichen Unverträglichkeit sprechen.
    Ich hatte etliche Hundetrainer, darunter 2 wirklich sehr gute , die mir sehr geholfen haben und auch Erfolge ABER ich schaffe es nie am Ball zu bleiben. Ich schaffe es nicht kontinuierlich mit ihm daran zu arbeiten. Ich weiß dass nicht er das Problem ist- ich bin das Problem.
    Dies ist allerdings nur ein kleiner Punkt, der es mir schwer macht. Eigentlich könnte ich diese Tatsache einfach akzeptieren, wenn es mir schon nicht gelingt dran zu bleiben, weil ich es einfach NIE schaffe bei irgendwas was ich anfange am Ball zu bleiben. Dafür kann ja Günni nichts.

    SO nun zum eigentlichen Problem:

    Als ich meine Ausbildung vor 1 1/2
    Jahren angefangen habe ging es los. Ich habe schon immer ein Problem damit gehabt Verantwortung zu tragen, aber ich habe mich trotzdem immer bemüht, dass es meinen Tieren gut geht- auch, wenn ich mich manchmal dazu zwingen musste dies und jenes zu tun. Auch bei Günter hatte ich diese Phasen auch vor der Ausbildung schon- aber immer nur für eine kurze Dauer von max. einem Monat. So, dass es tragbar für mich und den Hund war. Aber seit ca. einem Jahr komme ich da nicht mehr wirklich raus. Wenn ich einen Arbeitstag habe und von der Arbeit komme, dann finde ich nirgendwo mehr meine Motivation den Dicken zu beschäftigen- dabei ist er zwar relativ fit,a ber auch mit wenig zufrieden... Ich muss dazu sagen, dass meine Ausbildung mich alles andere als glücklich macht und es ist so, als würde ich dann in meiner Freizeit meinen eigentlichen Interessen nachzugehen (wenn ich momenant überhaupt welche fionden kann) und Günter zählt irgendwie nicht dazu. Das ist keine von mir freiwillig getroffene Entscheidung und ich verstehe es selbst nicht!!!! Er ist momentan viel zu oft alleine und bekommt viel zu wenig Aufmerksamkeit und überhaupt Streicheleinheiten. Eine Weile dachte ich, dass es besser wird sobald er aufhört zu stinken- aber nein es liegt an mir. Mittlerweile stinkt er nämlich garnicht mehr. Ich hab alles daran gesetzt, das mit dem (wirklich nicht normalen) Geruch in den Griff zu bekommen und auch als es ihm vor 2 Monaten aufgrund seiner Spondylose sehr schlecht ging bin ich ständig zum Tierarzt gerannt. In solch einer Situation bin ich hoch motiviert und wollte nicht dass er Schmerzen hat.

    Ich habe mir extra einen Therapieplatz gesucht, weil ich generell einige "Probleme" habe, aber haupsächlich auch weil ich das in bezug auf Günter ändern wollte. Nur leider gab es zwischen mir und dem Therapeuten so starke Differenzen, dass ich auf der Suche nach einem Anderen bin- nur zieht sich das echt hin...

    Ich weiß einfach nicht mehr, ob das für Günter zumutbar ist. Ich fühl mich wirklich miserabel deswegen, aber auch der Gedanke ihn wegzugeben fühlt sich so an, als hätte ich auf ganzer Linie versagt.
    Momentan wohne ich im Haus meiner Eltern, da diese verreist sind. Wenn ich arbeiten bin, bleibt Günni im Garten und ist somit auch keine 9h alleine in einer Wohnung- die Nachbarn passen auf sogut sie können, aber auch da hat mich die eine Nachbarin letztens angefahren, weil der Dicke zu lange alleine ist. Also abgesehen von Arbeit, wenn ich dann nochmal weggehe oder sonstiges... Ich hab das Gefühl ich kann nichts richtig machen, was das Thema betrifft. Aber auch versuche ich mein falsches Verhalten selbst zu Rechtfertigen und denke mir für mich selber Ausreden/Situationen aus die es garnicht so gibt (a la: "Vllt warst du ja so lange weg weil es einer Freundin nicht gut ging? Woher soll die das wissen?"). dabei weiß ich ganz genau, dass es keine Ausnahme ist.

    Würde ich mich nur auf Arbeit und Zuhausebleiben konzentrieren würde ich 100%ig die Ausbildung schmeissen und /oder Depressiv werden (2 Studiengänge hab ich schon abgebrochen). ich weiß ja wo meine Defizite liegen, aber ich bekomm sie einfach nicht so aus eigener Kraft behoben! Zeitweise hatte ich wirklich Angst in eine Depression zu rutschen... es hat sich angefühlt als wäre ich kurz davor und momentan gehts mir eigentlich gut aber ich fühl mich trotzdem nicht gut genug. Versteht ihr was ich meine?

    Ich fühl mich einfach völlig überfordert und weiß nicht was ich tun soll... so geht es doch nicht weiter????

    Ich weiß nicht was ich mir hier jetzt erhoffe... ich rechne schon mit "bösem"- ich würde auch nicht positiv gesinnt sein, wenn ich soetwas hören würde, aber ich möchte das alles so doch selbst nicht... am liebsten würde ich doch selbst hex hex machen und hätte wieder diese Bindung die ich vorher zu dem Hund gespürt habe/hatte. Ich möchte doch, dass es ihm gut geht! Er hat nach wie vor eine extrem starke Bindung zu mir und ich fühl mich einfach nur mies, weil ich ihm nicht geben kann was er braucht.


    Ich weiß nicht... kennt ihr soetwas vllt sogar selbst von euch oder eurem Umfeld??

    Lg Tiffy

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  3. #2
    lowlife
    Liebe tiffy, ich weiß genau wie du dich fühlst und schaue ob ich nachher Zeit finde dir privat zu schreiben. Finde es traurig das hier niemand geantwortet hat, muss aber auch gleich los

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